Brigitte Pons Ich bin ein Mörder

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Inhaltsangabe zu „Ich bin ein Mörder“ von Brigitte Pons

„Ich bin ein Mörder“ behauptet Schriftsteller Tobias Stockmann bei der Lesung auf der Buchmesse. „Aber ihr könnt mir nichts beweisen, ich bin einfach zu genial!“ Und Alexandra, die Frankfurter Streifenpolizistin, ist völlig fasziniert von dem Bestsellerautor. Was für ein Mann! Charismatisch, aufregend, umwerfend! Und plötzlich steht sie direkt vor ihm, dann schickt er Rosen, will sie kennenlernen. Welch ein Abenteuer. Warum nur hört er zumindest privat nicht damit auf, so zu tun, als wären seine Romane die reine Wahrheit und er selbst ein Mörder? Aber trotzdem, so einen Mann hat Alexandra noch nie erlebt. Wieso gönnen ihr das die Kollegen und Freunde nicht? Tobias spielt doch nur mit seinem Image. Dann geschieht ein Mord auf dem Eisernen Steg, genau wie in Tobias’ Roman. Und sein gestohlener Pullover wird am Tatort gefunden. Ein Junge wird entführt, mit dessen Vater der Starautor noch eine Rechnung offen hat. Spielt er wirklich nur? Will ihm jemand schaden? Oder ist er am Ende doch – ein Mörder?

abgebrochen........... so gar nicht mein Ding

— psy-borg

Ich bin froh das Buch gewonnen zu haben, andernfalls wäre es mir wahrscheinlich entgangen. Es bietet solide Krimi-Unterhaltung. Der Autorin ist ihr Debüt gelungen, das Buch ist empfehlenswert, hat allerdings noch Potenzial zur Verbesserung.

— killerprincess

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  • Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse

    Todeszeichen

    SaskiaBerwein

    11. September 2014 um 08:39

    Signierstunde mit Saskia Berwein und Brigitte Pons auf der Frankfurter Buchmesse

    Am Messesamstag, 11. Oktober 2014, stehen meine Kollegin Brigitte Pons und ich euch ab 12:30 Uhr eine Stunde für Signierungen zur Verfügung. Wo? Am Egmont-Stand, Halle 3, F136.

    Wir freuen uns auf euch!

  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Trinity

    27. June 2012 um 19:48

    Alexandra Müller ist Polizistin und besucht mit Ihrem Kollegen Mischa eine Lesung des Autors Tobias Stockmann. Dieser behauptet felsenfest ein Mörder zu sein. Warum fragt sich, nicht nur, der Leser. Alexandra ist zumindest hin und weg von Tobias und lässt sich von ihm einwickeln.Eines Tages eschieht ein Mord wie er auch in Tobias Buch steht. Ist er doch ein Mörder? Alexandra machte einen etwas naiven Eindruck auf mich wohingegen Tobias mir immer mehr mit seiner arroganten Art auf die Nerven ging und ich ihm die Pest an den Hals gewünscht habe. Wieso eine Frau wie Alex (beruflich tough) auf so ein Ekel hereinfällt ist mir ziemlich schleierhaft. Mischa wäre genau der Richtige für sie, was ja aber aus beruflichen Gründen nicht möglich ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Spannung nimmt vorallem gegen Ende zu, hier gibt es einen richtigen Showdown, so dass ich die letzten Seiten inhaliert habe. Ein guter Krimi :)

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2012 um 17:51

    Die Story ist richtig gut. Originell, spannend erzählt, intelligent erdacht. War er es oder war er es nicht? Brigitte Pons schafft es mühelos Spannung zu erzeugen; sie schreibt locker und flüssig. Kritikpunkt: Alexandra verhält sich meiner Meinung nach manchmal einfach etwas zu naiv. In der Mitte des Romans fällt die Spannung ein wenig ab, steigt zum wirklich gut konstruierten Ende aber wieder an. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Fazit: Spannend, intelligent und stellenweise sehr deutlich. Ich kann diesen Krimi jedem empfehlen.

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  • Leserunde zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Sutton_Verlag

    Als „Nachlese“ zur Frankfurter Buchmesse starten wir hier eine Leserunde zu unserem neuen Frankfurt-Krimi „Ich bin ein Mörder“ von Brigitte Pons. „Ich bin ein Mörder“, behauptet Schriftsteller Tobias Stockmann auf der Frankfurter Buchmesse „Aber ihr könnt mir nichts beweisen, ich bin einfach zu genial!“ Ist er ein Mörder? Ist er genial? Was ist mörderische Dichtung, was ist erschreckende Wahrheit? Ein verwirrendes Vexierspiel beginnt, das rasant auf einen dramatischen Showdown zusteuert. Oder ist doch alles ganz anders? Weitere Infos und Leseprobe: http://www.sutton-belletristik.de/buch/ich_bin_ein_moerder_978-3-86680-864-5.html 20 Exemplare des Krimis warten auf ihre Leser. Wer herausfinden will, ob Tobias Stockmann wirklich ein Mörder ist, bewirbt sich einfach bis 13. November. Sobald alle Bücher ihre neuen Besitzer erreicht haben, geht`s los mit dem gemeinsamen Lesen und Diskutieren. Autorin Brigitte Pons wird die Leserunde begleiten. Wir sind schon gespannt auf eure Beiträge! Du hast das Buch bereits? Dann bist du natürlich auch herzlich eingeladen, bei unserer Leserunde mitzumachen.

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Sternenstaubfee

    Alexandra ist Polizistin in Frankfurt. Auf der Buchmesse lernt sie den Schriftsteller Tobias Stockmann persönlich kennen, von dem sie sofort sehr angetan ist und eine Affäre mit ihm beginnt. Doch Tobias behauptet von sich, ein Mörder zu sein. Tatsächlich geschieht schon sehr bald ein Mord, der aus einem Buch von Tobias kopiert zu sein scheint. Alexandras Kollege Mischa macht sich Sorgen und beginnt, Ermittlungen aufzunehmen... * Meine Meinung * Dieser Krimi ist spannend, nachvollziehbar und sehr unterhaltsam! Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Die Figuren kommen sehr echt rüber und sind gut beschrieben. Man kann sich von ihnen ein gutes Bild machen. Die einzelnen Kapitel sind lesefreundlich kurz gehalten und sehr schön aufgebaut. Besonders gut gefallen mir die kurzen Passagen einer dritten unbekannten Person, die das Buch sehr spannend machen! Der Leser kann mitraten: wer ist diese Person, was hat sie getan, was wird sie tun!? Und ist Tobias Stockmann nun ein Mörder oder vielleicht doch nicht!? Insgesamt kann ich sagen, dass ich den Krimi sehr genossen habe! Ein spannendes, flüssig geschriebenes Buch, das mir kurzweilige Lesestunden beschert hat! Einen Punktabzug gibt es nur, weil ich die Protagonistin Alexandra zwar mochte, aber nicht wirklich immer verstehen und ihre Handlungen manchmal nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem: ein sehr gutes Buch!

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Arwen10

    25. December 2011 um 09:25

    "Ich bin ein Mörder" behauptet Schriftsteller Tobias Stockmann bei der Lesung auf der Buchmesse. Die Frankfurter Polizistin Alexandra ist total fasziniert von ihm und lässt sich auf ein Abenteuer mit ihm ein. Dabei lässt sie sich weder von ihrem Kollegen Mischi abhalten und auch ein Mord, der genau nach dem Vorbild von Tobias Buch passiert und an dessen Tatort ein Kleidungsstück von Tobias gefunden wird, erschüttert sie wenig. Doch dann verschwindet der Sohn vom Chef, Mischi gerät in Gefahr und einige Geheimnisse der Vergangenheit geraten ans Licht. Wer ist Tobias in Wirklichkeit ? Dieser Krimi ist Anfang bis Ende spannend und interessant. Zu Anfang erhält man einen guten Einblick über die einzelnen Personen und die Spannung steigt langsam an . Sobald der Mord passiert und einige Geheimnisse aufgedeckt werden geht es rasant auf ein tolles Finale zu. Zwischendurch kursiv eingestreute Passagen verursachen echt eine Gänsehaut, da sie direkt die Gedanken des Mörders widerzuspiegeln scheinen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und ich wurde wunderbar unterhalten. Etwas Punktabzug gibt es von mir dafür, dass eine der Hauptpersonen, Alexandra, im Laufe des Buches an Sympathie verloren hat, bezüglich ihrer Einstellung und ihres Verhaltens in ihren Beziehungen. Aber das muss jeder selbst nach dem Lesen entscheiden. Dann gab es auch ein paar kleine Punkte, die erst klar wurden nachdem die Autorin in der Leserunde zuvor gestrichene Passagen veröffentlicht und erklärt hat. Insgesammt ein sehr zu empfehlender Krimi und ich danke der Autorin und dem Verlag, für die Möglichkeit das Buch lesen zu dürfen

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2011 um 23:12

    Von ungeklärten Morden und unsympathischen Autoren * "Aber ich bin nicht wirklich bei der Mordkommission!" Schlagartig färbten sich ihre Wangen in tiefem Rot. Wie immer, wenn sie wenn sie gezwungen war, außerdienstlich mit einem schönen Mann zu sprechen. "Das weiß ich doch." Sein Lachen umschmeichelte ihre Sinne. "Aber es macht mir Spaß, den bösen Buben zu spielen, der sich zu einem heimlichen Rendezvous mit der Vertreterin von Recht und Ordnung trifft." * Tobias Stockmann liest auf der Frankfurter Buchmesse aus seinem Bestseller "Ich bin ein Mörder". Alexandra, eine Streifenpolizistin, und ihr Kollege Mischa sind ebenfalls dort. Alexandra ist direkt fasziniert von diesem Mann - und er auch von ihr. Sie lernen sich kennen und es entwickelt sich eine Liaison. Doch bald schon legt sich ein Schatten über diese Beziehung, denn Mischa zweifelt an Stockmann und dann taucht auch noch eine Leiche auf... * Mit "Ich bin ein Mörder" ist Brigitte Pons ein außergewöhnliches und rasantes Krimidebüt gelungen. Ihr Schreibstil ist einfach gehalten und zieht den Leser dennoch unweigerlich in seinen Bann. Man kann sich ihren Worten und der Entwicklung ihrer Geschichte einfach nicht entziehen - und ein Grund wieso dies so ist, sind die wundervoll ausgearbeiteten und abwechslungsreichen Charaktere. * Egal ob es sich um Alexandra, Mischa oder Tobias Stockmann handelt. Pons Charaktere zeichnen sich durch eine unglaubliche Tiefe und Charakterstärke aus - sie wirken authentisch und greifbar und hauchen dieser Kriminalgeschichte Leben ein. Alexandra sorgt für viel Aufhebens mit ihrem neu aufkeimenden, wilden Liebesleben und ihrer Beziehung zu Stockmann. Mischa, ihr Kollege, ist einfach ein Mann, der die Frauenherzen höher schlagen lässt und trotz einer persönlicher Befangenheit behält er den Durchblick - er ist mein Held dieses Krimis. Und mit Tobias Stockmann schafft Frau Pons es eine Figur zu erschaffen, die den Leser mit seiner Überheblichkeit und egozentrischen Art gleichermaßen fasziniert und abstößt... * Auch der Spannungsaufbau ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu, und auch wenn man manchmal die ein oder andere Eingebung hat, wird die Tragweite der Geschichte doch erst am Ende komplett enthüllt. * Bitte, bitte liebe Frau Pons lassen Sie uns noch weitere Fälle mit Alexandra und ihrem Kollegen Mischa erleben und aufklären! * Alle Freunde gut durchdachter und spannender Krimis werden mit "Ich bin ein Mörder" aufregende Stunden haben - unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Buchina

    21. December 2011 um 15:54

    Alexandra ist selbstbewusst, sportlich und sie ist Polizistin in Frankfurt. Und sie hat eine große Schwäche, ihr Männergeschmack. Dies klingt wie der Einstieg zu einem typischen Frauenliebesroman? Falsch, hier handelt es sich um einen Krimi, obwohl die ersten Kapitel des Romans anderes vermuten lassen. So erfährt man viel über das chaotische Gefühlsleben von Alexandra. Verkompliziert wird es als sie eine Affäre mit Tobias anfängt, Krimiautor, der von sich selbst behauptet ein Mörder zu sein, und nur deshalb so gute Krimis schreiben zu können. Tatsächlich geschieht ein Mord, den er genau so auch in seinem Buch beschrieb. Durch kursive Schreibweise noch hervorgehoben, beschreibt der Mörder aus seiner Sichtweise. Dabei wird deutlich, dass er Tobias verehrt. Aber wer ist ER? Um diese Frage kreist der Roman und der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Alexandra kann leider nicht von oben herabschauen und die zwiespältigen Gefühle zu Tobias machen das Ganze noch viel interessanter. Obwohl zwischendurch wollte ich sie einfach nur schütteln, denn dem Leser ist schnell klar, welcher Mann viel besser zu ihr passen würde. Das Ende ist ein richtiger Showdown, aber meiner Meinung war die Auslösung der Handlungsstränge etwas zu abrupt, gerne hätte ich mehr über die Bewehgründe des Mörders und seine Vergangenheit erfahren. Brigitte Pons ist ein abwechslungsreicher Krimi gelungen, der viel Wert auf das Gefühlsleben der Protagonisten legt und eher weniger Thrillerelemente beherbergt. Großes Lob an die Covergestaltung – großartig!

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2011 um 12:54

    Alexandra, eine Frankfurter Streifenpolizistin besucht zusammen mit ihrem Kollegen Mischa eine Lesung des Schriftstellers Tobias Stockmann auf der Frankfurter Buchmesse. Das Publikum ist völlig von seiner Ausstrahlung und seinem Charisma fasziniert und hält Stockmann lediglich für einen genialen Autor, als dieser behauptet, ein Mörder zu sein, und all die Morde, über die er so detailliert schreibt, selbst begannen zu haben. Auch Alexandra verfällt Stockmanns Charme und ist mehr als nur angenehm überrascht, als dieser sich mit ihr verabreden will. Als beide sich näher kommen, wundert sich Alexandra allerdings schon, wieso er auch privat nicht mit seiner Show aufhört. Seine Behauptung, ein Mörder zu sein, ist ein wahnsinnig guter PR-Gag, aber wieso kann er nicht einfach zugeben, dass es nicht mehr als das ist? Und wieso gönnen Alexandra Kollegen ihr ihr neu gefundenes Glück nicht? Allen voran Mischa, der Stockmann schon von der ersten Sekunde an nicht leiden konnte. Und dann geschieht ein Mord. Zu genau den selben Umständen und an genau dem selben Ort wie in Stockmanns Roman. Alles nur Zufall? Oder ist Stockmann am Ende doch ein Mörder? * Seit langem habe ich mich nun mal wieder an einen Krimi herangewagt, da ich die Thematik unglaublich spannend fand. Ein Schriftsteller, der behauptet, die Morde, über die er schreibt, selbst begangen zu haben? Das klingt nach einem spannenden und neuartigen Leseerlebnis, dachte ich und habe mich sogleich mit Begeisterung in den Kriminalroman gestürzt. Und ich wurde keines Falls enttäuscht. Der Roman hält, was er verspricht: eine nervenaufreibende Kriminalgeschichte, spannende Ermittlungen, Liebe, tiefgründige Charaktere, witzige und intelligente Dialoge und einen Hauch von psychologischem Tiefgang. * Zur Kriminalgeschichte und den Ermittlungen muss ich sagen, dass sie wirklich sehr raffiniert eingefädelt wurden. Zu Beginn des Romans wird der Hauptaugenmerk auf die Charaktere gelegt. Natürlich muss man diese eben erst einmal kennen lernen, bevor man sich mitten ins Geschehen stürzen kann. Doch schon bald nimmt die Geschichte Fahrt auf. Seltsame Ereignisse geschehen und Stockmann gerät mehr und mehr in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Mit voranschreitender Handlung geraten die Ermittlungen immer mehr ins Rollen, bis sie dann zum Ende hin in einem explosionsartigen Höhepunkt enden, den so wohl niemand erwartet hätte. Grauenvoll, gut durchdacht und alles erklärend. Auch wenn ich mir am Ende ein paar Seiten mehr zu Aufklärung gewünscht hätte, wurde doch alles gesagt und man kann mit dem Ausgang hoch zufrieden sein. * Über die Charaktere bin ich geteilter Meinung. Mischa war für mich der absolute Sympathieträger. Er ist ein wundervoller Mann, der zu seinen Gefühlen steht und absolut loyal ist. Für Alexandra würde er durchs Feuer gehen und vermutlich noch viel viel mehr tun. Er steht immer zu seinen Freunden und verteidigt sie, wo es nur geht. Außerdem ist er ein Mann, den viele unterschätzen. Denn hinter seinem kräftigen Körper verbirgt sich ein intelligenter und abwägender Kern. Er tut nichts Unüberlegtes und weiß in jeder Situation Rat. Mit Alexandra hingegen konnte ich nie wirklich warm werden. Sie war mir zu impulsiv und achtete meiner Meinung nach zu wenig auf die Gefühle der Mitmenschen. So schläft sie beispielsweise mit einem verheirateten Familienvater, einfach nur, weil sie Lust darauf hat. Nicht etwa, weil Gefühle im Spiel wären, dann könnte man es ja wenigstens noch einigermaßen verstehen, sondern eben einfach so aus einer Laune heraus. Außerdem wirkte ihr Verhalten auf mich teilweise richtig kindisch und unüberlegt. Wirklich sympathisch wurde sie mir während des Lesens leider nie. Die Szenen aus Mischas Sicht haben allerdings einiges wieder gut gemacht ;)! * Am Beeindruckendsten jedoch war, wie gekonnte die Autorin die psychologischen Aspekte mit in den Krimi verwoben hat. Stockmann ist in dieser Hinsicht ein unglaublich spannender Charakter, der viel Platz für tiefenpsychologische Analysen lässt. Und diesen Platz nutzt Brigitte Pons geschickte aus, indem sie ihn mit allerlei interessanten Ansätzen über Stockmanns Kindheit, seine Schulfreunde und seine Entwicklung zu dem Mann, der aus ihm geworden ist, füllt. Am Ende erweist sich sein Charakter als insgesamt schlüssig, da Frau Pons seine Taten alle durch Ereignisse in seiner Vergangenheit erklären kann und seinen Werdegang, bzw. wie er zu seinem seltsam kranken Charakter kam, gut durchleuchtet und detaillierte Ansätze zur psychologischen Sichtweise dieses Mannes liefert. * Alles in allem gebe ich "Ich bin ein Mörder" 4 Sterne. Einen Abzug gibt es leider wegen Alexandras Charakter, der mir wirklich gar nicht zugesagt hat und mich mehrere Male sogar richtig ärgerlich stimmte. Ansonsten ist dieser Kriminalroman allerdings ein überaus gelungenes Werk, dass es sich allemal zu lesen lohnt. Wer also gerne Krimis liest, die sich nicht nur stumpfsinnig mit den Ermittlungen in Mordfällen auseinandersetzen, sondern eine tiefe Einsicht in das psychologische Profil der Menschen liefern, der sollte sich den Roman wirklich nicht entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    killerprincess

    11. December 2011 um 17:35

    "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons Inhalt Alexandra Müller arbeitet bei der Frankfurter Polizei und ist mit ihrem Job mehr als zufrieden. Auch mit ihrem Partner Mischa, der für sie allerdings mehr als Freundschaft empfindet. Alexandras Leidenschaft ist das Lesen und sie hat einen Lieblingsautor: Tobias Stockmann. Der gebürtige Frankfurter kehrt in seine Heimatstadt zurück und zufällig lernen sich beide kennen. Oder war das etwas kein Zufall? Immer mehr fühlt sich Alexandra in der noch jungen Beziehung zu ihrem Lieblingsautor unwohl, besonders weil Tobias es nie lassen kann, sein Image aufrechtzuerhalten: Dass er der Mörder aus seinen Büchern ist. Und plötzlich passieren die ersten mysteriösen Dinge in Frankfurt. Meinung Ein tolles Krimi-Debüt der Autorin Brigitte Pons, das noch Potenzial bietet. Die Autorin stellt uns viele verschiedene Personen vor und verliert sich dabei nicht in unnötige Details. Die Hauptcharaktere gefallen mir ganz gut. Mischa ist ein sehr liebenswürdiger Mensch und kluger Polizist, der lieber einmal zu viel etwas überprüft, als einen Fehler zu begehen. Alexandra als weibliche Protagonistin blieb mir manchmal zu flach, aber zum Glück war sie auf ihre Art symphatisch und kein naives Dummchen. Tobias Stockmann als potentieller Bösewicht war einfach genial. Er ist ein Mensch, der sich absolut überlegen fühlt und das gewissen Menschen auch zeigt. Er manipuliert und ist durch und durch berechnend. Die Spannungskurve in diesem Krimi fängt langsam an und steigert sich immer mehr bis zum finalen Showdown. Durch verschiedene Perspektiven erfährt man von einem Menschen, der immer von seinem Meister spricht, der höchstwahrscheinlich Tobias Stcokmann sein wird. Es werden verschiedene Fragen aufgeworfen: Weiß Tobias von diesem Mann und seinen Machenschaften? Stichelt er ihn dazu an? Ist Tobais überhaupt der "Meister"? Und in welcher Verbindung steht Kommissar Neumaier zu Tobais? Viele Fragen, die zum Spekulieren anregen - und die alle zu meiner Befriedigung am Ende beantwortet wurden. Fazit Ein toller Krimi, der einen gut unterhält, und manchmal in den Passagen aus Tobias Buch etwas brutal ist. Das Ende kam ein wenig zu plötzlich und war auf emotionaler Ebene für mich nicht ganz befriedigend aber annehmbar. Ist eher eine Sache der Ausarbeitung. Daher gibt es von mir 4 Sterne, weil noch Potenzial nach oben besteht.

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2011 um 19:31

    Inhalt: Alexandra Müller ist Polizistin bei der Frankfurter Polizei. sie und ihr Kollege Mischa sind auf der Frankfurter Buchmesse und besuchen eine Lesung des Autors Tobias Stockmann. Er behauptet ein Mörder zu sein. Nicht nur weil sein Roman aus der Sicht eines Mörders geschrieben wurde, sondern weil er alle glauben machen will er sein ein Mörder. Alexandra ist hin und weg. Sie lässt sich privat auf ihn ein, doch dann Geschieht ein "Mord" wie er auch in Tobias Buch steht und plötzlich stellt sich die Frage: Ist er doch ein Mörder? Meinung: Das Buch ist von der ersten Seite an fesselnd. die Einschübe aus Tobias Buch geben der Geschichte den richtigen Pfiff. Man Die Charaktere sind auch sehr interessant. Am besten herausgearbeitet finde ich Tobias. Seine Arroganz, seine manipulative Art und seine Besessenheit wirken auf der einen Seite anziehend und auf der anderen Seite total abschreckend. Mit Alexandra bin ich gar nicht warm geworden, aber Mischa fand ich zum Schluss des Buches richtig nett. Er ist irgendwie auf den 334 Seiten erwachsen geworden. Die Spannung hat das ganze Buch durchzogen, es wurden so viele Fragen aufgeworfen, da musst man einfach weiterlesen. Fazit: Ein fesselnder Krimi mit tollen Charakteren und menschlichen Abgründen. 5 Sterne ***

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    LucyCrime

    06. December 2011 um 18:41

    Ich empfehle hier einen sehr guten, spannenden Krimi, der in die Tiefe geht. Alles ist wohl überlegt, keine Frage bleibt am Ende offen. Dabei wird dem Leser eine Menge geboten. Wer es liebt zu spekulieren, den Dingen auf den Grund gehen möchte, aber enttäuscht wäre, wenn der Autor ihn zu früh hinter alles kommen lässt, der ist mit diesem Krimi „Ich bin ein Mörder“ bestens bedient. Nichts ist wie es scheint, oder doch? Mir gefällt die Idee der Autorin Brigitte Pons, dass ein Krimischriftsteller sich als der Mörder aus seinen Bücher darstellt. Was aber steckt dahinter? Wer oder wem nutzt diese Publicity? Er spielt mit seinen Lesern, wie Brigitte Pons es nicht weniger tut. Da Tobias Stockmann, der Autor aus dem Buch die Kriminalkommissarin Alexandra kennen lernt, sind natürlich auch Ermittlungen zu verfolgen. Das kann einem Krimiautor nur Recht sein. Hautnah am Geschehen. Ich möchte nicht versäumen, den tollen Spruch von Shakespeare, den Brigitte Pons zu Beginn des Romans zitierter, zu erwähnen: „Dass, was wir haben, wir nach Wert nicht achten, solange wir`s genießen; ist’s verloren, dann überschätzen wir den Preis; ja dann erkennen wir den Wert, den uns Besitz missachten ließ.“ Schon hier ist zu erkennen, das Buch gibt eine Menge Nachdenkliches her und sicher hat auch dieses Zitat eine Bedeutung für das Buch. Welche, das sollte der Leser selbst heraus finden. Direkt zu Beginn erklärt sich der Mörder. Ich möchte nicht verraten, was dahinter steckt, aber der Leser wird merken, mit welchen Mitteln Brigitte Pons aufwartet, um dem Leser einiges zu bieten. Langweilig wird es an keiner Stelle im Buch. Die Figur Alexandra, eine Streifenpolizistin und Romantikerin, soll als Polizistin eigentlich Schutz bieten, braucht ihn aber oft selber noch. Ihr beruflicher Partner ist Mischa, ein liebenswerter Freund. Die beiden sind für mich zwei tolle Gegenspieler, ohne jeweils Gut oder Böse zu vertreten. Im Grunde genommen stehen sie auf einer Seite. Durch diese Konstellation entwickelt sich das Geschehen gut weiter. Am Ende des Buches wird man diese beiden Figuren mögen und nach Fortsetzung mit diesem Ermittlerduo lechzen. Jörg Weber, ein Journalistenfreund ist sehr gut zwischen Alexandra und Mischa angelegt und rundet die Sache prima ab. Am Dienstag den 16. Oktober betritt „Er“ die Bühne und sorgt für einen Spannungsschub. Ab jetzt wirft die Autorin eine Menge Fragen auf. Ist „Er“ ein Trittbrettfahrer, der wahre Mörder, ein zweites Ich oder wer? Die Autorin hat diese Figur in Nebel eingehüllt und lässt den Leser bewusst im Dunkel stehen. Das dient bestens der Spannung. Die Autorin sät Zweifel in alle Richtungen. Kennt der Buchautor im Buch -Tobias Stockmann- den Mörder und bedient sich seiner Morde, als Inspiration für seine Romane oder ist er es selbst und testet wie weit er gehen kann, oder was steckt dahinter? Jedes Detail lässt sowohl Stockmann, einen sogenannten „Er“ oder den wahren Mörder verdächtig erscheinen, aber niemals kommt der Leser definitiv hinter die Wahrheit, bis sich zum Schluss alles logisch fügt. Man darf ruhig überlegen, ob „Er“ tatsächlich eine weitere Figur ist oder eher das andere Ich von Tobias Stockmann, aber ob es so ist werde ich an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verraten. Die Autorin wartet mit guten Kenntnissen der Polizeiarbeit auf. Das dient natürlich dem Leser, der gewiss sein darf, dass hier keine hanebüchenen Ermittlungsarbeiten statt finden. Überaus geschickt, schafft es Brigitte Pons die Spannung aufrecht zu halten und immer wieder neu anzuheizen. Außerdem bin ich als Leser ziemlich verwirrt, weil ich den wildesten Spekulationen erliegen darf. Doch auch die Familie Neumaier sei erwähnt, die sich ins Romangeschehen einmischt und ihre Rolle spielt. Conrad Neumaier ist ebenfalls bei der Polizei und gibt eine Menge Rätsel auf. Es gibt weitere Nebenfiguren, die alle wunderbar ins Romangetriebe passen und die Geschichte abrunden. Die Autorin versteht ihr Handwerk und verdient Beachtung. Ich wünsche ihr mit diesem überaus gelungenen Buch aus Überzeugung großen Erfolg. Dem aufmerksamen Leser sei gesagt, dass es einige kluge Sätze in diesem Buch gibt und es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Friedrich Dürrenmatts „Der Richter und sein Henker“ sicher als Inspirationsquelle gedient hat und das Buch noch eine Nuance interessanter macht. Doch Vorsicht es darf keinesfalls für eine Kopie gehalten werden. Insgesamt ist der Roman ein Wahnsinns-Verwirrspiel. Brigitte Pons manipuliert den Leser aufs Feinste. Allerdingst gibt es auch grausige Szenen, wobei sie eher subtiler Art sind, aber von umso stärkerer Wirkung. Stets gibt es nur einen einzigen Ausweg, weiter lesen. Brigitte Pons schreibt an einer Stelle „Die Feder ist mächtiger, als das Schwert.“ Ich weiß nicht, ob sie mit dem Schwert umgehen kann. Das ist auch nicht nötig, denn sie beherrscht die Feder. Ganz langsam beginnt die Autorin die Fragen zu beantworten, Geheimnisse zu lüften. Immerfort rauben einem die Erkenntnisse den Atem. Brigitte Pons legt Spuren, baut Spannung auf und kommt dann zur Lösung, hält aber weiterhin den Leser in Atem. Top! Es gibt so viele Beispiele in diesem Buch an interessanten Szenen, die ich in der Rezension nicht aufzählen bzw. verraten kann, weil es den Lesegenuss mindern würde. Eigentlich schade, aber ich kann versprechen, dass der Leser sehr zufrieden sein wird. Ich verneige mich und empfehle „Ich bin ein Mörder“ von Brigitte Pons aus dem Sutton Verlag.

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    vormi

    05. December 2011 um 15:32

    Ein richtig spannender deutscher Frankfurt-Krimi. Mit sehr schön gruseligen Psychologie Ansätzen. Eine Geschichte in der Geschichte. Und auch die ist sehr spannend geschrieben. Ist der Autor wirklich der Mörder, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben wurde? Er leugnet es nicht... Und mittendrin die Streifenpolizisten Alexandra und Mischa, sie ist total hingerissen von Tobias Stockmann und Mischa findet den Schriftsteller von Anfang an zum brechen. Eine schrecklich spannende Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Nidhoegg

    05. December 2011 um 12:47

    "Ich bin ein Mörder" behauptet Autor Tobias Stockmann. Umso überraschender, dass gerade Kommissarin Andrea sich in ihn verliebt und mit ihm eine Affäre beginnt. Allerdings sammelt sie Männer wie andere Kukusuhren. Denn Tobias bleibt nicht der einzige, auch mit Journalist Jörg und einem Schulfreund entwickelt sie eine Romanze. Und dann ist da noch ihr Partner Mischa, der ebenfalls ein Auge auf sie geworfen hat. Und zwischen all den Romanzen gibt es einen verzwickten Mordfall. Wer war es? Autor Stockmann, der behauptet, er wäre zu genial, um erwischt zu werden? Oder ist das einfach nur eine Masche, um seine Bücher besser zu verkaufen? Spannend unknifflig, eine schöne Mischung aus Romantik und Krimi. Für meinen Geschmack etwas zu viel Romanze und mit zu vielen Männern. Dennoch ein guter Krimi, den ich nur weiterempfehlen kann. Ein großes Dankeschön an den Sutton-Verlag für das Leseexemplar!

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  • Rezension zu "Ich bin ein Mörder" von Brigitte Pons

    Ich bin ein Mörder

    Herr_Buecherwurm

    05. December 2011 um 12:06

    Ich bin ein Mörder, aber irh könnt mir nichts beweisen, ich bin einfach zu genial Nach dem Besuch der Autorenlesung von Tobias Stockmann ist Kommissarin Andrea fasziniert von seinem Wesen. Zum Entsetzen ihres Partners Mischa, der in sie verliebt ist, beginnt sie eine Affäre mit dem Schreiftsteller. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die ein Auge auf die charismatische Polizistin geworfen haben. Aber trotz all der Liebesgeschichten ist der Krimi klar zu erkennen und man rätselt bis zum Schluss, wer denn nun der Mörder ist. Denn natürlich gibt es auch in dieser Geschichte eine Leiche. War es der umwerfende Tobias Stockmann oder doch jemand anders? Wer ist der Autor wirklich? Spricht er die ungeschminkte Wahrheit oder liebt er das Theater? Eine schöne Mischung aus Romanze, gefährlicher Affäre und spannendem Kriminalroman. Mit ca 330 Seiten eine schöne Länge, in der sich die Geschichte entfalten kann. Diese Geschichte hat alles, was ein Krimi braucht, auch wenn er eher zu den harmloseren gehört. Ich wurde gut unterhalten und bedanke mich recht herzlich bei dem Verlag für das Lesexemplar.

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