Brooke Davis Noch so eine Tatsache über die Welt

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Inhaltsangabe zu „Noch so eine Tatsache über die Welt“ von Brooke Davis

Millie ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verlorengeht. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom im Kaufhaus nur kurz weggeht und nicht wiederkommt.
Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird er nicht bleiben, denkt Karl, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie.
Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu sitzt sie am Küchenfenster und beschimpft Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein ...
Ein Roman über drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch gemeinsam zurück ins Leben und zur Liebe finden.

Ernste Themen humorvoll verpackt. Ein sehr unterhaltsamens Buch.

— Nachtschwärmer

Großartig-Humorvoll-Skurril-Emotional

— Sissi_reads

Ein klares auf und ab, aber trotzdem schön. Schnell und einfach zu lesen. :)

— Buecherwurm150

Leider ziemlich enttäuschend

— worttaenzerin

Leider kann ich mich den vielen überschwänglichen Meinungen nicht ganz anschliessen. Auch wenn ich das Buch unterhaltsam fand.

— Bücherwahnsinn

Eine leichte, unspektakuläre Geschichte als ideale Lektüre für zwischendurch. Nicht mehr, doch auch nicht weniger.

— Helles_Leuchten

Schöner Roman über die schwierigen Themen Verlust und Tod.

— Flavia_Heule

Sehr tragische Geschichte, die micht viel zu schockiert zurückgelassen hat, um das Buch als gut oder "herzerwärmend" zu bezeichnen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolles Buch über die wichtigen Dinge des Lebens

— Leila_James

philosophisch, witzig, einfach zum fröhlich vor sich hin leben

— stillerleser

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  • Noch so eine Tatsache über die Welt

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Bücherwahnsinn

    30. January 2017 um 15:28

    Zur Geschichte In der Geschichte von Brook Davis geht es um die 7 jährige Millie, die von ihrer Mutter eines Tages im Warenhaus einfach zurück gelassen wurde, mit den Worten; „Ich bin gleich wieder da“. Tja, es vergingen ein, zwei und sogar 3 Tage des Wartens, aber ihre Mutter kam nicht zurück. In den Tagen und Nächten im Warenhaus lernte sie Karl (87), den Tastentipper, kennen. Die beiden freundeten sich an und als Millie entdeckt wurde, half er ihr weg zu laufen. Und da beginnt eigentlich das Abenteuer erst für Mille. Aber auch für Karl und die widerspenstigen Nachbarin Agatha Pantha (82). Neue Ideen fand ich im Buch nicht wirklich, obwohl ich schon dachte das es etwas mehr hergeben würde, nach all den überschwänglichen Meinungen. Das einzige was speziell war, ist die Kombination der Protagonisten. Auch wenn ich mir mehr erhofft habe, fand ich die Umsetzung wirklich gelungen. Auch wenn die Geschichte etwas unglaubhaft ist, finde ich die ganze Storyline doch nachvollziehbar  Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun, find ich. Ich fand das Buch also nicht langweilig, auch wenn ich lange daran zu lesen hatte. Da war meine Leseflaute dran schuld, aber wirklich spannend fand ich es jetzt auch nicht grad. Es war eine nette Geschichte für zwischendurch. Der Schreibstil fand ich wirklich angenehm, er war witzig und flüssig zu lesen und doch konnte man die leisen Töne zwischen den Zeilen gut erkennen. Was eben die Spannung angeht, ich denke, da hätte man etwas mehr machen können, aber, das musste nicht umbedingt sein, alles passt ganz gut zur Geschichte. Der Schluss… was soll ich sagen…  Ich hätte mir einen etwas konkreteren gewünscht. Irgendwie ist es ein Schluss und irgendwie ist alles offen.   Alle wissen alles darüber, wie man geboren wird, aber niemand weiss irgendetwas darüber, wie ist es so, tot zu sein. Seite 31 (Mille) Prota- und Antagonisten & Co Zu den Protagonisten muss ich sagen das ich sie alle 3 sehr mag. Sie sind zwar grundverschieden aber alle auf ihre eigene Art total herzlich, witzig und einfühlsam. Brooke Davis hat es wirklich geschafft die Charaktere so zu beschreiben das ich sie mir ohne grosse Mühe vorstellen konnte. Ich brauch nur die Augen zu schliessen und ich sehe alle drei vor mir stehen   Es gab an jeder Person was spezielles das sie ganz besonders auszeichnet. Millie, sie ist eins ehr sensibles Kind. Der Tod begleitet sie schon früh und sie macht sich immer sehr viele Gedanken über die Dinge. Dann wär da Karl, der eigentlich abgeschoben werden sollte in ein Altenheim. Das passte ihm natürlich nicht und so machte er sich aus dem Staub. Und in dieser Zeit traf er mit Millie zusammen. Er ist Witwer und trauert immer noch seiner Frau nach. Und durch die Freundschaft mit Millie wird sein Leben wieder spannend. Und Agatha, sie ist einfach der Hammer. Eigentlich kennen die Nachbarin sie nur als die verbitterte, zornige Frau, die seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr aus dem Haus geht. Sie ist verbittert und will von der Welt eigentlich nichts mehr wissen. Bis eines Tages Millie vor ihrer Haustür steht. Tja, und so wird auch sie in ein unfassbares Abenteuer verstrickt das ihr wieder einen Sinn im Leben gibt. Was ich schön fand war, das man bei allen 3 Protagonisten eine Entwicklung miterleben konnte, beim einen etwas mehr, beim anderen weniger aber es wäre, finde ich, auch total unglaubhaft wären am Schluss alle viel weiter als am Anfang. Auch hat es die Autorin geschafft die Emotionen glaubhaft zu transportieren. Kurz gesagt, alles hat einfach gestimmt. Man erfuhr etwas von der Vorgeschichte jedes einzelnen, so konnte man auch verstehen warum jeder einzelne so ist, wie er eben ist. Und alle verhielten sich dem dem Alter und Erfahrung entsprechend.   Die Sache mit dem Text Hier muss ich schnell was dazwischen schieben und zwar, das diese aussagen natürlich sehr von meiner Legasthenie abhängt. Also sollte man dies hier beachten und vielleicht hilft es sogar anderen Legastheniker um ein Buch zu finden das nicht zu schwierig ist. Als erstes möchte ich auf das Schriftbild eingehen. Das Buch ist im Blocksatz geschrieben, was mir als Legasthenikerin sehr entgegen kommt. Denn der Flattersatz mag ich gar nicht, denn er wirkt für mich total unruhig und es ist auch schwerer die Zeile nichts verlieren. Der Font ist okay. Auch wenn ich es liebt mag wenn die Schrift nicht so eng zusammen stehen würde. Es wär für Legastheniker einfach zu lesen wenn der Zeilenabstand etwas geringer wäre und die Buchstaben klarer voneinander getrennt daher kommen würden. Aber wie gesagt, es war okay. Aber jetzt zum Wesentlichen… Den Text find ich jetzt einfach zu lesen. Und finde, es sollte wirklich keine Probleme geben und ist dem Genre angemessen. Das Buch ist natürlich für Erwachsene und nicht für Kinder oder gar Jugendliche gedacht. Wobei letztere sicher nicht am Schwierigkeitsgrad schielten würden sondern eher an den Themen der Geschichte. Aber es kommt da halt sehr aufs Alter und die Reife an. Die Geschichte ist so unterteilt das die Kapitel mit den einzelnen Protagonisten gekennzeichnet sind. So wird man abwechslungsweise einmal mit Millie, dann wieder mit Karl oder Agatha durch die Geschichte mit genommen. Und ich finde auch die Länge dieser total passend.   War sie zu still? Kann schon sein. Wir sind vermutlich alle zu irgendwas, denkt Karl. Seite 177 (Karl)   Und nun zu meinen ganz persönlichen Gedanken zum Buch Ja, natürlich gebe ich meine Meinung auch in den neuen Rezensionen zum besten was das Cover und den Titel angeht. Also, erst mal zum Cover… Es ist schlicht und das gefällt mir und hat mich auch genau deswegen auf such aufmerksam gemacht. Dunkelblauer Himmel, mit vielen Sternen und Millie die leicht nach Oben schaut. Ja, ich weiss, das ist natürlich meine ganz eigene Interpretation  Der Titel passt in dem Sinne gut, denn immer am Schluss eines Kapitels gibt es einen Absatz der Heisst; „Eine Tatsache über die Welt, die …. genau weiss“. oder im dem Stil. Also so gesehen, passts scho  Hm, konnte mich das Buch fesseln? Nun, es war sicher unterhaltsam aber fesseln würd ich jetzt dazu nicht sagen. Da müsste dann doch sehr viel mehr Spannung dabei sein. Mehr Überraschungen, denn dieses Buch lebt von der Philosophie der Geschichte, den Themen des Lebens wie Verlust, Trauer, den Sinn des Lebens, die Suche, Vertrauen und Liebe. Also von dem her konnte mich die Geschichte überzeugen, auch wenn es für keine neuen Erkenntnisse im Buch zubinden waren, fand ich die Geschichte um die drei einfach sehr unterhaltsam. Bin also sehr gespannt was es neues geben wird von dieser Autorin. Der Debüt-Roman hier hat mich auf alle Fälle neugierig auf mehr gemacht.   Gedankliches Schlussfazit Leider kann ich mich den vielen überschwänglichen Meinungen nicht ganz anschliessen.  Auch wenn ich das Buch unterhaltsam fand, der grosse Steinwurf war’s für mich jetzt nicht, trotz den philosophischen Themen die uns alle beschäftigen und hier ihren Platz finden. Wo komm ich her, wo geh ich hin, zum Beispiel oder auch Themen wie Verlust, Trauer, Vertrauen und Liebe, und vielleicht auch das neu finden nach einem Schicksalsschlag.  Mit Witz und leisen Tönen zwischendurch wurde ich dennoch gut unterhalten.

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  • Lesechallenge im Oktober zu "Im Wald" von Nele Neuhaus

    Im Wald

    TanjaMaFi

    Ein Wald, viele Morde und jede Menge Geheimnisse Als ein Wohnwagen im Wald in Brand gerät, zieht dies eine Reihe von Morden nach sich. Schnell ist für den erfahrenen Kommissar Oliver von Bodenstein klar, der Schlüssel zum Verbrechen liegt verborgen in der Vergangenheit. So führt ihn sein 8. Fall direkt in die Vergangenheit von Ruppertshain. Aber nicht nur das! Sein neuer Fall ist etwas besonderes, denn als seine Grundschulkameraden ins Visier geraten, wird das Ganze noch viel persönlicher. In Nele Neuhaus neuem Krimi “Im Wald” lauern düstere Verbrechen auf dem harmlosen scheinenden Dorf auf euch! Kommt mit in den Wald und die Vergangenheit und findet heraus, wer im Dorf etwas zu verheimlichen hat ... Mehr zum BuchMitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Taunuskrimi-Entertainment pur gibt’s auch hier zu gewinnen Mehr zur AutorinNele Neuhaus schreibt seit ihrer Kindheit und wollte auch schon immer Schriftstellerin werden. Seit sie ihren Erstlingsroman und die ersten beiden Krimis mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff im Selbstverlag veröffentlichte, wuchs ihre Fangemeinde rasant. Ihr viertes Buch "Tiefe Wunden" erschien im Ullstein-Verlag, mit "Schneewittchen muss sterben" gelang Nele Neuhaus 2010 der Durchbruch. Fünf der Taunuskrimis wurden bereits für das ZDF verfilmt, die Hauptrollen spielen Tim Bergmann und Felicitas Woll. Gemeinsam mit Ullstein vergeben wir 50 Exemplare von “Im Wald” von Nele Neuhaus. Verratet uns einfach über den blauen “Jetzt bewerben” - Button*, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet. In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im Oktober: Ein Campingpaket für alle, die gerne im Wald übernachten! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem Ullstein Verlag. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im Oktober ist der 17.11.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also! * Bitte beachtet vor der Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. Bei einer Lesechallenge verpflichtet ihr euch zudem, die von uns gestellten Aufgaben innerhalb der Bearbeitungsfrist zu lösen.

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    • 2510

    MarTina3

    09. December 2016 um 20:22
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  • Mut verloren? Hier gibts ne Menge Mut!

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    sarahsuperwoman

    27. October 2016 um 12:04

    Zu Anfang kam ich relativ schlecht in das Buch rein, einfach weil es ein Buch mit viel Story ist, die am Anfang nicht direkt etwas aussagt und mir als Leser kein „Aha – darum gehts also“ gibt. Es geht um die kleine Millie Bird, die einfach von ihrer Mutter zurückgelassen wird. Im Laufe der Zeit sammelt sie immer wieder neue „Tote Dinge“ in ihrem dafür angelegten Buch. Dabei schaut sie auf die Welt wie ein Kind es nur tun würde und genau das erwärmte mich immer wieder. Ich liebe sowas einfach sehr, wenn in Büchern die Welt aus den Augen eines Kindes gesehen wird. Es ist immer so unbefangen und man möchte selbst alles viel intensiver wahrnehmen und auch auf die kleinen Sachen im Leben achten. Auf der Reise bei der Millie ihre Mutter finden möchte, lernt sie Karl den Tasttipper und Agatha Pantha kennen. Das Besondere an diesem Buch ist wohl nicht die Situation, in der sich alle Beteiligten befinden, sondern es machen die Personen aus. Dabei merke ich selbst immer, dass sich mein Leben je nachdem wie ich gerade drauf bin verbessert oder verschlechtert. So ergeben sich auch hier im Geschehen viele witzige Momente, in denen ich einfach nur schmunzeln musste. All diese Protagonisten spiegeln ihr Leben immer und immer wieder und sind richtig reale Menschen für mich geworden. Jeder Mensch hat so seine Eigenart an sich und Brooke Davis, die Autorin, hat sie so plastisch gemacht. So menschlich und einfach so nah am Leben. Die einen sind verzweifelt über ihr Leben, die anderen wollen etwas erleben, dann kämpfen sie für die Liebe und erkennen die Liebe erneut wieder, auch wenn sie glauben, dass es zu spät sei. An diesem Buch hat mich nicht wirklich etwas gestört, weil es so unperfekt menschlich ist. Ich erkenne mich in den alten Leuten sowie in Millie Bird und auch wenn ich weiß, dass mich dieses Buch hätte eigentlich langweilen müssen, eben weil es so ist wie es ist, ist es nicht langweilig, weil es mir so viel fürs Leben gezeigt hat. Versteht ihr das? (ich hoffe doch! :D) Es ist wie unser Leben – vielleicht nicht immer etwas Besonderes, aber einfach so magisch lebendig und ermutigend das Leben weiterzuleben und auch mal ein großes Risiko einzugehen. Wie man schon merkt, bin ich ganz fasziniert von diesem Buch. Wer glaubt sich und seinem Leben nicht mehr genug Mut zuzutrauen, der sollte einfach dieses Buch lesen, denn jeder verliert mal den Mut im Leben ein Risiko einzugehen. Irgendwann wird man merken, dass das gar nicht so schlimm ist, sondern ganz gesund und einem selbst ein großes Lächeln aufgemalt wird. Es lohnt sich also in Millie Birds Geschichte einzutauchen und auch zu wissen: Wenn man dem Tod oder einem Verlust näher ist als man glaubt, sollte man trotzdem nicht aufhören zu leben, sondern nochmal richtig auf den Putz hauen – genau wie Karl und Agatha.

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  • Noch so eine Tatsache über die Welt!

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Ramonaxx3

    31. July 2016 um 16:28

    Inhalt: Millie ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verlorengeht. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom im Kaufhaus nur kurz weggeht und nicht wiederkommt. Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird er nicht bleiben, denkt Karl, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie. Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu sitzt sie am Küchenfenster und beschimpft Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein.Rezension: Dieses Buch, mit diesem Thema, ist etwas ganz neues für mich. Ich habe es auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt, wo es mir die Autorin auch gleich signiert hat.Es geht um drei Protagonisten, die viel über sich, den Sinn des Lebens und des Sterbens nachdenken. Die Protagonisten sind großartig beschrieben, die Charakterzüge sehr gut in Szene gesetzt. Ich habe zu jeder Person einen Bezug aufbauen können. Es sind drei sehr unterschiedliche Leute, mit sehr ähnlichen Gedanken, die zueinander finden. Agatha und Karl, die den Sinn des Lebens wiederfinden. Die Entwicklung der beiden hat mir wirklich gut gefallen. Millie tat mir dafür sehr Leid. Sie hat so vieles in ihrem jungen Leben noch nicht verstanden, alles hinterfragt und versucht Antworten zu finden. Mich hätte es gefreut zu erfahren, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn sie ihre Mutter wieder getroffen hätte. Aber auch das Ende von Brooke Davis hat fand ich klasse. Karl, Agatha und Millie haben ihre alten Familien verloren und eine neue gefunden. Eine Familie, die sich gegenseitig unterstützt und in der sich jeder geschätzt und wichtig fühlt.

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  • Zurück ins Leben mit Karl, Agatha und Millie

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Alina97

    08. July 2016 um 22:06

    Inhalt: Millie, sieben Jahre alt,  führt ein Heft über tote Dinge.Karl, siebenundachtzig, wurde gerade von seinem Sohn ins Altersheim gebracht. Agatha, zweiundachtzig, geht nicht mehr aus dem Haus seit ihr Mann gestorben ist. Doch dann muss Millie ihren Vater in die Liste der toten Dinge schreiben. Als ihre Mutter verschwindet verändert sich nicht nur das Leben von Millie, sondern auch das von Agatha und Karl. Meinung: Ich bin total geplättet! Habe das Buch gerade erst beendet und ich müsste eigentlich soviel in diese Rezi schreiben, dass ich ganz bestimmt die Hälfte vergesse! Von Anfang an mochte ich die kleine Millie, der das Leben so übel mit spielt und die den Kopf immer oben behält.  Sie ist ein tiefgründiges Kind und versucht zu verarbeiten das alles sterben muss, wirklich alles. Doch sie lernt das es in der Erwachsenen - Welt  ein Tabu ist darüber zu sprechen,  wie das so ist mit dem Tod. Aber was ist wenn man es wissen will? Wo kommt man hin wenn man stirbt?  Kommen alle in den selben Himmel?  Gibt es ihn wirklich, den Himmel?  Wieso passt ihr dad plötzlich in so ein kleines Loch in der Wand? Und warum mag es ihre Mutter nicht, wenn Millie ihr sagt was sie gerne auf ihrer Beerdigung hätte. .. nur so für alle Fälle!?Das klingt alles so unglaublich traurig, doch das ist es nicht, im Gegenteil! Den Brooke Davis schildert das schwierige Thema mit so viel Witz und Situationskomik ,dass es dem Leser leicht fällt sich mit diesem Thema auseinander zu setzten. Auch Karl und Agatha setzen sich täglich mit dem alt werden und dem Tod auseinander, doch man lebt schließlich nur einmal und zwar JETZT!  Ein gelungenes Debüt von einer abenteuerlichen Reise, bei der ich jedes Gespräch mit erlebt und gefühlt habe, ich war erschüttert und berührt aber am allermeisten habe ich gelacht. Laut gelacht, denn man lebt nur einmal und der Tod ist überall. Aber am besten ist das Leben zusammen.  Und am Ende ihrer Reise wissen das auch Millie,  Agatha und Karl. Unglaubliches Buch, ich kann es wirklich nur empfehlen. ..:)

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    • 2
  • Noch so eine Tatsache über die Welt

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    buchernarr

    26. June 2016 um 12:09

    Die siebenjährige Millie beschliesst, nachdem sie ihren Hund tot auffindet, alles was von dieser Welt verloren geht, aufzuschreiben. So führt sie Buch über diese Verluste, in dem auch ihre Grossmutter eingetragen wird. Als dann aber auch ihr Vater einen Platz in ihrem Buch bekommt, ist sie völlig unvorbereitet darauf. Und das ist noch nicht alles, denn ihre Mutter verlässt sie sogar in einem Kaufhaus, wo Mille auf sich allein gestellt ist (wie ich es verstanden habe, kam sie mit dem Verlust auch nicht klar. Wie man aber ein siebenjähriges Kind in einem Kaufhaus einfach sitzenlässt ist mir nachdem Buch immer noch schleierhaft). Der siebenundachtzigjährige Karl ist gerage vom Altersheim geflohen, wo ihn sein Sohn hingebracht hat. Er geht auch zum Kaufhaus und trifft dort Millie. Zusammen mit der zweiundachtzigjährigen Agatha, die Menschenscheu ist, begeben sie sich auf die Suche nach Millies Mutter. Leider fand ich das Buch nicht so lesenswert wie es mir am Anfang vorgekommen ist, als ich die Leseprobe gelesen habe. Der Schreibstil war nicht so mein Ding und ich fand das gesamte Buch langatmig und ohne Fluss. Obwohl ich es versucht habe zu Ende zu lesen um zu sehen was geschieht, war ich doch etwas enttäuscht, dass man sich letzenendes so einiges zusammenreimen müsste. Ich würde ess von meiner Sicht nicht weiterempfehlen, jedoch ist das natürlich immer Geschmackssache. Das Cover war schön gestaltet, wofür ich zwei Sterne gebe.

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  • Brooke Davis - Noch so eine Tatsache über die Welt 🌎🌍🌏

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2016 um 20:09

    Wie man aus der Welt fällt und wieder ins Leben findet : die wunderbar komische, herzerwärmende Geschichte von Millie Bird und den zwei schrägen Alten Karl und Agatha. Ein sehr unscheinbares Cover, welches für mich jedoch auch echt etwas her macht. Anfangs fand ich die Geschichte echt langweilig und oft bin ich während des Lesens einfach eingeschlafen 💤 (kein Scherz). Aber im letzten Viertel hat die Geschichte echt angefangen mir zu gefallen. Ich wollte wissen wie es mit den drei weitergeht, was weiter passiert bei ihrem Abenteuer und konnte das Buch kaum noch weglegen. Es ist für mich wirklich sehr berührend gewesen, ähnlich wie das Buch von John Grenn - Das Schicksal ist ein mieser Verräter, sehr gefühlvoll.

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  • Liebevoll komisch

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    redvioolett

    03. June 2016 um 16:20

    "Ich hatte keine großen Wünsche! Aber nichts davon ist eingetreten! Das Leben entscheidet, was passiert, nicht man selbst!""Kann man glücklich sterben?""Wenn man seinen letzten Atem aushaucht, dann haucht man womöglich alles aus, seine Erinnerungen und Gedanken, die Dinge, von denen man wünschte, man hätte sie gesagt, die Dinge, von denen man wünschte, man hätte sie nicht gesagt (...)""Kann man ein und dieselbe Person lieb haben und hassen?""Glauben Sie, dass überhaupt jemand gut ist?"Hier seht ihr einige meiner liebsten Zitate aus diesem Buch, welche wahrscheinlich auch schon einen kleinen Einblick in das Buch und das Thema geben. Das Buch behandelt Verlust, Trauer, das Alter, Naivität, das Leben und die Erfahrungen die man macht, den Mut den man findet oder auch nicht findet, die Chancen die man nutzt oder auch nicht nutzt, die Fehler die man macht und die Liebe - verschiedene Charaktereigenschaften, Komplexe, Einsamkeit, Freude, Tod,... Alles verpackt in eine wunderbar komische Geschichte die von Millie, einem kleinen 7-jährigen Mädchen berichtet, deren Vater stirbt und sie alleine mit ihrer Mutter lebt, welche sie aber eines Tages alleine im Kaufhaus zurücklässt. Daraufhin begegnet Millie Karl, einem 87-jährigen und der 82-jährigen Agatha Pantha. Zusammen beginnt ihre Reise um Millies Mutter wiederzufinden. Dabei lernen alle ganz neue Seiten an sich kennen.Alle drei haben einen ganz eigenen speziellen und vor allem ungewöhnlichen Charakter!Allgemein kann ich das Buch sehr empfehlen, weil es wirklich mal was ganz anderes ist. Allerdings fesselt es den Leser nicht stark, beziehungsweise gibt es nicht wirklich starke Spannung, trotzdem berührt ihre Geschichte und regt zum nachdenken an. Als einzigen negativen Punkt würde ich persönlich den Charakter Agatha nennen, mit welcher ich nicht so ganz warm geworden bin, aber zu der Geschichte passt es :)

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  • Tatsachen über Tatsachen

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    suppenfee

    29. January 2016 um 13:12

    Milli ist gerade mal sieben Jahre alt, als sie ihr erstes totes Ding entdeckt. Ihren Hund. Es folgen Spinnen, Fliegen, alte Männer und ihr Vater. Bald legt sie sich eine Liste an um all diese toten Dinge zu sammeln und notieren. Doch niemand kann ihr sagen, was nach dem Tod mit ihnen geschieht. Was ist der Himmel? Was die Reinkarnation? Eines Tages wird Milli von ihrer Mutter im Kaufhaus abgesetzt und im Stich gelassen. Auf sich gestellt macht Milli sich auf die Suche nach ihr, sicher wurde sie nur vergessen? Auf der Suche trifft sie den alten Karl. Ein liebenswürdiger Kerl, immer seine verstorbene Frau vermissend und auf unsichtbaren Tasten tippend, schließt er die kleine Milli sofort ins Herz. Agathe hat es da nicht ganz so einfach. Sie wurde vom Leben enttäuscht und fühlt sich ungeliebt und genauso geht sie auch mit anderen um. Sie war zu lange einsam um noch auf Menschen eingehen zu können. Dennoch  rührt etwas an Milli ihr Herz an und auch sie begleitet das Mädchen auf ihrer Suche.   Die Geschichte ist einfach und schnell zu lesen. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, trotz der schwierigen Themen. Millies Naivität rückt einiges auch mal in einen anderen Blickwinkel, den man als Erwachsener vielleicht so nicht mehr betrachtet hätte. Die älteren Protagonisten sind unheimlich schrullig, aber irgendwie auch niedlich, wie sie sich langsam näher kommen und doch immer wieder auf den Arm nehmen. Gerade der Unterschied zwischen Alt und Jung und wie sie sich doch gegenseitig beeinflussen ist schön herausgearbeitet. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, einige Dinge sind vielleicht nicht ganz logisch oder die Reaktionen der Figuren nicht richtig nachvollziehbar. Aber insgesamt hat mich das nicht wirklich gestört. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

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  • Wunderschön erzählt...

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Papierwelten

    13. December 2015 um 19:08

    Millie Bird führt ein Buch über tote Dinge, doch als sie ihren Papa in dieses Buch eintragen muss gerät ihre Welt aus den Fugen. Ihre Mutter ist mit der Situation überfordert und lässt die kleine Millie deshalb alleine in einem Kaufhaus zurück, wo das Mädchen von nun an auf sich allein gestellt ist. Doch schon bald trifft sie auf Karl den Tasttipper und auf Agatha. Die beiden Rentner helfen der Kleinen dabei ihre Mutter zu finden und begeben sich dafür auf eine witzige, spannende und emotionale Reise. Millie ist ein total sympathisches Mädchen. Obwohl ihre Mutter sie verlassen hat steckt sie nicht den Kopf in den Sand oder ist ihr böse. Sie glaubt fest daran, dass sie wiederkommen wird und verliert nicht ihre Freude. Sie ist ziemlich aufgeweckt und hat Gedanken, die für ein Kind typisch sind. Sie hinterfragt viel und kommt manchmal zu den verrücktesten Schlüssen. Brooke Davis hat es bei Millie wirklich geschafft sie wie ein Kind klingen zu lassen, was ich beeindruckend finde, da es als Erwachsener nicht leicht ist wie ein Kind zu denken. Karl ist ein lustiger Rentner, der Millie im Kaufhaus begegnet. Er nimmt sich dem Mädchen an und möchte ihr helfen. Er fühlt sich ihr sehr verbunden und kümmert sich rührend um das kleine Mädchen. Er sorgt auf jeden Fall für Humor in der Geschichte, weil er einfach eine kühle Art hat und nicht immer darüber nachdenkt, was er macht. Ein Mal steigt er bei zwei Jugendlichen ins Auto, um per Anhalter zu fahren und ich konnte mich kaum einkriegen vor lachen. Allgemein musste ich das ganze Buch über sehr viel lachen. Es ist zauberhaft und doch emotional. An Agatha sieht man wie schmerzhaft ein Verlust eines Menschen sein kann. Vor Jahren starb ihr Mann und seitdem ist sie so einsam, dass sie laut schreit, wenn sie spricht, um überhaupt mit wem zu reden. Ihr Fernseher läuft auf statischem Rauschen und ihr Tag ist komplett durchgeplant. Sie wohnt gegenüber von Millie und ist seit Jahren nicht mehr rausgegangen. Stattdessen beleidigt sie Passanten, die an ihrem Haus vorbeigehen. Agathas Geschichte sorgt also nicht nur für Emotionalität, sondern auch für Witz. Mit diesem Dreiergespann ist eine spannende Geschichte also schon sicher. Sie reisen quer durch das Land und machen viele lustige Situationen durch. Dieses Buch ist voller Humor, Freundschaft, Verlust und Liebe. Eine Mischung aus Gefühlen, die eine Achterbahnfahrt bei mir ausgelöst hat. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Natürlich ist es auch speziell. Es gibt keine richtige wörtliche Rede. Alles, was von Personen gesagt wird ist einfach kursiv geschrieben. Anfänglich hat es mich irritiert, aber nach ein paar Seiten hat man sich daran gewöhnt, was auch an dem fantastischen Schreibstil der Autorin liegt. Dsa einzige, was mich an der Geschichte gestört hat war das Ende, denn das war für die Leichtigkeit und die Tiefsinnigkeit des Buches ein wenig zu pessimistisch. Dennoch war es kein Ende, das den Leser unzufrieden zurücklässt. Im Großen und Ganzen also ein tolles Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde!

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  • Rührende, ungewöhnliche Geschichte

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Weithum

    25. November 2015 um 17:25

    Zunächst wirkt dieses Buch etwas skurril. Es handelt von der 7jährigen Millie, die eine Liste über Tote Dinge führt. Diese beginnt mit ihrem Hund Rambo, diversen Insekten, der Oma und schließlich muss sie als Nummer 27 ihren Vater eintragen. Eines Tages verliert sie in einem Einkaufszentrum dann ihre Mutter. Überall im Geschäft hinterlässt sie Hinweise für die Mutter wo sie ist. Hier trifft sie den 87jährigen Karl. Er hilft ihr bei der Suche, ahnt jedoch bereits, dass die Mutter sie nicht verloren sondern eher ausgesetzt hat. Auch Karl hat einen wichtigen Menschen in seinem Leben verloren. Seine Frau. Jetzt ist er aus dem Altenheim geflüchtet. Später gesellt sich noch wie 82jährige Agatha zu ihnen. Seit dem Tod ihres Mannes vor einigen Jahren verlässt sie das Haus praktisch nicht mehr, sitzt am Küchenfenster und beschimpft die vorbeigehenden Passanten. Die drei begeben sich auf eine Reise quer durch Australien um Millies Mutter zu finden und nehmen den Leser mit auf eine Reise bei der es um Verluste und Trauer, Kindheit und Alter, Leben und Tod geht und wie man damit umgeht. Die Geschichte ist mit viel Herz, aber auch einer gehörigen Portion Humor geschrieben. Alles in allem ein schönes, lesenswertes Buch.

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  • Anders. Tiefgründig. Verrückt. Seltsam. Wundervoll.

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    Tasmetu

    19. November 2015 um 11:10

    Es ist mal wieder eines dieser Bücher, bei denen ich auch Tage nach dem Beenden nicht weiß, was ich darüber sagen soll. Ich möchte schwärmen, das Buch treffend beschreiben und alle davon überzeugen, dieses Buch zu lesen. Und doch finde ich einfach nicht die richtigen Worte. Vielleicht weil dieses Buch auf so perfekte Weise unperfekt ist. Die Charaktere haben so viele Kanten und Macken, wie es im wahren Leben auch der Fall wäre. Es sind keine perfekt sympathischen Charaktere die man sofort ins Herz schließt. Es sind Menschen, die Verluste erlitten haben und das Leben als schwere Last auf den Schulter tragen. Erst wenn man ein ganzes Stück Weg mit ihnen zurückgelegt hat, wird man erkennen, dass man sie sehr wohl ins Herz geschlossen hat und sie dort wohl auch immer einen Platz haben werden. Die Geschichte fühlte sich einfach real an. Trotz ihrer Kürze. Ich bin kein Fan von Kinderprotagonisten und auch Senioren konnten mich bisher nicht als Hauptcharaktere überzeugen. Aber dieses Buch war anders. Tiefgründig. Verrückt. Seltsam. Wundervoll. Verlust ist ein großes Thema in diesem Buch. Jeder der Charaktere hatte jemanden verloren, den er liebt. Und dieses Loch, dass die Verstorbenen hinterlassen haben, wird nie gefüllt werden. Und doch geht das Leben weiter. Egal ob mit der Unschuld eines Kindes oder den Problemen der Alten. Oder mit der Gleichgültigkeit einer Schaufensterpuppe. ;-) Das Buch reißt an einem – mal ist es zum Loslachen und eine Zeile später ist man bereits wieder schockiert, dann glücklich, dann wütend, dann mitleidig, dann traurig und dann verliebt man sich zwangsläufig in Captain Everything weil er einfach Captain Everything ist. Ich hatte mir das Buch extra aus der Bibliothek ausgeliehen und jetzt ist es so grandios, dass ich es im Regal stehen haben möchte. Es wird eines dieser Bücher sein, die ihre Bedeutung jedes Mal verändern, wenn man es liest.

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  • LL rezensiert..

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    lenasbuecherwelt

    12. November 2015 um 20:34

    Alles fängt damit an, dass Millie im Kaufhaus vergessen wird. Auf der Suche nach ihrer Mutter trifft sie Karl, später stoßen die beiden auf Agatha. Und so treffen drei verschiedene Menschen aufeinander, die auf ihrer Reise zusammen der Frage nach dem Tod näher kommen werden und vielleicht endlich den Verlust der Vertrauten verarbeiten können – zusammen. „Noch so eine Tatsache über die Welt“ sieht so besonders aus, wie es auch von Innen ist. Schon der Schreibstil ist besonders, anfangs fast etwas abgehackt, aber dennoch treffend und beschreibt absolut genau und einfühlsam die Gefühle der Protagonisten. Besonders fand ich auch, wie die Autorin sich in das Denken der 7-jährigen Millie hineinversetzen konnte. Lediglich das durchgängig Fesselnde an ihrem Stil hat mir noch gefehlt.  Millie ist eine sympathische Protagonistin, die nicht aufgeben will. Schnell wird dem Leser klar, dass ihre Mutter sie absichtlich im Kaufhaus vergessen hat, doch Millie hält ihren Kopf oben. Sicher merkt man als Leser, dass Millie noch jung und teilweise sehr naiv ist, dennoch trifft sie es oft auf den Punkt und berührt die Erwachsenen – und die Leserherzen -. Ihre Fröhlichkeit war wirklich ansteckend! Agatha und Karl sind definitiv speziell, sehr eigenwillig und durchaus störrisch, beide haben einen Verlust eines geliebten Menschens hinter sich und haben diesen bisher nicht verarbeiten können. Während der Geschichte kommen die 3 Protagonisten als Erzähler immer wieder abwechselnd an die Reihe. Das Thema „Tod“ und „Verlust“ wird in diesem Buch aus ganz verschiedenen Perspektiven aufgegriffen, was mir wirklich gefallen hat. Dennoch habe ich mir erhofft, dass das Buch noch tiefer geht und den Leser wirklich mehr als zum Schlucken bringt. Teilweise waren manche Stellen zwar ergreifend, doch im nächsten Moment schon wieder so locker, naiv und lustig, dass der Leser wieder in eine ganz andere Stimmung gebracht wird. Im Verlauf der Geschichte gab es leider einige Stellen, die für mich spannender hätten sein können. Manchmal hat es sich doch gezogen und gefesselt wurde ich nicht immer… Eine tolle Idee mit einer Umsetzung, an der man teilweise noch hätte schleifen können,allerdings mit außergewöhnlichen Charakteren, die sich einprägen!

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  • Lost & Found

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    maggiterrine

    03. November 2015 um 10:49

    Seit Millies Hund Rambo gestorben ist und ihre Eltern ihn heimlich im Garten verscharrt haben, interessiert sich Millie für alle toten Dinge. Spätestens als auch ihr Vater ein totes Ding wird, macht sie sich Gedanken darüber, was mit einem passiert wenn man stirbt und warum man darüber nicht reden darf. Und dann ist Millie plötzlich alleine im Kaufhaus. Von ihrer Mutter verlassen. Und dann gibt es noch Karl, der die Liebe seines Lebens verloren hat und sich fragt, ob das Leben automatisch aufhört, nur weil man alt ist. Und Agatha, die seit dem Tod ihres Mannes das Haus nicht mehr verlassen hat und täglich ein Tagebuch führt, in dem sie jede neue Falte und Fettrolle verzeichnet. Alle zusammen versuchen sie Millies Mutter zu finden. Das Buch handelt von Verlust, Alter und Tod und dem Umgang mit diesen Themen. Welchen Eindruck muss ein Kind von dem eigenartigem Verhalten haben, dass wir dem Tod entgegenbringen? Wie gehen Menschen damit um, wenn sie wichtige Menschen in ihrem Leben verloren haben? Karl und Agatha sind da sicherlich keine Paradebeispiele! Sie sind gebrochene Persönlichkeiten, die erst wieder ihren Weg ins Leben finden müssen. Den Schreibstil habe ich als beschwingt und sympathisch empfunden. Die Beobachtungen menschlichen Verhaltens haben mir auch gefallen, auch wenn sie (gerade wenn sie von der 7-jährigen Millie kamen) manchmal etwas deplatziert wirkten. Prinzipiell fand ich aber, dass sowohl Millies kindliches Verhalten und ihre Gedanken, sowie das verrückt anmutende Verhalten von Karl und Agatha durchaus authentisch wirkten. Wer also ein wenig leichte Lektüre für zwischendurch sucht und einen "Feel-good-Roman" lesen möchte, der zwar herzerwärmend ist aber einen auch durchgängig traurig stimmt, ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig aufgehoben.

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  • Millies Reise

    Noch so eine Tatsache über die Welt

    kris006

    25. September 2015 um 20:04

    Millie Bird ist erst 7 Jahre als sie ihren ersten toten Gegenstand findet - ihren Hund Rambo. Ab diesem Zeitpunkt fängt sie an alles für immer verlorene in ihr Buch einzutragen. Doch was sie so bald nicht dachte, dass sie auch ihren Vater in das Buch der toten Dinge eintragen muss. Und so ähnlich ergeht es ihr mit ihrer Mutter. Karl ist seit dem Tod seiner ans Krebs gestorbenen Frau Evie einsam, so dass er von seinem Sohn mit 87 Jahren in ein Altenheim gebracht wird. Doch Karl fühlt sich da nicht wohl und beschließt zu fliehen. Bis ihm was besseres einfällt kommt der alte Herr im Kaufhaus unter. Dort trifft er die kleine Millie die dort von ihrer Mutter ausgesetzt wurde. Agathas Mann ist verstoben. Ab diesem Zeitpunkt verlässt die 82-jährige nicht mehr das Haus. Ihr Tagesablauf besteht darin vom Fenster aus vorbeigehende Passanten zu beschimpfen und ihre "neuen" Falten in ihr Buch einzutragen. Doch irgendwann trifft sie Millie und Karl. Dann beginnt eine Reise zu dritt durch Australien um Millies Mutter zu finden. Ich fand das Buch toll. Es gibt einen reichlich Dinge zu Nachdenken und stimmt einen sentimental. Doch der Schreibstil ist toll und ich habe gerne gelesen. Das Cover finde ich passend und schlicht. Der Titel könnte besser gewählt sein, aber alles in allem kann ich nicht meckern.

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