Brigitte Trümpy-Birkeland Sternenkind

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Inhaltsangabe zu „Sternenkind“ von Brigitte Trümpy-Birkeland

'Die Vorstellung, ich als Großmutter müsse vielleicht meinen Enkel überleben, stürzte mich in tiefste Verzweiflung.' Brigitte Trümpy-Birkeland muss erleben, wie bei ihrem sechsjährigen Enkel Till ein Gehirntumor diagnostiziert wird. Fortan spielt sich ein großer Teil des Familienlebens auf der Kinderkrebsstation ab, dem 'Planeten Onko'. Von den schrecklichen Erfahrungen mit der Krankheit, aber auch von den kleinen glücklichen Momenten und der inneren Stärke von Till erzählt dieses berührende Buch.

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    Sternenkind
    theophilia

    theophilia

    29. June 2017 um 13:14

    Inhalt:Oma Brigitte Trümpy-Birkeland bekommt am 19.12.1999 einen Enkel von Ihrer Tochter geboren. Sie entdeckt in der Geburt einen neuen Lebenssinn, nämlich das neue Menschlein zu begleiten.Kurz darauf wird eine Enkelin geboren. Erste Lebensstürme ziehen auf, als Malin an einer geheimnisvollen Krankheit erkrankt und tagelang nur noch Schreit. Doch diese Phase hat auch ein Ende. An Weihnachten 2006 scheint alle Not ein Ende zu haben. Die Familie hat ein wunderbares Weihnachtsfest. Doch einen Tag später bricht Till immer wieder auf nüchternen Magen. Schnell eingeleitete Diagnose stellen fest, dass der Junge unter einem aggressiven Hirntumor leidet. Die Welt der Oma, die in der Schweiz Meme heißt, bricht zusammen. Aus Wichtigem wird unwichtiges und zur Nichtigkeit. Die Familie kann die Stürme und Orkane nicht abwehren, doch in ihrem Boot wollen sie sich entscheiden welche Farben und Inhalte das Sturmleben haben soll. Kerstin, Tochter der Autorin bittet ihre Freunde um Hilfe. Denn alleine ist das Projekt Till nicht zu bewältigen. Viele hilfreiche Hände kommen immer wieder und unterstützen die Familie, damit sie fröhlich ihren Sohn begleiten können. Er sagt immer wieder: Wir haben solches Glück!Da Familie Birkeland eine kirchenferne Familie ist, sucht sich Till selber Antworten auf seine spirituellen Fragen und findet seinen Gott mit dem er spricht und sich am Tag seines Todes abgeholt fühlt. Den Weg und die Antworten auf seine Fragen könnt ihr dem Buch entnehmen. Zudem findet Brigitte Trümpy-Birkeland mit Hilfe ihres Enkels zu ihrer aktuellen Lebensbestimmung. Sie gründet eine Selbsthilfegruppe.Meine MeinungDas Cover des Taschenbuches ist in lebensbejahendem Rot gehalten. auf dem Titelbild ist Till kurz vor seiner Erkrankung. Auf dem Bild hat er Schmetterlingsflügel. Es scheint, als wolle er hinter einem Theatervorhang verschwinden. Ein schönes Bild, welches schon jetzt darstellt, dass er einmal den Flug in seinen Himmel antreten wird. Auf dem Rücken des Buches wird kleiner Teil der Geschichte zur Einstimmung wiedergegeben.In dem ergreifenden Buch über das persönlich erlebte Schicksal schreibt die Oma von Till Frau Brigitte Trümpy-Birkeland sehr eindrucksvoll und detailliert. Die Sprache ist verständlich und nachvollziehbar. Viele Tatsachen werden mindestens 2 bzw. 3 Adjektiven ausgeschmückt. Die Geschichte war für mich so ergreifend, dass Tränen flossen. Diese bewirken aber die sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Thema und sind hilfreich und nützlich.Die Literatur beginnt mit einer Widmung für die Familie ihrer Tochter.Nach dem Inhaltsverzeichnis mit Seitennummernangabe folgt das Vorwort der Fachpsychologin der Kinderklinik Zürich. In 28 kurzen und längeren Kapiteln schreibt Frau Trümpy-Birkeland sehr ausführlich wie es war mit einem Kind zu leben, dessen Zukunft gestohlen worden war. Im Inhaltsverzeichnis sind 2 Kapitel nach dem Sturm etwas abgetrennt angehängt. Das Buch endet mit einem Nachtrag, Danksagung und Glossar in dem die original schweizer Gesprächstexte in deutscher Schriftsprache übersetzt sind. Im Anhang an das Buch gibt es 3 Buchtipps, die sich mit Tod und Krankheit weiter auseinandersetzen. Mir hat sehr gut gefallen, dass sehr viele Ortsangaben in dem Buch vermerkt sind. So konnte ich mir die Reisen von Till ins Blaue und Gelbe Haus anhand der Landkarte nachverfolgen. Was kann ich aus dem Buch lernen.1. die Tatsache, dass ich mir Hilfe holen kann, wenn ich meine Hilfe zu brauchen2. Die Autorin konnte zwar nichts an der Tatsache des Hirntumors ändern, aber sie konnten verhindern, dass er der einige Lebensinhalt wurde. Tills Lebensfreude sollte nicht darunter leiden. Dankbarkeit und der Blick auf was gut und schön war, sollte erhalten bleiben. FazitIn unseer moderne Welt wird alles Leid und Not ausgeblendet. viele Familien zerbrechen an der Tatsache, dass sie ihre Probleme alleine durchstehen müssen. Es gibt wenige Familien, die positiv mit Negativem umgehen können. Daher ist es gerade so wichtig diese Lebensschicksale zu lesen und zu wissen, dass es auch möglich Glück im Unglück zu haben. Herzliches Dankeschön an den Herder Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.zur AutorinFrau Brigitte Trümpy-Birkeland, 64 Jahre alt, wohnt in Netstal in der Schweiz. Nachdem ihr Enkel am Hirntumor verstorben war, gründete sie eine Selbsthilfegruppe www.sternenkinder-grosseltern.ch. Diese ist eingebettet in die Internetseite www.sterntaler.ch, www.herzensbilder.ch und www.sternenkinder-geschwister.ch.

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