Brigitte Riebe Isis

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Inhaltsangabe zu „Isis“ von Brigitte Riebe

Theben im 7. Jahrhundert v. Chr.: Liebe und Eifersucht bestimmen die Beziehung der ungleichen Brüder Anu und Khay zu der schönen Bildhauertochter Isis. Als diese sich für den schüchternen Anu entscheidet, will sich der aufbrausende Khay nicht in die Rolle des Verlierers fügen. Isis sucht Rat bei der Seherin Meret, die eine furchtbare Vision hat: Brudermord! Wird es den Frauen gelingen, durch die Kraft der Liebe das vermeintlich unentrinnbare Schicksal aufzuhalten?

Außergewöhnlicher Liebesroman aus dem Land der Pharaonen.

— Dataha
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  • Rezension zu "Isis" von Brigitte Riebe

    Isis
    traumwald

    traumwald

    10. October 2011 um 19:45

    Aus Liebe hat Meret ihre Gabe aufs Spiel gesetzt. Einst nannte man sie "Die Augen des Nils", doch jetzt ist sie verloren. -- Verbunden mit dem Schicksal, welches an den Mythos von Seth und Osiris erinnert, trifft sie eines Tages auf Isis. Sie ist die hübsche Tochter eines Steinmetz, um die die Brüder Anu und Khay buhlen. Neid und Missgunst droht das Leben zweier Familien und nicht zuletzt, das der beiden Frauen zu zerstören. -- Erzählt wird eine tragische und äußerst brutale Geschichte zweier Familien, die in der Zeit des alten Ägyptens im "Kemet" angesiedelt ist. Zur Zeit der Pharaonen Taharka, Tanutamun und Psammetich und der Schwester des Pije (Schepenupet II)- die Gottesgemahlin von Tanutamun. Theben war zu diesem Zeitpunkt schon in kuschitischer Hand und gerne hätte ich mehr über Angriff und Abwehr der Assyrer erfahren. Die Schwerter hörte ich leider nicht klirren. Insgesamt wurde der historische Teil nur oberflächlich angekratzt und drang nicht zu mir hindurch. Da fehlte es an Tiefe und Atmosphäre. Es wirkte nicht lebendig! -- Verfolgt man den Prolog, so weiß man um die Dinge die einem am Ende, so wie es Meret gesagt hat, schier unglaublich erscheinen würden. Gelungen ist der Anfang und das Ende. Zwischendrin war ich eher gelangweilt. Konflikte werden direkt aus der Welt geschaffen, indem z. B. eine der Protagonistinnen nicht das Gespräch mit ihrem Mann sucht, sondern den Freitod wählt und ihre Tochter im Stich lässt. -- Ähnlich erging es mir mit dem Roman die "Sünderin von Siena", der zwar vom Schreibstil ähnlich aufgebaut ist, aber die Personen - meiner Meinung nach - viel mehr Persönlichkeit besaßen, und daher auf mich wesentlich interessanter wirkten. Anu hingegen fiel mir, wahrscheinlich durch sein Handicap, am sympathischsten auf. -- Der Klappentext besagt, dass die mörderische Rivalität der Brüder Anu und Khay das Leben von Isis und Meret vollkommen zerstören könnte. Tja, eigentlich ist damit die Geschichte im Groben schon erzählt. Interessanter ist der Weg Merets, die heimlich (ohne des Wissens ihres Vaters, der nichts von seiner Tochter weiß) von ihrer Ziehmutter zum Tempel von "Isis" nach Philae gebracht wird. Man erlebt, wie die Brüder Khay und Anu zu jungen Männern heranwachsen, wobei die Neigungen des Älteren sich mit denen seines Vaters ähneln. Schepenupet und Udjarenes tragen ihren Zwist aus. Wie man es sich vorstellen kann, sind Eifersucht und unerfüllte Liebe ein Grund dafür, schmutzige Intrigen zu schmieden. -- Sprache & Schreibstil Mich hat der Aufbau und die Verknüpfung der historischen Elemente deswegen enttäuscht, weil die Geschichte für mich zu einfach gestrickt ist und die Handlungsstränge (wobei die tragischen Schicksale nichts mit der historischen Erzählung verbindet) erst am Ende zusammenfließen. Die im Prolog verwendete lyrische Sprache wechselt mit dem ersten Kapitel ins umgangssprachliche und ist flüssig zu lesen. Bevor im Kapitel die Handlung über eine Markierung zur Nächsten übergeht, gelingt es der Autorin zwar manchmal den Spannungsbogen aufzubauen, doch für mein Empfinden blieb ich zu oft am Kliff hängen. Ein favorisiertes Stilelement, welches mir stets zusagte. Hier jedoch verfehlte es seine Wirkung und kehrte den Spannungsbogen ins Gegenteil um. -- Mit der positiven Kritik Anderer hatte ich mir einen sprachlich schönen, bunten und spannenden Roman vorgestellt, der mich ins alte mystische Ägypten führen sollte. Leider war dem nicht so, denn ich blieb blind.

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  • Rezension zu "Isis" von Brigitte Riebe

    Isis
    Ofelia

    Ofelia

    02. April 2009 um 12:35

    Dieser Roman ist nicht nur für Liebhaber des alten Ägypten, da das Land der Pharaonen nur der Hintergrund ist für die Geschichte zweier starker Frauen, deren Leben von Liebe aber auch Leid geprägt ist. Ihr Schicksal ist eng verwoben mit den beiden Brüdern Anu und Khay. Anu, ein schwächlicher, aber intelligenter und sehr einfühlsamer junger Mann und sein älterer Bruder Khay, stark, gewalttätig und das Abbild seines rohen Vaters. Als Anu das Herz der jungen Isis gewinnt, der großen Liebe Khays, beginnt die Rivalität der beiden Brüder. Was diesen Roman so interessant macht, ist dass er zum einen sehr spannend ist und es ein dauerhaftes Auf und Ab der Gefühle gibt, aber auch die Figuren nicht in gut und böse zu klassifizieren sind. Besonders Khay ist eine sehr tragische und traurige Figur, mit der man doch mitleiden muss. Der Schluss hat mir nicht ganz so gut gefallen. Zwar passte er durchaus zur Geschichte, doch wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.

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  • Rezension zu "Isis" von Brigitte Riebe

    Isis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2008 um 18:10

    Ich habe das Buch vorhin beendet und fand es sehr schön. Die Charakteren sind sehr lebendig dargestellt, die verschiedenen Handlungen, um die zu Beginn recht zahlreichen Personen, wurde geschickt miteinander verbunden und ich fand trotz meiner anfänglichen Bedenken wegen den vielen Personen und Handlungen schnell in die Geschichte rein.