Brigitte Janson Winterapfelgarten

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Inhaltsangabe zu „Winterapfelgarten“ von Brigitte Janson

Claudia ist außer sich: Mit 51 soll sie zu alt für ihren Job sein? Zeitgleich weigert sich Tochter Jule, nach einem Unfall das Haus zu verlassen, und Freundin Sara hängt in einer langweiligen Ehe fest. Schluss damit, beschließen die drei und ziehen auf einen Apfelhof. Aber Gebäude können morsch und Äpfel wurmstichig sein. Die Katastrophe naht. Kann sie ein ungewöhnlicher Rettungsengel abwenden?

November

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Tuermchen

Mich konnte die Sprecherin nicht ganz überzeugen, aber die Geschichte ist schön.

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  • Eins der besten Bücher, das ich in 2014 gelesen habe!!!

    Winterapfelgarten
    ClaudiaBerlin

    ClaudiaBerlin

    23. November 2014 um 17:29

    Claudia, Sara und Jule, drei ganz unterschiedlich wunderbare Frauen, dazu Elisabeth, ebenfalls wunderbar. Claudia ist plötzlich zu alt für ihren Job, Sara bricht aus einer langweiligen Ehe aus und Jule ist vor Schmerzen und Mutlosigkeit ganz „grau“ geworden, nachdem sie als angehende Profireiterin einen Unfall hatte. Und Elisabeth? Fühlt sich „ins Grab gezogen“. Dann findet Claudia einen köstlichen Apfel und verfolgt den zurück bis in seine Heimat, das „Alte Land“. Dort findet sie einen Platz für sich und Hoffnung für Jule, Sara findet dort eine Aufgabe und Elisabeth… kommt irgendwie an und… aber lest selbst. Lest von der Stute Carina, von Lotte und von Rührei und Solei… von dem Biedermeiersofa und Johann, vom Ankommen, seinen Platz finden, Hoffnung schöpfen. Von der Liebe, alt, neu und ganz neu. Einem Neubeginn. Einem wundervollen Neubeginn. Dieses Buch hat mich verzaubert, von der ersten Seite an. Es ist anrührend und ließ mich weinen, es ließ mich lachen und es ließ mich mit einem verzückten Gefühl zurück, als ich es zumachte. Nachdem ich es nicht aus der Hand legen konnte. Und das, weil es unglaublich liebevoll geschrieben ist und eine ruhige, stetige Spannung beinhaltet. Der Schreibstil ist einfach mitreißend, leicht und fröhlich, aber auch nachdenklich und ruhig. Hoffnungsvoll. Für mich ein ganz typisches, wunderbares Frauenbuch. Mit vorhersehbaren Happy-Ends, aber HEY!, das will ich doch auch so haben! Was ich aus diesem Buch, neben dem Gefühl, ein wunderbares Buch gelesen zu haben, mitnehme, ist: Das, was als das Schlimmste aussieht, was dir passieren kann, kann ganz neue Möglichkeiten eröffnen und zum Glück deines Lebens werden.  Unbedingte Leseempfehlung und ein Buch, das definitiv in meinem Bücherregal bleiben MUSS! Vielen Dank, Frau Janson, dass ich dieses Juwel unter den Büchern lesen durfte, und danke Claudia von ClaudiasBücherregal, für die Möglichkeit einer Gastrezension.

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  • Schwieriger Anfang, aber dann wurde es gut

    Winterapfelgarten
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    07. November 2014 um 14:20

    Ich hatte zu Beginn ziemliche Probleme in das Hörbuch hinein zu finden. Die Sprecherin liest nicht schlecht, aber so richtig konnte sie mich zuerst mit ihrer Art zu lesen nicht überzeugen. So habe ich die komplette erste CD gebraucht, um mich an die Figuren, die Sprecherin und die Geschichte zu gewöhnen. Die erste CD war aber im Rückblick auch vor allem dazu da, die Personen einzuführen. Brigitte Janson lässt ihren Figuren sehr viel Raum, um dem Leser ihre Geschichte, ihre Vergangenheit zu präsentieren. Mir hat dies gefallen, da es mir die Figuren sehr nahe gebracht hat und ich bei einigen Reaktionen nachvollziehen konnte, warum sie so handeln, wie sie es eben tun. Als es dann auf dem Glockenhof so richtig losging, da war ich gefangen. Die Figuren sind alle auf ihre Art unheimlich sympathisch. Sie haben ihre Stärken und ihre Schwächen die sie voll ausleben, wodurch es zu Missverständnissen und Turbulenzen kommt. Sie haben aber auch alle wie sie da sind, ein großes Herz, so dass ich gar nicht anders konnte, als sie auch in mein Herz zu schließen. Allen voran hat es mir Johann angetan, der mit seiner ruppigen Art zunächst für ganz schönen Unfrieden sorgt. Er ist aber mit seiner Art auch der Einzige, der mit Jule und ihrer Traurigkeit umzugehen weiß. Die Situationen, in denen er Jule ganz einfach, quasi ohne etwas zu tun, auf den rechten Weg geschubst hat sind einfach göttlich. Man merkt, wieviel (väterliche) Liebe unterschwellig zu dieser traumatisierten jungen Frau mitschwingt. Auch Claudia und ihre Freundin Sara sind schön gezeichnet. Sie beide machen eine unheimliche Verwandlung während des Buches durch und finden wieder zu sich selbst. Das ist es auch, worum sich diese eher leise Geschichte dreht. Dem zu sich selbst finden. Das tun, was uns als Mensch ausmacht und was uns glücklich macht. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, dann bringt sie sehr viele Denkanstöße mit sich. Elisabeth bringt die richtige Grundhaltung in diese Gemeinschaft ein. Durch ihre ruhige, zurückhaltende Art, bringt sie die Frauen immer wieder auf den richtigen Weg. Sie hält das Ganze zusammen. Alles in allem vergebe ich 4 Sterne für ein Hörbuch, dass man ab der zweiten CD fesseln konnte, bei dem mir die Sprecherin allerdings nicht so 100% lag.

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