Brother Augustine Jebakumar

 3.3 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Brother Augustine Jebakumar

BROTHER AUGUSTINE JEBAKUMAR (72) wurde in Südindien geboren und erwarb erst ein Diplom in Maschinenbau, bevor er mit 21 Jahren nebenberuflich Straßenprediger wurde. Nach einem Gotteserlebnis kündigte er und zog in den Norden Indiens, wo er vollzeitlich Missionar wurde.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens" von Brother Augustine Jebakumar

Eine sehr bewegte und bewegende Lebensgeschichte!
Hopeandlivevor 8 Monaten

"Wenn du am Tag des Widerstands zerbrichst, hast du keine Kraft.!

An Widerständen hat es Brother Augustine Jebakumar , geboren 1947 in Indien im südlichsten Staat Tamil Nadu, nicht gemangelt in seinem Leben. Er wurde in eine kinderreiche und christliche Familie hineingeboren, die fest in den indischen Wurzeln verwoben war. 
Schon sehr früh hörte er den Ruf Gottes und folgte ihm auf eine sehr eigene und kompromisslose Art und Weise und ließ sich von nichts und niemanden aufhalten.
Brother Augustin ist studierter Ingenieur und evangelisierte mit Herz und vollem Einsatz in seinem Heimatstaat bis es in nach Bishar rief . Ein sehr armer Staat im Norden Indiens mit vielen verschiedenen ethnischen Gruppen und bisher völlig unerreicht. Seine Familie ließ ihn ziehen und sucht ihm auch später eine Frau, die seine Mission und Berufung teilte. Diesen Unterschied zwischen bedingungsloser Nachfolge und einem treuen Verwurzeltsein in die indische Kultur hat mich beim Lesen immer wieder erstaunt.
Brother Augustine und seine Frau Rupaleka bekamen mehrere Kinder und lebten diese Mission mit Herz und Seele, nahmen keine Rücksicht auf ihre Gesundheit und hatten mit Armut und Krankheit zu kämpfen, erlebten aber auch immer wieder eine übernatürliche Versorgung und viele Wunder.
Brother Augustine wurde nicht müde seinen indischen Mitmenschen das Wort Gottes weiterzugeben , sei das alleine oder in Gruppen, zu Fuß, mit Fahrrad, mit Bus, Bahn, Esel oder was es sonst an Transportmöglichkeiten gab und erlebte in diesen Jahren viele gefährliche Situationen und auch sehr viele Wunder von Krankenheilung bis zur Totenauferstehung.
Er hielt immer und in jeder Situation an seinem Versprechen zu Gott fest und diese Treue wurde auf eine Weise belohnt , mit der er nicht gerechnet hat.
Seine Arbeit weitete sich mit den Jahren aus und wuchs und unterstützt von einem Schweizer Missionswerk konnte er viele Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Gemeinden gründen und vielen Menschen zu einem lebendigen Glauben an Gott verhelfen.

Seine Geschichte liest sich nicht leicht und hält sie den Leser auf eine eigentümliche Weise gefangen. Es ist keine Geschichte die sich wie eine Biografie liest, dazu ist der Schreibstil einfach zu speziell und die Kapitel so voller neuer Namen und Orte, leider fehlt eine Karte um auch visuell auf seinen Spuren zu wandeln, und auch die Widerstände und Wunder über Wunder lesen sich nicht einfach so runter. Man hat beim Lesen das Gefühl , er steht vor Menschen und erzählt eine Geschichte nach der anderen und das erschwert etwas den Lesefluss. Dennoch hat seine Geschichte, seine Hingabe an Gott etwas , das den westlich geprägten Christen zum Nachdenken bringt, was bei uns durchaus noch lebendiger werden darf.
Für alle, die sich für Indien und seine Kultur und Kirche interessieren ist es auf jeden Fall empfehlenswert.

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Rezension zu "Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens" von Brother Augustine Jebakumar

Ein Leben für das Evangelium
Minnivor einem Jahr

"Glauben, lieben, ernten" - die Geschichte eines indischen Missionars, der sein ganzes Leben für das Evangelium einsetzt. Brother Augustine Jebakumar, der seine Geschichte hier selbst verfasst hat, wurde 1946 in Südindien geboren. Nachdem er einen klaren Ruf in die Mission von Gott erhielt, gab er sein ganzes Leben auf, um Missionar in Nordindien zu werden. Die kulturellen und sprachlichen Unterschiede erschwerten ihm zunächst seinen Dienst. In großer Armut und Bescheidenheit, aber mit viel Passion und Eifer für das Evangelium arbeitete er jahrelang unter der Bevölkerung. Auch seine Frau, die seine Eltern für ihn ausgewählt hatten, fügte sich sehr gut in sein entbehrungsreiches Leben ein und unterstützt ihn, wo immer sie kann. Aus dem einfachen Missionar wuchsen mit der Zeit viele Projekte, die Schulen, Kindergärten, Kinderheime, Bibelschulen, ein Krankenhaus und vieles weitere beinhaltet. Unterstützt wird Jebakumar von der Deutsch-Schweizerischen Missionsgesellschaft Inter-Mission.

Vorgestellt hatte ich mir das Buch irgendwie ganz anders. Grafisch ist es wunderschön aufgemacht, mit einem farbenfrohen Cover und dem Bild eines indischen Mädchens. Auch innen umrahmen orientalische Muster die Seiten. Das hat der Verlag wieder einmal sehr schön und ansprechend hinbekommen. Einzig hat mich ein wenig gestört, dass die Seiten leicht zufallen und das Buch dadurch nicht besonders gut in der Hand liegt. Aber nun zum Inhalt: Ich muss zugeben, dass mich bereits die ersten Seiten doch erst einmal überrumpelt haben. Jebakumar beschreibt Visionen. Und in dem Buch bleibt es nicht bei diesen paar Visionen; vielmehr ist das gesamte Buch eine Aneinanderreihung an Visionen, Heilungen und spektakulären Wundern. Das geht so weit, dass sogar davon berichtet wird, dass ein junges Mädchen wieder zum Leben erweckt wird. Der Autor beschreibt diese Wunder allerdings nicht auf eine reißerische, sondern eine recht einfache und nüchterne Art - es wären auch viel zu viele Wunder in dem Buch, um sie alle reißerisch beschreiben zu können. Für mich persönlich war diese enorme Häufung der Wunder und Visionen zunächst einmal fremd. Zwar glaube ich schon, dass Gott solche Wunder wirkt, aber in diesem Außmaß kennt man sie als westlicher Christ überhaupt nicht. Ob alles davon wirklich echt ist - ich möchte es gerne glauben. Einzig eine Vision, die ein "Prophet" über Jebukamars baldigen Tod hatte, klang mir sehr unglaubwürdig, und wurde von dem "Prophet" auch kurze Zeit später "korrigiert".

Jebakumars Art zu evangelisieren finde ich sehr spannend. Die Kultur, die er beschreibt, ist so anders als unsere, und die Menschen reagieren so anders als bei uns. Als armer, einfacher Mann reiste Jebakumar anfangs jahrelang von Dorf zu Dorf, um im Ort das Evangelium zu verkündigen. Dadurch bekehrten sich sehr viele Menschen. Verglichen mit unserer Gesellschaft wäre diese Art Evangelisation überhaupt nicht möglich. Was man sich aber von ihm abgucken kann, ist seine große Liebe und Passion für Menschen, die ohne Christus verloren gehen. Außerdem seine Bereitschaft, alles für Christus aufzugeben, und sich Schätze im Himmel zu sammeln. Ein wenig neidisch wird man fast, wenn man liest, wie schnell die Inder Christus aufgenommen haben, im Vergleich zu unserer Gesellschaft, wo man gefühlt nur gegen geschlossene Türen läuft. Indien scheint zu jener Zeit (oder auch immer noch?) ein Land zu sein, das für das Evangelium bereit ist. Insofern passt der Titel "Ernten" auch sehr gut zu diesem Buch, und ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich so sehr von Gott gebrauchen lassen wie Brother Augustine Jebakumar. Wir sollten es ihm gleichtun, wenn auch unsere Aufgaben vermutlich komplett anders aussehen.

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W

Rezension zu "Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens" von Brother Augustine Jebakumar

Hochinteressantes Thema -
Waschbaerinvor einem Jahr

Das vorliegende Buch "Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten  Indiens" von Brother Augustine Jebakumar erfordert vom Leser allerhand Durchhaltevermögen. Dabei ist das Thema hochinteressant. Jedoch die Schreibweise ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist in kurze und knappe Kapitel untergliedert, was einem beim anstrengenden Lesen etwas hilft.

Fangen wir beim äußeren Erscheinungsbild an: Das hatte sofort meine Aufmerksamkeit erhascht. Es erinnert mich etwas an die Bollywood Filme. Äußerlich der schöne Schein. Da dieses Bild für mich im Gegensatz zum Titel als auch der Beschreibung steht, war ich noch begieriger, das Buch zu lesen. Signalisierte es mir doch unterschiedliche Welten und Wahrnehmungen. Und dann erst das Innere des Buches. Jede Seite hat etwas Verspieltes mit den Ornamenten, die den Text einrahmen. Das spricht mich wirklich sehr an.

Was mir besonders gut gefällt, der Leser erfährt sehr viel von Indien, dem dortigen Kastensystem und der Vielfalt unterschiedlichster Ethnien. Sowas interessiert mich sehr.

Doch nun zum eigentlichen Inhalt des Buches: Die Eltern von Brother Augustine Jebakumar leben ein typisches indisches Leben. Die Mädchen werden durch den Vater verheiratet - so sollte es auch Brother A.J. Mutter ergehen. Später arbeitete der Vater von B.A.J. weit entfernt von der Familie. Anders als bei uns muss man dort seine Verwandten finanziell unterstützen, was in der eigenen Familie zu Geldknappheit führte. Eine ganz andere Denkweise als im Westen.

Obwohl der Protagonist einen guten Beruf hatte und darin erfolgreich war, somit ein angenehmes Leben hätte führen könnte, entscheidet er sich zur Nachfolge Gottes und kündigt seinen Job. Er begibt sich in den Missionsdienst. So ein Gottvertrauen ist nicht alltäglich. Auch wenn ich mir nicht vorstellen könnte so ein Leben zu führen, habe ich Hochachtung vor seiner Entscheidung. Vor allem, da er auch viele schlechte Erfahrungen mit seinen Mitmenschen machte denen er gut wollte. Es kreuzten Mitarbeiter seinen Weg, die in erster Linie auf den eigenen Vorteil aus waren und "betrogen". (Er nennt es anders.) Trotz aller schlechten Erfahrungen, zu denen auch Bedrohungen gehören, gab und gibt er nicht auf. Geht unbeirrt seinen Weg. Sein Gottvertrauen schützte ihn nicht vor Niederlagen. Sicherlich hilft ihm sein Glaube, damit besser umzugehen.

Ein bedeutender Satz, den ich mir gut gemerkt habe ist, (S. 109) "Wenn du am Tag des Widerstands zerbrichst, hast du keine Kraft". Diese Aussage lässt sich auf viele Bereiche des Lebens anwenden. Auch in unserer westlichen Welt.

Das Buch ist es wert, eine große Leserschaft zu begeistern. Es gibt viele Denkanstöße. Brother Augusine Jebakumar hat uns etwas zu sagen. Doch um begeisterte Leser zu finden, sollte in dem Buch die Sprache überarbeitet werden. Mag sein, dass sich die Übersetzung  genau an die Vorlage hält. Aber das ist keine Wort, bzw. Satzwahl, die in unseren Breitengraden bei den Lesern gut ankommt. Schade, dass man sich als Leser damit so schwer tut.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unerreichten Indiens (ISBN:undefined)
Für alle Indieninteressierten gibt es hier einen unverfälschten Blick auf das Leben eines indischen Missionars in Bihar. Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde.


Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung


Brother Augustine Jebakumar Glauben.Lieben.Ernten: Mein Leben für die Unerreichten Indiens





Glauben. Lieben. Ernten.: Mein Leben für die Unterreichten Indiens




Zum Inhalt:


In einer außergewöhnlichen Vision vernahm der Inder Augustine Jebakumar den Ruf Gottes zum Missionsdienst. Er folgt diesem Ruf, kündigt seine gutbezahlte Anstellung als Maschineningenieur in Südindien, um in den weitaus ärmeren Norden Indiens zu ziehen. Vorbehaltlos stellte er sich Gott als Vollzeitkraft zur Verfügung. 1979 gründete Jebakumar die Missionsgesellschaft "Gospel Echoing Missionary Society" (GEMS), die heute 2800 vollamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Ihre wichtigsten Aufgaben sind die Verkündigung des Evangeliums, das Wachstum der Gläubigen und die Hilfe durch humanitäre und soziale Unterstützung. 25.000 Kinder und Jugendliche werden unterrichtet und ernährt, in 48 Kinderheimen werden Waisen und Halbwaisen sowie an Kinderlähmung erkrankte Kinder und Jugendliche betreut. Augustine Jebakumar genießt in Indien höchsten Respekt und enorm viel Vertrauen. Denn er ist kein Westler – er ist ein Einheimischer, der Verantwortung übernimmt!




Link zur Leseprobe:


https://www.fontis-shop.de/Glauben-Lieben-Ernten







Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 13. Januar 2019, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?





Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun







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