Bruce Chatwin In Patagonien

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Inhaltsangabe zu „In Patagonien“ von Bruce Chatwin

Patagonien - das malerisch schöne Land am Ende der Welt, das seit Anfang dieses Jahrhunderts politisch zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt ist. Bruce Chatwin hat auf einer langen Reise dieses wilde Land erkundet. Seine Neugier und seine behutsame Art, auf die Einheimischen wie auf die Eingewanderten zuzugehen oder den Schicksalen Verschollener nachzuforschen, waren der Schlüssel zu den abenteuerlichsten Entdeckungen.

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  • Chatwin's 'In Patagonien'

    In Patagonien

    philgort

    24. April 2013 um 22:12

    Chatwin's ‘Reisetagebuch’ In Patagonia besteht zum einen aus eigenen Anekdoten und Erzählungen von interessanten Erlebnissen mit Einheimischen. Den Grossteil des Buches machen jedoch seine Nachforschungen zu verschiedenen Themen aus. Er interessiert sich stark für die Geschichte von Patagonien. Von den Einwohnern will er alles über ihr Leben und jenes ihrer Vorfahren wissen. Zudem bezieht er sich sehr oft auf frühere Werke der ‘Reiseliteratur’, sei dies von Einheimischen oder Seefahrern. Für seine Nachforschungen reist er ohne Plan, kreuz und quer durch ganz Patagonien. Nicht selten geht er zu Fuss, fährt mit grossen Lastern mit oder übernachtet auch mal im Freien hinter einem Gebüsch. Er spricht spannende und wichtige Themen in Bezug zu Patagonien und zum Reisen allgemein an. Vorurteile und Stereotypen gegenüber Personen aus verschiedenen Kulturen, der Umgang mit Ureinwohnern, Auswanderung bzw. Immigration oder Identität sind nur einige davon. Die erste Hälfte des Buches fand ich relativ anstrengend und gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit mochte ich Chatwin’s Erzählweise jedoch langsam. Im Nachhinein finde ich, dass sein Schreibstil perfekt zu seiner Art des Reisens passt.

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  • Rezension zu "In Patagonien" von Bruce Chatwin

    In Patagonien

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:08

    Chatwin reiste 1976 durch das landschaftlich schöne Patagonien. Seine Berichte sind nah am dort lebenden Volk, reist er doch zu Fuß und mit Rucksack. Er schweift oft auf historischen Pfaden (Billy the Kid ua.) ab. Ein Reisebericht der nicht auf die touristischen Ziele abzielt um das Land kennen zu lernen. Anscheinend aber ein Klassiker unter der Reiseliteratur, nun.

  • Rezension zu "In Patagonien" von Bruce Chatwin

    In Patagonien

    BertieWooster

    24. April 2009 um 10:56

    Bruce Chatwin hat das Buch Mitte der 70er Jahre des 20. Jh. geschrieben, also kurz nach dem Putsch von Pinochet in Chile und zur Zeit der Militärdiktatur in Argentinien. Aber davon handelt das Buch allenfalls am Rande. Grund für die Reise durch Patagonien war für ihn, dass ein Verwandter seiner Großeltern diesen ein Stück Haut eines ausgestorbenen Riesenfaultiers gesandt hat, das er als Kind für die Haut eines Bronotsauriers gehalten hat. Als diese Haut von seiner Mutter weggeworfen wrude, beschloß er als Erwachsener den Spuren seines Verwandten zu folgen und eine neue Haut zu besorgen. Seine Wanderungen durch Argentinien und Chile, die sich Patagonien teilen, nutzt Chatwin dazu, um kuriose, teilweise skurrile Geschichten aus der Vergangenheit dieses Landes zu erzählen, so z.B. über den selbst ernannten König von Araukanien, über die Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid bzw. Wilson und Evans. Es wird aber auch über die Vernichtung der Indianer geschrieben. Interessant sind auch die Geschichten seines Verwandten, der um 1900 zur See gefahren ist und sich in Chile eine Existenz aufbaute. Diese Geschichten aus der Vergangenheit sind m.E. die Stärken des Buches. Diese Geschichten wechseln mit den eigenen Reiseerlebnissen ab. So ergibt sich ein teilweise melancholisches Bild dieser Region.

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