Brigitte Riebe Die Prophetin vom Rhein

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Inhaltsangabe zu „Die Prophetin vom Rhein“ von Brigitte Riebe

Eine Liebe zwischen Himmel und Hölle Bingen 1152: Gegen alle Widerstände gründet Hildegard von Bingen ihr Kloster auf dem Rupertsberg, in dem auch die junge Theresa Schutz sucht. Doch als diese sich in den Händlersohn Willem verliebt, muss sie das Kloster verlassen. Die berühmte Äbtissin vertraut Theresa einer Hebamme an, bei der die junge Frau ihre wahre Berufung findet. Doch Theresa kann Willem nicht vergessen. Blind vor Liebe sieht sie nicht, dass er einer gefährlichen Ketzersekte angehört. Helfen kann allein Hildegard, doch gerade die scheint ihre größte Gegenspielerin zu werden ...

Nett zu lesen aber inhaltlich ist die "Prophetin" nur eine weitere Randperson in dieser Liebesgeschichte.

— Sommerleser

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  • Leserunde zu "Feuer und Glas - Der Pakt" von Brigitte Riebe

    Feuer und Glas - Der Pakt

    Amarylie

    Hallo meine Lieben, ich habe mich entschlossen wieder eine Leserunde zu starten. Dieses Mal geht es um das Buch Feuer und Glas - Der Pakt. Mit der lieben Unterstützung und Kooperation des Heyne-fliegt Verlages stellen wir 5 Exemplare für die Leserunde zur Verfügung. Natürlich sind die Gewinner mit dem Gewinn verpflichtet an der Leserunde teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu schreiben. Nur wer diese Punkte beachtet, wird bei der Verlosung berücksichtigt. Wer kein Exemplar gewinnen sollte, ist weiterhin ganz herzlich eingeladen bei der Leserunde teilzunehmen und mitzudiskutieren. ;) Wer einen Blog hat und die Rezension dort veröffentlichen möchte, bitte ich es bei der Bewerbung zu nennen ggf. mit Link. :) Nachtrag: Alle Bewerber haben die gleiche Chance eines der Bücher zu gewinnen! Die Blogger haben kein Vorteil! Inhalt: Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält … Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ... Leseprobe? Wollt ihr eines dieser Exemplare gewinnen und mit mir und anderen zusammen an der Leserunde teilnehmen und euch in eine neue, außergewöhnliche Welt stürzen? Dann beantwortet mir diese Frage unter der Kategorie Bewerbung: Wieso solltest ausgerechnet du eines der Exemplare erhalten? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Teilnahmeschluss ist der 20.05.2012 Die Leserunde beginnt dann, wenn alle Gewinner ihre Exemplare erhalten haben.

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  • Rezension zu "Die Prophetin vom Rhein" von Brigitte Riebe

    Die Prophetin vom Rhein

    mabuerele

    05. September 2011 um 14:17

    Man schreibt das Jahr 1152, als die junge Theresa, Tochter eines Reichsgrafen, mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Schutz im Kloster in Bingen sucht. Die berühmte Äbtissin, Hildegard von Bingen, lehnt anfangs ab. Da stirbt Theresas Mutter, als sie ihr ungeborenes Kind mit Kräutern tötet. Nun darf Theresa im Kloster bleiben, ihr jüngerer Bruder wird in die Lehre gegeben. Als Theresa äußert, dass sie nie den Schleier nehmen wird, muss sie das Kloster verlassen und kommt zur Hebamme Eva in die Lehre. Theresa aber kann Willem nicht vergessen, einen jungen Kaufmann, auf dessen Pferd sie einst ins Kloster gelang. Doch Willem bringt sie in Lebensgefahr… Brigitte Riebe hat die Geschichte der Hildegard von Bingen erzählt. Sie beginnt in dem Jahr, als Hildegard ihre langjährige Vertraute, Richardis von Stade, verliert. Im Buch kommt sehr gut zum Ausdruck, welchen Kampf es Hildegard kostete, für ein eigenes Frauenkloster zu kämpfen. Bis jetzt waren die Frauen einem Männerkloster unterstellt, das ihre Mitgift verwaltete und ihre Arbeitsergebnisse vereinnahmte. Hildegard setzte sich dafür ein, dass Äbtissinnen ihre Klöster selbstständig bewirtschaften und verwalten durften. Dafür stritt sie mit Bischöfen und Königen. Sie ging bis an die Grenzen ihrer Gesundheit und setzte ihre Visionen geschickt für diesen Kampf ein. Das Buch basiert auf umfangreichen Recherchen. Neben dem Leben der Äbtissin wird am Beispiel Theresas und ihres Bruders ein Bild der gesellschaftlichen Zustände des Jahrhunderts gezeichnet. Obwohl von Stand müssen beide auf Grund widriger Umstände um ihren Lebensunterhalt kämpfen. Dabei wird insbesondere die Arbeit einer Hebamme in der damaligen Zeit gewürdigt. Auch Abspaltungen vom Christentum spielen eine Rolle. Der innere Zustand in der Sekte der Katharer wird sehr schön deutlich gemacht. Sowohl in Politik wie in der Kirche stimmen Anspruch und Wirklichkeit nicht überein. Der Roman ist größtenteils spannend geschrieben und lässt sich zügig lesen. Originalzitate aus der Feder von Hildegard von Bingen werden in einer besonderen Schriftart hervorgehoben. Die wesentlichen Personen werden charakterlich umfassend dargestellt. Es ist erstaunlich, welche Wortwahl und Aussagekraft eine Frau dieser Zeit sich gegenüber der Obrigkeit herausnehmen durfte. An wenigen Stellen wird angedeutet, dass nicht alles, was man Hildegard von Bingen heute zuschreibt, ihr zuzurechnen ist. Sie als Äbtissin war, wie man heute sagen würde, das Aushängeschild, aber ihre Mitschwester haben vor allem in praktischen Belangen vieles im Kloster mitentwickelt.

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  • Rezension zu "Die Prophetin vom Rhein" von Brigitte Riebe

    Die Prophetin vom Rhein

    jucele

    Die Prophetin vom Rhein von Brigitte Riebe Theresa, ihr Bruder Gero und ihre schwangere Mutter Ada sind auf der Flucht, nach dem Tod des Vaters hat Theresa`s Onkel sie vertrieben. Dieser hat es nie verwunden der zweitgeborene zu sein, als Ada schwanger wird, ihr Mann scheint im Krieg gefallen zu sein, nimmt er diese Chance war, das Gut der Familie an sich zu reißen. Ada und ihre Kinder wollen nach Bingen, dort lebt eine entfernte Verwandte in dem Kloster, dass Hildegart von Bingen gegründet hat. Auf dem Weg nach Bingen lernen sie die Händler Adrian von Gent und seinen Neffen Willem kennen. Diese haben großes Interesse an der Geschichte der flüchtenden Familie. Ada erzählt den Händlern etwas von ihrer Flucht, kann aber nicht nachvollziehen warum die beiden Interesse an der Geschichte haben. Als sie im Kloster ankommen werden sie nicht so herzlich empfangen wie sie es sich vorgestellt haben. Hildegard von Bingen möchte die Schwangere sowie ihre Kinder nicht aufnehmen. Ada verliert alle Hoffnung, war dieses Kloster doch die letzte Hoffnung für sie. In ihrer Verzweiflung mischt sie sich ein Getränk an um das Kind in ihrem Körper zu töten. Theresa die ihre Mutter findet ruft sofort die Schwestern um Hilfe, leider können diese die Hebamme Eva nicht holen da diese ebenfalls gerade ihr Kind entbindet. Ada und ihr ungeborenes Kind können nicht gerettet werden und so nimmt Hildegard die Waise Theresa auf und ihren Bruder Gero gibt sie zu Sarwürker Thies in die Lehre, Gero ist dort todunglücklich. Theresa ist glücklich im Kloster und lernt dort viel. Eines Tages begegnet sie dem Kaufmann Adrian und seinem Neffen Willem wieder, bereits auf dem Weg nach Bingen hat sie sich in den Neffen Willem verliebt. Diese Gefühle flammen erneut auf. Als Hildegard dieses bemerkt muss Theresa das Kloster verlassen und kommt zu der Hebamme Eva in die Lehre. Theresa findet dort ihre Berufung und lernt schnell und viel. Eva würde gerne sehen dass ihr Neffe Peter Theresa zur Frau nimmt, dieses lehnt Theresa aber ab, sie ist Peter nicht zugetan sondern hofft auf eine Zukunft von Willem. Als Peter eines Nachts versucht Theresa zu vergewaltigen und Eva Zeuge dessen wird verbannt sie Theresa nach Mainz wo eine Verwandte ebenfalls als Hebamme tätig ist. Dort soll Theresa ihre Ausbildung beenden. Auch in Mainz trifft sie wieder auf Willem. Was sie bisher noch nicht weiß ist das sein Onkel Adrian und er einer Sekte angehört, die Katharer! Diese verdammen Zeugung und Geburt als Teufelswerk. Adrian nimmt Theresa in die Gemeinde auf um von ihrem Wissen zu profitieren. Als Hebamme kennt sie sich auch mit Abtreibung aus, dieses will er nutzen um die Frauen, die ein Kind tragen, von diesem „Übel“ zu befreien. Um Willem nahe zu sein tut Theresa was man von ihr verlangt. Währenddessen erfüllt sich für Theresas Bruder Gero ein Traum, nachdem er dem Sarwürker Thies entkommen konnte und fast auf seiner Flucht erschlagen wurde, nimmt der Ritter Freimut ihn als Knappen auf und er zieht mit Barbarossa`s Gefolge in den Krieg. Parallel kämpft auch Hildegard von Bingen um ihr Lebenswerk. Während vieler Reisen sucht sie Verbündete um ihr Kloster eigenständig und unabhängig werden zu lassen. Auch hält sie Predigten, auch gegen die Katharer die ihr ein Dorn im Auge sind. Auf einer Ihrer Reisen trifft sie wieder auf Theresa…. Kritik Mit „Die Prophetin vom Rhein“ hat Brigitte Riebe einen historisch gut recherchierten Roman geschrieben. Das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen wird ansatzweise geschildert. Der Glauben der Katharer und ihr Leben werden solide behandelt und auch die Kriege des Barbarossa kommen in der Geschichte vor. Leider war dies etwas viel des guten, zu viele einzelne Themen denen man nur ansatzweise gerecht wurde. Die Charaktere sind meist nur schwach erklärt und gingen in der turbulenten Handlung oft unter. Die Hauptprotagonisten ist nicht wie der Titel schlissen lässt Hildegard von Bingen, Theresa ist dabei noch die am meisten erklärte Person, aufgrund ihrer fast nervigen Naivität und ihrer totalen Blindheit gegenüber Willem und dessen Onkels konnte diese nicht überzeugen..! Hildegard von Bingen wird zu einer überflüssigen Nebenfigur, bei der nur kurze Auszüge ihres Wirkens dem Leser erklärt werden. Der Katharer Adrian von Gent, ist relativ stark beschrieben ebenso der Glaube den er vertritt, er war aufgrund seiner Art und seines Handelns sehr unsympathisch. Theresas Bruder Gero hat zwar Anteil an der Geschichte, wird aber nur am Rande behandelt. Ebenso die Ritter Kaisers Barbarossas mit denen er bei München eine Brücke zu bewachen hat und mit denen er in den Krieg zieht. Die Geschichte wird aus Sicht eines Beobachters erzählt. Die Geschichten der einzelnen Charaktere wechseln sehr oft so das man beim lesen teilweise etwas verwirrt wird. Die Handlungen springen ständig von Theres zu Hildegard, Gero und dem Leben der Katharer, dazu gibt es dann noch reichlich andere Nebenhandlungen. Hätte sich der Plot hauptsächlich auf Hildegard von Bingen und Theresa`s Geschichte konzentriert wäre dieses Buch überzeugender gewesen. Was wirklich positiv aufgefallen ist, waren die historischen Gegebenheiten die Birgit Riebe gut recherchiert hat, z.B. das Leben der damaligen Zeit, der Glaube der Katharer und das Wirken der Hildegard von Bingen. Fazit Von dem Roman „Die Prophetin vom Rhein“ von Brigitte Riebe habe ich mir eine Menge versprochen und bin leider völlig enttäuscht worden. Das hin und her springen zwischen den Erlebnissen und der einzelnen Charaktere war verwirrend und nicht immer nach zu vollziehen und teilweise auch wirklich überflüssig. Auch die Hauptprotagonistin, von der Liebe zur Blindheit geschlagen, konnte mich nicht überzeugen. Es gibt bessere historische Frauenschicksale denen man sich widmen sollte. Fakt und Fiktion werden hier nicht unterhaltsam, oder gar lehrreich kombiniert, so dass der Lese spaß auf der Strecke bleiben. Die Person Hildegard von Bingen birgt so viel Potential, die hier nicht mal ansatzerweise realisiert wird.

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