Heimflug

von Brittani Sonnenberg 
4,0 Sterne bei40 Bewertungen
Heimflug
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Positiv (34):
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Heimat der Heimatlosen. Ein warmes lyrisches Buch über das heimatlose Aufwachsen

Kritisch (3):
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Dieses Buch ist einfach nur anstrengend und kann nicht fesseln. Die Geschichte ist verworren und ohne jegliche Emotion. Sehr schade!

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Inhaltsangabe zu "Heimflug"

"Mühelos elegant gleitet Brittani Sonnenberg zwischen den Charakteren und Kontinenten hin und her und offenbart dabei, wie ständiger Abschied und Aufbruch das Leben einer ganzen Familie bestimmen." Karen Russell, Autorin von Swamplandia
Eine Familie zieht von Kontinent zu Kontinent Amerika, Europa, Asien. Der Vater, Chris Kriegstein, arbeitet für ein internationales Unternehmen, und alle paar Jahre packt ihn das Fernweh. Elise, seine Frau, geht mit ihm und versucht dabei, ihr Leben zu finden: im Norden Deutschlands, in Hamburg, wo Leah geboren wird; später in London, dann während eines Zwischenstopps zurück in den USA, wo Sophie zur Welt kommt. Es folgen Jahre in Schanghai, danach Singapur. Im Sommer immer wieder Heimaturlaub, damit das Gefühl für die eigene Herkunft nicht verloren geht. Was bedeutet zuhause, wenn man ständig im Aufbruch ist? Und wenn plötzlich jemand stirbt, den man liebt, und eine Lücke entsteht, als würde die tragende Wand eines Hauses fehlen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783716027097
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:320 Seiten
Verlag:Arche
Erscheinungsdatum:01.04.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    rallusvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Heimat der Heimatlosen. Ein warmes lyrisches Buch über das heimatlose Aufwachsen
    Home Leave

    Heimat ist für jeden ein anderer Begriff, ein anderes Gefühl. Ich bin seit Jahrzehnten in immerwährender Diskussion mit mir und anderen, was dieser Begriff nun darstellt.  Nun zuallererst ist für viele Heimat da, wo man aufgewachsen ist. Kindergarten, Schule der erste Kuss, das ’sich-finden‘, sich und andere entdecken. Einfach das Gefühl von Nähe, sich heimisch fühlen. „There is no place like home“, sagte schon Dorothy nach ihren aufregenden bunten Erlebnissen im Zauberer von Oz.

    Für manche bedeutet einfach nur das Kuscheltier in der Hand das Gefühl von Heimat. Ein geliebter Mensch, nahe bei einem, ist Heimat. Home is where your heart is. Und das Herz schlägt in einem selbst und genau da sollte sich jeder am meisten zu Hause fühlen. In sich.

    Doch der Weg dorthin ist sehr lang und dornenreich und so mancher findet seinen Frieden nicht mit sich und der Welt. Brittani Sonneberg hat mit dem vorliegenden Buch über in der Fremde aufwachsen, ein interessantes Thema angeschnitten. Ihr autobiografisches Buch, beschreibt die Nomaden der Moderne. Die Kinder von Eltern, die wegen ihres Arbeitsplatzes viel umziehen. Und zwar nicht nur in den Nachbarort, nein auch gleich auf einen anderen Kontinent, in eine andere Kultur.

    Kann man sich in der Fremde wohl, sich heimisch fühlen? Heimflug (Im englischen Original besser ‚Home Leave‘) beschreibt das Aufwachsen auf verschiedenen Kontinenten, die Vorteile die daraus erwachsen, aber auch dieses ständige Gefühl, nirgendwo so richtig dazu zu gehören. Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die Räume dazwischen umfassen meist Jahre. Eingefügt sind Sitzungen bei einem Familientherapeuten in drehbuchartiger Form. Durch diese Form wirkt das Buch etwas zerrissen, im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Autorin die einzelnen Stücke nachträglich zu einem Buch zusammengefügt hat. Das macht das Lesen etwas schwierig, die Befindlichkeiten der Personen und ihre Gefühle werden aber sehr gut erfasst und dem Leser näher gebracht.

    Chris und Elise lernen sich in den Staaten kennen und heiraten. Beide möchten flüchten, vor den provinziellen Südstaaten und vor den eigenen Ängsten. Chris nimmt eine Arbeit bei einem internationalen Konzern an, der ihn quer durch die Welt führt. Deutschland, England, China oder Singapur sind die Stationen. Elise und die zwei Töchter Leah und Sophie ziehen mit ihm. Die Kulturen, Länder und Menschen ändern sich, aber die Familie, der Kern bleibt gleich. Manches Mal ist der Besuch bei den Großeltern angesagt.

    „Jedes Jahr Mitte Juni verlassen die expatriierten Frauen und Kinder von Shanghai das Land, als wäre es die rasch sinkende Titanic. Ihre Koffer stopfen sie mit Geschenken für die Angehörigen in der Heimat voll: Billigstfächer vom Straßenmarkt, sodass ihre Kleidung köstlich nach Sandelholz riecht, Pandabären aus Plüsch, knallbunte Essstäbchen für Verwandte, die ausschließlich Messer und Gabel gebrauchen und Kalender, die ‚Chinas Ehrfurchtsame Beste Klassik-Tourist-Attraktionen‘ präsentieren.“

    Ist dies nun ein Heimaturlaub oder wo ist Heimat bei den Kindern der Familie? Chris der in seiner Arbeit aufgeht, hat anscheinend seine Heimat gefunden, aber die Familie leidet doch unter den verschiedenen Wohnorten.

    „Bei Elise, Sophie und Leah löst der Heimaturlaub ein Gefühl aus, als versuchten sie mit einem Videorekorder zwei Filme zu sehen. Knapp nach der Hälfte des ersten Films werfen sie die Kassette aus und legen die zweite ein, sehen eine Weile zu und kehren dann zur ersten zurück, mitten in die Szene, die sie zuletzt angehalten haben. Diese Vorgehensweise biete den Vorteil, dass man zwei Filme nahezu gleichzeitig sehen kann. Allerdings spricht die gestückelte Anmutung gegen ein solches Filmerlebnis, ganz abgesehen davon, wie lästig es ist, sich immer wieder vom Sofa erheben zu müssen.“

    So richtig sind die Kinder nicht zu Hause, nicht im Wohnort, aber auch nicht im Heimaturlaub bei den Großeltern. Und so erwächst aus der Erfahrung der Wurzellosigkeit eine Sehnsucht nach Normalität. Freundschaften mit gleichaltrigen Nomaden-Kinder scheitern meist an der Unverbindlichkeit, die ein solches Leben nach sich zieht. Es muss viel mehr Kraft für die Bindung aufgebracht werden, die in dem Alter naturgemäß nicht vorhanden ist. In den verschiedenen Filmen verlaufen die Leben ganz anders.

    „Im amerikanischen Film haben Leahs alte Freunde alle ihren Führerschein gemacht, während sie noch kein einziges Mal hinter dem Steuer saß. Im chinesischen Film kann Leah allein durch Shanghai bummeln, beim Kauf von Orangen auf Mandarin feilschen und differenziert schildern, wie ihre Freunde die kulturellen Zwänge empfinden, je nachdem, ob es sich um brasilianische Katholiken oder koreanische Protestanten handelt. Das Einzige, was beide Filme gemeinsam haben, sind Leah, Sophie und Elise – und bis zu einem gewissen Grad auch Chris.“

    Doch an das Leben gewöhnen sich die Kinder, es entsteht eine Art Fernweh.

    Bei unserer Rückkehr in die Staaten sind wir fünf Kilo leichter, von Bettwanzen zerstochen und befremdlich still, weil wir so viele Wochen lang mit niemandem gesprochen haben. Unsere Rucksäcke riechen nach grünem Tee/Bushaltestellen/Meer. Und als wir unsere Sachen im strahlend sauberen Heim unserer Eltern in die Waschmaschine schmeißen, erkennen wir: Wir sehnen uns bereits zurück, sehnen uns danach, wieder fremd zu sein.“

    Sehnt man sich immer nach dem was man nicht hat? Wie verhält man sich in der Pubertät? Wie verarbeitet jeder seine Kindheit? Was bedeutet diese Unrast für spätere Bindungen? In dem Buch gibt Brittani Sonnenberg keine Antworten, sie beschreibt in ihren kurzen Skizzen sehr empathisch die Gefühle und Verwirrtheit der Charaktere. Durch einen Schicksalsschlag wird das Gefüge der Familie noch einmal durcheinander gerüttelt. Die Psychiater Sequenzen, in Dialogform geführt, fand ich persönlich die interessantesten Stellen im Buch, eine quasi Zusammenfassung der verschiedenen Gemütslagen der Familienmitglieder. Doch Wünsche, Träume, Sehnsüchte können im späteren Leben immer noch umgesetzt werden. Das liegt dann an jedem selber, wie er die Erlebnisse der Kindheit umsetzt. Für Sophie ist der Wunsch eindeutig:

    „Natürlich wollte ich mich binden – allerdings eher in geographischer als in romantischer Hinsicht. Einfacher gesagt, wollte ich schlicht an Ort und Stelle bleiben.“

    Durch die springende Erzählweise wird dem Leser einiges aufgeladen. Zeitsprünge, Kapitel von jeweils einer anderen Person erzählt, ergeben kein homogenes Bild. Doch das was beschrieben wird, ist in sich auch zerrissen und zerfahren. Ein Buch auf das man sich einlassen muss, das mich aber mit seiner verträumten und literarischen Art positiv eingefangen hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Geschichte einer Familie

    Die Geschichte beginnt mit einem Kapitel aus sehr ungewöhnlicher Perspektive. Ein Haus erzählt über das, was in seinen vier Wänden so passiert. Elise, die Tochter der Familie, wird missbraucht, ihre Mutter Ada will es nicht wahrhaben, obwohl sie selbst ähnliche Erfahrungen machen musste. Das Haus kann nur die Rolle des stummen Beobachters spielen und ab und an einen Lufthauch oder einen Sonnenstrahl in die richtige Richtung lenken, um seinen Bewohnern zu helfen. Ein sehr interessanter Einstieg in das Buch!

    Im weiteren Verlauf geht es hauptsächlich um Elise. Sie heiratet Chris Kriegstein, der für ein internationales Unternehmen arbeitet. So kommen sie in der ganzen Welt herum, Chris arbeitet in Deutschland, England, dann wieder in den USA, später in Asien. Die Autorin schildert das Leben der Expats in den verschiedenen Ländern anhand dieser Familie. Chris und Elise entfremden sich einander, obwohl sie zwei gemeinsame Töchter haben. Ein schwerer Schicksalsschlag macht das Leben der Familie noch schwieriger.

    Immer wieder wechselt die Autorin die Perspektive, lässt mal ein Kapitel aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder erzählen, mal aus Sicht eines Außenstehenden, mal als Ich-Erzähler, mal in anderer Form. Auch wird keine chronologische Reihenfolge eingehalten, sondern die Handlung springt immer wieder in der Zeit.

    Das Buch liest sich dadurch nicht ganz einfach, hat aber auch irgendwie einen besonderen Reiz dadurch, dass sich das Bild erst nach und nach immer mehr zusammensetzt. Dennoch blieb für mich immer eine gewisse Distanz zu den Figuren, keine kam mir wirklich nahe und ich habe die ganze Zeit eher über sie gelesen als mit ihnen. Dennoch fand ich die Geschichte und die Erzählweise irgendwie faszinierend und bin froh, das Buch gelesen zu haben!

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    vielleser18s avatar
    vielleser18vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Teils autobiographisch, tragisch und so ganz anders : Eine Familie, ein Verlust und eine Familie ohne Wurzeln.
    Eher tragisch und traurig

    Gleich vorweg: Das Buch ist nicht einfach.
    Brittani Sonnenberg, die Autorin, ist selbst als Kind und Jugendliche von einem Ort zum anderen gereist. Ihr Vater war beruflich an verschiedenen Orten der Welt tätig, die Familie zog mit ihm. Alle paar Jahre ein neuer Ort. Atlanta, London, Hamburg, Seoul, Singapur....Moderne Nomaden, Expats genannt.

    In ihrem mit autobiographischen Elementen durchsetzten Roman sind es Elise und Chris und ihre Kinder Leah und Sophie, die immer wieder ihren Lebensmittelpunkt verändern (müssen).
    Der Anfang der Geschichte erzählt ein Haus, ein Haus, das verlassen wird. Niemandem mehr Heimat bietet. Es ist Elises Elternhaus.
    Doch schnell geht es auch zu Chris Familie, den stolzen Eltern von ihm, die nun - am Ende ihres Lebens - ihre Farm aufgegeben haben und nun in einer Seniorenresidenz betreutes Wohnen erleben (müssen).

    Dann erst beginnt die eigentliche - eher tragische - Geschichte von Elise und Chris. Den Anfängen, ihren Stationen. Dabei wechselt die Autorin ständig die Erzählweise zwischen den Protagonisten. Aus Sicht von Chris, von Elise, aber auch aus Sophies und Leahs Sicht und aus Sicht eines Erzählers werden die vereinzelte Stationen ihres Lebens erzählt. Dabei ist es keine lineare Erzählung, vielmehr sprunghaft schlüpfen wir in ihr Leben.

    Nirgendwo gebunden, heimatlos - und in schweren Zeiten, nach einem großen Verlust irgendwie sprachlos - auch untereinander. Getrieben von einer Unrast, eines Gefühls, nirgendwo richtig dazu zu gehören, wird auch das zukünftige Leben von Leah beeinflussen.

    Die skizzenhaften Momente, Momente, die aber auch immer Veränderungen bedeuten, machen klar, dass hier viel auf der Strecke geblieben ist.  Wie kann man sich binden, wenn man alle paar Jahre neue Freunde, neue Klassenkameraden, eine neue Wohnung und eine neue Umgebung suchen muss? Wenn man jedesmal aufs neue Trennungen hinnehmen muss ? Dazu kommt, dass Elise und Chris auch ganz bewusst diesen Abstand von ihrer kindlichen Heimat gesucht und gefunden haben.
    Braucht man dann nicht ganz besonders die eigene Familie ? Einen fixen Bezugspunkt, einen Austausch, ein Verständnis für einander ? Was, wenn der nicht gegeben ist ? Was hat man dann für einen Halt, gerade in Zeiten, die wehtun ?

    "Heimflug" - der Autorin ist es gelungen mir ihr Gefühl von Verlorenheit zu vermitteln. Sie selbst schreibt, dass nicht alles in diesem Buch autobiographisch ist, aber einige Kerndaten schon.
    Mir hat es gefallen, dass die Sichtweisen immer wechselnden. Die Familie von allen Seiten beleuchtet wurde - viele Jahre ihres Lebens.

    Kein Buch, dass glücklich oder gute Stimmung macht, sondern nachdenklich.
     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Heimflug

    Chris Kriegstein arbeitet für ein internationales Unternehmen. Das bedeutet für die ganze Familie regelmäßige Umzüge in andere Länder. Dieses Buch handelt von den Eingewöhungesphasen, den Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen, das ein solches Lebensmodell mitsichbringt. Brittani Sonnenberg beschreibt diese Situationen aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Protagonisten. So kann sich der Leser sehr gut in die Gefühlswelt der Personen hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass zu Beginn des Buches der Rückblick in die Vergangenheit vom Wohnhaus erzählt wurde. Die Autorin hat offen geschildert, dass solch ein vermeintlich interessantes Leben nicht unbedingt erstrebenswert ist, gerade wenn Kinder immer wieder aus ihrem gewohnten Lebensraum gerissen werden. Fazit: Ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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    czytelniczka73s avatar
    czytelniczka73vor 4 Jahren
    Eine moderne Familie auf der Suche nach dem Glück

    "Was nutzt einem die Flucht,wenn man sein größtes Problem immer dabei hat ?"(Seite 17)

     

    Inhalt:

    " Eine Familie zieht von Kontinent zu Kontinent Amerika, Europa, Asien. Der Vater, Chris Kriegstein, arbeitet für ein internationales Unternehmen, und alle paar Jahre packt ihn das Fernweh. Elise, seine Frau, geht mit ihm und versucht dabei, ihr Leben zu finden: im Norden Deutschlands, in Hamburg, wo Leah geboren wird; später in London, dann während eines Zwischenstopps zurück in den USA, wo Sophie zur Welt kommt. Es folgen Jahre in Schanghai, danach Singapur. Im Sommer immer wieder Heimaturlaub, damit das Gefühl für die eigene Herkunft nicht verloren geht. Was bedeutet zuhause, wenn man ständig im Aufbruch ist? Und wenn plötzlich jemand stirbt, den man liebt, und eine Lücke entsteht, als würde die tragende Wand eines Hauses fehlen?"

     

    Meinung:

    Heimflug ist ein wunderbarer Familienroman in dem man einfach versinken kann.Familie Kriegstein führt ein modernes Normadenleben-überal auf der Welt zu Hause und doch mit keinem Ort richtig verwurzelt.Das ständige Umziehen hat natürlich mit Chris Arbeit und Kariere zu tun,aber die eigentliche Gründe liegen viel tiefer begraben.Mit jedem neuen Wohnort versucht die Familie sich neu zu definieren,viel mehr geht es darum von den Problemen wegzulaufen als um pure Abenteuerlust.Aber egal wie oft man umzieht,die Probleme ziehen immer mit und Familie Kriegstein muss wie jede andere Familie auch ,eigene Wege finden um den Zussamenhalt zu erreichen.

    Die Geschichte ist sehr nüchtern erzählt,verfehlt aber die emotionale Wirkung nicht,es ist nämlich tiefgründig und sehr bewegend.Wunderschöner,außergewöhnlicher Schreibstil und eine Sprache die den Leser bewegt.Nur den ständigen Perspektivwechsel fand ich leicht verwirrend,anderseits ist das eben auch das Besondere an diesem Roman.

     

    Fazit:

    Eine lebendige Familiengeschichte die stätig immer weiter fließt und den Leser von erste Seite an in den Bann zieht.Sehr lesenswert !

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    sofies avatar
    sofievor 4 Jahren
    Was bedeutet Heimat?

    "Anders gesagt, wird die selige Selbstvergessenheit der guten Jahre bald seziert, memoriert, fossiliert und fein säuberlich in ein Konservenglas mit dem Etikett "Heimat" gegeben werden." (S. 144)

    Was bedeutet Heimat, wenn man irgendwie überall zu Hause ist. Ist es der Ort, an dem man geboren wurde? Wo man aufgewachsen ist? Wohin es einen zieht? Oder sind es die Menschen, die das Heimatgefühl ausmachen? Und wenn dem so ist, was passiert, wen man einen dieser Menschen verliert?

    All diesen Fragen geht Brittani Sonnenberg in ihrem Roman „Heimflug“ nach. Es geht um die Familie Kriegstein, vor allem um die Eltern Chris und Elise und ihre Töchter Leah und Sophie. Chris zieht es immer wieder beruflich ins Ausland, nach Deutschland, Großbritannien, China, Russland. Und seine Familie folgt ihm meistens. Im Sommer fahren die Kriegstein-Frauen dann in den „Heimaturlaub“ in die USA. Ein Ereignis in Shanghai lässt die Familie jedoch fast zerbrechen.

    Mit geschickten Perpektiv- und Zeitwechseln erzählt die Autorin die Geschichte der Familie. Im Mittelpunkt steht dabei die „Kernfamilie“, es kommen aber auch die Vorfahren zu Wort und im allerersten Kapitel sogar das Haus, in dem Elise aufgewachsen ist. So bekommt man als Leser wirklich einen Rundumblick und vor allem einen Einblick in die Heimatgefühle von Expat-Kindern. Mir haben diese Zeitsprünge und vielen Wechsel der Perspektiven sehr gut gefallen, an manchen Stellen hätten die interessanten Ansätze aber auch noch etwas weiter geführt werden können.

    Wenn man sich den Lebenslauf der Autorin anschaut, sind hier sicher auch sehr viele autobiografische Elemente verarbeitet worden. Ich kann diesen Debütroman auf jeden Fall weiterempfehlen und bin sehr gespannt, was man in Zukunft noch von Brittani Sonnenberg lesen kann. Ein bisschen Luft nach oben ist auf jeden Fall noch. 4 von 5 Sternen.

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    fraeuleinbuecherwalds avatar
    fraeuleinbuecherwaldvor 4 Jahren
    Großartig!

    Wir alle kennen sie vom Hören- Sagen. Sie sind die, die man in der Schule unheimlich findet und in der Uni beneidet. Sie sind die Kinder der dritten Kultur, Kinder erfolgreicher Geschäftsmänner oder –frauen, die auf der ganzen Welt ihr Zuhause haben. Die alle zwei oder drei Jahre das Land, die Schule und ihre Heimat wechseln, fünf Sprachen fließend sprechen und sich doch scheinbar nirgendwo heimisch fühlen können.

    Über eine solche Familie hat Brittani Sonnenberg einen Roman geschrieben und ihn „Heimflug“ genannt. „Heimflug“ erzählt die Geschichte der Familie Kriegstein, einer amerikanischen Familie mit deutschen Wurzeln. Die Kriegsteins, die Eltern Chris und Elise und die Töchter Leah und Sophie, wechseln ständig ihren Wohnort: Hamburg, London, Atlanta, Shanghai, Singapur. Ihre eigentliche Heimat scheint die Fassade einer glücklichen Familie zu sein, die sie sich aufgebaut haben. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Während der Zeit in Singapur stirbt die jüngere Tochter Sophie. Und die Familie muss sich auf einen wirklich langen „Heimflug“ begeben, um irgendwo ein Stück Heimat zu finden.

    Der Roman ist aus ständig wechselnden Perspektiven erzählt. Neben Elise, Chris und Leah kommt auch Sophie selbst zu Wort, ebenso wie Chris Eltern und sogar das alte Haus, in dem Elise aufgewachsen ist. Diese zahlreichen Perspektiven ermöglichen einem eine breite Sichtweise auf die Dinge, allerdings hätte ich mir auch manchmal gewünscht, dass eine Sicht länger beschrieben würde. Immer, wenn man sich gerade richtig in die erzählende Person eingefühlt hatte, kam der nächste Perspektivwechsel.

    Interessant fand ich auch die Tatsache, dass mir bis zum Ende des Buches nicht ganz klar wurde, was Chris Kriegstein eigentlich arbeitet. Passend dazu kamen am Anfang seine Eltern zu Wort, die ebenfalls nicht so ganz genau wussten, was ihr Sohn macht. Das verstärkte nochmal das Bild davon, dass diese scheinbare Familienidylle eine Fassade zu sein scheint. Und nach Sophies Tod wird dies auch allen klar. Und jeder muss seinen ganz eigenen Weg finden, um mit dem Verlust klarzukommen, als wäre mit dem Bröckeln der Familienfassade auch die Heimat verloren.

    Besonders faszinierend, aber leider nur sehr rar gesät, war die Perspektive von Leah, die als Sprachrohr der Kindergeneration dient. Mich würde sehr interessieren, ob Brittani Sonnenberg autobiografisch aus Leahs Sicht geschrieben hat, denn auch in ihrer Vita findet man viele verschiedene Länder, in denen sie bereits gelebt hat. Diese Perspektive fand ich deshalb so interessant, weil sich die Eltern aus nachvollziehbaren Gründen (Flucht aus dem Elternhaus, Faszination Weltreise usw.) für ein Leben als Globetrotter entscheiden können. Die Kinder dagegen sind dem einfach ausgeliefert und werden nicht gefragt. Während wir als heimatverbundene Gleichaltrige, für die der Umzug aus dem Elternhaus in den Studienort die größte räumliche Veränderung im Leben bedeutet hat und wir diese als wirklich aufregend empfunden haben, diese Art von Leben als faszinierend oder beneidenswert betrachten, kann der Lebensstil natürlich auch negative Auswirkungen auf die Persönlichkeit des Kindes haben. Und diese beleuchtet Brittani Sonnenberg sehr schonungslos und sehr offen.

    Ich mag übrigens auch das Ende. Ich habe auf so ein Ende gehofft. Natürlich werde ich es an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber ich mag es wirklich, auch wenn es bedeutet hat, dass der „Heimflug“ mit diesen Seiten leider beendet werden musste.

    Ein toller, absolut unaufgeregt erzählter Roman mit authentischen Schilderungen und einem interessanten Thema, das mir in dieser Form bisher in Romanen noch nicht begegnet ist.

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    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Was ist Heimat? Die Autorin nähert sich diesem Begriff mittels einer Familie die irgendwie überall und niegends zu Hause ist.
    Was ist Heimat?

    Im deutschen Duden steht als Begriffserklärung: “ Land, Landesteil oder Ort, in dem man [geboren und] aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend)“.

    Soweit, so gut. Was aber ist mit Menschen, die in 18 Jahren 8 mal umziehen und das nicht nur innerhalb eines Landes sondern irgendwohin auf der Welt?

    Für diese ist nur die mitziehende Familie die Heimat. Aber was passiert, wenn dann ein Mitglied dieses Mikrokosmos stirbt?

    Leah und Sophie, die Kinder von Chris und Elise, bleiben immer nur ein paar Jahre an einem Ort. Dann bekommt der Vater ein besseres Jobangebot und sie ziehen weiter. Immer wenn sie sich an die fremde Kultur einigermaßen gewöhnt haben, müssen sie wieder weg.  Auch die „Heimflüge“ in die USA, deren Staatsangehörigkeit sie haben, sind kein wirkliches nach Hause kommen. Zumal auch die Wurzeln der Eltern nach und nach zerstört werden. So geben z.B. Chris Eltern ihre Farm auf und ziehen in eine Seniorenresidenz. Oder das Haus, in dem Elise groß wurde steht einsam mit einem „zu Verkaufen“-Schild herum und sinnt über die alten Zeiten nach.

    Auf mich machte das Buch einen etwas unsteten Eindruck, was zum Inhalt aber durchaus passt. Die Heimatlosigkeit und die Schwierigkeiten die durch ein solches Nomadenleben entstehen werden einfühlsam nahegebracht. Die Erzählperspektiven wechseln oft, so dass einige Episoden auch aus verschiedenen Sichten erhellt werden.

    Besonders stark sind die Momente, in denen die Autorin die Trauer beschreibt, die die Familienmitglieder sehr unterschiedlich ausleben. Sehr gut gefiel mir auch der Teil, als Leah sich eine Heimat suchen könnte, aber weiterhin durch die Welt reist, bis sie ausgerechnet in Berlin strandet.

    Das Buch ist sicher nicht ohne autobiographischen Hintergrund geschrieben und nimmt mir jeden Neid auf Menschen die auf diese Weise ihr Leben verbringen.  

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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor 4 Jahren
    Zu verwirrend um mir zu gefallen...

    Familie Kriegstein ist eine der Familien in der heutigen Zeit, die nirgendwo wirklich Zuhause ist, denn sie ziehen in regelmäßigen Abständen von einem Kontinent zum anderen, wo sie auf neue Kulturen, Sprachen und Menschen treffen. Elise und Chris versuchen ihr Glück in Deutschland, England, USA, Singapur und China, doch nirgendwo hält es sie für eine längere Zeit. Dies strapaziert die Familie sehr, doch als wäre das nicht schon genug, kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall, an dem die Familie zu zerbrechen droht. Wie sollen sie Halt finden, wenn sie kein Zuhause haben?!

    Das Thema Heimat und Herkunft wird in dem Buch groß geschrieben und es stellt sich immer wieder die Frage, ob es für die einzelnen Familienmitglieder überhaupt so etwas wie ein Zuhause gibt.

    Der Schreibstil ist in meinen Augen zwar leicht, aber auch ziemlich verwirrend. Die Perspektive wechselt ständig. Einmal wird aus der Sicht der Mutter erzählt, dann aus der des Hauses, aus der des Kindes und so weiter... Das hat bei mir leider dazu geführt, dass ich mich zu Beginn eines Abschnittes immer neu in die Geschichte reinfinden musste, nachdem ich auf eine unsanfte Weise hinaus katapultiert wurde.

    Vielleicht war das auch der Grund warum ich keinen richtigen Bezug zu den einzelnen Charakteren bekommen habe. Sie alle blieben mir irgendwie fremd und auf gewisse Weise auch unsympathisch (insbesondere als das Thema Fremdgehen aufgegriffen wurde, haben bei mir die Charaktere Elise und Chris Minuspunkte gesammelt).

    Auch schwierig fand ich die nicht chronologischen Rückblenden, was dazu geführt hat, dass ich ständig zurück geblättert habe, um zu schauen, was das letzte Datum war.

    Gut gefallen haben mir dagegen die Gedanken zum Thema Tod, Trauer und Trauerbewältigung. Allerdings ist die Umsetzung der Autorin an manchen Stellen nicht so gut gelungen. Dies hat sich in Form eines durchaus unsympathischen Therapeuten geäußert und der Unfähigkeit der Familienmitglieder miteinander zu reden oder einander zuzuhören.

    Interessant fand ich den Gedanken immer nur ein Stückchen des Unfalls zu verraten und es anfangs nur anzuspielen um die Neugier des Lesers zu wecken. Doch die Umsetzung fand ich nach einiger Zeit leider misslungen, da ich irgendwann genervt von der Art war, so als würde man jemandem einen Geldschein vor die Nase halten und immer wieder wegziehen, wenn derjenige zupacken will, das Ganze aber über 10 Minuten hinweg macht.

    Die Idee des Buches hat mir als Fazit also gut gefallen, doch an der Umsetzung hapert es meiner Meinung nach. Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, sodass ich ihm nur 2 von 5 Sternen geben kann.

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    Corsicanas avatar
    Corsicanavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mir sehr gut gefallen - am besten vor/nach London NW lesen!
    Nomadenleben modern

    Brittani Sonnenberg erzählt in ihrem Debütroman die Geschichte der Familie Kriegstein, die als "Expats" rund um den Globus ziehen, immer dem jeweiligen Einsatzort des Vaters und Ehemanns hinterher. Eine Art modernes Nomadenleben - bei dem sich die Frage stellt, welche Bedeutung, Heimat, Freunde, Familie und Bindungen an bestimmte Orte haben.

    Die Geschichte wird aus wechselnden, teilweise sehr außergewöhnlichen Perspektiven erzählt (so "erzählt" einmal z.B. ein Haus).  Es gibt diverse Rückblenden und Zeitenwechsel und insgesamt ist das Buch eher in Episoden geschrieben.

    Die einzelnen Familienmitglieder erzählen von ihrem Leben in verschiedenen Orten rund um den Globus und von ihrer Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören. Auch die "daheimgebliebenen" Eltern und Großeltern bekommen ihre Kapitel - und es zeigt sich, dass auch Heimat verloren gehen kann, wenn man Zuhause bleibt. Und sogar eine aus Deutschland nach Amerika ausgewanderte Vorfahrin erzählt ihre Geschichte - vielleicht ein Hinweis darauf, woher die Unruhe und die Reiselust des Ehemannes und Vaters kommen.

    Mir hat der Stil und der Aufbau des Buches sehr gut gefallen - ich hatte allerdings auch vorher London NW von Zadie Smith gelesen und war quasi an das Episodenhafte und assoziative gewöhnt. Für ein Debüt fand ich den Stil und die Sprache des Buches schon sehr gut und ausgereift. Die Handlung des Romans (der wohl teilweise autobiographisch geprägt ist) ist sehr modern - dazu passt der Stil des Buches.

    Da ich selbst einige Zeit im Ausland gelebt habt (aber nicht als Kind von Expats), selbst einige Expats  kenne und mich daher schon oft mit dem Thema "Heimat und Herkunft" beschäftigt habe, war das Thema des Romans sehr interessant für mich. Und die Umsetzung hat mich geradezu begeistert.

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Bereits zum dritten Mal wollen wir in diesem Jahr gemeinsam deutschsprachige Debütautoren und ihre Bücher entdecken. Fast 200 Leser haben sich 2013 beteiligt und die Bücher von über 170 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2014 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestsellerautoren von morgen.

    Aktuelle oder demnächst startende Aktionen:

    • Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann (14.10.2014)
    • Leserunde zu "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch (20.11.2014)

    --

    Ablauf der Debütautoren Aktion:

    Es geht darum im Jahr 2014 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig ab 24. Dezember 2013 bis Ende 2014 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

    Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

    Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2015 zu lesen und zu rezensieren.
    Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

    'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2014 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2014 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

    Wie kann man mitmachen?


    Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

    Weitere Informationen
    • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
    • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
    • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
    • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es auch zählen müsste, so schreibt mir eine Nachricht und ich überprüfe das dann. Bitte listet erst auf meine Zusage hin ein solches Buch auf.
    Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!

    Für Autoren:

    Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Bitte schickt mir dazu eure Nachricht mit Vorschlägen und ich versuche dann, etwas mit dem jeweiligen Autor zu organisieren.


    PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-)

    Teilnehmer:
    19angelika63
    (15/15)
    Alchemilla (0/15)
    anastasiahe (5/15)
    anell
    (0/15)
    Annilane
    (0/15)
    Anniu (0/15)
    Antek (23/15)
    anushka
    (15/15)
    Arizona
    (4/15)
    babsl_textblueten (1/15)
    bluebutterfly222 (0/15)
    Blutengel (0/15)
    bookgirl (17/15)
    Brilli
    (17/15)
    Buchrättin
    (29/15)
    Bücherwurm
    (0/15)
    Caress (0/15)
    Cellissima
    (9/15)
    Chiawen (1/15)
    Christlum (0/15)
    clair (6/15)
    Clairchendelune
    (0/15)
    coala_books
    (0/15)
    conny (3/15)
    Curin
    (2/15)
    DaniB83 (7/15)
    dany1705
    (0/15)
    danzlmoidl
    (7/15)
    Darayos-von-Wichelkusen (0/15)
    dieFlo (57/15)
    Donauland
    (17/15)
    DonnaVivi (6/15)
    dorli (13/15)
    Dreamworx (46/15)
    duceda (4/15)
    elane_eodain
    (3/15)
    Eskarina*
    (8/15)
    eskimo81 (11/15)
    Floh (21/15)
    Franzis2110 (2/15)
    Frejana (0/15)
    Gela_HK
    (20/15)
    Gelinde (39/15)
    Gruenente (16/15)

    Gulan (8/15)
    Hanny3660 (4/15)
    HeartLand (0/15)
    hexe2408
    (12/15)
    Hikari (7/15)
    Ignatia
    (0/15)
    janaka (18/15)
    janschina (0/15)
    Jaq82 (2/15)
    Jarin12 (0/15)
    jennifer_tschichi (0/15)
    JennyBrookeA (0/15)
    JessSoul (0/15)
    JoKaSoS
    (0/15)
    Kaisu (1/15)
    Kerstin_Lohde (5/15)
    Kidakatash
    (0/15)
    kolokele
    (2/15)
    Krimine (48/15)
    LaDragonia
    (0/15)
    LadySamira091062 (12/15)
    laraundluca (15/15)
    lesebiene27 (15/15)
    LeseMaus
    (0/15)
    Letanna (16/15)
    LibriHolly
    (5/15)
    Lilli33 (15/15)
    LimaKatze (16/15)

    LimitLess
    (11/15)
    Line1984
    (0/15)
    Literatur
    (1/15)
    Loony_Lovegood
    (0/15)
    Looony (10/15)
    Lua23
    (0/15)
    mabuerele
    (26/15)
    Marcuria
    (0/15)
    MarkusDittrich (0/15)
    Marlis96 (1/15)
    martina400 (16/15)
    Matalina85
    (6/15)
    Mausezahn
    (8/15)
    mecedora
    (0/15)
    Meduza
    (1/15)
    MelE
    (23/15)
    Melpomene (0/15)
    merlin78 (14/15)
    Mikki
    (7/15)
    Mira123
    (0/15)
    missmistersland (4/15)
    moorlicht (13/15)
    Moosbeere (9/15)
    Mrs_Nanny_Ogg (0/15)
    Nicki-Nudel (0/15)
    Nova7
    (0/15)
    Pascal_Trummer (0/15)
    raven1965 (0/15)
    robberta (17/15)
    Rockmaniac (0/15)
    roseF (0/15)
    saskia_heile
    (1/15)
    Sassi123 (0/15)
    schafswolke
    (18/15)
    schlumeline (15/15)

    SchwarzeRose
    (15/15)
    Seelensplitter
    (7/15)
    Simona1277
    (0/15)
    SmilingKatinka
    (0/15)
    Solifera
    (0/15)
    solveig (1/15)
    sommerlese (22/15)
    Sonnenwind (5/15)
    Spatzi79 (2/15)
    Starlet
    (1/15)
    steffchen3010 (0/15)
    steppenwoelfin
    (0/15)
    Stjama
    (0/15)
    Strickliesel22 (0/15)
    sursulapitschi
    (13/15)
    TanjaJasmin (0/15)
    Themistokeles
    (0/15)
    thora01 (22/15)
    Tiana_Loreen (15/15)
    tineeey
    (0/15)
    Tinkers
    (15/15)
    vielleser18 (9/15)
    villawiebke (0/15)
    Waldschrat
    (0/15)
    Wildpony
    (1/15)
    ZauberFeder
    (1/15)
    Zsadista
    (16/15)
    Zweifachmama (0/15)
    Zwerghuhn (15/15)

    Es zählen ausschließlich die Bücher, die später an diesem Beitrag angehängt sein werden
    :
    Zum Thema
    katja78s avatar

    Lust auf ein wenig Frischen Wind?

    In ihrem Debütroman Heimflug erzählt Brittani Sonnenberg von der Familie Kriegstein, die alle paar Jahre von Kontinent zu Kontinent zieht – Amerika, Europa, Asien. Doch was bedeutet zuhause, wenn man ständig im Aufbruch ist? Und wenn plötzlich jemand stirbt, den man liebt, und eine Lücke entsteht, als würde man die tragende Wand eines Hauses fehlen? Ein vielstimmiger, magisch-eleganter Familienroman über das Leben im Transit.

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    Eine Familie zieht von Kontinent zu Kontinent – Amerika, Europa, Asien. Der Vater, Chris Kriegstein, arbeitet für ein internationales Unternehmen, und alle paar Jahre packt ihn das Fernweh. Elise, seine Frau, geht mit ihm und versucht dabei, ihr Leben zu finden: im Norden Deutschlands, in Hamburg, wo Leah geboren wird; später in London, dann während eines Zwischenstopps zurück in den USA, wo Sophie zur Welt kommt. Es folgen Jahre in Schanghai, danach Singapur. Im Sommer immer wieder Heimaturlaub, damit das Gefühl für die eigene Herkunft nicht verloren geht. Was bedeutet zuhause, wenn man ständig im Aufbruch ist? Und wenn plötzlich jemand stirbt, den man liebt, und eine Lücke entsteht, als würde die tragende Wand eines Hauses fehlen?

    Leseprobe

    Zur Autorin

    Brittani Sonnenberg, geboren 1981 in Hamburg als Kind amerikanischer Eltern, lebt nach vielen Jahren in Asien, Europa und den USA heute in Berlin, wo sie als Journalistin u.a. für das das Berlin Journal der American Academy arbeitete. Derzeit hat sie eine Gastdozentur für kreatives Schreiben an der University of Hong Kong inne. Ihre Kurzprosa erschien u.a. in Best American Short Stories, ihre journalistischen Texte u.a. im Time Magazine. Heimflug ist ihr erster Roman.

    Wir suchen nun 20 Leser die das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten.*

    Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover/Leseprobe und was ihr vielleicht erwartet vom Buch!

    Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite vom Arche Verlag und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-)

    Ich freu mich auf euch !

    Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder

    * Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
    Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
    Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/


    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

    Zur Leserunde

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