Britta Orlowski Liebe misst man nicht in Jahren

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Inhaltsangabe zu „Liebe misst man nicht in Jahren“ von Britta Orlowski

Als Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen.
Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt?

Ein Buch über das Leben, das Sterben und die Liebe.

Ein Roman, der unter die Haut geht, und trotzdem durch den gewohnt heiteren Schreibstil zu einem ganz besonderen Leseerlebnis wird!

— danischwarz

Was für eine traurig-schöne Geschichte, mit viel Gefühl

— Nefertari35

Ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt in Bützer...

— Monihil

Ein Roman, der gefühlvoll, emotional aber auch spannend und humorvoll ist, unbedingt lesen!!!

— janaka

Ein emotionaler, gefühlvoller aber auch sehr spannender Roman, der zeigt, zu was bedingungslose Liebe im Stande ist.

— tanlin_11

Ein wunderbares, emotionales und spannender Roman, bei dem man auch weinen darf.

— Nik75

Wunderschön! Eine sehr bewegende und einfühlsame Geschichte. *seufz*

— ChattysBuecherblog

Anrührend, witzig und mutmachend - ein Buch über Verlust und Neuanfang.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannung, Liebe und Trauer - hier werden alle Gefühle angesprochen und bieten eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

— Diana182

Ergreifender Roman über Liebe, Trauerbewältigung und das Leben danach

— lenisvea

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  • Britta Orlowskis bisher emotionalster Roman, der unter die Haut geht!

    Liebe misst man nicht in Jahren

    danischwarz

    18. August 2016 um 10:03

    Als riesengroßer Fan von Britta Orlowski hatte ich nun endlich die Zeit, auch ihr neuestes Werk "Liebe misst man nicht in Jahren" zu lesen.Und wieder einmal mehr konnte sie mich restlos begeistern.In ihrem bisher emotionalsten Buch beschreibt Britta den schweren Weg einer Mutter, die durch den Unfalltod ihres jüngsten Sohnes jeglichen Lebensmut verloren hatte. Nachdem sie Wochen später wirklich realisierte, dass ihr geliebter Fynn nicht nur gestorben war, sondern dass sie nie wieder mit ihm würde lachen können, nie mehr seine Umarmung spüren würde, brach sie restlos zusammen. Am liebsten wäre sie einfach liegen geblieben, in der Hoffnung,  ihr gebrochenes Herz würde irgendwann einfach stehen bleiben.Ihre Ehe hält der Trauer nicht mehr lange stand. Ben, ihr zweiter Sohn gibt sich die Schuld an dem Unfall. Alle sind gefangen in ihrer persönlichen Trauer.Doch Betty schafft es, sich mühsam wieder aufzurappeln und mietet sich in einem Mehrgenerationenhof in ihrer alten Heimat Bützer ein.Bald schon merkt sie, dass es ihr unter der Herzlichkeit der lieben Hofbewohner langsam etwas besser geht. Plötzlich steht auch Mattis, ihr noch angetrauter Exmann wieder auf der Schwelle, um sie um eine zweite Chance zu bitten.Doch dann gerät sie ins Visier der SOKO, als ausgerechnet die Frau, die den Unfalltod ihres Sohnes verursacht hatte, ermordet wird.Doch Kommissar Lars Lukaschek ist hin und hergerissen. Er kann nicht glauben, dass Betty Rache an der Frau geübt hat... Oder etwa doch?Es gab keine glücklichen Tage mehr. Nur noch schlechte und weniger schlechte und das waren dann die GutenWer schon ein Buch aus der Feder von Britta Orlowski gelesen hat, weiß, wie wundervoll bildlich und gefühlvoll sie schreibt. Das Lesen vermittelt jedesmal dieses wunderbar warme Gefühl des "nach Hause kommens". Anders kann ich es nicht beschreiben.Diesmal hat sie aber nicht nur eine Liebesgeschichte geschrieben, Britta hat ihre ganz eigene Biographie in dem Buch verpackt. Gemischt mit gelungenen Krimielementen und ihrer gewohnt heiteren Schreibweise schafft sie hier eine ganz besondere Atmosphäre. Oft sah ich nicht die sympathische Protagonistin Betty vor mir, sondern die Autorin selbst. Was ist schon Zeit? Die Liebe ist es, die zählt und die misst man nicht in JahrenWie schwierig es teilweise für beide Seiten ist, mit solch einem Thema umzugehen. Außenstehende trauen sich oftmals nicht, darüber zu reden, aus Angst, die Betroffenen damit zu verletzen oder vor den Kopf zu stoßen. Betroffene trauen sich nicht immer darüber zu reden, weil sie Außenstehende nicht mit ihrer Trauer belasten wollen. Doch die Autorin möchte darüber reden. In einem Interwiev, dass ich schon vor einiger Zeit mit ihr führen durfte, sagte sie, anders kann sie nicht leben und dies spiegelt sich in dem Roman wieder. Ich habe mitgelitten und bitterlich geweint und mich doch an jedem besseren Moment, jedem Stückchen Glück, das Betty erleben darf gefreut. Darüberhinaus gibt es auch Momente, an denen ich herzhaft lachen musste.Mit von der Partie sind natürlich auch die liebgewonnenen Charaktere aus Land oder Liebe. Das Buch lässt sich aber auch wunderbar lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen, denn es ist eine in sich abgeschlossene Geschichte.Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.An dieser Stelle möchte ich mich bei der Autorin bedanken. Für ihre unsagbare Stärke und ihren Mut, uns alle an ihrer Geschichte teilhaben zu lassen.Britta, dein Engelkind kann so unsagbar stolz auf dich sein! Sag ihm das!Mit Liebe misst man nicht in Jahren hat Britta Orlowski ihren bisher emotionalsten Roman geschrieben. Es ist nicht einfach nur ein Buch, es ist zum Teil auch ihre ganz persönliche Geschichte. Ein Roman, der unter die Haut geht, und trotzdem durch den gewohnt heiteren Schreibstil zu einem ganz besonderen Leseerlebnis wird. Die Geschichten der Autorin geben einem das Gefühl, zu Hause angekommen zu sein.  Ein Buch, dass noch sehr lange in meinem Kopf und meinem Herzen bleiben wird. Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!5 von 5 Sterne

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  • Liebe misst man nicht in Jahren von Britta Orlowski

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Nefertari35

    Kurze Inhaltsangabe:Als Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen. Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt? Ein Buch über das Leben, das Sterben und die Liebe.(Quelle: Klappentext "Liebe misst man nicht in Jahren" von Britta Orlowski, bookshouse-Verlag)Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:In diesem Buch ändert die Autorin ein wenig ihren Schreibstil. Er wirkt etwas schwermütiger und trauriger, ist aber trotzdem wunderschön und voller Leben. Dieses Buch führt einen durch die schwere Zeit der Trauer, des Verlustes; zeigt aber auch die, des Aufarbeitens und das Wiederneuanfangens. Britta Orlowski findet in jeder Situation die richtigen Worte. Zudem ist die Mischung aus Tragödie, Krimi und Liebesgeschichte wirklich sehr ausgewogen, was das Buch zu einem großen Lesevergnügen macht. Die Protagonisten sind sehr authentisch und bringen sehr viel Gefühl mit in die Story. Vor allem Betty ist eine sehr starke Frau, die trotz der schrecklichen Umstände ihren Weg geht und ihren Glauben nicht verliert.Auch das Cover ist wieder zauberhaft geworden und rundet die Geschichte wunderbar ab.Eigene Meinung:Ich liebe die Bücher von Britta Orlowski. Es ist immer eine Freude und ein Genuß, sie zu lesen. Ich reise gedanklich immer an die Orte, die sie so detailliert und harmonisch beschreibt. Auch hier war dies der Fall. Dieser großartige Mehrgenerationenhof wirkt wie ein Zuhause, das man sich wünscht, das ich mir wünsche! Trotz der Traurigkeit in der Geschichte, habe ich sie sehr sehr gerne gelesen. Sie zeigt, das es eben auch nicht so schöne Seiten im Leben gibt, die uns alles abverlangen und die wir trotzdem meistern können. Es muß nicht immer der Tod sein, es können alle anderen lebenswichtigen Einschnitte sein, die uns verändern, die uns stärker machen, aber die uns eben auch erstmal alles schwerer machen. Danke hierfür an die Autorin. Ich freue mich sehr auf das nächste Werk von Britta Orlowski und gebe hierfür fünf Sterne.

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  • Leserunde zu "Liebe misst man nicht in Jahren" von Britta Orlowski

    Liebe misst man nicht in Jahren

    bookshouse Verlag

    Wir laden euch herzlich zur Leserunde "Liebe misst man nicht in Jahren" von Britta Orlowski ein! Als Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen. Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt? Ein Buch über das Leben, das Sterben und die Liebe. PDF-Leseprobe Flipping-Book-Leseprobe Britta Orlowski freut sich über jeden Besucher auf ihrer Homepage. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens sieben E-Books von "Liebe misst man nicht in Jahren" im Wunschformat* (pdf, mobi, epub) zu gewinnen. Britta Orlowski steuert zusätzlich drei Taschenbücher bei. Bitte schreibt in eurer Bewerbung auch gleich euer Wunschformat (pdf, mobi, epub) mit rein. * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 15 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 20 Anfragen 8 E-Books, bei 25 Interessierten 9 E-Books, …  Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer  bookshouse - Team *** Wichtig *** Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilnahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Wir versenden nicht an Packstationen und übernehmen keine Haftung für den Postversand. Vielen Dank für euer Verständnis.  Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension. http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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  • Liebe misst man nicht in Jahren

    Liebe misst man nicht in Jahren

    janaka

    Betty und Mattis verlieren ihren Sohn Fynn bei einem Unfall. Auch nach fünf Jahren ist die Traurigkeit noch riesengroß und die beiden haben sich in ihrer Trauer voneinander entfernt. Ben, der große Bruder von Fynn hat sich ziemlich abgekapselt. Um wieder mehr am Leben teilzunehmen, zieht Betty allein auf den Mehrgenerationenhaus nach Bützer. Kann sie hier wieder zurück ins Leben finden?Mattis taucht auch immer öfter auf, er kämpft um seine Frau und seine Ehe? Kann es einen Neuanfang für die beiden geben?Dann wird Simone Bernau, die damalige Unfallverursacherin ermordet und die komplette Familie gerät unter Tatverdacht. Mit "Liebe misst man nicht in Jahren" hat die Autorin Britta Orlowski einen wunderschönen und sehr emotionalen zweiten Teil um den Mehrgenerationenhof geschrieben. Während im ersten Teil spannend und humorvoll war, ist dieser auch spannend aber auch sehr traurig und macht einen Nachdenklich. Die Trauer von Betty, Mattis und Ben wird sehr gut beschrieben, ich könnte sie förmlich spüren und meine Tränen sind nur so in Strömen geflossen. Aber zum Glück gab es auch schöne und lustige Szenen. Das Buch zu Lesen war für mich wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle.Durch den wunderschönen und lockeren Schreibstil und den lebendigen Charakteren bin ich nur so durchs Buch geflogen. Sehr gut gefallen hat mir das Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern, aber auch die neuen habe ich schnell in mein Herz geschlossen, besonders Betty und Mattis. Betty hat einen Weg gefunden, mit ihrer Trauer umzugehen. Sie ist eine echt starke und tapfere Frau. Mattis hat nach langer Zeit festgestellt, dass er mit seinem Verhalten, seine Frau weggestoßen hat. Nun versucht er seine Ehe und sein Leben zu retten. Die Wandlung, die er durchmacht gefällt mir sehr gut und ich glaube, dass auch er auf den richtigen Weg ist. Aber ob die beiden eine letzte Chance bekommen? Das müsst ihr nachlesen.Die Beschreibungen vom Mehrgenerationenhaus sind wieder sehr anschaulich und authentisch, ich warte immer noch, dass meine Wohnung fertig wird. Das ist ein Ort, an dem ich auch sehr gerne leben möchte.Fazit:Die Autorin zeigt mir als Leser mit wunderbaren Worten, dass man auch trotz schwerer Schicksalsschläge weiterleben kann und auch wieder Freude empfinden darf. Diesem gefühlvollen und spannenden Roman kann ich nur empfehlen, von mir bekommt er 5 Sterne.

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    hasirasi2

    07. April 2016 um 20:54
  • Die Liebe bleibt bestehen

    Liebe misst man nicht in Jahren

    tanlin_11

    03. April 2016 um 13:52

    Bei dem Roman „Liebe misst man nicht in Jahren“ von Britta Orlowski handelt es sich um eine sehr schöne und bewegende Liebesgeschichte, die zeigt, dass Liebe alle Hindernisse überwinden kann. Nach dem tödlichen Unfall ihres Sohnes Finn ist bei Betty und ihrer Familie nichts mehr so wie früher. Ben, der älteste Sohn der Familie, schottet sich ab und lebt in den Tag hinein. Betty entfernt sich immer mehr von ihrem Ehemann, trennt sich und zieht letztlich auf einen Gemeinschaftshof in das Dorf ihrer Kindheit und Mattis ihr Noch-Ehemann flüchtet in seine Arbeit. Dann wird eines Tages die Frau ermordet, die Finns Unfall verursacht hat und die gesamte Familie gerät unter Tatverdacht. Zudem taucht Mattis immer öfters auf dem Gemeinschaftshof auf und auch der im Mordfall ermittelnde Polizist Lars, findet immer öfters Vorwände um Betty auf dem Hof zu besuchen.Wenn ihr mehr über Bettys tragische Geschichte erfahren wollt und darüber hinaus interessiert seid, warum Mattis nach Bettys Umzug immer öfters auf dem Hof erscheint, der im Mordfall ermittelnde Polizist sich merkwürdig verhält und was es mit dem Mord auf sich hat, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt selber lesen. Die Autorin hat einen sehr flüssigen, angenehmen und interessanten Schreibstil, wodurch das Buch sehr gut zu lesen ist. Die Charaktere habe ich durchweg als sympathisch empfunden. Sie sind sehr gut ausgearbeitet, haben alle ihre eigenen Charakterzüge und sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Bettys Handlungen und Gedankengänge werden anschaulich beschrieben, sodass man sich gut in ihre Situationen hineinversetzen kann und mit ihr empfindet. Auch die Handlungen sind sehr durchdacht und werden anschaulich beschrieben. Ich konnte mir die beschriebenen Orte und Situationen sehr gut vorstellen und habe das ein oder andere Packet Taschentücher benötigt. Die Spannung reißt bis zum Ende nicht ab, denn die Aufklärung des Mordes kann lange Zeit nicht durchschaut werden. Dadurch konnte ich das Buch nur sehr schwer an die Seite legen und habe es in wenigen Tagen verschlungen. Das Ende hat es mir sehr gut gefallen und birgt einige unerwartete Überraschungen. Es rundet die Geschichte sehr gut ab. Letztlich kann ich dieses Buch empfehlen. Es handelt sich um einen emotionalen, gefühlvollen aber auch sehr spannenden Roman, der zeigt, zu was bedingungslose Liebe im Stande ist

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  • Liebe misst man nicht in Jahren

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Nik75

    23. March 2016 um 18:00

    Meine Meinung:Britta Orlowski hat sich mit ihrem neuen Roman wieder mal selbst übertroffen. Es ist ein emotionaler, gefühlvoller aber auch sehr spannender Roman. Schon am Anfang des Romans bin ich in die Geschichte eingetaucht. Ich war sofort gefesselt von der Geschichte und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.Es gab im Roman eine Protagonistin die mir ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Und zwar ist das Betty. Sie zieht in das Mehrgenerationenhaus in Bützer, weil sie es nach dem Tod ihres Sohnes Fynn einfach nicht mehr aushält bei ihrem Mann zu wohnen. Beide sind in ihrer Trauer gefangen und kommen da kaum wieder raus. Betty will endlich einen Neuanfang wagen und hier auf dem Hof ist sie von ganz vielen lieben Menschen umgeben, die ihr Leben wieder ein wenig lebenswerter machen.Wenn man sein Kind verliert muss das für jede Mutter und jeden Vater die Hölle sein. Man denkt ständig an sein Kind und trauert. Man fragt sich warum es das eigene Kind war und wieso es so bald sterben musste.Auch Betty fällt es extrem schwer den Tod ihres Sohnes Fynn zu verkraften. Wie gut, dass sie jetzt hier in Bützer die Hofgemeinschaft hat. Hier fühlt sie sich endlich wieder ein wenig geborgen und ihr Leben wird von Tag zu Tag wieder etwas besser. Die Trauer wird immer da sein, aber vielleicht nicht mehr so stark. Auch ihr Mann hat Schwierigkeiten den Tod zu verkraften und er will seine Betty nicht verlieren, darum bemüht er sich seine große Liebe wieder zurückzubekommen.Natürlich ist das eine sehr emotionale Geschichte, die Frau Orlowski hier geschrieben hat. Aber sie ist auch spannend, denn die Frau, die Fynn bei einem Verkehrsunfall getötet hat wird ermordet. Die Polizei tappt im Dunkeln, wer dafür verantwortlich sein könnte. Ist es etwa Betty, die den Tod ihres Sohnes rächen will? Als dann auch noch der ermittelnde Polizist fast umgebracht wird überschlagen sich die Ereignisse.Was für ein toller Roman. So einen fesselnden und emotionalen Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Er brachte mich zum Weinen, zum Lachen und auch meine detektivische Ader durfte wieder mal mit dabei sein. Ich hatte wunderbare Lesestunden und der Roman ist wie ein Kopfkino vor mir abgelaufen. Einfach nur wunderbar kann ich an dieser Stelle sagen.Auf dem Vierkanthof spielt ja schon der Vorgängerroman von Britta und zwar ist das „Land oder Liebe“. Ich kann allen nur empfehlen auch diesen Roman zu lesen. Ihr werdet die Hofgemeinschaft lieben und es wird vermutlich auch nicht der letzte Roman vom Hof bleiben. Es ist toll welche Menschen man hier kennen lernen konnte. Am liebsten würde ich selber auf den Hof und in dieses Mehrgenerationenhaus ziehen.Von mir gibt es für diesen wunderbaren Roman 5 Sterne. Danke liebe Britta, dass du dieses wundervolle Buch geschrieben hast!

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  • Mein Leseeindruck

    Liebe misst man nicht in Jahren

    ChattysBuecherblog

    19. March 2016 um 09:50

    Ich kann meine Gefühle kaum in Worten fassen. Bewegend, schön, unterhaltsam, emotional, spannend.... all diese Worten beschreiben meiner Meinung nach dieses Buch. Aber mal immer schön der Reihe nach.  Allein der Titel hatte mich schon sehr neugierig gemacht. Viel zu selten denkt man nämlich über die wirkliche Lebe nach. Dieses tiefe Gefühl der Verbundenheit, diese Einheit - all dieses drückt schon der Titel aus. Ich denke, das man Gefühle weder messen, zählen noch wiegen kann. Es ist einfach ganz tief in uns. Deshalb fand ich diesen Titel so passend, vor allem, nachdem ich das Buch gelesen habe. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Frau, der entsetzliche widerfahren ist. Ihr Sohn starb bei einem Unfall. Herzzerreissend werden die Gedanken und Gefühle der Protagonistin erzählt, bei der ich mich oft gefragt habe, ob es wirklich "nur" eine Geschichte ist. Kann sich wirklich jemand so genau in die Gefühlswelt eindecken und einleben, um daraus "nur" einen Roman zu schreiben? Steckt da vielleicht mehr dahinter.  Hierzu möchte ich jedoch nicht näher darauf eingehen. Sehr deutlich wird, in welchem Gefühlschaos sich, bedingt durch den Unfall, die ganze Familie befindet. Der Ehemann fühlt sich vernachlässigt, die Ehefrau unverstanden. Die Ehe zerbricht. Und auch der Bruder verliert den Boden unter den Füssen und fühlt sich schuldig. Keiner kann dem anderen helfen oder zur Seite stehen, da der Schmerzt und die Trauer sehr viel Raum einnehmen. Es gibt kein Miteinander mehr. Man könnte sagen, dass durch den Unfall, auch die Angehörigen ein Stückweit gestorben sind. Nur sehr langsam gelingt es allen Beteiligten, wieder Fuß zu fassen. Jeder auf seine eigene Art. Im vorliegenden Buch wird deutlich, welch unterschiedliche Arten von Liebe es gibt. Die Mutterliebe, als das tiefste Gefühl von allen. Die partnerschaftliche Liebe, die den Zusammenhalt und die Geborgenheit darstellt, aber auch die einfache Liebe den Mitmenschen gegenüber. Mich hat dieses Buch tief berührt, so dass ich an manchen Stellen Tränen in den Augen hatte. Emotionen pur! - FAZIT - Lesern, die emotional berührt werden möchten, kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Ich kann mir nicht verteilen, dass es einen Leser geben wird, der das Buch einfach wieder zuklappt und zur Tagesordnung übergeht. Bei mir nimmt dieses Buch einen ganz besonderen Stellenwert ein. Vielen Dank dafür, Britta.  

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  • Liebe misst man nicht in Jahren

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2016 um 12:21

    Britta Orlewski: Liebe misst man nicht in JahrenFynn ist noch viel zu jung, als er bei einem Unfall stirbt. Danach bricht seine Familie auseinander, denn jeder ist bis ins Mark getroffen. Vor allem Becky, seine Mutter, hat immer geahnt, dass Fynn früh sterben würde und macht sich Vorwürfe, warum sie ihn nicht beschützen konnte. Fünf Jahre danach zieht sie im Dorf ihrer Kindheit in ein Mehrgenerationenhaus eines Bauernhofes. Und dann passieren ganz viele Dinge. Mattis, Beckys erste Liebe und ihr Noch-Ehemann taucht auf, weil er von einem neuem Anfang träumt, und dann wird auch noch Sabine Bernau ermordet, die damals den Unfall verursacht hat. Als die Polizei Betty Briefe im Haus der Ermordeten findet, gerät die Familie unter Verdacht. Hat sich einer von ihnen für Fynns Tod gerächt?Das Buch ist trotz des kriminalistischen Outfits ein leises Buch, das vor allem um Trauer und Trauerbewältigung handelt. Der Leser erhält einen Einblick in den Trauerprozess der Familie, den Kampf um ein neues Leben, das Arbeiten mit den Beziehungen und der Liebe, die immer noch da ist, aber doch so schwierige Voraussetzungen hat. Es ist ein Roman voller spritzigem Galgenhumor, ein Plädoyer für Ausdauer (sowohl für die Betroffenen als auch deren Umfeld!) und erzählt mit viel Witz. Beckys Geschichte und Kampf haben mich tief angerührt. Liebe misst sich nicht in Jahren ist ein Buch, das Mut macht, dass das Leben, trotz Trauer und Schmerz weiter gehen kann – wenn auch anders. Ich empfehle diesen Titel nicht nur Menschen, die einen Verlust hatten, sondern auch allen anderen. Nach dem Lesen dieses Romans ist man besser gerüstet, Trauernden in die Augen zu sehen.

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  • Eine sehr einfühlsam geschriebene Geschichte, die mich nicht mehr losließ.

    Liebe misst man nicht in Jahren

    DarkReader

    Eine Mutter, die eines ihrer Kinder verliert - was gibt es Schlimmeres? Eben, nichts.Trotzdem rafft sich Betty auf und beginnt ein neues Leben.Das ist die Ausgangslage des Buches von Britta Orlowski, die es mal wieder schaffte, mich 2 1/2 Tage an ihr Werk zu fesseln, denn es war so gut, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.Sie schickte mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich scheue mich nicht zuzugeben, dass ich eine Packung Taschentücher immer griffbereit hatte.Denn die brauchte ich bei diesem Buch. Ich habe selten ein so emotionales Buch gelesen und selten hatte ich eine Autorin, die diese Emotionen so gekonnt an ihren Leser gebracht hat wie Frau Orlowski.Dazu kam ein wunderbarer Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen ließ und unübertroffen tolle Charaktere, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Und mit denen ich gelitten habe, denn Leid erfahren Betty und der Rest ihrer Familie leider sehr viel.Detailgenaue Beschreibungen der Örtlichkeiten taten ein Übriges, um mein heiß geliebtes Kopfkino in Gang zusetzen und mich für Stunden auf den hübschen Mehrgenerationen-Hof nach Bützer zu entführen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.Bitte lesen, es lohnt sich wirklich!

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    • 2
  • Omnia vincit amor...

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Shadowgirl

    17. March 2016 um 22:27

    Omnia vincit amor... Alles besiegt die Liebe... Diese Worte gingen mir beim Lesen von "Liebe misst man nicht in Jahren" von Britta Orlowski ständig durch den Kopf. Auch der Titel passt so wunderbar und ist so wahr - denn tatsächlich misst man das schönste und schmerzhafteste aller Gefühle nicht in Jahren... und genau das wird auch in diesem Buch deutlich. Es gab Szenen, die mir eine Gänsehaut bescherten, es gab Szenen, die mir die Tränen in die Augen trieben... und vor allem gab es auch Szenen, die mich zum Lächeln gebracht haben oder bei denen ich sogar laut lachen musste. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und die Autorin sorgte sogar für einige Überraschungen, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte. Das Leben auf dem Mehrgenerationenhof wird so anschaulich, urig und gemütlich beschrieben, dass ich am liebsten sofort dort einziehen würde... Die Bewohner sind so sympathisch, selbst als Leser fühlt man sich dort einfach wohl. Britta Orlowskis Schreibstil ist dazu dann auch noch so flüssig und ansprechend, dass man das Buch kaum wieder aus der Hand legen möchte.  Sehr gut gefallen hat mir auch der Aspekt der Trauerbewältigung... der Tatsache, dass "Liebe misst man nicht in Jahren" zeigt, dass man trotz Trauer, trotz schwerem Schicksalsschlag, noch weitermachen kann... dass man trotzdem wieder lachen und leben kann und darf.

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  • Ein sehr spannender und ergreifender Roman, der kein Auge trocken lässt!

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Diana182

    16. March 2016 um 14:05

    Das Cover ist genau nach meinem Geschmack. Es zeigt eine Holzwand vor der eine Wäscheleine gespannt ist. Daran hängen Klemmern und ein schönes Stoffherz. Der Titel wurde hier so wunderbar passend eingearbeitet, als würde er an einer Hauswand stehen. Hier war die Neugier direkt geweckt und ich musste diese Geschichte lesen. Kurz zum Inhalt – der KlappentextAls Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen. Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt? Ein Buch über das Leben, das Sterben und die Liebe Nun zu meiner Meinung:Diese Geschichte ist  wirklich spannend formuliert und hat direkt alle Gefühle angesprochen, die man sich vorstellen kann: Spannung, Liebe und Trauer liegen sehr dicht beieinander und sorgen für eine gelungene Abwechslung! Hier durchfährt der Leser eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, bei  der schon mal die ein oder andere Träne fließt. Die Figuren werden so wunderbar gezeichnet, als würde man hier von realen Personen lesen - so konnte man sich sehr gut mit ihren Gefühlen auseinander setzten und diese nachempfinden. Aber auch die Umgebung wird bildhaft dargestellt, so dass schnell Bilder im Kopf des Lesers entstehen  konnten. Man ist direkt in der Geschichte und kann dieser stets folgen. Das Ende war sehr gut gewählt und birgt zusätzliche Überraschungen! Der eigentliche Täte blieb mir lange verborgen und ich konnte sehr schön mit raten. So mag ich Geschichten! Es handelt sich hier bereits um eine Fortsetzung einer Buchserie. Jedoch sind Vorkenntnisse nicht zwingend erforderlich um der Geschichte problemlos folgen zu können.Mein Fazit:Einfach eine tolle, runde Geschichte, bei der das Lesen viel Spaß macht!

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  • Liebe misst man nicht in Jahren

    Liebe misst man nicht in Jahren

    lenisvea

    13. March 2016 um 21:25

    Zum Inhalt: Als Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen. Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt? Meine Meinung: Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht einem einzelnen Genre zuzuordnen, ich würde sagen, es sind Krimielemente und Romanelemente enthalten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich muss sagen, der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte anfangs etwas Probleme, in das Buch rein zu kommen, aber danach war es total flüssig zu lesen, ich habe es an einem Nachmittag gelesen. Es wird sehr eindrücklich und nachvollziehbar beschrieben, wie es Betty nach dem Tod von ihrem geliebten Sohn Fynn erging und auch heute noch geht. Man erfährt auch, wie die Beziehung zu ihrem Mann damals zerbrochen ist. Dieser versucht jetzt jedoch, diese Beziehung wieder aufleben zu lassen. Für mich gab es nur wenige Schwachpunkte, die mich ein wenig gestört haben. Mir war z.B. dieser Mehrgenerationenhof nicht so ganz realistisch, alle verstehen sich, alles ist toll etc. Zum Ende hat mich das Buch nicht mehr so mitgerissen. Den Titel finde ich sehr gut gewählt: Liebe misst man nicht in Jahren. Das trifft auf dieses Buch in jedem Fall zu. Alles in allem ein berührendes Buch über Liebe, Trauerbewältigung und das Leben nach einem solchen Schicksalsschlag. Ich kann eine Lese- und Kaufempfehlung aussprechen für alle, die gerne solche Art von Büchern lesen. Von mir bekommt das Buch 3,5 - 4 Sterne.

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  • Eine bewegende Geschichte, die den Leser bis tief in die Seele berührt

    Liebe misst man nicht in Jahren

    zauberblume

    12. March 2016 um 16:09

    "Liebe misst man nicht in Jahren" von Britta Orlowski ist die gefühlvollste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Eine bewegende Geschichte, die den Leser bis tief in die Seele berührt. Die Autorin entführt uns zum zweitenmal nach Bützen auf den Mehrgenerationenhof. Die Protagonistin dieser Geschichte ist Betty.Kurzbeschreibung: Als Fynn bei einem Unfall stirbt, ist seine Mutter Betty bis ins Mark getroffen.Fünf Jahre später kehrt sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, doch kaum ist sie in dem Mehrgenerationenhaus eines Vierseitenhofes eingezogen, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Ihr Noch-Ehemann taucht auf und versucht, ihr wieder nahe zu sein. Als wäre dies nicht verwirrend genug, geschieht nicht weit entfernt ein Mord. Das Opfer ist ausgerechnet die Frau, die Fynns Unfall verursacht hat. Bei ihr findet die Polizei Briefe, die nur von Betty stammen können. Hat sie Fynns Tod gerächt?Noch beim Zuschlagen des Buches habe ich Tränen in den Augen, so berührt hat mich die Geschichte. Das Schlimmste das einer Mutter passieren kann, ist ihr Kind zu verlieren. Wer lernen die liebenswerte Betty kennen, die auf dem Verseitenhof einen Neuanfang starten will, sie hat ihr altes Leben, das ohne Fynn keinen Sinn mehr hat, hinter sich gelassen und hofft auf einen Neuanfang. Als erfolgreiche Autorin von Liebesromenen und mit dem Quilten versucht sie ihre Qualen zu überwinden. Für mich ist Fynn auch allgegenwärtig. Ich glaube, dass er seine Mutter beschützt , ihr Ratschäge und versteckte Botschaften sendet. Nur dieser Engel hält Becky am Leben. Ich finde es entsetzlich, dass der Unfallhergang nie vollständig geklärt wurde. Aber als ein Mord passiert, scheint endlich alles ans Licht zu kommen. In gewisser Weise für Beckys Famillie eine Erleichterung. Ben hat mir wirklich leid getan, der arme Junge, welche Schuld hat er auf seiner Schulter getragen. Ich wünsche Becky, Mattis, Ben und ihrem Engel einen erfolgreichen Neustart auf dem tollen Hof. Das Cafe von Cosima würde ich gerne mal besuchen und ihre leckeren Kuchen probieren. Ich finde die Gemeinschaft, die hier herrscht einfach spitze. Ein traumhafter Platz zum Leben und sich wohlfühlen.Ein atemberaubendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Die Autorin bewundere ich, für das Schreiben dieses Buches. Ich wünsche ihr immer einen Engel an ihrer Seite. Und Liebe misst man wirklich nicht in Jahren. Das Cover passt auch wunderbar. Ich finde es ansprechend. Selbstverständlich vergebe ich für dieses bewegende und gleichzeitg spannende Buch 5 Sterne. Freue mich schon auf neue Geschichten vom Mehrgenerationenhof und seine neuen Bewohner.

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  • Wie hängt alles zusammen?

    Liebe misst man nicht in Jahren

    Lerchie

    09. March 2016 um 12:30

    Betty zieht um. Sie zieht aus dem Haus, in dem sie lange mit ihrem Mann Mattis und den Kindern Ben und Finn gewohnt hat, aus. Schuld ist der Tod des Sohnes Finn, denn jeder der beiden Elternteil anders zu verarbeiten scheint, oder auch nicht verarbeiten kann… Betty sprich immer noch mit Finn, als ob er neben ihr stünde – und Finn gibt ihr Antwort. Irgendwie scheint hier eine starke Bindung zu sein. Und von Mattis, ihrem Mann, der sein Geschäft aufgibt, fühlt sie sich im Stich gelassen. .. Auf dem Mehrgenerationenhof auf den sie zieht, fühlt sie sich gleich wohl und findet auch Freunde.  Da kommt die Polizei und sagt ihr, dass Simone Bernau, die lt. Betty die Schuld am Unfalltod ihres Sohnes Finn trägt, ermordet worden ist. Und natürlich geraten sie und ihre Familie unter Verdacht… Und der eine Polizist verliebt sich auch noch in Betty, was ihn eigentlich befangen macht… Und in diesen ist wieder eine Polizistin verknallt, das sagen auf jeden Fall die Kollegen… Doch da ist auch noch ein Mörder, der aus dem Maßregelvollzug ausgebrochen ist, und gleich wieder gemordet hat… Wird Betty nie über den Tod ihres Sohnes Finn hinwegkommen? Warum fühlt sie sich von Mattis im Stich gelassen? Warum hat er sein Geschäft aufgegeben? Wird Betty gleich verdächtigt, weil sie der Meinung ist, dass Simone bei dem Unfall zu gut davongekommen ist? Denn so wie Zeugen sagen, war sie an dem Unfall schuld. Warum hat die Polizei damals nicht gründlicher recherchiert? Eigentlich dürfte Lars gar nicht weiter ermitteln, er ist doch befangen? Und was hat es mit dieser Polizistin auf sich, die angeblich auf ihn steht?  Dann gibt es ja auch noch der ausgebrochenen Verbrecher, hat er auch Simone Bernau umgebracht? Fragen über Fragen, alle – und noch viel mehr – werden in diesem Buch beantwortet. Es ist das zweite Buch, das ich von dieser Autorin lese. Und ich habe es nicht bereut. Denn es ließ sich wunderbar lesen. Es ist unkompliziert, keine Unklarheiten störten den Lesefluss.  Das Buch biete eine große Fülle an Gefühlen  - und es ist spannend von Anfang an. In der Geschichte war ich auch gleich drinnen, konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. Mit Betty fühlen, die ihren geliebten Sohn Finn verloren, und wie sie selbst sagt, doch nicht ganz verloren hat. Mit Mattis, der mit dem Tod seines Sohnes wohl anders umgegangen ist, dem er jedoch genauso fehlt wie Betty. Ob es die beiden schaffen, wieder zueinander zu finden? Oder macht Lars bei Betty das Rennen? Wer das wissen will, und auch ob der Mörder gefunden wird, sollte dieses Buch lesen. Es hat mir sehr gut gefallen.

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  • spannend, berührend, zum Schmunzeln... einfach großartig!

    Liebe misst man nicht in Jahren

    ClaudiaBerlin

    23. January 2016 um 15:07

    Betty hat einen ihrer Söhne bei einem Verkehrsunfall verloren, als beide zusammen unterwegs waren. Ben, der große Bruder, gibt sich die Schuld am Tod von Fynn. Fynn war, nein, er IST Bettys Seelenzwilling, sie haben eine besondere Bindung zueinander. Bettys Familie zerbricht an dieser Tragödie, Ben zieht sich zurück und Mattis, Bettys Mann, vergräbt sich in der Arbeit. Betty trennt sich schließlich und zieht, nach einigen Umwegen, wieder zurück nach Bützer, ihre Heimat. Dass sie ausgerechnet auf dem Mehrgenerationenhof in Bützer landet, lässt meine Serien-Junkie-Herz frohlocken, denn ich habe die Bewohner in „Land oder Liebe“ sowas von in eben dieses Herz geschlossen! Um mit einem Zitat von Seite 143 (eBook) zu sprechen, welches auch von mir über Britta Orlowskis Bücher sein könnte (im Buch über Bettys Romane, denn sie ist Autorin): „Es sind Liebesromane, aber keine seichten Friede-Freude-Eierkuchen-Schmöker. Es geht um ernste Themen, die heiter verpackt sind.“ Abgesehen von der hochemotionalen berührenden Seite des Buches, in dem es um den Verlust des eigenen Kindes geht, gibt es – was jeder weiß, der schon ein Buch von Britta Orlowski gelesen hat – immer auch noch um mindestens einen Mord oder ähnlich spannende Sachen. In „Liebe misst man nicht in Jahren“ wird eine Frau ermordet, die an dem Unfall von Ben und Fynn beteiligt war. Der Verdacht fällt auch auf Betty und ihre Familie. Da ist aber auch noch dieser entflohene… aber lest selbst! Niemand kann den Schmerz ermessen, wenn Kinder vor den Eltern gehen, und niemand, wirklich niemand! sollte das erleben müssen. Ich habe Unmengen Taschentücher deswegen verbraucht und mit der ganzen Familie mitgelitten. Man spürt die Liebe zwischen Betty und Fynn beim Lesen, wirklich, sie ist so wundervoll beschrieben, dass sie direkt greifbar ist. Was es noch viel schwerer macht, für Betty und mich als Leser. Das ist aber nicht das ganze Buch, denn zwischendurch musste ich auch oft herzhaft schmunzeln. Um es mit den Worten des im Mord an der Unfallverursacherin ermittelnden Beamten zu sagen (Seite 88): „...sie schrieb flott leicht, aber keineswegs seicht. Lars entdeckte Warmherzigkeit und Intelligenz zwischen den Zeilen.“ Ich könnte es nicht besser ausdrücken. Und noch eine Aussage aus dem Buch, die von mir sein könnte (Seite 183, eine Hofbewohnerin über das erste Buch, welches sie von Betty gelesen hat): „Der einzige Nachteil ist, dass man sich die halbe Nacht um die Ohren schlagen möchte. Du hast es echt drauf.“ Britta Orlowski, Sie aber auch! Vom Spannungsbogen her war es für mich das beste Buch, die Auflösung war irgendwann zu erahnen, trotzdem aber unvorhersehbar. Die vielen kleinen Hinweise, die verwirrten und in die falsche Richtung lenkten, aber immer neugieriger machten. Dazwischen die Schmunzelmomente und die traurigen Momente, in denen ich Betty am liebsten ganz fest in den Arm nehmen wollte und die Unfallverursacherin… Sie wissen schon, was ich gewollt hätte… Insgesamt ein wirklich großartiges, berührendes und wahnsinnig spannendes Buch, absolute Leseempfehlung! Der Mix von Spannung und gut dosierten traurigen, Liebe-vollen und lustigen Momenten zeichnen dieses Buch aus und machen es besonders.

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