Brigitte Teufl-Heimhilcher Die andere Schwester des Papstes

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Inhaltsangabe zu „Die andere Schwester des Papstes“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Anlässlich der Amtseinführung von Papst Leo XV. berichtet die Presse ausführlich über seine Schwester Maria, einer Klosterschwester. Doch dann entdeckt ein findiger Journalist, dass der Pontifex noch eine Schwester hat: Katharina. Aber die passt nicht ins päpstliche Bild, denn sie hat eine uneheliche Tochter, ist geschieden, glücklich wiederverheiratet und unterstützt auch noch die Reforminitiative! Dennoch bewegt dieser Zeitungsartikel den Pontifex dazu, sich anlässlich eines offiziellen Heimatbesuches mit Katharina zu treffen. Damit nicht genug. Eine ziemlich unpassende Krankheit zwingt ihn, ihre Dienste als Ärztin in Anspruch zu nehmen. So kehrt der Papst inkognito in das Haus seiner Schwester zurück und höchst unterschiedliche Standpunkte prallen aufeinander. Doch auch noch andere Überraschungen warten auf seine Heiligkeit. Er muss sich nicht nur mit der Tatsache auseinandersetzen, dass Florian, der ebenso gebildete, wie liebenswürdige Stiefsohn von Katharina, homosexuell ist, auch seine Freunde aus Jugendtagen haben erstaunliche Ansichten. Warum kämpft sein ehemaliger Freund Clemens bei den Kirchenreformern und warum steht auch seine ehemalige Jugendfreundin Erika auf Seite der Reformer? Längst vergessene Gedanken und Gefühle kommen in ihm hoch. Ist Rom wirklich so weit weg von der Wirklichkeit - und was ist die Wirklichkeit?

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  • Die andere Schwester des Papstes

    Die andere Schwester des Papstes
    Nik75

    Nik75

    13. July 2013 um 17:10

    Ich möchte euch das Buch „Die andere Schwester des Papstes“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher vorstellen. In dem Buch geht es um Katharina, die die ältere Schwester von Papst Leo ist. Leider ist sie schon seit Jahren mit Leo zerstritten. Als jedoch ein Papstbesucht in Wien angekündigt ist, werden sie sich wieder treffen. Ob es da ein Happy End gibt, bleibt offen und wird nicht verraten. Meine Meinung: Mir hat der Roman gut gefallen. Es ist eine interessante Geschichte, in dem das Leben eines Papstes, der natürlich auch Familie haben kann, aufgezeigt wird. Katharina ist eine bodenständige Frau und Ärztin, die sich auf Lebensmittelunverträglichkeiten spezialisiert hat. Sie ist nicht besonders gläubig und kann sich daher auch nicht mit den Ansichten ihres Bruders anfreunden. Da Katherina außerdem nicht kirchlich verheiratet ist, hat auch Leo immer wieder was an ihr auszusetzen. Als sich Leo und Katherina nach langer Zeit in Wien begegnen sieht sie wie schlecht es ihm geht. Sie stellt nach kurzer Zeit fest, dass er an einer Lebensmittelallergie leidet und so bleibt er für ein paar Wochen inkognito bei Katharina zur Behandlung. Mir hat es gefallen wenn Katharina und Leo ihre Streitgespräche über die Kirche geführt haben und nie auf einen grünen Zweig gekommen sind. Ich finde Leo hat es auch gut getan mal weg von Rom zu sein, was seine Sichtweise ein wenig geändert hat. Da ich selber nicht besonders gläubig bin, habe ich mir bei manchen Passagen etwas schwer getan beim Lesen. Da ich mich mit Reformen und Plänen der Kirche überhaupt nicht auskenne waren die kirchlichen Dinge für mich nicht so leicht nach vollziehbar und auch nicht so interessant. Ich finde aber, dass sich beim Lesen trotzdem gut unterhalten wurde und so bekommt der Roman von mir 4 Sterne.

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  • Die andere Schwester des Papstes

    Die andere Schwester des Papstes
    elschummi

    elschummi

    25. June 2013 um 17:34

    Eigentlich bin ich ja auch gläubig aber nicht so religiös wie viele Katholiken und bei dem Titel "Die andere Schwester des Papstes" hatte ich mich schon mit einem religiösen Inhalt abgefunden. Nun muss ich sagen, dass Katharina so richtig nach meinem Geschmack ist. Mein Reden, mein denken. Einfach ein zwar ungewöhnliches Thema aber sowas von witzig, spritzig, einfach wunderbar. Man stelle sich mal vor, der Papst wär der eigene Bruder. Mit Moralansichten, Einstellungen die so religiös und auf Gott bezogen sind, da möchte man nicht wissen, wie das Leben so sein könnte. Involviert oder doch ausgeschlossen, vor der Menschheit verschwiegen aber in diesem Roman von Brigitte Teufl-Heimhilcher konnte ich mich wirklich wiederfinden. Herrlich diese Katharina. Geschieden, wieder verheiratet, Mutter einer Tochter und eines Stiefsohnes, der auch noch schwul ist. Natürlich darf nichts über den Papst in dieser Richtung bekannt werden. Dazu noch eine Schwester als Nonne, die nie widerspricht. Von Kindheit an nicht einmal Durchsetzungsvermögen zeigt und in einem Kloster als Nonne beschäftigt. Von den Eltern zu religiös erzogen ist nur Katharina die Ausnahme mit eigenem Willen und eigenem Kopf. Katharina mit ihren Ansichten bringt den Papst ganz schön in Verlegenheit und wenn man so die Geschichte verfolgt, eigentlich auch ein wenig lustig. Jedenfalls hab ich sehr viel Witz in dem Roman "Die andere Schwester des Papstes" erlebt, natürlich auch ernste Situationen durchleben können. Ich kann da nur sagen, gut dass ich nicht - die andere Schwester des Papstes - bin aber Einblicke in die Denkweisen kirchlicher Würdenträger bekommen konnte, die ja auch zutreffen könnten, wär mein Bruder ein Papst. Diesen Roman kann ich nur wärmstens empfehlen. Wunderbar kann ich da nur sagen!

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  • Die andere Schwester des Papstes – Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    Herbstrose

    Herbstrose

    20. May 2013 um 22:59

    Papst Leo XV, ein gebürtiger Österreicher, soll zum bevorstehenden Welt-Jugend-Tag nach  Wien kommen. Natürlich soll zu diesem Ereignis auch seine Schwester Maria, eine Nonne, eingeladen werden. Aber da ist noch eine Schwester, Katharina, das schwarze Schaf der Familie. Sie ist Ärztin, hat eine uneheliche Tochter von einem Priester, ist geschieden und in zweiter Ehe mit einem evangelischen Mann und ohne kirchlichen Segen verheiratet, und zu alle dem ist ihr Stiefsohn auch noch homosexuell. Ihre Existenz konnte vom Vatikan  bisher erfolgreich geheim gehalten werden. Doch nun hat die Presse davon erfahren und der Vatikan und der Papst sehen sich genötigt, auch Katharina einzuladen. Diese jedoch willigt nur unter der Bedingung ein, dass auch ihr Mann und ihre Tochter eingeladen werden. – Kann der Vatikan mit den starren Konventionen brechen und wird es zu einem Treffen der Geschwister kommen? … Ein gutes kleines Buch für zwischen durch, das sich dank des wunderbar flüssigen Schreibstils der Autorin sehr gut lesen lässt. Die Protagonisten sind durchweg sympathisch,  die Dialoge voll hintergründigen Humors und die Themen über veraltete Dogmen, den Zölibat und notwendige kirchliche Reformen sind aktuell und zeitnah.

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  • Die andere Schwester des Papstes

    Die andere Schwester des Papstes
    Nik75

    Nik75

    03. May 2013 um 13:04

    Ich möchte euch das Buch „Die andere Schwester des Papstes“ von Brigitte Teufel-Heimhilcher vorstellen. In dem Buch geht es um Katharina, die die ältere Schwester von Papst Leo ist. Leider ist sie schon seit Jahren mit Leo zerstritten. Als jedoch ein Papstbesucht in Wien angekündigt ist, werden sie sich wieder treffen. Ob es da ein Happy End gibt, bleibt offen und wird nicht verraten. Meine Meinung: Mir hat der Roman gut gefallen. Es ist eine interessante Geschichte, in dem das Leben eines Papstes, der natürlich auch Familie haben kann, aufgezeigt wird. Katharina ist eine bodenständige Frau und Ärztin, die sich auf Lebensmittelunverträglichkeiten spezialisiert hat. Sie ist nicht besonders gläubig und kann sich daher auch nicht mit den Ansichten ihres Bruders anfreunden. Da Katherina außerdem nicht kirchlich verheiratet ist, hat auch Leo immer wieder was an ihr auszusetzen. Als sich Leo und Katherina nach langer Zeit in Wien begegnen sieht sie wie schlecht es ihm geht. Sie stellt nach kurzer Zeit fest, dass er an einer Lebensmittelallergie leidet und so bleibt er für ein paar Wochen inkognito bei Katharina zur Behandlung. Mir hat es gefallen wenn Katharina und Leo ihre Streitgespräche über die Kirche geführt haben und nie auf einen grünen Zweig gekommen sind. Ich finde Leo hat es auch gut getan mal weg von Rom zu sein, was seine Sichtweise ein wenig geändert hat. Da ich selber nicht besonders gläubig bin, habe ich mir bei manchen Passagen etwas schwer getan beim Lesen. Da ich mich mit Reformen und Plänen der Kirche überhaupt nicht auskenne waren die kirchlichen Dinge für mich nicht so leicht nach vollziehbar und auch nicht so interessant. Ich finde aber, dass sich beim Lesen trotzdem gut unterhalten wurde und so bekommt der Roman von mir 4 Sterne.

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  • Das schwarze Schaf der Familie und dessen Bruder

    Die andere Schwester des Papstes
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    26. April 2013 um 07:13

    Katharina ist Ärztin, hat eine uneheliche Tochter von einem Priester, sie ist geschieden und in zweiter Ehe verheiratet, aber nicht mit kirchlichem Segen. Eigentlich ist an Katharina nichts besonderes, nur eines unterscheidet sie von allen anderen Frauen ... ihr Bruder ist der Papst. Aufgrund des Lebenslaufes von Katharina entscheidet dieser, ihre Verbindung nicht öffentlich zu machen, zumal er ja glücklicherweise noch seine Schwester Maria hat, die Klosterschwester ist und mit der er Kontakt hält. Nun rückt der Welt-Jugend-Tag in Wien näher, an dem der Papst teilnehmen wird und bei Katharina kreuzt ein Journalist auf, der sie auf ihre Verbindung zum Papst befragt. Auch tritt die Frage auf, wird der Papst seine Schwester besuchen? Der Journalist wusste nicht, dass Katharina und ihr Bruder sich in 20 Jahren nur 2 x getroffen haben, das letzte Mal bei der Beerdigung ihrer Mutter, nach der sie im Streit auseinander gegangen sind. Zuviel war passiert, bei dem sich ihr Bruder in ihr Leben eingemischt hat. Katharina hat nichts gegen ein Treffen mit ihrem Bruder, unter der Bedingung, dass auch ihr Mann mit eingeladen wird. Wird der Papst es schaffen, über seinen eigenen Schatten zu springen und wird es ein Treffen zwischen den Geschwistern geben? ... Wie aktuell das Buch der Autorin ist, hätte sie sich sicher auch nicht träumen lassen. Sie schreibt noch im Buch, dass man Papst auf Lebenszeit ist, aber der aktuelle Fall von Papst Benedikt XVI zeigt auf, dass es auch anders geht, man tritt zurück. Katharina und Leo, ihr Bruder und gleichzeitig der Papst, haben sich nichts zu sagen. Sie sind vor Jahren im Streit auseinander gegangen und haben zwischenzeitlich keine Annäherung gesucht. Nun provoziert durch den Zeitungsartikel des Journalisten rückte Katharina ein wenig in die Öffentlichkeit, so dass sich nunmehr auch ein privates Treffen nicht mehr verhindern lässt. Bei diesem erkennt Katharina, dass es ihrem Bruder nicht gut geht. So ruft er sie als Ärztin auch den nächsten Tag, damit sie ihn behandelt. Sie hat gerade erst ein Buch geschrieben über Allergiebehandlung und stellt bei Leo zahlreiche Lebensmittelallergien fest. Da diese Allergien eine umfangreiche Behandlung erfordern, wird organisiert, dass Leo offiziell zwar abreist, aber inkognito zur Behandlung wieder bei Katharina erscheint und bei ihr einzieht. Er ist ein ungeduldiger Patient und zudem auch von all dem überzeugt, wozu die Kirche steht. Nun bekommt er wieder Kontakt zu einer früheren Freundin von ihm und muss erfahren, dass nicht nur sie die Reforminitiative der Kirche beführwortet. Katharina steht für vieles, was gegen den Glauben ihres Bruders geht. Er tut sich schwer im Umgang mit Katharinas Mann, denn nach dem Glauben der Kirche sind sie nicht verheiratet. Es wird gezeigt, wie Leo in Katharinas Leben eingegriffen hat, damit über allem Übel, wie eine uneheliche Tochter und das auch noch von einem Priester, das Mäntelchen der Ehrbarkeit gezogen werden kann. Der Spruch "scheinheiliger als der Papst" bekommt angesichts seiner Machenschaften eine neue Dimension. Aber Leo wird auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, mit Erika, einer Studienkollegin. Auch durch die Gespräche mit ihr beginnt ein ganz langsames Umdenken von Leo, er sieht viele Dinge anders, auch wenn er sich nicht in der Lage sieht, diese zu ändern. Die Dogmen der Kirche sind festgefahren und bedürfen dringend einer Reform, die Erika und auch Katharina unterstützen. Katharina ist in diesem Buch die Sympathieträgerin. Leo zu Beginn des Buches reichlich von sich eingenommen und überzeugt, ein wahrer Diener der Kirche. Das langsame Umdenken seinerseits erscheint mir zwar wünschenswert, aber in der Realität utopisch, aber träumen darf man ja schließlich. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lässt sich gut lesen. Der Roman ist ab und an mit östereichischen Worten bestückt, die ich nicht immer verstanden habe. Da es aber nicht so viele waren, die mir unbekannt waren, störte es den Lesefluss nicht. Ein Buch, das dem Leser einen kleinen Blick in die Belange der katholischen Kirche gewähren ließ und mit einem Ende, das zwar wünschenwert wäre, aber nicht wirklich real ist.

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  • Leserunde zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    BrigitteT

    BrigitteT

    In zwei Tagen geht's los. Ich hoffe, ihr habt in der Zwischenzeit alle das Buch zur Hand und die glücklichen Gewinner haben es mittlerweilen ebenfalls erhalten.

     

    • 55
  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    ÜBER DIE AUTORIN Geboren: 1955, verheiratet Wohnort: Wien Beruf: Immobilienbewerter und Autorin Quelle: http://www.teufl-heimhilcher.at/ PROTAGONISTEN Katharina, genannt Käthe: Mutter einer unehelichen Tochter, geschieden, wieder verheiratet und Schwester des Papstes Maria: Nonne und Schwester von Katharina und dem Papst Papst Leo XI: Bruder von Katharina und Maria, verkörpert nach außen hin, starre Glaubenssätze STORY Der Papst besucht seine Heimat in Österreich. Ein Journalist kriegt eine Story zugespielt und veröffentlicht, dass der Papst eigentlich 2 Schwestern hat. Maria, die Nonne und auch Katharina, die nicht nach den Glaubenssätzen der katholischen Kirche lebt und damit auch vom Papst verschwiegen wurde. Bedingt durch eine Krankheit bleibt der Papst nun inkognito bei seiner Schwester Katharina. Dort wird er nicht nur geheilt, sondern lernt auch das Leben außerhalb der Kirche kennen und außerdem trifft er seine alte Liebe wieder. Wird Leo seinen Glaubenssätzen treu bleiben? FAZIT Ein Buch, dass sehr flüssig, leicht und locker zu lesen ist. Die Geschichte würde sich hervorragend für eine Verfilmung eignen.

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    • 2
  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    loewe

    loewe

    31. January 2013 um 20:28

    Ich bin schlichtweg begeistert. Dieses Buch hat mich gefangen genommen. Bereits mit den ersten Zeilen ist es der Autorin gelungen sich in mein Herz zu schreiben. Ich kann gar nicht genau sagen woran ich das jetzt festmache, es ist einfach dieses Gefühl welches das Lesen ausgelöst hat…. Die Autorin spielt gekonnt auf viele Eigenschaften der katholischen Kirche an, die vielleicht endlich überdacht und überarbeitet werden sollten. In sehr unterhaltsamer Weise hat sie hier viele Klischees verarbeitet. In einigen Passagen des Buches, bekommt man als Leser ein leichtes grinsen ins Gesicht, andere Passagen regen mich einfach nur zum Nachdenken an. Auch ich würde gerne eine gewisse Reform im Kirchenwesen begrüßen. Der leichtgängige und doch tiefgründige Schreibstil macht dieses Buch zu einem sehr kurzweiligen Lesevergnügen. Es ist der Autorin gelungen, die Protagonisten sehr lebendig erscheinen zu lassen. Man fühlt sich mitten in Katharinas Haus, quasi als wäre man ein zusätzlicher Gast.

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  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    Susi180

    Susi180

    28. January 2013 um 13:06

    Die andere Schwester des Papstes... das schwarze scharf könnte man auch sagen... Katharina lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Österreich und ist dort Ärztin für Allergiebehandlungen... Eigentlich ja nichts ungewöhnliches, jedoch für die Schwester des Papstes hat sie schon paar Sachen an sich die von der Kirche vielleicht nicht so gerne gesehen werden... Welche muss man lesen, möchte nicht so viel verraten... Es kommt aber dann doch noch zum Treffen... Sie und Ihr Bruder begegnen sich und finden die Möglichkeit sich zu versöhnen oder doch nicht? ich muss sagen mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist flüssig und angenehm geschrieben. Die Hauptfiguren sind so gut dargestellt das man das Gefühl hat sie zu kennen und man bekommt einen Einblick in die verstaubte Denkweise der Kirche das ich so manchesmal gedacht habe, in welchem Jahr sind wir nochmal.... Ein Buch was man sehr empfehlen kann... Nicht nur für Leser die sich für die Kirche interessieren, sondern eher für Leser die Lust auf einen spritzigen und unterhaltsamen Roman haben... Mit seinen 144 Seiten ist es ein schönes Bettchenbuch und so behält die Geschichte auch ihre Dynamik da sie nicht zu lang erzählt wird... Genau die richtige Länge, genau die richtige Schreibweise und im großen und ganzen ganau das richtige Buch für einen gemütlichen Nachmittag... Auch das Cover finde ich sehr schön... ein gelungener Roman...

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  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    27. January 2013 um 16:51

    Inhalt: Papst Leo XV hat zwei Schwestern. Maria, eine Nonne, mit der man ihn bei dem einen oder anderen Anlass auch schon mal zusammen gesehen hat. Und eine, von der die Welt bisher nichts geahnt hat. Und genau diese „andere Schwester des Papstes“ wird auf einmal von einem jungen Journalisten entdeckt. Schon bald wird klar, warum Papst Leo XV mit dieser Schwester seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Katharina passt so rein gar nicht in das Vorzeigebild der katholischen Kirche. Aber nun hat die Presse Wind davon bekommen und ein Treffen bei seinem bevorstehenden Besuch in Wien lässt sich wohl nicht mehr vermeiden. Meine Meinung: Als die Autorin mir dieses Rezensionsexemplar angeboten hat, habe ich gerne angenommen, weil ich zum Thema „katholische Kirche“ auch so meine eigenen Gedanken und Erfahrungen habe. Dieses Buch ist zwar ein Roman mit fiktiven Personen, aber es hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Es setzt sich mich der Thematik „Reform oder Festhalten an Althergebrachtem“ in der katholischen Kirche zusammen. Einige Male sind die Worte „Gehorsam“, „Ungehorsam“ und „Gelübde“ zu lesen. Das Buch schenkt einen Einblick in das Innere des Vatikans und über die Hierarchien. Während des Lesens kommt mir nichts davon fiktiv vor. Das alles ist schon sehr real. Trotzdem handelt es sich hierbei um einen Roman. Der Schreibstil ist gut. Was mich manchmal ein wenig gestört hat, waren einige österreichischen (wienerischen?) Worte. Die meisten (wie z.B. Ordonanz und Schlagobers) habe ich zwar verstanden, aber es gab auch das eine oder andere Wort, welches ich nicht kenne. Katharina gefällt mir sehr gut. Sie ist eine ganz normale Frau mit einigen –aus kirchlicher Sicht gesehenen- Fehltritten. Sie hat trotzdem ihren Glauben behalten, wenn sie auch nicht zu allem „Ja und Amen“ sagt. Sie hat eine tolle Familie und sie beweist –in meinen Augen- Charakter. Ab und zu ist sie ein bisschen zynisch, aber das hat mir gefallen. Einen Satz habe ich euch mal mitgebracht: Zitat (eBook Pos. 765): Vermutlich hatte ihm der viele Weihrauch das Hirn vernebelt. Der Schluss des Buches kommt mir dann aber wieder sehr unrealistisch vor. Er ist zwar sehr vorsichtig fiktiv, trotzdem kann ich mir so ein Ende absolut nicht real vorstellen. Mein Fazit: Für jemanden, der sich mit den Regeln der katholischen Kirche kritisch auseinandersetzt ist das auf jeden Fall ein interessanter Roman, der sich schön lesen lässt und dem Ganzen den Ernst ein wenig nimmt.

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  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    Dreamworx

    Dreamworx

    27. January 2013 um 11:53

    Das Buch „Die andere Schwester des Papstes“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher habe ich im Rahmen einer Leserunde kennengelernt. Die Hauptprotagonistin Katharina lebt mit ihrer Familie in Österreich, sie ist Ärztin mit eigener Praxis für Allergologie, zum zweiten Mal verheiratet und hat eine uneheliche Tochter und ihr zweiter Mann einen Sohn, der homosexuell ist. Als sich der Besuch des Papstes Leo XV. in ihrer Heimatstadt ankündigt, findet ein gut recherchierender Journalist heraus, dass Katharina eine Schwester des Kirchenoberhauptes ist. Neben Katharina gibt es auch noch eine weitere Schwester namens Maria, die ihr Leben als Ordensschwester in einem Kloster verbringt. Diese hat guten Kontakt sowohl zu Katharina als auch zu ihrem päpstlichen Bruder und versucht, zwischen den beiden stets zu vermitteln. Während seines Österreichbesuchs wird Papst Leo krank und begibt sich widerstrebend in die Hände seiner Schwester Katharina zur Behandlung. Neben der für ihn ungewöhnlichen Behandlung kommt es zwischen ihnen beiden zu vielen hitzigen Gesprächen, da jeder von ihnen eine andere Meinung vertritt bzw. durch ihre unterschiedlichen Lebensweisen auch keinen Blick für die Meinung des anderen hat. Die Autorin bedient sich eines flüssigen und humorigen Schreibstils und hat auf ihre Weise liebevolle Charaktere geschaffen, mit denen man sich in diesem fiktiven Roman rundum wohl fühlt. Durch den Aufbau der Geschichte hat man vom ersten Moment an das Gefühl, mit allen unter einem Dach zu wohnen und am gemeinsamen Familienleben teilzuhaben. Die Dispute sprühen nur so vor Humor, und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass man all dies auch innerhalb der eigenen Familie erleben könnte. Die Gesprächsthemen wie Homosexualität, Zölibat oder Scheidung beschäftigen die Gemüter auch in der heutigen Zeit, was dieses Buch noch umso interessanter macht. Mir hat das Buch beim Lesen viel Spaß gemacht durch sein zeitgemäßes Thema, den wunderbaren Schreibstil sowie die sehr detaillierte und sympathische Darstellung der Protagonisten, und ich kann es nur wärmsten empfehlen.

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  • Leserunde zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    BrigitteT

    BrigitteT

    Es handelt sich dabei um einen Gesllschaftsroman, der versucht, einem ebenso aktuellem wie ernstem Thema in heiterer Weise gerecht zu werden.

    • 35
  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    19. January 2013 um 10:44

    Heute möchte ich euch das Buch "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher vorstellen. Die Autorin hat das 124 Seiten lange Buch selber veröffentlicht, was ich sehr bewundernswert finde. Vielen Dank an die Autorin, für dieses Rezensionsexemplar. Ein Jahr nach seiner Papstweihe, besucht Papst Leo XV seine Heimatstadt in Österreich. Dabei trifft er aber nicht nur auf seine geliebte Schwester Maria, die als Nonne mehr als Leos Vorstellungen entspricht, sondern auch auf das schwarze Schaf der Familie, seine Schwester Katharina. Katharina hat nicht nur ein uneheliches Kind mit einem Priester, nein, sie ist auch noch geschieden. Aber als ob das nicht schon reichen würde, ist ihr Stiefsohn auch noch schwul. Natürlich passt all das so garnicht in das Konzept des Papstes und als die beiden sich nach 10 Jahren wieder begegenen, treffen Welten aufeinander. Denn auch Katharina ist bekennende Katholikin, jedoch fordert sie Reformen, denn ihrer Meinung nach ist das System, das der Vatikan lebt vollkommen veraltet. Da beide den Dickkopf ihrer Mutter geerbt haben, kann das Treffen nur im Streit enden. Die Wogen scheinen sich jedoch zu glätten, als Leo ernstlich krank wir und nur Katharina ihm zu helfen scheinen kann, die die Gelegenheit nutz und sein ruhiges leben ordentlich durcheinander bringt. Die andere Schwester des Papstes ist ein kleines aber feines Buch für zwischen durch. Die Protagonistin Katharina ist sehr angenehm. Sie drückt sich klar und deutlich aus und weiß was sie will. Auch mit ihre Schwester Maria, aus deren Sicht man die ein oder andere Szene erlebt, kam ich sehr gut klar. Die beiden könnten sich gegensätzlicher kaum sein. Katharina weiß immer was sie will und weiß ihre Meinung klar und deutlich darzustellen. Maria hingegen ist eher zögerlicher und zurückhaltender, sie will mit aller Macht Streit verhindern und ist sehr Harmonie bedürftig. Das Klosterlerben scheint genau richtig für sie zu sein und sie liebt es dort zu leben. Mit dem Streit zwischen ihren beiden Geschwistern kommt sie jedoch nicht klar und das kann ich gut verstehen, denn jeder der beiden glaubt, das nur seine Meinung die richtige ist und versucht diese dem anderen aufzuzängen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht. Sie versteht es den Leser zu halten. Das Thema das sie anspricht, hat Brigitte Teufl-Heimhilcher gut recherchiert und auch wenn es sich um einen fictiven Papst mit einer fictiven Familie handelt, kann ich mir gut vorstellen, dass so etwas irgendwann wirklich passieren könnte. Den Rest der Geschichte fand ich allerdings eher unglaubwürdig. Das liegt vielleicht daran, dass ich den Glauben an die katholische Kirche und den Papst verloren habe, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass der Vatikan auch nur irgendwann darüber nachdenken wird das Zölibat oder änliches abzuschaffen. Daher muss ich sagen, dass dieses Buch meinen Geschmack leider verfehlt hat, was aber nicht am Schreibstil sondern einfach am Thema liegt. Fazit: Alles in allem, ein gutes Buch für zwischen durch, dass sich leicht und flockig liest. Leider hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Thema, wie oben erwähnt. Aber wer sich sehr für die Kirche und den Papst interessiert, ist hier wohl genau richtig, denn der Schreibstil ist überragend. Deshalb bekommt das Buch von mir 3 von 5 Kolibris. (Rezension von Admin Alex)

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  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    kira35

    kira35

    24. November 2012 um 20:46

    Kurzbeschreibung: Papst Leo XV besucht ein Jahr nach seiner Amtseinführung seine Heimat Österreich. Ein junger Journalist entdeckt, dass der Papst neben Maria, einer Ordensschwester, noch eine andere Schwester hat. Es ist die Ärztin Katharina, das schwarze Schaf der Familie, die nicht so recht ins Bild des Papstes passt. Durch den Bericht in der Zeitung fühlt sich der Papst genötigt, auch Katharina und ihre Familie zu besuchen. Eine Erkrankung zwingt ihn dazu, seinen Aufenthalt - ikognito - bei Katharina zu verlängern . Da beide schon immer unterschiedliche Standpunkte vertraten, prallen zwei Welten aufeinander. Fazit: Mit viel Witz und Humor beschreibt die Autorin in dieser fiktiven Geschichte eine Familie, die es in der Realität durchaus geben könnte. Katharina, die eine uneheliche Tochter von einem Priester hat, geschieden ist, wieder verheiratet mit einem netten Mann, dessen Sohn homosexuell ist. Maria, die stille, unsichere Ordensschwester, die zwischen Bruder-Papst und Schwester steht. Und zu guter letzt Papst Leo XV, der sich schon als Kind nicht mit den Schwestern verstand. Maria, die fügsame, kann er akzeptieren, nur mit Katharina, deren Lebenseinstellung und ihren Standpunkten, die so gar nicht in das Leben des Pontifex passen, hat er so seine Probleme. Die Autorin bringt in dieser Geschichte auch die Einstellung der katholischen Kirche gegenüber Geschiedenen und Homosexuellen zur Sprache. Ein Thema, das auch in der Realität immer ein Thema der Kirche ist und wohl auch einer Reformierung bedarf. Durch den flüssigen Schreibstil und die bildhafte Beschreibung der Protagonisten und deren Umfeld fliegen die Seiten nur so dahin. Das in schwarz- weiß gehaltene Cover besticht durch seine Schlichtheit und passt gut zum Inhalt des Buches. Schwarz für den Priesterstand und weiß für das Papsttum, so lege ich es aus. Ein gut geschriebenes, unterhaltsames Buch, das ich weiterempfehlen kann. Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt sie Romane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinander setzt.

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  • Rezension zu "Die andere Schwester des Papstes" von Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Die andere Schwester des Papstes
    Ellynyn

    Ellynyn

    16. November 2012 um 00:13

    Ein Jahr nach seiner Einführung in das Amt, kommt der Papst in seine Heimat. Nach Österreich. Im Vorfeld des Aufenthaltes recherchiert ein junger Journalist, dass der Papst nicht nur eine Schwester – so wie bisher bekannt – hat, sondern noch eine weitere Schwester sein eigen nennt. Das schwarze Schaf der Familie wurde bisher verschwiegen und versteckt. Schliesslich entspricht die resolute Ärztin Katharina nicht dem Frauenbild der katholischen Kirche und schon gar nicht dem ihres Bruders Leo, dem Papst. Katharina, die eine uneheliche Tochter hat, geschieden und auch noch wiederverheiratet ist, ist so etwas wie der Supergau für Leo. Doch der Papst muss sich wohl oder übel mit seiner ‘mißratenen’ Schwester auseinandersetzen, die sich verbal sehr gut zur Wehr setzen kann. Zwischen den zwei so unterschiedlichen Geschwistern steht Maria. Die älteste Schwester und Nonne. Eine ängstliche, fügsame Frau, die es allen doch nur Recht machen will. Das Buch liest sich flüssig und ist sprachlich sehr gut. Mit einem gewissen Amüsement erlebt der Leser wie sich die Geschwister Leo und Katharina nach Jahren der Entfremdung wieder finden. Doch das ist ein langer und auch schmerzlicher Weg. Leo, verbohrt und völlig in seiner klerikalen Welt gefangen kann seine Schwester nicht verstehen. Und auch wenn Katharina auf den Leser sehr sympathisch wirkt, so ist auch sie eine Protagonistin mit Schwächen. Doch die Autorin beschreibt sie sehr witzig und im Grunde gibt es in dem Buch keinen Bösewicht, oder Heiligen. Die Zeit, die Leo – mehr oder weniger erzwungen – bei seiner Schwester verbringen ‘muss’, ist für sie beide nicht einfach. Doch in Leo beginnt ein Umdenken. Langsam, aber doch. Und er trifft auf Menschen, die ihm früher viel bedeutet haben. Die Protagonisten sind alle sehr menschlich beschrieben. Mit all ihren Vorzügen, Schwächen, Macken, liebenswürdigen Eigenschaften. Die Probleme mit denen die Kirche zu kämpfen hat, sind nicht neu. Sie sind ein Bestandteil des Buchs und natürlich auch der Auseinandersetzungen zwischen den Geschwistern, deren Weltbilder eben völlig unterschiedlich sind. Für meinen Geschmack hat die Autorin etwas zuviel angepackt. Uneheliches Priesterkind, Scheidung und Wiederverheiratung, einen homosexuellen Stiefsohn samt Freund, usw. Aber dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und nur die geringe Seitenanzahl des Buches bedauert.

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