Brigitte Teufl-Heimhilcher Als Papst lebt man gefährlich

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Inhaltsangabe zu „Als Papst lebt man gefährlich“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Weiter geht’s mit der Geschichte um den – leider fiktiven - Papst Leo XV. Nachdem sich Leos Sicht der Dinge - durch seinen unfreiwilligen „Heimaturlaub“ und den Kontakt zu seinen Jugendfreunden Erika und Clemens – in manchen Bereichen veränderte, hat er’s im Vatikan nicht leicht. Den einen ist er nun zu fortschrittlich, den anderen immer noch zu konservativ. Wie gut, dass er Erika in den Vatikan geholt hat, um die von ihm eingesetzte Reformkommission zu leiten. Doch Erikas Anwesenheit sorgt ebenso für Unmut, wie Leos Bemühungen, in der Vatikanbank aufzuräumen. Während Erika versucht, Leos Reformeifer anzukurbeln, und nach und nach bemerkt, wie tief ihre Gefühle für ihn immer noch sind, denken andere darüber nach, wie man sich des ungeliebten Papstes endgültig entledigen könnte …

nette Unterhaltung mit kriminellem Effekt.

— Booky-72

In diesem spannenden Buch geht es um die Machenschaften der katholischen Kirche im 21. Jh. und den Umgang mit ihren ergebenen Dienern.

— Tulpe29

Ein bisschen mehr Tiefgang und es hätte 5 Sterne verdient

— Steph86

sehr sehr gut

— Archimedes

Amüsanter Einblick in die Welt des Vatikans!

— mabuerele

leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, gute Idee, aber mangelnder Spannungsfaktor und flache Charaktere

— Engel1974

Ich bin sehr an Religion und Glaubensthemen interessiert und deshalb hat mich diese Geschichte auch so gepackt.

— peedee
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  • Intrigen im Vatikan

    Als Papst lebt man gefährlich

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. January 2016 um 20:34

    Papst Leo hat sich verändert, seit er bei seiner Schwester zu Besuch war. Viele Erkenntnisse, die er aus den Gespräche gezogen hatte, versucht er nun in der Kirche umzusetzen. Er hatte Erika, eine Theologie-Professorin, mit in den Vatikan genommen. Sie kennen sich aus Jugendzeiten und hätte er sich nicht der Kirche verschrieben, wäre aus ihnen vielleicht ein Paar geworden. So sind sie sich freundschaftlich gewogen geblieben. Erika soll dort mit in einer Reformkommission mitarbeiten, um die Wünsche und das Glauben der Basis mit der Kirche anzugleichen. Vielen ist Erika ein Dorn im Auge, zunehmend auch Papst Leo selbst. Es werden Intrigen gesponnen und Leo lebt zunehmend gefährlich ... Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat mit diesem Buch die Geschichte um Papst Leo weitergehen lassen, die mit dem Buch "Die andere Schwester des Papstes" begann. Leo will etwas ändern, er weiß aber, dass die Kirche dazu nicht wirklich bereit ist. Der Karren ist festgefahren und aus den eingefahrenen Gleisen herauszukommen, passt den Meisten gar nicht. Um eine Änderung anzukurbeln, beruft er seine Jugendfreundin Erika mit in den Vatikan, um dort Teil einer Reformkommission zu werden. Man lässt sie dort mehr oder weniger am langen Arm verhungern, spielt auf Zeit und lässt Reformen nicht wirklich zu. Sie kämpft gegen Windmühlen, bleibt aber Leo zuliebe dort.  Erika liebt Leo auch nach den vielen Jahren noch immer und erfreut sich seiner Gegenwart. Sie unternehmen lange Spaziergänge und führen angeregte Gespräche, was ebenfalls nicht gern gesehen wird. Ein Spiel von Intrigen und Lügen lassen sie fast scheitern. Mit dem Buch wagt sich die Autorin wieder in die Sphäre der Kirche. Einer korrupten Kirche, die nicht an ihre Schäfchen und deren Wohlergehen denkt, sondern eher an ihr eigenes. Machenschaften, Bankspekulationen und Geldgier haben hier das Sagen. Ich möchte nicht wissen, wie nahe die Autorin der Wahrheit gekommen ist, aber vom Gefühl her und dem, was man zu lesen und hören bekommt, ist die Realität nicht so weit entfernt, wie man sich das wünschen würde. Es wird mit allen Mitteln versucht, Veränderungen zu unterbinden, Veränderungen, die für die Basis, die Menschen, Gutes bewirken können. Das Zölibat der Priester ist eines der Punkte, die Leo ändern möchte.  Viele Priester outen sich, dass sie Kinder haben und mit einer Frau zusammen leben. Ein Aufschrei geht in der Kirche los, das kann man nicht zulassen und doch wird auch ihnen Druck gemacht. Es werden viele heiße Themen aufgenommen, von denen das Zölibat nur eines ist. Homosexualität spielt genauso eine Rolle wie die Stellung der Frau in der Kirche. Warum können Frauen keine Priesterinnen werden?  Ein beängstigendes Buch, zeigt es doch einmal mehr, wie stark die Kirche ist und welche Macht sie hat. Macht, die sie nutzt, um ihre Position noch weiter auszubauen und zu stärken, jedoch nicht zum Wohle der Menschen, sondern zu ihrer eigenen. Heiße Themen, die in einem Roman verarbeitet wurden, die die Realität dabei jedoch nicht vergessen lassen.

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  • Als Papst lebt man gefährlich

    Als Papst lebt man gefährlich

    Nik75

    18. January 2016 um 19:13

    Meine Meinung: Dieser Roman ist die Fortsetzung von „Die andere Schwester des Papstes“. Schon im ersten Roman drehte sich alles um Papst Leo. Auch dieses Mal rückt er wieder in den Mittelpunkt. Es gibt Verschwörungen gegen ihn und Papst Leo findet heraus, dass auch in der Vatikan Bank nicht alles mit rechten Dingen abläuft. Mit Hilfe seiner Vertrauten beginnt er zu ermitteln. Mir hat auch dieser Roman wieder sehr gut gefallen, denn ich mag Leo. Er ist ein fähiger Papst, der auch gegen Reformen nichts einzuwenden hat. Diskussionspunkt ist im Roman unter anderem das Zölibat. Nicht jeder denkt so fortschrittlich wie Leo. Auf alle Fälle geht es drunter und drüber im Buch und der Papst muss sogar um sein Leben fürchten. Ich hatte angenehme spannende Lesestunden und habe es genossen mit Leo mitzufiebern. Ich mochte Erika, die eine tolle Stütze in Leos Leben ist, auch wenn er es nicht immer so erkennt. Manchmal konnte er nicht ohne sie und dann wieder hat man das Gefühl sie wäre unerwünscht. Aber sie ist trotzdem sein Fels in der Brandung. Eine Jugendfreundin, die er an seiner Seite braucht. Es ist ein ungewöhnlicher Papstroman, der das Leben im Vatikan von einer ganz anderen Seite zeigt und uns bestätigt, dass nicht alles im Vatikan Friede, Freude, Eierkuchen ist. Ein Roman, der eine schöne, spannende Lektüre für kurzweilige Stunden ist. Von mir gibt es dafür 4 Sterne

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  • Leserunde zu "Als Papst lebt man gefährlich" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Als Papst lebt man gefährlich

    BrigitteT

    Liebe Lesefreund/innen! Ich freue mich, euch mein neues Buch vorstellen zu dürfen. "Als Papst lebt man gefährlich" ist eine Fortsetzung von "Die andere Schwester des Papstes" - derzeit als E-Book für den Kindle zum Aktionspreis von € 0,99 erhältlich - kann aber auch als eigenständiger Roman gelesen werden. Ich würde mich freuen, auch zu diesem etwas speziellen Thema zahlreiche Leer/innen begrüßen zu dürfen. Ich verlose Gutscheine für 10 Prints und stelle E-Book-Dateien nach Bedarf zur Verfügung. Die Leserunde dauert von 29. August bis 6. September. Liebe Grüße - Brigitte

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    • 77
  • Intrigen, Machtkämpfe und Reformen

    Als Papst lebt man gefährlich

    Donauland

    05. November 2015 um 13:52

    „Als Papst lebt man gefährlich“ schließt an den Roman „Die andere Schwester des Papstes“ über den fiktiven Papst Leo XV an. Natürlich kann dieser Band eigenständig gelesen werden, dennoch empfehle ich mit dem ersten Band zu beginnen. Nach seinem Heimatbesuch möchte Papst Leo im Vatikan einiges ändern, doch so einfach ist das gar nicht, denn er möchte Reformen vorantreiben aber auch die Traditionen wahren. Seine frühere Studienkollegin Erika Wagner hat er nach Rom in die Reformkommission geholt, doch dies wirbelt zu viel auf, man spürt die Unruhe. Dies wird durch das Aufräumen in der Vatikanbank verstärkt. Leo weiß nicht, wem er noch vertrauen kann. Auch Erika sorgt sich um Leo. Wer plant im Hintergrund eine Verschwörung? Die Autorin versteht es geschickt aktuelle Probleme der Kirche in ihren Roman einzubauen, sie gibt einen Einblick ist die Machtkämpfe und die Intrigen im Vatikan, auch die anstehenden Reformen für das Konzil, wie das Zölibat, die Stellung der Frau in der Kirche, werden diskutiert. Der Schreibstil ist angenehm und locker, so fliegt man beim Lesen über die Seiten. Ich mochte die humorvollen aber auch kritischen Stellen im Roman, besonders gut gefielen mir die Dialoge. Viele der Geschehnisse kommen einem beim Lesen bekannt vor, auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Leo hat sich nach seinem Heimatbesuch vorgenommen, die Reformen voranzutreiben, endlich in der Vatikanbank aufräumen. Doch dabei gerät er in Lebensgefahr. Wer hat etwas zu verheimlichen? Leo ist zwar für die Reformer noch immer zu konservativ, aber die Konservativen möchten die Reformen verhindern. Wird es ihm gelingen Reformen durchzubringen? Ich freute mich auch bekannte Charaktere aus dem ersten Band wieder zu lesen. Erika leitet die Reformkommission im Vatikan und versucht Leo zu unterstützen. Doch ihre Anwesenheit bringt Unruhe in den Vatikan. Besonders gut fand ich, dass Clemens zu seiner Tochter und zu seiner Liebe steht. Ich empfehle diesen amüsanten und spannenden Gesellschaftsroman von Brigitte Teufl-Heimhilcher gerne weiter!

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  • Als Papst lebt man gefährlich

    Als Papst lebt man gefährlich

    Booky-72

    29. October 2015 um 10:51

    Ich startete mit Band 2 um Papst Leo XV und fand den Einstieg in die fiktive Geschichte zwar recht gut, werde aber trotzdem Band 1 noch lesen, der Vollständigkeit halber. Die Themen, die das Buch behandelt, sind immer aktuell: Zölibat, Frauen in kirchlichen Ämtern, Prunk und Unterschlagung von Kirchengeldern. Papst Leo hat es sich zur Aufgabe gemacht, an dieser vertrackten Situation gehörig was zu ändern und gerät dabei in Lebensgefahr. Sehr viele Protagonisten, mit denen ich aber durch den lockeren Schreibstil gut klar gekommen bin. Die verschiedenen Charaktere und der Lauf der Geschichte haben mich prima unterhalten. Das Cover ist perfekt zum Inhalt des Buches passend. Allerdings ist die Schrift der Printausgabe etwas zu klein gehalten für meinen Geschmack. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Papst Leo in Gefahr

    Als Papst lebt man gefährlich

    Tulpe29

    10. October 2015 um 17:36

    Das Buch ist sehr unterhaltsam und informativ. Es gibt einen interessanten Einblick in das Leben eines heutigen  Papstes mit all seinen Intrigen, Machtkämpfen und schweren Entscheidungen. Ein Papst mit nur ansatzweise modernen Auffassungen zu Zölibat, Ehe von Priestern usw. lebt gefährlich und ist vielen Leuten in seinem Umfeld ein Dorn in Auge. Frauen im Vatikan sind ebenfalls nicht gern gesehen und werden möglichst  bald durch Mobbing vertrieben, wie auch weibliche Priesterinnen unerwünscht sind. Der Alltag im Vatikan bietet kaum Raum für Menschlichkeit.   Das alles wird sehr anschaulich erzählt.

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  • Doch recht nah an der Realität!

    Als Papst lebt man gefährlich

    LiberteToujours

    Papst Leo will etwas ändern im traditionsverliebten Vatikan. Die Gelder sollen da ankommen, wo sie hinsollen. Bei karitativen Einrichtungen nämlich, nicht in den Geldbeuteln der Kurie. Dass da einige nicht begeistert sind, hat er schon erwartet. Dass der Widerstand allerdings so massiv werden könnte, hatte er nicht gedacht. Selbst vor einem Mordanschlag schrecken seine Feinde nicht zurück.. Fangen wir zunächst mit dem an, was mir gut gefallen hat. Teufl-Heimhilcher spricht Themen an, vor denen sich niemand verschließen kann. Auch ich als Atheist habe mich schon oft gefragt, was das eigentlich mit dem Zölibat soll und ob es nicht Zeit für die Kirche wäre, mental im 21. Jahrhundert anzukommen. Auch sind die Parallelen zur Realität nicht von der Hand zu weisen. Ob es nun der deutsche Prunkbischof ist oder die klar erkennbaren Ähnlichkeiten des fiktiven Papstes zu unserem aktuellen echten Kirchenoberhaupt.  Das Buch hat also sicherlich einen Mehrwert, wenn man bereit ist, sich auf diese Fragen einzulassen und ein wenig darüber nachzudenken. Dennoch bin ich mit der Geschichte leider die ganze Zeit nicht ganz warm geworden. Die Charaktere, die sympathisch sein sollen waren es auch alle irgendwie, die Antagonisten konnte man nicht wirklich gut leiden. So weit so gut. Dennoch hat mir die Tiefe gefehlt. Denn mehr als sympathisch waren sie dann eben auch nicht. Ich konnte nicht wirklich mitfiebern, obwohl das Thema so spannend war. Ich war eher daneben als mittendrin.  Das Buch hat gute Ansätze, gute Themen, gute Gedanken, nette Charaktere. Mir hat leider die Tiefe gefehlt, deshalb auch nur eine mittelmäßige Wertung mit drei Sternen. 

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    • 2
  • Intrigen im Vatikan

    Als Papst lebt man gefährlich

    mabuerele

    "...Macht und Ohnmacht liegen hier ziemlich nahe beieinander..." Massimo ist mit den Taten und Reden seines unmittelbaren Vorgesetzten, des Papstes, gar nicht zufrieden. Er plant eine Verschwörung. Im Vatikan regiert erstmals ein österreichischer Papst. Leo XV: hat eine Kommission für Reformen eingesetzt. Seine Kindheitsfreundin Frau Professor Erika Wagner hat den Vorsitz. Das passt einigen der Herren nicht ins Konzept. Die Autorin hat eine amüsante Gegenwartsgeschichte geschrieben, die sich stellenweise wie eine Krimi liest. Obwohl die eigentliche Handlung fiktiv ist, haben einige Geschehnisse einen hohen Wiedererkennungswert. Leo XV. ist in seiner Rolle als Papst zwiegespalten. Er möchte manches modernisieren, aber bitte nicht gleich, nicht alles, nicht in der Öffentlichkeit. Da kommen ihm die Bekenntnisse einiger katholischer Geistlicher zu den illegitimen Ehefrauen und den unehelichen Kinder sehr ungelegen. Erika liebt Leo. Allerdings weiß sie, dass ein gemeinsames Leben nicht möglich ist. Sie ist dankbar für die gemeinsame Arbeit und macht, wenn nötig, auch Druck. Aber Erika ist nicht die einzige starke Frau, die in das Geschehen eingreift. Im Hintergrund versuchen mehrere Kardinäle, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Nachforschungen zu den Unterschlagungen in der Vatikanbank stören dabei erheblich ihre Kreise. Deshalb sinnt man auf Gegenmaßnahmen. Der Schreibstil ist in großen Teilen leicht und locker. Ein feiner Humor durchzieht die Geschichte. Mancher Satz ist mit spitzer Feder geschrieben, gerade weil er der Wirklichkeit entlehnt.Allerdings gibt es auch ernste Abschnitte. Einige Sätze ließ mich nachdenklich zurück. Dazu gehört auch der obige. Beim Treffen von Papst und amerikanischen Präsident war er durchaus auf die Lage von beiden Seiten anwendbar. Die interessanten und aufschlussreichen Gespräche der Verschwörer sind in kursiv gedruckt. Sie zeigen, dass die Herren ihren geistlichen Auftrag gründlich missbrauchen. Dabei sind die Täter schnell namentlich klar, während deren Entlarvung ihre Zeit braucht. Gut gelöst finde ich die Tatsache, dass die Unterstützer des Papstes aus allen Altersschichten kommen. Zu den Stärken des Schriftstils gehören die Dialoge. Das gilt nicht nur für den Bereich der Verschwörung. Auch in anderen Gesprächen werden Kernpunkte thematisiert und aktuelle Fragen diskutiert. Insbesondere der Sinn oder Unsinn des Zölibats nimmt breiten Raum ein. Man sollte wissen, dass Fragen des christlichen Glaubens im Buch kaum eine Rolle spielen. Es geht vorwiegend um menschliche Stärken und Schwächen des Bodenpersonals. Das Cover mit dem Kreuz und Gold und Geld passt ausgezeichnet zur Thematik. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin beweist, dass man auch ernste Themen auf Leichte Art darstellen kann. Allerdings sei mir ein kleiner Kritikpunkt genehmigt. Die Schriftgröße der Printausgabe sollte unbedingt erhöht werden. Sonst wird das Lesen anstrengend für die Augen.

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    • 4
  • Rezension zu "Als Papst lebt man gefährlich"

    Als Papst lebt man gefährlich

    Zsadista

    21. September 2015 um 14:03

    Papst Leo XV. ist kein normaler Papst. Er will im Vatikan aufräumen und fängt direkt mit der Vatikanischen Bank an. Damit macht er sich aber keine Freunde. Der ein oder andere Kardinal würde Leo lieber früher wie später „abtreten“ sehen. Zurzeit befindet sich Erika, eine Freundin Leos, im Vatikan. Sie soll ein Konzil vorbereiten um Leos Reformen öffentlich zu machen. Doch ist Erika wirklich nur zum Arbeiten hier? Ihr Herz sagt ihr etwas anderes. Und dann sind noch sein alter Freund Clemens und seine Schwester Katharina da. Auch die beiden haben ein Geheimnis, mit dem sie allerdings an die Öffentlichkeit gehen wollen. Das alles bringt eine gewaltige Lawine ins Rollen. „Als Papst lebt man gefährlich“ ist der zweite Teil um Papst Leo. Man kann das Buch aber sehr gut auch als Einzelband lesen. Das Buch erscheint recht dünn mit seinen 162 Seiten. Jedoch sind die Seiten so voll gepackt, dass die Menge des Inhaltes täuscht. Die Story lässt sich recht gut und schnell lesen. Teilweise ist der Roman auch sehr humorvoll. Die Ähnlichkeiten mit dem wahren Leben sind nicht von der Hand zu weisen, was ich sehr gut fand. Zwar wird darauf hingewiesen, dass alles erfunden ist, trotzdem fand ich die Zusammenhänge zur Wahrheit sehr erfrischend. Sei dies nun der deutsche Prunkbischof oder … nein, lesen müsst ihr das schon selbst. Ich möchte ja nicht spoilern oder schon alles verraten. Trotz dass mir die Hintergründe sehr gut gefallen haben, fand ich nicht richtig in den Roman hinein. Er hat mich nicht wirklich mitgerissen. Das Buch war interessant, aber nicht direkt spannend. Das liegt nicht am Schreibstil der Autorin, das Buch ist einfach war für mich einfach so. Ich kann es auf jeden Fall für Leser empfehlen, die gerne die Wahrheit hinter den Zeilen suchen und finden wollen. 

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  • Als Papst lebt man gefährlich

    Als Papst lebt man gefährlich

    Steph86

    20. September 2015 um 08:42

    Buchinhalt ` Nachdem sich Leos Sicht der Dinge - durch seinen unfreiwilligen „Heimaturlaub“ und den Kontakt zu seinen Jugendfreunden Erika und Clemens – in manchen Bereichen veränderte, hat er’s im Vatikan nicht leicht. Den einen ist er nun zu fortschrittlich, den anderen immer noch zu konservativ. Wie gut, dass er Erika in den Vatikan geholt hat, um die von ihm eingesetzte Reformkommission zu leiten. Doch Erikas Anwesenheit sorgt ebenso für Unmut, wie Leos Bemühungen, in der Vatikanbank aufzuräumen. Während Erika versucht, Leos Reformeifer anzukurbeln, und nach und nach bemerkt, wie tief ihre Gefühle für ihn immer noch sind, denken andere darüber nach, wie man sich des ungeliebten Papstes endgültig entledigen könnte …   Leseeindruck Das vorliegende Buch ist in einem lockeren und leichten Schreibstil geschrieben, der teilweise mit guten Humor durchzogen ist. Aber es gibt nicht nur die humoristischen Szenen im Buch, sondern auch Stellen, welche den Leser zum Nachdenken anregen sollen. Das Cover passt super zur Thematik und ist daher passend gewählt. Wobei das Kreuz nicht für die christliche Thematik des Buches sprechen soll, denn diese spielt eher eine untergeordnete Rolle. Es soll eher doch um die Schwächen/Stärken der einzelnen, im Buch vorkommenden, Charaktere gehen. Jedoch hätten diese besser herausgearbeitet werden müssen. Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine gute Story. Allerdings sollte eine nächste Ausgabe einen besseren Coverschnitt haben. Auch die sehr kleine Schriftgrößte sollte zum vereinfachten Lesen vergrößert werden, damit die Konzentration der Leser nicht gestört wird. Fazit: Ein wenig mehr Spannung und bessere Ausarbeitung der Charaktere hätten der an sich guten Story geholfen. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Als Papst lebt man gefährlich

    Als Papst lebt man gefährlich

    Engel1974

    10. September 2015 um 18:35

    Nach "Die andere Schwester" gibt es mit dem Roman "Als Papst lebt man gefährlich" ein Wiedersehen mit Papst Leo XV. Inhalt: Leo XV ist noch nicht lange im Amt, hat aber jede Menge gut Ideen und Reformen geplant, die auf Widerstände im Vatikan stoßen. Diese gehen soweit, das die Widersacher planen den unliebsamen Papst aus dem Weg zu schaffen. Zum Glück findet Leo Verbündete in seinen Jugendfreunden Erika und Clements. Die Idee für diesen fiktiven Roman ist gut und auch der Schreibstil ist klar und einfach. Durch den mangelnden Spannungsfaktor liest sich das Buch allerdings sehr zäh. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin und vermochte mich einfach nicht zu fesseln. Man frag sich zwischendurch wo will die Autorin hin? und was will sie damit sagen? Auch die einzelnen Charaktere lassen keine Eigenschaften erkennen. Sie wirken sehr unnahbar, fade und farblos. Fazit: leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, gute Idee, aber mangelnder Spannungsfaktor und flache Charaktere

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  • Wer trachtet dem Papst nach seinem Leben?

    Als Papst lebt man gefährlich

    peedee

    30. August 2015 um 21:19

    Die Aufgabe des Papstes Leo XV ist nicht einfach: Einerseits soll er Reformen antreiben, andererseits die Traditionen von Jahrhunderten bewahren. Er hat Erika, eine frühere Studienkollegin, zu sich nach Rom geholt, damit sie die Reformkommission leitet. Dies bringt Unruhe in die Kurie, ebenso die Bemühungen des Heiligen Vaters, in der Vatikanbank aufzuräumen. Es herrscht offenes Misstrauen und Erika ist besorgt um das Leben von Leo. Wem kann er eigentlich noch vertrauen? Dies ist Band 2 um den fiktiven Papst Leo XV. Ich kenne den Vorgängerband nicht, werde das aber sicher noch nachholen. Das Buch hat nicht so viele Seiten, aber eine unglaubliche Fülle von Informationen und Protagonisten. Ich bin sehr an Religion und Glaubensthemen interessiert und deshalb hat mich diese Geschichte auch so gepackt. Es wird eigentlich alles thematisiert, was immer wieder in den Medien für Aufruhr sorgt: Sinn oder Unsinn des Zölibats; Priester, die heimlich eine Familie haben; Verhütung; Stellung der Frau in der Kirche; auch der palastartige Bau eines Bischofs… Mir hat der Schreibstil super gefallen, z.B. folgende Aussagen: < Leo unterbricht Rinaldo: „Das war kein Diskussionsbeitrag. Schicken Sie den Kommandanten zu mir.“ < Clemens: „Ein Christ sollte Gott lieben, den Nächsten und sich selbst. Von der kirchlichen Hierarchie steht meines Wissens nichts in der Bibel.“ < Kardinal Rossi: „Der Vatikan ist im Laufe der Jahrhunderte zu einer Institution geworden, die mehr Schatten wirft, als sie Licht spendet. Jeder, der versucht, dieses System aus Lüge, Macht und Eitelkeiten zu entfilzen, ist in grösster Gefahr.“ Eigentlich traurig… Das Buch ist ausgelesen und ich bin begeistert. Für mich hätte das Buch aber ruhig noch mehr Seiten haben dürfen, so dass die Auflösung nicht ganz so knapp hätte abgehandelt werden müssen. Zudem hatte ich mittlerweile den Überblick über die vielen Protagonisten (dank meiner Liste, wo ich immer mal spicken konnte). Mir hat der Mix aus Fiktion und Wahrheit sehr gut gefallen, ausserdem finde ich es auch mutig, sich dieses Themas anzunehmen! Fazit: 1. Den Sinn des Zölibats kann ich nicht nachvollziehen (trotz der zig Bücher, die ich schon zu diesem Thema gelesen habe); er soll die Liebe der Ordensleute auf Gott fokussieren, stattdessen führt er zu Lügen und Heimlichkeiten. 2. Es ist sehr wichtig, dass jedermann Menschen um sich hat, denen er vollständig vertrauen kann. 3. Auch Ordensleute sind einfach „nur“ Menschen.

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  • Leserunde zu "Als Papst lebt man gefährlich" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Als Papst lebt man gefährlich

    BrigitteT

    Liebe Lesefreund/innen! Ich freue mich, euch mein neues Buch vorstellen zu dürfen. "Als Papst lebt man gefährlich" ist eine Fortsetzung von "Die andere Schwester des Papstes" - derzeit als E-Book für den Kindle zum Aktionspreis von € 0,99 erhältlich - kann aber auch als eigenständiger Roman gelesen werden. Ich würde mich freuen, auch zu diesem etwas speziellen Thema zahlreiche Leer/innen begrüßen zu dürfen. Ich verlose Gutscheine für 10 Prints und stelle E-Book-Dateien nach Bedarf zur Verfügung. Die Leserunde dauert von 29. August bis 6. September. Liebe Grüße - Brigitte

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    • 19
  • Als Papst lebt man gefährlich

    Als Papst lebt man gefährlich

    kira35

    11. August 2015 um 13:33

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Weiter gehts mit der Geschichte um den - leidet fiktiven - Papst Leo XV. Nachdem sich Leos Sicht der Dinge - durch seinen unfreiwilligen "Heimaturlaub" und den Kontakt zu seinen Jugendfreunden Erika und Clemens - in manchen Bereichen veränderte, hat ers im Vatikan nicht leicht. Den einen ist er nun zu fortschrittlich, den anderen immer noch zu konservativ. Wie gut, dass er Erika in den Vatikan geholt hat, um die von ihm eingesetzte Reformkommission zu leiten. Doch Erikas Anwesenheit sorgt ebenso für Unmut, wie Leos Bemühungen, in der Vatikanbank aufzuräumen. Während Erika versucht, Leos Reformeifer anzukurbeln, und nach und nach bemerkt, wie tief ihre Gefühle für ihn immer noch sind, denken andere darüber nach, wie man sich des ungeliebten Papstes endgültig entledigen könnte ... Meinung / Fazit: Dieser Roman schließt an das Buch "Die andere Schwester des Papstes"  an. Er ist zwar als eigenständiger Roman zu lesen, doch ist es von Vorteil, wenn man den ersten Band und damit die agierenden Personen und ihre Geschichte kennt. Zwei Jahre sind ins Land gezogen und Papst Leo XV. versucht einiges an Reformen in die Wege zu leiten und "Licht ins Dunkel" zu bringen.  Erika, Leos Freundin aus Jugendtagen und nun Leiterin der Reformkommission im Vatikan, versucht ihn nach besten Kräften zu unterstützen. Doch wo etwas verändert werden soll, sind auch stets Widersacher am Werke und nicht nur Papst Leo muss um sein Leben fürchten.... Gefallen hat mir auch die Einbindung der Personen aus "Die andere Schwester des Papstes" in diesen Roman. Mutig agierte Clemens und bekannte sich zu seiner Tochter und zu seiner neuen Liebe. Leider ist dieser Roman - obwohl er einige reale Hintergründe beinhaltet - nur eine Fiktion.  Auch dieser Gesellschaftsroman von Brigitte Teufl-Heimhilcher hat mich wieder überzeugen können und mir eine vergnügliche Lesezeit bereitet.

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