Brigitte Kronauer Zwei schwarze Jäger

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Inhaltsangabe zu „Zwei schwarze Jäger“ von Brigitte Kronauer

»Eine Satire auf die versnobte Künstlerwelt.« Roman Bucheli in der ›NZZ‹

In diesem Buch kreuzen sich Geschichten und Erinnerungen wie Menschen in einem Treppenhaus. Sie alle verbindet die Sehnsucht nach den verdeckten Träumen des Alltags, in einer Welt, die diese unerfüllbar und lächerlich macht. Und so rücken die Figuren mit ihren Ängsten und Niederlagen immer dichter zusammen, ohne zu ahnen, dass eine von ihnen zur Mörderin wird.

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  • Rezension zu "Zwei schwarze Jäger" von Brigitte Kronauer

    Zwei schwarze Jäger

    mathias_brose

    Ich habe mich verlaufen. In einem Labyrinth aus Wörtern, eingezäunt mit grünen Dornenhecken aus Kommata und Doppelpunkten, irre ich ziellos umher – wie eine Maus im Testlabor - da ich, anstelle mich auf die Suche nach Kompass und Karte zu begeben, eine Flasche Rotwein und Kerzen besorgte: „Wir lassen dich nicht vorbei, Du, der weder Schnur noch Faden hat.“, rufen sie mir unbarmherzig zu, um mich schlussendlich zu brechen und verzweifeln zu lassen. Das Labyrinth, wir können es freilich auch Buch nennen, wenn nicht gar Roman – oder besser Episodenroman, ist unter dem Namen „Zwei schwarze Jäger“ bekannt. Schon nach dem Aufschlagen des Buches treten wir ein, auf der ersten Seite sind wir schließlich vollkommen gefangen. Wir betrachten die Autorin Rita Palka, wie sie uns in die Einzelheiten eines verunglückten Abends einweiht. Frau Palka reist zu einer Lesung „ins Dunkel des Städtchens W., in der angeblich verträumten Mittelgebirgslandschaft E. des verschlafenen Bundeslandes I.“. Auf dem dortigem Schloss hat sie es mit einem jämmerlich unmotivierten Publikum zu tun, das für ihr erscheinen vermutlich bezahlt wurde. Frau Palka liest trotzdem aus ihrem Werk „zwei schwarze Jäger“. Bis die Schlossdame sie mit klaffendem Mund ganz unverzagt und schamlos angähnt. Zum Sprung auf die Leserschaft bereit, beschließt die Autorin schließlich ihre Strategie zu ändern. In ihrer zweiten Geschichte, „die Grotte“ , welche der Grotte des Tiberius in Sperlonga gewidmet ist, improvisiert sie an ihrer Vorlage vorbei. Inspiriert von dieser Grottenfabel beginnt der Roman mit einem Verwirrspiel aus Lebensträumen Man wird das Gefühl nicht los, das Frau Kronauer bei ihren darauf folgenden kleinen Erzählungen, so unbeschreiblich feinfühlig und doppelbödig sie auch sein mögen, in ein eigens gesponnenes Gewirr aus Handlungsfäden verstrickt. Sobald der Leser eine Abzweigung des Labyrinthromans nicht mitgeht oder verträumt, ist er verloren und ihm wird keine helfende Hand mehr gereicht. Womöglich ist Zeit der beste Retter in der Not und auch der Einzige. Man braucht Zeit um Frau Kronauers odysseische Irrfahrt durch ein gewaltig eigenwilliges Sprachmeer ohne Verluste zu überstehen. Viel Zeit. Die komplette Rezension findet sich wieder auf ARTiBERLIN (http://www.artiberlin.de/blog/show/id/4258).

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2011 um 18:20
  • Rezension zu "Zwei schwarze Jäger" von Brigitte Kronauer

    Zwei schwarze Jäger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2010 um 20:07

    Obwohl ich die ersten 1 1/2 Seiten mehrere Male gelesen habe, habe ich keinen der sehr langen Sätze verstanden.
    Ich habe daraufhin beschlossen, dass ich mir ein Weiterlesen nicht antun muss.

  • Rezension zu "Zwei schwarze Jäger" von Brigitte Kronauer

    Zwei schwarze Jäger

    katermurr

    11. May 2010 um 08:40

    Klappentext: "Mit ihrem neuen Roman umkreist Brigitte Kronauer bravourös die Möglichkeiten zwischen der Pragmatik alltäglicher Lebensläufe und den gelingenden Aufschwüngen, den Glücksmomenten in Natur, Liebe und Kunst, die uns bestimmen". Eines der ganz ganz wenigen Bücher, die fertigzulesen ich nicht über mich brachte. Ich kann mit Werken, die ihr Thema derart distanziert abhandeln, nichts anfangen. Für mein "Erlesen" wird hier versucht, mit der Beschreibung einer blutleeren, künstlichen, oder eher gekünstelten Welt Inhalte zu transportieren - nur hab ichs nicht kapiert, welche Inhalte das eigentlich sein sollen. Ich bin ein "romantischer" Leser, und ebensolchen kann ich das Buch nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Zwei schwarze Jäger" von Brigitte Kronauer

    Zwei schwarze Jäger

    Zebrafink

    31. August 2009 um 09:14

    Abbruch nach 80 Seiten. Es mag ein hoch literarisches und anspruchsvolles Werk sein. Ich kam aber damit nicht klar.

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