Brigitte Riebe Die Sünderin von Siena

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Inhaltsangabe zu „Die Sünderin von Siena“ von Brigitte Riebe

Glaube und Hoffnung, Liebe und Verrat – Mittelalter pur Siena 1368. Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann findet Gemma bei der vermögenden Witwe Lina Schutz. Diese hat ihr Leben der Sorge um die Waisen von Siena verschrieben. Als zwei dieser Kinder auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, geraten die beiden Frauen ins Visier der Obrigkeit, und Gemma wird schließlich verhaftet. Kann sie ihre Unschuld beweisen oder hat sie ihr Leben endgültig verwirkt? Und wer steckt wirklich hinter den gemeinen Morden? Detailgenau recherchiert und brillant erzählt: ein opulenter Roman voller Spannung und Dramatik. Für die Leserinnen von Sabine Weigand und Rebecca Gablé.

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  • Siena 1348

    Die Sünderin von Siena

    MissJaneMarple

    07. March 2014 um 19:46

    Inhalt Buchrücken: Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann findet Gemma bei der vermögenden Witwe Lina Schutz. Diese hat ihr Leben der Sorge um die Waisen von Siena verschrieben. Als zwei dieser Kinder auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, geraten die beiden Frauen ins Visier der Obrigkeit, und Gemma wird schließlich verhaftet. Kann sie ihre Unschuld beweisen oder hat sie ihr Leben endgültig verwirkt? Und wer steckt wirklich hinter den gemeinen Morden? Meinung: Die Idee an sich war gut, die Umsetzung hat mich jetzt nicht so gefesselt.  Die Geschichte setzte immer wieder zur Spannung an, verlor sich aber sofort wieder. So habe ich auch relativ lange für das Buch gebraucht. Die Charaktere sind sympathisch, doch hatte ich immer den Eindruck, dass die Autorin ihre eigenen Figuren ausbremst. Vielleicht war es auch nur das falsche Buch zur falschen Zeit. Fazit: Nicht schlecht, aber für mich leider kein Pageturner! 

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  • Leserunde zu "Feuer und Glas - Der Pakt" von Brigitte Riebe

    Feuer und Glas - Der Pakt

    Amarylie

    Hallo meine Lieben, ich habe mich entschlossen wieder eine Leserunde zu starten. Dieses Mal geht es um das Buch Feuer und Glas - Der Pakt. Mit der lieben Unterstützung und Kooperation des Heyne-fliegt Verlages stellen wir 5 Exemplare für die Leserunde zur Verfügung. Natürlich sind die Gewinner mit dem Gewinn verpflichtet an der Leserunde teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu schreiben. Nur wer diese Punkte beachtet, wird bei der Verlosung berücksichtigt. Wer kein Exemplar gewinnen sollte, ist weiterhin ganz herzlich eingeladen bei der Leserunde teilzunehmen und mitzudiskutieren. ;) Wer einen Blog hat und die Rezension dort veröffentlichen möchte, bitte ich es bei der Bewerbung zu nennen ggf. mit Link. :) Nachtrag: Alle Bewerber haben die gleiche Chance eines der Bücher zu gewinnen! Die Blogger haben kein Vorteil! Inhalt: Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält … Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ... Leseprobe? Wollt ihr eines dieser Exemplare gewinnen und mit mir und anderen zusammen an der Leserunde teilnehmen und euch in eine neue, außergewöhnliche Welt stürzen? Dann beantwortet mir diese Frage unter der Kategorie Bewerbung: Wieso solltest ausgerechnet du eines der Exemplare erhalten? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Teilnahmeschluss ist der 20.05.2012 Die Leserunde beginnt dann, wenn alle Gewinner ihre Exemplare erhalten haben.

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  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    traumwald

    16. September 2011 um 15:04

    Geliebt, verbannt, geächtet... Siena 1348: Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann findet Gemma Schutz bei Lina, einer vermögenden Witwe, die ihr Leben den Waisen von Siena widmet. Beide Frauen kämpfen um ihre gesellschaftliche Anerkennung. Doch die rätselhaften Todesfälle zweier unschuldiger Kinder drohen ihnen zum Verhängnis zu werden. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sie war eine Gefangene, ihrer Freiheit beraubt! Vom Teufel (ihrem eigenem Mann Lupo) gedemütigt, unterdrückt und misshandelt, verlor Gemma zunächst jeglichen Lebensmut. Sie schaffte es ihm zu entkommen. Irgendwo auf den Straßen in Siena, sank sie erschöpft auf die Knie. Gemma machte Bekanntschaft mit drei entzückenden Waisenkindern, die sie schließlich zu Monna Lina führten. Dort war sie geschützt, dort konnte ihr Mann ihr nichts anhaben. Zumindest glaubte sie das. Gemma spürte die Traurigkeit die Lina umgab. Es war wie ein schwarzer Schleier der sie umhüllte, eine Burg die verschlossen blieb. Gemma ging des Weges, als es zwischen den beiden Frauen zum Streit kam und kehrte mit gemischtem Gefühl zu ihrem Vater zurück. Ein ehrbarer Kaufmann mit dem Namen Bartalo, der in Siena für sein kostbares Salz bekannt war. Es ist Sünde seinen Ehemann zu verlassen. Würde der Vater ihr die Tür verschließen? Würde er sie anhören und auch verstehen? --- Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Niemand in Siena ist ohne Sünde. Obwohl sich der Roman bis circa S.200 recht kompliziert lesen ließ, fand ich irgendwann heraus, wer mit wem in Verbindung stand. Allerdings weiß ich immer noch nicht, wer von den Händlern und Handwerkern in Siena, nebst dem Apotheker, dem Richter und auch Lupo, dem "Rat der Zwölf" angehörte. Eine Auflistung aller Beteiligten hätte das Lesen erleichtert, aber wahrscheinlich wollte die Autorin beim Leser ganz bewußt Verwirrung stiften. Man hat anfangs keinerlei Bezug zu den Personen und daher kommt die Handlung nur langsam in Gang. Viele Bürger und Kinder in Siena erkrankten und die Angst vor dem Schwarzen Tod, der jederzeit wiederkehren könnte, war spürbar. Dies war der Grund, weshalb die Menschen sich intensiver der Religion zutaten, beteten und Buße taten. Jeder wollte dem Dämon entkommen. Das hatte geradezu fanatische Auswirkungen. Es gab blutige Aufstände und das Ansehen der Kirche begann zu bröckeln. Siena begann zu bröckeln. In einem winzigen Verließ lebte "Das Kind des Volkes" als Mantellatin in strenger Buße, Entsagung und Betrachtung. Nichts von dem (was in der Außenwelt vorging) erfuhr sie, wenn man es ihr nicht zutgetragen hätte. Die Autorin hat mir Catarinas "Leben und Wirken" näher gebracht. Ich empfand es neben der Gefahr, in der Lina und Gemma und auch die Waisenkinder sich befanden, mit am interessantesten. Nebst den Themen der Sodomie, der Religion, der Kunst und Siennischen Tradition, wird man Zeuge einer aufkeimenden Liebe, die zwischen Gemma und dem sympathischen Maler Matteo entfacht. --- Anfangs hat mich der Roman von Brigitte Riebe verärgert, verwirrt und sogar ratlos gemacht. Nach und nach ergab alles einen Sinn und wenn auch das Ende für mich (ungefähr mit der Seite 440) vorhersehbar war, las ich gebannt weiter. So denke ich noch immer über die Geschichte Siennas nach. Vermisst habe ich detailliertere Beschreibungen des mittelalterlichen Siennas, denn dieses Bild blieb mir leider verborgen. Froh bin ich darüber, dass ich den Roman nicht vorzeitig beendet hatte und die "Geschichte" im weiteren Verlauf genießen und auf mich wirken lassen konnte. --- Jeder birgt ein dunkles Geheimnis, wer nicht, werfe den ersten Stein! --- 3 Sterne von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    Siiri

    07. September 2011 um 13:32

    Inhalt: Siena, 1368: Gemma, die Tochter eines wohlhabenden Tuch- und Salzhändlers, flieht aus dem Haus ihres grausamen Ehemannes Lupo di Cecco. „Wenn du dieses Haus verlässt, bist du tot.“, lautet seine Drohung. (S. 11) Durch ihre Flucht verliert sie ihren Status als ehrenhafte, verheiratete Frau und gilt fortan als Sünderin; dennoch ist sie bis zu ihrem Tod an ihren Ehemann gebunden. Kurz nach ihrer Flucht trifft sie auf die Waisenmutter Mamma Lina und deren Schützlinge und kommt auf deren Vorschlag hin zunächst im Hospital Santa Maria della Scala als Hilfskraft unter. Lina ist es auch, die Gemma überredet, ihren Stolz zu überwinden und in das Haus ihres Vaters zurückzukehren, um ihm ihre Not zu schildern. Dieser weiß allerdings nichts von Lupos wahrem Wesen, da sich dieser nach außen hin als liebevoller und fürsorglicher Ehemann gibt. Gemma fühlt sich in ihrem früheren Zuhause etwas verloren und einsam, zumal ihr Vater einen jungen Verwandten, Mario Lauinger aus Augsburg, als Lehrling bei sich aufnimmt und ihn behandelt, als wäre er sein eigener Sohn. Bald kommt es auch zu Zwistigkeiten zwischen Gemma und ihrer Stiefmutter Lavinia, so dass sie schließlich ein Zimmer in Mamma Linas Haus bezieht und dafür weiterhin für das Hospital arbeitet. Schnell schließen Gemma und Linas sechs Waisenkinder einander ins Herz. Derweil findet der Maler Matteo Gefallen an Gemma und seine gemalten Madonnen tragen ihr Gesicht. Das Umfeld der beiden reagiert empört. Dennoch lassen sich beide nach Gemmas anfänglichem Zögern auf eine heimliche – und gefährliche – Liebesbeziehung ein. Gleichzeitig treibt in Siena der redegewandte, scheinheilige Wanderprediger Bernardo sein Unwesen. Einige bedeutende Männer der Oberschicht wollen ihn für sich gewinnen, damit er sie bei ihrem geplanten Putsch unterstützt. Als schließlich zwei grausame und rätselhafte Kindsmorde geschehen, gerät Gemma in ernsthafte Gefahr… Meine Meinung: Es ist nicht einfach, für dieses Buch eine kompakte Inhaltsangabe zu schreiben. Birgt es doch solch eine Fülle an Charakteren, Handlungssträngen und Elementen, dass es nahezu unmöglich ist, dies alles in ein paar wenige Sätze zu packen. Brigitte Riebe erweckt in „Die Sünderin von Siena“ das mittelalterliche Siena zum Leben und beschwört die Atmosphäre der Stadt herauf, so dass der Leser sich eine gute Vorstellung von dem Leben der Menschen dort zu dieser Zeit machen kann. Die Autorin scheint sehr gewissenhaft recherchiert zu haben, worauf auch die Literaturempfehlungen am Schluss des Buches hindeuten. In einem Anhang erläutert sie auch, welche Elemente der Handlung historisch belegt sind und wo sie sich künstlerische Freiheiten herausgenommen hat. Zugunsten der Dramatik hat sie sich einige historische Ungenauigkeiten erlaubt. Hilfreich ist auch der Stadtplan vorne im Buch. Der Roman ist in drei Bücher aufgeteilt, die nach den drei Contraden Lecorno, Selva und Oca benannt sind. Zudem ist er in fortlaufend nummerierte Kapitel eingeteilt. Das Buch bietet eine große Vielzahl an Figuren auf, wobei ich zu Beginn ein paar Probleme damit hatte, das Personal auseinanderzuhalten. Dies galt besonders für die Kinder, die Beschwörer und die Mitglieder von Gemmas Familie. Zuweilen verwirrend ist auch die Fülle an Handlung. Der Roman ist derart dicht, dass ich zuweilen den Überblick zu verlieren drohte. Es empfehlen sich jedenfalls keine längeren Lesepausen, da der Leser ansonsten Gefahr läuft, einige Elemente der Handlung wieder zu vergessen. Langeweile kam für mich in diesem Buch dagegen zu keiner Zeit auf. Die Haupt- und Nebenfiguren sind einfühlsam und größtenteils auch glaubwürdig ausgearbeitet. Nach und nach lernt man sie immer besser kennen, wobei sie jedoch trotzdem ihre Geheimnisse bewahren. Gemma ist eine Hauptfigur, mit der ich gerne mitfieberte und –litt. Am besten hat mir aber die Figur der Mamma Lina gefallen. Sie wirkt faszinierend ob ihrer geheimnisvollen Vergangenheit, die immer wieder angedeutet wird und mit der offensichtlich auch einige der Verschwörer etwas zu tun haben. Erst ganz zum Schluss wird ihr Geheimnis enthüllt und es konnte mich sehr verblüffen, auch wenn im Nachhinein vieles darauf hingedeutet hat. Aber auch viele andere Figuren verbergen erstaunliche Geheimnisse, so dass den Leser einige unerwartete Wendungen und Überraschungen erwarten. Bemängeln muss ich die Beziehung zwischen Gemma und Matteo, die mir etwas zu unglaubwürdig erscheint. Matteo verliebt sich auf den ersten Blick in Gemma und verfällt ihr, zeichnet seine Madonnen mit ihrem Gesicht und denkt nur noch an sie. Mit dieser Besessenheit von seiner Angebeteten fiel mir Matteo etwas auf die Nerven; zumal Gemma dann wirklich auf sein Werben eingeht und sich ebenfalls Hals über Kopf in ihn verliebt. Die Stellen mit Matteo und Gemma waren dann auch diejenigen, die mir am wenigsten gefallen haben. Fast wirkte es auf mich, als hätte die Autorin zwingend eine Prise Romantik mit in ihren Roman einbauen wollen, auch wenn er das meiner Meinung nach gar nicht gebraucht hätte. Lesenswert hat das Buch für mich vor allem die Kriminalgeschichte um die Kindsmorde und deren Aufklärung gemacht. Wollte jemand Mamma Lina oder Gemma schaden? Oder ist ein Verrückter in der Stadt unterwegs? Dies waren die Fragen, die ich mir während des Lesens vor allem gestellt habe. Die Auflösung ist logisch und hat mich ebenfalls überzeugt. Auch die Verschwörung des Rates der Neun fand ich interessant, wobei mir dieser Handlungsstrang fast ein wenig zu kurz kam. Ein großes Thema des Romans ist die Scheinheiligkeit und Intoleranz der Kirche, die Feindseligkeit gegenüber allen, die von der Norm abweichen. So zieht sich das Thema der Versündigung wie ein roter Faden durch das Buch. Nicht nur Gemma, sondern auch fast alle anderen Figuren haben auf ihre Weise „gesündigt“. Das Buch hat eine klare Sprache, so dass es sich sehr schnell wegschmökern lässt. Etwas verwirrend fand ich allerdings die Perspektivwechsel mitten in den Kapiteln. Fazit: „Die Sünderin von Siena“ ist ein kurzweiliger, gut recherchierter historischer Krimi mit einer Prise Romantik, den ich durchweg spannend fand und an manchen Stellen kaum mehr aus der Hand legen mochte. Trotz ein paar Kritikpunkten habe ich das Buch gerne gelesen und kann es allen Fans von historischen Romanen empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    ribanna

    03. January 2011 um 19:15

    Siena im Jahr 1348. In dieser Zeit sind Ehefrauen das Eigentum ihres Mannes. Trotzdem verlässt Gemma ihren lieblosen und gewalttätigen Ehemann, kehrt zurück in das Haus ihres Vaters, eines reichen Händlers, und hilft mildtätigen Schwestern bei der Erziehung von Waisenkindern. Ihr Mann versucht, die ungehorsame Frau zurückzuholen, wobei er in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich ist. Dieser historische Roman schildert das Leben in Siena vor allem aus weiblicher Sicht. Der Leser erfährt einiges über den Salzhandel, städtische Feste und das Wirken frommer Frauen, vor allem der Katharina von Siena. Für meinen Geschmack ist der „sündige“ Teil etwas zu betont. Von Kindesmissbrauch, Sodomie, Prostitution, lüsternen Nonnen und Priestern bis zum Sadismus kommt alles vor, wenn auch dezent. Der Roman „Liebe ist ein Kleid aus Feuer“ der Autorin hat mir weit besser gefallen.

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  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    Klusi

    16. February 2010 um 23:30

    Ich habe von diesem Roman die Club-Ausgabe gelesen, welche mir persönlich besonders gut gefällt. Das liegt sicher hauptsächlich daran, dass auf dem Schutzumschlag eine kleine Ansicht des Campo zu sehen ist. Siena ist meine Lieblingsstadt in Italien, und daher war es für mich ein Muss, dieses Buch zu lesen. Schön gestaltet finde ich auch den inneren Buchdeckel mit dem Deckblatt, denn da ist ein kleiner Stadtplan von Siena aufgezeichnet, welcher die verschiedenen Stadtteile (Contraden) zeigt. Ich habe mich mit Begeisterung ans Lesen gemacht, muss aber sagen, dass ich besonders anfangs etwas enttäuscht war, denn der Zauber der Stadt kommt im Buch nicht so zur Geltung, wie ich es erwartet habe. Die Autorin hat sehr gründlich und gut recherchiert, aber größtenteils hätte die Handlung auch in jeder anderen mittelalterlichen Stadt ablaufen können. Auch die Charaktere bleiben über eine lange Strecke recht farblos. Erst im letzten Viertel kommt Spannung auf, wenn auch vieles vorhersehbar ist. Gemma ist als sehr mutige und kluge junge Frau beschrieben, die stellenweise fast zu modern wirkt. Hin- und hergerissen zwischen zwei Männern muss sie ihren Weg finden: Lupo - ihr Ehemann, der sich zum Scheusal entpuppt und Matteo, der empfindsame Maler und "Frauenversteher", der sie aufrichtig liebt. Auffällig ist, dass ein sehr hoher Prozentsatz der im Roman geschilderten Charaktere entweder außergewöhnliche Neigungen oder aber ein dunkles Geheimnis hat. Ähnliches ist mir schon öfter in historischen Romanen, besonders Krimis, aufgefallen. Leider macht es die Geschichte eher unglaubwürdig. Da vieles am Anfang nur vage erwähnt und erst im Lauf der Handlung deutlich wird, habe ich mir zu Beginn etwas schwer getan, bei den verschiedenen Handlungssträngen den Überblick zu behalten. Bei einigen Geschehnissen hat sich die Autorin die dichterische Freiheit erlaubt, sie zeitlich etwas zu verschieben, sie hat den Aufstand mit dem Palio zusammengelegt. Im Anhang hat sie ein Kapitel "Dichtung und Wahrheit" angefügt, in dem sie auf solche Arrangements näher eingeht. Bei Bernardos Engeln weist sie auf die Ähnlichkeiten der Gewaltherrschaft Savonarolas in Florenz hin. Inwieweit diese Geschehnisse auf historischen Tatsachen beruhen, kann man wahrscheinlich nicht mehr so genau feststellen. Insgesamt betrachtet möchte ich das Buch gut beurteilen, denn gerade die Einblicke in die Regierungsgeschäfte und den Salzhandel machen die Sache doch recht interessant, und die sprachliche Ausführung hat mir gut gefallen.

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  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    Lesemäusla

    09. October 2009 um 15:03

    Das Buch ist ein klein wenig langatmig. Auch hat es nicht alle brennenden Fragen des geneigten Lesers beantworten können. Bin zwar "Riebe-Fan" aber
    dieses Buch ist doch etwas hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.
    Dennoch, wer historische Romane mag, kommt nicht drumherum auch die Sünderin von Siena "zu konsumieren".

  • Rezension zu "Die Sünderin von Siena" von Brigitte Riebe

    Die Sünderin von Siena

    Rosengift

    27. July 2009 um 11:09

    Gemma wird von ihrem Mann Lupo di Cecco geschlagen und unterdrückt. Auf ihrer Flucht lernt sie Lina kennen, die sechs Waisenkinder bei sich aufgenommen hat. Auf mysteriöse weise kommen zwei unschuldige Kinder ums Leben. Wer ist für die Taten verantwortlich? Gemmas Vater, der Salzhändler mit dunkler Vergangenheit? Ein Wahnsinniger, der sein Unwesen treibt? Gemma gerät in Verdacht, sie wird verhört und angeklagt... Von mir bekommt das Buch leider nur 2 Sterne, das Buch war gut geschrieben, ich könnte mich auch in Gemma gut hineinversetzen. Mir fehlte es jedoch an mehr Spannung.

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