Brigitte Janson Der verbotene Duft

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Inhaltsangabe zu „Der verbotene Duft“ von Brigitte Janson

Hamburg 1840: Die junge Parfümeurin Clara versetzt die Hansestadt in Aufregung. Sie hat einen Duft entwickelt, von dem es heißt, dass er jede Frau unwiderstehlich macht. Sofern es ihr gelingt, eine halbe Träne beizumischen. Schon bald stehen die feinen Bürgerinnen Schlange und erste Feinde treten auf den Plan, die ihren Erfolg mit allen Mitteln zunichte machen wollen. Clara indes träumt von der großen Liebe, aber ihre Jugendliebe Paul ist seit Jahren verschwunden. Wird sie ihn jemals wiedersehen?

Ein kurzweiliger historischer Roman, der gut unterhält mit einer Mischung aus Spannung und Emotion...

— Leseratte73
Leseratte73

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  • Rezension zu "Der verbotene Duft" von Brigitte Janson

    Der verbotene Duft
    mixtapemaedchen

    mixtapemaedchen

    10. January 2013 um 19:17

    Hamburg im 19. Jahrhundert: Seid dem Tod ihrer Mutter lebt die hübsche Kaufmannstochter Clara im Haus ihres Vaters. Mit den Geschäften des Vaters geht es immer weiter bergab und Clara muss viel arbeiten. Eines Tages gibt es einen großen Streit und Clara läuft völlig mittellos davon. Ihre große Liebe Paul glaubt sie nie mehr zu sehen. In der Tasche hat sie lediglich ein paar Silberlinge und eine Adresse einer unbekannten Villa mit einem unbekannten Namen. Clara macht sich auf die Suche nach dieser Frau und gelangt über Umwege in ihre ansehliche Villa. Dort erfährt sie, dass ihr Vater Parfümeur war. Sie erbt seine Rezepte und beginnt das Handwerk zu lernen. Der Leser wird in einen regelrechten Sog gezogen - vor allem von der Liebesgeschichte und der Frage, ob sich Paul und Clara wiedersehen werden. Das Buch ist wunderbar sinnlich. Man erfährt viel über Düfte und Parfüm und kann der Geschichte bildlich folgen. Dazu wird der historische Hintergrund - Hamburg im 19. Jahrhundert - spannend erzählt. Die Geschichte erinnerte mich ein wenig an Jennifer Donnellys "Teerose" (und Folgeromane), daher kann ich nur fünf Sterne geben ! Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Der verbotene Duft" von Brigitte Janson

    Der verbotene Duft
    Dreamworx

    Dreamworx

    05. August 2012 um 11:01

    Nach der "Tortenbäckerin" ist dies mein zweites Buch von Brigitte Janson und ich bin wieder restlos begeistert über ihren Schreibstil und die bildhafte Beschreibung der Charaktere in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Man taucht sofort in die Geschichte ein und fühlt sich regelrecht als Zuschauer der Handlung, leidet oder freut sich mit den Akteuren. Seit langer Zeit wieder ein historischer Roman aus der Neuzeit, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich ein paar schöne Lesestunden wünscht.

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  • Rezension zu "Der verbotene Duft" von Brigitte Janson

    Der verbotene Duft
    LEXI

    LEXI

    "Der verbotene Duft" erzählt die Geschichte der jungen Parfumeurin Clara, die von Zuhause weggelaufen ist und ihre Jugendliebe Paul schmerzlich vermisst. Sie findet Aufnahme bei der ehemaligen Jugendfreundin ihrer verstorbenen Mutter und geht ihren eigenen Weg. Obgleich die Autorin interessante Details aus dem Hamburg des 19. Jahrhunderts liefert, bleiben die Protagonisten für meinen Geschmack zu flach, zu uninteressant. Schicksalsschläge oder HIndernisse werden ohne große Kämpfe zur Kenntnis genommen und der Beigeschmack "kleine heile Welt" verleidete mir das Lesevergnügen. Auch die Emotionen wirken auf mich nicht "echt". Das harte Leben der am Rande der Gesellschaft lebenden jungen Prostituierten ohne Familie und ohne jegliche Unterstützung von Freunden und Bekannten wird im Buch zwar thematisiert, im "verbotenen Duft" kommt es jedoch für alle beteiligten Personen zu einem "happy end". Für meine Person ein Buch für einen gemütlichen Lesenachmittag, aber keineswegs eine Lektüre, dessen Inhalt lange im Gedächtnis bleibt.

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  • Rezension zu "Der verbotene Duft" von Brigitte Janson

    Der verbotene Duft
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    20. June 2012 um 11:06

    Clara lebt nach dem Tod ihrer Mutter im Haus ihres Vaters. Als angesehener Kaufmann geht es allerdings immer mehr mit ihm bergab und Clara muss unter seinen Launen leiden. Als er eines Tages aber zu sehr ausrastet, flieht Clara in ihrer Not vor ihm. Alles hinter sich gelassen, kein Geld in der Tasche und auf sich gestellt, macht sie sich auf die Suche nach einer Frau, deren Namen sie auf einem Zettel gefunden hat. Dieser Zettel stammt von ihrer Mutter und Clara hat Hoffnung, dass die geheimnisvolle Frau ihr weiterhelfen kann. Denn Clara weiß, ihr Vater, ist nicht ihr Vater. Aber wer ist es dann? Und warum wuchs sie mit dieser Lüge auf? In ihrem zweiten Roman nimmt die Autorin den Leser wieder mit nach Hamburg ins 19. Jahrhundert. Erzählt wird hierbei die Geschichte von Clara, einer Kaufmannstochter, die auf der Suche nach ihrem wahren Vater ist und dabei noch etwas ganz anderes entdeckt. Das Buch fängt rasant mit der Flucht Claras vor dem Mann, den sie zunächst für ihren Vater hält, an. Schon bei der Flucht wird der Leser in einen regelrechten Lesesog gezogen, der erst nach Beenden aufhört. Und selbst dann fragt man sich, wie könnte es weitergehen? Clara und die anderen Protagonisten werden sehr farblich dargestellt und vor allem mit Clara kann man gut mitfühlen. Ihre Gedanken und Handlungen sind logisch, ihre Entscheidungen nachvollziehbar. Der historische Hintergrund wurde sehr überzeugend dargestellt und weißt auf einige Recherchearbeit hin. Zusammenfassend kann man sagen, dass auch das zweite Buch von Brigitte Janson ein Buch ist, in das man komplett eintauchen kann. Man fiebert und leidet mit, man hofft, bangt und möchte auch den ein oder anderen mal anschubsen. Da Clara Parfumeurin werden möchte, wird auch der Geruchssinn angesprochen. Zumindest kann man sich als Leser gut vorstellen, was Clara in dem Moment für Gerüche umgeben. Fazit: Ein wundervolles Buch für alle Sinne, das den Leser auf eine spannende Reise nach Hamburg ins 19. Jahrhundert entführt.

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  • Rezension zu "Der verbotene Duft" von Brigitte Janson

    Der verbotene Duft
    Klusi

    Klusi

    15. May 2012 um 19:22

    Nach einem heftigen Streit, bei dem ihr Vater, einstmals ein angesehener Kaufmann, sie sogar schlägt, flieht Clara Vogt Hals über Kopf aus ihrem Elternhaus. Nun steht sie vor dem Problem, wie ihr Leben weitergehen soll. Sie denkt über sich selbst, dass sie eigentlich nichts richtig gut kann, dabei hat sie zwei bemerkenswerte Eigenschaften: Sie hat eine besonders feine Nase und ein gutes Herz! Bei einer früheren Freundin ihrer verstorbenen Mutter findet sie ein neues Zuhause. Von Elisabeth Bardenstein erfährt sie vieles über ihre Vergangenheit und ihre Herkunft. Mit der Unterstützung der wohlhabenden Reederin, die seit dem Tod ihres Vaters das Familienunternehmen leitet, kann sich Clara eine neue Existenz aufbauen. Mit Hilfe ihres ausgeprägten Geruchssinns kreiert sie ein Parfum, welches bei den vornehmen Hamburgerinnen schnell zum sensationellen Verkaufsschlager wird. Bei allem Erfolg vergisst sie nie die Menschen, die ihr geholfen haben. Aber es gibt einen dunklen Punkt in ihrem Leben. Sie trägt schwer an einer alten Schuld, kann sich aber nicht erinnern, was damals wirklich vorgefallen ist. Und sie vermisst ihr Jugendliebe Paul. Ohne ihn kann sie nicht wirklich glücklich sein, aber er ist vor Jahren plötzlich aus ihrem Leben verschwunden. Als begeisterte Leserin historischer Romane, mit großem Interesse am Thema Düfte und Parfumherstellung, kam ich an diesem Buch nicht vorbei. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Clara Vogt, eine sympathische junge Frau, die jedoch häufig als etwas seltsam bezeichnet wird und vielen ihrer Mitmenschen sogar unheimlich ist, weil sie manches vorhersieht und sogar Gefühle riechen kann. Man kann ihr bei der Arbeit über die Schulter sehen und bekommt einen Eindruck davon, wie langwierig und aufwändig es ist, einen perfekten Duft zu kreieren. Bei all der Arbeit, die sie in ihre Idee investiert, vergisst sie jedoch nicht die Menschen ihrer Umgebung. Neben ihrer Mentorin Elisabeth gibt es da noch die Mamsell Friederike, die Clara schon seit der Kindheit sehr zugetan ist und Amelie, ein Freudenmädchen, die ihr nach der Flucht aus dem Elternhaus sehr geholfen hat. Die Autorin richtet in ihren historischen Romanen das Augenmerk immer besonders auf die vom Schicksal Benachteiligten der Zeit, zu der die Handlung spielt. Ohne die soziale Absicherung, wie wir sie heutzutage kennen, hatten es gerade junge Frauen und Mädchen schwer, wenn sie den Rückhalt durch die Familie verloren, und kaum der Kindheit entwachsen, endeten sie nicht selten als Prostituierte. Daneben erhält die Handlung auch eine mysteriöse Komponente, da einige der Charaktere nicht leicht zu durchschauen sind. Da gibt es zum Beispiel den geheimnisvollen Engländer, der sich in Hamburg niedergelassen hat und den eine melancholische Aura umgibt. Auch Clara selbst ist ein nachdenklicher, tiefgründiger Mensch, und es ist faszinierend, Einblick in ihre Gedanken und Gefühle zu erhalten. Bei aller feinsinnigen Betrachtungsweise bleibt die Handlung doch immer auf dem Boden der Tatsachen. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Autorin auch diesmal wieder mehr auf das Leben und den Alltag der einfachen Leute konzentriert und dabei die historischen Gegebenheiten berücksichtigt und glaubhaft darstellt. Brigitte Janson bezaubert ihre Leser wieder mit einer spannenden Handlung, einer guten Portion Romantik und viel historischer, Hamburger Atmosphäre.

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