Brooke Davis

 3.9 Sterne bei 119 Bewertungen
Brooke Davis

Lebenslauf von Brooke Davis

Brooke Davis wurde Bellbrae, Victoria (Australien) geboren. Sie studierte Kreatives Schreiben und arbeitete in Buchhandlungen. Schon während ihres Studiums bekam sie mehrere literarische Preise für ihre Werke verliehen. Ihr Debütroman „Noch so eine Tatsache über die Welt“ erschien 2014 und wurde zu einem internationalen Bestseller.

Alle Bücher von Brooke Davis

Noch so eine Tatsache über die Welt

Noch so eine Tatsache über die Welt

 (118)
Erschienen am 18.11.2016
Lost&Found

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 (1)
Erschienen am 27.08.2015

Neue Rezensionen zu Brooke Davis

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Rezension zu "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis

Imposant
pia_hvor 8 Monaten

Ein sehr ansehnliches Buch. Allein durch das Cover hat es mich angesprochen (und ich muss ehrlich sagen - es ist eines der schönsten Bücher in meinem Regal). Die Geschichte rund um Millie ist herzzerreißend. Noch nie, konnte mich eine 7-Jährige so faszinieren. Wie sie so erwachsen und dennoch naiv handelt, ist mehr als bemerkenswert. Millie hatte es nicht immer leicht und dennoch bewältigt sie den Alltag, so als wäre nie etwas gewesen. Sie ist ein tapferer Indianer. 
Karl ist ein, wie ich ihn beschreiben würde, süßer Opa. Millie und er harmonieren so gut, weil er genauso kindlich und naiv sein kann wie sie. Die beiden können sich in eine Fantasiewelt denken und sich darin verlieren. Karls Tastaturenrätsel hat mich auch total eingenommen. Mit ihm habe ich die möglichen Kombinationen ausprobiert und war bis zum Ende hin auf die Antwort gespannt. 
Agatha. Drei Worte die sie beschreiben? Exzentrisch. Cholerisch. Aber trotzdem irgendwie, auf eine gewisse Art und Weise einfach liebenswert. 
Und zusammen ergeben sie die besten 3 Freunde, die man nur irgendwo finden kann. 
Brooke Davis hat es geschafft, mir das Gefühl zu geben als wäre ich ein Teil von ihnen. Ich war mit ihnen auf der Reise jedes Einzelnen. 
Was ich besonders gut finde ist, dass das Buch kein offenes Ende hat. Zum Schluss wird aufgelistet, was aus jedem einzelnen Charakter wird und man kann beruhigt das Buch schließen, sich zurücklehnen, seinen Tee austrinken und muss dem Autor nicht eine wütende E-Mail schreiben. 
Wirklich sehr schön. 

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis

Noch so eine Tatsache über die Welt
Kleine8310vor 8 Monaten

Lesegrund: 

Dieses Buch klang für mich von der Inhaltsbeschreibung her nach einer ganz besonderen und emotionalen Geschichte, um die ich einfach nicht herumkommen wollte. Gesagt getan und hier erfahrt ihr, wie mir das Buch gefallen hat. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die sieben Jahre alte Millie. Seit Millie ihren Hund Rambo tot aufgefunden hat, führt sie Buch über alle Dinge, die auf der Welt verloren gehen. Dass sie auch ihren Vater in das Buch der toten Dinge eintragen muss hätte sie nie gedacht und auch nicht, dass ihre Mutter sie im Kaufhaus allein zurücklässt und nicht wiederkommt. Im Kaufhaus trifft Millie auf den 87 jährigen Karl, der als sein Sohn ihn ins Altersheim bringen wollte, vor ihm getürmt ist. Und dann ist da noch Agatha, eine 82 jährige Frau, die sieht, wie Millie ganz alleine nach Hause kommt. Was die Begegnung der drei ganz verschiedenen Menschen für jeden einzelnen bedeutet, davon erzählt diese Geschichte.

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Brooke Davis hat mir leider nicht so ganz zugesagt. Den Aufbau der Geschichte und die verschiedenen Erzählperspektiven fand ich gut gewählt, aber ich bin mit einigen der, teilweise sehr skurillen,Ideen und Beschreibungen leider nicht richtig warmgeworden.

Charaktere: 

Die Charaktere hat Brooke Davis gut ausgearbeitet. Was ich besonders schön fand, war das Zusammenspiel zwischen den so verschiedenen Charakteren. Sie haben sich toll ergänzt und das hat ansich schon viel Potenzial für die Geschichte mitgebracht.

 

Spannung: 

In Sachen Spannung gab es für mich leider etwas zuviel Luft nach oben. Die wechselnden Erzählstränge weckten zwar mein Interesse, aber Spannung gab es in der Geschichte leider sehr, sehr wenig. Dadurch wirkten manche Passagen ab und an etwas zäh auf mich, was ich echt schade fand.

 

Emotionen:   

Alleine schon von der Thematik des Buches habe ich viel Potenzial für emotionale Momente gesehen. Der Klappentext liess mich da einiges erwarten und das wurde leider nur zum Teil gut rübergebracht. Was mich am meisten gestört hat war, dass vieles einfach komplett überzogen dargestellt wurde und mich so auch nicht berührt hat. Einiges war mir zu skurill, um auch nur annähernd authentisch zu wirken und das schmälerte auch meine Gefühle beim Lesen. 

 

Von "Noch so eine Tatsache über die Welt" hatte ich mir sehr viel versprochen. Leider gab es einige Dinge, die mir nicht gut gefallen haben, vorallem, dass die emotionalen Momente nicht berühren konnten. Alles in allem war das Potenzial schon zu erkennen, aber die Umsetzung hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Von mir gibt es 2,4 Rosen, abgerundet auf 2.

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Bücherwahnsinns avatar

Rezension zu "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis

Noch so eine Tatsache über die Welt
Bücherwahnsinnvor 2 Jahren

Zur Geschichte

In der Geschichte von Brook Davis geht es um die 7 jährige Millie, die von ihrer Mutter eines Tages im Warenhaus einfach zurück gelassen wurde, mit den Worten; „Ich bin gleich wieder da“. Tja, es vergingen ein, zwei und sogar 3 Tage des Wartens, aber ihre Mutter kam nicht zurück. In den Tagen und Nächten im Warenhaus lernte sie Karl (87), den Tastentipper, kennen. Die beiden freundeten sich an und als Millie entdeckt wurde, half er ihr weg zu laufen. Und da beginnt eigentlich das Abenteuer erst für Mille. Aber auch für Karl und die widerspenstigen Nachbarin Agatha Pantha (82).

Neue Ideen fand ich im Buch nicht wirklich, obwohl ich schon dachte das es etwas mehr hergeben würde, nach all den überschwänglichen Meinungen. Das einzige was speziell war, ist die Kombination der Protagonisten. Auch wenn ich mir mehr erhofft habe, fand ich die Umsetzung wirklich gelungen. Auch wenn die Geschichte etwas unglaubhaft ist, finde ich die ganze Storyline doch nachvollziehbar  Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun, find ich. Ich fand das Buch also nicht langweilig, auch wenn ich lange daran zu lesen hatte. Da war meine Leseflaute dran schuld, aber wirklich spannend fand ich es jetzt auch nicht grad. Es war eine nette Geschichte für zwischendurch.

Der Schreibstil fand ich wirklich angenehm, er war witzig und flüssig zu lesen und doch konnte man die leisen Töne zwischen den Zeilen gut erkennen. Was eben die Spannung angeht, ich denke, da hätte man etwas mehr machen können, aber, das musste nicht umbedingt sein, alles passt ganz gut zur Geschichte.

Der Schluss… was soll ich sagen…  Ich hätte mir einen etwas konkreteren gewünscht. Irgendwie ist es ein Schluss und irgendwie ist alles offen.

 

Alle wissen alles darüber, wie man geboren wird, aber niemand weiss irgendetwas darüber, wie ist es so, tot zu sein.

Seite 31 (Mille)

Prota- und Antagonisten & Co

Zu den Protagonisten muss ich sagen das ich sie alle 3 sehr mag. Sie sind zwar grundverschieden aber alle auf ihre eigene Art total herzlich, witzig und einfühlsam. Brooke Davis hat es wirklich geschafft die Charaktere so zu beschreiben das ich sie mir ohne grosse Mühe vorstellen konnte. Ich brauch nur die Augen zu schliessen und ich sehe alle drei vor mir stehen   Es gab an jeder Person was spezielles das sie ganz besonders auszeichnet. Millie, sie ist eins ehr sensibles Kind. Der Tod begleitet sie schon früh und sie macht sich immer sehr viele Gedanken über die Dinge. Dann wär da Karl, der eigentlich abgeschoben werden sollte in ein Altenheim. Das passte ihm natürlich nicht und so machte er sich aus dem Staub. Und in dieser Zeit traf er mit Millie zusammen. Er ist Witwer und trauert immer noch seiner Frau nach. Und durch die Freundschaft mit Millie wird sein Leben wieder spannend. Und Agatha, sie ist einfach der Hammer. Eigentlich kennen die Nachbarin sie nur als die verbitterte, zornige Frau, die seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr aus dem Haus geht. Sie ist verbittert und will von der Welt eigentlich nichts mehr wissen. Bis eines Tages Millie vor ihrer Haustür steht. Tja, und so wird auch sie in ein unfassbares Abenteuer verstrickt das ihr wieder einen Sinn im Leben gibt.

Was ich schön fand war, das man bei allen 3 Protagonisten eine Entwicklung miterleben konnte, beim einen etwas mehr, beim anderen weniger aber es wäre, finde ich, auch total unglaubhaft wären am Schluss alle viel weiter als am Anfang. Auch hat es die Autorin geschafft die Emotionen glaubhaft zu transportieren.

Kurz gesagt, alles hat einfach gestimmt. Man erfuhr etwas von der Vorgeschichte jedes einzelnen, so konnte man auch verstehen warum jeder einzelne so ist, wie er eben ist. Und alle verhielten sich dem dem Alter und Erfahrung entsprechend.

 

Die Sache mit dem Text

Hier muss ich schnell was dazwischen schieben und zwar, das diese aussagen natürlich sehr von meiner Legasthenie abhängt. Also sollte man dies hier beachten und vielleicht hilft es sogar anderen Legastheniker um ein Buch zu finden das nicht zu schwierig ist.

Als erstes möchte ich auf das Schriftbild eingehen. Das Buch ist im Blocksatz geschrieben, was mir als Legasthenikerin sehr entgegen kommt. Denn der Flattersatz mag ich gar nicht, denn er wirkt für mich total unruhig und es ist auch schwerer die Zeile nichts verlieren. Der Font ist okay. Auch wenn ich es liebt mag wenn die Schrift nicht so eng zusammen stehen würde. Es wär für Legastheniker einfach zu lesen wenn der Zeilenabstand etwas geringer wäre und die Buchstaben klarer voneinander getrennt daher kommen würden. Aber wie gesagt, es war okay. Aber jetzt zum Wesentlichen…

Den Text find ich jetzt einfach zu lesen. Und finde, es sollte wirklich keine Probleme geben und ist dem Genre angemessen. Das Buch ist natürlich für Erwachsene und nicht für Kinder oder gar Jugendliche gedacht. Wobei letztere sicher nicht am Schwierigkeitsgrad schielten würden sondern eher an den Themen der Geschichte. Aber es kommt da halt sehr aufs Alter und die Reife an.

Die Geschichte ist so unterteilt das die Kapitel mit den einzelnen Protagonisten gekennzeichnet sind. So wird man abwechslungsweise einmal mit Millie, dann wieder mit Karl oder Agatha durch die Geschichte mit genommen. Und ich finde auch die Länge dieser total passend.

 

War sie zu still? Kann schon sein. Wir sind vermutlich alle zu irgendwas, denkt Karl.

Seite 177 (Karl)

 

Und nun zu meinen ganz persönlichen Gedanken zum Buch

Ja, natürlich gebe ich meine Meinung auch in den neuen Rezensionen zum besten was das Cover und den Titel angeht. Also, erst mal zum Cover… Es ist schlicht und das gefällt mir und hat mich auch genau deswegen auf such aufmerksam gemacht. Dunkelblauer Himmel, mit vielen Sternen und Millie die leicht nach Oben schaut. Ja, ich weiss, das ist natürlich meine ganz eigene Interpretation  Der Titel passt in dem Sinne gut, denn immer am Schluss eines Kapitels gibt es einen Absatz der Heisst; „Eine Tatsache über die Welt, die …. genau weiss“. oder im dem Stil. Also so gesehen, passts scho 

Hm, konnte mich das Buch fesseln? Nun, es war sicher unterhaltsam aber fesseln würd ich jetzt dazu nicht sagen. Da müsste dann doch sehr viel mehr Spannung dabei sein. Mehr Überraschungen, denn dieses Buch lebt von der Philosophie der Geschichte, den Themen des Lebens wie Verlust, Trauer, den Sinn des Lebens, die Suche, Vertrauen und Liebe. Also von dem her konnte mich die Geschichte überzeugen, auch wenn es für keine neuen Erkenntnisse im Buch zubinden waren, fand ich die Geschichte um die drei einfach sehr unterhaltsam.

Bin also sehr gespannt was es neues geben wird von dieser Autorin. Der Debüt-Roman hier hat mich auf alle Fälle neugierig auf mehr gemacht.

 

Gedankliches Schlussfazit

Leider kann ich mich den vielen überschwänglichen Meinungen nicht ganz anschliessen.  Auch wenn ich das Buch unterhaltsam fand, der grosse Steinwurf war’s für mich jetzt nicht, trotz den philosophischen Themen die uns alle beschäftigen und hier ihren Platz finden. Wo komm ich her, wo geh ich hin, zum Beispiel oder auch Themen wie Verlust, Trauer, Vertrauen und Liebe, und vielleicht auch das neu finden nach einem Schicksalsschlag.  Mit Witz und leisen Tönen zwischendurch wurde ich dennoch gut unterhalten.

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