Das Leben ist (k)ein Ponyhof

von Britta Sabbag und Peter Frommann
4,2 Sterne bei126 Bewertungen
Das Leben ist (k)ein Ponyhof
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (100):
Anni_im_Leselands avatar

Süße Geschichte für Zwischendurch mit tollen Zitaten, die zum Nachdenken anregen!

Kritisch (5):
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Ein bisschen viel Klischee, mit absehbarem Ende. Dennoch einige lustige Stellen und das gelbe Cover hat es einfach in sich!

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Inhaltsangabe zu "Das Leben ist (k)ein Ponyhof"

Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine
Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr
ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169771
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:15.04.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.04.2014 bei ABOD Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...sehr lustig...

    Antonia scheint das perfekte Leben zu haben. Traummann, Traumjob, perfekte Wohnung. Doch dann muss sie auf ihren Stiefvater Walter aufpassen, da ihre Mutter einen spontanen Kurzurlaub macht. Antiona muss wieder in ihr „altes Leben“ zurück. Chaos pur! Denn Walter kann man nie lange alleine lassen! Dann trifft Antonia auf alte Bekannte aus ihrer Kindheit und plötzlich ist sie sich nicht mehr so sicher, ob sie ihr „perfektes“ Leben eigentlich so will. Sehr witziges Buch! Einige Lacher garantiert. Lustig auch die anderen Bücher der Autorin: Pinguinwetter, Pandablues und Stolperherz.

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    BeEe26s avatar
    BeEe26vor 2 Jahren
    Humorvolles "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" - Britta Sabbag

    Im März wird bei der kunterbunten Regenbogen-Challenge gelb gelesen. Bei mir war es deshalb "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" von Britta Sabbag

    Zum Cover:

    Mir gefällt das satte Gelb, es verleiht dem Buch einen gewissen ersten Hinblick. Was mich allerdings schon zu Beginn verwirrte, war das Zebra - was natürlich gleich auf Anhieb nicht zum Titel passte. Doch lässt das ganze Buch gleich daran erinnern: Doch das Leben ist ein Ponyhof! - und lehnt sich stark an die Redensart an. Das Zebra also in dem Sinne: Man soll zwar nicht, aber wir können und dürfen!

    Zum inneren Design:
    Ich kann nur sagen - Oh mein Gott. Als die Buchbestellung kam und ich dieses Buch öffnete, war ich vollends begeistert, nicht das E-Book gekauft zu haben, sondern ein preisgünstiges gebrauchtes Exemplar gefunden zu haben. - Wurde doch wirklich ein Zebra auf jede rechte Seite gedruckt, dass im Ganzen ein Daumenkino ergab. Pluspunkt!
    Außerdem realisierte ich erst ziemlich am Ende, als ich noch einmal alles ein wenig durchblätterte, an wem das Werk gewidmet ist: "Für alle, die einen Walter haben. Und ganz besonders für die, die keinen haben"
    Auch die Danksagungen haben mich sehr amüsiert, was nicht bei jedem Buch der Fall ist.
    Britta Sabbag muss gut mit Humor ausgestattet sein und das zurecht, denn was braucht man denn wichtigeres in unserem oft so verkrampften Leben?

    Zum Inhalt:
    Mir gefällt es, dass Antonia als toughe Business-Frau dargestellt wird. Es erinnert mich an das Buch "Restart" - einer meiner Favouriten -, da in diesem Buch die Protagonistin ebenfalls als starke Geschäftsfrau im Leben steht. Trotzdem kommt es auch hier in "Das Leben ist (k)ein Ponyhof dazu, dass ihr Antonias Leben auf den Kopf gestellt wird.
    Nämlich von ihrem Stiefvater Walter, der nicht davor zurückzuckt, auch ein paar Weisheiten loszuwerden:
    Das Leben ist aus vielen Fäden gewoben, mein Kind. Und nicht nur einer davon ist rot. (S.140/221)

    Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Verbundenheit, die nach einer kurzen Zeit  herrschte. Ein paar Einzelheiten von Netty und Leo haben mich überrascht, da ich sie nicht erwartet habe und haben mich gleichzeitig aber auch begeistert. Was ich ziemlich gut fand war, dass das ganze nicht wirklich auf einer Romanze aufbaute, sondern auf der Beziehung zwischen Walter und Antonia - Vater und Tochter. Trotzdem wirkt es am Ende so als hätte Britta Sabbag gezwungenermaßen eine Liebesgeschichte eingebaut, um auch die romantischen Leserinnen und Leser zu begeistern - hätte aber nicht sein müssen. Happy Ends passieren wahrhaftig auch einmal ohne einen Partner oder einer Partnerin an der Seite.

    Zum Schreibstil:
    Mir gefällt, dass Britta Sabbag so schreibt, dass es leicht zu lesen ist. So kann man der Handlung schnell folgen. Außerdem ist es toll, durch die kursiven Sätze zu erfahren, was Antonia gerade denkt. Man wirkt ihr gleich sehr vertraut.

    Fazit:
    Alles in allem ist das Buch für mich vom Inhalt und der Story eher solide. Es gab zwar ein bis zwei kleine Überraschungen, die man sich nicht erwartete. Der Grundtenor, dass Familie doch besser ist als ein perfektes Leben und dass es auf dem Kopf schöner ist zu leben, war klar zu erkennen - doch eher voraussehbar.

    Diese Rezension und weitere wurden auch auf meinem Blog bücherundblumen veröffentlicht: https://buecherundblumen.blogspot.co.at/2017/03/das-leben-ist-kein-ponyhof-rezension.html

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor 2 Jahren
    Ist das Leben etwa doch ein Ponyhof?

    Antonia führt ein perfektes Leben. Sie hat den perfekten Verlobten, den sie bald heiraten wird, sie hat den perfekten Job, in dem sie bald befördert wird und zieht sich immer perfekt an. Das einzige, was in ihrem Leben nicht perfekt ist, ist ihr Stiefvater, denn der wird immer schusseliger. Als sie von ihrer Mutter nun auch noch dazu verdonnert wird, auf ihren Stiefvater aufzupassen, da sie eine Yogareise unternehmen will, ist Antonia alles andere als begeistert, denn ein seniler Stiefvater passt nicht in ihre Lebenspläne. Antonia versucht ihren Stiefvater und ihre Karriere unter einen Hut zu bekommen, scheitert dabei jedoch kläglich. Irgendwann muss sie sich entscheiden, entweder für die Familie oder für die Karriere.
    Inhalt:
    Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Es handelt sich um einen witzig erzählten Frauenroman, der natürlich nicht mit einer wahnsinnig tiefgreifenden Geschichte daher kommt. Dennoch ist die Geschichte für meinen Geschmack nicht zu oberflächlich, sodass mir das Lesen viel Spaß bereitet ist. Am Ende kommt das Buch sogar mit einer Art Moral daher :). Mir hat es Spaß gemacht Antonia bei ihrem Weg in ein neues Leben zu begleiten. Und besonders Walter, ihren Stiefvater, habe ich dabei sehr liebgewonnen. Denn obwohl er sich das eine oder andere Mal etwas merkwürdig benimmt, ist er ein sehr liebenswerter und vor allem weiser Kerl, der nur das Beste für Antonia möchte.
    Schreibstil:
    Das dieses Buch nicht mein erstes der Autorin war, kannte ich ihren Schreibstil bereits. Dies war auch ein Grund dafür, weshalb ich dieses Buch gelesen habe. Ich finde Die Autorin hat einen sehr lebhaften Schreibstil, bei dem es mir besonders leicht fällt, mir die Dinge vorzustellen. Das Buch liest sich darüber hinaus sehr flüssig. Ich hatte es innerhalb weniger Stunden ausgelesen, da mir die Geschichte so gut gefallen hat und mich irgendwie auch gefesselt hat.
    Charaktere:
    Antonia ist mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen. Ich finde gerade dadurch, dass sie es nicht schafft Walter und ihre Karriere unter einen Hut zu bringen, wird sie sehr liebenswert, da wir nun einmal alle nicht perfekt sind. Walter hat mir ab der ersten Seite sehr gut gefallen, da er witzig, liebenswert und ein sehr umsorgender Stiefvater ist. Er meint es mit Antonia immer nur gut, auch wenn ihm das eine oder andere Missgeschick passiert. Wer mir von der ersten Seite an unsympathisch war, ist Antonias perfekter Verlobter. Ich finde er geht ganz schrecklich mit ihr um und statt sie zu unterstützen, setzt er sie unter Druck.
    Cover und Klappentext:
    Das Cover des Buches hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Es passt perfekt in die Reihe der anderen Bücher. Besonders die knallige Farbe und das Daumenkino an der Seite des Buches, hat in der Reihe von Britta Sabbag bereits Tradition.
    Der Klappentext ist aus meiner Sicht ebenfalls sehr gelungen, da er das Geschehen kurz zusammenfasst, ohne dabei etwas über das Ende zu verraten. Wobei das aus meiner Sicht bei Frauenromanen nicht das wichtigste ist, da meistens sowieso vorhersehbar ist, wie es ausgehen wird.
    Fazit:
    Alles in allem finde ich dieses Buch sehr gelungen. Es passt sehr gut in die Reihe seiner Vorgänger. Ich finde es lesenswert, denn es hat mir ein paar heitere Lesestunden beschert. Natürlich darf man bei einem Buch dieses Genre keine wahnsinnig tiefgründige Geschichte erwarten.

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    Florentinejovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig, leicht und mal was zum Entspannen
    Britta Sabbags dritter Roman überzeugt

    Auf den ersten Seiten war mir die Protagonistin so herrlich unsympathisch, sie hätte fast Hermine Grangerden Rang abgelaufen. Vollkommen unterkühlt, oberflächlich, ein Workaholic.

    Im Laufe des Buchs wird Antonia dann immer netter, aufgelöster, wie auch ihr Leben.

    Das Setting hat mich ein bisschen an “Honig im Kopf” erinnert, auch wenn Walter ein ganz normaler, schrulliger Mann zu sein schein.

    Britta Sabbags Schreibstil ist interessant und leicht, ich habe das Buch kaum weggelegt und ja auch innerhalb von ein paar Stunden fertiggelesen.

    Etwas negativ ist mir aufgefallen, dass die Geschichte für mich teilweise sehr vorhersehbar war. Doch dasEnde hat mich dann wieder überrascht.

    Es ist mal ein nettes Buch für Zwischendurch und hat durchaus auch seine philosophischen Momente. 

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    scarlett59vor 3 Jahren
    Unterhaltsam

    Zum Inhalt:
    Antonia steht kurz davor, ihre Lebensziele zu erreichen: Der Aufstieg zur Partnerin in der angesehenen Unternehmensberatung Ehrnst & Kahler ist nur noch eine Sache von wenigen Tagen und ihr Lebenspartner Carl (der bereits Partner der Unternehmensberatung ist) wird ihr wohl einen Heiratsantrag machen.


    Da kommt ein mysteriöser Anruf ihrer Mutter, der sie veranlasst Hals über Kopf ein Abendessen mit Carl zu verlassen und in ihr Heimatdorf Klein-Seichtingen zu rasen. Dort angekommen verschwindet ihre Mutter mit einem Taxi in einen indischen Ashram und Antonia soll sich um ihren ein wenig wirren Stiefvater Walter kümmern.


    Natürlich fangen die Komplikationen in Antonias perfektem Leben damit erst an …

    Meine Meinung:
    Ich hatte auf der LoveLetter Convention 2014 die Möglichkeit einer Lesung von Britta Sabbag aus diesem Buch beizuwohnen. Es war ein echtes Highlight, denn an Frau Sabbag ist eine Entertainerin verloren gegangen! Keine Frage also, dass ich dieses Buch in der Signierstunde unbedingt haben wollte. Leider ist es dann zunächst in meinem SuB untergegangen, aber jetzt habe ich es endlich gelesen.


    Leider war die Lesung deutlich besser als das Buch selbst. Es liest sich flott und flüssig weg, hat skurrile Charaktere und ist zum Schmunzeln. Aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Es ist ein wenig wie bei einem Kinofilm, wo die besten Szenen im Trailer zusammengefasst sind.

    Nichtsdestotrotz ist es ein angenehmes Buch für zwischendurch.

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    Florentinejovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig, leicht und mal was zum Entspannen
    Vorhersehbar, aber lustig

    Auf den ersten Seiten war mir die Protagonistin so herrlich unsympathisch, sie hätte fast Hermine Granger den Rang abgelaufen. Vollkommen unterkühlt, oberflächlich, ein Workaholic.

    Im Laufe des Buchs wird Antonia dann immer netter, aufgelöster, wie auch ihr Leben. 

    Das Setting hat mich ein bisschen an "Honig im Kopf" erinnert, auch wenn Walter ein ganz normaler, schrulliger Mann zu sein schein.

    Britta Sabbags Schreibstil ist interessant und leicht, ich habe das Buch kaum weggelegt und ja auch innerhalb von ein paar Stunden fertiggelesen.

    Etwas negativ ist mir aufgefallen, dass die Geschichte für mich teilweise sehr vorhersehbar war. Doch das Ende hat mich dann wieder überrascht. 

    Es ist mal ein nettes Buch für Zwischendurch und hat durchaus auch seine philosophischen Momente. 

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    Curly84s avatar
    Curly84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein angenehmer abendlicher Zeitvertreib
    Nicht ihr bester Roman

    Tatsächlich habe ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Britta Sabbag schreibt einfach sehr angenehm und leicht. Am Anfang fand ich ja Antonia, die Protagonistin, unglaublich unsympathisch. Ich verstehe ja, wenn jemand ein Workaholic ist (das bin ich auch), aber sie war in ihrem privaten Leben auch so kühl und oberflächlich. Ich bin froh, dass sie sich geändert hat. Und ihr Freund Carl.. also ihn habe ich mir alt vorgestellt. So wie er geredet hat, war er doch niemals im gleichen Alter. Ansonsten die Geschichte war ganz nett ausgewählt und die Darsteller alle mit Potenzial. Ich hatte etwas das Gefühl, dass Buch wurde schnell schnell runtergeschrieben.
    Das war definitv nicht der beste Roman von Britta Sabbag. Aber trotzdem hat das Buch für den einen Abend Spaß gemacht und unterhalten.

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    Ninespovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe Britta Sabbags Bücher und auch ihr neustes Buch konnte mich wieder einmal begeistern. Situationskomik, tolle Charaktere + HappyEnd
    [Rezension] „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“

    Das Buch in drei Worten?

    Humorvoll, leicht, amüsant.

    Wie ist das Cover?

    Ich liebe die Cover von Bastei Lübbe auf Britta Sabbags Büchern. Und vor allem liebe ich ihre Bücher. Mit „Pinguinwetter“ fing die Liebe zu ihren Büchern an und ging nun in die dritte Runde. Mit knalligen Farben, einem weißen Schriftzug und hübschen Tiermotiven weiß der Verlag optisch von seinem Buch zu überzeugen.

    Wie war die Handlung?

    Es handelt sich bei diesem Roman um einen Frauenroman, der sich locker und leicht lesen lässt und einem ein paar Stunden Auszeit von der Realität gewährt. Es geht hier um Antonia, die ein angeblich perfektes Leben führt – bis ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Und, obwohl die das nicht weiß, ist es genau das, was sie eigentlich brauchte. Ich hatte viel Spaß dabei, dieses Buch zu lesen. Die Figuren, der Humor und die Situationskomik machen für mich die Bücher von Britta Sabbag aus. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Da das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat, kann man keine sonderlich tiefgreifende, wendungsstarke und tiefenpsychologische Handlung erwarten. Stattdessen bekommt man Spaß, lockere Dialoge und massenhaft Unterhaltung!

    Wie waren die Figuren?

    Antonia, Walter, Carl und Leo haben die Geschichte auf jeden Fall bereichert. Antonia ist zu Beginn recht steif, karrierefixiert und versnobt. Genau dasselbe bei Carl. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, sofern man ihrer „Beziehung“ solch gefühlvollen Attribute denn zusprechen kann. Denn genau darin sieht sich ihre Beziehung begründet: Nicht auf Gefühlen, sondern auf Praktik und Logik. Und dann schneit Walter rein, bringt Leo in Antonias Leben und alles steht Kopf. Walter ist einfach ein Unikat. Der alte Herr hat sich mit seiner lockeren, 68er angehauchten Art in mein Herz gemogelt. Und Leo ist einfach ein toller Typ.

    Wie war der Schreibstil?

    Britta Sabbag schreibt unheimlich locker und leicht. Ihr Schreibstil hat etwas ganz Eigenes, das Wiedererkennungswert hat. Man schlägt eines ihrer Bücher auf und versinkt einfach in ihnen. Man stört sich nicht an der Wortwahl, fliegt nur so durch die Geschichte und hat an witzigen Dialogen und Situationskomik viel zu lachen.

    Was war gut?

    Ich fand die Charakterentwicklung von Antonia schön. Natürlich wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden und einige mögen vielleicht kritisieren, dass die Figuren stereotypisch angelegt worden seien, aber das stört mich nicht die Bohne. Ich liebe Britta Sabbags spritzige und humorvolle Dialoge und konnte mich bei manchen Szenen vor lauter Lachen nicht mehr halten. Und daran hatte vor allem Walter Schuld.

    Gibt es etwas Außergewöhnliches?

    Walter ist ein ganz außergewöhnlicher Charakter. Er wirkt teilweise senil und desorientiert, weiß aber eigentlich ganz genau wie das Leben so spielt. Er erkennt mehr, als man ihm zutrauen möchte und hat dabei immer ein Lächeln auf den Lippen, egal wie aussichtslos eine Situation erscheinen mag.

    Kann ich das Buch weiterempfehlen?

    An alle, die Frauenromane mögen, gerne lachen und Britta Sabbags Romane lieben.


    Die Rezension im Original auf: http://www.ninespo.de/2015/08/13/rezension-das-leben-ist-kein-ponyhof/

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    Buechersuechtigs avatar
    Buechersuechtigvor 4 Jahren
    Unterhaltsamer Roman

    DIE GESCHICHTE:
    Antonia hat einen tollen Job mit Aufstiegschance zur Partnerin, eine schöne Wohnung in Köln und einen wundervollen Freund, den sie bald heiraten wird. Doch als Antonias Mutter Inge überstürzt eine gewonnene Reise nach Indien antritt, bleibt der Unternehmensberaterin nichts anderes übrig, als sich ganze 3 Wochen um ihren Stiefvater zu kümmern. Und das ist wahrlich keine leichte Aufgabe, denn Antonia hat eigentlich keine Zeit und Walter ist schon etwas senil, wohnt zudem mit Inge in einem kleinen Kaff und bringt Antonias geordnetes Leben gehörig durcheinander...


    MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
    Kauf-/Lesegrund: Das Cover und der Titel haben mich einfach angesprochen.

    Reihe: Nein, Einzelbuch

    Handlungsschauplätze: Die Story spielt sich in Köln und dem Dorf Klein-Seichtigen (Antonias alte Heimat, der sie schon vor Jahren den Rücken gekehrt hat) ab.

    Handlungsdauer: Die Geschichte umspannt einige Wochen.

    Hauptperson: Antonia Nachtigall ist 35 Jahre jung, wohnt in Köln und arbeitet als Unternehmensberaterin bei "Ehrnst & Kahler". Die toughe Geschäftsfrau liebt Ordnung, ihre Arbeit und ihren Verlobten Carl. Doch das schöne Leben ist vorbei, als sie 3 Wochen auf ihren anstrengenden Stiefvater aufpassen soll... Antonia  ist eine liebenswerte Protagonistin mit ein paar Macken, Ecken & Kanten, deren Handlungen ich nicht immer ganz nachvollziehen konnte.

    Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie Antonias liebenswerter und leicht verkalkter Stiefvater Walter, ihre esoterisch angehauchte Mutter Inge, Netty (ihre ehemals beste Freundin ist 2-fache Mutter und mit dem Bürgermeister von Klein-Seichtingen verheiratet), Leo (der gutaussehende Besitzer eines Ponyhofes begegnet Antonia immer wieder) und diverse Dorfbewohner sind reizvolle Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen.

    Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee mit ansprechender Umsetzung.

    Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Antonia schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrer Sicht und lässt uns an dem ganzen Chaos und ihrem Gefühls-Wirrwarr teilhaben.

    Handlung: "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" ist eine humorvolle Geschichte, die von Selbstfindung, Familie, Freundschaft und Liebe handelt und gar nicht so oberflächlich ist, wie es vielleicht den Anschein hat. Der Plot enthält einige Irrwegen und Wirrungen, aber auch einige vorhersehbare Stellen und stellenweise sehr ausgeschmückte Schilderungen. Leider kommt mir auch das Ende ein wenig zu schnell, denn ich noch gern noch mehr über Antonia und ihre leicht verrückte Familie gelesen.

    Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Geschichte mit einer locken-leichten Schreibweise, amüsanten Dialogen und viel Wortwitz.


    FAZIT:
    "Das Leben ist (k)ein Ponyhof" verspricht dank der interessanten mit einigen Stolpersteinen versehenen Story, der sympathischen Hauptperson Antonia und des angenehm leichten Schreibstils nette Unterhaltung für zwischendurch. Bis auf die allzu detaillierten Beschreibungen und die vorhersehbaren Szenarien hat mir dieser Roman von Britta Sabbag wirklich gut gefallen, weshalb ich dafür 4 STERNE vergebe.

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    beate_bedesigns avatar
    beate_bedesignvor 4 Jahren
    Mit Walter auf dem Sofa wird es nie langweilig

    Inhalt:
    Antonias Leben ist perfekt. Sie ist erfolgreich im Beruf und liebt einen perfekten Mann, der auch noch ihr Kollege im Job ist. Es könnte nicht besser sein. Dann erhält sie einen Notruf von ihrer Mutter und ganz gegen ihre Gewohnheiten eilt sie in ihr altes, verhasstes Heimatdorf. Doch ihre Mutter ist nicht etwa krank, nein sie will verreisen und Antonia soll solange auf ihren senilen Stiefvater aufpassen. Und bevor sie “Nein, dafür habe ich nun wirklich keine Zeit.” sagen kann, ist Mutter Inge bereits mit dem Taxi verschwunden und Antonia steht mit Walter alleine da. Das geht ja mal gar nicht, denn dafür hat sie nun wirklich keine Zeit.

    Meine Meinung:
    Ich habe Britta Sabbag und dieses Buch bei einer Lesung kennengelernt und bei dieser Lesung sofort beschlossen: dieses Buch muss ich haben.
    Zunächst möchte ich aber ausnahmsweise mal etwas zu Aufmachung sagen, denn die finde ich wirklich außergewöhnlich. Alleine die gelbe Farbe des Covers ist natürlich der Hingucker schlechthin. Dann steht da auch noch ein Zebra, obwohl es ja eigentlich um (k)einen PONYhof geht!? Alleine das macht schon neugierig. Und dann blättert man hinein und sieht auf der rechten Seite wieder ein kleines gezeichnetes Zebra, und auf jeder folgenden Seite auch. Kennt ihr noch das “Daumenkino”??? Ja, genau so ein kleines Zebra ist das rechts. Und bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, hab ich ein paar mal Daumenkino geschaut *lächel*
    Zur Geschichte selbst: die fand ich jetzt nicht unbedingt brandneu, aber deswegen nicht weniger gut. Es werden einige Klischees bedient, aber das geschieht in einem wirklich schön zu lesenden Schreibstil, mit einer guten Portion Humor. Und man kann trotzdem das ernsthafte Thema dahinter erkennen.
    Antonia hat es mir anfangs nicht leicht gemacht sie zu mögen, dafür mochte ich Walter sofort. Und ich weiß immer noch nicht ob er tatsächlich senil ist oder doch sehr genau wusste was er da so tat. Auf jeden Fall habe ich sehr oft über ihn lachen müssen. Britta Sabbag schreibt zwar, so einen Walter sollte jeder haben, und wie gesagt ich mochte ihn sehr, aber ich denke im echten Leben wäre er mir zu anstrengend . Aber während der Geschichte entwickelt sich auch Antonia weiter und zum Schluss hat auch sie mir dann gut gefallen. Außerdem gibt es noch ein paar weitere interessante Protagonisten und eine Liebesgeschichte fehlt auch nicht. Lasst euch einfach drauf ein, ich möchte nämlich hier an dieser Stelle nicht zu viel verraten

    Mein Fazit:
    Ein Buch, dass mich nicht vor Spannung an den Rande eines Herzinfarktes getrieben hat. Aber das mir ein paar humorvolle und schöne Lesestunden beschert hat. Irgendwie voller Klischees und trotzdem irgendwie auch mitten aus dem Leben.
    Und ausnahmsweise spreche ich mal eine ausdrückliche Empfehlung für das Taschenbuch aus, denn die Aufmachung ist es wirklich wert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBuchkolumnistins avatar

    Endlich ist er da - der neue Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag! 

    WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU – VIELLEICHT IST DEINER BUNT!
    Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten.Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben? Leseprobe

    Am Freitag, 09. Mai 2014, steht uns Britta Sabbag beim FrageFreitag Rede und Antwort und Ihr könnt Ihr alle Fragen über ihre bisherigen Bücher, ihre Arbeitsweise, ihre berühmte Schusseligkeit und natürlich auch über alle sonstigen Dinge stellen, die Euch gerade so in den Kopf kommen! Unter allen Fragestellern verlosen wir gemeinsam mit Britta drei signierte Exemplare von "Das Leben ist (k)ein Ponyhof"! Viel Spaß!

    Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in mehreren großen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer wollte: schreiben. Sie lebt aktuell in Bonn. 
    Ihre bisherigen Bücher: Pinguinwetter - Pandablues - Stolperherz

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    BrittaSabbags avatar
    Liebe LeserInnen! 
    Es ist soweit - der Welttag des Buches steht an.  Im Rahmen der Lovelybooks-Aktion „Autoren schenken Lesefreude“ verlose ich 3 signierte Exemplare!

    Weil das Lesen eines der Dinge ist, die man ruhig teilen kann, hat der Lübbe Verlag 3 Exemplare meiner neuen Liebeskomödie DAS LEBEN IST (K)EIN PONYHOF zur Verfügung gestellt. Ich werde sie für die Gewinner persönlich signieren und ein wunderbares Lesezeichen mit meinem Lieblingsspruch aus dem Buch ist auch dabei: 
    "Wenn du den roten Faden verloren hast, halte nach einem anderen Ausschau - vielleicht ist deiner bunt!" 
    Zum Buch kann ich euch verraten, dass der heimliche Star Walter eines Tages in seinem gestreiften Pyjama auf meinem Sofa saß und mich mit seinen - ich sag mal "speziellen" Aktionen wirklich auf Trab gehalten hat. Und nicht nur mich...

    Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater Walter aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. 
    Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?



    Ich wünsche euch viel Glück und viele bunte Fäden!

    Eure Britta 
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