Celeste bedeutet Himmelblau

von Brigitte Pons 
3,9 Sterne bei104 Bewertungen
Celeste bedeutet Himmelblau
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (78):
dieFlos avatar

hat mich absolut überzeugt, spannend und kniffelig! so packt mich als Thrillerliebhaber auch ein Krimi

Kritisch (7):
Wolfhounds avatar

Leider äußerst enttäuschend. Die vielen guten Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Spannung Fehlanzeige!

Alle 104 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Celeste bedeutet Himmelblau"

Vielbrunn im Odenwald. Auf einem Feld wird die Leiche eines Bauern gefunden. Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus. Doch der junge Polizist vor Ort, Frank Liebknecht, glaubt nicht an einfache Erklärungen. Er recherchiert auf eigene Faust und stößt schnell auf Ungereimtheiten in der Vergangenheit des Toten. Für Frank ist der Tod nur das Ende einer Geschichte. Die Antwort. Und er muss die richtige Frage stellen, um den Anfang zu finden. Immer tiefer verstrickt er sich in den Fall und gerät in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802593888
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:LYX
Erscheinungsdatum:03.04.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Auftakt der Serie. Ein Ermittler, der seine Fälle mit Kopfarbeit und Bauchgefühl löst
    Celeste - himmelblau wie seine Augen

    Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer bislang vier Bücher umfassenden Reihe rund um den sympathischen Frank Liebknecht.

    Vielbrunn ist ein kleiner beschaulicher Ort im Odenwald. An sich ist wenig bis gar nichts los für die Dorfpolizistin, die kurz vor ihrem Ruhestand steht, und ihrem Nachfolger Frank Liebknecht. Doch die Idylle trügt.

    Man findet einen Bauern tot auf seinem Acker. Der lebte mit seiner Familie zurückgezogen auf seinem Hof. Obwohl die Kollegen einen Unfall für sehr wahrscheinlich halten, entdeckt Frank ein paar Ungereimtheiten, die auf Fremdverschulden schließen lassen. Da er kaum Beweise für seine Theorie hat, lässt er sich von seinem Bauchgefühl leiten und ermittelt auf eigene Faust. Unterstützt wird er nur vom verschrobenen Künstler Karl, der allerdings nicht der ist, der er vorzugeben scheint.

    Eine sehr gut inszenierte und fesselnd erzählte Geschichte. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis ist der Ermittler ein Mensch wie du und ich. Er hat wenig Selbsvertrauen, zweifelt, ist unsicher und hat ein kleines Geheimnis. Was ist in seiner früheren Dienststelle in Darmstadt passiert? Was hat es mit der Narbe am Bauch auf sich, die ihn in brenzligen Situation meldet?

    Brigitte Pons verzichtet auf reißerische Szenen. Action und/oder grausliche Sektionen werden ausgespart. Fast könnte man meinen, diese Geschichte hat sich so zugetragen und Frank kommt jeden Augenblick um die Ecke geradelt. Nichts ist überkanditelt, alles hat Hand und Fuß. Die beschriebenen Menschen könnten deine oder meine Nachbarn sein.

    Fazit:

    Ein toller Serien-Auftakt, dem ich gerne fünf Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

    Kommentare: 8
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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Frank Liebknecht ermittelt in seinem ersten Fall.
    Frank Liebknecht ermittelt in seinem ersten Fall


    Die Polizisten Brunhilde Schreiner und Frank Liebknecht nehmen das Bauernhaus unter die Lupe und entdecken dort Blut. Insgesamt gehen die Ermittler von einem Unfall bzw. einem Unglück aus, nur Frank Liebknecht glaubt nicht daran und beginnt seine eigenen Ermittlungen. Seine Chefin bezieht er dort nicht ein.

    Frank Liebknecht nimmt den Bauernhof genauer unter die Lupe. Er entdeckt, dass dort auch eine Frau auf dem Hof sein muss. Hoch motiviert will er dem Geheimnis auf die Spur kommen. Einen Freund findet Frank Liebknecht in dem Künstler Karl Hofmeister, ihn weiht er in seine Ermittlungen ein und erzählt ihm seine Theorien.

    Es wird von Dieter Strobel erzählt. Er entdeckt eine junge Frau, sie spricht nicht. Er nimmt die Frau mit zu sich nach Hause, er weiß , dass das sehr leichtsinnig ist. Was musste diese Frau erleben? 

    Clemens Büchler taucht auf, er möchte sofort das Erbe des Brettschneiderhofs antreten. Frank Liebknecht findet heraus, dass er Geschäftsführer einer Sekte ist, der sogenannten Matthäaner-Gemeinde. Theodor Brettschneider hatte ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht. Es ist schon sehr merkwürdig, dass er so kurz nach dem Tod sein Erbe einfordert. Nach den Worten von Clemens Büchler soll es eine Ferienanlage sein, die dort errichtet werden soll.

    Frank und Karl fahren gemeinsam nach Paderborn, wo die Matthäaner-Gemeinde einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Dieser Teil der in Paderborn spielt, finde ich doch sehr in die Länge gezogen. 

    Und dann nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf!

    Am Ende des Buches geht Brunhilde Schreiner in den Ruhestand und Frank Liebknecht wird ihr Nachfolger. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von und mit Frank Liebknecht!

    Kommentare: 1
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    A
    AKRDvor 3 Jahren
    Celeste bedeutet himmelblau

    Kommissar Frank Liebknecht soll nach der Pensionierung seiner Kollegin Brunhilde Schreiner ihren Job übernehmen. Sie kennen sich seit drei Monaten, er kommt aus Darmstadt und sieht eigentlich eher wie ein Surfer aus mit seinen längeren Haaren.

    Mit zwei Kollegen von der Kripo Erbach, Neidhard und Matuschewski, scheint er Probleme von früher zu haben...

    Er setzte sich aus der Gruppe der ermittelnden Zunft mit der Zeit wirklich ab, ist in meinen Augen innovativer und einfach auch „kerniger“ ´. Die heutigen Kommissare sind ja gerne mal ein wenig „geleckt“, was ich gar nicht mag. Dann eher so ein Typ á la Jack Reacher. Liebknecht kommt an den natürlich nicht ran, ist aber auf einem guten Weg.

    Erneut ein Krimi mit Lokalkolorit. Das ist ja nun wahrhaftig nichts Neues, scheint eher ein „Trend“ zu sein, auf den mir in letzter Zeit viel zuviele Autoren/-innen aufgesprungen sind und das meistens leider mehr schlecht als recht...

    Aber Brigitte Pons macht das gar nicht so schlecht. Die Spannung fand ich zwar durchwachsen, aber es ist ja auch kein Thriller, von daher war das für mich schon noch in Ordnung.

    Die Handlung fand ich aber etwas zu vorhersehbar und die handelnden Figuren alles in allem eher farblos.

    Ich würde hier 3,5 Sterne vergeben, runde aber dieses Mal auf 3,0 ab, denn im Vergleich zu anderen Büchern, die ich auf 4,0 aufgerundet hatte, gefiel mir dieses hier dann doch nicht so gut wie die andere

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    H
    HK1951vor 3 Jahren
    Dieses Dörfchen ist doch nicht ganz so beschaulich...

    Ein Bauer liegt tot auf seinem Kartoffelacker. Er wurde böse zugerichtet von seinem Mörder, die Augen fehlen ihm. Da war viel Wut und auch Hass mit im Spiel...

    Kommissar Frank Liebknecht ist neu in Vielbrunn im Odenwald und wird auf den Fall angesetzt.

    Er soll bald die Nachfolge seiner Vorgesetzten Brunhilde übernehmen, mag sich aber noch nicht so recht in die Dorfgemeinschaft einfügen, auch nicht optisch, was noch zu Problemen führen wird, die schon angedeutet werden in der Leseprobe.

    Zudem scheinen die Leute im Dorf nicht ganz ehrlich mit ihm zu sein bzw. etwas zu verbergen zu haben...

    Das klang alles schon wirklich spannend von Beginn an und ich wurde von der Autorin auch nicht enttäuscht. Sie erzählt ihre Geschichte glaubwürdig und so spannend, dass man gerne weiterliest und unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Dabei legt sie aber auch Wert auf „Nebenschauplätze“/Hintergründe der einzelnen Figuren, die aber nicht zuviel Raum einnehmen, das hat mir auch gut gefallen und die Geschichte weiter „abgerundet“, so dass alles in allem alles stimmig war.

    Von daher runde ich meine 3,5 Sterne nach der Leseprobe nun tatsächlich auf 4 auf.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung von Anfang an - bis zum unerwarteten Ende.
    Spannender Krimi um einen unsympatischen Toten

    Im Zentrum des Buches steht der Polizist Frank Liebknecht, der mit seiner Kollegin Brunhilde Schreiner in einem kleinen Dorf arbeitet. Als ein Bauer tot aufgefunden wird, der eher als Einsiedler gilt, gehen die meisten von einem Unfall aus. Frank findet merkwürdige Spuren im Haus des Toten und beginnt zu ermitteln. Die Dorfbewohner scheinen nicht sehr aufgeschlossen zu sein, nur der verschrobene Künstler Karl hilft Frank bei seinen Nachforschungen. Gemeinsam finden sie mehr über den Toten und seine Familie heraus.


    Zeitgleich trifft der Sanitäter Dieter Strobel auf ein Mädchen, dass scheinbar unter Mutismus leidet. Zumindest spricht die junge Frau kein Wort, scheint ihn aber genau zu verstehen. Er nimmt sie mit nach Hause, auch wenn dies eine Gefahr für ihn bedeuten könnte.


    Dieses Buch ist sehr gut geschrieben, die Autorin hat einen flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil. Trotzdem ist der Inhalt nicht trivial, es ist von der ersten Seite an spannend und erst nach und nach kommt man allen Zusammenhängen auf die Spur. Vieles ist klar, anderes hätte ich so nicht erwartet. Eine Leseempfehlung für alle Krimifans!

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor 3 Jahren
    Ein wirklich interessanter Krimi

    Zwei Spaziergänger finden auf einem Feld eine Leiche. Da nicht sofort feststellbar ist, ob es bei dem Tod des Mannes um Mord oder einen Unfall handelt, wird auch der junge Polizist Frank Liebknecht an den Ort des Fundes bestellt. Schnell finden die Ermittler heraus, dass es sich bei dem Toten um den Bauern handelt, dem das Feld gehört, auf dem er Mann gefunden wurde. Doch es steht immer noch nicht fest, ob er ermordet wurde oder nicht. Frank Liebknecht beginnt Nachforschungen über die Vergangenheit des Mannes anzustellen und trifft dabei auf einige Ungereimtheiten. Außerdem scheinen die Dorfbewohner mehr zu wissen, als sie dem jungen Polizisten gegenüber zu geben wollen. Doch dann findet er einen Mann, der ihm Auskunft geben möchte.

    Inhalt:

    Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Besonders die interessante Hintergrundgeschichte über die Vergangenheit des Toten hat mich sehr interessiert. Der Inhalt des Buches war für mich eine gelungene Abwechslung zu der Vielzahl an Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe, da hier Themen aufgegriffen werden, über die ich bisher selten gelesen habe. Es gab außerdem die eine oder andere überraschende Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet habe und die mich irgendwann an meiner Menschenkenntnis zweifeln ließ, da ich überhaupt nicht mehr wusste, wem noch zu trauen ist und wem nicht.

    Aufbau und Schreibstil:

    Das Buch ist in viele, recht kurze Kapitel unterteilt, die mit dem jeweiligen Zeitpunkt, dem Ort und der handelnden Person überschrieben sind. Die Handlung teilt sich dabei quasi in zwei Handlungsstränge auf, die erst am Ende auf dramatische Weise zusammenlaufen. Bis zu diesem Punkt bleibt es jedoch spannend, auch wenn der Leser relativ schnell ahnt, wie die beiden Erzählstränge zusammenpassen könnten. Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und ich hatte Schwierigkeiten es aus der Hand zu legen, da ich es so spannend fand. Da mir der Schreibstil wirklich gut gefällt, werde ich gerne wieder ein Buch der Autorin lesen.

    Charaktere:

    Kommissar Frank Liebknecht ist der Hauptcharakter dieses Buches. Obwohl er sehr ein sehr interessanter junger Kommissar ist, ist er mir im Laufe des Buches nicht richtig sympathisch geworden, so wie es sonst bei vielen Kommissaren der Fall ist. Irgendetwas hat mir an ihm gefehlt. Die anderen Figuren sind sehr interessante Persönlichkeiten, von denen ich einige zunächst schwer einschätzen konnte und die mich dann auch noch überrascht haben.

    Cover und Klappentext:

    Das Cover des Buches hat mir auf Anhieb gut gefallen. Ich finde die blau weiße Schrift auf dem Schwarzen holzgemaserten Hintergrund sehr passend. Außerdem gefällt mir der angenagelte Schmetterling, der eine Mischung aus Harmonie und Gefahr symbolisiert, was aus meiner Sicht die Stimmung im Dorf relativ gut deutlich macht. Der Klappentext ist gelungen, da er nicht zu viel verrät, aber gerade so viel, dass der Leser neugierig wird.

    Fazit:

    Das Buch hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Es ist spannend und lebendig und erzählt eine wirklich interessante Geschichte, die aus meiner Sicht definitiv lesenswert ist. Auch wenn ich mit Frank Liebknecht nicht ganz warm geworden bin, so kann ich mir doch gut vorstellen ein weiteres Buch über ihn zu lesen.

     

     

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    Lerchievor 3 Jahren
    Unfall oder Mord

    Siebefand sich im Haus, überlegte, wann sie den Mann zuletzt gesehen hatte, der hinausgegangen war. Sie sah die Leiter, die auf den Speicher führte. Sie stieg hinauf, das Atmen fiel ihr hier schwer in dem muffigen Geruch. Schnell stieg sie wieder hinunter und atmete begierig die frische Luft und ging davon.

    Frank Liebknecht war an seinem freien Tag von seiner Vorgesetzten Brunhilde Schreiner zu einem Leichenfundort gerufen worden. Sie musste schon länger hier liegen, so wie sie aussah. Zunächst wurde von einem Unfall ausgegangen. Liebknecht hatte eine Vermutung, wer der Tote war…

    Im Haus des Toten fanden sich Blutspuren in seinem Schlafzimmer, alles andere war picobello sauber. Langsam trafen die Kollegen aus Darmstadt ein. Liebknecht hatte sich von dort nach Vielbrunn versetzen lassen, daher kannten die Männer ihn. Brunhilde fuhr allein zurück in den Ort, während Liebknecht  auf den Speicher schlich…

    Im Dorfkrug versuchte Liebknecht von den Männern etwas über den Toten zu erfahren. Doch die Dörfler waren ihm gegenüber misstrauisch. Nur ein Mann setzte sich zu ihm: Karl Hofmeister, ein Künstler….

    Vier Personen hatten mal auf dem Hof gelebt. Bis auf Theodor, den Toten, waren alle gestorben und Nachkommen gab es keine. Doch Liebknecht hatte auf dem Speicher Kinderkleider entdeckt. Und er erzählte Hofmeister davon, der zu ihm sagte, er sei gespannt, ob er es schaffe, Johannas letztes Rätsel zu lösen…

    Irgendwann kam Liebknecht auf die Spur einer Sekte, die in Paderborn ihren Sitz hatte. Und er hatte die Vermutung, dass die Hofbewohner etwas mit ihr zu tun hatten, und damit auch die Sekte mit den Hofbewohnern…

    Dazwischen lesen wir immer wieder von einem Mädchen, das nicht sprach. Dieter Strobel, ein Rettungssanitäter, hatte es aufgegabelt und wollte ihm unbedingt helfen…

    Wer war die weibliche Person, die vom Haus weggegangen ist? Wer war der Tote? War es wirklich nur ein Unfall oder doch Mord? Was hatte Liebknecht auf dem Speicher gesucht? Was war Johannas letztes Rätsel von dem Hofmeister sprach? Und warum setzte sich dieser zu ihm, obwohl alle anderen Ablehnung symbolisierten? Wie kam Liebknecht auf die Sekte? Und wer war das Mädchen, das Dieter Strobel aufgegabelt hatte? Alle diese Fragen und noch viel mehr beantwortet dieses Buch.

    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gab keine Fragen meinerseits, was sie wohl mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen. Man merkte, dass er vor seiner Versetzung nach Vielbrunn bei der Mordkommission gearbeitet hatte. Er ließ die Sache nicht, wie von seiner Vorgesetzten gefordert auf sich beruhen, sondern forschte weiter. Das Buch war von Anfang an spannend und es fesselte mich so sehr, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen.

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    Chumhavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein richtig guter Krimi mit Spannungsaufbau und ohne viel Blut, Leichen und Rumballern.
    Keine himmelblauen Wolken über Vielbrunn

    Das Cover des Buches ist toll und die Bedeutung wird erst am Ende des Buches deutlich. Frank Liebknecht, Oberkommissar in Vielbrunn im schönen Odenwald hat es nicht einfach. Er ist noch ein junger Ermittler und hat sich aus Darmstadt dorthin versetzen lassen. Bei seinen Kollegen hat er es nicht einfach. Von seiner Kollegin Bruni, deren Nachfolge er antreten soll, erhält er allerdings Unterstützung. Doch sein feines Gespür und seine unkonventionellen Methoden finden nicht unbedingt Anklang. In Vielbrunn ist er auch immer noch der Neue, doch so schön die Gegend auch ist, wird plötzlich auf einem Feld die Leiche des Bauern Theodor Brettschneider gefunden. Hat er sich selbst erstochen, oder war es doch ein Mord? Für seine Kollegen ist der Fall schnell geklärt und wird als Selbstmord hingestellt, doch Frank hat ein komisches Gefühl und fängt nun selber an heimlich zu ermitteln. Theodor Brettschneider hat seit dem Tod seiner Frau angeblich alleine dort gelebt, allerdings wird Frank schnell klar, das dies nicht stimmen kann. Wer stellte nach dem Tod von Bauer Brettschneider noch frische Blumen ins Zimmer? Es muss also eine Frau anwesend gewesen sein. Doch wo ist sie abgeblieben? Hat sie etwas mit dem Tod zu tun? Plötzlich taucht ein sehr unfreundlicher Erbe des Hofes auf und verlangt, so schnell wie möglich in den Besitz des Hofes zu kommen. Eine "Sekte" hat den Hof der Brettschneiders versprochen bekommen und nun macht sich Frank daran, die mysteriösen Hintergründe herauszufinden. Im anderen Teil der Geschichte lernen wir einen Rettungssanitäter kennen, der eine junge Frau bei sich aufgenommen hat, die sehr verängstigt, verwirrt und stumm ist. Er versucht ihr zu helfen und nimmt sie mit nach Hause. Kann sie ihn überhaupt verstehen? Was soll er bloß mit ihr machen? Da taucht plötzlich eine Suchanzeige von Frank Liebknecht auf, die er nach seinen weiteren Ermittlungen aufgegeben hat. Was es mit ihr auf sich hat, ....muss schon jeder selbst herausfinden. Fazit: ein toller Kriminalfall mit einem sehr sympathischen Ermittler, der sich trotz vieler Hindernisse nicht abschrecken lässt. Eine gut durchdachte Geschichte mit vielen Wendungen und einer stetig ansteigenden Spannungskurve. Mord, Inzucht, Rechtsradikalismus, Spionage und eine Sekte, die nicht das ist, was sie zu sein scheint, sind nur einige Stichwörter, in dieser Handlung. Zum Schluss erfährt der Leser auch die Bedeutung des Buchnamens und ich kann diesen hervorragenden Krimi nur jedem empfehlen und freue mich schon auf weitere Fälle mit Frank Liebknecht!

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    I
    Insel56vor 3 Jahren
    Was ist geschehen?

    In einem kleinen scheinbar idyllischem Ort wird ein Bauer tot aufgefunden. Der neue und junge Dorfpolizist Frank Liebknecht endeckt Ungereimtheiten, die nicht auf einen natürlichen Tod schließen lassen. Er geht der Sach auf den Grund und alles ist ganz anders als es scheint. Diese scheinbar unscheinbare Krimi sticht für mich aus der Serie anderer Krimis heraus. Warum? Vielleicht liegt es daran, dass Frank Liebknecht mal ein durchschnittlicher Typ ist, ohne irgendwelchen extremen Auffälligkeiten. Es gibt auch keine übertriebenen Actionszenen oder gruselige pathologische Untersuchungen bis ins kleinste Detail. Nein, was diesen Krimi für mich so besonders macht, ist die Art wie er erzählt wird und die Geschichte, die erzählt wird, ist nicht aus der Luft gegriffen. Die Autorin hat ein "heißes" Thema angefasst, jedoch auf alles reißerische verzichtet und somit es geschafft, dass man den Krimi nicht einfach weglegen kann, da er nichts mit dem eigenen Leben zu tun hat. Das Gegenteil ist der Fall.... der Hintergund der Geschichte ist real.... die Menschen, die sie beschreibt - insbesondere die Menschen aus dem Ort - kommen einem bekannt vor, denn wer kennt nicht zumindestens einen von ihnen typmäßig. Ich bin auf jeden Fall voll des Lobes für diesen Krimi....

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    I
    Islaendervor 3 Jahren
    Celeste bedeutet himmelblau

    In einem Dorf wird ein Toter auf einem Feld aufgefunden und die Ermittlungen werden zunächst von den Polizisten des Dorfes Frank Liebknecht und seiner Vorgesetzten aufgenommen. Jedoch, um einen unnatürlichen Tod auszuschließen, werden die Kollegen bzw. die übergeordnete Behörde hinzugezogen. Zunächst habe ich mir einen gemütlichen Krimi vorgestellt, jedoch es wurde ziemlich ungemütlich. Frank Liebknecht entdeckt Ungereimtheiten und als ziemlich schnell ein Erbe des Hofes auftaucht, wird er noch misstrauischer, denn in seinen Augen ist es eine Sekte, die nun erben wird. Die Politiker aus dem Dorf freuen sich schon und wollen den Erben sogar Sonderwünsche erfüllen, denn hiermit könnten sie eigenes Lan teuer verkaufen.Frank Liebknecht beginnt nachzuforschen und sticht quasi in ein Wespennest.
    Ein supertoller Kriminalroman, bei dem sich Hintergründe auftun, die die LP überhaupt nicht erahnen ließ. Der Roman beruht teilweise auf Tatsachen, was das Sektenthema angeht und dies lässt mich mit Gänsehaut zurück. Die Figur des Frank Liebknechts wirkte auch sehr real und nicht konstuiert, so dass ich der Autorin ein großes Lob für diesen tollen in sich schlüssigen Roman aussprechen möchte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SaskiaBerweins avatar

    Signierstunde mit Saskia Berwein und Brigitte Pons auf der Frankfurter Buchmesse

    Am Messesamstag, 11. Oktober 2014, stehen meine Kollegin Brigitte Pons und ich euch ab 12:30 Uhr eine Stunde für Signierungen zur Verfügung. Wo? Am Egmont-Stand, Halle 3, F136.

    Wir freuen uns auf euch!
    Zum Thema
    Daniliesings avatar
    Wir möchten euch hier zusammen mit Egmont LYX zur Leserunde zu einem neuen, fesselnden Krimi aus dem Verlag einladen. "Celeste bedeutet Himmelblau" ist der erste Fall in Brigitte Pons' Reihe um den Ermittler Frank Liebknecht. Lasst euch dieses Buch nicht entgehen und stürzt euch gemeinsam mit dem jungen Polizisten in die Ermittlungen! Brigitte Pons wird diese Leserunde außerdem begleiten und wer sie persönlich kennenlernen und aus ihrem Buch lesen hören möchte, der kann sie am 4. April zur Premierelesung in Vielbrunn treffen!

    Mehr zum Inhalt:

    WER SEINE ZUNGE HÜTET, BEWAHRT SEIN LEBEN

    Vielbrunn im Odenwald. Auf einem Feld wird die Leiche eines Bauern gefunden. Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus. Doch der junge Polizist vor Ort, Frank Liebknecht, glaubt nicht an einfache Erklärungen. Er recherchiert auf eigene Faust und stößt schnell auf Ungereimtheiten in der Vergangenheit des Toten. Für Frank ist der Tod nur das Ende einer Geschichte. Die Antwort. Und er muss die richtige Frage stellen, um den Anfang zu finden. Immer tiefer verstrickt er sich in den Fall und gerät in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung …

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    Der Schauplatz des Mordfalls in diesem Krimi ist ein eher kleines Örtchen, in dem normalerweise vermutlich nie etwas Schlimmes passiert. Wie ist es bei euch - geht es euch auch so, dass ihr denkt, dass in eurer Umgebung solche Dinge sicher nicht passieren können? Oder habt ihr selbst sogar schon andere Erfahrungen gemacht?


    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zu einer zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension.
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