(K)ein Herz für Buchhändler

von Brigitte Teufl-Heimhilcher 
4,3 Sterne bei15 Bewertungen
(K)ein Herz für Buchhändler
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wortklauberins avatar

Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End. Eine Liebesgeschichte, die ohne einen einzigen Kuss auskommt.

Vampir989s avatar

sehr unterhaltsamer Rman

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Inhaltsangabe zu "(K)ein Herz für Buchhändler"

Die ehemalige Stadträtin Jutta Hirschmann schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Da trifft es sich gut, dass ihre beste Freundin vor Kurzem den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt hat. Der sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen.
Mit List und Tücke versuchen die Damen ihr Ziel dennoch zu erreichen, was vorerst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Doch das soll ihm bald leidtun, denn Jutta ist eine ebenso spitzzüngige wie attraktive Person.
Eine heitere Geschichte rund um Bücher und Lebensträume.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746047041
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:18.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    kris006s avatar
    kris006vor 3 Monaten
    Liebesgeschichte für Zwischendurch

    Jutta, die vor kurzem erst Stadträtin war, schreibt einen satirischen Roman über den jetzigen Bürgermeister den sie im Selbstverlag rausbringt. Wie gut das ihre Freundin Günther Brühl kennengelernt hat, der ist nämlich Buchhändler, leider aber total arrogant und abgeneigt gegen selbstverlegte Bücher. Natürlich wollen sich die beiden Freundinnen es nicht gefallen lassen das er das Buch nicht in sein Sortiment aufnehmen möchte und haben da schon einige Ideen im Petto.

    Das Buch hat mich durch den lustigen Titel gleich angesprochen. Auch das comichafte Cover gefällt mir sehr. Das Buch ist humorvoll geschrieben, so das man immer mal schmunzeln muss. Ich mag den Schreibstil und das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch die Charaktere sind stimmig und charmant gestaltet. Auch gibt das Buch kleine Höhen und Tiefen her, was das Buch spannender macht und zum weiterlesen animiert.

    Insgesamt ein schöner Liebesroman für Zwischendurch.

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    wortklauberins avatar
    wortklauberinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End. Eine Liebesgeschichte, die ohne einen einzigen Kuss auskommt.
    Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End

    https://www.lovelybooks.de/autor/Brigitte-Teufl--Heimhilcher-/-K-ein-Herz-f%C3%BCr-Buchh%C3%A4ndler-1513000137-w/rezension/1536948116/

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    wortklauberins avatar
    wortklauberinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End. Eine Liebesgeschichte, die ohne einen einzigen Kuss auskommt.
    Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End

    Spannender Einblick in den Autorenalltag mit Happy End

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: sehr unterhaltsamer Rman
    Sehr unterhaltsamer Roman

    Klapptext:


    Die ehemalige Stadträtin Jutta Hirschmann schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Da trifft es sich gut, dass ihre beste Freundin vor Kurzem den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt hat. Der sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen.
    Mit List und Tücke versuchen die Damen ihr Ziel dennoch zu erreichen, was vorerst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Doch das soll ihm bald leidtun, denn Jutta ist eine ebenso spitzzüngige wie attraktive Person.



    Die Autorin hat mich mit diesem Buch sofort in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bn mit Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.


    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen,Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Jutta fand ich sehr sympatisch.
    Die Autorin hat es verstanden mir die Welt der Bücher nahe zu bringen.Auch habe ich erfahren wie schwer es sein kann ein Buch zu vermarkten.Es hat mich sehr fasziniert und begeistert.Die Politik spielt in dieser Geschichte natürlich auch ein Wörtchen mit.
    Die Erzählweise ist sehr amüsant und unterhaltsam.Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Langeweile.Bei vielen Situationen habe ich geschmunzelt und gelacht.Es gab aber auch Momente bei denen ich sehr nachdenklich geworden bin.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.
    Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant.
    Ich habe mich mit dem Roman sehr unterhalten gefühlt .Es ist eine sehr lustige und lesenswerte Lektüre.Ich vergebe glatte 5 Sterne,

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: schöne Unterhaltung
    (K)ein Herz für Buchhändler, oder doch?

    Jutta arbeitet im Stadtrat, aber der Bürgermeister hat neue Ideen mit neuen Mitarbeitern und so steht sie nun ohne Job da, aber auch sie hat noch viel anderes vor. Zum Beispiel möchte sie endlich ein Buch rausbringen, eben als Selfpublisherin, wenn es nicht anders funktioniert. Der Inhalt ist auch ganz schön brisant, betrifft es doch in gewisser Weise ihren Ex-Arbeitgeber.

    Als sie den Buchhändler Günther kennenlernt, wäre es natürlich eine gute Sache, wenn er das Buch in seinem Laden anbieten könnte. Aber Günther mag diese ganzen Neuerungen nicht, Internet, Selfpublishing usw. Seine Kunden möchten im Geschäft kompetent beraten werden und nicht diesen neumodischen Schnickschnack. Sein Vater ist da ganz anderer Meinung und auch Jutta und ihre Freundin Bianca, die das Geschäft neben dem Buchladen eben übernommen hat, versuchen nun mit ganz speziellen Ideen, Günther von seiner eingefahrenen Meinung abzubringen. Nicht so einfach, aber sehr durchweg unterhaltsam.

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger und amüsanter Roman
    Kurzweilig und amüsant

    Als der Bürgermeister Jutta vor die Tür setzt und jemand anderen in den Stadtrat beruft, beschließt diese erst einmal ihre Buchidee weiter zu verfolgen, ehe sie sich wieder um einen handfesteren Job bemüht. Tatsächlich schreibt sie einen Roman und veröffentlicht ihn als Selfpublisherin. Doch wie soll sie ihn am besten vermarkten? Ob da Günther weiterhelfen kann, der Buchhändler, den Juttas Freundin Bianca gerade kennengelernt hat? Schließlich hat Günther doch die Geschäfte seines Vaters übernommen und ein Buchhandel verkauft ja nun mal Bücher.

    Doch Günther denkt gar nicht daran, Juttas Werk in sein Sortiment aufzunehmen. Selfpublisher… wo käme er denn da hin? So ein Werk kann er doch nicht zu literarisch anspruchsvollen Titeln wie zum Beispiel Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ in seinen Laden stellen.

    Aber Jutta und Bianca lassen nicht so schnell locker und als Biancas neuer Vermieter und Nachbar kann Günther den beiden Freundinnen auch nicht so leicht aus dem Weg gehen.

    Mit „(K)ein Herz für Buchhändler“ bringt uns die Autorin einen weiteren wunderbaren und amüsanten Roman, den sie selbst in die Kategorie Heiterer Gesellschaftsroman einstuft. Auch wenn es vielleicht keine offizielle Genrebezeichnung ist, die Bezeichnung passt perfekt. Auf locker-leichte, humorvolle und kurzweilige Art erzählt Brigitte Teufl-Heimhilcher von Jutta und ihrem Versuch, sich einen großen Traum zu erfüllen. Neben einer heiteren Geschichte, die unterhaltsam ist und mit vielen tollen Charakteren aufwarten kann, geht es auch um Politik und mehr noch um Bücher, Autoren und den Buchhandel in der heutigen Zeit.

    Günther ist mit Büchern aufgewachsen, lehrte als Dozent an der Uni und liebt Gespräche mit seinem Freund Lukas, seines Zeichens Literaturkritiker. Viele Bestseller sind für ihn schlichtweg „Konsumfutter für Anspruchlose“ (Pos. 656, Kindle). Am liebsten würde er sie in seinen Läden gar nicht verkaufen, doch seine Kunden verlangen danach, so dass er diese Titel wohl oder übel anbieten muss. Bei Selfpublishern ist für ihn dann aber wirklich Schluss mit lustig: „Warum glaubte neuerdings eigentlich alle Welt, dass jeder, der einen PC bedienen konnte, auch befähigt wäre, einen Roman zu schreiben?“ (Pos. 857, Kindle) Dementsprechend arrogant begegnet er auch Jutta und ihrem Werk.

    Doch Jutta lässt sich von seiner Art nicht abschrecken und verfolgt weiter ihre Ziele. Vielleicht kann sie Günther ja doch noch umstimmen. Bianca ist jedenfalls davon überzeugt, dass das gelingen wird. Als Energetikerin begegnet sie fast allem positiv und ist ein herrlich extrovertierter Charakter, den ich einfach direkt ins Herz schließen musste.

    Das Buch wird abwechselnd aus Juttas, Biancas und Günthers Perspektive erzählt, so dass wir Leser einen guten Einblick in die Hauptpersonen bekommen. Günthers Abschnitte beginnen häufig mit passenden Zitaten oder Redewendungen und unterstreichen nochmals seine Einstellung zu Jutta und zum Buchwesen an sich. Mir hat dieser Perspektivwechsel gut gefallen und während ich oft einen Erzählstrang bevorzuge, habe ich hier gleichermaßen gern aus allen drei Blickwinkeln gelesen.

    Mein Fazit: Brigitte Teufl-Heimhilcher ist wieder einmal ein unterhaltender Roman gelungen, der mir nicht nur einige vergnügliche Lesestunden beschert hat, er bietet auch Denkanstöße, die den gesamten Buchhandel betreffen: den stationären sowie den Internethandel, die Autoren und Verlage und nicht auch zuletzt die Leser. Mir hat diese Kombination richtig gut gefallen.

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 8 Monaten
    Kurzweiliger Roman über Autoren und Buchhändler

    Jutta wagt den Schritt als Selfpublisherin, doch sie hätte nicht mit den Hürden und Vorurteilen gerechnet, die ihr entgegenschlagen. Das ist ja fast so, wie in der Politik und von der wollte sie doch erst mal Abstand nehmen!
    Dem Buchhändler Günther gehen die ganzen selbsternannten Autoren gewaltig gegen den Strich und mit seiner neuen Ladenuntermieterin Bianca und deren Freundin Jutta kann er so gar nichts anfangen.

    Das Buch widmet sich dem großen Feld der Selfpublisher, Autoren, Buchhändler und Kritiker. Wer hat überhaupt eine Berechtigung und wer entscheidet das? Nun schreibe ich selbst eine Kritik... hat die auch ihre Berechtigung? Keine Ahnung;-)

    Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den vielen Personen, aufgrund der kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven, lernt man die Figuren eher etwas oberflächlich kennen. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, allerdings passt es irgendwie auch zum flotten Schreibstil. Die Themen sind nicht oberflächlich und man darf drüber nachdenken, das Ganze ist wiederrum so verpackt, dass man sich auch einfach unterhalten lassen kann.
    Der Roman kann unterhalten und das ist auch die Absicht der Autorin.

    Ich vergebe hier 4 Sterne.

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 8 Monaten
    Amüsante humorvolle Geschichte für zwischendurch

    Dieses Buch erschien 2017 und beinhaltet 220 Seiten.
    JuttaHirschmann, die ehemalige Stadträtin schreibt einen satirischen Roman, in welchem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Glücklicherweise hat ihre beste Freundin den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt. Günther sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen.
    Die Damen versuchen mit List und Tücke, ihr Ziel dennoch zu erreichen, was aber zunächst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Da Jutta sowohl eine spitzzüngige als auch attraktive Person ist, soll ihm das bald leidtun.
    Es handelt sich um eine heitere und amüsante Geschichte rund um Bücher und Lebensträume.
    Der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher ist hier eine tolle Geschichte gelungen, die auch aufzeigt, wie schwierig es für Buchhändler in der Zeit rund ums Internet ist, zu bestehen. Mit Wortwitz hat sie es verstanden, eine Geschichte zu schreiben, die man erst wieder aus den Händen legt, nachdem man sie vollständig gelesen hat. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, sie sorgt für erholsame Stunden so zwischendurch.

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    robbertas avatar
    robbertavor 9 Monaten
    satirisch witzig und trotz Gegensätze harmonisch

    (K)ein Herz für Buchhändler       Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die ehemalige Stadträtin Jutta Hirschmann schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt. Da trifft es sich gut, dass ihre beste Freundin vor Kurzem den Buchhändler Günther Brühl kennengelernt hat. Der sieht zwar gut aus, ist aber ein arroganter Schnösel und denkt nicht daran, das selbstverlegte Buch in sein Sortiment aufzunehmen.
    Mit List und Tücke versuchen die Damen ihr Ziel dennoch zu erreichen, was vorerst nur dazu führt, dass Brühl einen Literaturkritiker zu einem Verriss anstachelt. Doch das soll ihm bald leidtun, denn Jutta ist eine ebenso spitzzüngige wie attraktive Person.
    Eine heitere Geschichte rund um Bücher und Lebensträume.


    Das Cover passt zum Titel und zum Inhalt des Buches

    schön bunt und auffällig - nicht zu übersehen

    aufgrund des Blitzes und der verschränkten Arme kann man daruf schliessen, dass es zwischen den beiden Protagonisten ordentlich Zoff gibt

    ich finde das Cover gelungen


    zum Buch :

    die liebenswürdige Protagonistin Jutta wird von ihrem Chef plötzlich abserviert

    da kann man die verbale Abrechnung mit ihrem EX-Chef Albert Stein sehr gut nachvollziehen

    mit Witz und Humor begleitet man die taffe Jutta die mit ca 45 gezwungener maßen eine berufliche Veränderung durch machen muss und dabei feststellt das die Veränderung eigentlich schon längst fällig war. Buchhändler, Literaturkritiker und Politiker alles konnt ich gut nachvollziehen und für wahr befinden ;-)

    ich wurde sehr gut unterhalten

    satirisch witzig und trotz Gegensätze harmonisch


    Meine Meinung:

    (K)ein Herz für Buchhändler ist ein Ausflug (oder Minenfeld) in die Welt der Politik und Bücherwelt gespickt mit Romantik, Komik und Wahrheit.

    Erfrischend fand ich, dass sich Jutta mit ihrem EX-Mann Walter 50 und dessen neuer Frau Nicole gut versteht. Mit dem Buchhändler Günther Brühl versteht sie sich hingegen nicht, denn sie haben grundverschiedene Ansichten, doch Gegensätze ziehen sich an.

    Buchhändler, Literaturkritiker und Damen die mit List und Tücke den Herren zeigen wo es lang geht ist einfach genau das Richtige um dem Alltagsstress zu entfliehen.

    Der Schreibstil ist locker und flockig zu lesen.

    Die Genre-Mischung und die Themen gefallen mir sehr gut.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Amüsante Geschichte über Politik und Buchhandel!
    Amüsanter Gegenwartsroman

    „...Warum glaubte neuerdings eigentlich alle Welt, dass jeder, der einen PC bedienen konnte, auch befähigt wäre, einen Roman zu schreiben?...“


    Der Bürgermeister Albert Stein hat die Stadträtin Jutta Hirschmann entlassen. Sie hatte sich erlaubt, sich gegen die Abschaffung der Gymnasien auszusprechen. Normalerweise könnte sie wieder als Lehrerin arbeiten. Doch sie entschließt sich, eine Auszeit zu nehmen und ein Buch zu schreiben.

    Bianca ist Juttas Freundin. Sie ist Energetikerin. Sie will in die Innenstadt wechseln und hat dort schon ein Ladenlokal entdeckt, das ihr zusagt.

    Günther Brühl hat die Buchhandlung seines Vaters übernommen und dafür seinen Job als Dozent an den Nagel gehängt. Aber das Geschäft mit Büchern bringt nicht viel ein. Glücklicherweise kann er den Laden neben seiner Buchhandlung, der auch im Familienbesitz ist, an Bianca vermieten.

    Die Autorin hat einen amüsanten Gegenwartsroman geschrieben. Neben den privaten Problemen ihre Protagonisten stehen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Bücher und Politik.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Der Personen werden gut charakterisiert. Jedes Kapitel wird aus Sicht eines anderen erzählt. Schnell ergibt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den handelnden Personen. Auch der Freundeskreis wird dabei aktiv mit einbezogen.

    Bei Günthers Part steht zu Beginn des Kapitels meist eine bekanntes oder weniger bekanntes Zitat. Eines davon ist dies:.

    „...“Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen!“ Jules Renard...“

    Juttas Buch nimmt auf satirische Art die aktuelle Politik aufs Korn. Sie hofft, es bei Günther verkaufen zu können. Der aber bietet keine Selfpublisher an. Auch Reader und Ebooks lehnt er ab. Am liebsten würde er nur hochwertige Literatur verkaufen, doch dann wäre er schnell Pleite. Logischerweise stammt das Eingangszitat von Günther.

    Gekonnt zeigt die Autorin in abwechslungsreichen Dialogen, welche Zwängen der Buchhandel ausgesetzt ist. Juttas Gespräch mit dem Literaturkritiker Prinz gehört zu den sprachlichen Höhepunkten des Buches. Es ist ein köstlicher Schlagabtausch.

    Die Geschichte durchzieht ein feiner Humor. Dafür steht das folgende Beispiel. Als Jutta mit Lore, Freundin und Lektorin, eine Auszeit nimmt, um ihr Buch zu überarbeiten, fragt sie Lore, wie ihre Familie allein zurecht kommt. Hier ist die Antwort.

    „...Sie wissen in der Zwischenzeit, wo die Waschmaschine steht, wie man Waschpulver einfüllt und dass der Kühlschrank sich nicht von alleine füllt...“

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch aktuelle Probleme pointiert dargestellt. Dazu möchte ich mit einem weiteren Zitat schließen:

    „...Ach, hatten die Konservativen auch ein Programm? Ist mir gar nicht aufgefallen...“



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    BrigitteTs avatar

    Allen Interessierten sei gesagt: Ich versende keine Bücher, vergebe aber Gutscheine für das Print - nicht unbedingt von Amazon, gerne auch von jedem anderen Shop eurer Wahl. Gerne vergebe ich auch E-Book-Dateien (mobi oder epub).

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.


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