Brom Der Kinderdieb

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Inhaltsangabe zu „Der Kinderdieb“ von Brom

Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr …

'Brom hat mit "Der Kinderdieb" ein Meisterwerk der phantastischen Literatur erschaffen! Er mischt gekonnt das Grundgerüst der Peter-Pan-Geschichte mit Mythen aus verschiedenen Kulturen und einer Prise "Herr der Fliegen". Der ideale Buchtipp für jeden Fantasy-Horror-Fan.' Virus

Großartig! Fantastisches Abenteuer, viel blutiger als das Original, aber mit gebauso unvergleichlichen Charakteren.

— Buchperlenblog

Eine spannende und schaurige Geschichte!

— WinterfellNeunDreiViertel

Eine erfrischende Variante des Klassikers "Peter Pan".

— jessikrimskrams

Wundervoll fantasievoll und düster.

— Mokik1709

Tja. Das war enttäuschend. Es war nicht annähernd so gruselig und düster wie erhofft. Dabei war der Anfang so gut!

— Ywikiwi

Zum Abtauchen in eine magische Welt. Kriegerisch und brutal. Fast so gut wie ein Psycho-Thriller der Bestseller Liste.

— HonyPuppe

Der Hammer <3

— pamsu

Einfach umwerfend! Definitiv ein must-read :)

— MosquitoDiao

Düstere Peter Pan Interpretation, die definitiv nicht in die Hände von Kindern gehört.

— Virginy

Tolle Idee! Ein wahres Märchen für Erwachsene. =)

— AugeNaseMund83

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Eine tolle Geschichte mit schrulligen Charaktere, die man lieben muss :)

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    Der Kinderdieb

    Buchperlenblog

    13. December 2017 um 14:13

    "Ein ewiger Widerspruch, dachte Tanngnost. In einem Moment ist er ein kaltblütiger Mörder und dann wieder ein gefühlvoller kleiner Junge, ein ewiger Optimist, obwohl sein ganzes Leben eine einzige Tragödie war. Aber das ist natürlich sein besonderer Zauber. Das ist es, was die Kinder zu ihm hinzieht, was dafür sorgt, dass sie ihn trotz all dieser Widersprüche lieben." (S. 328) Inhalt Ein Junge mit goldenen Augen streicht durch das nächtliche New York, auf der Suche nach … Ja, nach was? Nach verlorenen Kinderseelen. Er hilft den Missverstandenen, den Einsamen und den verletzten Kindern, und bringt sie in seine Welt, durch den schrecklichen Nebel in das noch schrecklichere Avalon. Willkommen in Nimmerland, meine Freunde. Rezension Ich sagte es bereits, Peter Pan ist eine Geschichte, die mich seit jeher begeistert. Mit Der Kinderdieb ist Brom ein Paukenschlag gelungen, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Es ist Nimmerland, und es ist es eben doch nicht mehr. Die Geschichte um Peter und seine Teufel ist keine einfache Nacherzählung des Originals von James M. Barrie. Vielmehr ist es ein neuer Ansatz mit alten Schrecken, blutigen Taten und großer phantastischer Vielfalt. Peter, ein Kind eines Menschlings und eines Waldgeistes, ist in keiner der beiden Welten wirklich willkommen. Er verdient sich einen Platz im Feenreich Avalon, indem er der dortigen Herrscherin Modron treu zur Seite steht. Menschlinge haben Avalon entdeckt und sich dort niedergelassen, doch die Magie des Ortes machte aus ihnen Dämonen, die mit den Jahren nur umso grausamer wüten. Feen, Elfen, Hexen und Waldgeister kämpfen Seite an Seite, doch der Feind kann nicht zurückgedrängt werden und langsam aber sicher stirbt Avalon. Peter fängt Kinder aus der Welt der Menschen, die ihn in seinem Kampf unterstützen sollen. Einmal auf der Insel gibt es kein Zurück mehr für sie, und sie müssen sich beweisen, um in Peters Teufelsbande aufgenommen zu werden. Die Kämpfe sind blutig, nicht selten fliegen Gedärme durch die Luft. Niemand ist sicher, jeder kann sterben. Neben dem Kampf gegen die Eindringlinge, die nunmehr dreihundert Jahre auf der Insel verbringen, gibt es auch Streit zwischen Ulfger, dem Kriegsherrn der Elfen und Peter. So zersplittert der Zusammenhalt der magischen Wesen und schwächt sie. Brom schafft eine großartige Atmosphäre, mit deren Hilfe man sich selbst im Wald umher huschen sieht, in der man selbst goldene Augen dank der herrschenden Magie bekommt und bei der man bereit ist, sein Leben Peter und Modron, seiner Dame, zu widmen. Fanatischer Glauben und Missverständnisse, die Unfähigkeit zum Reden, das alles begünstigt den Konflikt auf der Insel. Jeder hat seine Geschichte, und irgendwie wirken mit der Zeit manche Bösewichte gar nicht mehr so schlimm, irgendwann versteht man ihre eigenen Wünsche, irgendwann .. ja, irgendwann stellt man sogar Peter in Frage. So grausam und brutal dieses neue Nimmerland auch erscheint, man entdeckt doch vieles, dass an das Original erinnert. Peters Charakter ist ebenso halsstarrig, egoistisch, verspielt und frech wie eh und je. Was er sich in den Kopf gesetzt hat, wird getan, egal welche Konsequenzen das bedeutet. Er will geliebt werden, er duldet keinen Ungehorsam. Modron, den Geist des Wassers, bezeichnet er immer als seine Dame. Den gleichen Ausdruck benutzt Peter Pan in Barries Original für Wendys Mutter. Und Modron bedeutet tatsächlich nichts anderes als Mutter auf walisisch. Auch andere keltische Einflüsse finden sich in Broms Erzählung wieder; so findet man in Tanngnost, dem ziegenähnlichen Troll, eine der Ziegen, die Thors Streitwagen durch den Himmel zogen. Mutter. Das ist das zentrale Thema in Peter Pan, das ist, weshalb Peter Wendy nach Nimmerland holte, und das ist auch, warum Peter all die Kinder nach Avalon bringt, um zu kämpfen. Brom zeichnet eine Geschichte entlang des roten Fadens und spinnt ein großes Abenteuer um die alles beherrschende Liebe zur Mutterfigur, zu Modron. Fazit Der Kinderdieb ist eine fantastische Adaption des Kinderbuchklassikers Peter Pan. Alte Elemente wurden mit Neuen vermischt und in einer eigenständigen Version verpackt. Der packende Erzählstil lässt kaum Platz zum Luftholen, man fiebert beständig mit Peter und seinen Teufeln mit, hofft und bangt, erschrickt und stirbt tausend Tode dabei. Der Verzicht auf jegliche Liebelei, außer der vielleicht wichtigsten zu einer Mutterfigur, macht das Buch besonders für Leser interessant, die große Abenteuer ohne Ablenkungen bevorzugen. Für mich ganz klar ein absolutes Lesehighlight! Bewertung im Detail Idee ★★★★★ ( 5 / 5 ) Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 ) Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 ) Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 ) Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 ) = 5.0 ★★★★★

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    • 5
  • Peter Pan für Erwachsene

    Der Kinderdieb

    shaim

    04. October 2017 um 17:29

    Peter streift durch New York und ist auf der Suche nach Kindern, die misshandelt werden oder aus sonstigen schlechten Verhältnissen stammend, Hilfe brauchen. Diese rettet er und führt sie in sein magisches Reich Avalon, hoffend, dass die Kinder noch nicht zu alt sind...Denn Peter braucht sie, um sein Reich vor dem Untergang zu retten. Dabei verspricht er ihnen Abenteuer und Spiele, doch Peter versteht darunter etwas ganz Anderes, als die Kinder erwarten...Wer hier eine bunte Geschichte mit einem lustigen Peter a la Disney erwartet, wird enttäuscht. Der Peter in "Der Kinderdieb" ist grausam, hinterhältig und nur darauf bedacht sein Ziel zu erreichen...das Überleben von Avalon und die Vernichtung der Menschfresser, die das Reich langsam zerstören. Das Buch ist eindeutig für Erwachsene, düster und teilweise sehr blutrünstig geschrieben.Brom schafft es den Leser in eine phantastische Welt zu entführen, in denen es vor zahlreichen Wesen aller Art nur so wimmelt. Der Autor beschreibt Avalon so umfangreich und detailiert, dass der Leser das Gefühl hat selbst in Avalon zu sein (was teilweise sehr beunruhigend sein kann) und dementsprechend mit den Charakteren und ihren Abenteuern mitfiebert.Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Man erfährt viel über die Geschichte hinter einem Charakter, so dass man sich gut in die jeweilige Person hineinversetzen kann und seine/ ihre Beweggründe verstehen bzw. zumindest nachvollziehen kann. Ein tolles Buch für Alle, die es düster, phantastisch und blutrünstig mögen.

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  • Der Kinderdieb

    Der Kinderdieb

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 14:31

    Diese Geschichte ist richtig gut. Die Geschichte von Peter Pan begeistert schon lange Kinderherzen, aber hier haben wir etwas das eher für Erwachsene bestimmt ist. Die ganze Geschichte wird ins Horror-Genre gelegt, wobei der Autor sich an Punkten der originalen Geschichte orientiert, die eigentlich schon sehr gruselig sind, aber Kindern wahrscheinlich eher weniger auffallen würde. Das ganze wird dann auch in einem Nachwort erklärt. Alles von Anfang bis Ende hatte mich gefesselt und die Charaktere waren wirklich gut gemacht und nachvollziehbar. Hier und da ging mir Peters Abneigung gegen Erwachsene ein wenig auf die Nerven, weil mir die Logik dahinter nicht gefallen hat. Immerhin scheint die einzige Trennung zwischen Kindern und Erwachsenen die körperlichen Veränderungen in der Pubertät zu sein, welche Peter als einen Geruch wahrnimmt. Alle Kinder sind schon so lange am Leben, dass sie durch ihre große Erfahrung meiner Meinung nach schon als Erwachsene durchgehen können. Aber auch wenn mir die Logik dahinter nicht gefallen hat, war dieser Punkt an Peter authentisch und passte gut in die Story hinein. Das ist mehr ein persönlicher Meckerpunkt. Die gesamte Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nick und Peter erzählt. Am Anfang hat mir das richtig gut gefallen, weil man alles aus mehreren Blickwinkeln betrachten kann. Zum Ende hin wurde es für mich aber etwas anstrengend. Es war etwas schwierig sich dann immer wieder in den anderen hinein zu fühlen, besonders weil sie unterschiedliche Sichten auf die Sachen haben. Für den Lesefluss war das ein bisschen hinderlich, aber trotzdem noch interessant. Im Buch gibt es sehr viele Horror-Elemente, aber in eine gute Story verpackt, so dass es vielleicht auch etwas für Menschen ist die keine Fans des Genres sind.

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  • Mein persönliches Lieblingsbuch

    Der Kinderdieb

    Mokik1709

    15. June 2016 um 21:48

    Wer würde sich nicht freuen, wenn Peter Pan an dein Fenster klopft und dich mit ins Nimmerland nehmen will. Hier hören die Parallelen mit dem freundlichen Tunichtgut der gegen Kapitän Hook kämpft auch schon auf. Dieser Peter entführt Kinder aus ihrer, zugegebenermaßen, kaputten Familie und führt sie durch einen Nebel in sein Reich, wo sie einem ganz bestimmten Zweck dienen sollen. Und betet, dass sie nicht schon zu alt sind.Warum dieses Buch mein Lieblingsbuch ist, liegt wohl daran, dass es eine wunderschöne Fantasiewelt beschreibt mit außergewöhnlichen Geschöpfen. Es hat allerdings von Anfang an einen bitteren Beigeschmack. Die Kinder, die Peter entführt, haben alle keine schöne Vergangenheit und auch diese wunderschöne Welt, ist, wie sich später herausstellt, unweigerlich dem Untergang geweiht. Es ist sozusagen ein Buch für erwachsengewordene Kinder. Hast du einmal angefangen zu lesen,  lässt es dich nicht mehr los. Man taucht ein in Peters Reich, erfährt ein bisschen von seiner Vergangenheit und hofft bis zum Schluss, dass diese letzte fantastische Welt doch nicht zerstört werden möge.Ich persönlich könnte "Der Kinderdieb" immer wieder lesen, da es genau die richtige Mischung aus Fantasy und Thriller hat.Zudem gibt es  im Roman noch ein paar Seiten mit wunderschöner Kunst.Einfach ein Buch, das zum Träumen anregt. 

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    • 2
  • Peter will spielen

    Der Kinderdieb

    Raven

    12. May 2016 um 01:33

    Der Kinderdieb von Brom ist 664 Seiten lang und im Hardcover- sowie Taschenbuchformat erschienen.Peter ist auf der Suche nach verzweifelten Kindern, die er mitnehmen kann in seine Welt. Doch dort hausen die Menschenfresser und andere unglaubliche Gefahren. Das hat er wissentlich verschwiegen. Er will doch nur spielen und nebenbei sein Reich retten!Der Kinderdieb ist ein unglaublich gutes Märchen für Erwachsene. Die Illustrationen von Brom sind wunderschön und der Schreibstil von Anfang an fesselnd. Eine spannende Szene wechselt sich mit der nächsten ab. Dabei wird an Brutalität und harten, heftigen Szenen nicht gespart.  Das Buch ist nichts für zarte Gemüter.  Unsere verkommene Welt ist realistisch widergegeben und die einzelnen Schicksale und Szenen regen zum Nachdenken an. Man erlebt aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschehnisse. Das komplette Buch ist rasant, spannend und sehr fantasievoll geschrieben. Viele Wesen und Schauplätze wurden aus alten Mythen und Sagen übernommen und wir erleben ein Märchen wie sie früher geschrieben wurden. Nicht für Kinder, sondern grausam und hart wie das Leben selbst und mit epischen Kampfszenen, die Brom als Autor besonders toll ausschmückt. Ich wollte das dieses Buch niemals endet. Die Welt, die Wesen, die Kinder, die Geschichten, einfach Alles hat mich überwältigt, in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Es lässt mich immer noch nicht los und es hat mich verändert, ist ein Teil von mir geworden. Genau das macht ein sehr gutes Buch aus. Ich war teilweise absolut geschockt und traurig, aber alles ist stimmig und man giert nach mehr. Peter will spielen und wenn er nicht gestorben ist, dann spielt er noch heute!Fazit: Wunderschöne Illustrationen und ein sehr spannendes, fantasievolles, hartes, brutales Märchen, welches einen nicht mehr loslässt, zum Nachdenken anregt und in seinen Bann zieht.Absolut empfehlenswert!

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  • Blut.. Mord.. Märchen.. und Fabelwesen.. SUPER.

    Der Kinderdieb

    HonyPuppe

    23. February 2016 um 21:16

    Die Story: Der Kinderdieb von (Gerald) Brom, erschienen 2010 im PAN-Verlag, handelt von einem Jungen, der Kinder und Jugendliche mit Problemen in seine eigene Welt entführt. In dieser Nacht war es wieder soweit; er würde erneut kommen und sie vergewaltigen. Das geht schon so, seit sie Brüste bekommen hat. Und seitdem ihre Mutter sich umgebracht hat ist es nur noch schlimmer geworden. Er war schon in ihrem Zimmer, war dabei sich ausziehen und sich über sie zu legen, doch da kam er. Ein Junge. Ein Junge der sie rettete. Er wollte, dass sie mit ihm floh, er würde sie in eine andere Welt bringen. Eine Welt in der es keine Erwachsenen gibt die ihr wehtun können. Sie folgte ihm, denn sie hatte nichts zu verlieren. Peter ist ein Dieb. Ein Kinderdieb um genau zu sein. Er wandert umher um Kinder und Jugendliche zu finden. Ausreißer. Ausreißer die jeden Tag mit Problemen zu kämpfen haben und fliehen wollen. Bei seiner Suche nach einem weiteren Ausreißer wird er auf Nick aufmerksam. Nick ist mit seiner Mutter nach dem Tod seines Vaters nach Brooklyn gezogen und hasst es. Er hat keine Freunde und zu allem Übel ist da auch noch Marko. Er wohnt bei ihnen zur Untermiete und ist, um es kurz zu fassen, ein riesen Arschloch. Er und seine Kumpel machen Nick das Leben zur Hölle und seine Mutter unternimmt nichts dagegen. Als Nick bei seiner Flucht von Markos Freunden aufgehalten wird, eilt Peter ihm zu Hilfe. Das ist die Gelegenheit für Peter, Nick davon zu überzeugen mit ihm zu kommen. Mit in den Nebel. Allerdings muss er freiwillig mitkommen, denn der Nebel mag es nicht, wenn jemand dazu gezwungen wird. Sie machten sich also beide auf den Weg durch den Nebel, der nach Avalon führt. Doch im Nebel verbirgt sich so manche Gefahr, von der Peter nichts erwähnte. Tote. Überall lagen die Überreste von toten Kindern. Außerdem tauchen Nebelgeister auf, die Nick vom Weg abbringen wollen. Voller Angst schafft es Nick dennoch, Peter weiterhin zu folgen, sodass beide unversehrt dem Nebel entfliehen können. Doch auch außerhalb des Nebels lauern weitere Gefahren. Fleischfresser und sogenannte Barghests sind ihnen auf den Fersen. Doch auch ihnen können sie entkommen und sich endlich ausruhen. Als Nick in einen tiefen Schlaf fällt, überlässt Peter ihn den Teufeln. Er muss sich auf den Weg machen, zurück durch den Nebel, denn er muss noch mehr Kinder nach Avalon bringen. Meine Meinung: Eine fabelhafte und sehr spannende Geschichte die einen in eine magische, sehr düstere Welt entführt. Hier erlebt man Peter Pan nicht als den kleinen freundlichen Jungen, der Wendy und die anderen Kinder in eine schöne Welt „entführt“, sondern einen Peter der es liebt, zu töten. Was aus meiner Sicht ziemlich cool ist, da es so eine Form meines Lieblings-Buch-Genres annimmt; dem Thriller. Die ganze Story rund um Peters Vergangenheit und auch Gegenwart ist eine Art brutale Tragödie. Als Baby von der Familie als Dämon betitelt und verstoßen, gelangt er bald in eine für ihn neue magische Welt die ihm nicht nur schöne Dinge beschert. Was mir sehr gefällt ist, dass es in der Geschichte trotz einiger schönen Moment hauptsächlich ziemlich düster zugeht. Kein „In-der-magischen-Welt-ist-alles-schön-und-friedlich“-Getue. Außerdem sind die Illustrationen, die vom Autor selbst stammen, sehr genial. Sie haben meine eigene Vorstellung von den Charakteren und auch den Landschaften sehr gut untermalt und sind einfach verdammt gut gezeichnet. Insgesamt ist das Buch sehr flüssig geschrieben und lässt sich ohne Probleme durchweg lesen. Jedes Kapitel bringt neue Spannung mit sich und macht neugierig auf das Nächste.. und vor allem auf das Ende. Mein Fazit: Zum Abtauchen in eine magische Welt, wo es kriegerisch und äußerst brutal zugeht, in der Kinder gegen magische Kreaturen und andere Gestalten kämpfen, in der mehr Blut vergossen wird als in einem Psycho-Thriller der Bestseller Liste.. einfach perfekt geeignet. Wer auf Märchen und Fabeln steht, oder auch für Mord und andere Brutalitäten zu begeistern ist, der liegt bei dem Kinderdieb genau richtig. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich kann es wirklich nur empfehlen!

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  • Der Kinderdieb

    Der Kinderdieb

    Virginy

    01. January 2016 um 16:40

    Als Peter mit nur 7 Wochen zu laufen und reden anfängt, ist seine Familie schockiert. Während seine Mutter behauptet, er wäre ein Sohn des Waldgottes, halten ihn die anderen für ein Wechselbalg und wollen ihn so schnell wie möglich loswerden. Im Wald rettet ihn der Moosmensch Goll, wobei retten das falsche Wort ist, eigentlich will er ihn ja fressen, erkennt aber, das er Feenblut in sich trägt und das macht ihn ungenießbar, also zieht er ihn groß. Nachdem die Menschen Goll getötet haben und Peter ihnen nur knapp entwischt ist, gelangt er durch ein Portal nach Avalon, in seine neue Heimat, einer Welt voller Magie und mythischer Wesen. Die Dame des Sees und Herrscherin über Avalon nimmt ihn freundlich auf. Nach und nach muß Peter jedoch erkennen, dass auch Avalon keine Märchenwelt ist. Menschen sind mit Booten angekommen, die Magie hat sie verändert, ihr Blut geschwärzt. Sie rauben und brandschatzen, töten die Feenwesen, bald wird die geheime Insel vor ihrem Untergang stehen. Peter muß der Dame unbedingt helfen, sein Zuhause zu retten und so zieht er immer wieder in die Menschenwelt und holt sich von dort Kinder, Kinder, die kein gutes Leben führen, die mißhandelt werden und einfach nur wegwollen, er erzählt ihnen von seinem Land, in dem Kinder nicht altern, von Abenteuern und lustigen Spielen. Eigentlich lügt er die Kinder nicht an, er vergißt nur, ihnen etwas entscheidendes mitzuteilen, etwas, das den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmacht. Nick gerät im modernen New York in Peters Bann, eine Mutter hat an Marko, einen Drogenhändler untervermietet, seitdem ist sein gesamtes Leben den Bach runtergegangen. Peter hilft ihm auf der Flucht vor Markos Schergen und als er ihm einen Platz in seiner Bande anbietet, schlägt Nick ein. Natürlich glaubt er nicht an den Zauber, wird aber schon bald eines besseren belehrt und so landet er in Avalon, in einer düsteren und tödlichen Welt. Nick ist nicht das einzige Kind, Peter hat ein kleines Heer um sich geschart, alle vergöttern ihn, er aber will nur eins, zurück nach Hause... Brom liefert hier seine eigene Interpretation des Peter Pan Themas, eine düstere, blutige, die absolut nichts für Kinder ist. Er wird vergewaltigt, gefoltert, verstümmelt, literweise Blut vergossen und nicht alles ist, wie es scheint. Wer sind hier di Guten, wer die Bösen? Eine schwer zu beantwortende Frage... Mich jedenfalls hat "Der Kinderdieb" begeistert, erwähnt seien an dieser Stelle auch noch Broms liebevolle Zeichnungen. 4 von 5 Sternen für den modernen Peter Pan...   

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  • Der etwas andere Peter Pan

    Der Kinderdieb

    CoffeeToGo

    17. December 2015 um 15:21

    Peter lauert armen, misshandelten Kindern auf, die nichtsmehr zu verlieren haben. Erst gewinnt er ihr Vertrauen und dann versucht er sie in eine Parallelwelt namens Avalon zu führen. In Avalon lebt die Magie in Form von Feen, Elfen, Waldgeistern und vielem mehr. Ein wahres Paradies, geschaffen von einer Frau, die von allen nur die Dame genannt wird. Doch sie ist geschwächt und Avalon droht zu fallen. Aber da sind ja noch die Kinder, die in eine Welt geführt wurden, die grausamer ist, als alles wovon man je geträumt hat. Man wird sofort in den Bann der Geschichte gezogen, und ich habe bis zum Schluss einen unglaublichen Film vor meinen Augen gesehen und war fassungslos, als ich die letzte Seite zuende las. Brom hat einer fantastische neue Interpretation von dem Märchen Peter Pan geschaffen und es zusätzlich noch mit seinen wunderbaren Zeichnungen versehen. Wie gesagt, war ich von der ersten Seite an gefesselt, es ist eines der Bücher, bei denen man schon nach der ersten Seite weiß, dass es einfach umwerfend ist! Die Welt die Brom geschaffen hat, ist großartig. Die Charaktere haben Tiefe und man fühlt richtig mit, wenn jemandem Schreckliches widerfährt, was nicht gerade selten ist. Es wurde nie langweilig, da es voller Überraschungen und Wendungen steckt, kaum zu glauben, dass Brom das alles in 600 Seiten gesteckt hat. Alles läuft auf ein zum Teil schockierendem Ende hin, was sehr überraschend und viel zu schnell kam. Dazu muss man sagen, dass es eine sehr brutale Geschichte ist, Brom nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt Eingeweide und Blut nur so fliegen. Es passt zwar zur Geschichte, wirkt keinesfalls überflüssig, doch ich denke nicht, dass man es in die Sparte Jugendbuch stecken sollte, da selbst ich teilweise bei soviel Gewalt Schlucken musste. Ein Buch, welches ich von ganzem Herzen empfehle und was niemals hätte enden sollen.

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  • Rezension zu "Der Kinderdieb" von Brom

    Der Kinderdieb

    Chrissie007

    Leider hat mir dieses Buch so gar nicht zugesagt. Am Anfang habe ich noch gedacht: Oh, sehr nach meinem Geschmack, weil ich gerne Blutrünstiges lese, aber nach und nach hat mich die düstere Welt des Buches nur noch genervt. Nichts wurde irgendwie mal besser, alles war schlecht und auch die Zukunft sah düster aus. Ich habe es bis zu Seite 233 geschafft, dann musste ich das Buch leider abbrechen. Ich hätte gerne noch mehr aus der Vergangenheit des Kinderdiebes Peter erfahren, aber es ging nicht mehr. Schade.

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    • 2
  • Schaurig schön

    Der Kinderdieb

    FoxMulder

    30. July 2015 um 11:29

    Eine spannende Abwandlung der Peter Pan Geschichte. Das ist übrigens kein Kinderbuch. Ich habe synchron Hörbuch und Buch "gelesen". Das Hörbuch ist sehr zu empfehlen, der Sprecher macht fast ein Hörspiel aus dem Buch. Ein absolutes Erlebnis.

    • 3
  • "Begleitest du mich aus freien Stücken?"

    Der Kinderdieb

    Isbel

    28. March 2015 um 18:15

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, der Wendy und ihre Brüder nach Nimmerland führt und mit ihnen und seiner Bande Abenteuer erlebt. Weniger bekannt ist, dass Peter Pan nicht der nette, liebe Junge aus den Disney Filmen ist, sondern er in der ungeschönten original Ausgabe, hinterhältig, verschlagen und selbstsüchtig ist und dass er, wenn die Zahl der Verlorenen Jungs zu groß wird oder sie erwachsen werden, sie ausjätet. Und genau an diese Originalausgabe orientiert sich Brom bei seinem Buch Der Kinderdieb. Ich hatte ja schon Krampus gelesen und mich dabei in Broms Stil verliebt, weswegen ich überhaupt erst zu diesem Buch hier gekommen bin, aber dieses ist viel düsterer und grausamer. Peter ist jede Nacht auf der Suche nach Kindern. Kindern, die misshandelt werden, die von Zuhause abgehauen sind und auf sich selbst gestellt sind. Ihnen verspricht er, eine magische Welt voller Abenteuer und Spielen. Nur das Peter unter Abenteuer und Spiele etwas anderes versteht als die Kinder. Avalon, ein Zufluchtsort für alle magischen Wesen und durch einen Nebel vor unseren Augen versteckt, war einmal ein Paradies, doch die Fleischfresser zerstören Stück für Stück die Insel und ermorden jedes Lebewesen, was sie in ihre Finger bekommen. Peter will die Fleischfresser vernichten, um so Avalon und seine geliebte Dame vom See zu retten. Und dafür scheut er vor nix zurück. Auch nicht, wenn er dafür das Leben von Kindern aufs Spiel setzt. Die Kinder, die Peter "rettet" sind ihm treu ergeben und wie Nick, der neu nach Avalon kommt, feststellen muss, kann Kritik an Peter tödlich enden. Im Gegensatz zu den anderen durchschaut Nick nach und nach Peter und versucht ihm klar zu machen, dass Peter einer völlig falschen Moral verfallen ist. Doch Peter hört nicht und führt die Kinder, die in Avalon nicht älter werden und von denen einige schon über 100 Jahre leben und trainieren, in die alles entscheidende Schlacht. Wer schon andere Bücher von Brom gelesen hat, wird wissen, dass die Enden, nie so sind wie zumindest ich als Leser erhoffe und ohne viel verraten zu wollen, der Tod begleitet einen von Anfang bis Ende. Und nicht nur die "bösen" Fleischfresser sterben, sondern auch viele, die mir beim Lesen ans Herz gewachsen sind. Und wer hier böse und wer gut ist, ist auch eine Frage, die sich erst am Ende des Buches wirklich beantworten lässt.Ich empfehle dieses Buch jedem, der Lust auf eine gute, düstere Geschichte hat und vor detailreich geschilderten Morden nicht zurückschreckt.

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  • Wenn Peter Pan seine dunkle Seite zeigt...

    Der Kinderdieb

    Tintenklecks98

    19. October 2014 um 21:24

    Peter ist unermüdlich auf der Suche nach verzweifelten, missbrauchten, verlassenen Kindern. Er bietet ihnen einen Ort, an dem es keine Erwachsenen gibt, nur einzigartige Abenteuer. Einzige Voraussetzung: Sie müssen ihm aus freien Stücken folgen. Doch worin diese Abenteuer bestehen erfahren sie erst, wenn es längst zu spät ist...Schon nach wenigen Seiten kam mir das Buch vor, als wäre es eine Art dunkle Darstellung des Peter Pans. Und tatsächlich nimmt der Autor am Ende des Buches dazu Stellung.Ich bin ein totaler Fantasy Fan und mindestens ebenso detailverliebt. Diese Details liefert Der Kinderdieb definitiv, jedoch nicht nur in schönen Landschaftsbeschreibungen, sondern auch in blutrünstigen Kampf- und Mordszenen.Noch nie in meinem Leben habe ich so viele und ausführlichst beschriebene Morde gelesen wie hier.Diese Tatsache hat mich noch nicht mal gestört, aber der Fakt, dass Brom keine Scheu hat innerhalb weniger Zeilen einige seiner Hauptfiguren umzubringen, zu welchen man obgleich ihrer Härte und Abweisung eine Bindung aufgebaut hat, sodass ich mir die Textstellen zwecks Realisierung doppelt durchlesen musste, verwirrte mich mitunter.Zum Glück gibt es einen ganzen Haufen Teufel, wie Peter seine Zöglinge nennt.Auch das Ende kam mir sehr abgerissen und surreal vor, frei nach dem Motto "Schnell, mir gehen die Seiten aus".Die Idee, der Schreibstil, das Ambiente und die Details sind definitiv positiv anzurechnen; Umsetzung, Ende sowie einige Zwischenpassagen hindern mich aber daran, volle 4 Sterne zu verteilen.

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  • Grausam aber wundervoll

    Der Kinderdieb

    disadeli

    Eine absolut runde Wahnsinns-Geschichte ist das! Um 'Der Kinderdieb' zu beschreiben, würde ich mich in Worten verlieren, die dem nicht gerecht werden. Wer Fantasy mag und gewöhnlich für Krimis, Thriller und Horrorbücher nicht zu zart besaitet ist, dem sei die Lektüre von 'Der Kinderdieb' wärmstens ans Herz gelegt. Mindestens so schön wie die Geschichte fand ich die Nachbemerkung des Autors, in der er seine Beweggründe und die mythologischen Grundlagen seines Romans aufzeigt.

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    • 5
  • Der Kinderdieb - Peter Pan wie man ihn eigentlich nicht so kennt...

    Der Kinderdieb

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Aus der Amazon-Redaktion: Vergiss das Märchen - erlebe das Abenteuer. Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr Wer auf fantastische, spannende, nicht vorhersehbare Geschichten steht, mit gut durchdachten und tiefgehenden Charakteren und es zudem auch noch blutrünstig und brutal mag, für den ist dieses Buch genau das richtige. Und wer sich beim lesen des Klappentextes an Peter Pan erinnert fühlt liegt auch hier nicht falsch. Die Geschichte lehnt an die klassische Peter Pan Geschichte an, allerdings nicht an die entschärften Versionen die man aus den Disney oder Spielberg Verfilmungen für Kinder kennt, sondern an dem Original, das weitaus kritischer mit der Figur Peter Pan umgeht und eben auch grausamer ist. Brom versteht es seine Leser in eine fantastische, grausame Welt jenseits der Unsrigen zu entführen. Sein Scheibstil ist flüssig, leicht verständlich und in den Dialogen den Charakteren angemessen, so dass diese authentisch rüber kommen. Keinem der Hauptcharaktere fehlt es an Tiefe, und man versteht im laufe des Lesens warum die einzelnen Protagonisten so handeln wie sie handeln. Mir persönlich war das Buch dann aber doch ein bisschen zu brutal und blutrünstig, teilweise hatte es für mich schon was von Gewaltverherrlichung. Ich fínde einfach manche Dinge müssen nicht so detailliert beschrieben werden, da könnte sich auch ein jeder einfach seinen Teil denken, ins besonderes wenn man bedenkt, dass hier Gewalt an Kindern beschrieben wird. Dennoch bekommt das Buch 4 Sterne von mir, da es einfach eine tolle Geschichte mit aussergewöhnlichen Charakteren ist.

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    • 2

    Fay1279

    19. March 2014 um 21:03
  • Peter Pan für Erwachsene

    Der Kinderdieb

    MissJaneMarple

    07. March 2014 um 21:18

    Inhalt: Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die dunklen Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die in einer aussichtslosen Situation nicht mehr weiterwissen. Peter rettet sie und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch Peter verrät ihnen nicht, dass dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr Vor 99 Jahren schuf James M. Barrie mit -Peter Pan einen Mythos des 20. Jahrhunderts, der jede Generation aufs Neue begeistert. Nun ist es an der Zeit, Peters wahre Geschichte zu erzählen und von einem Land voller Magie und Gewalt, Lügen und Abgründe, großer Liebe, falscher Freunde und echter Helden. (Quelle: Phantastik-Couch.de) Meinung: Wer hier ein Jugendbuch vermutet, irrt sich. Meiner Meinung nach ist diese Peter Pan Erzählung ein Buch für Erwachsene. Es enthält ziemlich brutale und blutige Szenen und auch mit dem Thema Sex und Missbrauch wird nicht ganz so zimperlich umgegangen. Ich bin mir noch nicht wirklich im Klaren darüber, wie ich dieses Buch einschätzen soll. Auf der einen Seite ist es eine Geschichte voller phantastischer Wesen und Mythen, auf der anderen Seite sind die Szenen brutal und grausam und Peter ist ein richtiger Unsympath, der nur auf sein Ziel fixiert zu sein. Für die Dame vom See ist er jederzeit bereit, die Kinder, die ihm vertrauen zu opfern. Teilweise hat mich das Buch fasziniert und gefesselt, aber es hat es nicht geschafft, mich für einen einzigen Charakter zu begeistern. Alle Personen im Buch waren sehr egoistisch und mir auf ihre Weise irgendwie  unsympathisch. Ein besonderes Highlight sind, die von Brom gemalten Bilder im Anhang. Fazit: Ein phantastisches Märchen für Erwachsene, über das ihr euch selbst ein Urteil bilden müsst!  

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