Britt Reißmann

 4.4 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Scherbenkind, Blutopfer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Britt Reißmann (©Claudia Toman)

Lebenslauf von Britt Reißmann

Britt Reißmann war Intarsienschneiderin und Sängerin. Seit 1999 arbeitet sie bei der Mordkommission Stuttgart und schreibt Krimis, die ganz besonders realitätsnah sind. Für ihren Roman „Der Traum vom Tod“ wurde sie mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet. "Blutopfer" ist ihr erster Krimi im Diana Verlag. Britt Reißmann lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Britt Reißmann

Cover des Buches Scherbenkind (ISBN:9783453358744)

Scherbenkind

 (32)
Erschienen am 08.08.2016
Cover des Buches Blutopfer (ISBN:9783453357723)

Blutopfer

 (30)
Erschienen am 14.07.2014
Cover des Buches Der Ruf der Schneegans (ISBN:9783863581879)

Der Ruf der Schneegans

 (0)
Erschienen am 18.10.2012

Neue Rezensionen zu Britt Reißmann

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Rezension zu "Blutopfer" von Britt Reißmann

Blutopfer...
clary999vor 5 Monaten

»Klappentext: Wenn Mut zum Verhängnis wird.

Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück bei Stuttgart und findet dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich beinahe zum Verhängnis werden.«

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist fließend. Die Geschichte spielt in Stuttgart und die Hauptperson ist Verena Sander. Sie ist eine ehrgeizige Ermittlerin. Ihr Beruf scheint an erster Stelle zu stehen. Sie liebt ihre 14-jährige Tochter Mona und macht sich Sorgen. Konflikte sind vorprogrammiert. Dennoch wird ihr erst bewusst, dass sie kurz davor steht Mona zu verlieren, als das Sorgerecht auf den Tisch kommt… Veronas Gefühle und Gedanken sind realitätsnah dargestellt worden. Manchmal hat mir ihr Verhalten nicht so gut gefallen, aber jeder macht mal Fehler. Die anderen Personen wurden auch authentisch dargestellt.

»Was ist schon böse? Böse sein ist doch nur ein Zustand, in dem wir eine Seite von uns zeigen, die wir sonst verbergen. Die ungeschönte Seite, ohne die Maske der Diplomatie. Wer nie böse ist, ist nicht authentisch. Wer seine dunkle Seite verleugnet, ist nicht vollständig.« Zitat aus dem Buch, Seite 224

Der Kriminalfall ist rätselhaft und spannend! Es gibt zwar Verdächtige, aber keine stichhaltigen Beweise. Der Staatsanwalt ist für Verena ein weiteres Problem ;) Ein bisschen gestört haben mich die vielen Zufälle! Sehr interessant waren die eingebundenen Themen, die gut von der Autorin recherchiert wurden, u.a. die Zeugen Jehovas!

In diesem Roman geht es neben dem Mordfall auch viel um das Privatleben der Hauptkommissarin Verena Sander! Sie ist hin und hergerissen. Einerseits will sie mehr für ihre Tochter da sein, andererseits unbedingt den Mörder finden! Gerade jetzt ist es für Mona besonders wichtig, dass ihre Mutter für sie da ist! Die zwielichtige Clique, der Fund der Toten und die Streitereien der geschiedenen Eltern sind auch für Mona sehr schwer! …

Das Ende war anders, als ich erwartet habe, aber nachvollziehbar!

Das Buch ist der Auftakt zu der Krimireihe mit der Ermittlerin Verena Sander! Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen!

Ein spannender Stuttgart Krimi, der mich gut unterhalten hat!

Leseempfehlung!

4 Sterne


 

Kommentare: 5
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Rezension zu "Scherbenkind" von Britt Reißmann

Spannend und mehr als ergreifend
Julitraumvor einem Jahr

Kommissarin Verena Sander geht völlig in ihrem Beruf als Kommissarin bei der Mordkommission auf. Sie ist alleinerziehende Mutter einer Tochter, die mittlerweile bei ihr wohnt und nicht mehr bei ihrem Ex-Mann. Verena hat hier keine einfachen Zeiten hinter sich, aber nun funktioniert das Miteinander mit der Tochter sehr gut. Einen Mann vermisst Verena nicht in ihrem Leben, auch wenn Kollegen sie damit schon einmal aufziehen. Verena hat im Job reichlich zu tun und selbst zu Hause kann sie sich davon nicht ganz lösen. Wie auch in ihrem aktuellen Fall, der eigentlich harmlos beginnt. Verena soll sich um einen sogenannten Alt-Fall kümmern. Ein Mord an einem unbekannten Mann, der schon etwas zurückliegt. Die Identiät des Mannes konnte immer noch nicht festgestellt werden. Er wird offenbar nicht vermisst. Der Tote wurde nackt in einer Kleingartensiedlung aufgefunden. Nun gab es einen anonymen Anruf eines Kindes, das den Mörder des Mannes offenbar kennt, diesen dann aber am Telefon doch nicht preisgegeben hat. Zeitgleich stirbt eine junge Frau, ganz offenbar durch Suizid. Mehr durch Zufall hat Verena auch Einblick in diesen Fall, ahnt zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, wie die Zusammenhänge sind. Zunächst gilt es das Kind zu finden, das den anonymen Anruf getätigt hat. Es gibt eine Spur zu einem früheren anonymen Anruf eines Kindes, der scheinbar auf Kindesmissbrauch hindeutet. Hier konnte man den Anrufsort ermitteln. Ein Wohnhaus einer gut situierten Familie, in der jedoch kein kleines Kind zu leben scheint, nur eine 18-jährige Tochter. Doch Verena und ihr Team geben nicht so schnell auf, zumal die junge Frau zuweilen recht seltsam wirkt...

Ein wirklich sehr gut geschriebenener und mitreissender Krimi, der einen nicht kalt lässt, der Grausames und schier Unvorstellbares offenbart, mit dem vielleicht nicht jeder Leser so fertig wird. Man sollte sich also auf Schlimmes gefasst machen, was glücklicherweise nicht in allen Details beschrieben wird, aber trotzdem lange nachwirkt.

Der Krimi als solches ist genial angelegt, gut verstrickt und man muß als Leser eifrig miträtseln, um das Geschehen enträtseln zu können. Die Auflösung des Krimis ist jedoch absolut perfekt und schlüssig aufgelöst. Sehr empfehlenswert, aber keine leichte Kost!

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Rezension zu "Blutopfer" von Britt Reißmann

Britt Reißmann - Blutopfer
itsbooklovervor einem Jahr

„Wenn Mut zum Verhängnis wird.“
Die 14-jährige Mona ist in Christoph verliebt, den Vize-Anführer einer Clique Jugendlicher. Zu gerne würde auch sie dazugehören, doch dazu muss sie erst eine Mutprobe bestehen.
 Wird das Mädchen die Courage haben, in einem Stuttgarter Waldgebiet auf einem Baumstamm über eine Schlucht zu balancieren?
Mona gibt sich nach außen unerschrocken und setzt vorsichtig einen Fuß vor den anderen, immer mit dem Gedanken: „Nicht nach unten gucken.“ Doch plötzlich bleibt sie mit dem Schnürsenkel an einer Astgabel hängen, kommt ins Wanken und liegt nun auf dem Baumstamm. Ihr stockt der Atem als sie nach unten guckt, denn in der Schlucht liegt eine übel zugerichtete weibliche Leiche.
Zwar alarmiert Christoph noch die Polizei, dann aber machen sich die Jugendlichen aus dem Staub, ohne sich um die verletzte Mona zu kümmern.
Beim Eintreffen der Polizei wird sie bereits vom Notarzt versorgt. Bei der mit den Ermittlungen beauftragten Hauptkommissarin handelt es sich um ihre Mutter Verena Sander, die beim Anblick der Tochter aus allen Wolken fällt.

Sie und ihre Kollegen finden bald heraus, dass die Tote ermordet wurde. Es handelt sich um die 60-jährige Ewa Salgam, eine angesehene Ärztin am Stuttgarter Katharinenhospital.
Wer hatte ein Motiv, die Frau zu töten und zu misshandeln?

Die Suche nach dem Täter führt Verena Sander zu den Zeugen Jehovas, was eigene Kindheitserinnerungen wieder aufflammen lässt, denn auch ihre Eltern gehören dieser Religionsgemeinschaft an.
Daher kann ihre Mutter Antworten auf wichtige Fragen geben.
Aber auch mit der Sado-Maso-Szene kommen die Ermittler in Kontakt und nehmen zudem die beiden pubertär großspurig auftretenden Cliquen-Anführer Marco und Christoph genauer ins Visier.

Neben dem rätselhaften neuen Mordfall setzt Sander ein privater Konflikt zusätzlich unter Druck.
Ihr Exmann wirft ihr vor,die Arbeit sei ihr wichtiger als Mona, um die sie sich nicht richtig kümmere, und beantragt das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter.

Doch was hat Mona mit dem Mordopfer zu tun und hat Sanders Exmann mit seinen Vorwürfen am Ende recht?

Meine Meinung:

Ein sehr spannender, abgründiger und tief bewegender Kriminalroman.
Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass entgegen der ursprünglichen Annahme sogar mehrere Personen ein Tatmotiv hätten, und somit gibt es einige Verdächtige und etliche Fährten. Die Spuren am Fundort der Leiche geben noch zusätzlich Rätsel auf.

Das Buch ist sehr schön geschrieben, leicht verständlich, sodass man die Szenen vor Augen hat.
Das Cover passt sehr gut zu dem Kriminalroman und hat etwas Mystisches.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Scherbenkind (ISBN:undefined)
Liebe Krimi-begeisterte LB-Leserinnen und LB-Leser,

kennt Ihr bereits Britt Reißmann? Die erfolgreiche Autorin großer Psycho-Spannung arbeitet als Angestellte bei der Mordkommission Stuttgart und schreibt Krimis, die ganz besonders realitätsnah sind. Für ihren Roman 'Der Traum vom Tod' (Emons Verlag) wurde sie mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet. Nach 'Blutopfer' (2014) ist 'Scherbenkind' ihr zweiter Krimi im Diana Verlag.Ganz ehrlich, die Lektüre von 'Scherbenkind' nichts für schwache Nerven – doch wer Interesse hat: 
Britt Reißmann zieht ihre Leserinnen und Leser erneut in den Bann raffiniert aufgebauter, psychologischer Spannung: Ein Kind, das es nicht zu geben scheint. Eine Ermittlerin an den Grenzen menschlicher Vorstellungskraft. Hochspannung aus Stuttgart!

Stuttgart, heute: Der anonyme Anruf eines Kindes geht beim Polizeipräsidium ein. So kommt Hauptkommissarin Verena Sander auf die Spur einer jungen Frau, durch die sie den Toten aus einem ungelösten Mordfall identifizieren kann. Doch das Verhalten dieser Frau kommt Sander merkwürdig vor. Und das Kind, von dem der Anruf kam, scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dann gibt es eine neue Leiche, die Fälle scheinen zusammenzuhängen. Sander muss unbedingt das Kind finden. Und kommt einer an die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft stoßenden Tragödie auf die Spur.


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