Britta Nonnast

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Britta Nonnast

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Michi, Papa und ein Haus voller Träume

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Erschienen am 24.01.2011
Typisch Theo!

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Erschienen am 13.08.2012
Gecko Kinderzeitschrift Nr. 57

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Erschienen am 02.01.2017
Miri, Mats und der unheimliche Nachbar

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Erschienen am 22.03.2019

Neue Rezensionen zu Britta Nonnast

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CorniHolmess avatar

Rezension zu "10 kleine Burggespenster - Der falsche Flaschengeist" von Britta Nonnast

Eine schöne Vorlesegschichte mit wundervollen Illustrationen!
CorniHolmesvor 9 Monaten

Ich kannte bereits die ersten beiden Bände der zehn kleinen Burggespenster und da mir diese sehr gut gefallen haben, wollte ich auch das neue Buch aus dieser Reihe sehr gerne lesen. Nach Marti und Zipfel ist nun das kleine Zittergespenst Bibbi an der Reihe, uns seine Geschichte zu erzählen.


Bibbi ist, wie es die Bezeichnung Zittergespenst schon deutlich macht, ein sehr ängstliches kleines Gespenst. Wie gerne wäre Bibbi aber so mutig wie ihre Freunde. Von allen bewundert werden, das stellt sich das Zittergespenst wundervoll vor. Aber ob dieser Traum jemals Wirklichkeit werden wird? Da Bibbi ihre ständige Angst mittlerweile echt leid ist, beschließt sie etwas dagegen zu unternehmen. Von Raffi erfährt sie, dass die Waldhexe Mandoline einem dabei helfen kann, mutiger zu werden. Kurzerhand sucht Bibbi die Hexe auf und geht auf deren Vorschlag ein, einen Kurs für Flaschengeister zu machen. Nach diesem, so die Hexe, wird alles anders sein und Bibbi wird von allen bewundert werden. Flaschengeister erfüllen Wünsche und wer findet dies nicht toll? Doch leider kommt es nicht so, wie von Bibbi erhofft. Anstatt Bewunderung handelt sich das Zittergespenst nur ein Haufen Ärger ein. Zipfel wird seine leckere Schokolade los und Oskar muss seine geliebte Uhr abgeben. Warum? Tja, die Hexe Mandoline ist eine ganz clevere und nutzt die Verzweiflung der armen Bibbi zu ihren Gunsten aus. Wünsche kosten was, so die Hexe und wer einen Wunsch erfüllt haben möchte, der muss dafür zahlen. Klar, dass sich die anderen Gespenster mächtig darüber ärgern. Doch schließlich begreift Bibbi, wie gemein die Hexe sie hereingelegt hat und durch ihre Wut darüber wächst das kleine Zittergespenst über sich hinaus. Am Ende wird Bibbi also doch noch zu dem mutigen Gespenst, das sie schon immer sein wollte.


Da die Vorlesebücher der 10 kleinen Burggespenster - Reihe in sich abgeschlossen sind und in jedem Band zudem auch immer ein anderes Gespenst der Hauptprotagonist ist, kann man problemlos mit diesem Band starten.

In diesem lernen wir das Zittergespenst Bibbi näher kennen. Bibbi war mir auf Anhieb sehr sympathisch, sie ist ein ganz liebes Gespenstermädchen, die wohl jeder sofort in sein Herz schließen muss. Daher leidet man auch richtig mit ihr mit, als sie von den anderen Gespenstern damit aufgezogen wird, dass sie sich immer so schnell fürchtet und sofort zu zittern beginnt.


Dass sie an dieser Situation etwas ändern möchte, ist daher nur zu verständlich. Nur war es eindeutig ein riesengroßer Fehler zu der Waldhexe Mandoline zu gehen. Diese ist nämlich richtig hinterhältig und nutzt Bibbis mangelndes Selbstbewusstsein und deren Verzweiflung in vollen Zügen aus.

So gerne ich Bibbi auch mochte, über ihr etwas naives Verhalten habe ich mich manchmal etwas aufgeregt. Egal, was die Hexe Mandoline ihr sagt, Bibbi tut es, auch wenn sie genau weiß, dass es nicht in Ordnung ist.

Allerdings ist Madonline auch eine Meisterin im Überzeugen und auch ihr Zauberstab macht mächtig Eindruck auf das kleine Zittergespenst.

Zum Glück begreift Bibbi irgendwann, wie gemein die Waldhexe ist, aber bis es bei ihr Klick macht, verärgert sie einige ihre Gespensterfreunde leider ziemlich.


Mir hat dieser Band leider nicht ganz so gut gefallen wie die beiden Bücher davor. Mich haben manche Wörter etwas gestört wie „Mist“ und „Kacke“. Diese Schimpfwörter gehen natürlich noch, es gibt bei weiten schlimmere, nur haben mir die Gespenster dennoch etwas zu viel geflucht.


Die Geschichte fand ich zwar sehr schön, besonders die Botschaft hat mir gut gefallen, nur habe ich Bibbis Erzählung im Vergleich zu Martis und Zipfels als etwas schwächer empfunden. Woran genau es gelegen hat, kann ich noch nicht mal sagen, mir hat einfach etwas gefehlt.

Was ich aber erneut nur loben kann, sind die großartigen farbigen Illustrationen von Susanne Göhlich. Ihr Zeichenstil ist einfach unverkennbar. Ich finde ihre Bilder immer richtig niedlich und besonders die 10 kleinen Burggespenster Bücher hat sie wunderbar goldig illustriert. Selbst die gemeine Hexe Mandoline sieht meiner Meinung nach mit ihrer großen langen Nase richtig witzig aus.

Meine Highlights aber sind definitiv die Zeichnungen der Gespenster und die der Burgen. Burgen fand ich schon immer klasse und da es sich hier um Burggespenster handelt, dürfen meiner Meinung nach auf keinen Fall die Burgzeichnungen fehlen.


Zum Vorlesen ist dieses Buch sehr gut geeignet. Zum Selberlesen empfehle ich es geübteren Lesern, da der Text für Erstleser zu schwer sein wird. Die Schrift ist zwar schön groß, nur sind die Sätze zum Teil ziemlich lang und auch mit manchen Wörtern werden Leseanfänger vermutlich Probleme haben.

Die 10 kleinen Burggespenster Bücher sind aber wirklich richtig schöne Vorlesebücher, die sowohl für Jungen als auch für Mädchen ab etwa 5 Jahren prima geeignet sind. Ab diesem Alter wird auch Botschaft der Geschichte problemlos verstanden werden können. Das Zittergespenst Bibbi macht uns hier sehr schön deutlich, dass man auch aus eigener Kraft stark und mutig sein kann, man muss es nur wollen und darf sich nicht selbst einreden, dass man ja eh nichts ändern kann. Auch verdeutlicht die Geschichte, dass man nicht jedem Vertrauen darf und nicht alles willenlos hinnehmen sollte. Ganz besonders nicht, wenn einem das Gefühl sagt, dass dies falsch und nicht korrekt ist.

Diese Botschaft wurde sehr nett verpackt in einer schönen Vorlesegeschichte mit Gespenstern als Charakteren. Auch wenn mich das Buch leider nicht komplett überzeugen konnte, hatte ich viel Spaß beim Lesen und freue mich schon sehr auf weitere Abenteuer der 10 kleinen Burggespenster.


Fazit: Ein schöner Vorlesespaß für Jungen und Mädchen ab etwa 5 Jahren! Das Zittergespenst Bibbi muss man einfach sofort ins Herz schließen. Das kleine Gespenstermädchen macht uns hier nur zu deutlich, dass man auch aus eigener Kraft über sich hinauswachsen und mutig sein kann. Man muss es nur wollen. Auch lernt man hier, dass man nicht jedem Vertrauen darf und auf sein ungutes Gefühl hören sollte. Wenn man ein schlechtes Gewissen hat, dann ist das, was man tut, auf jeden Fall nicht in Ordnung. Neben der schönen Botschaft haben mir auch die Illustrationen von Susanne Göhlich wieder richtig gut gefallen. Ihre Zeichnungen eignen sich einfach perfekt für diese Reihe. Leider konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern wie beiden Bände davor, daher erhält „Der falsche Flaschengeist“ von mir 3,5 – gerundet auf 4 von 5 Sternen.

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lehmass avatar

Rezension zu "10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel" von Britta Nonnast

Eine humorvolle Geschichte mit einer wichtigen Erkenntnis
lehmasvor einem Jahr

Das kleine Gespenst Zipfel macht in der Stadt einen Schaufensterbummel. Es zieht von Fenster zu Fenster und beobachtet wie die Leute einkaufen. Ein Schaufenster hat es ihm ganz besonders angetan - die Auslage der Juweliergeschäfts. Hin und weg ist es von dem Glitzerzeug und beneidet ein Pärchen, das etwas von dem Schatz kauft. Zipfel will auch so einen Schatz und so setzt er sich in den Kopf, dass er reich werden will. In den folgenden Kapiteln versucht er die verschiedensten Sachen, um an Geld zu kommen. Wird er am Ende den wahren Schatz entdecken?  


Einmal ein Ziel im Kopf setzt Zipfel alles daran, dieses auch zu erreichen, sehr zum Betrüben der anderen 9 Burggespenster, die den Wunsch von Zipfel nicht verstehen können. Dabei führt er sich oft wie ein kleines bockiges Kind auf, dass unbedingt seinen Willen bekommen möchte. Nun er ist ja auch ein Gespensterkind - noch nicht einmal 100 Jahre alt und das Verpüffen hat er auch noch nicht erlernt. Mein großer Räuber hat der Geschichte gebannt gelauscht. Zusammen haben wir uns mit Zipfel gefreut, als er zu der Erkenntnis gelangt, dass Geld allein nicht glücklich macht und es wichtigere Sachen und Werte gibt. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, den Britta Nonnast sehr humorvoll schildert. Immer wieder gerät Zipfel bei seinen Versuchen in witzige Situationen. Die kurzweilige Geschichte wird von den wunderbaren Illustrationen von Susanne Göhlich unterstützt.

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Damariss avatar

Rezension zu "10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel" von Britta Nonnast

Einem kleinen Gespenst wird bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist
Damarisvor einem Jahr

Das Kinderbuch "Kein Schatz für Zipfel" gehört zur Reihe 10 kleine Burggespenster. Da jede Geschichte thematisch aber für sich selbst spricht und in sich abgeschlossen ist, haben wir als allererstes zum Abenteuer des kleinsten Gespenstes Zipfel gegriffen. Zipfel möchte nämlich unbedingt reich werden, sehr reich. Doch wie soll er das anstellen? Und ist es wirklich so einfach, wie Zipfel sich das vorstellt? Erwachsene Vorleser könnten anhand des farblich abgesetzten Titels vielleicht eine Vorahnung haben. Kinder werden voller Spannung mitfiebern, ob Zipfel (k)einen Schatz bekommt oder ob er noch ganz andere Erkenntnisse aus seinem Abenteuer gewinnt.

Zipfel, ein kleines, noch sehr junges Gespenst, lebt mit 9 befreundeten Burggespenstern in der Scheune auf dem Burggelände. Das war auch immer okay, doch heute macht Zipfel einen Ausflug und schwebt durch die Stadt. Als er dort die Menschen beobachtet, und was sie sich alles kaufen können, geht er davon aus, dass sie alle sehr reich sind. Das will er auch sein! Zipfel möchte viel Geld haben, unbedingt einen eigenen Schatz. Die Ratschläge und Fürsorge der anderen Gespenster schlägt Zipfel wütend in den Wind. Er möchte auf eigene Faust losziehen, um sich seinen Schatz zu verdienen - um glücklich zu sein. Das macht er dann auch und muss erkennen, dass Geld verdienen harte Arbeit bedeutet und dass es gar nicht so einfach ist, die eigenen Träume zu verwirklichen. Manchmal liegt das persönliche Glück viel näher als gedacht.

Obwohl das Buch insgesamt sehr unterhaltsam und humorvoll ist, muss ich zugeben, so richtig sympathisch war mir Zipfel anfangs nicht. Mit viel Geschrei und Egoismus setzt er seinen Willen durch und pfeift auf die Bemühungen seiner Gespensterfreunde und -familie. Andererseits, wer will das einem kleinen (Gespenster)-Kind verdenken, das noch keine existenzielle Erfahrung mit dem Leben gemacht hat? Die Altersempfehlung würde ich etwas höher als 4 Jahre ansetzen. Meine eigenen Kinder, sie gehen in die Grundschule, waren jedenfalls sehr gebannt von der Geschichte, empfanden Zipfels Verhalten wahrscheinlich als plausibel und haben sich nie über ihn "beschwert". Dafür haben sie viel geschmunzelt und mitgefiebert. Zipfels Wandel bleibt natürlich nicht aus, als er erkennt, dass die meisten Menschen für Geld hart arbeiten müssen, dass es viel Ungerechtigkeit im Leben gibt, und dass das persönlich Glück auch bei Familie und Freunden zu finden ist. Diese Botschaft verstehen schon junge Zuhörer oder Selberleser. Die Geschichte wird mit einem Augenzwinkern abgeschlossen und ließ uns mit einem guten Gefühl zurück.

Fazit ...
"10 kleine Burggespenster: Kein Schatz für Zipfel" ist ein schönes Vorlesebuch für Kinder, das trotz Gespensterdarstellern seine Botschaft sehr natürlich vermittelt: Man braucht keinen Schatz oder großen Reichtum, um glücklich zu sein. Denn das Glück ist manchmal näher als man denkt.
Mit viel Humor und Spannung, aber auch einigen deutlichen Erfahrungen, wird dem kleinen Gespenst Zipfel bewusst, was im Leben wichtig ist. Und am Ende hat er sich dann auch ins Herz von Vorleser und Zuhörern gegeistert.

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