Brigitte Reisenberger , Thomas Seifert Schwarzbuch Gold

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Inhaltsangabe zu „Schwarzbuch Gold“ von Brigitte Reisenberger

Immer mehr Menschen bezahlen die wachsende Gier nach Gold mit dem Leben. Über Jahre hat sich der Goldpreis kaum bewegt, doch nach dem Beinahe-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems stieg die Nachfrage nach Goldbarren weltweit enorm und der Preis auf mehr als das Doppelte. Auf die Goldminen in aller Welt wirken sich der hohe Preis und die steigende Nachfrage massiv aus: Ausbeutung, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen, Vertreibung und Gewalt sind die Folgen. Die Autoren wagen zielsichere Prognosen, haben mit Analysten und Experten gesprochen und sind in eindrucksvollen Reportagen von Rumänien über Ghana, Südafrika und Kambodscha bis nach Indien, China und Dubai all den brisanten Fragen rund um den neuen alten Mythos Gold nachgegangen.

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  • Goldkäufer auf die Anklagebank?

    Schwarzbuch Gold
    R_Manthey

    R_Manthey

    21. July 2015 um 11:41

    Seit Jahren schon fluten die Zentralbanken die Finanzmärkte immer wieder mit aus dem Nichts erschaffenen Papiergeld, Sie erzeugen damit Inflation, weil diesem Geld keine entsprechenden Werte gegenüberstehen. In der Folge steigen allein schon deswegen die Preise insbesondere von Rohstoffen, die mit dem besonders intensiv inflationierten Dollar bezahlt werden müssen. Das ist ein einfacher und keineswegs neuer wirtschaftlicher Zusammenhang. Da die Menschen wissen, dass Edelmetalle und insbesondere Gold Vermögenswerte bei Inflation bewahren können, entsteht zusätzliche Nachfrage, was neben einigen anderen Faktoren den Goldpreis mit in die Höhe treiben muss. Und je höher der Goldpreis, umso attraktiver wird die Ausbeutung auch schwieriger Fundstellen dieses Edelmetalls. In der gestiegenen Nachfrage und der entsprechenden wirtschaftlichen Reaktion darauf sehen die beiden Autoren des "Schwarzbuches Gold" einen "neuen Goldrausch", was schon deshalb ein ziemlicher Unfug ist, weil man früher vom Goldrausch in ganz anderen Zusammenhängen sprach. Obwohl dieses Buch durchaus lesenswert ist und eine Reihe von interessanten Informationen enthält, besitzt es eine für den Mainstream-Journalismus geradezu typische Ausrichtung. Die Autoren stellen mit einer gewissen moralischen Anmaßung Zusammenhänge her, die es so gar nicht gibt. Zwar nicht direkt, aber dennoch eindeutig genug unterstellen sie Menschen, die ihr ehrlich verdientes Vermögen vor den Machenschaften der Gelddrucker und Staatsbankrotteure retten wollen, nicht nur Gier nach Gold. Schlimmer noch: Wer Gold kauft muss sich nach der Sichtweise der Autoren dieses Buches eigentlich auch für Umweltzerstörungen und Verarmungen in den Förderländern verantwortlich fühlen. Denn, so jedenfalls die bemerkenswerte und moderne Logik der Autoren, wenn es keine Käufer geben würde, müsste man schließlich auch kein Gold schmutzig fördern. Folgt man dem, dann dürfte man zum Beispiel weder moderne Elektronik noch ein Auto benutzen. Die Autoren unterteilen aus dieser Sicht ihr Werk in zwei grundsätzliche Teile. Zunächst wird auf etwas mehr als vierzig Seiten der angeblich "neue Glanz des Goldes" beschrieben. Sie streifen dort in aller Kürze die Entwicklung der Finanzkrise, erklären mehr oder weniger dürftig den Goldstandard, kommen zur Einigung von Bretton Woods (1944) und ihrem Scheitern (1971), schildern kurz den LTCM-Crash, diskutieren die Rolle Chinas im Zusammenhang mit dem Goldpreis und erwähnen neben einigen anderen Themen auch noch die merkwürdigen Goldpreisdrückungen vor einigen Jahren. Leider wird das alles in einem Tempo abgearbeitet, das wenig zum Verständnis der Zusammenhänge beiträgt. Denn eigentlich geht es in diesem Buch hauptsächlich um die sogenannten Verlierer des von den Autoren ausgemachten "neuen Goldrausches". Auf der Suche nach ihnen besuchen sie Länder und Orte, wo sich bedeutende Förderstätten von Gold befinden. Wenn man diese einzelnen Reportagen liest, muss man den Eindruck gewinnen, dass die Goldförderung überall und immer fürchterliche Folgen für die dort ansässigen Menschen hat. Dabei geht es einerseits um die harten Arbeitsbedingungen unter Tage und andererseits um die Vergiftung von Menschen und Umwelt (insbesondere des Trinkwassers) durch die Methoden der Goldgewinnung mit Zyanid oder Quecksilber sowie die Vertreibung von Bauern durch Minen-Unternehmen und korrupte Regierungen. So beklagenswert diese Zustände auch sind, so unzulässig ist es, den Goldkäufern dafür eine Mitschuld zuzuschieben. Kein Käufer einer Ware ist schließlich für kriminelle Machenschaften beim Herstellungsprozess derselben verantwortlich, zumal in diesem Fall noch nicht einmal eine Zuordnung des Metalls zu seiner Förderstätte möglich ist. Für ihre Reportagen machen sich die Autoren auf den Weg nach Südafrika, Ghana, Indien (als Goldkonsument) und China, nach Kambodscha und Rumänien sowie zu einigen anderen Standorten. Was sie von dort (mit Ausnahme von Indien) jeweils berichten, ist von den schmutzigen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt eigentlich immer dasselbe. Dennoch enthalten diese Berichte aber auch zahlreiche Informationen über die Umstände, Probleme und Techniken der Goldförderung. Ob man aus diesen Texten nun generell schließen muss, dass die Goldförderung immer und überall so schmutzig abläuft, kann man natürlich nicht überprüfen, wenngleich sich dieser Eindruck aufdrängt und es wohl auch soll. Im Übrigen war meine Ausgabe dieser Broschüre schlecht gebunden und fiel beim Lesen auseinander. Das ist angesichts des stattlichen Preises schon etwas ärgerlich.

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  • Rezension zu "Schwarzbuch Gold" von Brigitte Reisenberger

    Schwarzbuch Gold
    Dubhe

    Dubhe

    27. January 2013 um 15:46

    In diesem Buch beschreibt die Autorin alles rund ums Gold, seien es die Geschichte, der Gebrauch oder auch die AUsnutzung, die es dank dem Gold gibt. Es hätte jedenfalls ein gutes Buch werden können, doch die Autorin schneidet immer nur ein Thema oberflächlich an, gibt dem Leser Lust auf mehr Informationen und lässt ihn dann im Regen stehen, da sie einfach das Thema wechselt. Schade, denn es ist so ein interessantes Thema...

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