Britta Hasler

 4.4 Sterne bei 71 Bewertungen
Autorin von Das Sterben der Bilder, Bilder des Bösen und weiteren Büchern.
Britta Hasler

Lebenslauf von Britta Hasler

Britta Hasler, Jahrgang 1982, studierte Geisteswissenschaften in Stuttgart. Dies inspirierte sie zu ihrem ersten kunsthistorischen Kriminalroman "Das Sterben der Bilder", der bei dotbooks und Gmeiner erschien. 2017 veröffentlichte sie die Fortsetzung des Romans. "Bilder des Bösen" ist ein kunsthistorischer Thriller, der ebenfalls im alten Wien spielt. Britta Hasler lebt mit ihrem Mann an der deutschen Weinstraße und veröffentlicht auch Krimis und erotische Novellen unter anderen Autorennamen.

Alle Bücher von Britta Hasler

Das Sterben der Bilder

Das Sterben der Bilder

 (55)
Erschienen am 02.03.2016
Bilder des Bösen

Bilder des Bösen

 (16)
Erschienen am 01.08.2017
XXL-Leseprobe: Das Sterben der Bilder

XXL-Leseprobe: Das Sterben der Bilder

 (0)
Erschienen am 12.08.2013

Neue Rezensionen zu Britta Hasler

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janakas avatar

Rezension zu "Bilder des Bösen" von Britta Hasler

Wenn sich der Schleier hebt und den Abgrund offenbart …
janakavor einem Jahr

*Inhalt*
Wien 1906, ein Serienmörder treibt in der Stadt sein Unwesen. Er tötet Prostituierte und hackt anschließend eine Hand ab. Leutnant Tscherba bittet die beiden Privatdetektive Rudolph Lischka und Julius Pawalet um Mithilfe. Kurze Zeit später wird Julius Pawalet dabei beobachtet, wie er einen neuen Tatort verlässt, er wird zum Hauptverdächtigen.
Parallel ermittelt die beiden in einem Fall von Erpressung. Eine Dame der Gesellschaft wird mit pikanten Bildern ihres Ehemanns erpresst.
Nach und nach decken die beide die dunklen Machenschaften der sogenannten gehobenen Gesellschaft auf. Dabei kommen sie dem Mörder gefährlich nahe…

*Meine Meinung*

"Bilder des Bösen" von Britta Hasler ist der Nachfolgeband zu "Das Sterben der Bilder". Die Kriminalfälle sind spannend und sehr interessant.
Mit ihren bildhaften und fesselnden Schreibstil schafft es die Autorin mich in die Geschichte hineinzuziehen. Und auch wenn mich die erotischen Szenen etwas stören, möchte ich wissen, wer der Mörder ist.
Nach und nach offenbart sich dem Leser die Moral und die Abgründe dieser Zeit. Die Polizei schaut bei der Prostitution und bei dem Mädchenhandel weg, hält vielleicht sogar die Hand auf. Der Blick in die menschlichen Abgründe ist der Autorin gut gelungen.

Die Charaktere sind facettenreich und entwickeln sich im Laufe des Buches.

*Fazit*

Ein gut recherchierter Krimi aus vergangener Zeit, spannend und mit einigen erotischen Szenen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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irismarias avatar

Rezension zu "Bilder des Bösen" von Britta Hasler

düsterer historischer Wien-Krimi
irismariavor einem Jahr

Der historische Krimi "Bilder des Bösen" von Britta Hasler ist die Fortsetzung des ersten Teils "Das Sterben der Bilder". Die Geschichte spielt wieder um 1900 in Wien. Die Privatdetektive Lischka und Pavalet ermitteln in einem Erpressungsfall, bei dem es um pikante Fotografien geht. Daneben werden sie von der Polizei um Mithilfe bei einer Mordserie an Prostituierten gerufen. Sie tauchen ein in die dunkle Seite der Stadt, wo sie erleben, wie sich wohlhabende Männer Frauen und Kinder kaufen und ausnutzen wie es Ihnen gefällt. Die Geschichte ist spannend, aber auch brutal und mit hohem Erotikanteil. Kunst und Gemälde, die er beim ersten Band im Mittelpunkt waren, stehen diesmal nicht so sehr im Zentrum. Das Buch ist neben einem spannenden Krimi auch eine Zeitreise ins Wien um 1900 Komma, einer Zeit im Umbruch, in der viele ihre düsteren Leidenschaften auslebten.
Mir hat "Bilder des Bösen" gut gefallen, es ist eine durchweg spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und viel Wissenswertem über den historischen Hintergrund.

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6
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mabuereles avatar

Rezension zu "Bilder des Bösen" von Britta Hasler

Mord an Prostituierten in Wien anno 1906
mabuerelevor einem Jahr

„...Aber wir wissen doch nur zu gut, dass die Presse ihre ganz eigene Wahrheit verbreitet...“


Wien im Jahre 1906: Ein Mann schlägt seinen Sohn. Die Mutter steht ohnmächtig daneben.

Clara, ein Kind, lebt nach dem Tod der Eltern bei zwei Tanten. Um den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen, versucht sie, eine Stelle als Modell bei einem Maler zu finden.

Elfriede Sutter bekommt ein Foto zugeschickt. Darauf ist ihr Mann mit einer Minderjährigen zu sehen. Elfriede soll Geld zahlen. Deshalb wendet sie sich um Hilfe an die Detektei von Rudolph Lischka und Julius Pawalet.

In der gleichen Detektei spricht Leutnant Tscherba vor. Er bittet um Hilfe in einem grausamen Fall von Prostituiertenmorden.

Aus diesen unterschiedlichen Anfängen des Buches hat die Autor eine fesselnde Handlung gestrickt. Es ist der zweite Fall für die Detektei.

Rudolph Lischka hat sich nach dem Tod seiner Frau im Kindbett konsequent vom weiblichen Geschlecht zurückgezogen. Julius Pawalet dagegen sucht ab und an bestimmte Prostituierte auf. Er ahnt nicht, dass ihn das sehr schnell zum Verdächtigen machen würde.

Der Schriftstil des Buches ist, wie schon im ersten Band, sehr ausgefeilt. Die Personen werden gut charakterisiert. Außerdem werden im Rahmen des Geschehens einige unterschiedliche Lebensgeschichten eingefügt. Neben den Ermittlungen nehmen einen Teil der Handlung erotische Szenen und Phantasien ein. Während die Geschehnisse bei der Domina sehr detailliert geschildert werden, hält sich die Autorin mit Einzelheiten bei der Gewalt gegen Kinder wohltuend zurück. Hier genügen wenige Andeutungen, um sich das Grauen vorzustellen. Sehr gekonnt wird mit Metaphern gearbeitet. Dabei spielen Bilder und Fotos eine besondere Rolle. Eine Sitzungen bei dem bekannten Wiener Psychiater Dr. Sigmund Freud führt zur Beschreibung eines Bildes, das eine der Ermittlungen auf die richtige Spur bringt. Das liegt insbesondere daran, dass Julius sich Bilder besonders gut einprägen kann und das sie für ihn einen großen Wiedererkennungswert haben.

Als besonderes Stilmittel dient Claras Geschichte, die kursiv eingefügt wurde. Hier wird anschaulich erzählt, wie und warum das Mädchen sich immer wieder ins Schloss führen lässt. Sie sieht nur die Wahl zwischen dieser gut bezahlten „Arbeit“ und einem Leben in Armut. Die Tanten fragen nicht, woher das Geld kommt, das sie ihnen gibt.

Gut herausgearbeitet werden die Unterschiede zwischen Julius und dem Täter. Beide haben ähnliche sexuelle Gelüste und bevorzugen eine Domina. Doch ihr Verhalten gegenüber den Frauen ist völlig gegensätzlich.

Ab und an ermöglicht mir die Autorin einen Blick in die kranke Psyche des Täters.

Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören einige der Dialoge. Das wäre zum einen das Gespräch zwischen Julius und Luise. Sie hat eine hohe Menschenkenntnis. Allerdings wäre ein einziger Fehler ihr fast zum Verhängnis geworden.

Als Johanna erleben muss, dass ein falsche Frage das Verhältnis zwischen Domina und Opfer plötzlich umkehrt, fängt Luise sie auf und macht ihr klar, was zu beachten ist. Dabei hatte Johanna noch Glück, denn ihr Gegenüber gab ihr allein durch wohlformulierte Worte und sein verändertes selbstbewusstes Auftreten zu verstehen, dass und warum die Geschäftsbeziehung beendet ist.

Ein weiteres tiefgreifendes Gespräch findet zwischen Julius und Johanna statt. Wer selbst schon einmal im Krankenhaus auf eine Nachricht über den Zustand eines guten Freundes oder Verwandten gewartet hat, wird die Gedanken der beiden durchaus nachvollziehen können.

Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeichnet ein bizarres Bild von den dunklen Seiten Wiens.

Kommentare: 5
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Gespräche aus der Community

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BrittaHas avatar
Liebe Lovelybooks-Büchereulen, 
heute möchte ich Euch zu einer neuen Leserunde verführen und Euch mitnehmen in das Wien des Jahres 1906. 
Hier ein kleiner erster Eindruck, um was es sich bei meinem Roman "Bilder des Bösen" handelt: 
Wenn sich der Schleier hebt und den Abgrund offenbart … Der Kriminalroman „Bilder des Bösen“ von Britta Hasler jetzt als eBook bei dotbooks.

Wien, 1906: Rot gelocktes Haar, ein schlanker Körper – das Mädchen, welches die Privatdetektive Lischka und Pawalet eben noch auf einer Fotografie gesehen haben, liegt nun tot vor ihnen. Es ist bereits das siebte Opfer einer brutalen Mordserie – verstümmelt durch die Hand eines Täters, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Die Polizei bittet die beiden Männer um Mithilfe, aber als Pawalet dabei beobachtet wird, wie er von einem weiteren Tatort verschwindet, wird er zum Hauptverdächtigen. Im letzten Moment gelingt ihm die Flucht. Mit Lischkas Unterstützung ermittelt er im Geheimen weiter. Doch bei ihren Recherchen stoßen die Detektive auf einen Schwarzmarkthandel mit skandalösem Bildmaterial – und auf ein Geheimnis, das die Grausamkeit der Morde bei Weitem übertrifft …

Aufwühlend. Verführerisch. Erbarmungslos.
Ein Roman, so dunkel wie die menschliche Seele.

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Nach dem Erfolgsroman „Das Sterben der Bilder“ ist „Bilder des Bösen“ der zweite mitreißender Kriminalroman von Bestsellerautorin Britta Hasler. 


Ich verlose 30 E-Books und würde mich sehr freuen, Euch bei der Leserunde dabei zu haben. Einige haben sehr lange auf diese Fortsetzung gewartet und ich bin gespannt, wie Euch die Weiterentwicklung der Figuren und die Story gefällt. Ich freue mich auf Euch. 


Eure Britta Hasler 


Zur Leserunde
Insider2199s avatar

Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Das Sterben der Bilder" von Britta Hasler zu lesen. 

Wir beginnen am  01.08.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür. 

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

Viel Spaß uns allen :)
Yolandes avatar
Letzter Beitrag von  Yolandevor einem Jahr
Ist leider nur für E-Books 😩
Zur Leserunde
BrittaHaslers avatar
Lust auf einen ungewöhnlichen, weil kunsthistorischen Roman?
Dann genieß doch erstmal unsere neue Leserunde zu "Das Sterben der Bilder - ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien" von Newcomerin Britta Hasler und bewirb Dich für eins von 25 Freiexemplaren.
Darum gehts in dem Buch: Eine junge Frau wird mit einem Schlangenbiss getötet und kunstvoll drapiert. Ein älterer Mann baumelt pfeilgespickt von einem Torbogen. Damit beginnt eine Mordserie, die von Raffinesse, Planung und einer sehr speziellen Bildung des Täters zeugt.

Das Sterben der Bilder ist Britta Haslers erster Kriminalroman und entführt den Leser ins Wien der Jahrhundertwende. Ihm die prachtvollen Kulissen der k. u. k. Monarchie vorführt – und die morbiden Abgründe der Seelen, die unter Franz Joseph I. in Wien weilen.

1891 hatte der Kaiser das Kunsthistorische Museum für die Öffentlichkeit gestiftet. 15 Jahre später erhält der arbeits- und nahezu obdachlose Julius Pawalet eine Anstellung in dieser Institution, die ihn schon seit seiner Kindheit und seit gemeinsamen Ausflügen mit dem alkoholkranken Vater fasziniert. Denn Julius hat eine faszinierende Gabe: Er verfügt über ein idetisches Bildgedächtnis und merkt sich jede Einzelheit eines Werks, das er längere Zeit studiert hat.

Julius‘ Blick für Details lässt ihn auch bald erkennen, dass im Kunsthistorischen Museum nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Da ist zum einen die schöne, geheimnisvolle Luise von Schattenbach – eine undurchsichtige, aber dominante Beamtengattin, die ihre Zeit nicht mit Kaffeekränzchen und Tratsch verbringt, sondern tagein, tagaus im Museum anzutreffen ist. Zum anderen der ebenfalls mysteriöse Dr. Grimminger, der seine Tage damit zubringt, im Museum hängende Gemälde „zu Studienzwecken“ abzumalen – und dabei weder Unterbrechungen noch Nachfragen duldet. Das Sterben der Bilder lebt von seinem lebendigen, faszinierenden Personal, das den Leser häufig mit völlig neuen Facetten überrascht – obwohl man den Figuren schon nach einem Drittel des Romans alles zutraut. Es besticht aber auch mit der prachtvoll-morbiden Atmosphäre Wiens, von den makabren Vorlieben seiner Bewohner, und nicht zuletzt von den seelischen Untiefen des Mörders, dessen besondere Beziehung zu Julius hier nicht verraten wird …

25 Testleser gesucht!

Wer nun gemeinsam mit anderen Lesern über diesen kunsthistorischen Krimi diskutieren und  ihn im Anschluss rezensieren möchte, kann sich im Unterthema "Bewerbung" für eines von 25 Freiexemplaren bewerben. Beantworte bitte bis zum 7. Januar 2012 folgende Frage: Wenn ihr eine Zeitreise ins Jahr 1905 nach Wien unternehmen könntet, was würdet ihr in der Stadt alles machen? Was wollt ihr unternehmen, wen kennenlernen, was würdet ihr verhindern wollen?

Du hast das Buch schon? Dann bist Du trotzdem herzlich zur Leserunde eingeladen.
Britta Hasler freut sich nun riesig auf diese Leseunde und wünscht Euch schonmal ein schönes Restjahr.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Britta Hasler wurde am 19. Oktober 1982 in Deutschland geboren.

Britta Hasler im Netz:

Community-Statistik

in 81 Bibliotheken

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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