Brigitte Werner

 4.3 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf von Brigitte Werner

Brigitte Werner wurde 1948 geboren. Arbeitet und lebt im Ruhegebiet. Unterrichtet zehn Jahre Grundschulkinder, verkaufte Blumen, gekellnert, Leute durch die Gegend gefahren, Geschichten erzählt und andere zum Erzählen gebracht. Heute wohnt sie in Herne über ihrer Lieblingsbuchhandlung.

Alle Bücher von Brigitte Werner

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Brigitte WernerKotzmotz der Zauberer
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Kotzmotz der Zauberer
Kotzmotz der Zauberer
 (16)
Erschienen am 21.10.2011
Brigitte WernerKleiner Fuchs, großer Himmel
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Kleiner Fuchs, großer Himmel
Kleiner Fuchs, großer Himmel
 (2)
Erschienen am 26.08.2015
Brigitte WernerWUM und BUM und die Damen DING DONG
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WUM und BUM und die Damen DING DONG
WUM und BUM und die Damen DING DONG
 (2)
Erschienen am 01.05.2017
Brigitte WernerDer kleine Murps
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Der kleine Murps
Der kleine Murps
 (1)
Erschienen am 23.08.2017
Brigitte WernerBommelböhmer und Schnauze
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Bommelböhmer und Schnauze
Bommelböhmer und Schnauze
 (1)
Erschienen am 24.02.2016
Brigitte WernerCrazy Dogs
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Crazy Dogs
Crazy Dogs
 (2)
Erschienen am 08.10.2013
Brigitte WernerKabulski und Zilli - Ohwiewunderbarschön
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Kabulski und Zilli - Ohwiewunderbarschön
Kabulski und Zilli - Ohwiewunderbarschön
 (0)
Erschienen am 01.02.2012
Brigitte WernerIch, Jonas, genannt Pille, und die Sache mit der Liebe
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Ich, Jonas, genannt Pille, und die Sache mit der Liebe

Neue Rezensionen zu Brigitte Werner

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Rezension zu "Der kleine Murps" von Brigitte Werner

Eine vergnügliche Geschichte zum Thema Identitätsfindung
Kinderbuchkistevor 10 Monaten

Eine vergnügliche Geschichte rund um das Thema Identitätsfindung


Eigentlich heißt unser Protagonist Bruno doch jeder mit dem er zu tun hat nennt ihn anders, nur Bruno sagt eigentlich keiner.
Seine Mutter sagt, "kleiner Murps" zu ihm. Für seinen Vater ist er "Hase" und für Opa "Mäuselein". Das sind nur einige der Kosenamen, die unsern kleinen Bruno durch sein Leben begleiten bis es ihm an einem Montagmorgen reicht.
Er möchte viel lieber jemand ganz anders sein erklärt er seiner überraschten Mutter beim Frühstück. Doch nun möchte die Mama von ihrem kleinen Murps wissen wer er denn gerne wäre. Schlagfertig ruft er : "Heute bin ich ein Gurps" ohne überhaupt zu wissen was ein "Gurps" eigentlich ist.
Ein "Gurps" mag nur grüne Sachen. Grünes Essen, grüne Kleidung, grüne Möbel erklärt er und da die Mutter ihren Sprößling sehr lieb hat geht sie auf seine Bedürfnisse ein, hilft ihm sogar auf sehr einfühlsame Weise ein "Gurps" zu sein.
Zufrieden schläft dieser an diesem Tag ein.
Am Dienstagmorgen steht der kleine Murps, Gurps auf und erklärt wieder zur Überraschung der Mutter, dass er kein Gurps mehr sein mag. Am Dienstag ist er ein "Purps" .Wieder stellt sich die Mutter auf die neue Situation ein und hilft ihrem Kleinen auch als Purps glücklich zu sein. Eine lustige Episode, denn bei Purps denken nicht nur wir sondern auch die Mutter zunächst etwas ganz anderes.
So geht es weiter durch die Woche. Am Mittwoch ist er ein gefährlicher "Knurps", am Donnerstag ein unsichtbarer  "Durps". Für den Freitag hat er sich etwas besonderes ausgedacht. Am Freitag ist er ein "Lurps" Lurpse haben jeden Freitag Geburtstag. Am Samstag wacht Bruno vom vielen feiern am Vortag mit Bauchweh auf. Und da er Bauchweh hat ist er am Samstag ein "Zurps", die haben Bauchweh.
Und selbstverständlich kümmert sich die Zurpsmama auch dieses Mal liebevoll um ihren kranken Zurps.
Was ist Bruno am Sonntag?
Ein "Urps", "Orps" oder "Turps"?
Nein!
Vielleicht ein "Furps", "Hurps" oder "Surps"?
Nein!
Am Sonntag ist Bruno einfach Bruno!
*
Und am Montag darauf?
Wer weiß was unserem kleinen Murps noch so einfällt?

*
Dieses tolle, phantasievolle, empathische  Bilderbuch dringt nicht nur tief in die Seele eines Kindes ein sondern zeigt auch wie wichtig es ist, das wir Erwachsene auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und Rücksicht nehmen. Nun mögen viele Erwachsene sagen, dass im Alltag nicht so viel Zeit bleibt sich so intensiv mit den spontanen Ideen auseinander zu setzten. Sicherlich richtig, aber es geht nicht darum dem Kind alles recht zu machen sondern zu signalisieren, das man die Bedürfnisse ernst nimmt und so weit es geht darauf ein geht.
*
Brigitte Werner ist es gelungen, das wichtige Thema der Identitätsfindung in eine wunderschöne Geschichte zu integrieren. Ihr Schreibstil ist unglaublich leicht, empathisch, fröhlich, feinfühlig und liebevoll.
Dabei positioniert, verteilt sie die zu erzählenden Inhalte geschickt in Bild und Text.
Die recht ungewöhnlichen, sehr ausdrucksstarken, detailbewussten Zeichnungen haben eine eigene Dynamik. Sie visualisieren nicht nur das, was wir erzählt bekommen sondern noch viel mehr darüber hinaus.
Sie schafft es auf besondere Weise uns die Gefühlswelt des Kindes näher zu bringen und gleichzeitig den Kindern zu vermitteln, das es völlig oky ist sich auszuprobieren. Mal böse, mal schutzbedürftig, mal riesengroß und überlegen, mal frech und wild, mal gefährlich und dann wieder auch nur Ich sein.
*
Unsere Lesekinder im Alter zwischen 3 und 7 Jahren hatten sehr viel Spaß mit diesem Buch.
Es regte sie an selbst darüber nach zu denken wer sie sind und wer sie gern einmal sein möchten. Ihnen ist bewusst geworden, das man viel ausprobieren, in Rollen schlüpfen kann um zu sehen wie man sich einerseits in einer anderen Rolle fühlt und andererseits wie die Umwelt auf das andere reagiert.
Ja, und so ganz nebenbei lernten sie dann auch noch die Wochentage kennen.
Die Kleinsten waren 3 Jahre und ich dachte zunächst, dass sie nicht viel vom Inhalt verstehen würden erstaunlicherweise war dies nicht so. Jasper 3 Jahre und 2 Monate alt erklärte mir, dass es nicht anders ist als Rollenspiel im Kindergarten. Da kann man Löwe oder Ritter oder Räuber sein und Pirat.
Wie wahr!

Dieses Buch macht einfach nur Spaß!
Weckt aber bestimmt bei dem ein oder anderem kleinen Zuhörer das Bedürfnis es Bruno gleich zu tun.
So geschehen bei uns zu hause.
Ich bin am ersten und zweiten Tag auch darauf eingegangen, so gut es zeitlich möglich war und ich gestehe ich habe das Spiel mit viel Freude mitgespielt und mir die Zeit genommen. Am dritten Tag jedoch habe ich den Spieß einmal umgedreht. Da habe ich unserem Jüngsten morgens erklärt, das ich einmal nicht Mama bin sondern Mima. Mimas sind gemütliche aber auch faule Wesen, die sich gern bedienen lassen und am liebsten einfach in eine Decke gerollt auf dem Sofa liegen und Musik hören. Wenn  sie das dann eine lange Weile gemacht haben, turnen sie gerne oder gehen im Wald spazieren um sich danach gleich wieder in ihre Decke zu kuscheln um sich verwöhnen zu lassen.
Das war ein Spaß!

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Ramgardias avatar

Rezension zu "Kotzmotz der Zauberer" von Brigitte Werner

Ein wundervolles Buch über Freundschaft
Ramgardiavor einem Jahr

Ich hatte das besondere Glück, dass mir der fluchende Zauberer und der zerzauste Hase von Brigitte Werner persönlich vorgestellt wurden. Es war eine zauberhafte Lesung, die Drittklässler waren sofort begeistert von den Worten, die der wütende Zauberer schrie: "Verstinkter Affenhintern in Puppssuppe", war sein liebstes Schimpfwort.

Doch da taucht der kleine Hase auf und der liebt Worte wie "Samtkätzchenduftgestreichel" oder ganz leise geflüstert "Monarosadella".

Der Hase begreift bald, dass der dunkel gekleidete Zauberer in seinem dunklen Haus sitzt und traurig ist, weil er keinen Freud hat. Mit so einem Meckerfritzen will ja keiner befreundet sein, nein, alle Tiere fürchten sich vor seinen Wutausbrüchen.

Nur der kleine Hase ist entschlossen dem Zauberer ein guter Freund zu sein und da muss er einiges ertragen, aber er macht den Zauberer immer wieder darauf aufmerksam, dass sie beide etwas gelernt haben. So zum Beispiel, dass die Wut sich gerne durch böse Worte äußert und dass an Tage, die "Hasen-Knutsch-Kuss-Freunde-Klopfherz-Lieblingstag" heißen, wunderbare Dinge passieren.

Am Ende feiern alle Tiere, und Zauberer und Hase bekommen einen Namen.

Ich habe, wie Sie sehen, sofort das ganze Buch gelesen und ein wenig habe ich das Streicheln des Hasen gespürt. Ja, Freundschaft und Nähe ist mit das Wichtigste im Leben.

Ein Buch zum (ver)lieben, es zaubert ein Lächeln ins Gesicht des Lesers. Und ich finde, es gibt so viele Probleme auf der Welt, wenn wir ein wenig von den beiden lernen könnten, würde vieles schöner werden. Dazu kommt die wunderschöne Sprache und tolle Wortkreationen. Besonders das Streichelwort "Monarosadelle" sollten wir öfter flüstern.

Frau Werner hat mit ins Buch geschrieben, dass sie mir so gute Freunde wünscht, wie der Zauberer und der Hase welche sind. Ich denke, die habe ich auf jeden Fall und ich bin sehr froh darüber.

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Kleiner Fuchs, großer Himmel" von Brigitte Werner

eine kindgerechte, einfühlsame, poetische Geschichte zum Thema Tod und den Vorstellungen über das Le
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Wenn ein lieber Angehöriger stirbt stehen wir dem meist traurig gegenüber. Häufig sind wir Erwachsenen sprachlos in unserer Trauer.
Und dann sollen wir noch Kindern erklären was der Tod ist?
Kinder haben Fragen.
Kinder stellen Fragen.
Fragen die manchmal so komplex sind, dass es uns nicht leicht fällt sie in der Situation zu beantworten.
Gut, wenn es dann Bücher gibt, die die Sprachlosigkeit etwas nehmen können, uns helfen Kindern ihre Fragen zu beantworten.

Im Idealfall hat man mit Kindern schon über das Thema Tod gesprochen bevor ein solcher Fall eintritt. Es muss ja auch gar nicht sein, dass in der eigenen Familie dieses Ereignis auf einen zu kommt. In Nachbarschaft oder bei Freunden, überall wird man irgendwann mit dem Thema Tod konfrontiert.
Wir hier im Blog haben einen eigenen Bereich in dem wir Bücher wie dieses hier vorstellen.
So kann jeder individuell entscheiden welches Buch vielleicht grade in Frage kommt.

Der vorliegende Titel erzählt mit relativ viel Text und sehr eindrucksvollen Illustrationen auf poetische, und leicht verständliche Art viel rund um das Thema Tod. Dabei regt es zum Nachdenken an und bietet eine Reihe von Gesprächsanlässen, auf die man ruhig direkt kurz eingehen sollte.
Wir haben aufkommende Fragen oder Einreden kurz wiederholt, und schriftlich festgehalten um sie nach der Geschichte aufgreifen zu können. So fühlen sich die Kinder verstanden auch wenn man erst die Geschichte weiter verfolgt.

Der kleine Fuchs ist Protagonist dieser Geschichte.
Sein Großvater ist grade gestorben und wie alle Kinder hat auch der kleine Fuchs unzählige Fragen die ihm durch den Kopf gehen.
Eine der Fragen, die immer kommt ist:
"Wo ist Großvater jetzt?"
Und die Eltern antworten wie alle Eltern es machen.
Sie erzählen vom Himmel.
Doch das reicht einem als Antwort nicht. Also fragt man weiter.
Wer kümmert sich dort um ihn, wo wohnt er genau, wer sorgt sich um ihn...?
Der kleine Fuchs fragt und fragt und die Eltern erzählen von dem großen Fuchs im Himmel, der alle beschützt, allen eine neue Heimat gibt und alles weiß.
In der Nacht träumt der kleine Fuchs von alle dem und er sieht den Großvater, dem es beim großen Fuchs richtig gut geht. Der Großvater winkt ihm sogar zu.
Als er aufwacht ist der kleine Fuchs schon nicht mehr so traurig denn er wusste jetzt ja, dass es dem Großvater gut geht.
Doch als er im Wald an eine Stelle kommt, die ihn an den geliebten Großvater erinnert wird er wieder traurig. Das Eichhörnchen bemerkt es und versucht ihn zu trösten. Erzählt von dem großen Eichhörnchen, dass jetzt auf den Großvater aufpasst.
Wieder stellen sich dem kleine Fuchs Fragen. z.B. "Wieso passt jetzt das große Eichhörnchen auf ihn auf und nicht der große Fuchs?"
Das Eichhörnchen wiederum kennt den großen Fuchs nicht denn ihm wurde von den Eltern ja die Version der Eichhörnchen erklärt.
In den nächsten Nacht träumt der kleine Fuchs wieder. Dieses Mal vom Großvater und dem großen Eichhörnchen und wieder merkte er, dass es dem Großvater gut ging.
Am nächsten Tag trifft er auf eine kleine Schnecke, die ihn ihre Version des Lebens nach dem Tod vermittelt und wieder Fragen aufkommen lässt.
Es folgt eine Nacht in der der kleine Fuchs das gehörte wieder verarbeitet und der nächste Tag bringt weitere Begegnungen, die dem kleinen Fuchs immer mehr Fragen beantworten, neue Erkenntnisse liefern.
Buntsprecht, Frosch, Eule helfen auf ihre Weise dem kleinen Fuchs bei seiner Trauerarbeit, die letztendlich klar macht, dass der Himmel Platz für alle hat, egal an wen oder was sie glauben oder wer sie sind. Wo alle aufeinander achten und gemeinsam glücklich sind.

So einfühlsam und poetisch wie die Geschichte sind auch die Illustrationen, die die Gedanken und Vorstellungen visualisieren und gleichzeitig eine große Zuversicht und Klarheit vermitteln.

Ein Buch, dass für Kinder ab etwa 4,5 bis 5 Jahren gut geeignet ist.
Auch kleinere Kinder können die Geschichte inhaltlich schon verstehen und verinnerlichen jedoch sollte man die Geschichte mehr erzählen als Vorlesen oder nur einen Teil vorlesen denn sie wären mit der kompletten Textmenge wahrscheinlich doch etwas überfordert.
Nicht aufgrund der Sachverhalte sondern einzig und allein aufgrund der Länge.

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