Brigitte Jacobi Schwiegermutter all’arrabbiata

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Inhaltsangabe zu „Schwiegermutter all’arrabbiata“ von Brigitte Jacobi

Mal wieder ist Dario ohne Henrike in seine italienische Heimat gereist. Und nun schickt er ihr diese SMS: 'Bin entführt worden. Bitte komm!' Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt.

Angenehm zu lesen, ohne grosse Überraschungen aber mit schönen Beschreibungen Italiens

— buchernarr

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  • Bella Italia

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Christian_liest

    19. August 2016 um 01:36

    Henrike hat einen schlechten Tag erwischt nun kommt dazu eine seltsame SMS von Dario, ihrem Freund der nach Italien gefahren ist, in der steht er sei entführt worden. Sie zögert natürlich nicht lang und packt Koffer und Vater ins Auto. Schnell prallen verschiedene Mentalitäten und Vorstellungen aufeinander. Endlich am Ziel möchte sich Henrike auf Dario konzentrieren, doch dann kommt Lucia Darios Mutter die gar nichts von einer Entführung weiß und schon gar nicht was von einer Schwiegertochter. Zunächst scheint Darios Bruder Massimo keine große Hilfe zu sein, denn er ist kein großer Freund von Henrike, doch irgendwas an ihm zieht sie an. Das Buch ist sehr humorvoll und eine tolle Urlaubslektüre. Man bekommt verschiedene Charaktere serviert über die man ehrlich lachen kann. Der Titel hat mich auch sofort neugierig gemacht und das Cover ist bunt und schrill wie das Buch. Ich wurde nicht enttäuscht.

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  • Famiglia all'arrabbiata

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Suhani

    12. August 2016 um 23:09

    Mit Mamma Lucia habe ich mein erstes Sommerbuch dieses Jahr gelesen. Ein Buch das mir das schlechte Wetter hier versüßt hat. Henrike lebt mit ihrem Vater zusammen und betreibt eine Marzipanmanufaktur in Lübeck. Leider ist nicht alles so rosig, denn der Pachtvertrag für ihr Laden läuft in kürze aus und Geld will auch nicht genug rein kommen, da hilft ihr auch die Tortenbestellung mit einer Marzipan-Barbie nicht weiter. Ihr Vater ist ihr auch nicht gerade eine Hilfe, da er mit mehreren Ticks eher eine wandelnde Katastrophe ist. Die ständige Angst vor Keimen und Viren machen ihn zum Putzteufel, Nähe kann sie auch nicht von ihm erwarten, da er sich auch nicht zu körperlichen Berührungen überwinden kann. Aber das sind nur zwei Ticks von vielen. Aber auch Henrike ist nicht frei von Ticks. Bei emotionalem Stress fängt es ihr in den Beinen an zu kribbeln und irgendwann kann sie dem Drang zu hüpfen nicht mehr unterdrücken. Außerdem bekommt sie immer Heißhunger in solchen Situationen und hat deswegen auch nicht gerade Modelmaße. Zudem ist ihr italienischer Freund auch schon wieder in seine Heimat abgedüst - mal wieder ohne sie, wie immer. Langsam hinterfragt sie ihre Beziehung zu Dario und ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihn noch immer liebt, oder er sie. Die Gedanken um Dario beschäftigen sie auch den ganzen Weg zu ihrem Kunden, als sie die bestellte Torte ausliefert und gerade dort angekommen bekommt sie die Hilfe-SMS von Dario. Ab da ist nichts mehr so wie es war. Noch nie aus Lübeck raus, mit einen Vater der Flugangst hat, nicht mit der Bahn fahren kann und somit nur das Auto bleibt, macht sich Henrike auf den Weg nach Kalabrien. Die Fahrt wird dementsprechend auch sehr chaotisch - und lang. Das Auto voller Gepäck und noch voller Reinigungs-und Desinfektionsmittel geht es einmal quer über die Landkarte nach Italien. Da ihr Vater aber ein sehr kultureller Mensch ist, fährt er immer wieder Umwege zu Orten die gar nicht eingeplant sind und so muss Henrike nicht nur mit ihrer Angst um Dario kämpfen, sondern auch noch mit der Fahrtroute ihres Vaters. Als sie dann doch endlich auf dem Dorfplatz am Heimatort ihres Freundes ankommt, streiten sich grade zwei Frauen auf temperamentvolle, italienische Art. Eine davon ihre Schwiegermutter in spe ...... Ich will nun nicht das ganze Buch nacherzählen, nur soviel - es wird noch turbulent, denn nicht nur Henrike hat mit ihre italienische fast Schwiegerfamilie zu kämpfen, sondern auch ihr Vater hat so seine Probleme, denn auf einmal hat er gleich zwei Verehrerinnen, die sich um ihn bemühen. Alles in allem hat mich das Buch richtig gut unterhalten. Die Geschichte ist aus Henrikes Sicht geschrieben und doch war ich gleich mitten drin. Der Schreibstil ist locker, frisch und ich konnte mich gut in Henrike hineinversetzen. Aber auch alle anderen Protagonisten waren sehr sympathisch und brachten mir schönes Kopfkino. Manche mögen ja Henrikes und Hoimers Ticks für übertrieben halten, mir haben sie nur Spaß gemacht - genau wie Henrikes trockenen Humor, den sie in Sprüche und Gedanken immer wieder zum Vorschein brachte. Wer hier jetzt einen Krimi vermutet, der liegt aber falsch. Sicher geht es hier auch um den Verbleib von Dario und Henrike muss sich schon auf eigene Faust auf die Suche machen, aber auf ihre Reise und der Aufenthalt bei der vermeintlichen Schwiegermutter lernt sie auch viel über sich und auch ihr Vater entwickelt sich auf einmal ganz neu. Und doch schafft es Henrike mit ihren Gedanken auch meine Meinung über Dario zu beeinflussen und am Ende kommt es doch anders als Henrike UND ich es dachten. Wie? - Na ich spoiler doch nicht! ;-) Mein Fazit: Eine frische und schwungvolle Sommerlektüre mit einigen Rätseln, in der die Protagonisten einige Erkenntnisse über sich selbst herausfindet und das alles unter der Sonne Italiens bei einer temperamentvollen "Famiglia all'arabiata" - allen voran Mamma Lucia. Von mir eine Leseempfehlung für den Sommer!

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  • Die temperamentvolle Schwiegermutter

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    buchernarr

    26. June 2016 um 12:18

    Henrike ist Konditorin und lebt zusammen mit ihren Vater in Lübeck. Als ihr Freund Dario entführt wird und es in der Arbeit kriselt, beschliesst sie nach Kalabrien zu reisen um ihn zu suchen. Nach einem grossen Durcheinander und ohne viel verraten zu wollen, findet sich letzen Endes ein Happy End und eine Lösung für alle, für die schwangere Freundin der Familie, für Henrike und ihren Vater die nach den Tod der krebskranken Mutter an ihre Beziehung zu knabbern haben , für Dario und seinen Bruder und es wird klar warum die italienische Mutter und Grossmutter anfangs unfreundlich auf Henrike reagieren. Ein lustiges, temperamentvolles Buch mit fröhlicher Aufmachung , jedoch fehlte manchmal das gewisse Etwas. Angenehm zu lesen, ohne grosse Überraschungen aber mit schönen Beschreibungen Italiens und mit einem gewissen italienischen Flair der das Buch zu einer passenden Sommerlektüre macht.

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  • Italienisches Temprament

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    kris006

    18. May 2016 um 20:35

    Dario und Henrike sind ein Paar, trotzdem reist er immer ohne sie in seine Heimat Italien. Doch dann bekommt sie eine SMS von ihm, das er entführt sei und sie ihm helfen soll. Kurzentschlossen packt Henrike ihre Sachen und eilt mit ihrem Vater zu ihrem Freund um ihm zu helfen. In Kalabrien ist alles andere als eine heile Welt, dort scheinen zwei Familien ziemlich zerstritten zu sein. Und dann weiß noch nicht mal ihre Schwiegermutter etwas von ihr. Warum hat Dario seiner Familie nichts von ihr erzählt? Wo Dario ist bleibt Henrike ein Geheimnis, vielleicht hat der geheimnisvolle Bruder was damit zu tun? Das cartoonhafte Cover hat mir gleich gefallen. Es wirkt sehr fröhlich und sommerlich, was sich am Ende im Buch widerspiegelt. Der Titel passt auch gut. Das Buch ist eine leichte Sommerlektüre mit einer Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, man kommt gut voran im Buch. Insgesamt nicht mein Lieblingsbuch, aber für den Sommerurlaub durchaus geeignet.

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  • Schwiegermutter all´ arrabbiata

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Buecherwurm8

    14. May 2016 um 16:05

    Henrike erhält eine Sms mit einer Nachricht von Dario mit dem Text "Bin entführt worden". Zuerst glaubt die Lübecker Marzipan-Konditorin an einen von Darios häufigen Scherzen, doch nach langem Nachdenken kommt sie zu dem Entschluss, dass doch irgendetwas passiert sein muss. Nun machen sich Henrike und ihr Vater auf die lange Reise nach Kalabrien. Doch die Reise dauerte länger als gepant, bei einem Zwischenstopp kaufte Henrikes Vater fast den ganzen Laden leer und da wäre Henrike am liebsten im Erdboden versunken, denn ihr Vater hatte eindeutig einen Reinigungstick. Die lange Reise nach Italien war unterhaltsam und durch die witzigen Stellen sehr lustig. Als sie nun endlich bei Darios Zuhause angekommen sind, wurden sie weniger freundlich von der zukünftigen Schwiegermutter empfangen. Mamma Lucia, Amelia und Benedetta sorgten jeden Tag für neue Geschichten und streiteten andauernd untereinander aber auch mit Henrike und Hoimar Burmester. Als Henrike nach all den Tagen krank wurde, pflegte sie überraschend Lucia wieder gesund und ihr Verhältnis zueinander war auf einmal viel besser. Auch lernte die Lübeckerin Massimo, den Bruder von Dario kennen. Schon seit dem ersten Aufeinandertreffen war Henrike der Meinung, dass er etwas mit Darios verschwinden zu tun hat. Sie musste sich zusammenreißen, den Massimo schaffte es immer wieder Henrikes Herz höher schlagen zu lassen. Doch aufgrund der ständigen Stimmungsschwankungen Darios wusste sie, dass sie ihm lieber fern bleiben muss und endlich Dario finden musste. Als eines Tages Massimo zu Besuch war und er schließlich einen Anruf entgegennahm, beschloss die Lübeckerin Darios Bruder zu folgen. Und tatsächlich Massimo führte sie ungewollt zu Darios Versteck und sie hielt sich unauffällig versteckt, doch dann geriet ihr ein lautes Wort aus dem Mund und sie wurde ebenso mit Dario eingesperrt. Doch Dario war angetrunken und hat lange keine Dusche gesehen. Dario wurde von seinem Bruder eingesperrt um einer Frau den Ehemann zu spielen, doch Dario wusste, dass das unmöglich sein Kind sein konnte und ließ sich nicht darauf ein. In dieser Zeit hatte Dario sehr viel Zeit zum Nachdenken und es endete alles mit einem Happy End, die beiden wurden von der ganzen Familie befreit und Dario und Henrike heirateten, Hoimar Burmester hat seinen Reinigungstick und seinen Husten in Italien gelassen und ist nun mit Hilde glücklich vergeben. Auch Lucia und Gennaro sind wieder vereint. Das Buch war sehr lustig und gerade die letzten 100 Seiten waren sehr spannend, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Das Cover ist sehr farbenfroh und macht den Leser neugierig um das Buch zu lesen. Brigitte Jacobi hat wie ich finde eine sensationelle Urlaubsgeschichte geschrieben und kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Unterhaltsam

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    OmaInge

    03. March 2016 um 18:54

    Dieses Buch habe ich (fast) in einem Rutsch durchgelesen! Die einzelnen Protagonisten sind von der Autorin so in die Handlung aufgenommen worden, dass ich keine Schwierigkeiten hatte sie auseinanderzuhalten. Der Roman ist in sich stimmig und trotzdem fesselnd. In der Mitte des Buches habe ich ein anderes Ende (Happy End) vermutet. Mit Henrike, der Hauptprotagonistin, bin ich sehr schnell „warm“ geworden. Ihre Marzipan-Manufaktur in Lübeck steckt in finanzielle Schwierigkeiten. Aber als sie eine SMS ihres Freundes Dario aus dem fernen Kalabrien erhält macht sie sich ohne zu zögern auf den Weg ihn zu retten. Hoimar, Henrikes Vater, begleitet sie. Die beiden machen sich mit dem Auto auf den Weg und erleben unterwegs, gerade wegen Hoimar, einige Überraschungen. Dario, Henrikes Freund, greift erst spät in die Handlung ein – mehr verrate ich nicht. Dafür erleben Henrike und Hoimat mir der Familie so einiges...... Ein Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Immer wieder eine neue Überraschung für Henrike und für mich (als Leserin).

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  • Schwiegermutter

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2015 um 17:50

    Henrike hat einen schlechten Tag erwischt nun kommt dazu eine seltsame SMS von Dario, ihrem Freund der nach Italien gefahren ist, in der steht er sei entführt worden. Sie zögert natürlich nicht lang und packt Koffer und Vater ins Auto. Schnell prallen verschiedene Mentalitäten und Vorstellungen aufeinander. Endlich am Ziel möchte sich Henrike auf Dario konzentrieren, doch dann kommt Lucia Darios Mutter die gar nichts von einer Entführung weiß und schon gar nicht was von einer Schwiegertochter. Zunächst scheint Darios Bruder Massimo keine große Hilfe zu sein, denn er ist kein großer Freund von Henrike, doch irgendwas an ihm zieht sie an. Das Buch ist sehr humorvoll und eine tolle Urlaubslektüre. Man bekommt verschiedene Charaktere serviert über die man ehrlich lachen kann. Der Titel hat mich auch sofort neugierig gemacht und das Cover ist bunt und schrill wie das Buch. Ich wurde nicht enttäuscht.

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  • Schwiegermutter all´arrabbiata

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Mama2006

    22. October 2015 um 13:37

    "Schwiegermutter all´arrabbiata" ist insgesamt betrachtet eine schöne und leichte Urlaubslektüre der  Autorin Brigitte Jacobi. Inhalt: "Ein Hilferuf per SMS erreicht Henrike an einem ohnehin schrecklichen Tag. Ihre berühmten Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Der Pachtvertrag ihrer Lübecker Manufaktur wird nicht verlängert. Und nun auch noch diese Nachricht von ihrem Freund Dario: 'Bin entführt worden. Bitte komm!' Kurzerhand macht sich Henrike auf die weite Reise nach Kalabrien, wo zwei Familien nach Vendetta schreien, Dario verschwunden bleibt und sein älterer Bruder ganz und gar unangemessene Gefühle in Henrike auslöst. Bis Mamma Lucia eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt." (Zitat Klapptext) Die Schreibweise der Autorin ist sehr flüssig, so dass sich das Buch schnell, locker und leicht liest. Auch in die einzelnen Charakteren kann sich der Leser, auch wenn einige schon sehr nervig waren, gut hineinversetzen. Der Inhalt ist zwar nichts besonderes, gefällt mir aber und ich würde dieses Buch als Urlaubslektüre, oder einfach mal so für zwischendurch empfehlen.

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  • Schwiegermutter all'Arrabbiata

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Klusi

    13. September 2015 um 22:55

    Henrike ist Marzipanbäckerin aus Leidenschaft und betreibt ihre eigene kleine Manufaktur in der Lübecker Altstadt. Leider steht es mit ihrem Geschäft nicht zum Besten, denn es mangelt an Aufträgen, auch soll die Miete fast auf den doppelten Betrag erhöht werden, und Henrike hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Zu allem Überfluss erreicht sie eine SMS von ihrem Freund Dario, der ohne sie in seine Heimat nach Kalabrien gefahren ist. Nun schreibt er ihr, er sei entführt worden. Voller Sorge entschließt sich Henrike, ihn zu suchen. Mit ihrem Vater im Schlepptau macht sie sich auf die weite Reise nach Süditalien, um ihren Dario zu retten. Am Ziel ihrer Reise geraten Vater und Tochter mitten in einen lautstarken Familienzwist. Darios Mutter, die energische Mamma Lucia, verfolgt ihre Interessen temperamentvoll, lautstark und mit Tatkraft. Muss sie sich doch gegen ihre Rivalin Donatella zur Wehr setzen und versuchen, das Herz ihres geliebten Ehemanns Gennaro Serravalle zurückzugewinnen, der sie verlassen hat. Darios älterer Bruder Massimo verfolgt eigene Interessen und wird von großen Stimmungsschwankungen heimgesucht. Großmutter Amelia und Tante Benedetta nehmen sich Henrikes Vater, des überkorrekten Lübecker Professors, an, um ihn von seiner chronischen Bronchitis zu kurieren. Aber alle sind sich einig: Henrike ist hier nicht willkommen. Und Dario bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Wieder einmal nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine vergnügliche Reise nach Süditalien. Wie man es von ihren Romanen gewohnt ist, wird es auch diesmal wieder ziemlich turbulent, wenn steife Hanseaten auf temperamentvolle Süditaliener treffen. Die Sache um Dario gestaltet sich recht geheimnisvoll, und Henrike erhält keine Antworten auf ihre Fragen. Darios Familie gibt sich ihr gegenüber verschlossen. Auf ihren Vater kann sie nicht bauen, denn der wird von Darios Tante und Großmutter mit Beschlag belegt, und so macht sich Henrike allein auf die Suche nach ihrem geliebten Dario. Dabei sorgt sie für einige Verwirrung. Darios Verschwinden gibt nicht nur Henrike, sondern auch dem Leser allerhand Rätsel auf, wobei das Ende für mich kaum vorhersehbar war, sondern einige Überraschungen barg. Mit italienischem Ambiente, viel Humor und einer guten Portion Spannung habe ich mich wieder einmal prima unterhalten gefühlt. Die einzelnen Personen sind lebhaft charakterisiert, und man kann sich besonders Henrikes Vater, den steifen nordischen Professor mit seinem übersteigerten Hygienefimmel, richtig bildlich vorstellen. Aber nicht nur ihr Vater, sondern auch Henrike selbst hat einen Tick. Immer wenn sie aufgeregt ist, fängt sie an zu hüpfen. Hier muss ich sagen, dass ich mir das beim besten Willen nicht recht vorstellen konnte, denn sie ist eine erwachsene Frau, die eigentlich weiß, was sie will. Die hüpfende Henrike hat immer ein etwas seltsames Kopfkino bei mir ausgelöst. Insgesamt jedoch ist die Geschichte wieder bestens gelungen, und der lockere Schreibstil macht den Roman zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, das einem so manches Schmunzeln entlockt.

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  • Schwiegermutter all’arrabbiata (Brigitte Jacobi)

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    LieLu

    12. September 2015 um 14:30

    Marion von Schröder Verlag Die Autorin Brigitte Jacobi wurde in Lübeck geboren und hat nach ihrem Abitur als Redakteurin für Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet. Seit einiger Zeit widmet sie sich nun schon dem Schreiben von Romanen und lebt mit ihren Zwillingstöchtern in Italien. Sie hat bereits unter verschiedenen Pseudonymen erfolgreiche Romane veröffentlicht. Oft unternimmt sie ausgedehnte Reisen durch ihre Wahlheimat und besonders der Süden des Landes hat es ihr angetan. Schwiegermutter all’arrabbiata Henrike kann es nicht fassen, da fährt ihr Freund Dario wieder einmal ohne sie in seine Heimat Italien. Irgendwie will er Henrike einfach nicht mitnehmen und seiner Familie vorstellen. Und dann bekommt Henrike auch noch diese merkwürdige SMS von ihm: „Bin entführt worden. Bitte komm!“ Zunächst ist sie skeptisch, wieso sollte er ihr eine SMS schicken und nicht die Polizei rufen, wenn er doch entführt worden ist? Doch dann macht sie sich zusammen mit ihrem Vater auf den Weg zu Darios Familie. Dort angekommen gibt es zunächst ein großes Durcheinander, denn zwei Familien sind sich uneins und Dario bleibt verschwunden. Bis schließlich Mamma Lucia, die Mutter von Dario eingreift und Henrike zeigt, wie eine italienische Mamma den Laden schmeißt. Fazit Ein amüsanter Roman zwischen italienischem Temperament und deutscher Sturheit. Henrike ist eine etwas pummelige, aber sympathische Hauptprotagonistin, welche mit ihrem Freund Dario sehr glücklich ist, mit ihrem Vater seit jeher auf Kriegsfuß. Seit ihre Mutter gestorben ist, hatte Henrike das Gefühl, dass seine Gefühle zu ihr abgeschwächt wurden. Von Dario erfährt man im gesamten Roman wenig und wenn, dann nur durch Erzählungen von Henrike. Diese ist Konditorin und bemüht sich gerade, ihren Laden am Laufen zu halten. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist leicht und angenehm. Die Landschaft des Romans lädt zudem zum Träumen ein. Leider sind meines Erachtens die Charaktere ziemlich oberflächlich. Weder versucht Henrike die Beziehung zu ihrem Vater zu kitten, noch wundert sie sich sonderlich, dass sich Dario länger nicht bei ihr meldet. Als sie dann doch nach Italien fährt, machen sie und ihr Vater fröhlich an jeder Touristenattraktion stopp, obwohl nicht klar ist, was genau mit Dario passiert ist. Als die beiden in Kalabrien, der Heimat von Darios Familie ankommen, wird der Leser mit stereotypischen Klischees der Italiener überhäuft. Lucia ist eine typisch italienische Mamma, die mit ihrer Familie und einer anderen Familie im Klinsch ist. Es fehlt nicht viel und es kommt zur Familienfehde. Henrike und ihr Vater stehen mittendrin und wissen nicht, was sie tun sollen. Alles in allem ein Roman, welcher mich ganz gut unterhalten hat. Allerdings musste ich mich an einigen Stellen richtig zwingen weiter zu lesen, weil mir Darios Familie und auch Henrikes Art des Öfteren auf die Nerven gingen. Positiv möchte ich aber auf jeden Fall noch das bunt gestaltete Cover erwähnen, welches mir sofort ins Auge fiel. Auch die italienischen Landschaftsbeschreibungen sind nicht zu verachten. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/09/schwiegermutter-allarrabbiata-leider.html

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  • Italienisches Familienchaos

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    katze267

    16. August 2015 um 19:09

    Die Lübecker Konditorin Henrike ist spezialisiert auf kunstvolle Torten und Figuren aus Marzipan.Doch ihrem Geschäft geht es nicht gut, zu groß ist die industrielle Konkurrenz.Privat ist sie seit 4 Jahren mit dem italienischen Eisdielenbesitzer Dario liiert. Einziger Wermutstropfen in der liebevollen Beziehung: noch nie hat er sie zu einem seiner häufigen Besuche in die italienische Heimat mitgenommen und sie seiner Familie vorgestellt.Da bekommt sie eine SMS von Dario aus Kalabrien: Bin entführt worden.Sofort macht sie sich in Begleitung ihres Vaters mit dessen Opel auf zur Rettungsmission ins ferne Kalabrien. Zu ihrem Vater, der als Literaturprofessor eine akademische Laufbahn seiner Tochter bevorzugt hätte und ihrem Beruf eher skeptisch gegenübersteht, hat sie seit dem frühen Tod der Mutter ein eher distanziertes Verhältnis.Professoer Burmester hat im Laufe der Jahre eine immer stärker ausgeprägte Keimphobie entwickelt. Und so gestaltet sich schon die Autofahrt problematisch, zumal er auch noch gerne auf Goethes Spuren wandeln würde, und auch bei der Ankunft in Darios Heimatdorf Pietralucca warten Probleme auf Henrike und ihren Vater. Nichts ist so wie erwartet. Der sehr humorvolle Roman ist in der Ich-Perspektive von Henrike geschrieben, in sehr locker-leichtem Schreibstil. Spaß macht besonders die überbordende Fantasie Henrikes, doch auch die Szenen zwischen dem reservierten Professor Burmester und der temperamentvollen italienischen Familie und Henrikes spontane Aktionen bringen den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Insgesamt ein wundervoll heiterer Roman mit südlicher Sonne und südländischem Temperament, die perfekte Sommerlektüre für Strand und Garten, bringt aber auch Sonne in verregnete Herbst- oder kalte Wintertage.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Nicht nur für Italienfans

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    scarlett59

    16. August 2015 um 13:33

    Zum Inhalt: Henrike, Inhaberin einer kleinen Lübecker Marzipan-Manufaktur, erhält eine SMS von ihrem Freund Dario, daß er in seiner Heimat Kalabrien entführt wurde. Ein wenig überstürzt macht sich Henrike gemeinsam mit ihrem alleinstehenden Vater mit dem Auto auf den Weg nach Kalabrien. Einen Plan zur Rettung von Dario hat sie nicht und in Italien war sie auch noch nie. Ihr Vater, ein Studienrat im Ruhestand, ist ihr auch keine große Hilfe, zumal er im Laufe der Jahre immer schrulliger geworden ist. Meine Meinung: Hier handelt es sich um ein wunderbares Buch für Italienfans. Süditalienische Lebensweise trifft auf steife, norddeutsche Verhaltensweisen. Die Autorin (selbst in Italien lebende Norddeutsche) läßt ihre Charaktere trotz diverser Macken und Eigenarten stets sehr sympathisch erscheinen. Mit einem Zwinkern im Auge werden Familienprobleme erst aufgebaut, um dann aber auch gelöst zu werden. Sehr gut schafft sie es auch, das in Italien immer präsente „große Drama“ dem Leser nahe zu bringen. Insgesamt liest sich das Buch sehr leicht und flüssig. Es ist halt keine reine Liebesgeschichte, sondern bringt auch ein wenig Landeskultur ins Spiel. Einziges Manko aus meiner Sicht ist das Ende; ich hätte ein anderes gewählt.

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  • Ein wunderbar komischer Roman, der für Urlaub auf dem Balkon sorgt.

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    Schneeapfel91

    02. August 2015 um 12:51

    Die Story: Henrike hat beruflich einiges um die Ohren, denn ihr Glücksschweinchen aus Marzipan soll es bald nicht mehr geben. Als ob das nicht schon genug ist, kommt noch eine dubiose SMS von ihrem Freund Dario dazu, in welcher er sie um Hilfe bittet, da er entführt wurde. Zunächst hält Henrike alles nur für einen dummen Scherz. Nachdem sie jedoch den Ernst der Lage realisiert hat, macht sie sich mit ihrem Vater auf den Weg nach Kalabrien in Bella Italia. Ihr Vater ist zunächst alles andere als glücklich mit dieser Entscheidung. Er leidet an Bronchitis und hat stets Hygieneartikel in jeglicher Form mit. Vor Ort werden die beiden alles andere als herzlich begrüßt. Henrike muss feststellen, dass ihre Schwiegermutter in spe weder etwas von der Freundin ihres Sohnes weiß, noch dass er entführt wurde. Einzig und allein Darios großer Bruder Massimo scheint von der Entführung zu wissen. Er erklärt Henrike vehement, dass Dario nichts mehr mit Henrike zu tun haben möchte. Er legt allgemein ein ablehnendes Verhalten gegenüber der jungen Frau an den Tag. Trotz allem fühlt sie sich in gewisser Weise zu ihm hingezogen, da er Dario so sehr ähnelt. Henrike weiß allerdings nicht, was genau ihn so anziehend für sie macht. Henrikes Vater wird währenddessen von Darios weiblicher Verwandtschaft umsorgt. Die Bronchitis ist wie weggeblasen und er scheint förmlich aufzublühen unter den temperamentvollen Frauen.   Meine Meinung: Der Roman ist eine humorvolle Lektüre für den Sommer. Grund dafür ist das Zusammentreffen zweier Welten: Henrike und ihr Vater vs. Darios temperamentvolle Familie. Bei der Lektüre hat man stets ein Schmunzeln auf dem Gesicht, da eine skurrile Situation auf die Nächste folgt. Schon allein der Hygienewahn von Henrikes Vater sorgt für so manchen Lacher.   FAZIT: Ein wunderbar komischer Roman, der für Urlaub auf dem Balkon sorgt.

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  • Hilfe – Dario wurde entführt!

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    peedee

    25. July 2015 um 13:36

    Henrike Burmester, 38, ist Konditorin und in Lübeck bekannt für ihre Marzipankreationen. Sie ist seit 4 Jahren mit Dario Serravalle zusammen, der eine erfolgreiche Eisdiele betreibt. Da reist Dario wieder einmal ohne Henrike zu seiner Familie nach Kalabrien. Dann erhält sie seine SMS: „Bin entführt worden. Bitte komm!“ Was ist mit Dario passiert? Da sie ihn nicht erreicht, setzt sie sich kurzerhand ins Auto – zusammen mit ihrem Vater Hoimar, dem emeritierten Studienrat – und fährt nach Italien, mit im Gepäck ein paar ihrer Glücksmarzipanschweinchen als Gastgeschenke. Die Reise verläuft nicht ohne Turbulenzen und auch am Ziel angekommen, läuft nichts rund. Die Familie ist sehr abweisend, insbesondere Mamma Lucia und Bruder Massimo. Niemand will ihr sagen, wo Dario ist. Warum ist die Familie so wütend auf Henrike? Und findet sie Dario? Erster Eindruck: Toller Buchtitel, Inhaltsbeschreibung vielversprechend, Cover mit vielen Details, Design gefällt mir nicht so gut. Henrike ist mir sehr sympathisch: Sie ist zwar einerseits eine stolze Konditorin, aber andererseits ist sie von grossen Selbstzweifeln geplagt. Ihr Vater, der bei ihr wohnt, ist Akademiker und hätte von ihr die gleiche Laufbahn erwartet, nicht „nur“ Konditorin. Dann denkt sie auch, dass sie ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat, aber wenn sie nervös ist, isst sie eben. Und liebt Dario sie eigentlich noch? Die Reise von Henrike mit ihrem Vater Hoimar ist ziemlich beschwerlich und doch bringt sie diese Reise näher zueinander. Das hat mir sehr gut gefallen. Vater Hoimar ist keiner, der seine Gefühle auf der Zunge vor sich her trägt, umso bemerkenswerter ist seine Veränderung. Dario ist in dieser Geschichte eher ein Nebendarsteller – eigentlich geht es zwar um ihn, aber trotzdem kommt er erst sehr spät vor. Der Schreibstil gefällt mir: flüssig, humorvoll, zum Teil auch etwas sarkastisch. Eine Geschichte über Unterschiede in der deutschen und italienischen Mentalität, die Liebe und vor allem: die Familie! Amüsante Lesestunden; ich vergebe 4 Sterne. Es wurden nicht 5, da ich mich auch gefragt habe, wieso Dario Henrike in 4 Jahren nie nach Italien mitnahm.

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