Nun habe ich durch Lovelybooks Leserunden einen Cosy Crime vom Feinsten ausgelesen. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. Der Krimi wurde vom Insel Verlag verlegt. Josie Lloyd ist eine internationale Bestseller-Autorin und den Cosy Crime “Mord in besserer Gesellschaft” war mein erstes Buch aus ihrer Feder. Und ich wurde in den letzten Wochen sehr gut unterhalten. Sie hat eine echt witzige Buchidee zu einer runden Geschichte geschaffen. Eine Agentur für qualifiziertes Hauspersonal, wie kommt man nur auf so eine Idee! Eine ausgewogene Mischung hat die Handlung, sie ist nicht unbedingt sofort spannend oder gar blutig, aber sehr unterhaltsam und absolut humorvoll geschrieben. Die in die Geschichte mit eingefassten Rezepte lockern das Lesevergnügen auf charmante Art auf. Die Geschichte liest sich super leicht und gegen Ende nimmt die Handlung doch an Spannung zu. Alle Charaktere sind authentisch dargestellt und man wird hier in eine Welt der britischen Schönen und Reichen entführt. Das Cover ist wunderschön und lädt zum Lesen ein. Und ganz wichtig, das Ende war für mich überraschend ausgegangen.
Brigitte Heinrich
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Neue Rezensionen zu Brigitte Heinrich
In "Mord in besserer Gesellschaft" führt Alice Beeton eine Agentur zur Vermittlung von Hauspersonal für die gehobene Gesellschaft. Als eine vermittelte Angestellte tot aufgefunden wird, schleust Alice sich selbst als Haushälterin in die betreffende Familie ein.
Alice Beeton ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist bodenständig, klug, mitfühlend und gut organisiert. Sie stammt selbst aus besseren Kreisen und hat viele Freunde und Angestellte, die ihr bei den Ermittlungen hilfreich zur Seite stehen. Passenderweise ist sie ein großer Fan von Agatha Christie.
Der Kriminalfall selbst entwickelt sich eher gemächlich. Die Geschichte braucht Zeit um in Gang zu kommen. Verdächtige gibt es reichlich und die scheinbar makellose Fassade der High Society bekommt nach und nach Risse. Gegen Ende zieht das Tempo spürbar an und es gibt eine schlüssige, recht überraschende Auflösung.
Der Erzählstil ist bildhaft und oft humorvoll. Die Charaktere sind ausgewogen und interessant. Alices Hund Agatha sorgt zwischendrin für etwas heitere Auflockerung. Zusätzlich gibt es im Roman Koch- und Back-Rezepte der Hauptfigur zum Nachmachen zuhause.
Insgesamt ist "Mord in besserer Gesellschaft" ein klassischer Cosy Crime, der schon allein wegen der britischen Atmosphäre Spaß macht.
Alice Beeton betreibt eine Agentur, die Haushälterinnen in die bessere Gesellschaft vermittelt. Camille Messent wurde von heute auf morgen von ihrer Mamsell verlassen und benötigt mehr als dringend neues Personal, da eine große Feier ins Haus steht. Zufällig bewirbt sich bei Alice eine junge Frau mit besten Zeugnissen und diese will unbedingt bei den Messents arbeiten, Im Eifer des Gefechts überfliegt Alice nur die Zeugnisse von Enya, die aber alle bestens sind. Doch bei der Sylvesterfeier wird Enya tot im Arbeitszimmer des Hausherrn aufgefunden, erschlagen. Aber es stellt sich di Frage, was Enya in dem Zimmer wollte, zu dem nur der Hausherr, ein Kunstsammler und Mäzen, Zutritt hat. Nachdem eine geheimnisvolle Freundin von Enya bei Alice auftritt und sehr erbittert über Enyas tot ist, die Polizei nicht vorankommt, entschließt sich Alice, Undercover dort als Haushälterin einzuschleichen, zumal ihre Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist, da sich die Decke abgelöst hat. Irgendwie ist die ganze Familie Messent komisch, den jeder lebt sein eigenes Leben. Camille ist stehts auf sozialen Veranstaltungen, Herr Messent ist in seiner Galerie und tageweise abwesend und die 16jährige Tochter ist sich selbst überlassen. Doch durch Alices Neugier und ihren Spürsinn kommt sie einigen Ungereimtheiten auf die Spur, was machen die Pässe in dem Tresor und die persönliche Assistentin Therese von Camille scheint mit dem Hausherrn sehr vertraut zu sein. Mit Hilfe ihrer Freunde und durch ihr forsches Handeln kann Alice den Mord aufklären. Eine Lösung, die der Leser nie und nimmer vermutet hätte. Alice wird hier als etwas schrullig beschrieben, sie lebt mit ihrem Hund Agatha ihr Junggesellenleben und hat so einige liebenswerte Macken. Ein Cosy Krimi, der trotz allem an Spannung nicht zu überbieten ist, zumal Alice eine unbandige Bauernschläue besitzt. Sie kocht für ihr Leben gern und diese alten Rezepte sind zwischen den einzelnen Kapiteln immer genauestens aufgeführt, so kann man alles nachkochen oder backen kann. Witzig und vollen schwarzem Humor. Auch das Cover ist sehr eindrucksvoll. Es zeigt ein Herrenhaus und davor Alice mit Agatha
Gespräche aus der Community
Du bist Teil der Londoner High Society und benötigst qualifiziertes Hauspersonal? Dann bist Du bei Alice Beeton genau richtig. Das weiß auch ihre langjährige Kundin, Camille Messent, die dringend eine Haushälterin benötigt. Miss Beeton schickt ihr die etwas forsche Enya, Sie hat erstklassige Referenzen und spricht auch noch fließend Französisch. Doch einige Tage später wird Enya tot aufgefunden...
Wundervolles Buch, very british, ein wenig Miss Marple, schwarzer Humor, englische Rezepete. Ich habe mich sehr amüsiert. Meine Rezension habe ich auf weiteren sechs Foen veröffentlicht.
Das umjubelte literarische Debüt von »Rebecca«-Autorin Daphne du Maurier erstmals in vollständiger deutscher Übersetzung: »Die Frauen von Cornwall« ist ein fesselnder Roman über Leidenschaft, dunkle Geheimnisse, Intrigen und eine Liebe, die stärker ist als der Tod.
Irgendwie hatte ich mir unter diesem Titel etwas anderes vorgestellt. Ich bin etwas holprig hineingezogen, fand es aber von Seite zu Seite spannender!
Die »Sea-Gals« treffen sich täglich am Strand von Brighton, um dort ein gemeinsames Bad zu nehmen. Die vier Frauen verbindet aber nicht nur die Leidenschaft für das Schwimmen, sondern auch eine aufrichtige Freundschaft, die ihnen Kraft gibt. Und so erweisen sie sich auch als Rettungsanker für Maddy, die auf der Flucht ihrer zerrütteten Ehe aus London nach Brighton kommt.
Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabeisein durfte. Am Besten hat mir der letzte Leseabschnitt gefallen.
Meine Rezension habe ich bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel und buecher.de geteilt.







