Brigitte Janson Holunderherzen

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Inhaltsangabe zu „Holunderherzen“ von Brigitte Janson

Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der Höhe zu sein: Ihr Öko-Hof in der Lübecker Bucht ist halb verlassen, einzig ihr Mops Hugo leistet ihr Gesellschaft. Hinter der spröden Fassade ihrer Tante entdeckt Anne eine verletzliche Frau, die oft zerstreut wirkt. Anne beschließt zu bleiben und den wild wachsenden Holunder auf Tillys Hof zur neuen Einnahmequelle zu machen. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt vom Fischer Thies, und auch der Landarzt Carsten lässt sich überraschend oft blicken. Vielleicht ist in Sachen Liebe ja doch noch nicht alles zu spät?

konnte mich leider nicht so überzeugen

— Gartenkobold

Eine kurzweilige Geschichte, die ein mutiges Ende hat und mich gut unterhalten hat.

— Finchen411

Tolles Buch, ideal für den Urlaub!

— YH110BY

Ein berührendes Buch über das vergessen im Alter. Einfach Pudding im Kopf.

— Lesemama

Leider bei weitem nicht so gut wie "Winterapfelgarten"...

— mona_lisas_laecheln

darum gehts: Eine 40jährige die ständig auf der Suche nach einem Mann ist oder heult und ihre bösartige Tante. Gott sei Dank fertig gelesen.

— Renate_lesenundtee

Netter Frauenroman für zwischendurch!

— Hobbylesen

"Holunderherzen" ist eine wunderbare Lektüre für den Leseherbst 2015! Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

— Jasmin88

Irgendwas fehlte, der Funke sprang nicht über

— silberfischchen68

Neue Sinnsuche trifft auf Demenz: wichtige Themen, schöne Bilder, vielleicht zu seicht in der Sprache

— SoCzo

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  • schade, ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen

    Holunderherzen

    Gartenkobold

    17. February 2017 um 13:30

    Klappentex: Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der Höhe zu sein: Ihr Öko-Hof in der Lübecker Bucht ist halb verlassen, einzig ihr Mops Hugo leistet ihr Gesellschaft. Hinter der spröden Fassade ihrer Tante entdeckt Anne eine verletzliche Frau, die oft zerstreut wirkt. Anne beschließt zu bleiben und den wild wachsenden Holunder auf Tillys Hof zur neuen Einnahmequelle zu machen. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt vom Fischer Thies, und auch der Landarzt Carsten lässt sich überraschend oft blicken. Vielleicht ist in Sachen Liebe ja doch noch nicht alles zu spät? Leider war ich von diesem Buch enttäuscht, Anna in den 40ern, frisch getrennt von ihrem Freund, nicht glücklich, beschließt nach einigen Grübeleien, ihre Liebes-, und Lebenskrise zu überwinden und bei ihrer etwas schrägen Tante Tilly an der Ostsee auszuspannen. Doch kommt sie auch dort bei Tilly in ihrem „Möchtegern Öko-Dorf“ in der Lübecker Bucht nicht dazu, einfach ihre Seele baumeln zu lassen. Tilly, kratzbürstig und unangepasst, bekommt immer wieder Aussetzer und Anne verliebt sich auf den ersten Blick in den Landarzt Carsten, der seit zwei Jahren Witwer ist. Gefallen haben mir die spritzigen Dialoge zwischen Tilly, die zwar ein Herz hat, dies aber niemanden zeigen möchte. Außerdem findet sie in Kyra, der Tochter des Landarztes eine neue Freundin. Der alte Fischer Thies wird ein ständiger Besucher und Unterstützer des Dorfes. Am Ende siegt die Liebe… nach einem melodramatischen Ende… Der Roman von Brigitte Janson ist flüssig und leicht lesbar, der Buchtitel findet sich in den neu kreierten kleinen Törtchen von Anna enthalten, die so lecker beschrieben waren, dass sie schon beim Lesen Appetit gemacht haben.. Leider gefällt er mir nicht ganz so gut wie der vorherige "Winterapfelgarten". Ich hatte mit einer leichten Sommerlektüre gerechnet, doch es wird auch ein sehr wichtiges Problem angesprochen für meine Begriffe aber nicht sauber verarbeitet: die Demenzerkrankung von Tante Tilly.

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  • Neustart an der Ostsee

    Holunderherzen

    SusanneSH68

    01. November 2016 um 12:06

    Anne flüchtet nach einer gescheiterten Beziehung zu ihrer Tante an die Ostsee. Die Tante ist mehr oder weniger das schwarze Schaf der Familie und lebt auf einem heruntergekommenen Hof in der Lübecker Bucht. Hier wagt Anne mit einem Cafe einen Neustart und auch in Sache Liebe tut sich einiges. Das Buch bietet viel „Ostseeluft“, interessante Beschreibungen von einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo es als Zugezogene auch nicht so einfach ist, Anschluss zu finden. Die eigenwillige Tante ist eine interessante Person. Als sie erkrankt, bekommt das Buch auch noch eine dramatische Wende. Das Buch schwankt ein wenig zwischen Unterhaltung und einem etwas ernsteren Roman. Insgesamt aber gut und zügig zu lesen. 

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  • Neustart an der Ostsee

    Holunderherzen

    SusanneSH68

    27. October 2016 um 19:15

    Anne flüchtet nach einer gescheiterten Beziehung zu ihrer Tante an die Ostsee. Die Tante ist mehr oder weniger das schwarze Schaf der Familie und lebt auf einem heruntergekommenen Hof in der Lübecker Bucht. Hier wagt Anne mit einem Cafe einen Neustart und auch in Sache Liebe tut sich einiges. Das Buch bietet viel „Ostseeluft“, interessante Beschreibungen von einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo es als Zugezogene auch nicht so einfach ist, Anschluss zu finden. Die eigenwillige Tante ist eine interessante Person. Als sie erkrankt, bekommt das Buch auch noch eine dramatische Wende. Das Buch schwankt ein wenig zwischen Unterhaltung und einem etwas ernsteren Roman. Insgesamt aber gut und zügig zu lesen.  

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  • Wenige Emotionen und flüchtige Liebe

    Holunderherzen

    Lesemietze

    21. August 2016 um 12:07

    Anne führt zwar ein erfolgreiches Geschäft hat aber Pech in der Liebe. Daher nimmt sie das wage Angebot ihrer Tante Tilly an, um an den Hof der Lübecker Bucht zu fahren. Tante Tilly ist eine sehr eigenwillige Frau, die nur noch mit ihren Mops auf dem abgelegen Hof wohnt. Dabei entdeckt sie was man alles mit Holunder machen kann und schon bald entwickelt sie eine neue Geschäftsidee. Aber nicht nur das neue Geschäft hält Anne dort fest, sondern auch der nette Landarzt. Und das obwohl Anne der Liebe abgeschworen hat.An sich hat mich der Klapptext angesprochen, doch leider fand ich die Charaktere teils Oberflächig und Farblos. Es gab zwar auch die ein oder andere witzige Situation aber mir hat das Knistern für die aufkeimende Liebe gefehlt. Vieles wurde nur angehaucht und nicht vertieft. Der Geschichte fehlt es etwas an Tiefe. Mir kam zu wenig Emotionen rüber.Anne kommt mir leider auch nicht so sympathisch rüber, da sie doch sehr mit sich beschäftigt ist.Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Sätze sind einfach und nicht verschachtelt. Angenehm war auch die Erzählweise der Kapitel, da mal aus Annes oder Tillys Sicht geschrieben worden ist.Ganz nett für zwischendurch aber ohne Erwartungen zu lesen.

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  • Toller Roman, ideal für den Urlaub!

    Holunderherzen

    YH110BY

    17. May 2016 um 16:33

    Anne ist 40 Jahre alt und betreibt in Hamburg eine kleine Cateringgesellschaft. Immer wieder erlebt sie Enttäuschungen in der Liebe und als ihr Freund sich von ihr trennt, beschließt sie zu ihrer Tante Tilly an die Ostsee zu fahren. Diese wohnt dort einsam im Holunderdorf in einem kleinen Wohnwagen in einem nicht erschlossenen Wohngebiet. Anne beschließt, dort ein Cafe zu eröffnen und verliebt sich gleich beim ersten Blick in den Allgemeinarzt Carsten. Doch der trauert noch um seine Frau, die ein Jahr vorher an Krebs gestorben ist und ihm noch eine 17jährige Tochter hinterlassen hat. Annes Tante Tilly ist oft sehr griesgramig und grantig und wird mit der Zeit immer vergesslicher und dement. Am Ende geht sie ihren eigenen Weg, um niemanden mit ihrer Betreuung zur Last zu fallen. Anne findet nach einem langen Anlauf endlich ihr neues Glück mit ihrem Carsten...Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es lässt sich kurzweilig und flüssig lesen. Ein Buch, ideal für einen Nachmittag in der Sonne oder als Urlaubslektüre am Strand.

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  • Holunderherzen

    Holunderherzen

    mona_lisas_laecheln

    27. February 2016 um 15:12

    Anne hat einfach kein Glück in der Liebe, alles was sie sucht ist eigentlich ihre Version eines "starken Mannes", jedoch haben alle ihre Exfreunde ihre Ansprüche bis jetzt nicht erfüllen können. Auch wenn ihr Catering-Betrieb in Hamburg gut läuft und sie eigentlich eine erfolgreiche Geschäftsfrau ist, wünscht sie sich einen Tapetenwechsel. Kurzerhand zieht sie zu ihrer Tante Tilly auf deren Ökohof irgendwo an der Ostsee, den sogenannten "Holunderhof". Den dort wachsenden Holunder entdeckt Anne sofort für sich und sie entscheidet sich dazu, ein Cafè zu eröffnen. Außerdem verliebt Anne sich hoffnungslos in den Landarzt Carsten - jedoch läuft sowohl im Geschäft, in der Liebe und auch mit ihrer Großtante Tilly zunächst nicht alles so ideal... Vor allem da ich von dem Vorgängerbuch der Autorin so begeistert war, muss ich gestehen, dass mich dieses Buch etwas enttäuscht hat. Mit der Ich-Erzählerin Anne konnte ich mich nicht wirklich anfreunden und sie war mir eigentlich durchgehend unsympathisch, weswegen sich auch vor allem der Einstieg in die Lektüre für mich sehr schwer gestaltet hat. Vor allem die Stellen, an denen Anne ihrem Selbstmitleid hinterher denkt und die ganze Zeit an ihre Männergeschichten denkt haben sich für mich sehr langwierig gestaltet. Die Nebencharaktere waren eigentlich alle sehr interessant, leider wurden sie jedoch nur oberflächlich beschrieben und man hat über sie nicht ganz so viel erfahren. Hier wäre für mich noch sehr viel ungenutztes Potential versteckt. Am sympathischen war mir Kyra und auch This hat einen spannenden Charakter dargestellt, auch wenn man über ihn leider viel zu wenig erfährt und die Geschichte für ihn ja leider nicht so gut ausgeht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Anne und Carsten fand ich etwas fad, eigentlich passiert hier nicht wirklich viel, bis sie plotzlich zusammen sind, dafür wird das Thema viel zu viel ausgeschmückt und viel zu viel Gewicht gegeben, das hätte man meiner Meinung nach an anderen Stellen besser einsetzen können. Gelungen war auf jeden Fall die Beschreibung der Umgebung rund um den Holunderhof, man konnte sich in Gedanken richtig gut an die Ostsee versetzten und ich würde Annes Cafe sehr gerne einmal selbst einen Besuch abstatten.

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  • Holunderherzen

    Holunderherzen

    Lesemone

    09. December 2015 um 12:41

    Anne führt einen kleinen erfolgreichen Partyservice mit ihrer Freundin Gesa zusammen. Als ihre Beziehung scheitert, zieht sie sich mit ihrem Liebeskummer an die Ostsee zurück. Dort lebt ihre Tante Tilly, die sehr eigenwillig ist und sich seit neustem sehr seltsam benimmt. Bei Tilly wächst viel Holunder und so kommt Anne auf eine neue Geschäftsidee. Hauptpersonen sind in diesem Buch die 40-jährige Anne und die 70-jährige Tilly. Tilly ist das schwarze Schaf der Familie, was Anne überhaupt nicht verstehen kann. Dadurch, dass die alte Dame immer sagt was sie gerade denkt, wirkt das Buch sehr erfrischend. Durch den kleinen, bissigen Mops kommt auch einiges an Humor in die Geschichte. Die Autorin hat verschiedene Themen in dem Buch verarbeitet, was beim Lesen abwechslungsreich ist. Das Buch ließ sich recht flott durchlesen. Das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht, aber so ist es auch gut. Es ist eine nette Sommerlektüre, über die Liebe, Freundschaft und das Älter werden, aber mehr leider nicht. Es gab nichts besonderes und Bücher dieser Art gibt es eben sehr viele.

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  • Holunderherzen

    Holunderherzen

    Klusi

    04. December 2015 um 21:13

    Anne hat kein Glück in der Liebe. Gerade erst ist ihre Beziehung mit Roland gescheitert, und Anne weint sich die Augen aus dem Kopf. Doch dann beschließt sie kurzerhand, sich eine Auszeit zu nehmen und zieht zu ihrer Tante Tilly auf deren Öko-Hof an der Lübecker Bucht. Hier möchte sie einfach mal abschalten.Was Anne jedoch vorfindet, als sie bei ihrer Tante ankommt, ist ein verwahrlostes Grundstück mit einem windschiefen Häuschen und ein paar Wohnwagen. Tilly wirkt zerstreut und plötzlich gar nicht mehr so forsch und schwungvoll, wie Anne sie in Erinnerung hat. Auch wenn sie es nie zugeben würde, ist die alte Dame ist doch irgendwie froh, ihre Nichte nun bei sich zu haben. Ihr Mops Hugo, den Tilly sehr verwöhnt hat, ist jedoch nicht davon überzeugt, dass er und sein Frauchen Gesellschaft brauchen, und wenn ihm jemand zu nahe kommt, beißt er auch schon mal zu.Und doch fühlt sich Anne nach kurzer Zeit wohl an der Ostsee und beginnt, Pläne für ihre Zukunft zu machen. Die drehen sich hauptsächlich ums Geschäft, aber es kommt auch ein anziehender Mann darin vor, der attraktiv sein könnte, wäre er nicht so dünn und ernst. Das Interesse ist durchaus nicht einseitig, wie Anne bald bemerkt.Aber es gibt da ein Problem, das alles überschattet und Annes Pläne ins Wanken bringt. Mit dem fiktiven Städtchen Glückshafen und Tillys Öko-Hof an der Ostsee hat die Autorin auch für ihren neuesten Roman wieder eine idyllische, stimmungsvolle Kulisse geschaffen. Sie beschreibt Land und Leute sehr authentisch und wartet auch diesmal wieder mit einer ganzen Reihe interessanter Charaktere auf. Neben Anna sind die Hauptpersonen des Romans in erster Linie Tante Tilly, außerdem der Glückshafener Arzt Carsten Sörensen und seine Tochter Kyra sowie Thies, ein wortkarger, kauziger Fischer. Brigitte Janson haucht ihren Protagonisten Leben ein, und man schließt die verschiedenen Charaktere schnell ins Herz. Auch Hugo ist ein richtiger kleiner Sympathieträger, wenn er auch öfters ziemlich verzogen und frech erscheint. Bei seinem exzentrischen Frauchen ist es aber kein Wunder, dass auch der Hund etwas eigenwillig ist. Es lässt sich alles so schön an, Anne fühlt sich schnell heimisch in der neuen Umgebumg und beschließt, zu bleiben. Aber etwas am Verhalten ihrer Tante bereitet ihr Sorgen. Die entstehenden Probleme sind hier sehr feinfühlig und mit Herzenswärme dargestellt. Sehr schön fand ich das Verhältnis zwischen Kyra und Tilly, und auch Thies, der alte Fischer, hat eine ganz besondere Beziehung zu der störrischen alten Dame. Seine liebevolle Art Tilly gegenüber fand ich sehr berührend. Beim Betrachten des schönen Covers, mit erhabenen, glänzenden Holunderbeeren auf mattem Grund, hatte ich an diesen Roman ähnliche Erwartungen wie an „Winterapfelgarten“, denn das war für mich ein richtiger „Wohlfühlroman“. Aber diesmal wird die insgesamt positive Handlung von einem Problem überschattet. Über dessen Lösung, wie sie im Roman erfolgt, musste ich seitdem immer wieder nachdenken und auch darüber, ob so der einzige Ausweg aus dem Dilemma sein kann. Die Art, wie die Protagonisten mit der Angelegenheit umgehen, hat mich ins Grübeln gebracht, und ich muss sagen, dass mich der Roman am Schluss recht niedergeschlagen zurückgelassen hat, obwohl dieses Ende zum Teil durchaus auch positiv war, aber einige der Ereignisse haben dem Roman seine Leichtigkeit genommen. Es liegt ganz sicher nicht an der Schreibweise der Autorin, denn die ist toll, wie immer. Aber ich kann mich mit der Problemlösung, wie sie hier erfolgte, nicht recht anfreunden; sie hinterlässt ein ungutes Gefühl bei mir. Wieso genau, das kann ich hier nicht erklären, denn sonst würde ich zu viel von der Handlung vorwegnehmen. Das Buch ist insgesamt sehr schön geschrieben und auch auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte sich eben nicht ausschließlich auf "Friede, Freude, Eierkuchen" einstellen.

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  • Kurzweiliger Frauenroman

    Holunderherzen

    yari

    15. October 2015 um 19:44

    Anne, eine selbständige Frau, die mitten im Leben steht und mit ihrer Freundin einen Partyservice führt, wird von ihrem Partner verlassen. Sie zweifelt an sich, und nimmt auf Anraten ihrer Tante Tilly eine Auszeit, und fährt zu deren Hof, der in der Lübecker Bucht liegt. Langsam findet Anne wieder zu sich selbst, schließt Freundschaften, und lernt den Dorfarzt kennen, der ihr sehr sympathisch ist. Außerdem beginnt sie damit, Tante Tillys Hof mit Hilfe von Holunder zu einer neuen Einnahmequelle zu machen. Indessen geht es mit ihrer Tante Tilly abwärts. Von Tag zu Tag merkt diese, wie sie geistig immer mehr abbaut, und die Diagnose Demenz lässt nicht lange auf sich warten. Wie wird Anne mit diesem Schicksal umgehen und wird sie die wahre Liebe noch mal treffen? Holunderherzen ist ein Frauenroman, der warmherzig, gefühlvoll, tragisch und unterhaltsam ist. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung spannend aufgebaut. Die Charaktere sind voller Emotionen und man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Anne entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer selbstbewussten Frau. Der Fischer Thies mit seiner kauzigen Art ist auch wundervoll beschrieben. Aber auch Tilly, die alte Dame, mit ihrer energischen und manchmal aneckenden Art wächst dem Leser ans Herz. Obwohl Holunderherzen eine Liebesgeschichte beinhaltet, kommen auch ernste Themen wie z. B. Demenz und Tod nicht zu kurz. Dies hat mir gut gefallen; außerdem hat mich das Buch gut unterhalten und bekommt deshalb vier Sterne von mir.

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  • Holunderherzen

    Holunderherzen

    CabotCove

    04. October 2015 um 13:35

    Anne´s Beziehung ist gerade gescheitert und sie hat erstmal die Nase voll von Männern. Sie erlaubt sich gerade mal, gegen den Herzschmerz vor einer Großbank bzw. einem Fitnessstudio „Richtige Männer“ anzuschauen, was ihre Freundin Gesa reichlich schräg, aber irgendwie auch innovativ findet. Anne´s Tante Tilly steht ihr in „Schrägheit“ in nichts nach. So redet sie schon mal mit bzw. für ihren Mops Hugo, der völlig verzogen ist und „lässt sich auch sonst nicht die Butter vom Brot nehmen“. Von niemandem ! Sie ist auch Anne´s Vorbild und so hofft Anne, dass sie bei ihr die nötige Ruhe findet, um ihr Leben neu zu ordnen. Doch Tante Tilly braucht auch ihre Hilfe und so kommen sich die beiden Frauen näher, als es anfangs den Anschein hatte. Locker-leichte Unterhaltung findet man bei „Holunderherzen“, dem nächsten Roman von Brigitte Janson nach „Winterapfelherzen“. Ich bin zugegebenermaßen keine eingefleischte Leserin von „Frauenromanen“ und mag diese meistens nicht, da sie mir zu kitschig sind, doch bei einigen Autorinnen mache ich gerne eine Ausnahme und diese ist eine davon. Ich fand die Charaktere längst nicht so flach wie bei anderen Frauenromanen und auch wenn der Roman für mich ein-zwei Längen hatte, bin ich alles in allem doch gerne am Ball geblieben. Tante Tilly fand ich herrlich schräg, fast schon ein wenig schrullig, aber wie sie mit ihrem Mops redet, herrlich. Mit Anne konnte ich mich nicht wirklich identifizieren und auch wenn das natürlich keine Grundvoraussetzung ist, dass ich ein Buch lese, fand ich Tante Tilly als Protagonistin einfach ein Stück weit „gelungener“, aber das ist natürlich immer auch Geschmackssache und eine absolut subjektive Empfindung, die das Buch nicht schmälern soll. Mein Fazit: Das waren 336 Seiten, die durchaus gut unterhalten konnten und sich locker lesen ließen.

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  • Wunderbare Lektüre für den Leseherbst 2015

    Holunderherzen

    Jasmin88

    28. September 2015 um 07:46

    Covergestaltung: Das Cover wirkt sehr harmonisch und strahlt eine gewisse Ruhe aus. Ich mag es sehr und die Holunderblätter und Holunderblüten passen natürlich ausgezeichnet zur Thematik. Meine Meinung: "Holunderblüten" war ein Wunschbuch von mir. Alles an dem Roman hat mich auf Anhieb angesprochen und ich wollte ihn unbedingt lesen. Brigitte Janson hat mich nicht enttäuscht. Ich hatte eine tolle Zeit mit dem Roman und habe mich im Holunderdorf sehr wohl gefühlt! Dies lag zum Einen an dem sehr warmherzigen Schreibstil der Autorin und zum Anderen an den sehr liebenswerten Charakteren, die man als Leserin einfach ins Herz schließen muss. Holunderherzen ist definitiv ein Roman, der unter die Haut geht. Es handelt sich keineswegs um eine seichte Familiengeschichte, die ein wenig mit Liebesroman gepaart wurde, sondern Brigitte Janson wagt sich an ein ernstes Thema (Demenz/Alzheimer) heran, sodass es auch eine Geschichte ist, die zum Nachdenken auffordert. Der Autorin ist eine gute Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit gelungen. Die Krankheit nimmt zwar Raum ein in der Geschichte, aber dennoch wirkt das Ganze nicht zu schwermütig. Ich habe "Holunderherzen" wirklich sehr gern gelesen. Es ist ein Buch, was man wirklich schnell weglesen kann. Es ist kein bisschen langatmig. Alles in allem hatte ich ein paar sehr schöne Lesestunden mit dem Roman. Dennoch hat mir ein wenig das "gewisse Etwas" gefehlt, weswegen ich einen Stern abziehe und 4 von Herzen kommende Sterne vergebe. Fazit: "Holunderherzen" ist eine wunderbare Lektüre für den Leseherbst 2015! Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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  • Es fehlte an Charme und Einzigartigkeit der Charaktere und Orte.

    Holunderherzen

    Johannisbeerchen

    11. September 2015 um 18:49

    Meinung: Nach Winterapfelgarten musste ich Holunderherzen einfach lesen und hoffte auf ein ähnliches Leseerlebnis. Anne hat in Hamburg einen erfolgreichen Partyservice aufgebaut, aber privat läuft es nicht rund. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und ihre Eltern mischen sich auch überall ein. Als ihre Tante Tilly überraschen zu Besuch kommt, beschließt sie, mit ihr ins Holunderdorf zu ziehen. Anne braucht eine Auszeit vom Leben und Tilly Gesellschaft. Der Charme, den ich bei Winterapfelgarten entdecken konnte, fehlte hier. Man hätte Anne und Tilly durch x-beliebige Charaktere und den Ort durch jeden anderen Ort der Welt tauschen können. Es fehlte an Einzigartigkeit, an Charme, an Raffinesse und an Gefühl. Die Handlung ging halt so voran, ohne große Erkenntnisse und Ereignisse. Anne beschließt direkt ein weiteres Geschäft zu eröffnen, Tilly zieht sich immer mehr zurück und irgendwie ist man dann wieder am Anfang angelangt. Das Ende gefiel mir, da es kein Happy-End in herkömmlichen Sinne war. Fazit: Es fehlte an Charme und Einzigartigkeit der Charaktere und Orte.

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  • Herzschmerz mit Schmunzeleffekt

    Holunderherzen

    Rebecca1120

    06. September 2015 um 14:39

    Die Geschichte ist schnell erzählt: Anna in den 40ern, gerade unglücklich wegen ihrer Trennung von ihrem Freund, will diese Lesenskrise überwinden indem sie bei ihrer etwas schräge Tante Tilly ausspannt. Ihren Cateringservice weiß sie bei ihrer Angestellten und gleichzeitig besten Freundin in guten Händen. Aber auch bei Tilly in ihrem Öko-Dorf in der Lübecker Bucht kommt sie nicht wirklich zum Abschalten. Denn Tilly, zwar für ihre Kratzbürstigkeit bekannt, bekommt immer wieder Aussetzer und Anne selbst verliebt sich auf den ersten Blick in den Dorfarzt, der noch immer nicht den Tod seiner Ehefrau überwunden hat. Sehr gut gelungen finde ich die spritzigen Dialoge zwischen Tilly, die zwar ein Herz hat, dies aber niemanden zeigen möchte. Auch die stets in kursiver Schrift eingefügten Gedanken(antworten), die dann doch von dem gesprochenen Wort massiv abweichen, fand ich prima. Was tut man denn nicht alles, um den Familienfrieden zu erhalten. Außerdem sollte man nicht mit leerem Magen anfangen dieses Buch zu lesen, denn die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die Anna in ihrem Catering anbietet, sind so vortrefflich, appetitanregend beschrieben, dass man beim Lesen automatisch Hunger bekommt . Die Darstellung der Träume von ihren „Traumprinzen“ fand ich allerdings etwas übertrieben und realitätsfremd, zumal Anna ja in dem Buch als eine im Leben stehende, erfolgreiche Geschäftsfrau dargestellt wird. Auch die beginnende Demenzerkrankung von Tilly stellt sich im echten Leben nicht so wie geschildert dar, wurde wohl wegen des besseren Passens so ins Manuskript aufgenommen.

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  • Unterhaltsam und romantisch, perfekte Unterhaltung

    Holunderherzen

    coala_books

    03. September 2015 um 14:47

    Brigitte Janson hat mit Holunderherzen einen von ihr gewohnten locker leichten Roman geschrieben, der sich hervorragend für schöne Sommerlesestunden eignet. Die Personen sind allesamt mehr als realistisch und man kann vor allem die Auszeit von Anne, aber auch den Freiheitsdrang ihrer Tante gut nachvollziehen. Die Personen werden in Irrungen und Wirrungen des (Liebes-)Lebens verstrickt, deren Entwirrung den Leser mehr als unterhält. Neben dem Herz kommen auch die Lachmuskeln bei diesem Buch gut zum Einsatz. Mops Hugo sorgt nicht nur einmal für amüsante Aktionen. Neben der doch meist heilen Welt werden jedoch auch ernste Themen angeschnitten, denn jede Figur hat auch mit persönlichen Problemen zu kämpfen, die es zu überwinden gilt. Alles in allem kein anspruchsvolles Meisterwerk deutscher Literatur, aber der perfekte Unterhaltungsroman, der Herz und Humor gleichermaßen bedient. Also genau das, was ich von dem Buch erwartet habe, um mir vergnügliche Lesestunden zu bescheren.

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  • Liebevoll und humorvoll

    Holunderherzen

    petra_radtke

    26. August 2015 um 17:36

    Die Geschichte führt uns an die Ostseeküste und macht uns ua. bekannt mit Anne, 40jährig und mit großem Liebeskummer und ihrer 70jährigen Tante Tilly mit ihrem Mops Hugo, der genauso eigenwillig ist wie sie selbst... Während Anne erfolgreich eine Cateringfirma leitet, hat sie in Liebesdingen nicht so viel Glück. Aber sich nun deswegen täglich die Vorwürfe ihrer Eltern anhören zu müssen, kommt für sie nicht infrage. Da kommt ein unverhoffter Besuch ihrer Tante Tilly ganz Recht, die ihr den Vorschlag macht, mit auf ihrem ÖköHof an die Ostsee /Lübecker Bucht zu ziehen. Tilly hatte geplant den Hof mit 5 Freunden zu bewirtschaften, doch diese hatten sie im Stich gelassen. Was für Anne erst mal für eine Auszeit gedacht war, wird bald zu einem neuen Lebensinhalt für sie.Denn schnell findet sie hier neue Freunde, mit denen sie ein eigenes Cafe eröffnet. Zum Landarzt Carsten empfindet sie mehr als Freundschaft, doch dieser hat Angst, seinen Gefühlen zu trauen, denn er hat den Tod seiner Frau nicht verkraftet, an dem er sich selber die Schuld gibt. Doch seine Tochter Kyra, 17jährig,erobert schnell das Herz von Anne...und da ist noch der alte Fischer Thies, der im Dorf als verrückter Einzelgänger angesehen wird. Er hat längst gemerkt, welch liebevolle Person sich hinter der Hülle einer schrullig alten Frau verbirgt und hilft Tilly, wo er nur kann, obwohl diese davon am Anfang nicht so begeistert ist.Auch Anne wird er ein unentbehrlicher Helfer beim Aufbau des Cafes auf dem Ökohof.Aber dunkle Schatten ziehen auf, als Tante Tilly sich anfängt, merkwürdig zu benehmen...Was ist los mit Tilly? Wird Anne ihr Glück finden? Eine berührende Geschichte mit viel Humor - sehr zu empfehlen - nicht nur als Urlaubslektüre. Meine Einschätzung: Brigitte Janson hat eine liebevolle Geschichte voller Humor geschrieben. Die Charaktere der Hauptgestalten, besonders von Tilly, sind sehr gut herausgearbeitet. Man muss sie trotz ihres oft schrulligen Auftretens einfach lieb haben. Auch ihr Mops, der auf Tilly sehr aufpasst und sie eifersüchtig gegen jeden anderen verteidigt, passt sehr gut zu ihr. Die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt und man kann gut die Handlungsweise der jeweiligen Person nachvollziehen. Die Gegend um die Lübecker Bucht ist sehr gut beschrieben und weckte beim Lesen bei mir Fernweh nach der Ostsee. In der Handlung wird auch das schwierige Thema Alzheimer/Demenz sehr gut umgesetzt. Man kann sich als Leser gut in die Situation der Betroffenen und Angehörigen hineinversetzen. Trotz dieses traurigen Themas siegt die Lebenslust und der Optimismus, die die Geschichte dabei ausstrahlt. Mit viel Humor werden Lebenssituationen der handelnden Personen geschildert, so dass man als Leser oft zum Lächeln angeregt wird. Ich wünsche dieser wunderschönen Geschichte noch viele begeisterte Leser.

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