Brom Krampus

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Inhaltsangabe zu „Krampus“ von Brom

Einst war Krampus der gefeierte Herr des heidnischen Julfestes. Bis zu dem Tag, an dem er einem Komplott des Nikolaus zum Opfer fiel. Entmachtet und in eine dunkle Höhle in der neuen Welt verbannt, musste Krampus mit ansehen, wie der
Nikolaus das Weihnachtsfest zum Jahreshöhepunkt im Dezember erhob. Doch seine Zeit der Gefangenschaft neigt sich dem Ende zu. Denn dem mittellosen Musiker Jesse ist zufällig der Schlüssel zu Krampus’ Freiheit in die Hände gefallen.

Mir hat die Aufarbeitung der germanischen Götterwelt sehr gut gefallen.

— NiWa

Unheimlich, blutig, spannend... doch trotzdem weihnachtlich, emotional und rührend... Diese Sagengestalt Krampus fasziniert mich einfach!

— xxLITTERAxx

Das beste Buch zur Weihnachts-, ähm, Julzeit! So schön und so brutal, dass ich dieses Buch immer wieder lesen würde. Nieder den Nikolaus ;)

— Sardonyx

Eine wunderbare, grausame und melancholische Weihnachtsgeschichte. Musste am Ende weinen...

— AugeNaseMund83

Die wahre Geschichte des Weihnachtsfestes. Genial, düster, typisch Brom.

— MsBookpassion

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte: erwachsen, blutig, spannend und unterhaltsam!

— Maggi

Spannende Weihnachtsgeschichte der etwas härteren Art!

— Inkedbooknerd

Eine schrecklich/schöne Wintergeschichte die definitiv nichts für schwache Nerven ist!

— Belladonna

Wundervolles Dark Fantasy! Ich LIEBE dieses Buch!

— Annabel

Leider lange nicht so gut, wie "Der Kinderdieb"...

— Lesemaus85

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  • Dunkler Zauber, fesselnd, einnehmend und spannend ...

    Krampus

    SharonBaker

    26. November 2017 um 18:25

    Musiker Jesse kehrt nach einen Gig frustriert zu seinem Wohnwagen zurück und fühlt sich mehr den je als Versager. Kein Geld, kein Weihnachtsgeschenk für seine Tochter und dabei ist der große Tag schon morgen. Während er noch grüblerisch im Wagen sitzt und der Flasche Alkohol gut zuspricht, stürzt vor seinen Augen der Weihnachtsmann ab und wird von dunklen Gestalten bedroht. Jesse kann nicht glauben, was er dort sieht und zweifelt an seinen Verstand, so nimmt er die Beine in die Hand und verschwindet. Bei seiner Rückkehr und seinem Selbstgespräch, das er sich alles nur ausgedacht hat, fällt ihn der Sack des Weihnachtsmanns in die Hände und bevor er es sich versehen kann, wird er selbst verfolgt. Was wollen sie nur von ihm? Und was sind das für Gestalten? Und wer bitte ist den dieser Krampus? Als ich damals „Der Kinderdieb“ gelesen und mich diese schaurige Geschichte voll in den Bahn gezogen hatte, war ich auf der Suche nach mehr von diesem Autor und bin auf den Krampus gestoßen. Ein Werk, was Gott sei Dank ins deutsche übersetzt wurde und zur Weihnachtszeit spielt, mit einer Figur, die schon lange in Vergessenheit geraten ist. Kurz um, ich musst es sofort haben, allerdings dauerte es etwas bis ich es lass. Ob der Zauber wieder auf mich übergegangen ist, erfahrt ihr jetzt.Jesse ist ein absoluter Versager, kein Geld, kein Heim, seine Frau hat ihn verlassen und seine Tochter darf er nur selten sehen. Dabei liebt er seine Mädels über alles und wünscht sich ein normales Leben. Nur ist seine Liebe zur Musik, größer, aber der Erfolg bleibt aus und so tingelt er von Bar zu Bar, wo ihn keiner richtig zuhört und er von der Hand in den Mund lebt. So ist sein Gig an Weihnachten eine Katastrophe und statt Geld bekommt er eine Flasche Alkohol. Jesse nimmt es wie immer so hin, statt mal auf den Tisch zu hauen und bestätigt sein Loserdasein. Aber dann bekommt er den Weihnachtsmannsack in die Hände und siehe da, wenn man hineingreift bekommt man Spielsachen heraus, zum ersten Mal kann er bei seiner Tochter punkten und fühlt sich super. Nur, das dieses Wunder Nebenwirkungen hat und er bald, selbst zum Gejagten wird und er vor einer schaurigen Gestalt steht, den Krampus. Jesse mag zwar ein ungewöhnlicher Buchcharakter sein, aber dieses absolut menschliche, hat der Autor wieder Mal klasse eingefangen und man liest einfach gerne weiter, um zu sehen ob er dem Hokuspokus verfällt, oder sich Weiterentwickelt.Überhaupt hat sich Brom wieder einer tollen Geschichte angenommen, immerhin lässt er die alten nordischen Götter aufleben und diese Zeit in unserer jetzigen neu erstrahlen. Der Krampus erschreckt einen zutiefst, immerhin schickt er seine Belznickel aus, um Jesse einzufangen, weil der etwas hat, womit der Krampus wiedererwachen kann. Außerdem gibt er optisch nicht unbedingt den Sympathen, aber je man liest und mehr über ihn erfährt, ändert sich die Meinung, man wünscht ihn Erfolg und möchte mehr über sein Julfest erfahren und wieso ihm dieses Unrecht widerfahren ist. Allerdings schwankt man bei ihm auch immer ein bisschen hin und her, denn so einfach macht es uns dieser Charakter nämlich nicht, einerseits möchte er das Gute, nämlich die Natur feiern, aber anderseits geht er dafür über Leichen und seine Rachegier ist übergroß. Es fiel mir schon schwer diese Figur einzuschätzen, aber das machte auch den Reiz aus. So ein bisschen Krampus in unserer Zeit würde auf jeden gar nicht schaden. Der Autor hat hier wirklich wieder den Zauber der alten Zeit eingefangen und schreibt einfach düster, fesselnd, einnehmend und absolut spannend. Dabei sind seine Figuren lebendig, strahlen soviel Individualität aus und können einen einfach begeistern und überzeugen. Natürlich nimmt Brom vor Brutalität und Bösartigkeit kein Blatt vor dem Mund und bleibt somit seinem Stil treu. Dabei schafft er es, mit seiner Sprache Bilder zu schaffen, die eine unglaubliche Wirkungskraft haben und einen richtig mitreißen. Eine Geschichte wieder für die Großen und mit jeder Menge Witz und Bosheit, aber vom Feinsten.

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  • Weihnachtlicher Höllentrip

    Krampus

    NiWa

    26. December 2016 um 09:38

    Als Herr des heidnischen Julfestes hat sich Krampus sein Comeback ein bisschen anders vorgestellt. Nach 500 Jahren Gefangenschaft, lässt er mithilfe seiner Belznickel das Julfest wieder aufleben und hat seinem Feind Nikolaus Rache geschworen, dieser freche Kerl, der sich als Weihnachtsmann ausgibt. Befreit wurde Krampus vom zwielichtigen Musiker Jesse, der sich seiner kleinen Tochter zuliebe eigentlich bessern wollte, aber sich plötzlich in dämonischer Gesellschaft findet, und ihm sind noch dazu richtig üble Gauner auf der Spur.Der Autor Brom hat sich wohl für ein Weihnachtsbuch der Sonderklasse entschlossen, als er dieses Buch geschrieben hat. Tragende Thematik ist natürlich Weihnachten, wie es heute ist, aber es geht auch um die Ursprünge dieses Fests, die weit vor der Geburt des Christuskindes zu finden sind.Brom beschreibt das gegenwärtige Weihnachen in vielen Facetten, geht es aber besonders von der trashigen Seite aus an. Wohnwagensiedlungen, in denen aufgeblasene Rentiere blinken, billige Kneipen, die sich aufgrund des Einsamkeitsfaktors grad zur stillen Zeit des Jahres über einen hohen Umsatz freuen, und der Versuch von Eltern, ihren Kindern mit diversem Plastikspielzeug Freude zu bereiten, das nur so heiß begehrt wird, weil es auch der Nachwuchs der Nachbarn bekommen hat. Mitten in dieser Pulp-Version der Feiertage trifft man auf Jesse, der sich einfach nicht aus diesem Sumpf ziehen kann. Er ist ein guter Kerl, traut sich selbst jedoch einfach zu wenig zu, und anstatt es wirklich zu versuchen und um seinen Erfolg zu kämpfen, legt er sich lieber einsam und allein mit einer Whiskey-Flasche an.Dieser abgestürzte Familienvater, ein richtiger Loser-Typ, dem es einfach an Entschlossenheit fehlt, schlittert unabsichtlich in den heißen Kampf von Nikolaus und Krampus hinein und findet sich plötzlich in der Gefolgschaft des Julherrn wieder. Damit wird man mitten aus der deprimierenden Weihnachtsstimmung raus, rein in ein aberwitziges Fantasyspektakel gerissen. Man stelle sich vor, Krampus und Nikolaus bzw. der Weihnachtsmann, haben ein Hühnchen miteinander zu rupfen, gehen es überhaupt nicht feierlich an und haben dabei eine etwas gehobenere Sicht der Dinge. Denn Nikolaus ist erst in seinem späteren Leben zum Heiligen avanciert, zuvor war er als Sohn Odins dem lieben Krampus bestens bekannt.Auf diese Weise verwebt Brom Sagen, Legenden und die germanische Götterwelt zu einem Horrorroman, den man kaum aus der Hand legen kann. Krampus, der sich als wahrer Herr dieser Jahreszeit sieht, Belznickel, die ihm Untertan sind, Nikolaus, der überhaupt nicht heilig ist, und mittendrin Jesse, der so gar nicht weiß, wie ihm geschehen ist. Obwohl es sehr witzig zu lesen ist und ich immer wieder laut lachen musste, komme ich nicht herum, auf dieses extreme Maß an Brutalität hinzuweisen. Es spritzen die Eingeweide, es werden Körper zerlegt, manchmal wird sogar mehr als ein Tod gestorben - man sieht, dieser höllische Weihnachtstrupp richtet ein ordentliches Feiertags-Massaker an.Mir hat die Aufarbeitung der germanischen Götterwelt sehr gut gefallen. Brom hat die Ursprünge der christlichen Weihnachten gekonnt und kreativ zu einem weihnachtlichen Roadtrip verdreht, der mich ausgezeichnet unterhalten hat. Figuren und Handlung tun ihr übriges und sogar das Ende passt auf wunderbare Weise dazu. Wer auf etwas andere Weihnachtsbücher und auf die Ursprünge von Krampus und Nikolaus neugierig ist, dabei einen starken Magen und Sinn für trashigen Humor hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen, um mit Jesse und den Belznickel das Julfest zu retten.

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    • 9
  • 【REZENSION】 "KRAMPUS" VON GERALD BROM

    Krampus

    Nele91

    28. February 2016 um 17:36

    Link zur vollständigen Rezension: http://time-for-nele.blogspot.de/2016/02/rezension-krampus-von-gerald-brom.html → FAZIT ← Dieses Buch habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt, als es mir mit seinem genialen Cover ins Auge gestochen ist. Und nicht nur das Cover sah gut aus, auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Kaum ist es bei mir angekommen musste ich auch schon direkt mit dem lesen beginnen und war erstmal völlig von den Illustrationen begeistert. Gerald Brom hat für das Buch mehrere Bilder gezeichnet, welche zum Beispiel die wichtigsten Charaktere zeigen. Auch zu Beginn jedes Kapitels ist eine Bild zu sehen, welches zur darauffolgenden Handlung passt. Nachdem ich nun völlig begeistert zu lesen begonnen habe, kam die Enttäuschung leider viel zu schnell. Die Geschichte konnte mich leider nicht mitreißen und ich fand sie sehr langweilig. Die ganze Story ist nur so dahingeplätschert und konnte in meinen Augen keine wirkliche Spannung aufbauen. Ich musste mich von Seite zu Seite quälen und habe wirklich verdammt lange gebraucht, bis ich das Buch beendet habe. Stets hatte ich die Hoffnung, das irgendwann die Wende kommen würde, aber diese trat bis zum Schluss nicht ein. Positiv gelungen ist Gerald Brom allerdings die Beschreibung der Charaktere und vieler Empfindungen. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen, auch wenn ich mich mit niemanden wirklich verbunden gefühlt habe. Auch die verschiedenen Perspektivenwechsel haben einen besseren Einblick in die Gedanken der einzelnen Protagonisten gewährt, was mir immer sehr bei Büchern gefällt. Die Idee von uralten Bräuchen rund um Krampus und Nikolaus und die verschiedenen alten Götter fand ich wahnsinnig spannend. Allerdings wurde diese in meinen Augen überhaupt nicht gut vermittelt. Vielleicht ist es auch die Art und Weise wie Gerald Brom schreibt und das diese einfach nichts für mich ist, ich weiß es nicht genau. Für mich hat einfach völlig die Spannung gefehlt, oft auch die Logik hinter den Handlungen. Ich kann abschließend nur sagen, dass es mir wirklich leid um die Geschichte tut, aus der man unfassbar viel herausholen hätte können. Grundidee, Perspektivenwechsel und vor allem die Zeichnungen sind klasse, der Rest leider so gar nicht.

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  • Krampus von Brom

    Krampus

    Belladonna

    Beschreibung Krampus war einst der gefeierte Herr des heidnischen Julfestes, bis er dem christlichen Weihnachtsfest und vor allem dem Weihnachtsmann zum Opfer fiel. Vollkommen entmachtet und in eine dunkle Höhle verbannt musste Krampus erfahren wie sich die Menschen dem Julfest abwandten und das glizernde Weihnachtsfest zum Höhepunkt des Jahres wurde. Doch Krampus wäre nicht Krampus wenn er sich nicht zum Ziel gesetzt hätte Rache zu üben und das Julfest neu aufleben zu lassen. Gemeinsam mit seinen Sklaven den Belznickel und mit der Hilfe des mittellosen Musikers Jesse, dem zufällig der Schlüssel zur Erlösung in den Schoß fällt, kämpft sich Krampus zurück in die Freiheit. Sein Ziel: den Weihnachtsmann zur Strecke zu bringen dicht vor Augen… Meine Meinung Die dunkle Fantasygeschichte “Krampus” von Brom ist genau das richtige für die düstere und kalte Jahreszeit. In eine Decke gekuschelt lässt es sich gut über mythische Wesen und grauenvolle Zeiten lesen! Nachdem ich von Broms Werk “Der Kinderdieb” schon so begeistert war, konnte mich “Krampus” noch einmal etwas mehr beeindrucken. Die Zeichnungen von Brom fügen sich wunderbar in die Geschichte ein, ja man könnte fast sagen sie seien das Herz der Geschichte. Es werden die handelnden Charaktere wiedergegeben und ich muss sagen diese wurden ziemlich gut getroffen. Genau so habe ich mir die Gestalt von Krampus und dem Weihnachtsmann sowie Jesse und die Belznickel vorgestellt. Die Geschichte spinnt sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen. Zum einen lernen wir die “wahre” Herkunft des Weihnachtsmannes kennen (der eigentlich Baldr ist) und zum anderen erfahren wir vom Julfest und seinem Herrn Krampus. Dann ist da auch noch der mittellose und alkoholabhängige Musiker Jesse, der sein Leben in einem heruntergekommenen Wohnwagen fristet und alles dafür tun würde um seine Frau sowie seine kleine Tochter Abigail zurück zu gewinnen. Als ihm unverhofft der Sack des Weihnachtsmannes, der eigentlich Krampus gehört, in den Schoß fällt verändert sich sein Leben schlagartig. Während Jesse versucht sich aus seiner schier ausweglosen Situation zu befreien kämft Krampus ebenfalls um seine Freiheit. Durch eine Fügung des Schicksals begegnen sie sich und obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten keimt eine skurrile Freundschaft zwischen ihnen auf. Nach dem Motto “Eine Hand wäscht die Andere” arbeiten sie von nun an zusammen. Leser mit schwachen Nerven rate ich von dieser Lektüre ab, da es zeitweise ziemlich blütrünstig zugeht! Bei den Protagonisten der Geschichte hat Brom eine Glanzleistung hingelegt. Jeder Protagonist hat eine ganz besondere Persönlichkeit, manche von ihnen kann man auf Anhieb lieben, andere sind einem sofort zuwider und an Krampus werden sich wohl die Geister scheiden. Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich Krampus trotz seiner gewalttätigen Ader und seiner biederen Art ins Herz geschlossen habe da ich ihn einfach mochte. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass mich Brom mit seinem Werk “Krampus” begeistern konnte. Die Verschmelzung von Mythologie, Fantasy und Realität hat den Grundstein zu einem spannenden (und ja, etwas blutrünstigen) Buch der Extraklasse geebnet. Ich vergebe für dieses rundum gelungene Werk 5 von 5 Grinsekatzen! Über den Autor (Gerald) Brom wurde am 09. März 1965 in Albany (USA, Georgia) geboren. Seine Jugend verbrachte Brom im Ausland, unter anderem in Japan und Deutschland, wo er dann auch zur Schule ging. Mit 21 Jahren arbeitet Brom schon als Illustrator für Firmen wie z. B. Coca Cola und IBM. Später machte er sich an die visuelle Umsetzung von Rollenspielen und Sammelkarten. Heute lebt Brom zusammen mit seiner Familie in Seattle und hat schon mehrere Bücher veröffentlicht. Fazit Eine schrecklich/schöne Wintergeschichte die definitiv nichts für schwache Nerven ist! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.02.2014

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    • 3
  • Fröhliches Julfest! Seid alle brav, sonst kommt der bizarre und liebenswürdige Krampus mit der Rute!

    Krampus

    Sardonyx

    Tötet den Nikolaus! Er muss sterben! So denkt der uralte Krampus, Herr der Julzeit und Sohn der Unterweltgöttin Hel. Seit 500 Jahren sitzt Krampus in einer dunklen Höhle gefangen und schwört Rache gegenüber dem Nikolaus, der vor Jahrhunderten die Traditionen der Julzeit entmachtet hat. Seitdem will Krampus um jeden Preis wieder die Freiheit erlangen und den feisten Verräter erschlagen, wenn jener zu Weihnachten sein Hohoho wie einen Fluch brüllt. Jesse findet sein Leben bescheuert. Während Amerika in Weihnachtsstimmung ist, lebt Jesse getrennt von seiner Frau und kleiner Tochter Abigail. Jesse hat keinen Freund mehr außer seiner Gitarre und spielt mit Selbstmordgedanken, als er hautnah eine blutige Verfolgungsjagd zwischen dem Weihnachtsmann und düsteren Teufelsmännern erlebt, was damit endet, dass ein magischer Geschenksack in Jesses Wohnmobil kracht. Darin befindet sich der Schlüssel zur Befreiung von Krampus, der sofort aufbricht, um den Nikolaus grausam zu töten. Krampus' Weg in die Freiheit wird zu einem Krieg voller Gemetzel, Geschenke, Gesang und Todeskreischen. Jesse wird Teil dieser Hetzjagd, wird geschlagen, gefoltert, gehetzt und muss mit den Dämonen seines eigenen Lebens kämpfen. Seine Heimatstadt ist nämlich bekannt für ihren Drogen- und Schmuggelverkehr und Abigails junges Leben wird von allen Seiten bedroht. Jesse droht zu verzweifeln, aber zusammen mit Krampus' Dienern, den Belznickeln, findet er vielleicht einen Weg, um alle zu retten ... Ich bin ja kein großer Freund klassischer Weihnachtsgeschichten über die glückliche Liebe unterm Weihnachtsbaum oder über süße Labrador-Welpen mit Schleifen aus Geschenkpapier. ,,Krampus" von Brom ist ein Buch, das ich aber auf jeden Fall zur jetzigen Adventszeit lesen wollte. Das Buch liest sich wie ein verdammt guter Film, Urban Fantasy trifft auf Thriller, Thriller begegnet alter Mythologie. Nichts für kleine Kinder: in ,,Krampus" geht es schmerzhaft zur Sache, wobei der Weihnachtsmann/ der Nikolaus richtig sadistisch ist und selbst Krampus zwischen wundervoll oder kaltblütig schwankt. Der alte Herr des Julfestes ist launisch, aber die Stimmung, die er in diesem Buch verbreitet, ist fantastisch! Mit dem typisch amerikanischen Flair hat der Autor zwar gewisse Klischees gezeichnet (Jesse der Loser, die bösen Cops), was mich aber nicht wirklich störte. Jesses Charakter verleiht der Handlung eine tiefsinnige Melancholie, die mich manchmal echt hart trat und Broms feinfühlige Schreibweise würde so manchen wohl zum Tränenvergießen bringen. Die blutigen Kämpfe, untermalt von ,,Jingle Bells", machen aus ,,Krampus" eine total andere Weihnachtsgeschichte. Oh, und das Ende, das Ende war so schön, dass ich am Ende breit lächeln musste. Wer sich die Adventszeit mit diesem Buch versüßen will, wird verstehen, warum der Krampus so verwunderlich ist. Ich halte das blutbesudelte Breitschwert des Nikolaus in der einen Hand, den Mistelspeer in der anderen, damit der endgültige Showdown zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann jeden bis ins Herz erschauern lässt. Lang lebe die Julzeit!

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    • 13
  • Krampus... Der Gegenspieler des Weihnachtsmanns

    Krampus

    xxLITTERAxx

    05. December 2015 um 14:56

    https://www.youtube.com/watch?v=l-yM50Ck870 Unheimlich, blutig, spannend, brutal... doch trotzdem besinnlich, emotional und rührend... Diese Sagengestalt Krampus fasziniert und gruselt mich ;) Mein Weihnachts-Geheimtipp für den Dezember: "Krampus" von Brom :) Außerdem war ich im Kino und habe den gleichnamigen Film gesehen, von dem ich hier ebenso berichte...

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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    • 183
  • Die etwas andere Weihnachtsgeschichte...

    Krampus

    TigorA

    22. December 2014 um 09:57

    Darum geht es: Jesse Walker ist ein Versager. Nicht nur hat ihn seine Frau Linda verlassen und die gemeinsame Tochter Abigail mitgenommen, sie ist auch noch zu dem zwielichtigen Polizisten Dillard gezogen, dem Jesse absolut nicht über den Weg traut. Außerdem hat Jesse nicht einmal genug Geld seiner kleinen Abigail die Puppe zu Weihnachten zu schenken, die sie sich so sehr wünscht. Das bisschen Geld, was er mit seiner Musik in den ranzigen Kneipen von Boone County verdient, reicht gerade mal aus, um sich eine Flasche Whisky zu kaufen. Um überhaupt einigermaßen zurecht zu kommen, ist Jesse gezwungen Jobs vom berüchtigten 'General' entgegen zu nehmen, der Kopf eines Drogenkartells ist. Da ist es beinahe ein Segen für ihn, als der Nikolaus an Heiligabend in einem Kampf mit teufelsähnlichen Gestalten seinen Weihnachtssack verliert und dieser durch die Decke von Jesses Wohnanhänger kracht... Aber eben nur beinahe. Zur gleichen Zeit wartet Krampus, Herr der Julzeit, in einer finsteren Höhle in den Bergen von Boone County auf die Rückkehr seiner Belznickel, den teuflischen Gestalten, die den Nikolaus verfolgen um den Weihnachtssack in ihre Gewalt zu bringen. Seit 500 Jahren ist er dort unten an eine massive Kette gefesselt und sehnt sich danach, Rache am Nikolaus zu nehmen und den Glauben an ihn, den Herrn der Julzeit, wieder in den Menschen zu entfachen. Aber dazu benötigt er den magischen Sack des Weihnachtsmannes... So fand ich es: Vorneweg muss ich erst mal sagen, dass ich ein riesiger Fan von Broms 'Der Kinderdieb' bin. Ich habe dieses Buch verschlungen und geliebt, da war es eine logische Konsequenz, dass ich sein Werk Krampus irgendwann auch lesen muss. Dementsprechend hatte ich natürlich hohe Erwartungen an das Buch, die leider nicht zu 100% erfüllt wurden. In diesem Buch erwartet einen ein Weihnachtsmärchen, der etwas anderen Art. Wer an eine schöne, lustige Weihnachtsgeschichte denkt, sollte sich von diesem Gedanken ganz schnell verabschieden. Die Geschichte ist düster, blutig und durchtränkt von geheimnisvoller nordischer Mythologie. Gerade letzteren Aspekt fand ich persönlich sehr interessant und war in dieser Form mal wirklich was anderes. Ganz toll war natürlich auch wieder, dass Brom wie auch beim Kinderdieb seine eigenen Illustrationen eingebracht hat. Vor jedem Kapitel gibt es wieder ein Bildchen und auch in der Mitte des Buches sind wieder ein paar farbige Seiten dabei, die die Hauptcharaktere zeigen. Broms Zeichnungen sind düster, aber auf ihre Art wunderschön und werten seine Bücher nochmal richtig auf. Das Cover ist jetzt allerdings nicht ganz so mein Fall, die Farben finde ich einfach nicht so hübsch die dort gewählt wurden. Auch wenn sie zu Krampus natürlich sehr gut passen, mein Geschmack ist es nicht ganz. Die Charaktere haben mir allerdings ausgesprochen gut gefallen. Jesse ist unser (Anti)Held der Geschichte. Ihn begleiten wir durch sein Abenteuer mit dem Herrn der Julzeit und im Kampf gegen den korrupten Polizisten Dillard vor dem er seine kleine Familie um jeden Preis zu schützen versucht. Auch wenn er dafür einen 'Pakt mit dem Teufel' eingehen muss, denn auch der eigensinnige Krampus hat einen Narren an Jesse gefressen und findet, dass dieser einen hervorragenden Belznickel (eine Art an Krampus gebundene Diener) abgeben würde. Und natürlich hat Jesse den Weihnachtssack in seinem Besitz, den Krampus dringend zurück haben möchte. Über Krampus Begleiter, die Belznickel, erfährt man jetzt nicht so viel außer über Isabel, die ich unglaublich sympathisch fand. Irgendwie hatte die ganze Truppe auch etwas sehr ulkiges an sich, was sich aber mit dem Eindruck von doch recht traurigen Gestalten abwechselte. Man fragt sich eigentlich auch die ganze Zeit wer nun eigentlich hier der Böse ist. Der Nikolaus oder Krampus? Und wie kam es zu dem Streit zwischen den beiden? Haupthandlungsstrang blieb aber Jesse und sein Versuch sich vom General, Dillard und seinem eigenen Versagerimage loszusagen. Manchmal gab es in dem Buch ein paar Längen, die mich ein wenig gelangweilt haben. Brom hat es diesmal nicht ganz geschafft, die Spannung aufrechtzuerhalten und mich die ganze Geschichte hindurch zu fesseln und mitzureißen. Sein Schreibstil ist zwar immer noch sehr flüssig und einnehmend, ist aber leider etwas abgeschwächt zu dem was ich von ihm gewohnt war und auch erwartet habe. Mein Fazit: Bis auf ein paar Längen zwischendrin hat mir also auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Brom erzählt einfach fantastische Geschichten. Ich mochte Krampus und all die anderen unheimlich gerne, es gab wieder blutige und erschreckende Szenen aber auch sehr schöne und rührende Momente die mich wünschen ließen, wir würden heute noch ein richtiges Julfest feiern und an Krampus glauben. Leseempfehlung!

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Krampus vs. Nikolaus

    Krampus

    Isbel

    03. December 2014 um 14:41

    Das Buch ist mir dank seines Covers in die Hände gefallen und nachdem ich die ersten zwei Seiten gelesen hatte, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt haben musste. Ich liebe es, wenn die ersten Sätze einen direkt in den Bann ziehen und das ist hier eindeutig der Fall. Wir lernen zu Beginn Jesse kennen, der ein mittelloser Musiker ist und in einem Wohnwagen haust. Seine Frau Linda hat ihn verlassen und Jesse würde alles dafür tun, um sie und seine Tochter Abigail zurück zu bekommen. Problem: Linda ist mit dem Polizeichef Dillard zusammen, der, wie man im Laufe der Geschichte erfährt, keine gute Partie ist. Durch Zufall fällt Jesse der Sack des Nikolaus in die Hände, und ab diesem Zeitpunkt wird er gejagt. Zum einem von Nikolaus selbst und zum anderen von Krampus Dienern, den Belznickeln. Denn Krampus, Herr der Julzeit, ist der wahre Besitzer des Sackes und nur dieser kann ihn aus seinem Gefängnis befreien. Zu diesen zweien gesellen sich auch noch der "General", Chef des dortigen Drogenrings, und der Polizeichef Dillard, die beide unterschiedliche Motive haben, um Jesse den Tod zu wünschen. Die Protagonisten haben alle ihre eigene Persönlichkeit und keiner stellt irgendeinen Stereotypen dar. Sind sind tiefgründig und auch die Nebenfiguren sind einzigartig. Krampus hat sich trotz seiner teils brutalen Art in mein Herz geschlichen und ich hab die komplette Zeit des Lesen gehofft, dass er den Nikolaus besiegt. Brom ist nicht nur Autor, sondern auch Illustrator und die Zeichnungen der Hauptfiguren sind nicht nur wunderschön, sondern haben mir auch geholfen ein besserer Bild von den Belznickeln zu erhalten. Leider hat Dillard gefehlt. Hätte es interessant gefunden, zu wissen, ob meine Vorstellung von ihm denen des Autors nahekommt. Die Verknüpfung der nordischen Mythologie über Krampus und das Weihnachts-/Julfest ist sehr gut in die Geschichte eingebaut und hat bei mir das Interesse geweckt, selbst mehr über Krampus zu erfahren. Fazit Ein Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann, der Lust auf eine düstere Weihnachtsgeschichte hat.

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  • Nach Kinderdieb folgt Krampus

    Krampus

    daniel_bauerfeld

    Gut zu wissen, dass das Weihnachtsfest 2013 auch wirklich stattgefunden hat. Die Lektüre von Krampus in der Vorweihnachtszeit hatte daran wahrlich starke Zweifel und Bedenken aufkommen lassen. Das Buch des 1965 in Albany, Georgia geborenen Autors Brom – in Deutschland bekanntgeworden durch seine Peter Pan-Interpretation Kinderdieb  – entzieht sich jeder Vergleichsmöglichkeit. Vom Titelbild stieren den Lesern die roten Augen des titelgebenden Krampus, Herr des heidnischen Julfestes, bedrohlich und düster entgegen. Auf der Rückseite des Bandes ist hingegen Santa Claus zu sehen. Auch er schaut nicht weniger missgelaunt als Krampus. Zudem präsentiert er sich auf ganz andere Art und Weise als der uns bekannte Weihnachtsmann. Derart in Empfang genommen und in den Bann des Buches gezogen darf die Leserschaft durchaus sehr gespannt auf dessen Inhalt sein. Den menschlichen Hauptcharakter stellt Jesse Burwell Walker dar: 26 Jahre alt, erfolgsloser Musiker und Alkoholkonsument. Seine Ehe ist schon längst gescheitert – von Ehefrau Linda und Tochter Abigail wurde er verlassen. Beide sind bereits bei Lindas neuem Freund eingezogen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich bei Jesse nicht wirklich eine (vor)weihnachtliche Stimmung einstellen will. Und das bisschen Geld, welches er sich bei mehr oder weniger legalen Geschäften verdient, reicht hinten und vorne nicht aus. Für Abigail erweist sich der Vater als große Enttäuschung - gerade zu Weihnachten. Wie so oft bietet der Alkohol die letzte Fluchtmöglichkeit für die gescheitere Persönlichkeit. Auch an Heiligabend ist dies nicht anders. So kann es zunächst auch dem Alkohol zugeschrieben werden, als Jesse am nächtlichen Heiligabend-Himmel beobachtet, wie eine unheimliche, rabenähnliche Kreatur einen Mann (Santa Claus?) auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten angreift. Ein prallgefüllter, rotfarbiger Weihnachtssack, der bei dem Kampf zur Erde oder besser gesagt direkt durch das Dach auf Jesses Bett stürzt, erweist sich jedoch als durchaus real. Es scheint, als könne Jesse doch noch Abigails Weihnachtsfest retten. Denn aus dem Sack kann Jesse genau die Puppe hervorzaubern, die sich seine Tochter so sehr gewünscht hat. Jesse ahnt dabei nicht, dass der Sack noch ein ganz anderes Geheimnis bewahrt: Er ist die einzige Möglichkeit für den Herren des heidnischen Julfestes, sich aus seinem Gefängnis zu befreien. Vor mehr als 500 Jahren verbannte ihn nämlich der Nikolaus in eine dunkle, einsame Höhle. Angekettet wartet Krampus dort auf seine Befreiung und dürstet nach erbarmungsloser, mörderischer Rache an seinem Bezwinger. Wie der von Jesse beobachtete Angriff beweist, hat Krampus seine Dienerschaft bereits ausgeschickt. Die Befreiung des Jul-Herren steht kurz bevor. Der junge Mann steht unvermittelt zwischen den Fronten.  Brom ist nicht nur als Autor sondern auch als Zeichner und Illustrator tätig. Wie schon bei Kinderdieb wird der vorliegende Hardcover-Band durch zahlreiche Zeichnungen und einem farbigen Bildteil, welcher den handelnden Personen die vom Autor erdachten Konturen gibt, begleitet. Die angesprochenen Zeichnungen, 22 in ihrer Zahl, sind hingegen schwarz-weiß gehalten und illustrieren das Geschehen. Wie auch bei Kinderdieb scheut sich Brom bei Krampus nicht vor Szenen mit Blut und Gewalt, wobei das erstgenannte Werk noch eine Spur brutaler war. Von daher ist Krampus eher ein schauriges Gruselmärchen für Erwachsene und ältere Jugendliche. Das Buch erweist sich als unheimlicher Nachklang auf das letzte Weihnachtsfest. Brom weiß sein Publikum zu fesseln.

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  • Krampus ist so symphatisch

    Krampus

    Inkedbooknerd

    05. March 2014 um 19:23

    Nach, der Kinderdieb, war mir sofort klar, daß auch dieser Roman von Brom mir zusagen wird.Durch Empfehlung bin ich auf diese Neuerscheinung aufmerksam gemacht wurden. Und ich habe es nicht enttäuscht. Eine packende Story , auf der wir den mittellosen Musiker Jesse begleiten, als er eines Tages ein seltsames Gefährt am Himmel erblickt daß von sonderbaren Wesen verfolgt und attackiert wird.Dadurch fällt etwas herab, was sich als der Geschenkesack des Nikolaus herausstellt und landet geradewegs in seinen Wohnwagen.Jesse ist am Ende...seine Frau mit deren gemeinsamer Tochter Abigail hat sich von ihm getrennt und ihm bleibt nichts ausser seine Träume,  seine Gitarre und seinen Wohnwagen.Als sich auch noch herausstellt, daß der Sack alles zum Vorschein bringt was man sich wünscht, keimt in Jesse neuer Mut, seine Frau Linda wieder zurück erobern zu können,  die sich in die Arme eines finanziell besserstehenden , jedoch schmierigen und hinterhältigigen Polizeichefs geworfen hat.Doch er hat nicht die Rechnung mit dem Nikolaus gemacht, ebensowenig mit Krampus, dem Schöpfer des heidnischen Julfestes und seinem Gefolge.Die sind nämlich alle hinter dem Sack her, denn er verkörpert nicht nur Macht sondern ist auch der Schlüssel,  um Krampus aus seiner Gefangenschaft zu befreien und der haelt natürlich gar nichts von der Weihnachtszeit und möchte endlich wieder an die Macht gelangen. Das Buchcover verrät schon, daß es sich um eine düstere Story handelt. Der Klappentext lässt auf eine wunderbare spannende Weihnachtsstory hoffen.Dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Jedoch gehört es meiner Ansicht nach nicht zum Fantasy Genre, auch wenn die ein oder andere Figur in diesem Roman fantasygetreu dargestellt ist.Die Story ist einem Thriller sehr ähnlich sowie zum Teil recht brutal geschrieben.Dennoch passt daß zur Geschichte und ihrer Handlung. Obendrein erfährt man noch ein wenig über die Geschichte der Weihnachtszeit, Mythologie sowie Krampus und was daß Julefest überhaupt bedeutet.  Die Bilder die dich in der Mitte des Buches befinden sind ein zusätzliches Highlight. Im übrigen ist mir Krampus im laufe der Geschichte immer symphatischer geworden und am ende hatte ich sogar Tränen vor Rührung verspürt mit dem Gefühl ein wunderbares Buch gelesen zu haben =)  Also, unbedingt lesen, nicht nur zur Winter,- und Weihnachtszeit eine Empfehlung wert !!!!

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  • Ein tolles Weihnachtsbuch für alle, die es nicht rosarot mögen

    Krampus

    horrorbiene

    02. January 2014 um 15:50

    Ich habe bereits ein Buch des Autors gelesen, nämlich Der Kinderdieb und hatte auch Gefallen an Broms düsterer, brutaler Interpretation von Peter Pan gefunden. In Krampus hat Brom sich nun die Geschichte des Weihnachtsmanns und den Mythos um Krampus und das Julfest vorgenommen und diese beiden nicht nur miteinander verbunden, sondern auch noch eine Prise der nordischen Mythologie beigefügt. Diese Idee hat mir sehr gefallen und so musste ich sie einfach lesen. Im Mittelpunkt steht Jesse, aus dessen Sicht wir auch den größten Teil der Geschichte erleben. Jesse ist eine traurige Gestalt, der in einem geliehenen Wohnwagen haust und versucht seine Brötchen durch seine Musik zu verdienen. Leider glaubt er nicht stark genug an sich selbst, so dass er bisher noch keinen Erfolg mit seinen Liedern feiern konnte. Um überleben zu können hat er sich auf illegale Geschäfte eingelassen. Doch sein Leben sollte sich ändern, als er plötzlich Zeuge wurde, wie eine Gestalt, die seltsamerweise dem Weihnachtsmann sehr ähnlich sah mit einigen Dämonen in einen Konflikt geriet und letztlich einer dieser Dämonen samt des Nikolaussackes vom Schlitten genau in Jesses Wohnwagen knallt. Diese Dämonen gehören zu Krampus, der Geist des Julfestes und mithilfe des Sackes, kann er wieder aus seinem Gefängnis ausbrechen. Enttäuscht wurde ich zwar nicht, aber begeistern konnte mich das Buch auch nicht. Krampus ließ sich ähnlich wie Der Kinderdieb einfach lesen und ist diesem Buch in vielen Dingen sehr ähnlich, allerdings fehlt ihm der gewisse Zauber, wie ich ihn in Der Kinderdieb noch finden konnte. Zudem war das Buch auch spannend. Es gab genug Action und es ging z.T. blutig und brutal zu, aber dennoch ist der Funke nicht übergesprungen. Dies mag zum einen daran liegen, dass das Buch gänzlich in der realen Welt spielte und es so wenig fantastisch daherkam, zudem war mir beim Lesen nicht ganz klar, worauf das ganze hinauslaufen soll. Klar, da gibt es die Fehde zwischen Weihnachtsmann und Krampus, doch die ist seltsamerweise recht schnell abgehandelt. Danach kommt aber noch mehr, und zum Schluss kommt es einerseits dann doch anders, andererseits löst sich so manches in Wohlgefallen auf. Für mein Empfinden hapert es hier daher vor allem am Aufbau der Geschichte, die deutlich vom Schema Einführung, Hauptteil, Finale abweicht und daher auch keine sich aufbauende Spannungskurve hat. Daher konnte ich nicht wirklich komplett in die Geschichte abtauchen… Gefallen hat mir allerdings das Spiel mit “Gut” und “Böse”. Der Hauptcharakter ist dem Titel nach Krampus und dieser hat zwar eindeutig böse Seiten, andererseits erlebt der Leser einiges aus seiner Sicht und daher ging es mir so, dass ich den Geist des Julfestes nicht als böse empfand und auch eher “anti-Weihnachtsmann”-gesinnt war. Allerdings hat Brom auch diese Figur sehr ambivalent gezeichnet, so dass er je nach Sichtweise mal als “gut” und mal als “böse” dargestellt wird. Solche Spielchen mit dem Leser gefallen mir sehr. Auch die Idee, die nordische Mythologie mit einzubeziehen, fand ich zu Anfang sehr skurril und an den Haaren herbei gezogen, doch im Laufe der Zeit konnte ich mich sehr damit anfreunden. Schade nur, dass dieser Hintergrund und die zahlreichen Gestalten wie Hugin und Munin, sehr schnell beiseite gedrängt wurden. Noch mehr solcher Details und auch noch mehr Hintergrund zum Julfest, hätten der Geschichte meiner Meinung nach sehr gut getan. Auf jedenfall hätten sie sie noch atmosphärischer gestaltet. Was ich an den Büchern von Brom sehr schätze, sind seine Zeichnungen. Zu jedem Kapitelanfang ist eine von Broms Zeichnungen in schwarz-weiß abgedruckt und in der Buchmitte sind sogar die Hauptpersonen in Farbe abgedruckt. Dies hebt die Stimmung und macht das Buch atmosphärischer. Da das Buch allerdings nur 18 Kapitel hat, hätte ich mir an passenden Stellen weitere Bilder gewünscht, die die Atmosphäre einfangen und wiederspiegeln. Fazit: Im Gegensatz zu Der Kinderdieb ist Krampus nicht wirklich märchenhaft, sondern eher eine mythologisch angehauchte Weihnachtsgeschichte. Zwar ist das Buch an manchen Stellen ausbaufähig, dennoch hat mir das Lesen sehr viel Freude bereitet und zur Weihnachtszeit ist es jedenfalls eine passende Lektüre – vor allem, wenn man nichts lesen will, bei dem alles rosarot und kitschig zugeht.

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  • Ich liebe liebe liebe liebe Krampus!

    Krampus

    Annabel

    01. January 2014 um 16:12

    http://a-bookdemon.blogspot.de/2014/01/rezension-krampus-brom.html Bis dato kannte ich den Autoren Brom noch gar nicht. Ich hatte allerdings nur Gutes von ihm und seinen Werken gehört. Und da ich auf der Suche nach etwas Düsterem war, war mir "Krampus" sofort ins Auge gesprungen. Tja, was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Krampus ist ja tatsächlich meine Lieblingsfigur geworden. Anfangs noch ausgemergelt wird er von Jesse, einen heruntergekommenen Musiker, der kurz vor'm Selbstmord steht, mehr oder weniger "entdeckt". Mit ihm seine Belznickel, welche sich ihm zu Ehren mit Fellen und Hörnern schmücken. Sie begleiten ihn und sind sozusagen seine Handlanger. Jesse wird nun dazu gezwungen, mit ihnen zu ziehen, denn Krampus will den Nikolaus umbringen. Schließlich hat er (wie schon im Klappentext erwähnt) ihm das Fest gestohlen und "pervertiert". Jedoch hat Jesse natürlich besseres zu tun, als mit ein paar verkleideten Mördern und einem zwei Meter hohem Was-auch-immer in seinem zerbeultem Wagen durch die Gegend zu fahren. Mehrmals unternimmt er Fluchtversuche...Denn Jesses Frau Linda und seine kleine Tochter Abigail haben ihn schon vor einer ganzen Weile verlassen und wohnen nun bei Dillard, einem Polizeichef, der schon seine erste Frau umgebracht haben soll... Diese ganzen Probleme ziehen sich so durch das Buch wie ein roter Faden. Nebenbei begegnet man anderen nordischen Sagengestalten und wird hin und wieder Gemetzeln ausgesetzt. Meiner Meinung nach, sollte das Buch (teilweise) eine Altersbeschränkung haben. Ab 14 oder sowas. Denn Krampus zerhackstückelt immer wieder Menschen und auch diverse Vulgäre Konversationen kommen in der Story vor. Mich stört das nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass manche Eltern nicht wollen, dass ihre 13-jährigen Kindchen so etwas lesen...:D ...Wie auch immer. Ich mag sowas ja. Wenn das Buch scheinbar nur aus bösen Gestalten besteht. Selbst Krampus ist ja irgendwie "böse". Ich meine... Als jemand im Sterben liegt und kaum noch bei Bewusstsein ist, zudem noch Nägel im Körper stecken hat, wackelt er an einem der Nägel, weil der Sterbende kaum noch zuhört. Als dieser dann vor Schmerz aufschreckt, gibt Krampus nur sowas wie "Ach schön, du bist noch am Leben, also hör mir weiter zu!" von sich und erzählt weiter die Geschichte, warum der Nikolaus ein Schwein ist. Allein dafür liebe ich ihn. Er ist Gut und Böse in einem. Schön finde ich es auch, dass Krampus immer wieder das sagt, was den Menschen eigentlich mittlerweile klar sein sollte. Er kritisiert, dass sie immer mehr von der Technik eingenommen werden. Er sagt seine Meinung zu diversen Drogensüchtigen und bemerkt immer wieder, dass der Mensch sich mehr mit der natur verbinden sollte. Ich weiß nicht, ob der Autor es beabsichtigt hat, aber "Krampus" ist sogar irgendwie eine Art Spiegel und zeigt, was der Mensch schon alles kaputt gemacht hat. Wer Dark Fantasy mag und sich für Sagen und Mythen interessiert, darf auf keinen Fall dieses Buch verpassen. In "Krampus" fiel mir nicht eine einzige Schwachstelle auf und obwohl das Ganze eher dunkel beschattet ist, mangelt es nicht an lustigen Szenen. Ich liebe dieses Buch!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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