Eine Frau von Ost nach West: Zeit für Veränderungen

von Britta Banowski 
3,6 Sterne bei14 Bewertungen
Eine Frau von Ost nach West: Zeit für Veränderungen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
A

Zeitreise DDR/BRD

Kritisch (2):
romelbs avatar

Einblick in das Leben in der DDR, aber merkwürdiger Schreibstil

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781980310433
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:189 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:16.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ArnoZischofskyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zeitreise DDR/BRD
    Zeitreise

    Die Geschichte von Britta Banowski, schön
    geschriebene eigene Geschichte. Mich hat persönlich
    das Leben in der DDR interessiert. Das Leben mit den
    Eltern, Großeltern, Tod des Großvaters am Tag der
    Aufnahme zu den Pionieren, der Mangel in der DDR
    an verschiedenen Waren und Dienstleistungen. Gute
    Biografie.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte in ziemlich wirrem Schreibstil
    Eine Frau zwischen zwei Welten

    Die Autorin wurde Ende der 60ziger Jahre in der ehemaligen DDR geboren und beschreibt in einer Biografie ihre Kindheit und Jugend, sowie die Zeit nach dem Mauerfall.
    Obwohl ihre Erlebnisse zum Teil interessant waren,kam ich mit ihrem Schreibstil absolut nicht zurecht. Es gab sehr viele Zeit— und Gedankensprünge,die mich verwirrten.
    Auch fiel mehrmals der Satz „ dazu später mehr“ ,ein später gab es dann jedoch nicht.
    In meinen Augen fehlte dem Buch sehr dringend ein gutes Lektorat,unter anderem um den Zeitrahmen besser abzugrenzen.
    Da ich bisher keine eigenen Erfahrungen mit der ehemaligen DDR hatte ,habe ich einiges dazugelernt.

    Fazit:

    Leider kann ich aufgrund des Schreibstils das Buch nicht weiterempfehlen.

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    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ost oder West: beides schräg
    Ost oder West: weder gut noch böse - eher schräg

    Ost oder West: beides schräg...

    Das Buch schildert Lebenserinnerungen von Britta Banowski, die in Schwedt, im Nordosten der DDR aufwächst, zusammen mit Geschwistern, Eltern und Großeltern. Die Mutter läßt sich nicht alles gefallen und beschwert sich im Rathaus, als der Mann seinen Einberufungsbefehl erhält und sie mit drei kleinen Kindern allein zu Hause ist, und auch noch einen Job nebenbei hat.

    (S.18) "Und was zum Teufel soll der Einberufungsbefehl für meinen Mann ausgerechnet jetzt?"
    "Ja, es ist wohl so, dass gerade jetzt dringend Soldaten gebraucht werden... Ich kann Ihnen das auch nicht beantworten."
    Ich musste bei dieser Passage an 'Good bye Lenin' denken, wo als Erklärung für die aus dem Koma erwachte alte parteitreue Mutter, die die riesige Coca-Cola Werbung draußen an einer Wand sieht, folgende Worte fallen: "Ich weiß auch nicht, was sich die Genossen dabei gedacht haben."
    Das Buch sprüht vor Wehmut und (un)glücklicher Erinnerung an die Kindheit. Ob es ein in den falschen Hals geratener Bonbon ist, Mobbing durch die Mitschüler oder das Chaos im Schneekatastrophen-Winter 1978/79 war. Die Autorin gewinnt allen Erlebnissen etwas Positives ab. Nur als der Opa stirbt, bricht auch aus den Worten der Erinnerung über dem Leser eine Welle tiefer Trauer zusammen.

    Es gibt in den Lebenserinnerungen von Britta Banowski Brüche, die erklärungsbedürftig scheinen. Doch sie spiegeln nur Brüche im tatsächlichen Leben der Autorin wieder und so bleiben die Erklärungen der Intuition des Lesers überlassen. Man spürt das Herz und die Leidenschaft mit der die Autorin ihren Weg gegangen ist. Sehr gut beschrieben wird die Unzufriedenheit mit dem alten System. Genauso wie die Euphorie der Menschen in der Zeit des Mauerfalls und die langsame Desillusionierung in der Zeit danach durch persönliche Erfahrungen mit der neuen Form der Diktatur aus dem Westen: der Gelddiktatur, die das alte soziale Gefüge und ihre Tugenden langsam zersetzt. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten.

     

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    M
    milchkaffeevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Persönliche Biografie mit guten Einblick in das Leben in der Ehemaligen DDR
    Interessante Einblicke in das Leben in der ehemaligen DDR

    Die Biografie ist leicht lesbar und sehr kurzweilig geschrieben. Ich konnte einen guten Einblick über das früherer Leben in der ehemaligen DDR bekommen. Vieles war für mich noch neu. Teilweise war das Buch etwas sprunghaft.

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    waldfee1959s avatar
    waldfee1959vor 4 Monaten
    Interessant!

    Britta Banowski wird Ende der 1960iger-Jahre in der DDR geboren. Sehr lebhaft beschreibt sie ihre Kinder- und Jugendjahre, die sie hauptsächlich in der Industriestadt Schwedt an der Oder verbringt. Es ist eine typische DDR-Industriestadt, mit großen Wohnblocks, die aus dem Boden gestampft wurden. Ihr Leben verläuft so, wie es in der DDR üblich war: Ganztages-LPG-Kindergarten, weil beide Eltern arbeiten müssen, sozialistische Erziehung in der Schule, Junge Pioniere, FDJ, Jugendweihe, sicherer Ausbildungs- und Arbeitsplatz.

    Nach der Wende verändert sich ihr Leben sehr. 2003 zieht sie schließlich der Arbeit wegen mit ihrer Familie in den Westen.

    In dem Buch habe ich viel über Brittas Leben in der DDR erfahren. Es war ein ganz anderes Leben als meines, die ich im Westen aufgewachsen bin. Das fand ich sehr interessant und ich konnte gut Vergleiche anstellen zu meiner Kindheit und Jugend in diesen Jahren im Westen. Durch einige Bilder im Buch konnte ich mir vieles auch gut vorstellen.

    Brittas Geschichte ist eigentlich leicht zu lesen, leider sind die Abläufe manchmal etwas durcheinander, so dass ich oft nicht recht wusste, was jetzt wann war. Obwohl ich selbst nicht immer sicher bin in Grammatik und Sprache fand ich das Buch in dieser Hinsicht doch sehr verbesserungswürdig.

    Insgesamt war es für mich ein interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe und das meinen Horizont erweitert hat. Ganz besonders schätze ich die Offenheit und Ehrlichkeit mit der Britta Baranowski berichtet.

     

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    M
    muttirolavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr persönlicher Einblick in die Erlebnisse um die Wendezeit.
    Eine Sichtweise auf die Wende

    Die Autorin Britta Banowski schildert hier ihren Lebensweg, der sich nach 20 Jahren DDR aprupt - wie für ganz viele - mit dem Mauerfall ändern musste. Die Rückblicke und Schilderungen zur DDR waren interessant, zeigten sie mir doch, was ich z.T. schon vergessen hatte (selbst DDR-Bürger gewesen). Natürlich ist alles immer eine ganz persönliche Sichtweise, mit der ich nicht immer mitgehen konnte. Manchmal waren mir die Schilderungen zu holprig. Sie preschte öfters vor - und stoppte wieder mit etwa den Worten "dazu später mehr". Ingesamt war mir das Buch sehr problemgeladen, sodass ich es nicht hintereinanderweg lesen konnte und wollte. Ich habe dennoch Achtung davor, wie sie ihren Weg gegangen ist und noch geht.

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    lieberlesen21s avatar
    lieberlesen21vor 4 Monaten
    Historisches und privates Erleben

    Britta Banowski hat mit ihrem Roman „Eine Frau von Ost nach West - Zeit für Veränderungen“ einen Erfahrungsbericht ihrer eigenen Biographie vorgelegt. *********************************************************************************** Wie der Titel bereits vermuten lässt, ist die Autorin selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen, hat ihrer Jugend dort verbracht und bewusst den Mauerfall 1989 miterlebt. Sie schildert viele Erlebnisse aus ihrer Kindheit, wo es eben so war, wie es war. Natürlich geht der Bericht darüber hinaus, soweit, dass die Autorin in den Westen übergesiedelt ist. ********************************************************************************** Da ich selbst die ehemalige DDR nur aus Erzählungen kenne, war die Lektüre für mich interessant und manchmal bedrückend. Gut gefallen hat mir, dass Historisches mit persönlich Erlebtem verknüpft wird. Der angenehme Schreibstil verhilft sich gut im Roman zurechtzufinden. Gefallen hat mir auch, dass das Buch in Kapitel mit Überschrift eingeteilt ist, so kann ich mich besser zurecht finden und auch mal ein Kapitel vorziehen bei dringendem Interesse. ********************************************************************************* Fazit: Ein lesenswerter Erfahrungsbericht, der jemandem aus dem Westen, die Augen aus einer anderen Innensicht öffnen kann.

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    B
    Bibi1999vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessant, die Sicht eines Zeitzeugen zu betrachten.
    Ein sehr interessantes Buch.

    Britta Banowski erzählt in diesem Buch  die Geschichte ihres Lebens. Sie wächst in der DDR auf und wird 1989 mit der Wende konfrontiert. Hier sind ihre ganzen Erlebnisse und Erfahrungen geschildert. 


    Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die die einzelnen Lebensabschnitte der Autorin beinhalten. Durch die Bilder, die sich im Buch befinden, wird der Inhalt dem Leser veranschaulicht. Die Autorin nutzt einfach Sätze, sodass man ihr sehr gut folgen kann. Ihre Gedanken schweifen teilweise ab, bevor sie auf den eigentlichen Punkt kommt. Dabei wird öfters genannt, dass dies später noch angesprochen wird, dass macht den Leser neugierig auf den weiteren Verlauf des Buches. Es werden jedoch nicht nur die schönen Erlebnisse dargestellt sondern auch die nicht so schönen Erlebnisse. 
    Es sind auch immer wieder historische Ereignisse eingearbeitet, zum Beispiel die Wende oder den Volksaufstand. 

    Besonders gut gefallen hat mir die Stelle, als die Autorin über ihre Erlebnisse der Wende spricht. Gerade als junger Mensch, wenn man die Wende nicht selbst erlebt hat ist es seht interessant diese Sichtweise zu erfahren. 
    Ich hätte mir jedoch noch gewünscht, dass noch etwas mehr auf die SED und ihren Einfluss auf die DDR Bürger eingegangen wird. 
    Ein wirklich sehr intersssantes Buch, welches die Sichtweise einer Zeitzeugin darstellt.

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    romelbs avatar
    romelbvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Einblick in das Leben in der DDR, aber merkwürdiger Schreibstil
    Guter Einblick, merkwürdiger Stil

    Es gehört schon sehr viel Selbstbewusstsein dazu, ein Buch in einer derartigen "Qualität" abzuliefern. Es wird viel erzählt, was im Leben der Erzählerin passiert, aber es gibt unheimlich viele lose Enden, Hinweise auf Dinge, die später erzählt werden sollen, was aber in den meisten Fällen nicht passiert.

    Positiv kann ich sagen, dass ich schon einen gewissen Eindruck davon bekomme, was es für sie bedeutete, plötzlich ohne das Gewohnte leben zu müssen. Aber die Verallgemeinerungen, wie z.B. dass die Wessis arrogant sind etc. finde ich nicht okay.
    Der Schreibstil des Buchs ist katastrophal. Auch wenn es schon die zweite Auflage ist und durch einen Verlag herausgegeben wurde, frage ich mich: Warum ist das nicht durch ein Lektorat gegangen?
    Der Gesamteindruck: Es fehlt eine Struktur, der Erzählstil ist vielleicht gut für die Freunde und Verwandten, aber nicht für außenstehende Leser.

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    Vampir989vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: lesenswertes Buch zum Thema DDR- Geschichte
    lesenswertes Buch zum Thema DDR-Geschichte

    Klapptext:



    Es ist eine biografische Geschichte, die die Höhen und Tiefen einer eigentlich ganz normalen Frau schildert, die nicht weniger als 20 Jahre DDR-Geschichte erlebt hatte und dann 1989 ganz plötzlich und unerwartet in einem Land zu leben lernen muss, welches sie nur als Feindbild kannte. In einer einzigen Oktobernacht entscheidet sich ein ganzes Volk, dem Sozialismus zu entfliehen, vergisst aber aus lauter Euphorie, welche Folgen diese Entscheidung haben wird. Und von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr wie vorher!

    Die Autorin schreibt hier ihre eigene Biographie .Sie lässt uns an ihrem Leben teilhaben.Sie berichtet uns vom Leben in der DDR,während der Wende und der Zeit nach der Vereinigung.
    Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
    Sie erzählt interessante und spannende Geschehnisse die sie selbst erlebt hat.Sehr realistisch und wahrheitsgetreu lässt sie uns daran teilhaben.Einerseits war die Zeit in der DDR wunderschön.Aber es gab natürlich auch negative Seiten.Viele Themen spricht Britta Banowski dabei an.Besonders die Mangelwirtschaft spricht sie dabei.Ich selbst bin in der DDR aufgewachsen und habe viele Dinge auch so miterlebt.Ich fühlte mich beim Lesen in diese Zeit zurück versetzt.Das hat mir wahnsinnig gut gefallen.Auch erzählt sie über die Montagsdemonstrationen,Fluchtversuche nach Ungarn und Österreich um in den Westen zu gelangen und die Tage des Mauerfalls selbst.Dabei bringt sie uns gekonnt ihre Ängste,Sorgen,Gedanken und Gefühle nahe.
    Die Zeit nach der Wende schildert sie auch sehr interessant,Sie musste nun mit einer neuen Gesellschaft klar kommen.Sie erzählt uns wie schwer es war diese Situation zu bewältigen.Neue Wege eröffneten sich.Es gab aber nicht nur gute Seiten der Wende.Auch viele Probleme waren plötzlich da.Beruflich und privat musste man sich neu orientieren.Sehr emotional,berührend und bewegend beschreibt sie alles.Geprägt durch meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit kamen viele Emotionen in mir hoch.
    Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen.Ich habe mich noch einmal gedanklich an alte Zeiten erinnert und habe über viele Dinge nachgedacht.Zu keiner Zeit kam Langeweile auf und es hat mich sehr bewegt.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    BrittaBanowskis avatar
    wie man am Cover schon sieht geht es hier um DDR-Geschichte und ihre Folgen , und weil ich bei meiner Lesung schon bei den ersten Sätzen gemerkt habe, dass es fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer zwischen Ost und  West, immer noch Diskussionen gibt, und das Thema nicht beendet ist, habe ich beschlossen eine Lese-Runde zu veranstalten.
    Auch will ich hier den Diskussionen Raum geben, mal darüber zu erzählen, wie sie die DDR erlebt haben mit allen Höhen und Tiefen die man so mitmacht in seinem Leben.
    Klappentext: Britta Banowski, die Autorin, wuchs in der DDR auf, und musste urplötzlich in einem Land leben lernen, welches sie als Feindbild kannte.
    in einer einzigen Oktober-Nacht entscheidet sich ein ganzes Volk gegen das System, vergisst aber aus lauter Euphorie, welche Folgen das haben wird.
    Britta Banowski hat in gepackter Version viele Höhen und Tiefen ihres Lebens erlebt und aufgeschrieben auch die erste Liebe entpuppte sich schnell als politisches Dilemma.
    Aber trotzdem hat Britta Banowski nie aufgegeben und gelernt sich selbst auf eigene Füße zu stellen und Ihr Leben zu leben 
    BrittaBanowskis avatar
    Letzter Beitrag von  BrittaBanowskivor 3 Monaten
    dann kennst du die DDR jetzt ein wenig besser
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