Brittany Cavallaro

 4 Sterne bei 275 Bewertungen

Neue Bücher

Holmes und ich – Der Fall Jamie

Erscheint am 21.06.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Holmes und ich – Unter Verrätern

Erscheint am 21.06.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Brittany Cavallaro

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

 (217)
Erschienen am 09.06.2017
Holmes und ich – Unter Verrätern

Holmes und ich – Unter Verrätern

 (49)
Erschienen am 07.04.2017
Holmes und ich – Unter Verrätern

Holmes und ich – Unter Verrätern

 (0)
Erscheint am 21.06.2019
Holmes und ich – Der Fall Jamie

Holmes und ich – Der Fall Jamie

 (0)
Erscheint am 21.06.2019
A Study in Charlotte

A Study in Charlotte

 (6)
Erschienen am 03.01.2017
The Last of August

The Last of August

 (2)
Erschienen am 06.02.2018
The Case for Jamie

The Case for Jamie

 (1)
Erschienen am 06.03.2018

Neue Rezensionen zu Brittany Cavallaro

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Rezension zu "Holmes und ich – Die Morde von Sherringford" von Brittany Cavallaro

Holmes & Ich
Fornikavor 2 Monaten

Eigentlich könnte James Watson vor allem beleidigt sein, denn er wird vom heimischen London quer über den Atlantik ins Internat verfrachtet. Doch dort trifft er auf Charlotte. Charlotte Holmes, eine Nachfahrin des legendären Sherlock Holmes. James wiederum hat in seiner Ahnengalerie einen gewissen John Watson. Klar, dass die zwei ein explosives und vor allem sehr detektivisches Duo abgeben. Als im Internat ein Mord geschieht, sind die beiden endgültig nicht mehr zu stoppen.

 Ich mag die ursprünglichen Geschichten über Sherlock Holmes und auch so einige der neuen Erzählungen über ihn und seinen Kumpanen. Auch dieses Jugendbuch über die entsprechenden Nachkommen hat mich wirklich gut unterhalten. Die Autorin wärmt aber nicht nur alte Geschichten auf, sondern schafft etwas Neues. So ist nicht nur Charlotte genial, sondern auch James trägt mehr zu den Ermittlungen bei als bloßer Chronist der Fälle zu sein. Sympathisch sind beide, James natürlich der Zugänglichere, Charlotte die Verschrobenere. Als Team funktionieren sie trotzdem bewährt gut. Das Miteinander der Figuren klappt schon mal hervorragend, aber auch Kleinigkeiten, wie etwa der seit Jahren vererbte Katalog der Watsons „Wie-händle-ich-meinen-Holmes“ fand ich sehr stimmig ausgedacht und in die bekannten Legenden eingefügt. Die Handlung entwickelt ein hübsches Tempo, sorgt für viel Spannung und ist – für einen Jugendkrimi – erstaunlich unvorhersehbar. Der Stil war sehr locker und hat gut zu Jamie als Erzähler gepasst. Ich mochte diesen ersten Band mit den Urururenkeln des bekannten Detektivduos sehr gerne; neue Fälle dürfen gerne kommen.

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Rezension zu "Holmes und ich – Die Morde von Sherringford" von Brittany Cavallaro

Holmes und Watson - eine Symbiose neu interpretiert
Larikavor 4 Monaten

Was passiert, wenn James Watson, der Nachfahre des berühmten Dr. John Watson und Charlotte Holmes, die Nachfahrin des berümten Sherlock Holmes, aufeinader treffen? Es gibt etwas zu ermitteln!

Bevor James nach Sherringford kommt, rät seine Mutter ihm eindringlich, sich von der Familie Holmes fern zu halten. Das ist leichter gesagt als getan, denn insgeheim träumt James fast jede Nacht von ihr. Als er sie kennen lernt, ist sie allerdings ganz anders als gedacht. Ein Grund mehr, sie zu meiden oder vielleicht doch nicht? Egal wie anstrengend Holmes auch ist, irgendwie fand ich sie gar nicht so unsympathisch. Besonders der etwas trockene, aber wohl typisch englische Humor gefällt mir sehr gut. Besonders die Dialoge (oder gerade nicht-Dialoge) zwischen der kühl-geradlinigen Charlotte und dem jugendlich-naiven Jamie ließen mich an einigen Stellen schmunzeln. Das Buch lebt von der Kette an Ereignissen, die Holmes und Watson immer wieder vor neue Probleme stellen. Irgendwie wirkt Holmes selbst aber fast wie ein Geheimnis, ihre Launen und Facetten, die Jamie immer wieder an den Rand des Wahnsinns treiben und meinen Spürsinn weckten. Ich freue mich auf den zweiten Band, denn den ersten habe ich kaum aus der Hand gelegt.

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Rezension zu "Holmes und ich – Unter Verrätern" von Brittany Cavallaro

„Schwergängig“. Dennoch, die Reihe bietet etwas komplett Anderes, etwas Neues.
Bücherfüllhorn-Blogvor einem Jahr

Es ist auf alle Fälle ein ungewöhnliches Buch. Nicht nur, dass die klassische Geschichte von Arthur Conan Doyle „Sherlock Holmes und Dr. Watson“ hier in eine Jugendgeschichte mit zwei 16-Jährigen adaptiert wurde.

Die Hauptprotagonistin, also im Prinzip DER Sherlock Holmes ist eine SIE. Charlotte Holmes. Ein extremer Charakter. Jung, hübsch, exzentrisch und total verkorkst. Verstörend kaltherzig, manchmal. Das hat sie ihrer Familie zu verdanken, die Art, wie sie aufgezogen wurde. Wie ihr Vorfahre nimmt sie Opium und Haschisch, wenn die Welt sich gegen sie verschwört. Allerdings gelingt es ihr auch immer besser, die Finger davon zu lassen. Der Gegenpart ist Jamie Watson, ein netter Kerl, wie halt Dr. Watson war. Er möchte Holmes beschützen und unterstützen, wird aber oft nur belächelt.

Das Love-Interest ist ein Ding der Unmöglichkeit, sollte man meinen. Charlotte Holmes und Jamie Watson. Wie soll das gehen, denn unterschiedlicher geht es kaum. Beide analysieren ihre Beziehungen, Holmes kalt und eher rationell, Watson dagegen mit viel Emotion. Im Buch waren diese Stellen mit Watson etwas nervig, weil sie einfach zu oft vorkamen.

Dann taucht auch der dritte im Bunde auf, ein Moriarty. Die Familien führen seit über hundert Jahren eine Familienfehde. Und selbst August Moriarty, der sich mal kurz mit Charlotte Holmes eingelassen hat (es könnte auch umgekehrt gewesen sein), wird am Ende mit seinen Bemühungen scheitern, die Familien zu versöhnen. Allerdings bringt er frischen Schwung in die Beziehung zwischen Holmes und Watson, der eifersüchtig reagiert. Zurück blieb da nur die Frage, in wie weit man August Moriarty trauen kann. Und ob die Familie oder die Gerechtigkeit siegt.

Die Themen sind stellenweise harter Tobak, Vergewaltigung (Band 1), Suchtverhalten (Holmes mit Opium und Hasch (überwiegend in Band 1) und die Andeutung eines homosexuellen Holmes & Watson Paares (obwohl eher einseitig).

Insgesamt war die Geschichte auf vielen Ebenen sehr ambivalent. Zum einen das Alter der Hauptprotagonisten. Watson kam mir wie ein sehr junger Teenager vor (was er auch war), Holmes nur ein wenig besser. Ihre Handlungen waren aber oft die von Erwachsenen und wenn ich manches las, erschienen sie mir viel älter. Und das hat für mich stellenweise nicht gepasst. Zudem konnte ich mir beide nicht so richtig äußerlich vorstellen. Man las, das Holmes blond und blass war, und Watson immerhin trainiert (?) und gutaussehend. Auf dem Cover, das mir übrigens sehr gut gefällt, erscheinen die beiden jedenfalls viel reifer, aber durchaus passend.

Dann war der ganze Fall sehr verwirrend. Ich blickte irgendwann nicht mehr durch. Namen, Kunstfälscher, warum, wieso. Der Schluss machte alles noch verwirrender und undurchsichtiger. Ich gab es irgendwann auf.

Ich habe gesehen, dass im März 2018 ein dritter Band auf Englisch erscheint. Vielleicht ist es eine Trilogie? Ich denke, falls dieser ins Deutsche übersetzt wird, möchte ich ihn auf alle noch lesen, denn der Schluss hier war irgendwie ein böser Cliffhanger und ich befürchte, dass Watson und Holmes sich (vielleicht kurzfristig) entzweien könnten.

Alles in allem: Das Buch empfand ich als „schwergängig“. Charlotte Holmes ist ein extrem exzentrischer und anstrengender Charakter, Watson dagegen analysiert ständig seine Gefühle für sie. Das ist nervig und macht unsympathisch, beide. Dennoch, die Reihe hat etwas Anderes, etwas Neues, wie ich finde. Und da lese ich dann über die Längen gerne hinweg und bin auf den dritten Band gespannt.

Sterne: Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil diese Geschichte über Sherlock Holmes als Krimi und auch als Young Adult mal etwas ganz anderes ist, dass alle anderen Defizite ausgleicht.

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