Brittany Cavallaro Holmes und ich – Unter Verrätern

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Inhaltsangabe zu „Holmes und ich – Unter Verrätern“ von Brittany Cavallaro

Es geht weiter ...

Nachdem sie bei ihrem ersten Fall beinahe umgebracht wurden, kommen die Ferien Charlotte und Jamie ziemlich gelegen. Gemeinsam wollen sie ein paar Tage auf dem englischen Landsitz der Holmes‘ verbringen. Aber Charlotte ist nicht die einzige Holmes mit Geheimnissen, und die Atmosphäre bald sehr angespannt. Zudem knistert es heftig zwischen Charlotte und Jamie. Sind sie wirklich bloß Freunde? Als plötzlich Charlottes Onkel, Detektiv, wie es sich für einen Holmes gehört, verschwindet, ist das eine willkommene Ablenkung. Die beiden stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Sein letzter Auftrag führt sie zu einem Kunstfälscherring. Erster Halt: Berlin. Erste Kontaktperson: August Moriarty – ehemaliger Schwarm von Charlotte und von vielen tot geglaubt ...

Besser als der Vorgänger - krankt aber am gleichen Grundproblem: Will Holmes sein - und eben doch grade nicht.

— franzzi

Eine Tolle Fortsetzung!!! 💖

— Solara300

Im Prinzip mag ich die Reihe, aber Holmes undurchsichtiges Verhalten und die nicht nachvollziehbare Auflösung trüben das Vergnügen ein wenig

— Nachtschwärmer

Am Ende etwas verwirrend aber auch sehr schockierend! Gute Fortsetzung

— Bookofsunshine

Ich finde die Geschichte sehr erfrischend die Hauptcharaktere sind mir mit ihren Eigenarten auch sehr and Herz gewachsen für alle die ein bi

— Simi_Nat

Nicht so stark wie Band 1, aber immer noch stark!

— Mareia

extrem gut, manchmaal vielleicht etwas verwirrend abe es löst sich wieder und das beste buch seit einigen Monaten

— somniorum

Wie löst man ein Beziehungsrätsel?

— Eternity

Herzklopfmomente & außergewöhnliche Charaktere gekrönt mit sarkastischem Humor & holmestypischem Charme - ein Muss für alle Hobbydetektive!

— Tini_S

Hat mich wieder begeistert...

— Bjjordison

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    Holmes und ich – Unter Verrätern

    ChrischiD

    10. December 2017 um 17:19

    Allein die Vorstellung, die Ferien mit Charlotte Holmes und ihren Eltern auf deren Landsitz zu verbringen, führt zu einer angespannten Haltung seitens Jamie Watson. Doch es soll alles anders – teilweise sogar noch schlimmer – als in seiner Fantasie werden. Als Charlottes Lieblingsonkel spurlos verschwindet ist sofort klar, dass Jamie und sie sich auf die Suche nach Leander begeben. Die Nachforschungen führen das Gespann nach Berlin, zu einem Kunstfälscherring und zu August Moriarty, für einen Toten ziemlich lebendig... Gleich in ihrem zweiten Fall wird es persönlich für Charlotte Holmes, als ihr Onkel verschwindet und das Schlimmste angenommen werden muss. Mit Watson an ihrer Seite nimmt sie den Kampf gegen unsichtbare Gegner auf, die sie schon im Vorfeld zu kennen glaubt, ihnen aber nichts nachweisen kann. Ist sie voreingenommen oder zu sehr von sich überzeugt? Erlaubt sie ihrem Verstand dennoch in andere Richtungen zu ermitteln oder wird sie stur bei ihrer Meinung bleiben? So oder so, Watson fühlt sich ausgeschlossen, ähnlich wie der Leser, Charlotte zieht häufig ihr eigenes Ding durch und lässt niemanden teilhaben. An ihrem Agieren lässt sich nur das ablesen was sie gerade beabsichtigt zu zeigen, so dass man nicht einmal auf diese Weise zu Informationen kommt. Sicherlich hat man bereits im ersten Band gespürt, dass Charlotte sich oft zurückzieht, nicht schnell Vertrauen fasst und eher im Stillen deduziert. Nichtsdestotrotz wirkt das Geschehen dadurch meist planlos und verwirrend, eine klare Linie ist nicht zu erkennen. Entsprechend verhält es sich mit der Spannung, die darunter leidet, gar zeitweise auf der Strecke bleibt. Zwar wird immer wieder versucht mit gekonnten Überraschungsmomenten für Aufsehen zu sorgen, der Zustand hält allerdings nie lange an. Fast schon fragt man sich, ob es überhaupt zu einer Auflösung des Falls kommen soll, oder ob es sich um eine Art Beschäftigungstherapie handelt. Natürlich verfolgt man den Weg des Duos trotz allem bis zum bitteren Ende, obwohl es zeitweise wirklich schwierig ist am Ball zu bleiben. Einige erhellende Momente und geschickt eingesetzte Elemente lassen jedoch den Schluss zu, dass noch mit einigen Wendungen zu rechnen ist, wenn man der Geschichte eine Chance gibt. Ob sich dies als lohnenswert betiteln lässt muss schlussendlich jeder für sich entscheiden, klar ist jedoch: Holmes und Watson in der heutigen Zeit sind ein noch seltsameres Duo als ihre Vorfahren einst waren.

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  • Der teenagernde Holmes

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    franzzi

    25. November 2017 um 21:40

    "Es ist seltsam, um sein früheres Ich zu trauern und trotzdem denke ich, dass dies etwas ist, das jedes Mädchen versteht. Ich habe mich schon so oft gehäutet, dass ich kaum noch weiß, was ich jetzt bin - Muskeln vielleicht oder nur Erinnerungen. Vielleicht einfach der Wille weiterzumachen."Da stand sie, die Fortsetzung, lockend in der Onleihe. Ich griff nochmal zu - und wieder empfand ich beim Lesen Abscheu und Faszination zugleich. Cavallaros zweiter "Holmes als Teenie-Mädchen"-Streich ist ohne Frage ein Pageturner und kommt mit weniger Überstrapazierung des doyleschen Originals aus. Die Geschichte ist vom Aufbau her klug komponiert, aber mitunter unlogisch erzählt. So steuert die unnahbare, verschlossene Charlotte Holmes wie schon im Vorgänger ein paar selbstgeschriebene Passagen bei -  dieses Mal ein Kapitel im letzten Drittel. Wie das klingt, soll das Zitat ganz oben nahelegen.Dieser Wechsel vom klassischen Ich-Erzähler (Watson) zur beobachteten Hauptfigur (Holmes) als Erzähler kann funktionieren. Tut es aber hier nicht. Denn dummerweise fällt Holmes nach wenigen Seiten in den gleichen Tonfall, den Watson anschlägt, inklusive langer, selbstreflektierender Monologe, in denen sie Watson sich selbst und all das erklärt, wofür sie ihn sonst immer abweist (und was der Original-Holmes ganz sicher mit einer pikiert nach oben gezogenen Augenbraue als "überflüssig" von sich weisen würde). Vielleicht tappt Cavallaro hier einmal mehr in die Fallen aus dem "Handbuch des Schreibens". Holmes ist die weibliche Hauptfigur, mit ihr sollen sich die Leserinnen identifizieren (und ja, ich bin nicht mehr die Zielgruppe). Die Ähnlichaltrigen sollen sie verstehen und mögen, weil sie eben doch so normal ist, trotz all dem Geheimnisvollen, Einzelgängerischen, Genialen und Rebellischen, was Miss Holmes sonst charakterisiert. Das schmälert die Wirkung der Figur leider völlig, weil sie sowohl normal als auch einzigartig außergewöhnlich (holmesig eben) sein soll. Der Plot selbst ist ganz schick, mit Fallhöhe, mit Berlin, mit subtileren Anknüpfungen an die großen Originale, und daraus resultierend mit mehr Freiheit für die jungen Figuren. Aber für meinen Geschmack versucht die Autorin dennoch zu sehr die Quadratur des Kreises: Wie schon im Vorgänger sollen Charlotte Holmes und der gleichaltrige James Watson von der Charakterzeichnung ganz nah an den Originalen und doch ganz normal gefühlsverkeilte Teenager sein.Dieses Mal in der Adventszeit in Berlin, auf der Suche nach dem freundlichsten Mitglied der verqueren Familie Holmes, Onkel Leander, und Beweisen dafür, dass die ewigen Erzfeinde (natürlich vom Moriarty-Clan) hinter der Entführung des verschwundenen Verwandten stecken. Eine kurzweilige Odyssee ist es geworden, die aber Berlin äußerst oberflächlich als äußerst austauschbare Kulisse einsetzt und sich für die Tiefenschärfung der Figuren fern des Ermittlerduos ebenso wenig Zeit lässt, wie für eine glaubhafte Auflösung des Fall-Knäuels. Die kommt nach langatmigen, seitenweisen Gefühlsmonologen (ach ja: Watson ist verknallt in Holmes und sie irgendwie auch in ihn, aber, na klar: es ist kompliziert) aus Watsons Feder unnötig gehetzt und auffallend unausgegoren daher.

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  • Wenn ein neuer Fall wartet ...

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Solara300

    10. November 2017 um 08:04

    Kurzbeschreibung Nach den dramatischen Ereignissen, versuchen Jamie und Charlotte ihre Ferien zu genießen, aber der Schatten holt Charlotte immer wieder ein und legt eine Düsternis und abgegrenztheit zwischen die beiden Freunde. Denn Jamie hat das Gefühl das da mehr wäre, wenn nicht dieser schreckliche Zwischenfall gewesen wäre. Wenn Charlotte ihr Traumatische Erlebnisse verarbeiten könnte und sich dafür professionelle Hilfe holen würde, würde es ihr vielleicht besser gehen. Aber Charlotte denkt gar nicht daran und nimmt Jamie nachdem sie bei ihm waren mit in die Grafschaft Sussex, um ihn ihrer Familie vorzustellen. An sich keine leichte Zeit, denn man empfängt ihn, wie Charlotte bei ihm, nicht immer mit offenen Armen. Mitten bei diesem Wirrwarr taucht auch noch Charlottes Onkel auf und ist kurze Zeit später einfach Spurlos verschwunden. Ein Fall zur richtigen Zeit, geht es beiden durch den Kopf. Nur dieser Fall könnte gefährlicher sein als der vorherige. Cover Das Cover zeigt für mich Holmes und Watson, wie sie beide  wartend in die Zukunft schauen. Für mich mit den zwei uns dem Dunklen Hintergrund und dem Farbspiel gelungen. Schreibstil Die Autorin Brittany Cavallaro hat einen bildhaften und sehr spannenden Schreibstil, der die Gefühlsstruktur nach den Erlebnissen beider sehr gut darstellt und umgesetzt hat. Sei es in Gesten oder in der inneren Zerrissenheit der Protagonisten. Die Charakteristika beider wurde dadurch weiter entwickelt und trotz allem, bleiben manche Gedanken der beiden noch immer im Verborgenen. Wobei Watson eher einem offenen Buch gleicht und seine Gefühle nicht so gut im Zaum halten kann. Aber bei Charlotte merkt man die innere Zerrissenheit und das sie sich verschliesst und dann wieder öffnet. Allerdings kostet sie das manches Mal Überwindung, da sie so gar nicht sein will. Sehr interessante Kombi die beiden und ich muss sagen dass mir die Weiterentwicklung in Form des zweiten Bandes sehr gut gefallen hat, mit einem neuen Fall und alten Bekannten. Meinung Wenn ein neuer Fall wartet ... Dann sind wir bei Jamie Watson und Charlotte Holmes, die im Moment Ferien haben nach den aufregenden Strapazen ihre gerade erst letzten Falls, wo sie beinahe ihr Leben gelassen hätten. Diese Traumatischen Erlebnisse, die insbesondere Charlotte durchlebt hat, sind tief in ihr verankert und sie zieht sich von Jamie immer mehr zurück, obwohl sie ihn eigentlich nicht von sich stoßen will. Jamie dagegen ist verwirrt über die Gefühlsschwankungen von Charlotte und weiß aber auch das sie Zeit braucht und auch eventuell eine Therapie. Aber Charlotte wiegelt ab und beide lernen ihre Familien kennen. Das Jamies Mum nicht von Charlotte begeistert ist, war ja schon zu erwarten, aber umgekehrt ist Charlottes Familie nicht begeistert von Jamie und ein Spießrutenlauf beginnt bei all dem Gefühl Wirrwarr. Dabei kommt Hilfe an in Form von Charlottes Onkel Leander, der sich mal wieder sehen lässt und Jamie ist froh, denn Leander war der beste Freund seines Vaters und so erhofft sich Jamie einen guten Austausch in der eher trüben Gegend um die Grafschaft Sussex wo sich der Landsitz der Holmes befindet. In dem Herrenhaus kommt sich Jamie ziemlich verloren vor und auch mit der gehobenen Gesellschaftsschicht fehl am Platze. Charlotte weiß das und nimmt es in Kauf das er bei ihr ist, denn sie braucht ihn. Leider verschwindet Onkel Leander auf mysteriöse Weise und die beiden sind sogar froh endlich wieder ermitteln zu können. Aber auf welche Geheimnisse sie stoßen, ist selbst für die beiden eine Überraschung. Sehr gelungen und anschaulich, kann ich mich in die trübe Stimmung im Landsitz der Holmes vertiefen und bin froh dass wir nicht so leben. Nichts gegen solche Gebäude zum Anschauen, aber zum Leben ist mir eine Größe  Übersichtlicher lieber. Fazit  Eine Tolle Fortsetzung!!! Eine verzwickte Situation, ein Plan und ein seltsames verschwinden erwarten hier Holmes und Watson. 5 von 5 Sternen

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  • Nicht so spannend wie der erste Band

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Yenny

    21. October 2017 um 18:07

    Watson verbringt die Ferien mit Holmes in London bei seiner Familie, anschließend fahren sie nach Sussex, um Weihnachten bei Charlottes Familie zu verbringen. In dem alten Anwesen kann man sich schnell verlaufen und Watson macht Bekanntschaft mit Charlottes "eisigen" und strengen Eltern. Einziger Lichtblick ist der Besuch ihres Onkels Leander, mit dem auch Jamie sich auf Anhieb versteht. Doch am nächsten Tag ist Leander verschwunden, ohne auf Wiedersehen zu sagen. Ihre Mutter ist schwer erkrankt und schickt sie zu ihrem Bruder Milo nach Berlin. Dort trifft sie auf niemand anderen als den totgeglaubten August Moriaty.Die nächsten Kapitel verlieren sich Charlottes Deduktionen und Detektivarbeit. Ich konnte ihr nicht immer folgen und mußte schmunzeln, wenn auch Jamie Watson sich oft verloren vorkam. Wieviel Genie kann ein Mensch vertragen, bevor es ihn in den Wahnsinn treibt? Und was hat diese Kunstschule nun mit Leanders Verschwinden zu tun? Ein wenig gedämmert, wer dahinter steckt, hat es mir, als Holmes und Watson entführt werden.Und dann, dann sind da ja auch noch diese Gefühle, die Watson für Holmes empfindet. Doch kann aus den beiden irgendwann mehr werden als Freundschaft?Da war ich so im Sherlock-Fieber und hatte mich riesig auf die Fortsetzung gefreut. Aber der zweite Band kann, meiner Meinung nach, nicht mit dem ersten Band mithalten.

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  • 2. Fall für Charlotte Holmes und Jamie Watson

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Violet Baudelaire

    06. October 2017 um 11:22

    Seit den Morden in ihrem Internat sind Holmes und Watson ein Paar. Doch eine Beziehung zu einer Holmes ist etwas kompliziertes und es wird noch komplizierter, wenn man sich noch mit ihren Eltern treffen muss. Kaum in England angekommen, verschwindet Charlotte's Onkel und Jamie und sie übernehmen seinen letzten Fall: ein Kunstfälscherring. Kontaktperson in Berlin ist natürlich August Moriarty, der Ex-Schwarm von Charlotte. Was kann da schon schiefgehen?Auch nicht besser wie der erste Teil nur mit mehr Irrungen und Wirrungen.

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  • Schöner zweiter Band

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    SLovesBooks

    09. August 2017 um 21:01

    Meine Meinung: Nachdem mir der erste Teil bereits wirklich gut gefallen hat, war ich umso gespannter, wie Cavallaro ihre Charaktere im zweiten Band ausarbeiten wird. Dieser Band hat hat zunächst einmal ein ganz anderes Setting als der erste Teil. Wir befinden uns in England bei Holmes Eltern und in Berlin. Diese Neuerung hat viel frischen Wind mit sich gebracht und auch neue interessante Charaktere. Der „Fall“, der die beiden in diesem Teil beschäftigt hat mir gut gefallen. Die Lösung war spannend und die Ermittlungen überschlagen sich. Auch Familie Moriarty bekommt ihren Auftritt. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie viel von ihren literarischen Vorbildern in Holmes und Watson steckt. Charlotte ist sehr abgeklärt und versteift sich stark auf die Wissenschaft und Beweise. Sie ist oftmals recht emotionslos. Jamie ist das genau Gegenteil. Er ist emphatisch und kann auch das große Ganze sehen. Er kann den menschlichen Charakter analysieren, während Charlotte diese Fähigkeit etwas fehlt. Dafür kann sie sehr gut kombinieren. In diesem Band entwickeln sich beide Charaktere nur marginal. Trotzdem finde ich jeden auf seine Art und Weise sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Nachdem man bereits im letzten Band geahnt hat, dass die Besetzung der Charaktere nicht ohne Grund aus einem Pärchen besteht, hätte ich erwartet in diesem Buch Fortschritte in diesem Bereich zu sehen. Vielmehr haben aber beide Schwierigkeiten mit ihren Gefühlen und wie sie damit umgehen sollen. In dieser Beziehung bleibt also noch Spannung für die nächsten Teile garantiert. Ich empfand das Buch als kurzweilig. Der Schreibstil lässt sich flott und flüssig lesen. Mir haben die Dialoge gefallen. Die Assoziation mit Sherlock Holmes und John Watson tritt mir beim Lesen auch stets vor Augen. Das ist wirklich gut gemacht. Die Autorin verpackt eine alte Geschichte in ein jugendliches Gewand. Insgesamt mag ich diese Reihe sehr. Ich finde sie unterhaltend. Auch die Fälle haben ihren Reiz. Aber am besten finde ich neben der Idee die Charaktere. Ein schöner zweiter Band.

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  • Nicht so stark wie Band 1, aber immer noch stark!

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Mareia

    27. July 2017 um 02:38

    Ich bin in diese Geschichte buchstäblich ohne Vorwissen gestolpert. Ich habe gesehen: "Es gibt ein neues Holmes-Buch von Brittany Cavallaro! - Das muss ich haben!" Mehr hat mich in dem Moment nicht interessiert und ich wurde nicht enttäuscht.Der Schreibstil der Autorin ist faszinierend. Sie hat einen unglaublich scharfsinnigen und scharfzüngigen Humor, der nicht selten ein wenig schwarz wird. Außerdem schafft sie es bei mir wirklich, dass ich Bilder vor Augen habe, was ich beim Lesen leider viel seltener habe, als ich es mir wünschen würde. Das ist also definitiv ein gutes Zeichen! Unterstützt wir das nur noch durch sehr, sehr gute Deduktionen. Was ich auch an den originalen Holmes-Geschichten am meisten geliebt habe, ist dieses Schließen von Allgemeinem und kleinsten Details auf den vorliegenden Fakt. Sich allein solche Schlüsse auszudenken zeugt in meinen Augen von viel Talent, Kreativität und Köpfchen.Wenn mir der Schreibstil auch so gut wie im Auftaktband gefallen hat, so konnte mich die Geschichte dieses Mal nicht ganz so packen. Zugegebener Maßen bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen an Holmes & ich - Unter Verrätern gegangen, immerhin waren Die Morde von Sherringford eines meiner Jahreshighlights 2016. Was mir dieses Mal ein wenig gefehlt hat, waren die ganzen Anlehnungen an Sherlock Holmes-Fälle. Auch wenn es hier hätte anders umgesetzt werden müssen, als in Band 1, hätte ich mir doch hier und da eine clevere Adaption gewünscht.Der Fall an sich war nicht langweilig, allerdings konnten mich die Verstrickungen des Kunstfälscherrings nicht vollständig in seinen Bann ziehen und die eine oder andere Auflösung waren recht vorhersehbar in meinen Augen. Was allerdings ziemlich cool war, waren all die Berlinszenen. Ich denke ich muss das Buch echt noch einmal auf englisch lesen um zu sehen, was hier vielleicht auf deutsch gesprochen wird und was nicht, auf jeden Fall war es aber spannend die uns doch recht bekannte Stadt quasi durch die Augen eines Touristen zu sehen.Und dann sind da noch Jamie und Charlotte. Irgendwie finde ich die beiden ja zum Knutschen (obwohl das keiner von beiden gerne hören würde...), v.a. zusammen! Ich bin zwar niemand, dessen OTP Johnlock heißt, aber in dieser Watson-Holmes-Beziehung finde ich ein wenig Romantik wirklich schön. Insbesondere auch deshalb, weil es sehr gut gemacht ist! Weder schmeißen die beiden sich direkt aneinander ran, noch versuchen sie sich unentwegt irgendwas einzureden. Das macht ihre Beziehung zwar nicht einfacher (immerhin ist noch immer eine Holmes involviert), aber es erweitert die Fantasie des Lesers und es gibt dem ganzen einen kleinen Schliff.Was mich persönlich an diesem Buch auch ziemlich begeistert hat, ist der zusätzliche Einblick in Charlottes Charakter. Im ersten Band war sie doch noch ziemlich unnahbar und ich konnte nie wirklich sagen, was genau ich von ihr halte. In diesem Buch nun ist das anders: Man lernt sie nicht nur als unheimlich selbstbewusste, starke und ungebundene Figur kennen, sondern erfährt auch mehr über ihre zerbrechliche Seite, die Schatten ihrer Vergangenheit, was sie liebt und was sie hasst.Abschließend noch eine Bemerkung zum Titel: Ich finde es ziemlich schade, dass die Originaltitel nicht übernommen werden. Buch 1 heißt im Englischen A Study in Charlotte, Band 2 The last of August und selten sind Titel so perfekt zwischen Kreativität, das Buch beschreibend und zeigend, wie genial die Autorin eigentlich ist!FazitAuch wenn ich am Ende des zweiten Bandes nicht so vor Begeisterung glühe, wie ich es bei Band 1 tat, bin ich mit dieser Fortsetzung doch zufrieden. Ich glaube ich habe selten einen Folgeband so sehr mit dem Vorgänger verglichen, wie hier. Aber für mich drängt sich das irgendwie auf...Schlussendlich lohnt sich Holmes & ich - Unter Verrätern aber definitiv, wenn man das erste Buch der Trilogie gelesen hat, denn allein Schreibstil und Charakterentwicklung bringen so viel Lesespaß, Spannung und Mehrwert!

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  • Holmes & Ich - Unter Verrätern

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Kleine8310

    17. July 2017 um 20:09

    "Holmes & Ich - Unter Verrätern" ist der zweite Band der "Holmes & Ich" - Buchreihe von der Autorin Brittany Cavallaro. Nachdem mir der Auftaktband der Reihe richtig gut gefallen hatte, war für mich ganz klar, dass ich auf jeden Fall auch zum zweiten Teil der Reihe greifen werde. Gesagt, getan und hier verrate ich euch nun, wie es mir gefallen hat.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Jamie Watson und Charlotte Holmes. Nachdem die beiden erst vor kurzem einen gefährlichen Fall gelöst haben, freut sich besonders Jamie auf die anstehenden Ferien. Die freien Tage verbringen die beiden gemeinsam zunächst bei Jamie's Familie und schließlich für einige Zeit auf dem englischen Landsitz der Familie Holmes. Jamie hat dort nicht nur mit der noblen Umgebung zu kämpfen und merkt schnell, dass Charlotte nicht die einzige ist, die in ihrer Familie Geheimnisse verbirgt.    Als kurze Zeit darauf Charlotte's Onkel Leander spurlos verschwindet ist dies für die beiden eine willkommene Abwechslung von dem Gefühlschaos, dass sich mehr und mehr zwischen ihnen entwickelt. Doch damit nicht genug, denn als sie Leander's Spuren folgen führt sie dies nach Berlin und zu August Moriarty, Charlotte's erster großen Liebe ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von Brittany Cavallaro hat mich auch in diesem zweiten Band komplett überzeugt, da das Buch flüssig zu lesen ist, die Autorin aber daneben auch mit bildhaften und nicht zu einfach gehaltenen Beschreibungen überzeugen konnte. Da die Handlung des ersten Bandes komplett in sich abgeschlossen war, war ich besonders neugierig mit welchem Fall oder welchen Fällen es Jamie Watson und Charlotte Holmes in diesem Teil der Reihe zu tun bekommen würden.    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ich mag beide Charaktere gerne, aber in dieser Geschichte hatte ich auch manchmal meine Probleme mit ihnen. Besonders die Liebesgeschichte hatte mir ein paar zu oft wiederholte Ansätze, die manchmal ein wenig langatmig auf mich wirkten und auch nicht immer nachvollziehbar waren. Facettenreich war jede und jeder Charaktere in diesem Buch, nicht nur die Protagonisten - auch die Nebencharaktere werden mir sicherlich länger im Gedächtnis bleiben.    Der Kriminalfall war nicht ganz so spannend, wie die actionlastige Handlung im ersten Teil, aber er glänzte, für mich, durch die verschiedenen losen Fäden, die mich miträtseln liessen und erst ganz am Ende in eine völlig überraschende Auflösung mündeten! Das Finale bietet Action, Emotionen und Überraschungen, aber leider ist es teilweise offen gehalten und ein Handlungsstrang endete in einem fiesen Cliffhanger. Ich hoffe jedenfalls darauf, dass bald ein dritter Band folgt, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht mit Jamie und Charlotte.   Positiv:  * flüssiger und bildhafter Schreibstil * tolle Atmosphäre * facettenreiche Charaktere * raffiniert verwobene Handlungsstränge mit überraschender Auflösung   Negativ:  * die Liebesgeschichten Anteile wurden sehr oft wiederholt und wirkten oftmals     etwas langatmig   "Holmes & Ich - Unter Verrätern" ist ein guter Jugendkrimi, mit einer tollen Atmosphäre und zwei ganz besonderen Protagonisten. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und freue mich auf Band 3!

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  • Wie löst man ein Beziehungsrätsel?

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Eternity

    05. July 2017 um 20:05

    Nach Band I war ich recht angetan von der Vorstellung eines jungen Teenager-Homes in weiblicher Form. Watson, ebenfalls in seinen jungen Jahren, natürlich stets an ihrer Seite. Dass es zwischen cleverem Mädchen und treuem Jungen knistern könnte, ist selbstredend. Doch kann Charlotte Holmes, die wie ihr Urururopa, der Meisterdetektiv Sherlock Holmes, nicht gerade die emotionalste und gefühlvollste Person ist, sich auf eine innige, intime Beziehung einlassen? Diese Frage steht in Band II absolut im Vordergrund. Was ja auch ok ist, aber so ging der richtige Fall, um den es ja eigentlich geht, ein bisschen verloren. Das fand ich etwas schade. Denn besonders Beziehungsfragen klären sich ja nicht immer an einem Tag.Naja...

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  • LL rezensiert

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    lenasbuecherwelt

    26. June 2017 um 17:03

    Obwohl ich nicht der größte Sherlock Fan bin, musste ich nach Band 1 unbedingt zu „Unter Verrätern“ greifen. Und was soll ich sagen – auch mit diesem Band hat die Autorin mich wieder begeistern können! Da das Buch sofort beginnt und sich nicht lange mit Erklärungen aufhält, wurde ich erst einmal ins kalte Wasser geworfen, wusste ich doch nicht mehr alles aus Band 1. Doch nach einigen Kapiteln war ich dann wieder richtig in der Geschichte drin und genoss das Lesen. Watson – oder auch Jamie – erzählt die meiste Zeit der Geschichte vom aktuellen Geschehen. Er ist ein Protagonist, den man einfach mögen muss. Während er eindeutig die Rolle des Sympathieträgers übernimmt, bleibt Charlotte Holmes unnahbar, kalt und ein bisschen „kaputt“. Es ist nicht ganz so einfach und leicht, mit ihr zu Recht zu kommen, dafür aber umso spannender! Und ihre Auffassungsgabe ist natürlich wieder beeindruckend… Es stimmt, in Band 2 liegt der Fokus deutlich auf der Beziehung zwischen Holmes & Watson, was teilweise etwas anstrengend war, gab es doch immer ein ständiges Hin und her zwischen den beiden. Dennoch, es gab auch viele witzige Momente, Wortgefechte, bei denen ich an den Seiten geklebt habe, und viele Funken, die zwischen den beiden sprühten. Natürlich kommt auch der Kriminalfall nicht zu kurz und es geht ans Rätsel raten und ermitteln. „Unter Verrätern“  ist eine Geschichte mit erstklassigen Wortgefechten, spannenden Charakteren und einer mitreißenden Handlung. Die Reihe kann sich sehen lassen!

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  • Schreibstil & Charaktere machen süchtig - ein Lesemuss für alle Hobbydetektive und Holmes-Fans!

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Tini_S

    23. June 2017 um 20:56

    Meine Meinung: Kennt ihr ihn schon, den pink-schwarz-weißen Jugendkrimi für Holmes-Fans, in dem Sherlock ein Mädchen ist? Ich fand das Cover damals schon so außergewöhnlich und bin außerdem ein großer Fan des berühmten Detektivs, deshalb musste ich Band 1 „Holmes und ich – Die Morde von Sherringford“ unbedingt lesen! Er überzeugte mich mit besonderen Charakteren und dem holmestypischen Charme (siehe auch Lese-Logbuch August 2016), aber habe ich in Band 2 eine würdige Fortsetzung gefunden? Das Cover, ganz im Stil von Band 1, sticht schon aus der Masse heraus und genauso tut es die Geschichte. Die ganze Aufmachung finde ich sehr gelungen: Am Anfang des Buches ist ein Familien-Stammbaum der Moriartys und Holmes‘ abgedruckt, der passend von Charlotte Holmes kommentiert wurde. Das hat schon für ein Grinsen gesorgt und mir gleich den passenden Einstieg beschert. Besonders der Schreibstil hat mich beeindruckt: Flüssig und dennoch anspruchsvoll, sodass ich sofort in Jamie Watsons Gedanken eingetaucht bin. Mit ihm konnte ich mich wieder perfekt identifizieren. Während er der Sympathieträger ist, ist Charlotte eindeutig die kompliziertere Persönlichkeit. Distanziert und extrovertiert, ist sie aber gerade deswegen auch ein sehr interessanter Charakter. Ich habe versucht, sie zu durchschauen und ihre nächsten Handlungen vorauszusehen, und das macht einen großen Reiz der Geschichte aus. Ich hatte von anderen Rezensenten gelesen, dass es ihnen zu viel um die Beziehung zwischen Jamie und Charlotte ging und der Krimifall deshalb zu kurz kam. Ich fand es aber genau richtig so, denn das Zwischenmenschliche und der komplizierte Beziehungsstatus geben dem Ganzen erst die gewisse Würze. Die Wortgefechte, das Knistern zwischen den Beiden, die Herzklopfmomente, andauernd geht es einen Schritt vor und zwei zurück … Das alles hat mich fasziniert und ich konnte nicht genug davon bekommen. *hach* Den Schauplatz Berlin fand ich besonders genial. Es war unterhaltsam, meine Heimatstadt mal aus anderer Sicht wahrzunehmen und in die verrückte Künstlerszene einzutauchen. Die Undercoveraktionen, Verkleidungen und Co. unseres Ermittlerduos sorgen für Kurzweil und ich wollte das Buch nicht zur Seite legen. Je näher ich dem Showdown kam, desto schneller blätterte ich die Seiten um. Ein Wunder, dass sie nicht Feuer fingen! :D Ein besonderes Schmankerl sind die Kapitel aus Charlottes Sicht. Ihre nüchtern-analytische Erzählstimme (Sheldon Cooper lässt grüßen ^^) ist eine gelungene Abwechslung und starker Kontrast zu Jamies gefühlsbetonterer Stimme. Ich habe zu jeder Zeit mit den Beiden mitgefiebert und gelitten und das zeigt, wie intensiv sich die Autorin mit ihren Charakteren auseinandergesetzt hat. Beide Daumen hoch, denn sowas will ich unbedingt öfter lesen! Zwei kleine Kritikpunkte muss ich allerdings doch noch anbringen: Das Miträtseln war nicht so möglich, wie ich es gerne gehabt hätte, da es nur wenige Verdächtige gab. Das Ende war außerdem etwas verwirrend und überhastet, ich hätte mir mehr Aufklärung über die Hintergründe gewünscht. Ein paar Fragezeichen bleiben zurück, was wahrscheinlich gewollt ist, um die Spannung auf Teil 3 zu erhöhen. Und was soll ich sagen: Es funktioniert! :D Ich kann die Fortsetzung kaum noch erwarten und hoffe, sie erscheint bald …Fazit: Ich liebe die Charaktere und habe Jamie und Charlotte in mein Herz geschlossen. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, sehen diese aber ein und versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Brittany Cavallaro hat sich weiterentwickelt und ihr Schreibstil ist ein Traum: Gleichzeitig anspruchsvoll und trotzdem rasant zu lesen – ich war mittendrin statt nur dabei! Damit ist der zweite Band sogar noch besser als der erste und ich kann ihn allen Hobbydetektiven unter euch wärmstens empfehlen! Wenn ihr außerdem auf Herzklopfmomente und außergewöhnliche Charaktere steht, seid ihr bei Jamie und Charlotte an der richtigen Adresse. Der sarkastische Humor und holmestypische Charme sind dann noch die Kirsche auf der Sahne! :)

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  • Band 2 – bleibt für mich deutlich hinter Band 1 zurück…

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Normal-ist-langweilig

    17. June 2017 um 18:58

    Meine Meinung: Band 1 hat mir unheimlich gut gefallen! Was für eine Spannung, was für Diskussionen und Schlagabtausche, was für Verstrickungen, Überraschungen und Rätseln. Aus diesen vielen Gründen bin ich natürlich mit einer sehr hohen Erwartung ans Lesen von Band 2 gegangen. Band 2 beginnt direkt, ohne Umschweife und kaum Wiederholungen. Ich fühlte mich erstmal ins kalte Wasser geworfen, da ich mich nicht mehr an alle Details aus Band 1 erinnern konnte. Im Laufe des Lesens kamen die Erinnerungen zwar teilweise zurück, aber ein paar Auffrischungen wären toll gewesen. In Band 1 fand ich die Figur „Holmes“ unter anderem enorm spannend, weil sie eben ein wenig „kaputt“ ist und dies die Geschichte spannend gemacht und vorangetrieben hat. Leider wurde Band 2 durch dieses teils merkwürdige, nicht nachvollziehbare, Verhalten eher langatmig und träge. Watson hat mir streckenweise sehr leid getan, da er nicht wusste, wie ihm passiert und woran er ist! Für mich hat sie ihn wie ein Fisch zappeln lassen und wenn ihr danach war, hat sie sich mit ihm abgegeben. Holmes wurde mir im Laufe des Lesens leider immer unsympathischer, auch wenn ihre Auffassungsgabe und auch ihre Kombinationsgabe der Wahnsinn sind! Das Ende konnte mich dann doch ein wenig besänftigen, da ich zwar in diese Richtung gedacht habe, aber nicht das volle Ausmaß begriffen hatte! Hier war ich doch erstaunt, war sich die Autorin ausgedacht hatte und dass auch einiges, was mich beim Lesen gestört hat, tatsächlich einen Sinn hatte! (trotzdem hat es mich gestört, da eher ermüdend bzw. langweilig) Band 2 ist leider für mich deutlich schwächer als Band 1, kaum spannend, da der Fokus lange Zeit auf den Beziehungsproblemen von Holmes und Watson und auf den Problemen, die durch die Familienproblematik entstanden sind, liegt. Zur Zeit wüsste ich nicht, ob ich zu einem weiteren Band der beiden Ermittler greifen würde.

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  • Tolle Fortsetzung

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Bjjordison

    17. June 2017 um 07:00

    Endlich ist der zweite Teil von „Holmes & ich“ zu haben und da ich schon vom Vorgänger begeistert war, wollte ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Eigentlich wollten die beiden nur einige Zeit auf dem Landsitz der Familie Holmes verbringen, als plötzlich Charlottes Onkel verschwindet. So haben die beiden endlich was zu tun und begeben sich auf die Suche von ihm…. Auch dieses Buch hat mich wieder richtig begeistern können, denn ich fand, dass die Beschreibung der Suche und der dazugehörigen Detektivarbeit einfach klasse ist. Das hat mich irgendwie fasziniert und es war einfach gelungen. Dieses Mal wurde auch das Zwischenmenschliche von Jamie und Charlotte mehr erwähnt, wie im Vorgänger, und ich fand auch diese Abschnitte toll. Man merkt, wie Jamie von Charlotte fasziniert ist und irgendwie in ihrem Bann steht, denn sie hat eine unterhaltsame Familie, die diverse Macken hat und auch selber hat sie doch auch so einige Eigenheiten, die Jamie in ihren Bann ziehen. Das Ende hat mir gut gefallen, obwohl es dann doch etwas flott gekommen ist. Bis man als Leser, allerdings dort angelangt ist, gibt es viele interessante und spannende Ereignisse, die sehr unterhaltsam sind. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch die Bösewichte haben mich begeistert. Fand ich eigentlich recht toll gezeichnet. Schön fand ich, wie die Autorin, die Teamarbeit von Charlotte und Jamie beschrieben hat, hat absolut gepasst. Die Schreibweise hat mir gut gefallen, denn ich fand die Geschichte lässt sich gut und angenehm lesen. Der Aufbau des Plots konnte mich begeistern. Das Cover hat mir gut gefallen und ich finde, dass es gut zum Vorgänger passt. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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  • Endlich ermitteln Holmes & Watson wieder!

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    TineKalisch

    26. May 2017 um 23:28

    Holmes & ich – Unter Verrätern, ist der zweite Teil um die beiden Jugendlichen Charlotte Holmes und Jamie Watson, den echten Nachfahren des berühmten Detektivduos. Inhalt: Charlotte und Jamie verbringen ihre Ferien in England auf dem Anwesen der Holmes. Doch noch bevor sie wirklich anfangen können sich zu langweilen, verschwindet Charlottes Onkel Leander. Die Spur führt nach Berlin, wo er zuletzt einen Kunstfälscherring infiltriert hatte. Während die Situation zwischen den beiden Jungdetektiven sowie schon angespannt ist, tritt plötzlich ein alter Bekannter Charlottes auf den Plan: August Moriarty. Können sie ihm trauen? Meinung:Knapp ein Jahr, nach dem ersten Teil, habe ich auf diese Fortsetzung hin gefiebert! Die Handlung beginnt nur kurz nach dem letzten Band und ich war sehr schnell wieder in den beiden Charakteren drin. Da die Geschichte, größtenteils, von Jamie erzählt wird bekommt man einen recht romantischen Eindruck von Charlotte. Ein Großteil der Story dreht sich in diesem Band, um die Beziehung der Beiden. Charlotte ist, wie ihr berühmter Vorfahre, eine intelligente, talentierte und unkonventionelle Person. Sie ist einfach spannend, eine tickende Zeitbombe, unvorhersehbar. Die Faszination, die Jamie bei ihr verspürt, konnte ich gut nachvollziehen. Mit einem Drogenproblem und einer seltsamen Familie, scheint sie ständig an einem Abgrund zu wandeln, von dem nur Watson sie noch zurückziehen kann. Jamie versucht ihr Genie zu begreifen und möchte auch selbst etwas zu den Ermittlungsarbeiten beitragen. Dabei profitiert er auch von den Erfahrungen seines Vaters mit Leander. So wirklich steigt er meist jedoch nicht hinter das „große Ganze“ und muss sich auf Charlotte verlassen.Zusammen bilden sie ein tolles Team, welches in diesem Buch oft sehr hart auf die Probe gestellt wird. Der Schluss war mir dann leider etwas zu schnell, sodass sich bei mir nun noch viele unbeantwortete Fragen häufen, welche hoffentlich im nächsten Band noch beantwortet werden. So fehlt dem Ende irgendwie etwas, es ist nicht ganz rund.Fazit:Spannung und tolle Charaktere – ein echtes Sherlock Holmes Feeling – ist garantiert. Dazu kommt eine ungewöhnliche Beziehung der Protagonisten, sowie ein rätselhafter und sehr persönlicher Fall. 4,5 Sterne – ich kann den nächsten Teil kaum erwarten! 

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  • Holmes & Ich

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    Shiro_91

    25. May 2017 um 14:43

    Der Vorgänger die Morde von Sherringford hat mir schon sehr gut gefallen und die Idee, Nachfahren des wohl berühmtesten Duos, in ihre Fußstapfen treten zu lassen ist sehr gut Umgesetzt. Obwohl einige der Eigenarten übernommen wurden, haben beide Charakter, sowohl Charlotte als auch Jamie, ihre ganz eigenen Verschrobenheiten die sie sympatisch machen und man nicht mehr genug von ihnen bekommen kann. In diesem Buch jedoch gibt es einige Momente in denen man mehr von ihrer Persönlichkeit, ihren Ängsten, ihrer Beziehung zueinander und ihren Gefühlen. Neben der eigentlichen Suche nach ihrem Onkel, der plötzlich auf mysteriöse Weise verschwindet, haben sie auch untereinander viele Probleme zu lösen.Wie so oft, stellt sich im Verlaufe der Story immer wieder die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann und wem nicht. Dennoch muss ich sagen, das obwohl nicht das detektivische und die Ermittlungen von Charlotte und Jamie im Vordergrund stehen, hat es mir gefallen. Man lernt viel die Beiden besser kennen und auch ihre Sicht auf ihre Beziehung zueinander.Da man als Leser nicht wirklich weiß, zu wem man halten soll, empfiehlt es sich, beide Seiten (auch wenn das Buch eher aus Jamies Sicht erzählt wird) anzuhören bzw. zu lesen. Ebenso spannend wie die Verbindung zwischen Watson und Holmes ist auch die Ermittlung im Falle Charlotte's verschwundenem Onkel. Diesmal zieht es die Beiden nach Berlin, in der hiesigen Kunstszene machen sich die Beiden auf die Suche und wollen einen Kunstfälscherring infiltrieren und eine Spur finden. Eine aufregende Jagd beginnt, die sowohl voller Gefühle als auch mit spannenden Elementen und Nervenkitzel ausgestattet ist.Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Band flüssig und sehr angenehm zu lesen. Keine unnötigen Verstrickungen oder plötzliche Szenenwechsel, die einen im Lesefluss stört oder gar ablenkend sind. Mit einem leichten Hang zu Dramatik und Wortgefechte, die nicht immer aber des Öfteren zum schmunzeln und verzweifeln bringen, aber alles im positiven Sinne. Ich jedenfalls habe die Momente mit den Beiden genossen und hoffe, das es nicht bei diesen zwei Bücher bleiben wird. 

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