Brigitte Roßbeck

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Zum Trotz glücklich, Franz Marc und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brigitte Roßbeck

Zum Trotz glücklich

Zum Trotz glücklich

 (3)
Erschienen am 13.07.2009
Franz Marc

Franz Marc

 (1)
Erschienen am 23.02.2015
Marianne von Werefkin

Marianne von Werefkin

 (0)
Erschienen am 13.07.2015

Neue Rezensionen zu Brigitte Roßbeck

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schoensas avatar

Rezension zu "Franz Marc" von Brigitte Roßbeck

Die Träume und das Leben
schoensavor 3 Jahren

Worum es geht

1880 in München geboren, studierte Franz Marc zuerst Theologie und Philologie, bevor er sich für ein Malerstudium entschied. Gemeinsam mit Wassily Kandinsky gründet er 1911 die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“. 1912 bringen die beiden gemeinsam den Almanach „Der Blaue Reiter“ heraus.

Marc war vor allem von Tieren fasziniert, die er in leuchtenden Farben malte, wie sein „Blaues Pferd“. Er ging davon aus, dass er in seinem vierten oder fünften Lebensjahrzehnt seine bedeutendsten Werke schaffen werde.

Mit Ausbruch des ersten Weltkriegs meldet sich Marc freiwillig für den Kriegsdienst. Zwei Jahre später wird er – mit 36 Jahren – in Verdun von einer Granate tödlich verletzt.

Wie es gefällt

Das Brigitte Roßbeck für ihr Buch viel recherchiert hat, dürfte spätestens dann klar sein, wenn man das Quellenverzeichnis durchblättert. In die Biografie hat sie so viel hineingepackt, dass ich streckenweise etwas überfordert war. Allerdings ist es wirklich so, dass er in den 36 Jahren, die Marc lebte, sehr viel erlebt hat. Dennoch gibt es mir den einen oder anderen Nebenschauplatz zu viel.

Dazu kommt, dass Marc durch seine melancholische Grundstimmung und seinen Hang zur Polygamie nicht unbedingt sympathisch wirkt. „Nur unentwegtes künstlerisches Schaffen hielt ihn im Gleichgewicht, doch war es stets von Selbstzweifeln begleitet.“

Ich fand das Buch interessant, richtig mitgerissen hat es mich jedoch nicht. Vielleicht muss man dafür aber auch Marc-Fan sein, der ich zugegebenermaßen nicht bin.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Zum Trotz glücklich" von Brigitte Roßbeck

So gar nicht romantisch...
Sokratesvor 5 Jahren

Brigitte Roßbeck, studierte Historikerin, hat mit „Zum Trotz glücklich“ eine sehr ansprechende, niveauvolle, aber dennoch ‚leichtfüßige‘ Biographie der Caroline Schlegel-Schelling verfasst. Die Zeit der Romantik war neben dem, was man landläufig mit ihr in der Regel in Verbindung bringt, eben nicht nur eine Zeit der Stillen Einkehr und der romantischen Suche nach dem Metaphorischen. Neben dieser Seite der Romantik gab es eine gelebte Geschichte, die insbesondere an herausragenden Persönlichkeiten entspinnbar ist. Wichtig sind hierbei insbesondere all jene zu nennen, die um Weimar und Jena gelebt und gewirkt haben. Caroline Schlegel-Schelling stellt darüber hinaus eine derjenigen Frauengestalten dar, die an der Schwelle zum 19. Jahrhundert begann, ‚emanzipiert’ zu denken und zu handeln. Und das nicht nur, weil das Leben eigene Entscheidungen von ihr verlangte. Roßbeck gelingt es sehr gut, die wechselvolle Geschichte dieser Frau des gehobenen Bildungsbürgertums, der Universitätsstadt Göttingen entstammend, nachzuzeichnen. Zunächst verheiratet, doch alsbald verwitwet, gerät Caroline samt Kind in den Revolutionswirren in preußische Gefangenschaft und muss sich schließlich nahe Altenburg halb anonym verstecken. Ihre Beziehung zu Schlegel wird schließlich ihre zweite Ehe. In Jena wird sie eine der Zentralfiguren der Jenaer Frühromantik, die bohemienhaft in einer ‚intellektuellen Kommune‘ zusammenlebten. Sie betreibt schließlich die Scheidung von Schlegel und heiratet Schelling. Doch neben dieser gesellschaftlichen Neuerung - der Scheidung -, wenn auch juristisch mittlerweile legalisiert, schenkt sie auch einem unehelichen Kind das Leben und besticht durch politische wie intellektuelle Einmischung – so ganz entgegen dem Frauenverständnis jener Jahre, welches diese rein auf die Sphäre des ‚Privaten‘ reduziert sehen wollte.

Roßbecks Schreibstil ähnelt in manchem dem von Sigrid Damm: dokumentarisch und mit einem Funken Ironie. Scheinbar mühelos liest man sich durch die Seiten – und merkt gar nicht, dass man einen raschen Lesefluss hat. Der Autorin gelingt es sehr gut neben biographischen Informationen auch ein Zeitgefühl für die Romantik entstehen zu lassen. Für mich war dieses Buch eine Aufforderung, mehr von dieser Autorin zu lesen!

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