Lust auf einen ungewöhnlichen, weil kunsthistorischen Roman?
Dann genieß doch erstmal unsere neue Leserunde zu "Das Sterben der Bilder - ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien" von Newcomerin Britta Hasler und bewirb Dich für eins von 25 Freiexemplaren.
Darum gehts in dem Buch: Eine junge Frau wird mit einem Schlangenbiss getötet und kunstvoll drapiert. Ein älterer Mann baumelt pfeilgespickt von einem Torbogen. Damit beginnt eine Mordserie, die von Raffinesse, Planung und einer sehr speziellen Bildung des Täters zeugt.
Das Sterben der Bilder ist Britta Haslers erster Kriminalroman und entführt den Leser ins Wien der Jahrhundertwende. Ihm die prachtvollen Kulissen der k. u. k. Monarchie vorführt – und die morbiden Abgründe der Seelen, die unter Franz Joseph I. in Wien weilen.
1891 hatte der Kaiser das Kunsthistorische Museum für die Öffentlichkeit gestiftet. 15 Jahre später erhält der arbeits- und nahezu obdachlose Julius Pawalet eine Anstellung in dieser Institution, die ihn schon seit seiner Kindheit und seit gemeinsamen Ausflügen mit dem alkoholkranken Vater fasziniert. Denn Julius hat eine faszinierende Gabe: Er verfügt über ein idetisches Bildgedächtnis und merkt sich jede Einzelheit eines Werks, das er längere Zeit studiert hat.
Julius‘ Blick für Details lässt ihn auch bald erkennen, dass im Kunsthistorischen Museum nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Da ist zum einen die schöne, geheimnisvolle Luise von Schattenbach – eine undurchsichtige, aber dominante Beamtengattin, die ihre Zeit nicht mit Kaffeekränzchen und Tratsch verbringt, sondern tagein, tagaus im Museum anzutreffen ist. Zum anderen der ebenfalls mysteriöse Dr. Grimminger, der seine Tage damit zubringt, im Museum hängende Gemälde „zu Studienzwecken“ abzumalen – und dabei weder Unterbrechungen noch Nachfragen duldet. Das Sterben der Bilder lebt von seinem lebendigen, faszinierenden Personal, das den Leser häufig mit völlig neuen Facetten überrascht – obwohl man den Figuren schon nach einem Drittel des Romans alles zutraut. Es besticht aber auch mit der prachtvoll-morbiden Atmosphäre Wiens, von den makabren Vorlieben seiner Bewohner, und nicht zuletzt von den seelischen Untiefen des Mörders, dessen besondere Beziehung zu Julius hier nicht verraten wird …
25 Testleser gesucht!
Wer nun gemeinsam mit anderen Lesern über diesen kunsthistorischen Krimi diskutieren und ihn im Anschluss rezensieren möchte, kann sich im Unterthema "Bewerbung" für eines von 25 Freiexemplaren bewerben. Beantworte bitte bis zum 7. Januar 2012 folgende Frage: Wenn ihr eine Zeitreise ins Jahr 1905 nach Wien unternehmen könntet, was würdet ihr in der Stadt alles machen? Was wollt ihr unternehmen, wen kennenlernen, was würdet ihr verhindern wollen?
Du hast das Buch schon? Dann bist Du trotzdem herzlich zur Leserunde eingeladen.
Britta Hasler freut sich nun riesig auf diese Leseunde und wünscht Euch schonmal ein schönes Restjahr.