Brittany Cavallaro Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

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Inhaltsangabe zu „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford “ von Brittany Cavallaro

So hast du Holmes und Watson noch nie erlebt!Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird:
1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben – natürlich unglücklich.3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden.
Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.

Mix aus Faszination und Abscheu. Der Versuch, einen weiblichen Teenager-Holmes in der Jetztzeit der USA zu kreieren funktioniert&eben nicht.

— franzzi

Toller Auftakt einer mehrbändigen Serie! Charlotte und Jamie sind genauso Kult wie ihre berühmten Vorfahren Holmes und Watson!

— Emotionen

Charlotte Holmes und Jamie Watson sind klasse. Toller Auftakt.

— zessi79

Ein spannendes und interessantes Buch mit überraschenden Wendungen! Hat mir sehr gut gefallen!

— Mondprinzessin

Insgesamt solide, ich hätte mir mehr Spannung und Tiefgang gewünscht.

— Starlet

Endlich ist Sherlock mal eine Frau mit Abgründen! Ich liebe dieses Buch, es war spannend und überraschend, eindeutig underhyped!

— 4Mephistopheles

Spannend und mitreißend - einfach Holmes und Watson.

— Rowanne

Gelungener erster band

— charlottesbuecherwelt

Gute und erfrischende Adaption als Jugendbuch der Klassiker um Holmes und Watson.

— Annaliss

War okay aber nicht ganz so spannend wie erwartet. Freue mich trotzdem auf den nächsten Band!

— Jenny1900

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  • Faszinierend und abscheulich zugleich

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    franzzi

    25. November 2017 um 21:15

    Sherlock Holmes ist so dermaßen im Trend, dass jeder einen haben will. Das ist einerseits total verständlich, prägte der Ermittler nicht nur ein bis heute über alle Maßen beliebtes Romangenre - und blieb dabei doch in seiner Charakterzeichnung stets unterreicht. Ein faszinierender Mann, in seiner analytischen Schärfe ebenso wie in seiner (scheinbaren?) emotionalen Verkühltheit, seiner Mischung aus unbedingter Höflichkeit, pointiertem Witz und impertinenter Arroganz. Zum anderen ist es aber mitunter auch anstrengend. Was haben wir? Eine großartige BBC-Adaption, die Sherlock in die Neuzeit versetzt. Hollywood-Produktionen, die ihm mehr Albernheit und Kampffähigkeit außerhalb des Boxringes verpassen. Großartige Hörspiele, die die Originalfälle vertonen und liebevoll unauffällig modernisieren. Hörspiele, die mal mehr oder weniger gut neue Fälle hinzufügen, das gleiche gilt für eine Vielzahl an Pastiches (Ja, Sherlock war sogar in Leipzig, aber der Fall war fürchterlich!). Sachbücher bringen mir die Figur näher, seine Zeit, seine Methoden, wie er die Kriminaltechnik vordachte und revolutionierte, wer der Mann war, der Doyle zu Holmes inspirierte, wie ich selbst so denken kann wie Holmes und und und.Jetzt haben wir - wie sollte es anders sein - auch noch Romane, die vom jungen "echten" Holmes erzählen - und jene, die Holmes verteenagert in die Jetztzeit holen. Aus der letzten Kategorie kommt "Holmes und Ich - Die Morde von Sherringford", dem ersten Jugendbuch von Brittany Cavallaro.Und der Leser wird den Verdacht nicht los, dass es hier zuvorderst darum ging, den Hype bestmöglich zu bedienen und für die Zielgruppe zurecht zu meiseln - und weniger darum, eine stimmige und viel Neues erzählende Adaption vorzulegen, wie es der BBC in überragender Weise mit ihrem "Sherlock" gelang.Die Zutaten: Holmes muss eine Teenagerin sein. Natürlich. Es gibt mehr lesende Mädels als Jungs, und schließlich sollen sich die Damen mit der Hauptfigur identifizieren. Zwei Jungs? Uncool. Der Erzähler, Jamie Watson, bleibt hingegen ein Kerl. Und dann versucht Cavallaro den Spagat, der eigentlich immer nur misslingen kann: Die Figuren sollen, als waschechte Nachfahren des Baker-Street-Duos, natürlich mit möglichst vielen Eigenschaften an Holmes und Watson erinnern - gleichzeitig will die Autorin aber auch ganz viele eigene Facetten in ihre Figuren packen.Das geht eigentlich nie gut. Und Cavallaro liefert einen weiteren Beweis. Während sie sich abmüht, immer wieder kleine bis unübersehbare große Anspielungen auf Fälle der "alten" Ermittler einzuschleusen und Charlotte Holmes natürlich eine toughe Einzelgängerin mit Drogenproblemen ist, muss sich Jamie Watson dummerweise sehr in diese ungewöhnliche junge Frau verlieben - und Holmes neben der Lösung des Falls auch immer wieder in Gefühlsduselei-Diskussionen verwickeln. Das klingt mit Blick auf die Vorbilder anstrengend - und das ist es auch. So liest es sich streckenweise äußerst unterhaltsam, vor allem dann, wenn man vergisst, dass Holmes ein moderner Sherlock und Watson ein moderner John sein soll. Der Fall zu den mysteriösen Morden und Angriffen an dem Internat an der US-amerikanischen Ostküste, an dem sich die beiden "zufällig" kennenlernen, ist etwas arg konstruiert, aber ganz nett. Am Ende scheitert das Buch daran, dass es so sehr auf Erfolg und Trend hingeschrieben ist, dass es wehtut. 

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  • Die Nachfahren von Holmes und Watson

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Violet Baudelaire

    06. October 2017 um 11:13

    Jamie Watson träumte schon immer davon mit Charlotte Holmes solche Abenteuer wie ihre Großväter zu erleben. Das er aber beim Wechsel von seiner Schule in London nach Amerika an das gleiche Elite-Internat kommt wie sie und dann dort auch noch Morde geschehen, ist für ihn unbegreiflich. Natürlich sind sie beide die Hauptverdächtigen und natürlich nehmen beide die Ermittlungen selbst in die Hand.Ein ganz netter Roman mit etwas wirren Charakteren, einer kleinen Liebesbeziehung zwischen Holmes und Watson und vielen vorhersehbaren Wendungen.

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  • Geniale Umsetzung

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Yenny

    21. September 2017 um 17:56

    Vorweg: Die alten Bücher über Sherlock Holmes habe ich nie gelesen, an die Filme kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Die Neuverfilmung mit Robert Downey Jr. fand ich persönlich nicht sehr gelungen. Die Serie auf Netflix hingegen, ein Sherlock in der heutigen Zeit, fand ich genial. Und als ich dieses Buch zur Hand genommen habe, wurde ich sofort wieder vom Sherlock-Fieber gepackt.Cavallaro hat die Geschichte von Holmes und Watson so erfrischend geschrieben, dieser trockene britische Humor, alle verpackt in die Gegenwart und auf die Nachfahren geschrieben.Watson fühlt sich auf das amerikanische Internat strafversetzt. Er vermisst London und seine Familie, die sein Vater vor Jahren für eine andere Frau verlassen hat. Im Internat gilt er als Außenseiter, nur sein Zimmernachbar Tom scheint seine Gesellschaft zu mögen. Bis er Charlotte Holmes begegnet. Es kommt natürlich, wie es kommen muß: ein Schüler wird umgebracht, Holmes und Watson sind die Hauptverdächtigen, sie ermitteln zusammen, doch der Täter läßt sich nicht von weiteren Taten abbringen.Holmes entdeckt schnell, dass der Täter die Mordgeschichten von John Watson nachstellt und ihnen die Taten in die Schuhe schieben will. Können sie einen weiteren Mord verhindern und dem Täter das Handwerk legen?Holmes ist unnahbar, kühl. Watson oft verwirrt, manchmal trottelig, aber immer an ihrer Seite. Gefühle spielen hier nur eine untergeordnete Rolle, eher Freundschaft, Zusammenarbeit, eine Zweckgemeinschaft zweier einsamer Seelen. I am sherlocked!

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  • Holmes & Ich

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:59

    Hier haben wir noch ein von Sherlock Holmes inspiriertes Buch. Hier haben wir allerdings ein Johnlock Pairring. Eigentlich mag ich Sheriarty lieber, aber damit komme ich auch ganz gut klar. Die Geschichte an sich ist eigentlich ziemlich gut und ich hatte ein richtiges Sherlock Holmes Gefühl, was ich sonst immer bei Sherlock Holmes Hörspielen habe. Was mich aber gestört gar war das Grundsetting für die Geschichte. Nachfahren von Holmes und Watson zu benutzen ist in Ordnung, aber hier waren mir zu viele Parallelen zu den Vorfahren. So viele Gemeinsamkeiten sind doch wirklich zu unwahrscheinlich. Besonders als dann auch noch Nachfahren von Moriarity auftauchten, dachte ich mir: musste das wirklich sein? Trotzdem hatten die Charaktere etwas Originales an sich, was sie nicht zu komplette Klone machte.

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  • Wenn die Urururenkel von Sherlock Holmes und Dr. Watson ermitteln...

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    zessi79

    24. August 2017 um 14:40

    Inhaltsangabe: So hast du Holmes und Watson noch nie erlebt! Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird: 1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben – natürlich unglücklich.3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden. Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.   Meinung: Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind einfach großartig. Charlotte Holmes und Jamie Watson muss man einfach lieben, ich zumindest fand sie beide gleich total super. Man kann sich beide gut bildlich vorstellen und beide sind sehr gut ausgearbeitet. Die Detektivarbeit hat mir gefallen,  es gab einige Wendungen in der Geschichte. Die beiden Ermittler finden sich in Fällen, die bereits ihre Urururgroßväter gelöst hatten wieder. Jemand legt es darauf an, dass Charlotte und Jamie verdächtigt werden, indem er alte Fälle von Sherlock Holmes und Dr. Watson nachstellt. Dieser Vergleich hat mir gut gefallen. Einzig die Lösung des Falles an sich war mir irgendwie zu plötzlich und aus der Luft gegriffen. Irgendwas hat mir hier gefehlt. Auf die sich eventuell anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden wurde im Laufe der Geschichte wenig Augenmerk gelegt, was ich persönlich aber gut fand. Bei diesem Buch möchte ich einen Kriminalfall lösen und keine Liebesgeschichte lesen. Ich fand es toll, die Urururenkel von Sherlock Holmes und Dr. Watson kennenzulernen und werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.   Fazit: Tolle Protagonisten, tolle Story. Für alte englische Krimiliebhaber, die auch mal moderne Geschichten mögen, absolut zu empfehlen.

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  • Holmes und Ich - Unter Verrätern

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    charlottesbuecherwelt

    17. May 2017 um 21:34

    Originaltitel: Last of AugustAutorin: Brittany CavallaroReihe: Holmes und Ich, Band 2Genre: JugendSeiten: 352 SeitenVerlag: dtv VerlagKaufen? Hardcover: 18,95€ / Ebook: 14,99€Klappentext:Nachdem sie bei ihrem ersten Fall beinahe umgebracht wurden, kommen die Ferien Charlotte und Jamie ziemlich gelegen. Gemeinsam wollen sie ein paar Tage auf dem englischen Landsitz der Holmes‘ verbringen. Aber Charlotte ist nicht die einzige Holmes mit Geheimnissen, und die Atmosphäre bald sehr angespannt. Zudem knistert es heftig zwischen Charlotte und Jamie. Sind sie wirklich bloß Freunde? Als plötzlich Charlottes Onkel, Detektiv, wie es sich für einen Holmes gehört, verschwindet, ist das eine willkommene Ablenkung. Die beiden stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Sein letzter Auftrag führt sie zu einem Kunstfälscherring. Erster Halt: Berlin. Erste Kontaktperson: August Moriarty – ehemaliger Schwarm von Charlotte und von vielen tot geglaubt...Meine Meinung:OHHHH JAAAA!!!! Nachdem ich den ersten Teil so verschlungen hatte, konnte ich den Release des 2. Teils der „Holmes und Ich“-Reihe kaum noch abwarten! Charlotte Holmes und Jamie Watson sind zurück in ihrem neuen Abenteuer!!!!!!Das Cover gleicht dem Vorgänger im schönen Gleichsinn und mir gefällt das schwarze mit den eingekerbten weißen Figuren sehr gut. Auch, dass Cavallaro einen Stammbaum der Holmes‘ und Moriatys auf der ersten beigefügt hat.Schräger geht es echt nicht mehr. Gerade noch haben Charlotte Holmes und James „Jamie“ Watson einen Mordfall gelöst und sind irgendwie Freunde, da schneit wieder das kühle selbst der Protagonistin herein. Als Holmes und Watson ihre Feiertage auf dem Landsitz von „Lotties“ Familie verbringen, scheint sich etwas zusammenzubrauen. Dann verschwindet Charlottes Onkel, Leander, auch noch und führt das Duo nach Berlin. Dort treffen sie auf Milo, Holmes‘ Bruder und den für tot erklärten August Moriaty, der zwischen Holmes und Watson für mächtig Klärungsbedarf sorgt…Wie schon in 1. Teil der Reihe, ist das Buch aus der Sicht von Jamies Sicht geschrieben, allerdings kommt diesmal gegen Ende ein Bericht bzw. Protokoll aus Charlottes Perspektive.Reingekommen bin ich recht schnell. Das Buch ist sehr jugendlich verfasst und ich war dementsprechend schnell durch. Die Handlung hat mich anfangs auch sehr angesprochen und das die Story zwischen den beiden weitergeführt wurde mit ihrer schwierigen Kommunikation, aber gleichzeitig spielerischen Verständnis des anderen. Cavallaro ist mit „Sherlock Holmes“ Manier an den Aufbau herangegangen. Die beiden Hauptprotagonisten beginnen mit der Suche nach Leander und da kommen Milo und August dazu. Und die neuen Charaktere haben für mich eine interessante Ergänzung, weil sie einerseits für mehr Handlungsspielraum sorgen, so z.B. mit vielen Kontakten, und andererseits für einige Unstimmigkeiten im neu geschaffenen Team sorgen. Ich fand den Wechsel vom bekannten Terrain ganz spannend und hab mich auch wieder auf einen nervenaufreibenden Fall eingestellt. Doch irgendwie ist der nicht wirklich ins Rollen gekommen. Denn statt sich auf die Suche nach Leander zu konzentrieren, verwendet Cavallaro sehr viel Zeit und Worte um die Beziehung zwischen Charlotte, Jamie und August auszuschmücken und neue Streitpunkte zu schaffen, sodass alles andere ein bisschen hinten abfällt. Das hat dem Ganzen über weite Strecken die Spannung genommen und erst gegen Ende, wenn es um die eigentliche Auflösung geht, kam dann wieder der Nervenkitzel mit einem offenen Cliffhanger am Ende.James „Jamie“ Watson nimmt ganz natürlich wieder ihren Platz neben Holmes ein und spielt wie schon sein Vorfahre, eine angenehme Rolle im Plot. Mir hat gut gefallen, dass er alles um sich herum mit den Gedanken eines ganz normalen Menschen immer wieder reflektiert, was in anderen Büchern oft untergeht. Seine Beziehung zu Holmes schätzt er nach wie vor kritisch ein, obwohl seine Gefühle klar definiert sind. Er macht im 2. Teil einen großen Sprung, auch in Richtung Selbstständigkeit und Vertrauen in die eignen Stärken, was er im Vorgänger eher Charlotte überlies. Mein einziges Manko bei ihm ist der ständige Konkurrenzkampf, dem er sich August ausgesetzt fühlt.Charlotte ist pragmatisch und ziemlich gefühlskalt, was sie von außen betrachtet auch wieder vollkommen verkörpert. Doch das kleine Extrakapitel am Ende hat mir umso besser gefallen, da es zwar auch eine Sherlock like Charlotte zeigt, aber auch Gefühlsregungen zulässt und ich hoffe, dass sich das vielleicht auch im nächsten Band fortsetzt.Brittany Cavallaro schreibt mit einem jugendlichen Schreibstil. Bei ihr reiht sich ein Ereignis an das nächste und so bin ich gut durch die knapp 350 Seiten gekommen, auch wenn sie sich diesmal, wie schon oben erwähnt, eher auf die romantische Ader orientiert, statt auf die Kriminalistische.Fazit:Ein grundsolider 2. Teil mit bekennender Sherlock-Holmes-Manier der Autorin, aber mit weniger Action als im ersten und deswegen nicht 100% überzeugend.Note: 2

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  • Sherlock neu ...

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Ascari0

    06. February 2017 um 09:51

    Seit die Serie "Sherlock" in aller Munde ist, ist auch das Interesse, Pastiches rund um Holmes und Watson herauszubringen, wieder angewachsen. "Holmes und ich - Die Morde von Sherringford" ist für mich jetzt bereits das zweite Buch, dass die beiden Protagonisten in der Gegenwart ansiedelt und für Jugendliche gedacht ist. Im Vergleich zu "My dear Sherlock" konnte mich dieses Buch aber nicht ganz so abholen, auch wenn sich die Autorin deutlich mehr am klassischen Holmes orientiert. Das hing wahrscheinlich mit dem Grundgedanken zusammen, dass sowohl Holmes, Watson als auch Moriarty eine Familie gegründet haben und die Charlotte Holmes bzw. der Jamie Watson der Gegenwart Nachfahren sind ... Ich kann jetzt nicht mal begründen, warum, aber irgendwie sagte mir dieser Gedanke immer weniger zu, je mehr die Mitglieder der Familien vorgestellt wurden. Diese Familienverflechtungen sind es auch, mit der Jamies am Anfang für mich wenig nachvollziehbare Faszination für Charlotte erklärt wird. Ich fand das anfangs etwas befremdlich, da sich die beiden dann aber zusammenraufen müssen, um herauszufinden, wer ihnen einen Mord anhängen will, wird es vernachlässigbar. Nach einem guten Drittel fing die Geschichte dann aber in meinen Augen an, dahin zu plätschern. Auch hier kann ich nicht so genau erklären, warum mich die Geschichte auf einmal nicht mehr so begeistern konnte, ich hatte einfach das Gefühl, die Autorin weiß jetzt nicht mehr so genau, wo sie eigentlich mit ihrem Fall hinwill und auch die Anspielungen auf die klassischen Holmes-Geschichten waren zwar nett, aber eigentlich nicht notwendig, wirkten daher für mich etwas aufgesetzt. Etwas zu gewollt. Die Auflösung - naja. Ich weiß nicht, was ich jetzt schreiben soll, ohne zu arg zu spoilern, aber ich fand sie nicht Holmes-typisch. Ja, ich glaube, das kann ich schreiben :D. Ich habe mir im Nachhinein noch einige der alten Geschichten durchgelesen (die, auf die angespielt wurde, das konnte ich mir dann doch nicht verkneifen) und wenn man so wie ich den alten Holmes sehr gemocht hat, wird man mit der neuen Holmes hier doch ein wenig im Regen stehengelassen ... Fazit: Eine gute Idee, um Jugendlichen Sherlock & Watson näher zu bringen, keine Frage. Aber um die Faszination zu verstehen, die Doyles Romanfigur über 120 Jahre am Leben erhalten hat, empfehle ich dann doch lieber die Serie - die kann es besser :).

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  • Die nächste Generation - Holmes & Watson

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Shiro_91

    29. January 2017 um 14:14

    In der heutigen Zeit kommt man sicherlich nur schwer an irgendeiner Geschichte  des wohl berühmtesten Detektives vorbei. Sei es nun im Fernsehen durch die BBC Serie Sherlock und dessen Verkörperung durch Benedict Cumberbatch, oder die Verfilmungen von Guy Ritchie mit Robert Downy Jr. in der Hauptrolle. Aber auch literarisch kommt man nur schwer um den exzentrischen Mann mit dem Hang zu bewusstseinserweiternden Mitteln herum. Sicherlich habe ich noch nicht alles gelesen was im Zusammenhang mit dem Detektives steht doch ich kann mit Sicherheit sagen, das Holms & Ich - die Morde von Sherringford sicherlich zu den interessanteren dazugehört. Auch wenn es nicht im direkten Sinne mit Sherlock Holmes und Dr. John Watson zu tun hat, sondern ihre Nachfahren im Mittelpunkt stehen.Doch wo Holmes drauf steht, steckt auch ein Holmes drin. Hier begleiten wir den jungen Urururenkel von John Watson und treffen auf Charlotte Holmes und gemeinsam - auch irgendwie unausweichlich - machen sie sich daran, einen sehr kniffligen und überaus gefährlichen Fall zu lösen, bei dem sie ins Visier geraten und selbst zur Zielscheibe werden.Jugendbuch und Kriminalroman in einem. Rasante Wendungen und Charakter, die man trotz ihrer vielen Fehler sympatisch finden muss. Besonders ist hier wohl Charlotte Holmes zu erwähnen, die ihrem berühmten Vorfahren in nichts nachsteht, sei es beispielsweise der nüchterne, scharfe Verstand, dem Hang beim Violine spielen nachzudenken oder die Verwendung von Drogen. Doch aber auch James Watson hat etwas mit seinem Urururgroßvater gemeinsam und zwar Holmes vor sich selbst zu schützen. Weiterhin interessant ist das Kennenlernen der Beiden, die Entwicklung der Beide Charakter im Verlauf der Geschichte und wie sie letztlich ein Team werden und gemeinsam agieren.Ein gut ausgearbeitetes Setting und jede menge Detekivarbeit bekommt man in Holmes & Ich aufgetischt, so dass irgendwie keine Minute vergeht ohne das etwas passiert. Besonders interessant waren für mich die Zusammenhänge mit berühmten Fällen des Duos, die hier in diesem Plot ein, sagen wie einmal, Remake erleben und Charlotte, Jamie und die Leser auf trab halten und immer wieder sich eine Frage stellt, wer könnte hinter diesen Geschehnissen stecken. Es wäre auch kein richtiger Kriminalroman, wenn nicht auch irgendwann einmal eine Leiche auftauchen würde, schlecht nur wenn ausgerechnet Holmes und Watson als Verdächtige in frage kommen.Schreibstil und der Verlauf der Geschichte waren für mich wirklich sehr gut und auch toll umgesetzt, so dass die Seiten nur so dahin geflogen sind und ich keine Minute das Gefühl hatte mich zu langweilen. Keine übertriebene Lovestory, eher klein und verborgen. Weitaus mehr wird sich hier auf das Wesentliche konzentriert und zwar das Lösen von Kriminalfällen. Sicherlich gibt es auch hier einige Mankos, wie beispielsweise das Fehlen von Zusammenhänge die plötzlich irgenwie aus dem Nichts gezaubert wurden oder das Handeln von Personen, das sich mir immer noch nicht wirklich erschließt. Nun ja, das sind aber Kleinigkeiten, die überall auftauchen können.Ich bin jedoch überrascht und mit hat insgesamt das Buch gut gefallen, so dass ich mich auf den zweiten Band sehr freue und mich auf ein wiedersehen mit Holmes und Watson freue.

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  • Lustiges Jugendbuch

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    AnnabethAphrodiete97

    03. January 2017 um 22:21

    In dem Buch geht es darum das Sherlock Holmes und John Watson wirklich exestierten und deren nachfahren in einen Morfall an ihrerer Schule geraten. Dabei greift die Autorin immer wieder Geschichten von Holmes auf. Leider wird es dann zu einem Abklattsch des Originales da die Moriatys auch mitspieln. habe mir von dem Buch etwas mehr versprochen auch das sie eigene ideen hat. So ist es zu einer Nacherzählung geworden. Gut ist das Chalotte einen anderen charackter hat als Sherlock so wirkt sie Menschlicher. Ein gutes Buch wen man einfach abschalten will und leichte lektüre mag. An alle Sherlock Holmes fans es ist kein muss im regal da es für fans entäuschend ist. Werde trotzdem den zweiten teil lesen denn abspannen müssen wir alle mal ;)

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  • Holmes & Watson 2.0

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    leselurch

    14. October 2016 um 14:17

    *Worum geht's?*Jamie Watson ist alles andere als zufrieden mit seiner Situation: Er musste sein geliebtes London und seine Familie verlassen, um einen Platz in einem Elite-Internat an der amerikanischen Ostküste anzunehmen. Ausgerechnet sein Talent für Rugby hat ihm sein Stipendium beschert – dabei kann er den Sport nicht einmal sonderlich leiden. Einen Lichtblick an der neuen Schule gibt es für Jamie allerdings: Endlich wird er auf Charlottes Holmes treffen, die Urururenkelin des legendären Sherlock Holmes. Schon immer war Jamie fasziniert von der Verbindung ihrer Familien, und als er Charlotte ihm das erste Mal persönlich gegenüber steht, ist er augenblicklich von ihr hingerissen. Dabei hat die echte Charlotte Holmes nur wenig mit seiner Traum-Charlotte zu tun! Nur wenige Tage nach ihrer ersten Begegnung kommt es zu einem unangenehmen Zwischenfall an der Schule – und bald darauf wird einer ihrer Mitschüler tot aufgefunden. Charlotte und Jamie stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen, gelten plötzlich sogar als die Hauptverdächtigen! Für Holmes und Watson ist schnell klar: Nun liegt es an ihnen, den Mordfall aufzuklären und ihre Unschuld zu beteuern… *Meine Meinung:*Sherlock Holmes und John Watson gehören zu den beliebtesten fiktiven Charakteren unserer Zeit und sind spätestens durch die BBC-Serie „Sherlock“ wieder in aller Munde. Brittany Cavallaro bezeichnet sich selbst als einen riesengroßen „Sherlock“-Fan und so hat sie den Hype um die Charaktere und die Geschichte genutzt, um sich an ihrem ersten Jugendbuch zu versuchen. „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, in der die Urururenkel des berühmt-berüchtigten Duos die Hauptrolle spielen.Der sechzehnjährige James „Jamie“ Watson ist der Erzähler des Romans. Er ist ein sympathischer und umgänglicher junger Kerl, der um jeden Preis Schriftsteller werden will – wie schon sein Urururgroßvater Dr. John Watson vor ihm. Er hat Talent, ist sich aber oft unsicher und nimmt sich lieber zurück. Das merkt man vor allem im Umgang mit Charlotte, die in ihrer Freundschaft den Ton angibt und Jamie immer wieder ins Staunen geraten lässt. Dass Watson allerdings auch anders kann, beweist er in „Holmes und ich“ recht früh: Er trägt das Herz am rechten Fleck und hasst es, wenn sich jemand aufspielt oder seinen Freunden gegenüber falsch verhält. Hat man Jamie Watson erst einmal in Rage gebracht, platzt ihm schnell der Kragen – und dann lässt er auch schon mal die Fäuste sprechen.Charlotte Holmes ist mit Leib und Seele Urururenkelin des großen Sherlock Holmes. Sie ist ein Genie, eine Künstlerin der Deduktion, gesegnet mit einer unfassbar genauen Beobachtungsgabe. Ihr macht keiner etwas vor – niemals! Doch ihr detektivischer Spürsinn ist nicht das einzige, das sie von ihrem berühmten Vorfahren geerbt hat. Sie ist ebenso distanziert und reserviert, arrogant und eingebildet, überheblich und von sich selbst überzeugt, wie es alle Holmes in ihrer Familie sind. Warum Watson sich so schnell von Charlotte um den Finger wickeln lässt, ist einem als Leser nicht ganz klar: Eine gemeinsame Geschichte verbindet, zweifelsohne, aber Charlotte ist alles andere als nette Gesellschaft. Sie ist kühl, lässt niemanden an sich heran, und ihre Drogensucht ist ein Laster, das sich auch sehr deutlich auf ihren Charakter auswirkt.Jamie und Charlotte sind ihren literarischen Vorbildern äußerst ähnlich. Man merkt deutlich, dass sich Brittany Cavallaro im Sherlock-Universum auskennt, und das schlägt sich nicht bloß in den vielen Plot-Parallelen nieder. Jamie ist ein ganz typischer „Watson“, der für Holmes tiefste Bewunderung hegt, ebenfalls die Rolle des Erzählers einnimmt und wie auch sein Vorbild als attraktiv beschrieben wird, und auch Charlotte ist ganz eindeutig eine Holmes: Ihre Genialität, ihr musikalisches Talent auf der Violine und ihr äußerst bedenklicher Drogenkonsum gehören zu den eindeutigsten Eigenschaften, die man auch Sherlock Holmes zusprechen kann. Jamie und Charlotte grenzen sich nicht so deutlich von ihren Vorfahren ab, wie man es vielleicht erwartet hätte, und sind deshalb vor allem für alteingesessene Sherlock-Fans interessante Protagonisten.So interessant Jamie und Charlotte auch sein mögen, ich persönlich hatte so manches Mal meine Schwierigkeiten mit ihnen. Hastige Entwicklungen, nicht nachvollziehbare Entscheidungen und die ohnehin sehr kontroversen Charakterzüge Charlottes haben mich meist eher verwirrt als begeistert zurückgelassen. Eine Bindung zu den Figuren aufzubauen fiel mir schwer, und auch die Handlung als solche, die mir so manches Mal den falschen Fokus setzte, ließ mich nicht rundum zufrieden an den Seiten kleben. „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ entpuppte sich für mich bereits nach wenigen Seiten als solider Lesespaß, der mit tollen Ideen und Adaptionen aufwartet, aber auch einige Facetten mit sich bringt, die einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben.Die Ähnlichkeiten zu dem literarischen Original machen eine Faszination aus, die vor allem der Atmosphäre des Buches gut tun. Nach „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ hat man definitiv Lust, sich die Werke von Sir Conan Arthur Doyle zu schnappen und nach weiteren Verweisen zu suchen, die Brittany Cavallaro in ihrer Adaption versteckt haben könnte. Cavallaros Schreibstil ist jung, frisch und leicht, sodass man trotz der düsteren Thematik schnell durch die Seiten rauschen kann. Die sehr langen Kapitel tun dem Lesefluss allerdings leider einen kleinen Abbruch, denn „noch schnell ein Kapitel lesen“ funktioniert in „Holmes und ich“ nur mit genügend Lesezeit.*Fazit:*"Holmes und ich - Die Morde von Sherringford" von Brittany Cavallaro ist der Auftakt einer Jugendbuchserie, in der Charlotte Holmes, die Urururenkelin des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, und Jamie Watson, der Urururenkel des berühmten Dr. Watson, in unserer Zeit ihren Vorfahren alle Ehre machen müssen. Ein Mordfall, in dem ausgerechnet sie als die Hauptverdächtigen gelten, zwingt das ungleiche Duo zu eigenen Ermittlungen. Brittany Cavallaro ist ein großer Sherlock-Fan und das spürt man ihrem Jugendbuchdebüt deutlich an. Die vielen Parallelen zum Original sind unverkennbar und versprühen eine Faszination, die dafür sorgt, dass man nach der letzten Seite am liebsten zum literarischen Vorbild greifen möchte. Leider hatte ich mit den Charakteren und der Handlung so manches Mal meine Schwierigkeiten, da sie mit einigen Entwicklungen und Entscheidungen schlichtweg nicht meinen Geschmack getroffen haben. Nichtsdestotrotz hat mir Cavallaro mit Charlotte und Jamie solide Lesestunden beschert. Für „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ vergebe ich 3 Lurche.

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  • Holmes & Ich von Brittany Cavallaro

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2016 um 10:25

    Soundtrack zur Rezension: Dancing with myself von Nouvelle Vague.WORUM ES GEHT: Die Nachfahren von Sherlock Holmes und John Watson treffen sich im letzten Zweig wieder: Jamie und Charlotte haben in dem schmierigen Dobson den selben Typen zum Feind. Dieser ist plötzlich tot. Umgebracht nach dem Vorbild der berühmten Kriminalgeschichte “Das gestreifte Band”. Alles deutet auf Charlotte und Jamie, die sich sofort in Charlottes Labor begeben, um den wahren Mörder zu finden. ZITAT: Ich musste Regel Nummer 9 anwenden (Manchmal hat man keine andere Wahl, als Holmes sich selbst zu überlassen, auch wenn man nach seiner Rückkehr feststellt, dass er sich selbst in Brand gesteckt hat), als mich das echte Leben wieder einholte.MEINE MEINUNG: Ich LIEBE Sherlock Holmes seit meiner Kindheit. Als Teenager konnte man mich abwechselnd dabei finden, wie ich in meinem Sherlock Holmes-Sammelband las, oder ein Hörbuch von Holmes’ und Watsons Abenteuern hörte. Gleichzeitig halte ich mich von Nachahmungstätern fern. Sie erreichen meist einfach nicht den Standard, den Doyle geschaffen hat. Und wenn ich Holmes & Ich nicht geschenkt bekommen, wäre es dem selben Schicksal zum Opfer gefallen. Am Ende hats mir aber doch ganz gut gefallen. Auch, wenn es an den Standard von Doyle nicht heran reicht (war klar, ne?) Das Buch war leicht zu lesen, und die Seiten flogen nur so vor sich hin. Der Schreibstil war flüssig und unnötige Szenen gab es nur selten. Ich konnte der Handlung gut folgen. Die Fälle, auf die der Mörder anspielt, wurden erklärt, so, dass ich nicht jedes mal nachlesen musste, worum es eigentlich ging, weil es schon ewig her ist. Ansonsten waren ein paar Schmankerl für Fans eingebaut, die nicht erläutert wurden, sondern einfach nur ein Bonus an den waren, der sie erkennt. Und wer MICH kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für so etwas habe. Baut ein Autor etwas ein, das man erst beim zweiten lesen richtig versteht, oder ein Querverweis zu einem anderen Buch, bin ich hin und weg. Die Charaktere haben mir nur bedingt gefallen. Charlotte isst und schläft nur alle paar Tage, und wenn, dann nur 3 Fritten und wenige Minuten, raucht und ist seit Jahren drogensüchtig. Trotzdem hat sie “eine Haut so rein, als hätte sie sich gerade frisch gewaschen”, eine perfekte Figur, perfekte Haare, und war überhaupt perfekt aussehend. Sie hat den selben Charakter wie Sherlock. Warum das nicht funktioniert? Eine 16-jährige hat das selbe Wesen wie ein mittelalter Mann. Das ist so gruselig, wie es klingt. Jamie will Medizin studieren und dann Schriftsteller werden. Kommt einem bekannt vor, ne? Generation Xerox, indeed. Ich hätte mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht. Ein liebevoller Hinweis ist okay, den selben Charakter zu verwenden, langweilig. Und langsam komme ich mir vor, wie eine kaputte Schallplatte, aber: Muss denn in jedem verdammten Jugendbuch eine Vergewaltigung sein? Es nervt. Und ich finde immer noch, das sollte man vor dem Kauf irgendwo sehen können.  Vor allem interessiert es, genau wie Charlottes Zigaretten und Drogen, keine Sau. Die Autorin hat nur ein Motiv gebraucht, warum Charlotte Dobson getötet haben könnte. Und warum es gar nicht so schlimm ist, dass Dobson tot ist. Weil das nämlich auch niemanden irgendwie gestört hat. Außer die Polizei. Aus Pflichtgefühl, halt. Dass Holmes und Watson sich ineinander verlieben fand ich unnötig wie ein Kropf. Als Freundschaft wäre es viel besser gewesen. Das Rätsel war dann auch nur so lala. Es werden dem Leser mutwillig Informationen enthalten, damit man bis zum Ende nicht selber alles zusammen setzen kann. Was, wie man weiß, wenn man schon mal einen echten Sherlock Holmes gelesen hat, genau der falsche Weg ist. Der Leser sollte IMMER genau so viel, wenn nicht sogar mehr, als die Protagonisten wissen. Wie soll man denn sonst mit raten? Zumindest, ohne sich am Ende leicht verarscht vorzukommen. Der Humor hat mir gut gefallen.  Vor allem die Holmes-Gebrauchsanweisung, die Watson im Laufe des Buches von seinem Vater bekommt. Die hätte ich gerne am Ende vollständig abgedruckt noch mal gelesen. Aber vielleicht wären 12 Seiten dafür ja zu viel gewesen Die Idee, dass es die Nachfahren von Holmes und Watson sind, anstatt einfach Sherlock und John in der Neuzeit, war auch mal was neues. Die Deduktionen waren spaßig, genau wie Jamies Gedankengänge. An sich war es ein nettes Buch, wirklich. Aber oft viel zu flach bei ernsten Themen, und die Charaktere waren weder originell, noch liebenswert, oder interessant. Für jugendliche Holmes und Watson wars aber okay, und es ist sicherlich eines der besseren Jugendbücher in letzter Zeit. Man kann es lesen, und man kann Spaß damit haben, aber es muss nicht sein. Man verpasst nichts.

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  • Mix aus Krimi und Jugendliteratur

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Sternenlicht_

    06. September 2016 um 10:10

    Inhalt:Jamie Watson, Nachfahre von Dr. Watson, besucht das Internat Sherringford in London. Dort trifft er auf die kühle und unnahbare Nachfahrin von Sherlock Holmes, Charlotte Holmes. Als beide als Hauptverdächtige in einen Mordfall verwickelt werden, versuchen sie gemeinsam, den Mord aufzuklären. Meinung: Als ich das Cover, den Titel und den Klappentext gesehen habe, war es um mich geschehen. Als Krimiliebhaberin (Sherlock Holmes, Hercules Poirot, Miss Marple, Conan) wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Leseprobe hatte mich nicht enttäuscht und deren Qualität zieht sich auch über das gesamte Buch. Die Geschichte erzählt ein "Sherlock-Krimi" mal anders. Kenner von Sir A.C. Doyles Büchern werden merken, dass der Schreibstil dieses vorliegenden Buchs sich ziemlich vom Original unterscheidet. Der Schreibstil ist jugendlich, frisch, modern und frech. Das Buch ist von der Sprache her leicht und flüssig zu lesen. Mir hat die schlagfertige Ausdrucksweise der Autorin bzw. Jamies, aus dessen Ich-Perspektive die Geschichte geschrieben ist, sehr gut gefallen, sie zauberte mir das eine oder andere Male ein großes Schmunzeln ins Gesicht. Die Hauptprotagonisten, Jamie und Charlotte, haben auf mich sehr sympathisch gewirkt. Ich habe deren Geschichte gerne verfolgt. Die Handlung war spannend und interessant, kommt aber leider nicht an das Original (Sir A.C. Doyles Bücher) heran. Trotzdem für Krimiliebhaber, die nichts gegen eine Prise jugendliche Frische und Humor haben, ein Leckerbissen. Dennoch hoffe ich, dass die Nachfolgebände mehr Potential aus diesem originellen Konzept schöpfen.       

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  • Ein spannender Jugendkrimi, der Watson und Holmes humorvoll in neuem Gewand aufleben lässt.

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    silvandy

    30. August 2016 um 23:03

    Inhalt: So hast du Holmes und Watson noch nie erlebt! Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird: 1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist. 2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben – natürlich unglücklich. 3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden. Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Geschichte ist spannend geschrieben. Daher lässt sich das Jugendbuch wunderbar lesen. Neben der Spannung zauberte das Buch, das eine oder andere Lächeln auf mein Gesicht. Charlotte Holmes und Jamie Watson treffen in der Schule das erste Mal aufeinander. Als dann kurz darauf ein Mord geschieht, sind die beiden die Hauptverdächtigen und beginnen zu ermitteln. Jamie ist liebenswert, aber nicht perfekt, so dass man ihn als Leser direkt ins Herz schließt. Er fällt nicht immer kluge Entscheidungen und ab und an bringt er dann mal seine Fäuste ins Spiel, was ihm hinterher aber meist leid tut. Charlotte wurde ebenfalls treffend und vielschichtig charakterisiert. Sie ist ein Detektivgenie und stellt über alle Mitmenschen Deduktionen an. Der Leser weiß dann sofort, wie die Personen agieren und was sie dazu bewegt, so zu handeln. Sie wirkt nach außen sehr tough und richtig clever, aber auch einzelgängerisch und ganz nebenbei hat sie ein kleines Drogenproblem. Brittany Cavallaro hat die bereits bekannten Geschichten über Sherlock Holmes großartig in diese Story eingeflochten. Die lockere und humorvolle Erzählweise aus der Sicht von Jamie Watson ist unterhaltsam und der Schlagabtausch zwischen Jamie und Charlotte hat mich amüsiert und dann doch ein wenig an die Originale erinnert. Ich fand es als Leser durchaus spannend, die Geschichte und Informationen nur aus Sicht von Jamie Watson zu erleben. Da war ich manchmal etwas ratlos oder verwirrt- eben wie Jamie selbst auch. Und rätselt als Leser mit, wer den beiden den Mord anhängen will. Der Epilog ist aus der Sicht von Charlotte geschrieben, was mir gut gefallen hat. Fazit: Ein spannender Jugendkrimi, der Watson und Holmes humorvoll in neuem Gewand aufleben lässt.

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  • Echt Sherlock

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    Ruff04

    25. August 2016 um 20:45

    In dem Jugendkrimi werden alle bekannten Eigenschaften vom legendären Sherlock Homes auf seine Nachfahrin Charlotte übertragen. Der Protagonist kommt durch ein Stipendium auf ihr Internat. Ist es Schicksal, dass er in direkter Linie von Homes Freund und Kollegen Watson stammt. Leider sind die Eigenheiten des Sherlock eins zu eins auf Charlotte übertragen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr eigene Facetten hat. Ansonsten ist es ein sehr unterhaltsamer Krimi, besonders, wenn man die Vorlage nicht kennt und es selbst entdecken kann. Es ist eher für Mädchen geeignet, da es neben dem Kriminalfall auch eine Liebesgeschichte ist. Natürlich gibt es auch Jungen, die gefallen an dem Buch finden, da der Protagonist auch ein Junge ist.Ich bin der Meinung, dass es ein nettes Jugendbuch ist.

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  • Exzellent!

    Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

    VanillaCookiesAndBookes

    26. July 2016 um 23:05

    'Holmes und ich'Inhalt:Zum anderen trifft er dort zum ersten Mal auf die eine Person, von der er schon sein gesamtes Leben geträumt hat – Charlotte Holmes, Nachfahrin des legendären Sherlock. Und dann geschieht auch noch ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen …Wundervoller Krimi, den man aufgrund der Liebesgeschichte auch als Roman bezeichnen kann. Man konnte gar nicht anders als weiter zu lesen.Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, sodass man den Figuren und der Geschichte einfach folgen kann - und dann die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt. Ehrlich, sehr spannend und total süß das Buch!

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