Brittany Cavallaro

 4 Sterne bei 259 Bewertungen

Alle Bücher von Brittany Cavallaro

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

 (207)
Erschienen am 09.06.2017
Holmes und ich – Unter Verrätern

Holmes und ich – Unter Verrätern

 (46)
Erschienen am 07.04.2017
Holmes und ich – Der Fall Jamie

Holmes und ich – Der Fall Jamie

 (0)
Erschienen am 21.06.2019
Holmes und ich – Unter Verrätern

Holmes und ich – Unter Verrätern

 (0)
Erschienen am 21.06.2019
A Study in Charlotte

A Study in Charlotte

 (6)
Erschienen am 03.01.2017
The Last of August

The Last of August

 (1)
Erschienen am 06.02.2018
The Case for Jamie

The Case for Jamie

 (0)
Erschienen am 06.03.2018

Neue Rezensionen zu Brittany Cavallaro

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Rezension zu "Holmes und ich – Unter Verrätern" von Brittany Cavallaro

„Schwergängig“. Dennoch, die Reihe bietet etwas komplett Anderes, etwas Neues.
Bücherfüllhorn-Blogvor 4 Monaten

Es ist auf alle Fälle ein ungewöhnliches Buch. Nicht nur, dass die klassische Geschichte von Arthur Conan Doyle „Sherlock Holmes und Dr. Watson“ hier in eine Jugendgeschichte mit zwei 16-Jährigen adaptiert wurde.

Die Hauptprotagonistin, also im Prinzip DER Sherlock Holmes ist eine SIE. Charlotte Holmes. Ein extremer Charakter. Jung, hübsch, exzentrisch und total verkorkst. Verstörend kaltherzig, manchmal. Das hat sie ihrer Familie zu verdanken, die Art, wie sie aufgezogen wurde. Wie ihr Vorfahre nimmt sie Opium und Haschisch, wenn die Welt sich gegen sie verschwört. Allerdings gelingt es ihr auch immer besser, die Finger davon zu lassen. Der Gegenpart ist Jamie Watson, ein netter Kerl, wie halt Dr. Watson war. Er möchte Holmes beschützen und unterstützen, wird aber oft nur belächelt.

Das Love-Interest ist ein Ding der Unmöglichkeit, sollte man meinen. Charlotte Holmes und Jamie Watson. Wie soll das gehen, denn unterschiedlicher geht es kaum. Beide analysieren ihre Beziehungen, Holmes kalt und eher rationell, Watson dagegen mit viel Emotion. Im Buch waren diese Stellen mit Watson etwas nervig, weil sie einfach zu oft vorkamen.

Dann taucht auch der dritte im Bunde auf, ein Moriarty. Die Familien führen seit über hundert Jahren eine Familienfehde. Und selbst August Moriarty, der sich mal kurz mit Charlotte Holmes eingelassen hat (es könnte auch umgekehrt gewesen sein), wird am Ende mit seinen Bemühungen scheitern, die Familien zu versöhnen. Allerdings bringt er frischen Schwung in die Beziehung zwischen Holmes und Watson, der eifersüchtig reagiert. Zurück blieb da nur die Frage, in wie weit man August Moriarty trauen kann. Und ob die Familie oder die Gerechtigkeit siegt.

Die Themen sind stellenweise harter Tobak, Vergewaltigung (Band 1), Suchtverhalten (Holmes mit Opium und Hasch (überwiegend in Band 1) und die Andeutung eines homosexuellen Holmes & Watson Paares (obwohl eher einseitig).

Insgesamt war die Geschichte auf vielen Ebenen sehr ambivalent. Zum einen das Alter der Hauptprotagonisten. Watson kam mir wie ein sehr junger Teenager vor (was er auch war), Holmes nur ein wenig besser. Ihre Handlungen waren aber oft die von Erwachsenen und wenn ich manches las, erschienen sie mir viel älter. Und das hat für mich stellenweise nicht gepasst. Zudem konnte ich mir beide nicht so richtig äußerlich vorstellen. Man las, das Holmes blond und blass war, und Watson immerhin trainiert (?) und gutaussehend. Auf dem Cover, das mir übrigens sehr gut gefällt, erscheinen die beiden jedenfalls viel reifer, aber durchaus passend.

Dann war der ganze Fall sehr verwirrend. Ich blickte irgendwann nicht mehr durch. Namen, Kunstfälscher, warum, wieso. Der Schluss machte alles noch verwirrender und undurchsichtiger. Ich gab es irgendwann auf.

Ich habe gesehen, dass im März 2018 ein dritter Band auf Englisch erscheint. Vielleicht ist es eine Trilogie? Ich denke, falls dieser ins Deutsche übersetzt wird, möchte ich ihn auf alle noch lesen, denn der Schluss hier war irgendwie ein böser Cliffhanger und ich befürchte, dass Watson und Holmes sich (vielleicht kurzfristig) entzweien könnten.

Alles in allem: Das Buch empfand ich als „schwergängig“. Charlotte Holmes ist ein extrem exzentrischer und anstrengender Charakter, Watson dagegen analysiert ständig seine Gefühle für sie. Das ist nervig und macht unsympathisch, beide. Dennoch, die Reihe hat etwas Anderes, etwas Neues, wie ich finde. Und da lese ich dann über die Längen gerne hinweg und bin auf den dritten Band gespannt.

Sterne: Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil diese Geschichte über Sherlock Holmes als Krimi und auch als Young Adult mal etwas ganz anderes ist, dass alle anderen Defizite ausgleicht.

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TheRavenkings avatar

Rezension zu "A Study in Charlotte" von Brittany Cavallaro

A Study In Charlotte
TheRavenkingvor 5 Monaten

Sherlock Holmes und Watson als Jugendliche. Schon diese Idee mag nicht jedermann überzeugen, aber wenn Holmes dann auch noch den Namen Charlotte trägt und Watson in sie verliebt ist wird das Ganze schon etwas seltsam.

Der Brite Jamie Watson wird in die USA, an das Sherringford College geschickt, dort trifft er auf Charlotte Holmes, eine Nachfahrin des brillanten Sherlock und ist gleich von der selbstbewussten jungen Frau fasziniert. Als ein Schüler, der Charlotte nachstellte unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt werden die beiden zu Verdächtigen und müssen sich auf die Suche nach dem wahren Täter machen.

Mir gefiel die Idee, dass die Familien Holmes und Watson heute immer noch existieren und über die Jahrzehnte miteinander im Kontakt geblieben sind. Weniger gelungen fand ich den Umstand, dass Charlotte fast eine exakte Kopie ihres Vaters ist (Sie führt chemische Experimente durch, ist eine geniale Detektivin, welche der Polizei bereits beim Lösen einiger komplizierter Fälle geholfen hat, und hat ein Drogenproblem). Wirklich unglücklich ist allerdings der Umstand, dass den beiden hier eine romantische Beziehung angedichtet wird. Hätte eine platonische Freundschaft nicht auch gereicht? Dadurch bewegt sich das Buch manchmal gefährlich nahe am Rande einer Teenieschnulze. Wirklich enttäuschend ist aber, dass es Autorin Brittany Cavallaro nicht gelingt eine eigenständige und interessante Welt zu schaffen. Der Schauplatz Sherringford College bleibt langweilig und austauschbar, der Kriminalfall ist wenig spannend und der Schreibstil liegt zwar vielleicht etwas über dem Durchschnitt ähnlicher Jugendromane ohne aber sonderlich innovativ zu sein.

Die Autorin ist,  wie sie selbst sagt: ein „old-school Sherlockian“, - schon deswegen hätte ich das Buch so gerne gemocht, zumal lauter Anspielungen an den Original-Kanon im Werk versteckt sind (Sherrinford war z. B. einer der Namen, die Conan Doyle ursprünglich seinem Detektiv geben wollte) und doch hat mich „A Study In Charlotte“ weitgehend kalt gelassen.

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Holmes und ich – Die Morde von Sherringford " von Brittany Cavallaro

Trotz sperriger Sprache und mancher Längen eine interessante Adaption.
Bücherfüllhorn-Blogvor 10 Monaten

Die Geschichte an sich gefällt mir mit ihrem ironisch flotten Grundton gut, sie ließ sich aber etwas sperrig lesen. Holmes und Watson sind tatsächlich Nachfahren des echten Sherlock Holmes und von Dr. Watson. Irgendwie stehen sie aber immer noch in Konkurrenz, und gerade in der Familie Holmes werden die Kids schon von Kleinkind an auf ihren detektivischen Spürsinn gestriezt. Von daher ist die weibliche Charlotte Holmes auch nicht so zugänglich, als sie Jamie Watson auf der privaten Schule in Sherringford kennen lernt.

 

Problematisch fand ich das Alter der beiden zu bestimmen, etwas dass mich immer wieder beim Lesen irritierte. Oft erschienen sie mir zu jung für das Geschehene. Im Buch gibt es keine konkreten Aussagen dazu. Deswegen tat ich mich auch mit Watson schwer, den ich in der Pubertät vermutete, so wie er sich manchmal verhielt. Zudem erschien er mir extrem sentimental und auch ein gutes Stück naiv. Holmes dagegen ist hart und rationell. Insgesamt empfand ich beide gefühlt zu jung, für das was sie da darstellen sollten.

 

Alles in allem: Zwei jugendliche Nachfahren von Sherlock Holmes und Dr. Watson lösen ihren ersten Fall  zusammen. Zwar ein etwas sperriger Einstieg, aber ich denke, die Reihe könnte sich lohnen. Also, wer Holmes und Watson mal so ganz anders mag, sollte dieses Buch lesen, aber einige Abstriche machen. Ich werde auf alle Fälle noch den zweiten Band lesen, hoffend, dass dieser sich dann besser eingespielt hat.

 

Sterne: Ich vergebe drei gute Sterne. Abzug gab es für die Längen und den etwas sperrigen Erzählton. Auch für Watson, der mir sehr naiv und ein wenig „rehäugig“ dargestellt wurde.



Reihenfolge Holmes & Ich

Band 1

Die Morde von Sherringford

Band 2

Unter Verrätern

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