Brigitte Riebe Auge des Mondes

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Inhaltsangabe zu „Auge des Mondes“ von Brigitte Riebe

Per-Bastet, im 6. Jhd. vor Christus: Seit dem Tod ihres Mannes fühlt sich die Geschichtenerzählerin Mina einsam. Bis eines Nachts eine kleine Katze sie vor dem giftigen Biss einer Speikobra rettet. Bastet, wie Mina ihre samtpfotige Freundin in Anlehnung an die mächtige Katzengöttin der Fruchtbarkeit und Liebe nennt, besucht sie von nun an regelmäßig. Sie gibt Mina neuen Lebensmut und sie scheint ihr auch Glück zu bringen. Der persische Händler Numi, einst erbitterter Feind der Familie, wird zu ihrem Freund und Vertrauten und bald auch ihr Geliebter. Doch dann verschwindet Bastet, und mit ihr alle Katzen der Stadt. Mina will nicht glauben, was die Menschen sich erzählen: dass die Göttin Bastet nach einer grausamen Opfergabe verlangt. Entschlossen geht sie den ungeheuerlichen nächtlichen Vorgängen nach und entdeckt eine Intrige, die Schreckliches zum Ziel hat. Ihre Widersacher machen auch vor Mord nicht halt, doch Mina sucht mutig weiter nach der Wahrheit.

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  • Rezension zu "Auge des Mondes" von Brigitte Riebe

    Auge des Mondes
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    25. February 2013 um 18:36

    Inhalt: Als Mina eines Abends im Teich badet, wird sie um ein Haar von einer Schlange getötet. Allerdings rettet ihr eine Katze das Leben. Sie nennt sie Bastet, wie die große Katzengöttin. Eines Tages, als sie wieder ihre Geschichten auf dem Markt erzählt, ist der Perser Numi plötzlich in ihrem Publikum. Eigentlich ist er ein Feind der Familie, aber das ändert sich bald. Und nicht nur das: Normalerweise wimmelt es in Per-Bastet nur so von Katzen und auf einmal sind sie alle weg, und mit ihnen auch Minas Bastet. Ruft die Göttin nach neuen Opfergaben? Meinung: Eigentlich bin ich kein großer Fan von historischen Romanen, weil ich da irgendwie keinen Zugang zu finde. Hier war es jedoch anders. Die Geschichte spielt in Ägypten, genau in Per-Bastet einer Stadt am Nil. Mina verdient ihren Lebensunterhalt damit, dass sie auf dem Markt Geschichten erzählt. Das finde ich ja schon interessant, sein Geld damit zu verdienen, Geschichten mündlich zu erzählen. Kurz drauf wird sie von einer Katze gerettet. Das ganze mit den Katzen hat mir gut gefallen. Was mich allerdings gestört und verwirrt hat, waren die Namen der Personen. Okay, Mina kannte ich und habe sie auch nicht mit anderen verwechselt. Aber wenn mehrere fremndländische Namen, in diesem Fall ägyptische, mit dem gleichen Buchstaben anfangen, bin ich immer sehr verwirrt, weil ich mir den genauen Namen nicht gut merken kann. Deshalb habe ich immer Probleme, die Personen dem Geschehen zuzuordnen. Ansonsten waren manche Charaktere nett und andere echt seltsam und unsympathisch, für mich zumindest. Etwa ab der Hälfte spürte man, wie sich Spannung aufbaute, die sogar bis zur letzten Seite blieb. Das hat mir sehr gut gefallen und ehrlich gesagt, hatte ich das auch nicht erwartet. Zitat: "Man spürt doch, ob man zusammengehört. Da gibt es so ein Summen im ganzen Körper, eine Art inneres Vibrieren. Als ob alles, was man hat und was man ist, dem anderen antworten würde." Fazit: Die Idee war okay, mal etwas anderes. Spannung gab es auch und das sogar bis zur letzten Seite. Die Charaktere waren teilweise gut und teilweise mochte ich sie nicht, außerdem war Verwirrung wegen den Anfangsbuchstaben inklusive. Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Auge des Mondes" von Brigitte Riebe

    Auge des Mondes
    liebling

    liebling

    03. June 2011 um 15:10

    Das Buch war für mich wirklich enttäuschend. Brigitte Riebe schafft es nicht, dass man sich auch nur im mindesten wie im alten Ägypten fühlt. Sprachlich passt es eher in die heutige Zeit und obwohl immer mal wieder Begriffe aus der alten Zeit eingeworfen werden, wirkt dies eher gezwungen und als ob die Autorin sich selbst nicht so ganz genau damit auskennt und es auch nicht erklären könnte, würde man sie danach fragen. Die Charaktere fand ich durchweg nervtötend, ganz besonders Mina, die Hauptperson. Man konnte sie einfach nicht einschätzen. Mal war sie ganz tough, das nächste mal ein verliebtes Mädchen, das alles durch eine rosarote Brille sieht. Richtig genervt haben mich aber die vielen verschiedenen Blickwinkel, aus welchen die Geschichte erzählt wird. Das sollte wahrscheinlich helfen, dem Leser einen Einblick in die Geschehnisse zu verschaffen, den die Protagonistin zu dem Zeitpunkt noch nicht hatte. Jedoch bestanden die einzelnen Abschnitte meist nur aus 1-2 Seiten, dann wurde wieder gewechselt, häufig zu kryptisch geschriebenen Teilen, bei denen nicht mal klar war, um welche Personen es sich handelt. So musste man stets hochkonzentriert sein, um überhaupt noch den Überblick zu behalten. Gleichzeitig gingen aber auch Dinge unter, die eigentlich zu großen Konflikten hätten werden können bzw. müssen, um die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen. Einzig die Beziehung zwischen Mina und ihrer Katze Bastet fand ich sehr schön beschrieben und konnte das als stolze Katzenmama auch gut nachvollziehen. Insgesamt also leider eine große Enttäuschung.

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  • Rezension zu "Auge des Mondes" von Brigitte Riebe

    Auge des Mondes
    LiesaB

    LiesaB

    Die einsame Geschichtenerzählerin Mina lebt mit der ehemaligen Amme ihres verstorbenen Mannes zusammen. Dieser fehlt ihr sehr. Sie hängt ihr Herz an eine zugelaufene Katze, die eines Tages plötzlich nicht mehr nach Hause kommt. In der Stadt Per-Bastet ist die Katze die größte Göttin und dementsprechend verehren die Bewohner ihre Vierbeiner. Um so erschreckender ist die Tatsache, dass immer mehr Katzen verschwinden....... Die Mischung Katze und das Alte Ägypten hat mich sehr neugierig gemacht. An beiden hängt mein Herz. Die Autorin erzählt einen Krimi und hält sich dabei, so konnte ich im Anhang lesen, an die Geschichte der Pharaonen. Hauptfigur ist Mina, die Geschichtenerzählerin, die sehr gefühlvoll beschrieben wurde. Wir erhalten Einblicke in den Alltag der Menschen von Per-Bastet. Erzählt wurde mit einfachen Sätzen, es liest sich flüssig. Die Geschichte plätschert leicht daher, hinterlässt ein gutes, warmes Gefühl. Brigitte Riebe beschreibt die Katzen so, wie ich sie liebe. Man merkt ihr an, dass auch sie von diesen tollen Vierbeinern begeistert ist. Dieser Roman erhält von mir fünft Sterne. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht ganz objektiv bewertet habe. Wer allerdings mit so viel Liebe von unseren Katzen erzählt, hat meine größte Sympathie. "Das Auge des Mondes" ist ein Hohelied auf alle Katzen dieser Welt.

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  • Rezension zu "Auge des Mondes" von Brigitte Riebe

    Auge des Mondes
    Desire

    Desire

    13. January 2011 um 15:27

    Na ja wiedermal ein braves Buch. nett geschrieben, aber ich brauche Action,

  • Rezension zu "Auge des Mondes" von Brigitte Riebe

    Auge des Mondes
    Ankrida

    Ankrida

    25. January 2010 um 21:14

    Handlung: Im 6. Jahrhundert v. Chr. spielt der historische Roman von Brigitte Riebe, der mit leichten Krimielementen und schönen Märchen fein gespickt ist. Der Handlungsort ist Per-Bastet, heutzutage eher bekannt als Bubastis. Auf dessen Markt lässt sich nicht selten die Geschichtenerzählerin Mina antreffen, die die Hauptperson des Buches darstellt. Doch sie ist nicht die einzige, um die das Thema kreist: Auch die in ganz Per-Bastet zu Hauf anzutreffenden Katzen bilden eine Art Kernpunkt der Handlung. Schließlich sind doch eben jene Samtpfoten das Symbol der allseits beliebten und verehrten Göttin Bastet, wodurch sie eine sehr hohe Priorität erhalten. Mina hingegen kann mit ihnen, seit einem Wunsch, der nie Erfüllung gefunden hat, nichts mehr anfangen – bis es passiert, dass ausgerechnet eine Katze sie vor einer gefährlichen Speikobra rettet. Die Geschichtenerzählerin tauft ihre Retterin spontan Bastet, und nur durch sie findet sie wieder Gefallen an den Wesen, die in Minas Heimat mehr als nur Tiere und auch mehr als nur nützliche Mäusevertilger sind. Aber es dauert nicht lange, bis ihr die Kunde zu Ohren kommt, dass nachts angeblich bärtige Männer Dutzende von Katzen fangen und in Käfige sperren. Als Mina erfährt, dass es sich dabei nicht nur um ein Gerücht handelt und die Feinde unsagbar Grausames mit den Tieren vorhaben, ist es fast schon zu spät… Kritik: Ich wollte gerne mal wieder ein leichtes, zugleich aber auch interessantes Buch lesen, und so fiel meine Wahl sofort auf „Auge des Mondes“ von Brigitte Riebe. Anfangs war ich noch glücklich, was für eine entspannende Lektüre das war, im Laufe der Geschichte jedoch bildete sich ein Kritikpunkt, der der Geschichte meiner Meinung nach einiges genommen hat. Damit meine ich die knapp 300 Seiten des Buches. Mir lief alles ein bisschen zu schnell. Trotz der angenehm bildlichen Sprache der Autorin hätte ich mir an vielen Stellen doch etwas mehr Details gewünscht und etwas mehr Erläuterungen. Es ließ sich so schnell weglesen, dass für Spannung kaum Platz blieb, was ich recht schade finde. Daraus hätte man einiges mehr machen können – mit einer etwas höheren Seitenanzahl, versteht sich. Auch das Ende kam recht abrupt und ziemlich vorhersehbar, wobei eine gewisse Vorhersehbarkeit im gesamten Buch anzutreffen ist. Gewöhnungsbedürftig waren auch die plötzlichen Perspektivenwechsel. Einige Seiten lang führt eine bestimmte Person das Wort; dann sind es auf einmal zwei Fremde, die da heimlich tuscheln, und plötzlich wieder handelt es sich um wen ganz anders. Erst nach und nach habe ich damit klarkommen können. Doch sobald ich wusste, wer welche Rolle hatte, war die durch die häufigen Sichtwechsel angezielte Wirkung erst recht weg. Gesamtfazit: Ein Buch, das für ein ruhiges Wochenende perfekt ist. Leicht verständlich geschrieben, von der Thematik her ebenfalls nicht sonderlich anspruchsvoll – alles in allem also ein solider historischer Roman, der zwar besser hätte sein können, aber auch gut so ist, wie er eben ist. Interessant fand ich noch das geschichtliche Nachwort, das einiges näher erklärt, was in der Geschichte nur angedeutet oder leicht skizziert wird.

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