Brita Rose Billert Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

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Inhaltsangabe zu „Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation“ von Brita Rose Billert

Blue McKanzie, ein zwölfjähriger Großstadtjunge, schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein durch die Straßen Chicagos. Sein Vater, der die Familie verlassen hatte, als sein Sohn fünf war, lässt den Jungen auf Anweisung des Jugendamtes von der Polizei einfangen und tritt das Sorgerecht an Wayton Stone Horse ab, den Großvater des Jungen. Doch Blue hat ganz andere Lebensvorstellungen und ist nicht begeistert, als er feststellt, dass er zur Hälfte Indianer ist und nun auf der Pine Ridge Indianerreservation leben soll. Nur seiner Schwester Bonnie zuliebe erträgt er die anfänglichen Schikanen und unterdrückt den Impuls, einfach wieder abzuhauen. Und dann sind da noch die Pferde … und Großvater Wayton, der einen eigentümlichen Zauber auf ihn ausübt. Als plötzlich die Pferdeherde der Familie verschwunden ist, muss auch Blue sich bewähren.

Schönes abenteuerliches Jugendbuch über die Kämpfe, die ein Dreizehnjähriger, ein Lakota-Halbblut, auskämpfen muss.

— karatekadd

Bewegende, spannende und gefühlvolle Geschichte mit perfekter Verflechtung indianischer Weisheiten, Spirits und modernem Leben.

— Rosenwelt

super spannend, informativ und geht tief unter die Haut

— Ishoro

Spannende Familiengeschichte für Jugendliche und Erwachsene auf der Pine Ridge Indianerreservation!

— Maggi

Tolles Buch! Ich habe mich richtig hineinversetzten können.

— abetterway

Beeindruckender Roman über das heutige Leben der Indianer!

— mabuerele

Sehr spannende und emotionale Familiengeschichte

— Sina1

Wow! Ein wunderschönes Buch über Indianer und ihr Leben, unglaublich schön und spannend zu lesen. Klare Empfehlung!!

— duceda

Schöne, nachdenkenswerte Geschichte über einen Indianerjungen, der seine Familie findet.

— Saphir610

Kinder- und Jugendbuch, welches gleichermaßen Erwachsene beeindruckt.

— esposa1969

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  • Tunkashilas Stone Horses

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    karatekadd

    26. March 2016 um 16:59

    Steinpferde. Eine Weile glaubte ich bei der Lektüre dieses Buches, dass dies eine bestimmte Rasse von Pferden, eine bestimmte Art von Mustangs wäre. Aber es nicht so lang gedauert, da war klar, dies sind die Pferde der Stone Horse Familie auf der Pine Ridge Reservation in South Dakota, von der schon öfter auf Litterae-Artesque die Rede war. * * * Die Farben der Sonne – Die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Ridge Reservation von Brita Rose-Billert, lässt vom Titel her ja auch ein Sachbuch schlieen, aber hier handelt es sich um einen schön geschriebenen Jugendroman. Blue Light Shadow nennt sich ein Dreizehnjähriger in Chikago, der sich obdachlos durch das Leben kämpft. Die Mutter, eine Lakota, die von seinem Vater, einem weißen Rechtsanwalt geschieden ist, starb vor einiger Zeit, seine kleine Schwester Bonnie lebt bei Pflegeeltern. Der Großvater sucht nach ihm und bittet den Vater um das Sorgerecht. So muss sich Frank McKenzie plötzlich wieder seiner „ehemaligen“ Familie widmen. Er bringt den Sohn in die Reservation zu Wayton Stone Horse, dem Großvater. Auch die Schwester kommt zu den Großeltern. Schule gibt es auch auf der Reservation und außerdem gibt es Mitch. Und beizeiten eine Prügelei. Eines Tages ist die Pferdeherde der Steinpferd-Familie ausgebrochen. Blue, sein Cousin Mitch, dessen Vater Joe und einige Freunde machen sich auf die Suche. Werden sie die Pferde wiederbekommen? * * * Die Rolle des Großvaters ist eine Doppelrolle. In ihr wird der Glaube der Lakota an Tunkashila, den Großvater, der mit Wakan Tanka, dem Großen Geheimnis, zusammenhängt, deutlich. So kommt nicht nur der alte Lakota zu Blue nach Chikago, sein Geist bleibt auch bei dem Jungen, dem der Alte nicht mehr aus dem Kopf geht, auch wenn er ihn ablehnt. Dies symbolisiert, dass Blue den Lakota in sich noch nicht ganz abgelegt hat, auch wenn er kein Indianer sein will. Vorerst. Großvater Stone Horse ist in seiner Weisheit ähnlich einem Medizinmann. Er hält die Familie zusammen und erzählt den Jungen die Geschichte der Steinpferde und wie die Lakota zu diesen fanden. Auch Frank McKenzie wird die Farben der Sonne wiederfinden. * * * Brita Rose-Billert erzählt auch von den immer noch sehr ärmlichen Zuständen auf der Reservation und dass die Lakota immer noch nicht frei über ihre Arbeit und Wirtschaft entscheiden können. Im ersten Moment erschien mir das Buch wie viele andere auch. Wodurch sticht es hervor? Überzeugt hat mich weniger die Geschichte um die Pferdeherde, es ist die Geschichte um den Großvater und seine Bedeutung in der Familie. Die Autorin, im Hauptberuf Krankenschwester und Pflegerin, pflegt engen Kontakt zu ihren indianischen Freunden vor allem in Kanada. Westernreiten ist ihr Hobby. Sie schreibt über Indianer. Zum Beispiel auch Krimis. Eine indianische Ärztin ist ebenfalls unter ihren Helden. Damit bedient sie ein doch ziemlich breites Romanspektrum, welches aber immer irgendwie ihrer Helden der eigenen Kindheit in den Fokus rückt. Die Farben der Sonne ist ein schönes Buch und stellt sicherlich ein schönes Geschenk für junge Leute dar. Ich konnte Brita Rose-Billert auf der Leipziger Buchmesse am Stand des Traumfänger-Verlages kennen lernen und denke, das war das erste Buch, welches ich von ihr las. Lieben Dank für das Rezensionsexemplar. ► DNB / Traumfängerverlag / Hohenthann 2013 / ISBN: 978-3-941485-19-8 / 238 S. © KaratekaDD

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  • Tolles, durchweg überzeugendes Buch für Jugendliche und Erwachsene

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Maggi

    Mit „Die Farben der Sonne“ liegt ein sehr überzeugender, stimmungsvoller und mitreißender Jugendroman vor, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden. Vom ersten Wort an ist die Geschichte atmosphärisch dicht, sehr intensiv geschrieben und man kann sofort mit den Figuren mitfühlen. Besser kann ein Einstieg nicht gelingen. Nun zum Inhalt: Der junge Walter McKenzie, der sich selbst viel lieber als Blue Light Shadow bezeichnet, lebt in Chicago auf der Straße, nach dem viel zu frühen Tod seiner Mutter. Sie war eine Lakota-Indianerin, die vor Jahren ihre Heimat verlassen hatte und in zweiter Ehe mit einem Oneida-Indianer verheiratet war. Blues leiblicher Vater ist schottischer Herkunft und dieser bekommt nun von der Jugendfürsorge das Sorgerecht und Blue wird von der Polizei von der Straße gefangen. Der Vater tritt das Sorgerecht jedoch sofort an die Großeltern ab, ein altes Lakota Ehepaar mit Nachnamen Stonehorse, welches auf der Pine Ridge Indian Reservation lebt. Nur um seine geliebte Halbschwester Bonnie wieder zu sehen, lässt Blue sich darauf ein, dass sein Vater ihn dort hin bringt. So landet Blue im weiten, ihm ziemlich menschenleer vorkommenden Westen der USA und muss sich dort mit einer neuen Familie und neuen Mitschülern arrangieren. Letztere sind nicht begeistert, sich mit einem „Halbblut“ abzufinden zu müssen, was Blue besonders am Anfang in der Schule schmerzhaft zu spüren bekommt.   Aber er erfährt in seiner Familie von Anfang an Rückhalt und Unterstützung und lernt sich so selber wieder wahr zu nehmen. Und er entdeckt seine Wurzeln und die stärke und Schönheit der Lakota-Kultur. Die ruhige, wissende Gelassenheit und Weisheit seines Großvaters, sowie die liebenswürdige Art seiner Großmutter und die fast täglichen Pfannkuchen-Orgien, zu der zahlreiche Familienmitglieder erscheinen, lassen Blue schnell in Pine Ridge ankommen. Besonders die Pferdeherde, die seiner Familie gehört, schafft einen Zugang auch zu den letzten skeptischen Familienmitgliedern der Familie Stonehorse und sind Anstoß für Blues große Bewährungsprobe. Denn eines Tages sind die Pferde, die die Indianer wie Brüder behandeln und lieben, verschwunden und Blue macht sich mit einem gleichaltrigen Cousin auf die Suche nach ihnen.   Und so beginnt ein interessantes, jugendgerechtes Abenteuer, welches aber auch locker spannend und abwechslungsreich genug ist, erwachsene Leser in seinen Bann zu ziehen. Besonders diejenigen, die sich für die Kultur der Prärieindianer interessieren, werden auf ihre Kosten kommen, aber auch Pferdeliebhaber. Ich persönlich beschäftige mich schon länger mit den nordamerikanischen Ureinwohnern und die Lakota haben es mir besonders angetan, vielleicht auch, weil es von ihnen noch am meisten Literatur gibt, zumindest deutschsprachige. Auch viele Sachbücher und Selbstzeugnisse habe ich in den letzten Jahren gelesen. Deswegen kann und möchte ich zu diesem Buch sagen, dass ich die Umsetzung der Spiritualität und Naturverbundenheit der Familie Stonehorse, diese mitschwingende Zweideutigkeit von äußerlich wahrnehmbarer Realität und den Vorfahren und Spirits, sehr gelungen finde!!! Das sorgt in dem Buch für eine tiefgründige Authentizität und schafft ein lebendiges Bild davon, wie sehr sich die Weltwahrnehmung und Selbstsicht der Lakota von der des weißen Mainstreams unterscheidet, wie viel vielschichtiger und allumfassender sie ist. Der Einzelne ist stets ein Teil des großen Ganzen, ein Teil der Familie und das Wohl aller geht immer vor. Vor der egoistischen Erfüllung individueller Bedürfnisse und wenn es allen gut geht, geht es auch dem einzelnen gut. Die Allgemeinheit, der Zusammenhalt der gesamten Großfamilie geht stets vor. Diese Details sind glaubhaft und auch für Erwachsene überzeugend recherchiert, aber bereits für junge Leser verständlich. Diese uneigennützige Weltsicht kann für jugendliche Leser eine Vorbildfunktion haben, da sie aber nie aufgesetzt oder künstlich ist, drängt sie sich nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf. Die Charaktere durchlaufen während des Romans eine Wandlung, was die Figuren glaubhaft und sehr lebendig macht und dafür sorgt, dass man die ganze Familie ins Herz schließt. Natürlich entwickelt sich der Protagonist Blue am meisten und es ist toll, ihn bei seiner Reise in sein neues Leben zu begleiten. Dieses Buch bietet sehr viele Anknüpfungspunkte für eine eventuelle Fortsetzung, welche ich mir sehr wünschen würde! Denn einige Dinge bleiben zwischen den Figuren noch offen und mich würde sehr interessieren, wie sich das auflösen könnte. Auch war ich einfach sehr gerne mit dieser pfannkuchenverrückten, liebenswerten Familie zusammen und würde Blue und seine süße Schwester Bonnie beim Erwachsenwerden begleiten und mehr Zeit mit der Familie Stone Horse verbringen!   Ich vergebe volle Punktzahl für dieses überzeugende, wunderschöne Werk und hoffe sehr, bald eine Fortsetzung in der Hand halten zu können!

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    • 3
  • Die Farben der Sonne

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Rosenwelt

    14. December 2014 um 22:14

    ...ist die Geschichte von einem Jungen, der als Halbweise durch die Straßen der großen Stadt Chicagos streift. Niemand scheint sich für ihn zu interessieren - nicht mal sein biologischer Vater Frank McKanzie. Doch eines Tages taucht ein geheimnisvoller Mann bei dem Jungen, Walter McKanzie, der sich selbst Blue Light Shadow nennt, auf. Aus Abneigung und Protest entwickelt sich allmählich eine sehr tiefe, herzliche Großvater - Enkel- Beziehung. Auch Frank McKanzie, der sich notgedrungen um einen Sohn kümmern soll, den er nicht gebrauchen kann, entwickelt sich in dieser Geschichte zu seinem Vorteil, denn er stellt fest, dass auch er im Prinzip allein ist und Blue sein einziger Verwandter, seine Familie, ist! Mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Tiefgang der Charaktere beschreibt die Autorin die Entwicklung der Protagonisten und Nebenprotagonisten von einsamen, verletzlichen Menschen zu selbstbewussten und liebenswerten Familienmitgliedern der Familie Stone Horse - Steinpferd. Auch die wundervollen, in Worte gefassten Landschaften erzeugen Kopfkino. Als plötzlich die Pferdeherde der Familie verschwunden ist, beginnt ein Abenteuer, in dem gleichermaßen eine beispielhafte Freundschaft wächst. "Die Pferde sind nicht einfach nur unsere Pferde. Sie sind unsere Brüder und Schwestern! " Besonders beeindruckt hat mich der Umgang der Lakota- Indianer zu ihren Pferden, den Steinpferden und Blues vorsichtige Annäherungsversuche an diese....sowie die Geschichten, die Großvater immer wieder erzählt. Erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass das die gesamte Geschichte seines Stammes war, von der Vergangenheit bis in die heutigen Tage. Ich konnte nicht genug davon lesen und hoffe ebenfalls auf eine Fortsetzung! Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, das man ohne Abstriche auch mehrmals Lesen kann. Deshalb auch von mir an dieser Stelle 5 Punkte.

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  • Leserunde zu "Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation" von Brita Rose-Billert

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Montaya

    Hallo, ich bin Brita Rose-Billert und möchte mich euch mit 20 Freiexemplaren ( gern auch signiert) meines Romanes "Die Farben der Sonne" neugierig machen. Deshalb möchte ich euch heute zu meiner ersten Leserunde bei LovelyBooks einladen.

    Leseproben zu diesem und meinen anderen Romanen findet ihr in meiner Autorenhomepage  www.brita-rose-billert.de

     

    • 510

    Saphir610

    26. September 2014 um 22:23
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Kleine Sensation: Das Buch wurde als so realistisch eingestuft, dass es nun ins Lakota übersetzt wurde. Die Little Wound Highschool in Pine Ridge ist in dieses ehrgeizige Projekt eingebunden. ...

    Oh super. Das freut mich sehr!

  • Die Farben der Sonne

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht es? Blue McKanzie, ein zwölfjähriger Großstadtjunge, schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein durch die Straßen Chicagos. Sein Vater, der die Familie verlassen hatte, als sein Sohn fünf war, lässt den Jungen auf Anweisung des Jugendamtes von der Polizei einfangen und tritt das Sorgerecht an Wayton Stone Horse ab, den Großvater des Jungen. Doch Blue hat ganz andere Lebensvorstellungen und ist nicht begeistert, als er feststellt, dass er zur Hälfte Indianer ist und nun auf der Pine Ridge Indianerreservation leben soll. Nur seiner Schwester Bonnie zuliebe erträgt er die anfänglichen Schikanen und unterdrückt den Impuls, einfach wieder abzuhauen. Und dann sind da noch die Pferde … und Großvater Wayton, der einen eigentümlichen Zauber auf ihn ausübt. Als plötzlich die Pferdeherde der Familie verschwunden ist, muss auch Blue sich bewähren. Meine Meinung Das Cover erinnert mich sehr an die Dreipunktbücher meiner Mutter und ich finde es lässt das Buch alt wirken. Zum einen mag ich keine Fotos auf Buchloern - Zeichnungen finde ich viel schöner und der Übergang des dunklen Fotos zum intensiven Gelb ist mir zu stark. Außerdem ist es meiner Meinung nach langweilig - auf dem Bild fehlt Bewegung. Mich hat es zumindest wirklich nicht angesprochen und in einer Buchhandlung, in der ich zuerst auf das Cover gucke, hätte ich nicht nach dem Buch gegriffen. Dafür hat mich bei diesem Buch der Titel sehr angesprochen und dadurch hat das buch überhaupt erst meine Aufmerksamkeit bekommen. Der Inhalt ist schon sehr interessant, die Geschichte ist wirklich etwas besonderes, das man bestimmt noch nicht gelesen hat. Zudem kann man sehr gut mit den Figuren mitfühlen und die ganze Geschichte ist bis auf kleine Ausnahmen sehr realistisch - würde ich es nicht besser wissen, hätte ich das Buch für eine echte Geschichte gehalten. An der Geschichte gibt es wirklich nur winzige Kritikpunkte. Der Schreibstil hat mir da schon eher Schwierigkeiten bereitet, nicht weil die Geschichte in gefühlt unendlich langen Schachtelsätzen geschrieben ist (das war nicht der Fall), sondern wegen bestimmter Wörter, das Buch enthielt einige Wörter, die mir unbekannt waren und eher nicht im Wortschatz eines Jugendlichen zu finden sind. Dazu kommen noch Wörter in der Sprache der Lakota, die hin und wieder eingestreut sind und ich nicht sofort als so eines identifizieren konnte. Das hat meinen Lesefluss immer wieder gestoppt und einige Abschnitte fand ich richtig anstrengend zu lesen, wodurch auch mein Interesse an der Geschichte immer weniger geworden ist. Außerdem wurde statt dem Begriff "Jungs" meistens "Burschen" verwendet, ein Wort das höchstens meine Oma häufig benutzt und das kein "Standardwort" in einem Jugendbuch sein sollte. Die Charaktere sind wie ich oben schon geschrieben habe, realistisch und größtenteils sympathisch - außerdem kann man ihr Handeln gut nachvollziehen. Als einzigen Kritikpunkt habe ich, das ihr Verhalten teilweise ein bisschen voraus schaubar ist - aber könnte ein Fremder unsere Gedanken lesen und würde uns zudem fast den ganzen Tag lang beobachten, könnte er unser Verhalten wahrscheinlich auch ziemlich genau voraus sagen. Deshalb ist das meiner Meinung nach nicht weiter schlimm, da voraus schaubar sein ja menschlich ist und vielleicht lässt es die Figuren ja sogar noch ein bisschen echter wirken. Zum Schluss muss ich noch sagen, dass die Geschichte aus meiner Sicht teilweise schwierig zu verstehen war, mir waren immer wieder Zusammenhänge unklar, aber ich könnte mir vorstellen, dass Erwachsene hier eher den Überblick behalten und bestimmtes mit ihrem "Mehr" an Lebenserfahrung sicherlich auch verstehen werden. Fazit Ich bin der Meinung, dass das Buch kein Jugendbuch ist, Erwachsenen aber bestimmt gut gefallen wird.

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    • 3

    Floh

    28. July 2014 um 07:56
  • Super Gegenwartsroman der die Realität hautnah spüren lässt

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Ishoro

    Walter McKanzie, von allen Blue genannt, ist nach dem Tot seiner Mutter aus dem Waisenhaus geflohen und zum Straßenjungen in der großen Stadt Chicago geworden. Als sein mysteriöser Großvater auftaucht, ein Vater, den er weder kannte noch wollte und sich Jugendamt und Polizei einschalten, kommt der Stein ins Rollen. Blue ist ein Rebell, pfiffig, außerordentlich "Altklug" für seine 12 Jahre und erkennt sehr wohl den Unterschied zwischen "Oben und Unten". Nur die Tatsache, dass seine kleine Schwester Bonnie bereits in der Pine Ridge Reservation ist, überzeugt Blue davon, sich "das mal anzusehen". Erst als er zu seinen Großeltern kommt, findet er eine Familie, die ihn so akzeptiert, wie er ist. Als Halbblut hat es Blue anfangs nicht leicht in der Schule und muss sich behaupten. Er ist ein Kämpfer. Der Weg zu Freunden ist noch weit. Als eines Tages die Steinpferde spurlos verschwunden sind, beginnt das Abenteuer. Allmählich wird aus Blue ein wahres Steinpferd- Blue Stonehorse-ein Lakota. Ein Jugendbuch??? Weit gefehlt! Und auch Leser, die sich nicht für die Native Americans interessieren, dürften diese Geschichte mit großem Interesse folgen. Die Schriftstellerin ist sprachlich gewandt und erzählt anschaulich die Geschichte eines Jungen, der seine eigene Identität sucht und schließlich auch findet. Da ich selbst schon auf Pine Ridge war, diese zurückhaltenden und sehr gastfreundlichen Menschen kennenlernen durfte und auch die heute noch sehr schwierigen Lebensbedingungen, kann ich jedem dieses Buch empfehlen. Und wer einmal die Badlands gesehen hat, die Trailer im unwirtlichsten Teil der USA, den Wind der Prärie gespürt hat und dann diese Menschen kennengelernt hat, denen das Wohl des Anderen wichtiger ist, als das Eigene, der verliert dort sein Herz und ist für ewig gefangen in der Sehnsucht nach diesem Land und diesen Menschen - unseren Freunden. Ja, ich habe die Farben der Sonne gesehen. Ich vergebe volle 5 Punkte und keinen weniger!

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    • 2
  • Eine Reise in ein anderes Leben

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    abetterway

    04. July 2014 um 15:13

    Inhalt: "Blue McKanzie, ein zwölfjähriger Großstadtjunge, schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein durch die Straßen Chicagos. Sein Vater, der die Familie verlassen hatte, als sein Sohn fünf war, lässt den Jungen auf Anweisung des Jugendamtes von der Polizei einfangen und tritt das Sorgerecht an Wayton Stone Horse ab, den Großvater des Jungen. Doch Blue hat ganz andere Lebensvorstellungen und ist nicht begeistert, als er feststellt, dass er zur Hälfte Indianer ist und nun auf der Pine Ridge Indianerreservation leben soll. Nur seiner Schwester Bonnie zuliebe erträgt er die anfänglichen Schikanen und unterdrückt den Impuls, einfach wieder abzuhauen. Und dann sind da noch die Pferde … und Großvater Wayton, der einen eigentümlichen Zauber auf ihn ausübt. Als plötzlich die Pferdeherde der Familie verschwunden ist, muss auch Blue sich bewähren." Meinung: Walter ist Vater und von einem auf den anderen Tag soll er sich um seinen Sohn kümmern. Er gibt ihn aber zu den Großeltern, da die viel besser auf ihn achten können. Dennoch versucht er ab nun ein besserer Vater zu sein, dass gefällt mir ganz gut den da sieht man das Blue Walter etwas bedeutet, auch wenn die Annäherung sehr langsam erfolgt. Blue fühlt sich nicht zugehörig, zu keinem der beiden Lebensweisen, erst ein Abenteuer (das verschwinden der Steinpferde) muss kommen, dass er merkt wohin er gehört. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, sehr flüssig geschrieben und spannend erzählt. Auch die vielen Einblicke in das Leben der Indianer hat mir sehr gut gefallen. Es geht sehr in die Tiefe was mich an manchen Stellen sehr berührt hat und ich denke viele Weiheiten kann auch jeder auf sein eigenes Leben übertragen, egal wie es ist. Das Cover würde mir gezeichnet besser gefallen, aber dadurch das Foto so natürlich und nicht gestellt ist freut es mich sehr das es soetwas noch gibt. Die Einteilung der Kapitel ist gut, so kommt man gut vorran und die über 200 Seiten sind leicht zu bewältigen. Fazit: Tolle Familiengeschichte aus der man sehr viel für sich persönlich mitnehmen kann.

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  • Blue und die Lakota

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    makama

    Walter Mc Kanzie, Sohn des Anwalts Frank Mc Kanzie und einer Lakota lebt nach dem Tod der Mutter in den Straßen von Chicago. Er wird Blue Light Shadow genannt... Seinen Vater hat er schon viele Jahre nicht gesehen und der hat sich auch nicht um ihn gekümmert. Jetzt soll er das Sorgerecht übernehmen, fühlt sich aber dazu nicht in der Lage und tritt das Sorgerecht an den Großvater Wayton Stone Horse ab. Blue ist so gar nicht begeistert, dass er fortan in der Reservation Pine Ridge leben soll. Nur seiner kleinen Halbschwester zuliebe versucht er es.... Er fühlt sich als Aussenseiter und nur langsam lebt er sich ein... Besonders sein Großvater Wayton übt einen eigentümlichen Zauber auf ihn aus, und er beginnt sich seinen Geschichten zu öffnen. Und dann sind da noch die Pferde der Familie, Blue lernt reiten... Kurz nach Beginn der Sommerferien sind die Steinpferde plötztlich verschwunden.... Haben Die Helikopter damit zu tun, die ständig das Land überfliegen.... Blue muss sich bewähren und beweisen was in ihm steckt.... Wird es gelingen die Pferde zurückzuholen? Aus dem ehemaligen Straßenkind wird ein verantwortungsvoller Junge, der weiß was er will.... Dieses Buch hat mit ausgesprochen gut gefallen, es lies sich sehr gut lesen und gibt einen guten Eindruck über das Leben Native Amerikans..... Das Buch ist für KInder ab etwa 12 Jahren geeignet un macht auch deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt einer Familie ist und dass man auch ohne Reichtümer glücklich leben kann... Ich würde mich sehr über einen Folgeband freuen, weil ich gerne wissen möchte, wie es mit Blue, Mitch und den anderen Lakota weiter geht. Das ist mit Sicherheit nicht das ketzte Buch von Brita Rose-Billert, dass ich gelesen habe und ich bedanke mich, dass ich an dieser LR teilnhmen durfte.

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    • 3
  • Indianergeschichte aus heutiger Zeit

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    irismaria

    27. June 2014 um 16:38

    „Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation“ Brita Rose-Billert ist ein interessanter und gut zu lesender Jugendroman, in dem man am Beispiel eines Jungen viel über die aktuelle Situation der Indianer in den USA erfährt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der zwölfjährige Walter „Blue“ McKenzie, der sich nach dem Tod seiner Mutter dem Kinderheim entzieht und auf den Straßen Chicagos durchschlägt. Dort wird er aufgegriffen und seinem Vater, einem Anwalt, von dem sich die Mutter früh getrennt hatte, übergeben. Der Vater bringt Blue zu den Eltern seiner Mutter in das Pine Ridge Reservation, denn Blues Mutter war eine Lakota. Im Reservat trifft Blue seine Schwester wieder und wird von den Großeltern in die indianische Lebensweise eingeführt. Brita Rose-Billert schreibt spannend und gut verständlich. Die Handlung ist plausibel und das Leben und der Charakter der Personen kommen gut rüber. Fernab aller Indianerromantik erfährt man vom harten Leben am Existenzminimum, aber auch von Familie und Zusammenhalt und der Freude am Leben mit der Natur. Ich kann „Die Farben der Sonne“ für Jugendliche und ältere Kinder mit Interesse am Leben der Indianer sehr empfehlen und auch für Erwachsene ist es eine lohnende Lektüre.  

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  • Das Leben der Lakotas

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    flieder

    22. June 2014 um 23:01

    Blue ist ein 12 jähriges Strassenkind in Chicago. Seine indianische Mutter ist gestorben und sein Vater hat die Familie schon vor Jahren verlassen. Als er mal wieder von der Polizei aufgegriffen wird kommt er  in die Obhut seines Vaters. Doch Frank McKanzie will den Jugen nicht haben und überlässt das Sorgerecht dem Großvater. Dieser lebt im Reservat der Lakota und versucht mit geringen Mitteln die Familie am Leben zu erhalten. Doch Blue will kein Indianer sein und nur seine Schwester Bonnie, die bis vor kurzem in einem Kinderheim lebte und nun ebenfalls bei der Familie des Großvaters wohnt, lässt ihn ausharren. Überall eckt er an und schon bald hat er sich einige Feinde in der Schule zugezogen. In den Sommerferien muss er erkennen, dass sein ärgster Feind Mitch ein Familienmitglied ist. Als die Steinpferde, der größte Besitz der Indianer, pötzlich spurlos verschwunden sind ändert sich das Blatt und er macht sich mit Mitch und seinem Onkel Joe auf die Suche. Schon bald erkennt er, dass es gar nicht so schlimm ist ein Indianer zu sein und er findet bei seinen Verwandten die Familie, die er sich schon immer gewünscht hat. Brita-Rose Billert lässt wunderschöne, aber auch manchmal schwierige Einblicke in das Indianerleben zu.  Der Familienzusammenhalt ist alles und keiner wird im Stich gelassen. Blue darf sein Leben ohne Zwang finden und er wächst von Tag zu Tag mehr an seinen neuen Aufgaben. Trotz der Armut die das Leben der Indianer erschweren sind sie ein glückliches Volk und leben mit der Natur. Mich hat dieses Buch begeistert und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der flüssige und vor allem spannende Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen und man ist gefangen in der Geschichte. Für Pferde- und Indianerliebhaber ein absolutes Muss.

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  • Leise und weise

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2014 um 18:08

    In diesen Jugendbuch geht es um Blue, einen Jungen, der sich schon sehr jung mit vielen traurige Ereignisse auseinandersetzen mußte. Da hat zum einen sein Vater, die Familie verlassen, seine Mutter stirbt. Allein versucht er sich durchzubringen, bis er vom Jugendamt zu seinen Großvater gebracht wird. Mit sehr viel Gefühl wird hier die Geschichte eines Jungen erzählt, der einen Weg zu sich selbst finden muß. Es ist ein sehr schönes Buch, voller Weisheiten, ruhig und trotzdem spannend. Es erzählt von der Liebe zu den Menschen, den Tieren und zu der Natur. Besondres der Großvater hat mich beeindruckt. Wie gern möchte man ihn begegnen. Seinen Erzählungn lauschen. Aber dann ist da noch die andere Seite des Buches. Das Leben der Indianer, ihre Traditionen und ihren Schwierigkeiten ihr Leben zu leben. Sehr informativ wird dies in die Geschcihte eingebunden. Auch als Erwachsener legt man das Buch nach den Lesen mit einen warmen Gefühl aus der Hand.

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  • Blue und das Volk der Lakota

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    mabuerele

    „…Das sind die Farben der Sonne…Die Menschen, die sie nicht mehr erreichen kann, verlieren ihre Seele, und ihr Herz wird zu Stein…“ Blue lebt seit dem Tod seiner Mutter in den Straßen von Chicago. Als sein Vater, der Anwalt Frank McKanzie, darüber informiert wird, lässt er den Jungen suchen. Er tritt das Sorgerecht an den Großvater des Jungen ab und bringt ihn in das Reservat der Lakota. Blue aber will kein Indianer sein. Auf beeindruckende Weise erzählt die Autorin die Entwicklung des Jungen. Gleichzeitig ermöglicht sie mir als Leser einen Einblick in das heutige Leben der Indianer. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Blue hat das Leben als Straßenkind hart gemacht. Er kann sich durchsetzen, ist aber auch intelligent und weiß, dass man es in den oberen Etagen der Gesellschaft einfacher hat. Eine tiefe Bindung hat er zu seiner Schwester Bonnie. Wayton Stone Horse, der Großvater, lebt in der Tradition seines Volkes. Er war es, der sich auf den Weg gemacht hat, um die Spuren seiner Enkel zu finden. Er hat auch Bonnie aus dem Kinderheim zu sich geholt. Frank hat Blues Mutter vor Jahren verlassen. Er ist ein erfolgreicher Anwalt. Sympathisch macht ihn seine Achtung der Indianer. Auch er wird sich im Laufe der Geschichte verändern.   Als Sohn einer Indianerin und eines Weißen wird Blue nicht von allen Lakotas wohlwollend aufgenommen. Der Großvater nimmt sich viel Zeit für den Jungen. Er erzählt von der Vergangenheit und öffnet ihm Herz und Seele für die Traditionen des Volkes. Das obige Zitat stammt aus dem Munde des Großvaters. Von Anfang an wird Blue in das Leben mit einbezogen. Nach und nach zieht ihn das neue Leben in seinen Bann. Er übernimmt Verantwortung. Am Ende des Buches ist er angekommen. Er hat eine Heimat und weiß, wohin er gehört. Er ist Teil der Gemeinschaft und hat ein Ziel. Der Weg war nicht einfach und verlief nicht immer geradlinig. Blues Geschichte ist aber nur eine Seite des Buches. Die Autorin arbeitet deutlich heraus, dass die Indianer auch heute noch benachteiligt werden. Sie haben höchstens auf dem Papier die gleichen Rechte wie die anderen Amerikaner. Das Volk der Lakota aber hat sich ihre Traditionen bewahrt. Sie haben die Zeiten der Dunkelheit überlebt und Methoden gefunden, ihre Lebensweise und die neue Zeit in Einklang zu bringen. Die Mythen des Volkes werden wieder erzählt und weitergetragen. Gerade die Geschichten des Großvaters haben mich tief berührt.    Obwohl es in dem Buch viele spannende Abschnitte gibt, ist es eher ein leises Buch. Im Mittelpunkt steht die Veränderung der Menschen, denn nicht nur Blue macht eine Wandlung durch. Auch seine Umgebung, so sein Vater und Mitch, sein Cousin, werden davon berührt. Das Buch ist ein Plädoyer für Toleranz und gegenseitige Achtung. Es werden die Stärken in den Mittelpunkt gestellt und darauf aufgebaut. Die schwierigen Lebensverhältnisse der Indianer werden dabei nicht verschwiegen. Doch es bleibt das Prinzip Hoffnung. Die Autorin verstand es, durch ihren Sprachstil, die detailgenauen Beschreibungen von Land und Leuten, die Verwendung treffender Metapher und die aussagekräftigen Gespräche, für mich das Lesen zum Vergnügen zu machen.   Das Cover ist ausgezeichnet gelungen. Die Kinder werden mit ihrem wertvollsten Besitz, den Pferden, gezeigt. Die gelbe Farbe symbolisiert das Licht der Sonne, aber auch die Lebensfreude. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt nicht nur an der berührenden und bewegenden Geschichte, sondern auch an der Realitätsnähe der Handlung. Dies zeugt von umfassender Recherche.

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    • 2
  • Indianerleben

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    buchfeemelanie

    19. June 2014 um 06:16

    Blue ist 12 Jahre alt und lebt in Chicage. Auf der Straße. Und da schlägt er sich gut durch, bis das Jugendamt ihn von der Polizei einfangen lässt. Nun lernt er seinen Vater kennen, auf den er so gar keinen Bock hat und ihn in das Indianerreservat bringt, in dem seine Großeltern und seine Schwester leben. Dort muss er sich erst mal einleben, bis er erkennt, dass er zu Hause angekommen ist. Der Titel gefällt mir gut. Das Coverbild finde ich in Ordnung, da ich kein Freund von Menschen auf Covern bin. Das Buch ist in betitelte Kapitel eingeteilt. Ich kann Blue mit seinen Ansichten und Handlungen gut verstehen. Er ist ein sehr authentischer rebelierender Junge, der sich für sehr stark hält, aber nicht gefestigt ist. Er hat witz und ist gewieft, kann sich gut in eine Situation hineinfügen aber auch seine Kraft zeigen, wenn es ihm reicht und zeigt Mut, als sie die Pferde zurückstehlen. Ich mag die Dialoge am Anfang mit seinen Vater und seine Entwicklung im Buch. Seinen Vater finde ich auch als Charakter gelungen. Natürlich war er nicht der Vorzeigedaddy, die Wandlung seiner Gefühle bemerkt man aber schnell, nachdem er seinen Sohn kennengelernt hat. Sehr gut haben mir die vielen Erklärungen zum Leben der Indianer gefallen. Auch die zusätzlichen Erläuterungen der Autorin zeigen, wie wichtig ihr das Thema ist. Auch wurde hier wieder verdeutlicht, wie schwer es die "Eingeborenen" haben und welchen Schickanen sie ausgesetzt sind. Was ich sehr verwirrend fand, waren die Begegnungen mit dem Großvater. Hier war ich sehr unsicher, ob das ein Traum, Vision oder der reale Mensch war. Ich möchte sehr für dieses interessante Buch danken! Ich hoffe, dass die Autorin weitere Bücher schreibt und sich diesem wenigen Thema widmet. Ich bin froh, dass ich diese nette Autorin kennenlernen durfte.

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  • Leben in der Pine Ridge Reservation

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    Saphir610

    17. June 2014 um 22:13

    Der erst zwölfjährige Walter McKenzie lebt nach dem Tod seiner indianischen Mutter auf den Straßen Chicagos, denn mit seiner kleinen Schwester in einem Heim leben wollte er nicht. Auf der Straße wird er allerdings Blue genannt. Sein Vater, ein Anwalt, hatte bis dahin nichts mit ihm zu tun, wird aber nun vom Jugendamt aufgefordert sich zu kümmern. Er tritt das Sorgerecht an die Großeltern ab, die in der Pine Ridge Reservation leben und bringt Blue dorthin, wo auch schon die Schwester ist. Blue hat erst Schwierigkeiten sich einzugewöhnen, die andere Umgebung, Lebensweise und in der Schule wird er als Halbblut schikaniert. Doch von seinen Großeltern wird er liebevoll aufgenommen und der Großvater führt in behutsam und gefühlvoll in sein neues Leben. Als dann die Pferde der Familie verschwinden hilft Blue ganz selbstverständlich und findet auf diesem Weg auch einen Freund. Und ihm wird klar, was er aus seinem Leben machen will. In dieser Geschichte wird einem das Leben in einer Reservation, die Lebensumstände der Indianer, meist in Armut, gut nahe gebracht. Aber auch wie tief verwurzelt das heutige Leben der Indianer noch mit ihrer alten Kultur ist. Ihre ruhige, manchmal auch stoische Art, und die Verbundenheit mit der Natur, den Tieren, insbesondere hier den Pferden, und dem großen Familiensinn. Das Glück liegt nicht im materiellen, sondern in der Gemeinschaft, und das bringt dieses Buch sehr gut rüber. Ein  gut zu lesendes Buch, der Schreibstil hat mir gefallen und neben einer interessanten Geschichte werden auch die Lebensumstände der Indianer gut dargestellt, und mit welchen Schwierigkeiten sie heute immer noch zu kämpfen haben. Gerne würde ich über die weitere Entwicklung Blues lesen. Besser als der Wunsch nach einer Fortsetzung kann ich mich nicht äußern.

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  • The Colours of Sun

    Die Farben der Sonne, die Geschichte der Steinpferde auf der Pine Pidge Indianerreservation

    esposa1969

    16. June 2014 um 22:41

    Hallo liebe Leser, dieses wunderbare Kinder- und Jugendbuch durften mein knapp 11-jähriger Sohn und ich im Rahmen einer Leserunde gerade lesen: == Die Farben der Sonne == Die Geschichte der Steinpferde auf der Pinne Ridge Indianerreservation Autorin: Brita Rose-Billert == Buchrückentext: == Blue McKanzie, ein zwölfjähriger Großstadtjunge, schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein durch die Straßen Chicagos. Sein Vater, der die Familie verlassen hatte, als sein Sohn fünf war, lässt den Jungen auf Anweisung des Jugendamtes von der Polizei einfangen und tritt das Sorgerecht an Wayton Stone Horse ab, den Großvater des Jungen. Doch Blue hat ganz andere Lebensvorstellungen und ist nicht begeistert, als er feststellt, dass er zur Hälfte Indianer ist und nun auf der Pine Ridge Indianerreservation leben soll. Nur seiner Schwester Bonnie zuliebe erträgt er die anfänglichen Schikanen und unterdrückt den Impuls, einfach wieder abzuhauen. Und dann sind da noch die Pferde … und Großvater Wayton, der einen eigentümlichen Zauber auf ihn ausübt. Als plötzlich die Pferdeherde der Familie verschwunden ist, muss auch Blue sich bewähren. == Leseeindrücke: == Walter McKanzie, auch Blue Light Shadow genannt, ist der Sohn einer Indianerin und des Anwaltes Frank McKanzie. Seine Mutter starb im Kindbett, sein Vater hat die Familie verlassen, als Blue 5 Jahre alt war und will von dem Kind auch nichts wissen. Das Jugendamt möchte. dass der Vater, da er sich eh nicht um den Jungen kümmert, das Sorgerecht auf den Großvater überträgt, der Reservatsindianer ist, was Frank sehr gelegen kommt und er den Jungen zum Großvater ins Reservat bringt, wo Blue nun aufwächst, aber deutlich Schwierigkeiten hat sich anzupassen und dort einzuleben. Zuerst kommt er mit seiner Rolle als Indianer mehr schlecht als recht klar, bis er reiten lernt, Freunde und findet und immer mehr zum Indianer wird und seinen Aufgaben gerecht wird und sogar Freude daran findet. Zuerst wollte mein knapp 11-jähriger Sohn alleine lesen, da es sich hierbei um ein Kinder- und Jugendbuch ab 12 Jahren handelt. Da er aber viele Worte nicht versteht: "Mama, was ist ein Wochenbett?" oder " Mama, was ist Sorgerecht?" ... "Mama, was ist ein Reservatsindianer?" ... habe ich beschlossen ihm vorzulesen, denn normalerweise liest er ja natürlich selbständig, aber hier sind doch einige Worte, die er nicht kennt. Aber Altersempfehlung liegt ja auch erst bei ab 12 Jahren und er ist noch deutlich jünger. Das Buch lässt sich flüssig lesen und war von der ersten bis zur letzten Seite berührend, tiefgründig und auch haben wir viel über das Leben der Indianer zur heutigen zeit lernen und erfahren können. Die 13 Kapitel verteilt auf 238 Seiten waren angenehm kurz und kurzweilig. Mein Sohn hätte sich noch gerne ein paar Fotos gewünscht, um sich die Protagonisten bildlicher vorstellen zu können, obwohl auf dem Cover ein Foto abgebildet ist. Allerdings werden die Figuren aus diesem Roman charakterlich so beschrieben, dass man sie sich auch ohne Abbildung sehr gut vorstellen kann. Wir haben diesen Roman sehr genossen und uns bestens unterhalten gefühlt und vergeben sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

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