Britta Nonnast , Susanne Göhlich 10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel

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Inhaltsangabe zu „10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel“ von Britta Nonnast

Auch Gespenster träumen vom großen Glück: viel Geld, ein toller Palast zum Spuken und eine prächtige Kutsche. Das wär’s!
Zipfel, das kleinste Gespenst, hat einen großen Traum: Er will das reichste Gespenst der ganzen Welt werden! Denn das, so glaubt er, müsste doch zum Ziel aller Träume führen. Aber alle Versuche, möglichst schnell zu diesem Reichtum zu gelangen, zeigen vor allem eins: Es ist gar nicht so einfach, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Und ehe man sichs versieht, hat man das naheliegende Glück glatt übersehen.

Ein kleines Gespenst will reich werden - aber macht Geld allein glücklich? Spannend und humorvoll erzählt.

— lehmas

Eine witzige und sehr liebenswerte Geschichte über ein kleines Gespenst, welches gerne reich sein möchte und es dabei doch schon längst ist.

— CorniHolmes

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  • Eine humorvolle Geschichte mit einer wichtigen Erkenntnis

    10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel

    lehmas

    20. October 2017 um 22:26

    Das kleine Gespenst Zipfel macht in der Stadt einen Schaufensterbummel. Es zieht von Fenster zu Fenster und beobachtet wie die Leute einkaufen. Ein Schaufenster hat es ihm ganz besonders angetan - die Auslage der Juweliergeschäfts. Hin und weg ist es von dem Glitzerzeug und beneidet ein Pärchen, das etwas von dem Schatz kauft. Zipfel will auch so einen Schatz und so setzt er sich in den Kopf, dass er reich werden will. In den folgenden Kapiteln versucht er die verschiedensten Sachen, um an Geld zu kommen. Wird er am Ende den wahren Schatz entdecken?   Einmal ein Ziel im Kopf setzt Zipfel alles daran, dieses auch zu erreichen, sehr zum Betrüben der anderen 9 Burggespenster, die den Wunsch von Zipfel nicht verstehen können. Dabei führt er sich oft wie ein kleines bockiges Kind auf, dass unbedingt seinen Willen bekommen möchte. Nun er ist ja auch ein Gespensterkind - noch nicht einmal 100 Jahre alt und das Verpüffen hat er auch noch nicht erlernt. Mein großer Räuber hat der Geschichte gebannt gelauscht. Zusammen haben wir uns mit Zipfel gefreut, als er zu der Erkenntnis gelangt, dass Geld allein nicht glücklich macht und es wichtigere Sachen und Werte gibt. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, den Britta Nonnast sehr humorvoll schildert. Immer wieder gerät Zipfel bei seinen Versuchen in witzige Situationen. Die kurzweilige Geschichte wird von den wunderbaren Illustrationen von Susanne Göhlich unterstützt.

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  • Einem kleinen Gespenst wird bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist

    10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel

    Damaris

    08. October 2017 um 22:39

    Das Kinderbuch "Kein Schatz für Zipfel" gehört zur Reihe 10 kleine Burggespenster. Da jede Geschichte thematisch aber für sich selbst spricht und in sich abgeschlossen ist, haben wir als allererstes zum Abenteuer des kleinsten Gespenstes Zipfel gegriffen. Zipfel möchte nämlich unbedingt reich werden, sehr reich. Doch wie soll er das anstellen? Und ist es wirklich so einfach, wie Zipfel sich das vorstellt? Erwachsene Vorleser könnten anhand des farblich abgesetzten Titels vielleicht eine Vorahnung haben. Kinder werden voller Spannung mitfiebern, ob Zipfel (k)einen Schatz bekommt oder ob er noch ganz andere Erkenntnisse aus seinem Abenteuer gewinnt.Zipfel, ein kleines, noch sehr junges Gespenst, lebt mit 9 befreundeten Burggespenstern in der Scheune auf dem Burggelände. Das war auch immer okay, doch heute macht Zipfel einen Ausflug und schwebt durch die Stadt. Als er dort die Menschen beobachtet, und was sie sich alles kaufen können, geht er davon aus, dass sie alle sehr reich sind. Das will er auch sein! Zipfel möchte viel Geld haben, unbedingt einen eigenen Schatz. Die Ratschläge und Fürsorge der anderen Gespenster schlägt Zipfel wütend in den Wind. Er möchte auf eigene Faust losziehen, um sich seinen Schatz zu verdienen - um glücklich zu sein. Das macht er dann auch und muss erkennen, dass Geld verdienen harte Arbeit bedeutet und dass es gar nicht so einfach ist, die eigenen Träume zu verwirklichen. Manchmal liegt das persönliche Glück viel näher als gedacht.Obwohl das Buch insgesamt sehr unterhaltsam und humorvoll ist, muss ich zugeben, so richtig sympathisch war mir Zipfel anfangs nicht. Mit viel Geschrei und Egoismus setzt er seinen Willen durch und pfeift auf die Bemühungen seiner Gespensterfreunde und -familie. Andererseits, wer will das einem kleinen (Gespenster)-Kind verdenken, das noch keine existenzielle Erfahrung mit dem Leben gemacht hat? Die Altersempfehlung würde ich etwas höher als 4 Jahre ansetzen. Meine eigenen Kinder, sie gehen in die Grundschule, waren jedenfalls sehr gebannt von der Geschichte, empfanden Zipfels Verhalten wahrscheinlich als plausibel und haben sich nie über ihn "beschwert". Dafür haben sie viel geschmunzelt und mitgefiebert. Zipfels Wandel bleibt natürlich nicht aus, als er erkennt, dass die meisten Menschen für Geld hart arbeiten müssen, dass es viel Ungerechtigkeit im Leben gibt, und dass das persönlich Glück auch bei Familie und Freunden zu finden ist. Diese Botschaft verstehen schon junge Zuhörer oder Selberleser. Die Geschichte wird mit einem Augenzwinkern abgeschlossen und ließ uns mit einem guten Gefühl zurück.Fazit ..."10 kleine Burggespenster: Kein Schatz für Zipfel" ist ein schönes Vorlesebuch für Kinder, das trotz Gespensterdarstellern seine Botschaft sehr natürlich vermittelt: Man braucht keinen Schatz oder großen Reichtum, um glücklich zu sein. Denn das Glück ist manchmal näher als man denkt.Mit viel Humor und Spannung, aber auch einigen deutlichen Erfahrungen, wird dem kleinen Gespenst Zipfel bewusst, was im Leben wichtig ist. Und am Ende hat er sich dann auch ins Herz von Vorleser und Zuhörern gegeistert.

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  • Ein kleines Gespenst träumt vom großen Glück

    10 kleine Burggespenster - Kein Schatz für Zipfel

    CorniHolmes

    17. September 2017 um 12:28

    Das erste Buch mit den 10 kleinen Burggespenstern hatte mir richtig gut gefallen, daher war ich auf die Fortsetzung schon sehr gespannt gewesen. Auch bei dieser finde ich das Cover wieder sehr gelungen und richtig niedlich. Der Klappentext konnte ebenfalls sofort meine Neugier wecken, daher habe ich ganz erwartungsvoll zu lesen begonnen. Eigentlich sollte Zipfel wie seine Freunde friedlich schlafen, doch das kleine Gespenst ist überhaupt nicht müde und fliegt viel lieber ein bisschen in der Stadt herum. In einem Schaufenster fallen Zipfel dann die herrlich schimmernden Uhren und der glitzernde Schmuck auf. Ganz begeistert betrachtet er das funkelnde Glitzerzeug. In ihm erwacht ein Traum: Er will reich werden und auch so wunderschöne Dinge besitzen. Zipfel möchte nun möglichst schnell an viel Geld kommen, um seine Träume vom Reichtum zu verwirklichen. Doch leider scheitern alle seine Versuche. Anscheinend ist es gar nicht so leicht, zu großem Reichtum zu gelangen. Und seine Träume zu verwirklichen kann sehr schwierig sein. Zipfel aber gibt nicht auf und bei der vielen Pläneschmiederei übersieht er fast, dass er seinen größten Schatz schon längst besitzt. Leider konnte mich der zweite Band nicht ganz so begeistern wie der Band davor. Ich hatte natürlich dennoch viel Spaß beim Lesen und finde die Geschichte wirklich niedlich – nur waren hier so ein paar Dinge, die ich in einem Kinderbuch nicht so gern sehe. Erstmal vorweg: man muss nicht den ersten Band der 10 kleinen Burggespenster kennen, um dieses Buch verstehen zu können. Die Bände sind in sich abgeschlossen und können sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden. Im ersten Band waren Marti und Luzie die Hauptgespenster. In diesem Buch ist es das kleine Gespenst Zipfel und das Gespenstermädchen Lilli mit ihrem Hund Chilli. Natürlich werden auch die anderen Burggespenster erwähnt, nur nehmen diese eher kleinere Rollen in dieser Geschichte ein. Mich haben in diesem Buch zwei Dinge gestört, wegen denen ich auch leider einen Stern abziehen muss. Als erstes hat mir Zipfel anfangs nicht so gut gefallen. Wie Lilli einmal sehr passend gemeint hat: Das kleine Gespenst kann schon recht fies sein. Zipfel denkt, dass nur viel Geld ihn glücklich machen kann und um an dieses zu gelangen, ist er sogar bereit eine Bank zu überfallen. Das wäre dann auch schon der zweite Punkt, den ich nicht so gut fand: Zipfel klaut mir einfach zu viel in dieser Geschichte. Für ein Kinderbuch dieser Altersklasse sehe ich das etwas kritisch. Der Banküberfall misslingt natürlich und wird auch recht amüsant beschrieben, da Zipfel den Bankangestellten mit einer Schokoladenpistole bedroht, die gerade am Schmelzen ist, nur fand ich diese Szene im Buch dennoch nicht so schön. Mit Zipfel bin ich schließlich dann doch noch warm geworden. Man darf ja auch nicht vergessen, dass Zipfel noch ein sehr junges Gespenst ist und alles erst noch lernen muss. So eben auch, dass Reichtum allein nicht glücklich macht. Die Botschaft dieser Geschichte finde ich wirklich sehr schön. Das Buch zeigt auf kindgerechte (bis auf das Klauen) und unterhaltsame Weise, dass Familie und Freunde der größte Schatz im Leben sind und dass man am Glücklichsten ist, wenn man diese an seine Seite hat und nicht alleine ist. Dies wird schließlich auch unserem lieben Zipfel bewusst. Neun tolle Gespensterfreunde, die immer zu ihm halten und bei denen er sich wohl fühlt; einen größeren Schatz kann man als kleines Gespenst doch eigentlich gar nicht besitzen, oder? Das Buch eignet sich perfekt zum Vorlesen. Für geübtere Leser lässt es sich auch wunderbar selber lesen. Für Erstleser aber ist der Text noch zu schwierig, da es sich hier nicht um großgedruckte Fibelschrift handelt und auch die Sätze manchmal recht lang sind. Da es auch hier wieder sehr viele schöne farbige Illustrationen von Susanne Göhlich gibt, ist auch das zweite Abenteuer der 10 kleinen Burggespenster ein wundervolles Vorlesebuch für die ganze Familie. Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich es etwas verwirrend fand, dass manche Figuren, die eigentlich Menschen sein sollen, als Tiere dargestellt werden. So sieht man gleich auf der zweiten Seite, wie ein Schwein einem Pudel die Autotür aufhält. Beide tragen Kleidung und stehen aufrecht auf zwei Beinen. Die Idee finde ich eigentlich ganz witzig, so mal hier, mal da Tiere die Rollen von Menschen spielen zu lassen. Da die Tiere aber nie im Buch erwähnt werden, hatte ich mich anfangs schon etwas gewundert, wieso da denn nun ein Pudel mit Einkaufstaschen ins Auto steigt. Aber so haben Kinder was zum Suchen und können sich einen Spaß daraus machen, in den vielen Bildern nach versteckten Tieren Ausschau zu halten. Ist ja schon ein sehr witziger Einfall, oder? Ich habe die 10 kleinen Burggespenster ja schon längst fest in mein Herz geschlossen und hoffe sehr, dass wir noch viele weitere zauberhafte Geschichten mit ihnen zu lesen bekommen werden. Fazit: Britta Nonnast ist es erneut gelungen, eine sehr witzige, turbulente und lehrreiche Geschichte für Kinder ab etwa 5 Jahren zu schreiben. Diese konnte mich nicht ganz so begeistern wie die erste, dennoch hatte ich hier großen Spaß beim Lesen und geriet öfters sehr ins Schmunzeln. Da mir das Verhalten des kleinen Gespenstes Zipfel öfters nicht ganz so gut gefallen hat, gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen!

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