Britta Strauß Wenn nur noch Asche bleibt

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Inhaltsangabe zu „Wenn nur noch Asche bleibt“ von Britta Strauß

Agent Daniel Natali, Leiter des Special-Reaction-Teams der Polizei in Portland/USA lebt für seinen Job. Adrenalin ist seine Droge, Lebensgefahr sein ständiger Begleiter. Nach einem Schicksalsschlag, zieht er sich für eine Weile in ein abgeschiedenes Kloster in den chinesischen Bergen zurück. Dort nimmt ihn ein Großmeister des Shaolin-Kung-Fu nicht nur unter seine Fittiche, sondern weiht ihn auch in ein uraltes, mächtiges Geheimnis ein, das Daniels Leben für immer verändert. Zurückgekehrt in seinen Job stellt man ihm die temperamentvolle Elena als Partnerin zur Seite. Eine wahre Herausforderung für Daniels hart erkämpften inneren Frieden. Gemeinsam müssen sie gegen eine apokalyptische Sekte ermitteln. Als sie ins Visier des skrupellosen Anführers geraten, verschwimmt die Grenze zwischen Jägern und Gejagten. In einem Strudel aus Gefahr, Begehren und geheimnisvollen Kräften müssen Daniel und Elena um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.

Gefühlvolle Romance, die einen toughen Polizeiplott geschickt mit Sagenhaftem verbindet, ohne auf hergebrachten Schemata rumzureiten.

— SinjeB
SinjeB

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  • tolle Mischung aus Thriller, Mystery und Romance

    Wenn nur noch Asche bleibt
    Manja82

    Manja82

    02. February 2014 um 17:32

    Kurzbeschreibung: Agent Daniel Natali, Leiter des Special-Reaction-Teams der Polizei in Portland/USA lebt für seinen Job. Adrenalin ist seine Droge, Lebensgefahr sein ständiger Begleiter. Nach einem Schicksalsschlag, zieht er sich für eine Weile in ein abgeschiedenes Kloster in den chinesischen Bergen zurück. Dort nimmt ihn ein Großmeister des Shaolin-Kung-Fu nicht nur unter seine Fittiche, sondern weiht ihn auch in ein uraltes, mächtiges Geheimnis ein, das Daniels Leben für immer verändert. Zurückgekehrt in seinen Job stellt man ihm die temperamentvolle Elena als Partnerin zur Seite. Eine wahre Herausforderung für Daniels hart erkämpften inneren Frieden. Gemeinsam müssen sie gegen eine apokalyptische Sekte ermitteln. Als sie ins Visier des skrupellosen Anführers geraten, verschwimmt die Grenze zwischen Jägern und Gejagten. In einem Strudel aus Gefahr, Begehren und geheimnisvollen Kräften müssen Daniel und Elena um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen. (Quelle: Sieben Verlag) Meine Meinung: Agent Daniel Natali verliert durch einen Schicksalsschlag seine Frau. Daraufhin zieht er sich die die Abgeschiedenheit der Berge zurück und landet schließlich in einem abgelegenen Kloster, wo er vom Großmeister den Shaolin-Kung-Fu lernt. Außerdem erfährt er dort von einem uralten Geheimnis, das Daniels Leben komplett verändert. Wieder zurück in der Zivilisation wird ihm Elena zur Seite gestellt. Diese wurde gerade erst strafversetzt. Daniel ist durch Elena in seiner inneren Ruhe gestört, denn sie sieht nicht nur sehr gut aus, sondern ist auch noch recht temperamentvoll. Beide fühlen sich voneinander angezogen, doch diese Zusammenarbeit birgt auch Gefahren. Denn als sie gegen eine apokalyptische Sekte kämpfen müssen geraten sowohl Daniel als auch Elena in große Gefahr … Der Roman „Wenn nur noch Asche bleibt“ stammt von der Autorin Britta Strauss. Mir war die Autorin bereits vor diesem Buch wohl bekannt, habe ich doch schon ihre Bücher „Sturmherz“, Meeresblau“ und auch „Nocona“ schon gelesen und für gut befunden. Nun war ich sehr gespannt darauf was mich in diesem Buch wohl erwarten würde. Die Protagonisten Daniel und Elena sind Britta Strauss richtig gut gelungen. Sie wirken vorstellbar und facettenreich. Daniel hat bei einem Schicksalsschlag seine Frau verloren. Daraufhin hat er sich zurückgezogen und den Shaolin-Kung-Fu gelernt. Er wirkt diszipliniert aber auch irgendwie unnahbar. Elena hingegen ist ziemlich temperamentvoll, hitzköpfig und auch stur. Allerdings hat sie auch eigene Ängste gegen die sie zu kämpfen hat. Beide zusammen geben eine ziemlich explosive Mischung ab. Zwischen den beiden knistert es gewaltig, die erotische Spannung war greifbar. Das Böse im Buch ist wirklich böse. Es will die Welt vernichten und Elena und Daniel haben alle Hände voll zu tun. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und wirklich gut lesbar. Sie beschreibt beispielweise die Umgebung, vor allem die Bergwelt und das Kloster, wirklich sehr anschaulich, ich konnte es mir richtig gut vorstellen. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Daniels und Elenas Persepktive. So bekommt man als Leser einen umfassenden Einblick ins Geschehen. Die Handlung ist eigentlich recht spannend. Nur leider gibt es im Mittelteil eine ziemliche Flaute. Diese gibt sich aber recht schnell und zum Ende hin zieht die Spannung wieder an und es geht rasant weiter. Das Ende selber hat mir gut gefallen. Es passt gut zum Gesamtgeschehen und hat mich zufriedengestellt. Fazit: „Wenn nur noch Asche bleibt“ von Britta Strauss ist eine tolle Mischung aus Thriller, Mystery und Romance. Gut gezeichnete Charaktere und eine bis auf den Mittelteil mitreißende Handlung haben mir spannende Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Rezension zu "Wenn nur noch Asche bleibt" von Britta Strauß

    Wenn nur noch Asche bleibt
    Lenchen94

    Lenchen94

    10. June 2012 um 21:10

    Als erstes möchte ich hier meine tiefe Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Ein Meisterwerk hatte ich nicht erwartet, dennoch hatte ich mich auf ein lauschiges Lesevergnügen eingestellt, was ich aber nicht bekommen habe. Ich möchte zuerst das einzige loben, was mir wirklich gefallen hat: Britta Strauss' Schreibstil. Er ist wunderbar flüssig und verwendet schöne Methapern, die mir sehr gefallen haben. Allerdings passt er (leider) so gar nicht zum Rest. Die beiden Charaktere Daniel und Elena sind beide stumpf und unglaubwürdig. Daniel nimmt man die Rolle als übernatürlichen Wächter mit "geistiger Begleitung" ebenso wenig ab, wie Elena Aufgabe als Polizistin. Ich habe mich mehrmals gefragt, wie sie überhaupt so weit kommen konnte. Im Buch hat sie gefühlte drei Einsätze, in denen sie von Naivität, übermäßiger Ängstlichkeit und purer Dummheit nur so strotzt. Außerdem muss sie in jedem Kapitel noch erwähnen, wie unglaublich gut Daniel aussieht, was für ein Held er doch ist und das sie ihm mit Haut und Haaren verfallen ist. Allgemein hat die "Beziehung" zwischen den beiden einen viel zu hohen Stellenwert bekommen, wenn es nach mir geht. Die Anziehung der beiden ist einfach nur gestellt, nicht nachvollziehbar und für mich nicht im geringsten prickelnd oder gar faszinierend. Weniger wäre in diesen 196 Seiten wirklich mehr gewesen. Daniels Charakter hätte durchaus Potenzial gehabt, beeindruckt mich persönlich aber so gar nicht. Stark und gottgleich mit mysteriösen Kräften und Selbstheilungsfähigkeiten ... Scheinbar ohne Schwächen. Langweilig. Sein "geistiger Begleiter" scheint nur dazu da zu sein, ihm ab und an einen plottechnischen Schubs zu geben und ihn aus Schwierigkeiten zu befreien. Die Dialoge zwischen Elena und Daniel sind einfach nur nervtötend und stumpf. Elena als taffe Sprücheklopferin? Nicht Wirklich ... Daniel als knallharter Kämpfer mit philosophischem Einschlag? Nervig! Jedes Mal wenn Daniel mit seinen chinesichen Shaolin-Weisheiten angefangen hat, habe ich mir an den Kopf gefasst. Das war nebenbei auch das einzige, bei dem ich mit Elena einer Meinung war ... Nebencharaktere? Es gab keinen, außer Smith, der mich im Gedächtnis geblieben ist. Allesamt blass, austauschbar und scheinbar nur dazu da, Elena und Daniel besser aussehen zu lassen (was sie ja ohnehin schon tun). Der Bösewicht? Er will das selbe wie alle anderen, er hat das selbe wie alle anderen und aus ihm wird das selbe, wie aus allen anderen. Ein Cliché jagd das nächste. Ich dachte wir wären aus den Zeiten raus, in denen die Antagonisten eine Katze auf dem Schoß streicheln, während sie mit ihren Untergebenen reden ... Die Story fühlt sich an, wie eine etwas zu lang geratene Tatortfolge. Apokalyptische Sekte will durch die Inbesitznahme dreier Kristalle die Weltherrschaft an sich reißen. Damit lässt es sich wohl kurz zusammenfassen. Es wird sich noch nicht einmal bemüht, spannende Wendungen einzubringen. Ich hätte mir ein paar mehr Ideen und vielleicht ein paar mehr 'übernatürliche' Elemente gewünscht, die mir die 196 Seiten versüßt hätten. Am emotionalen Teil will ich mich gar nicht aufhalten: Gähn! Allerdings war es an manchen Stellen doch etwas komisch, was ich jedoch den gezwungenen Dialogen und Charakteren zurechne. "Wenn nur noch Asche bleibt", wollte so vieles sein: Krimi, Liebesgeschichte und Abenteuerfilm, ist jedoch nichts davon wirklich gut. Krimi? Viel zu vorhersehbar, absurd und einfallslos. Liebesgeschichte? Nette Grundidee, die jedoch an den beiden Hauptcharakteren und der Kürze des Buches scheitert. Abenteuerfilm? Indiana Jones trifft CSI, inklusive Weltherrschaft und schlechter Polizeiarbeit. Das einzige, was mir wirklich gut gefallen hat, war der Schreibstil, den die Charaktere aber kaum verdient haben: Schön, flüssig und mit Liebe gemacht. "Wenn nur noch Asche bleibt" hat mich auf ganzer Linie enttäuscht und leider kann ich dem Buch kaum etwas Gutes abgewinnen. Sympathischere Charaktere, etwas mehr Kreativität und Ideenreichtum hätten bei dem Buch bestimmt Wunder gewirkt. Wertung Story: 2/5 Charaktere: 1,5/5 Sprache/Schreibstil: 4/5 Emotional: 1/5 Endwertung: 2,125 Altersempfehlung: 14+

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  • Rezension zu "Wenn nur noch Asche bleibt" von Britta Strauß

    Wenn nur noch Asche bleibt
    Arwen10

    Arwen10

    26. April 2012 um 21:32

    Der Agent Daniel Natali , Leiter eines Spezial Teams bei der Polizei verliert bei einem Schicksalsschlag seine Frau. Daraufhin zieht er sich in die Einsamkeit der chinesischen Berge zurück. In einem abgeschiedenen Kloster lernt er nicht nur Shaolin-Kung-Fu von einem Großmeister, sondern erfährt auch von einem uralten, mächtigen Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird. Wieder zurück wird Daniel Elena zur Seite gestellt, die gerade strafversetzt wurde. Sie ist nicht nur temperamentvoll und schön, sondern auch gefährlich für Daniels inneren Frieden. Elena und Daniel werden magisch voneinander angezogen, doch gleichzeitig geraten sie in große Gefahr,als sie gegen eine apokalyptische Sekte ermitteln müssen, die auch ihr Leben bedroht. Dieses Buch hat micht echt mitgerissen. Von der ersten Seite an, war ich von dieser Geschichte fasziniert und mehr als einmal habe mich dabei ertappt, wie ich nach einer spannenden Stelle erstmal wieder richtig Luft geholt habe. Gleichzeitig liest man bestimmte Episoden mit einem Grinsen im Gesicht und stellt fest, dieses Buch macht einfach Spass zu lesen. Der Schreibstil ist ganz große Klasse ! Mir gefällt die Vielfältigkeit der Wohrtwahl, das gefühlvolle und genaue Beschreiben der Protagonisten, aber auch der Umgebung, dass dazu führt, dass man sich alles wie in einem Film vorstellen kann und die Protagonisten dem Leser sehr nahekommen.Nach diesem Buch steht fest, ich muss die restlichen Bücher der Autorin auch unbedingt lesen ! Dieses Buch hat alles, was eine gute Geschichte ausmacht: Tolle Ideen, eine Geschichte, in der man versinken kann, Romantik, Spannung, Action und Liebe. Die Atmosphäre war in diesem Roman eine ganz besondere. Die Autorin hat einige Kampftechniken beschrieben, zusammen mit Daniels Wohnungseinrichtung und seinen speziellen Übungen, hatte ich schon beinahe das Gefühl, in einem chinesischen Kung-Fu Film gelandet zu sein. Dazu kommen z.B. noch geheimnisvolle Kristalle, Elemente der Maya Kultur und der Vogel Phönix, das gibt einen ganz besonderen Mix. Zwischen den beiden Protagonisten Daniel und Elena knistert es gewaltig, dazu noch eine Prise Erotik, fertig ist eine Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.Ein ganz tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der gerne eine spannende Liebesgeschichte liest.

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  • Rezension zu "Wenn nur noch Asche bleibt" von Britta Strauß

    Wenn nur noch Asche bleibt
    BUCHimPULSe

    BUCHimPULSe

    22. April 2012 um 13:38

    Der Einzelband "Wenn nur noch Asche bleibt" von der Autorin Britta Strauss ist ein Romantic-Thrill-Roman mit einigen paranormalen Elementen. Geschickt werden in die Thriller-Handlung neben Shaolin-Kung-Fu auch verschiedene Mythen und Legenden wie über den Phönix-Vogel oder über die Mayas eingeflochten. Die Autorin weiß auf jeden Fall mit Worten umzugehen, der Schreibstil ist dabei mit reichlich Ironie und Witz versehen und es gibt ein paar heiße, erotische Szenen. Das Buchtitel ist äußerst gut gewählt, denn eine Sekte kennzeichnet bestimmte Menschen mit einem Phönix-Brandmal, um sie dann einige Tage später zu entführen und auf einem Scheiterhaufen zu verbrennen, bis nur noch Asche von ihnen übrig bleibt. Mit der Ermittlung in diesen Mordfällen werden Daniel und Elena betraut, zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch beim jeweils Anderen etwas Vertrautes spüren. Elena kommt aus ärmlichen Verhältnissen und hat schon früh gelernt, sich durchzuboxen und nicht unterkriegen zu lassen. Sie handelt öfters mal recht unbesonnen und ohne Nachzudenken. Das hat ihr auch eine Strafversetzung eingebracht, bei der sie Daniel als neue Partnerin zugeteilt wird. Dieser ist anfangs sehr abweisend zu ihr, da er keine Partnerin möchte. Aber so schnell lässt Elena sich nicht abwimmeln. Daniel ist ein sehr faszinierender und geheimnisvoller Mann. Wo Elena impulsiv ist, hat er die Selbstbeherrschung perfektioniert, was ihm den Spitznamen "Mönch" eingebracht hat. Allerdings betrauert er nach sechs Jahren immer noch den Verlust seiner Frau. Als er dann von den wahren Umständen erfährt, wie sie zu Tode gekommen ist, arbeitet er fortan mit Elena zusammen und fandet nach der Sekte. Von Anfang an sprühen leidenschaftliche Funken zwischen ihnen und nach und nach wird auch mehr daraus. Zudem erfährt Daniel von seiner mysteriösen Verbundenheit zu Elena. In dem mächtigen Sektenanführer findet Daniel jedoch einen ebenbürtigen Widersacher und er muss sein ganzes beeindruckendes Können einsetzen, denn mittlerweile sind auch Elena und er nicht mehr vor der Sekte sicher. *Fazit:* In diesem Roman vereinen sich verschiedenen Mythen und Legenden, ein faszinierender Held, eine mächtige Sekte und eine spannende Thriller-Handlung, die dem Buchtitel alle Ehre macht. *Hinweis:* Von der geringen Seitenanzahl sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen, denn der Roman ist beim Sieben Verlag im Tradepaperback-Format erschienen. Das bedeutet, dass das Buch ein wesentlich größeres Format hat als "normale" Taschenbücher. Hinzukommt eine kleinere Schriftart, so dass zu Vergleichszwecken meiner Meinung nach die Seitenzahl verdoppelt werden kann. Wer eine kostengünstige Alternative bevorzugt, sollte zum Ebook greifen.

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  • Rezension zu "Wenn nur noch Asche bleibt" von Britta Strauß

    Wenn nur noch Asche bleibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 11:18

    Als Daniels Frau stirbt bricht für ihn eine Welt zusammen, vor lauter Kummer gibt er sein Leben auf. Auf der Suche nach Antworten darüber wie das geschehen konnte, zieht es ihn in ein Kloster, in den chinesischen Bergen. Um das Kloster wurden schon viele Legenden gesponnen und Daniel muss feststellen, dass diese Legenden vielleicht nicht nur Legenden sind. Der Großmeister Zongyou nimmt ihn unter seine Fittiche und lehrt ihm nicht nur die Kampfkunst und Körperbeherrschung, sondern führt ihn auch in so manch ein Geheimnis ein, die er von nun an bewahren soll. Nach 6 Jahren ist seine Ausbildung beendet und er kehrt zurück in seine Heimart, wo er sich nur noch "Mönch" nennt. Er kehrt in sein alten Beruf zurück, als er eine neue Partnerin zugeteilt bekommt, Elena Winterblossem, ist er nur wenig begeistert. Doch auch Elena kann sich mit ihrem neuen Partner nicht so recht anfreuden. Doch auch wenn die beiden anfänglich nicht begeistert von einander sind, herrscht zwischen den beiden eine Anziehungskraft, der sie sich nicht entziehen können. Doch auch in ihrem Job geht es turbulent zu, ein Serienkiller der seinen Opfern einen Phönix auf den Körper brennt, ehe er sie komplett bei lebendigen Leibe den Flammen aussetzt, läuft umher... Das was dieses Buch einem bietet habe ich so nicht erwartet. Das Buch steckt voller Emotionen, Mysterie, Spannung und Romatik gepaart mit einem ordentlich Schuss Erotik. :) Das Buch kommt mit einem sehr poetischen Schreibstil daher, der einen wirklich in den Bann zieht und regelrecht verzaubert. Da scheinen die Dialoge zwischen Elena und Daniel, die teilweise sehr plump, direkt und voller Sarkasmus sind, völlig fehl am Platz, doch so ist es nicht. Sie passen zueinander und verleihen dem Buch meiner Meinung nach einen gewissen Charme. :) Das Buch ist voller Spannung und die Geschichte schreitet rasant voran, leider nimmt die Spannung in der Mitte eine kleine Auszeit und es zieht sich dann ein wenig wie Kaugummi, doch wenn dieser Teil überbrückt ist, steigt die Spannung wieder an und scheint in höchstform zu sein. ;) Die Zeit im Kloster fand ich sehr interessant, am Anfang dachte ich, dass mich dieses Szenario anfangen könnte zu langweilen, aber da dieser Teil vollgepackt ist von Mysterie und Geheimnissen macht es einfach Spaß. Auch an der Beziehung von Elena und Daniel habe ich großen Gefallen gefunden, denn diese ist einfach so Emotional und die Gefühle der beiden werden gekonnt und sehr detailliert beschrieben, weshalb man sich teilweise schon wie in deren Haut fühlt. :) Die beiden Hauptprotagonisten wurden sowieso sehr gut gezeichnet und sind zwei sehr interessante Charaktere die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Besonders Daniel, der nach dem Verlust seiner geliebten Frau völlig in sich gekehrt ist und eine riesige Mauer um sich herum erbaut hat. Er ist sehr ruhig und strahlt diese auch aus. Von außenhin schien er jemand zu sein, der keine Gefühle besitzt, ich denke er erscheint sehr kühl. Doch in ihm lodert die Flamme der Trauer und Verletzlichkeit. Und das macht ihn einfach sehr liebenswert. Elena ist laut und dynamisch. Leicht verliert sie auch mal ihre Beherrschung und kommt schnell in rage. Diese Eigenschaften haben auch dazu geführt, dass sie sich einen neuen Job besorgen musste und an Daniels Seite landete. ;D Sie ist eine willenstarke Person und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann bleibt es auch dort ehe sie ihr Ziel erreicht hat. So gibt sie auch nicht auf Daniels Mauer zu durchbrechen und seines Inneres nach außen zu kehren. :) Die beiden ergänzen sich einfach perfekt und wirken einfach stimmig, da kommt man um den Vergleich mit Ying und Yang gar nicht drumherum. ;) Ein seht vielfältiges Buch, das ich so nicht erwartet habe und trotz dem etwas schwächeren mittleren Teil durchaus lesenswert - wenn man sich mit den Mix der verschienden Genres anfreunden kann. :)

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