Brigitte Janson Windmühlenträume

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Inhaltsangabe zu „Windmühlenträume“ von Brigitte Janson

Das Glück liegt in den Vierlanden

Maike Matthiesen muss immer die Wahrheit sagen. Nach einem Sturz verspürt die sonst so distanzierte Hotelmanagerin einen unerklärlichen Zwang, jedem auf den Kopf zuzusagen, was sie gerade denkt - auch ihren Gästen. Ein berufliches Desaster! Vor dem Zorn ihres Chefs flieht die 48-Jährige in ihre Heimat, die Vierlande. Doch dort erwarten Maike nicht nur Windmühlen und Blumenfelder, sondern auch eine alte Liebe und jede Menge Konflikte. Vor allem mit Stiefmutter Rosa, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Erst langsam beginnt Maike zu begreifen, wie hart Rosas Leben als junge Frau auf einem Vierländer Hof gewesen sein muss. Jetzt da Maike selbst in einer Krise steckt, kann sie Rosa plötzlich verstehen und fragt sich, ob sie die Frau, die sie immer abgelehnt hat, eigentlich kennt ...

Die unterhaltsame und warmherzige Geschichte einer Frau, die sich der Vergangenheit stellt und dabei die Liebe findet.

Ein Roman mit Tiefgang, Charme und Heimatgefühl

— katikatharinenhof

Tiefgründiger Roman, bei dem der Leser in die Vierlande gelockt wird, um die Geschichte von Maike und Rosa kennenlernen zu können.

— Tanzmaus

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  • Windmühlenträume - ein Besuch in den Vierlanden

    Windmühlenträume

    Verena-Julia

    19. November 2017 um 11:24

    Maike Matthiesen, Hotelmanagerin in Hamburg, ist ehrgeizig, freundlich aber kühl, streng und engagiert und lebt für ihren Job. Freunde hat sie kaum und auch ihre Beziehung ist eher locker. Bloß nicht zu viel Nähe. Doch nach einem Sturz ändert sich plötzlich ihr ganzes Leben. Als Maike im Krankenhaus aufwacht, stellt sie fest, dass sie immer die Wahrheit sagen muss. Es ist ein Zwang und sie kann nichts dagegen unternehmen. So vergrault die ehrgeizige Hotelmanagerin nicht nur ihre Freunde, sondern auch den ein oder anderen Gast. Sehr zum Missfallen ihres Chefs. Der beurlaubt sie kurzerhand, damit Maike wieder „zu sich kommen kann“. Maike macht sich daraufhin auf den Weg in ihre Heimat, die Vierlanden. Dort war sie seit Jahrzehnten nicht mehr – zu schmerzhaft die Erinnerungen. Und doch zieht es sie jetzt zurück, denn auch ihre Großmutter Wilhelmine hatte den Drang immer die Wahrheit zu sagen. Obwohl Maike sich seitdem sie nur noch die Wahrheit sagt glücklicher, freier und unbeschwerter fühlt, hofft sie in ihrer alten Heimat Antworten zu finden, die ihr den eigenen plötzlichen Lebenswandel erklären. In den Vierlanden warten jedoch nicht nur Windmühlen, Natur und schöne Erinnerungen auf Maike, sondern auch viele Konflikte und eine alte Liebe. Unter Anderem wohnen dort noch ihr Vater und ihre Stiefmutter Rosa, mit denen sie im Streit auseinander gegangen ist und seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Maike ist noch immer voller Hass für die Zwei und geht ihnen aus dem Weg. Doch je länger sie in den Vierlanden ist und je mehr sie über die Vergangenheit erfährt, desto mehr macht Maike sich Gedanken, wie das Leben ihrer Eltern und vor allem ihrer Stiefmutter damals war.... doch kann Maike die Vergangenheit hinter sich lassen und einen Schritt auf ihre Eltern zugehen? Und wird sie sich und ihr Glück finden? Brigitte Janson hat mit „Windmühlenträume“ einen ganz zauberhaften Roman geschrieben. Bereits bei den ersten Zeilen hatte ich Sehnsucht nach den Vierlanden und träumte mich in den Norden. Neben Maikes Geschichte, die in der Gegenwart spielt, gibt es auch immer wieder Passagen aus der Vergangenheit. So erfährt der Leser viel über Maikes Eltern, ihre Stiefmutter, ihre Großmutter und Maikes Kindheit. So spielt auch der Prolog bereits im Jahre 1984. Er erzählt vom tragischen Tod einer Frau, der die Leben aller Beteiligten maßgeblich beeinflusst hat. Erst viel später erfährt der Leser, wer gestorben ist. Die Autorin zeichnet in ihrer Geschichte die unterschiedlichsten Charaktere, dabei macht sie auch vor Klischees keinen Halt und es gibt die typischen „Landeier“ und „Großstädter“. Doch trotz der Klischees wirken die Personen authentisch und sympathisch und bei einem Blick hinter die Fassade wird deutlich, dass sich das schwarz-weiß auflöst und verschwimmt. Ich konnte mich sehr gut in Maike und auch Rosa hineinversetzen und habe mit den beiden mitgefiebert und -gelitten. Außerdem habe ich mich beim Lesen mit vielen Fragen auseinander gesetzt: Wie wichtig ist es mit seiner Vergangenheit im Reinen zu sein? Ist es möglich nach so vielen Jahren zu verzeihen? Gibt es eine zweite Chance? Was ist wirklich wichtig im Leben? Die bildhafte Sprache und die vielen Beschreibungen der Örtlichkeiten zeichnen ein klares Bild von den Handlungsorten. Außerdem erklärt die Autorin Traditionen und beschreibt das Leben in den Vierlanden damals und heute. Ein paar Kleinigkeiten hat sie jedoch an den Originalschauplätzen für den Roman verändert, was sie aber im Nachwort erwähnt.  „Windmühlenträume“ ist mehr als nur ein leichter Roman über die Geschichte einer Frau, die sich ihrer Vergangenheit stellt. Es lädt zum Träumen, zum in Erinnerungen schwelgen und zum Nachdenken ein.

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  • Ein Roman mit Tiefgang, Charme und Heimatgefühl

    Windmühlenträume

    katikatharinenhof

    12. September 2017 um 09:04

    Maike ist eine erfolgreiche Hotelmanagerin in Hamburg. Eigentlich ist sie sehr distanziert und aufgeräumt, wahrt die Form auch den Gästen gegenüber. Einfach die perfekte Besetzung für den Job im Hotel.Das ändert sich, als Maike durch einen Sturz plötzlich alles und jedem direkt auf den Kopf zusagt, was sie denkt und fühlt. Der ordentliche "Rumms" auf ihren Kopf hat nämlich bewirkt, das Maike zwanghaft die Wahrheit in die Welt hinausposaunt.Das hat Folgen ! Auf der Flucht vor ihrem Chef findet sie den Weg zurück in ihre Heimat, die Vierlande.Und dort sind nicht nur Heimatgefühle, sondern auch jede Menge Konflikte vorhanden  und eine alte Liebe, um die es sich zu kämpfen lohnt...."Windmühlenträume" ist kein typischer Liebesroman, wie ich ihn eigentlich kenne. Brigitte Janson hat mit diesem Buch eine Geschichte geschrieben von einer Frau, die auf der Suche nach sich selbst und ihrem inneren Gleichgewicht ist.Hervorgerufen durch den Sturz muss Maike sich erst einmal daran gewöhnen, immer die Wahrheit zusagen,. Dass dies nicht immer mit Freude gesehen wird, ist klar und ruft einige Situationen hervor, die brenzlig und unschön sind. Aber auch die daraus entstehenden Schlagabtausche sind wirklich witzig und die Dialoge wirken frisch und frech.Maikes Entwicklung ist schön dargestellt und für den Leser nachvollziehbar. Ihre Reise auf der Suche nach sich selbst ist glaubhaft geschildert.Die anderen Charaktere  mit ihren Handlungen passen ins Bild und geben mir so das Gefühl, im Roman anwesend zu sein und die Geschichte vor Ort mitzuerleben.Die Landschaftsbeschreibungen  tun ein Übriges, um sich direkt in den Vierlanden wiederzufinden und so eine Reise in Maikes Vergangenheit zu unternehme und bei den aktuellen Ereignissen vor Ort zu sein.Fazit: Eine lohnenswerte Reise in die Vierlande, die mich gut unterhalten hat.Herzlichen Dank an NetGalley für die kostenfreie Bereitstellung dieses Rezi-Exemplares

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  • Das Glück liegt in den Vierlanden

    Windmühlenträume

    Tanzmaus

    30. August 2017 um 11:40

    Maike Matthiesen arbeitet sehr erfolgreich als Hotelmanagerin in einem Hamburger Hotel. Doch dann kommt es zu einem Unfall, bei dem sich Maike den Kopf anschlägt. Nach ihrem Unfall fühlt sich Maike verändert, sie denkt mehr an ihre Vergangenheit und muss zu allem Überfluss auch noch zwanghaft immer die Wahrheit sagen. In ihrem Beruf, ein Desaster und auch ihre Freunde nehmen ihr manche Aussagen, auch wenn sie der Wahrheit entsprechen, sehr übel. Als ihr Freund Robert die Beziehung beendet, sieht Maike endlich ein, dass sie zurück in ihre Heimat muss, um dem Fluch entgegentreten zu können und mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen…   Brigitte Janson entführt den Leser wieder mal aus Hamburg heraus in die Vierlande. Hier liegt Maikes Heimat, auch wenn sie selbst dies nicht wahrhaben möchte. Maike, eine 48jährige Frau, die weder einen festen Freund noch eine eigene Familie hat, ist auf der Suche nach sich selbst. Verunsichert und von Zweifeln gequält, liegt über Maike der Fluch, immer die Wahrheit sagen zu müssen. Maike würde diesen Bann gerne brechen, um in ihr altes Leben in Hamburg zurückkehren zu können. Doch dann ändert sich alles und damit auch Maike. Dieser Wandel ist ebenso deutlich spürbar, wie die dunklen Wolken, die sich nach und nach um Maike bilden. Als Leser begleitet man vorrangig Maike auf ihrer Suche, aber man macht auch den einen oder anderen Abstecher in die Vergangenheit, lernt Rosa kennen und mit ihr die Sorgen, die Rosa in ihrer Jugend hatte. Man sieht, wie sie aufwächst und kann Rosa schon bald besser verstehen. Rätselt, was zu dem großen Bruch zwischen Rosa, Maike und ihrem Vater Hinrich geführt haben mag. Brigitte Janson hat mit diesem Buch einen sehr tiefgründigen Roman geschrieben, dem es trotz allem nicht an Wortwitz fehlt. Denn obwohl Maike mit ihrem Wahrheitsfluch viele vor den Kopf stößt, zeigen sich ihre wahren Freunde und so bleiben mache witzigen Wortgefechte nicht aus.   Fazit: Tiefgründiger als die bisherigen Romane mit ein etwas Wortwitz aufgelockert, bei dem der Leser in die Vierlande gelockt wird, um die Geschichte von Maike und Rosa kennenlernen zu können.

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