Brigitte Pons Die Würde der Toten

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Inhaltsangabe zu „Die Würde der Toten“ von Brigitte Pons

Die Würde der Toten ist der Bestatterin Henriette Körner heilig. Den Trauernden steht sie zur Seite. Aber einer kommt, der nicht trauert. Und sie will wissen, warum. Ein anderer kommt, der die Würde der Toten missachtet. Und sie will wissen, warum. Doch wer zu viel wissen will, bringt sich und andere in Gefahr. Um das Leben eines Freundes zu retten, muss sie mit einem Verbrecher kooperieren … Die Gefahr schleicht sich langsam an – ein Krimi für Lesegenießer!

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  • Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse

    Todeszeichen
    SaskiaBerwein

    SaskiaBerwein

    11. September 2014 um 08:39

    Signierstunde mit Saskia Berwein und Brigitte Pons auf der Frankfurter Buchmesse

    Am Messesamstag, 11. Oktober 2014, stehen meine Kollegin Brigitte Pons und ich euch ab 12:30 Uhr eine Stunde für Signierungen zur Verfügung. Wo? Am Egmont-Stand, Halle 3, F136.

    Wir freuen uns auf euch!

  • Rezension zu "Die Würde der Toten" von Brigitte Pons

    Die Würde der Toten
    LucyCrime

    LucyCrime

    11. February 2013 um 19:18

    Wer bereits den Krimi „Ich bin ein Mörder“ von der Autorin Brigitte Pons gelesen hat, weiß, dass er auf ein gutes, spannendes Buch hoffen darf. „Die Würde der Toten“ ist ihr nächster Frankfurt Krimi. Im Mittelpunkt des Buches steht die Örtlichkeit eines Bestattungshauses. Dort agiert Henriette Körner, als Angestellte der Moosbachers. Sie begegnet den Verstorbenen mit dem nötigen Respekt und sorgt dafür, dass sie einen würdevollen Abschied bekommen. Was aber, wenn Ungereimtheiten auftauchen? Henriette versteht die Sprache der Toten. So versteht sie auch, wenn es kein natürlicher Tod war. Was aber, wenn ihr keiner glaubt oder gar glauben will? Im Rahmen ihrer Arbeit lernt sie Adrian Wolf kennen. Er hat seine Mutter Elisabeth von Bragelsdorf verloren. Doch zunächst führt nur ein Missverständnis sie zusammen. Von dem Moment an, als Adrian den Fuß in das Bestattungsunternehmen getan hat, kreuzen sich die Wege von Henriette und ihm. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Wie es im Leben nun einmal so ist, läuft nicht immer alles nach Plan. Seinen Vater Viktor Bertram kennt Adrian nicht. Warum eigentlich nicht? Henriette stellt sich mehr als einmal die Frage wie Adrian zu seiner Mutter stand. Doch die Antworten sind nicht so einfach. Henriette ist ein liebenswert dargestellter Charakter. Verständnisvoll und mit eigenem Kopf. Sie ist Meisterin ihres Faches und muss doch um ihren Arbeitsplatz bangen. Was wird sein? Ihrem Arbeitgeber loyal ergeben stürzt sie in unerklärliche Verwicklungen. Gefahr droht. Nicht nur ihr, auch dem Unternehmen und besonders Jürgen, dem Sohn ihres Arbeitgebers. Wer ist der Arbeitgeber von Henriette Körner? Es handelt sich um Eberhard Moosbacher und seine Frau Anneliese. Eberhard ist eine Figur, die dem Leser Fragen aufwerfen wird. Wieso ist er verwirrt? Wieso wird er bedroht?...Schon ist die Neugier des Lesers geweckt. Und erst die Frage, wo ist Jürgen, der Sohn der beiden? Dabei gelingt es Brigitte Pons ihre Figuren in einer Art und Weise agieren zu lassen, damit sie die nötige Spannung erzeugen. Sie wirken allesamt authentisch. Adrian Wolf und Henriette Körner beherrschen die Bühne. Doch wer sind Lásló Szebeny, Katja Leger, Alfred Westermann, Kolja Bilanow oder Rimas und Vytautas Demochka, Sven Fiedler? Warum werfen die Leichen Fragen auf? Neugierig? Da hilft nur nachlesen. Adrian Wolf und Henriette Körner sind zwei Figuren dieses Krimis, die der Leser zu gerne durch das Geschehen begleiten wird. Adrian ist Polizist. Wer er ist, offenbart sich mehr und mehr. Doch weit gefehlt glaubt man nun, er wäre der Ermittler. Es ist reiner Zufall, dass Adrian Polizist ist. Lediglich durch den Tod seiner Mutter entsteht eine Verbindung zu Henriette. Den Leser erwartet keine typische Ermittler - Täter Geschichte. An dieser Stelle ein Lob an die Autorin, die diesem Krimi dadurch eine andere Note gibt. Auch in diesem Buch stellt die Autorin unter Beweis, wie lebendig und liebevoll, sie ihre Figuren zeichnet. Auch die Bösen. Dabei verpasst sie ihnen verschiedene Facetten. Dadurch werden die Charaktere interessant. Am Ende bleibt der Leser zurück und will eigentlich mehr von den Protagonisten wissen. Wie bei „Ich bin ein Mörder“ legt die Autorin den Grundstein für weitere Geschichten ihrer Figuren. Ich könnte mir vorstellen, dass Leser mehr von Adrian und Henriette hören wollen. Der Leser sollte nur laut genug schreien. Stets gibt die Autorin dem Leser die richtige Dosis Wissen und enthält ihm fehlende Puzzleteile. Geschickt nimmt sie den Leser an die Hand und erzählt ihm eine spannende Geschichte im Verlauf der Wochentage. Das verleiht ein Gefühl, nahe am Geschehen zu sein. Der Leser darf sich einbilden, die Figuren in Echtzeit zu begleiten. Brigitte Pons vergisst nicht, den Titel des Buches zu erklären. Er erschließt sich dem Leser durch einen Dialog zwischen Henriette Körner und Alfred Westermann. Insgesamt verleiht die Erklärung einen Hauch Nachdenklichkeit. „Die Würde der Toten“, was ist das? In diesem Buch steckt mehr als nur eine Geschichte. Spannung von Anfang bis Ende.

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