Brigitte Schwaiger

 3.7 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor von Wie kommt das Salz ins Meer, Fallen lassen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brigitte Schwaiger

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Brigitte SchwaigerWie kommt das Salz ins Meer
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Wie kommt das Salz ins Meer
Wie kommt das Salz ins Meer
 (24)
Erschienen am 16.05.2012
Brigitte SchwaigerFallen lassen
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Fallen lassen
Fallen lassen
 (5)
Erschienen am 01.09.2006
Brigitte SchwaigerWenn Gott tot ist: Memoiren
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Wenn Gott tot ist: Memoiren
Wenn Gott tot ist: Memoiren
 (1)
Erschienen am 13.09.2012
Brigitte SchwaigerIch suchte das Leben und fand nur dich
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Ich suchte das Leben und fand nur dich
Ich suchte das Leben und fand nur dich
 (1)
Erschienen am 01.03.2000
Brigitte SchwaigerBrigitte Schwaiger: Lange Abwesenheit
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Brigitte Schwaiger: Lange Abwesenheit
Brigitte Schwaiger: Lange Abwesenheit
 (1)
Erschienen am 01.01.1985
Brigitte SchwaigerLange Abwesenheit. Die Galizianerin. Malstunde
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Lange Abwesenheit. Die Galizianerin. Malstunde
Brigitte SchwaigerWenn Gott tot ist
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Wenn Gott tot ist
Wenn Gott tot ist
 (0)
Erschienen am 01.09.2012
Brigitte SchwaigerDie Galizianerin. Lange Abwesenheit. Malstunde
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Die Galizianerin. Lange Abwesenheit. Malstunde

Neue Rezensionen zu Brigitte Schwaiger

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Rezension zu "Wenn Gott tot ist: Memoiren" von Brigitte Schwaiger

Rezension zu "Wenn Gott tot ist: Memoiren" von Brigitte Schwaiger
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Es ist ein trauriges Buch, es ist der erschütternde Lebensbericht einer Frau, die mit ihrem großen Erfolg „Wie kommt das Salz ins Meer“ und dem Ruhm, den er mit sich brachte, nie fertig wurde.
Dieses 1977 erschienene Erstlingswerk wurde ein Bestsellererfolg, wie ihn zuvor kein ähnliches anderes Buch erzielt hatte, der sich allein im deutschen Sprachraum rund 500.000 Mal verkaufte. Der Roman war stark autobiografisch geprägt und erzählte in Ich-Form von der Monotonie im Ehealltag und den vergeblichen Versuchen eines Ausbruchs aus dieser Welt.

Dieses Thema begleitete die sensible Autorin ihr ganzes Leben lang. Wie kann man unter den bestehenden Verhältnissen überhaupt leben? Es waren nicht nur ihre schwere Depressionen und ihre schizoide Persönlichkeitsstörung, die sie auch in ihren nächsten relativ wenig beachteten Büchern über diese Frage fast manisch hat nachdenken lassen. In dem Buch „Fallen lassen“ beschrieb sie ihre langjährigen Erfahrungen in der Psychiatrie, in denen sich viel Betroffene wieder gefunden haben. Bestseller werden solche Bücher aber nicht.

Auch die hier zwei Jahre nach ihrem Freitod vom Czernin Verlag, mit dem sie in den letzten Lebensjahren zusammenarbeitete, unverändert veröffentlichten Memoiren werden wohl leider nicht sehr viele Leser finden, obwohl es dem Buch zu wünschen wäre. Denn es zeigt gegen Ende ihres Lebens erneut, von welcher literarischer Qualität ihr ganzes Schaffen war und von welcher erschütternden und dunklen Dimension ihres Seelenlebens und ihres Empfindens.

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BeautyBookss avatar

Rezension zu "Wie kommt das Salz ins Meer" von Brigitte Schwaiger

Rezension zu "Wie kommt das Salz ins Meer" von Brigitte Schwaiger
BeautyBooksvor 7 Jahren

Der Ich-Erzählerin in diesem Buch fällt es schwer sich im Leben durchzusetzen.. Sie heiratet jung ihren Freund Rolf.. Anfangs war es noch Liebe, doch diese Liebe verflüchtigt sich schnell.. Sie wird unter Druck gesetzt, lebt nach den Vorschriften ihres Mannes und ihrer Eltern.. Sie darf nicht arbeiten gehen, ist Tag und Nacht zu Hause um den Haushalt perfekt zu erledigen.. Rolf findet jedoch immer irgend etwas an ihrem Tun auszusetzen.. Aus lauter Verzweiflung und Sehnsucht nach Geborgenheit begeht sie Ehebruch und stürzt sich in eine Affäre mit einem Freund ihres Mannes, Karl, der ebenso verheiratet mit seiner Hilde ist.. Sie wird von Karl schwanger, der dieses Kind jedoch nicht möchte & zwingt sie zur Abtreibung.. Diese Abtreibung nimmt er selbst vor, und schabt sie aus.. Die Affäre zwischen den beiden bleibt nicht lange in Verschwiegenheit, sie gesteht und will die Scheidung.. In der damaligen Zeit ein rießen Skandal..
Meine persönliche Meinung:
Ein dünnes Büchlein aber wahrhaftig keine leichte Kost.. Die Autorin verwendet keine Kapitel, noch wörtliche Reden, die das Lesen dieser wenigen Seiten erschweren.. Dieses Buch wurde im Jahre 1977 als großen Erfolg gefeiert.. Der Roman zählt zu den meistverkauften Werken des deutschsprachigen Raumes.. Und doch finde ich dieses Thema immer noch aktuell.. Unglückliche Ehe, die Frauen werden unterdrückt, das Leben richtet sich nur nach dem Mann.. Auch in unser heutigen Gesellschaft sehen und hören wir so etwas zur Genüge.. Ich hab die Autorin sofort in mein Herz geschlossen.. Sie erzählt ihre Geschichte zynisch, sarkastisch und dennoch verzweifelnd.. Im Juli 2010 ist Brigitte Schwaiger in Wien verstorben, man geht von Selbstmord aus.. Ein literarisches Werk, das jeder gelesen haben sollte!

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Wie kommt das Salz ins Meer" von Brigitte Schwaiger

Rezension zu "Wie kommt das Salz ins Meer" von Brigitte Schwaiger
rumble-beevor 7 Jahren

Ich hatte mir dieses Buch aufgrund einer geradezu hymnischen Rezension gekauft, die ich hier bei LB gelesen hatte. Außerdem, so wurde mir bei der Informationssuche klar, handelt es sich wohl um ein ausgesprochen berühmtes, gar preisgekröntes Werk. Nun muss man bei weitem nicht jedes Buch gelesen haben, das jemals von einem Kritiker gelobt wurde. Doch die Thematik, eine junge Frau gefangen in einer unglücklichen Ehe, hatte mich dann doch überzeugt. Und die Tatsache, dass es sich um ein ziemlich autobiographisch geprägtes Werk handelt, wie man hört.

Ob ich dieses Buch allerdings wirklich mag - das ist auch nach langsamem Lesen für mich sehr schwer zu beurteilen. Denn vom Schreibstil her passt es in so gar keine Schublade, es lässt sich weder leicht lesen, noch leicht erfassen. Man kann dieser Geschichte nicht einfach folgen wie einem Film, man wird nicht wirklich von der Autorin an die Hand genommen. Es ist eher so, als werde man von ihr in ihr eigenes Tagebuch hinein geschubst, und muss sich nun darin zurechtfinden.

Wir haben zwar eine - grobe - Chronologie vor uns, die aber im Laufe des Lesens immer mal wieder durchbrochen wird. Das Buch beginnt mit der Hochzeit der Protagonistin, und endet mit der Scheidung. Doch was dazwischen liegt, bewegt sich gekonnt zwischen allen möglichen Ebenen, zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, zwischen Gedanken und gesprochenen Worten, zwischen Träumen und Depressionen. Das ist sehr anspruchsvoll - ich fühlte mich teilweise sogar fast als Eindringling in diesem Buch, als Fremde in der hoch privaten Gedankenwelt einer völlig verschüchterten Frau, die niemals wirklich Gelegenheit dazu hatte, eigene Wünsche zu entwickeln.

Es gibt auch etliche stilistische Hürden für den Leser. Es gibt keinerlei Struktur, keine Kapitel, und auch keine Kennzeichnung wörtlicher Rede. Es liest sich wie ein gigantischer Gedankenstrom, und zwar immer aus der Perspektive der jungen Frau - die übrigens, wenn ich mich nicht irre, im Roman (wenn es denn einer ist) keinen eigenen Namen bekommt. Diese innovative Technik hat natürlich auch den Vorteil, dass sehr viel genauer alles das unterstrichen wird, was die Frau an ihrer Umgebung anprangert: Engstirnigkeit, Bigotterie, Heuchelei, und etliches mehr.

Ab und an hielt ich bei der Lektüre inne, weil mir ein Satz, ein Satzpaar, besonders ins Auge fiel. Denn bisweilen hat die Autorin die nahezu unheimliche Fähigkeit, eine gesellschaftliche , böse Wahrheit so pointiert zusammenzufassen, dass es fast schmerzt. Doch aufgrund dieser gelegentlichen "Perlen" allein kann ich nicht wirklich sagen, dass ein Lesefluss entstanden wäre, oder ein Lesesog. Es war eher ein Gefühl wie Atemnot, eine (zugegeben) genial geschilderte gesellschaftliche Enge, die mich ans Ende des recht kurzen Buches taumeln liess.

Dies ist sicherlich kein Buch, das sich zum wohlfeilen Konsum eignet. Aber ganz bestimmt ist es ein Buch, über das sich trefflich diskutieren lässt.

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