Bruce Chatwin Traumpfade

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Inhaltsangabe zu „Traumpfade“ von Bruce Chatwin

Traumpfade – das sind die unsichtbaren labyrinthischen Wege, die den australischen Kontinent duchziehen und entlang derer, so will es der Schöpfungsmythos der Ureinwohner, die Ahnen wanderten und mit ihren Liedern die Welt erschlossen. Chatwin geht diesen Fußspuren in seinem faszinierenden Buch nach, das, Roman und Reisebericht zugleich, ein Glücksfall der zeitgenössischen Literatur ist.

Spannend, gut geschrieben, ein Australien-Klassiker!

— Rainer_Thielmann
Rainer_Thielmann

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    Traumpfade
    GueBu

    GueBu

    06. April 2014 um 11:07

    Das Buch Traumpfade ist eine etwas verrückte Reisebeschreibung über die Ureinwohner von Downunder und zugleich viele andere ideologische Ideen. Nicht zu ernst aber doch mit viel Wahrheit - und genau das hat das Buch zu mir gebracht. Ich bin ja absolut vernarrt in Autralien seit meinem ersten Aufenthalt dort vor 30 Jahren und ich hab immer noch eine Menge Freunde dort - und ich muss schon sagen, dass es eine eigene Art von Volk ist. Das sagt jetzt wenig über den Inhalt, aber viel über meine Gefühle zu dem Land aus. Wegen meiner Liebe zu ihm habe ich das Buch geschenkt gekriegt. Danke. Günther

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  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    libri

    libri

    28. January 2012 um 16:19

    Reisebericht aus Australien. Ein Engländer auf der Spur der Songlines und Traumpfade der Ureinwohner Australiens. Interessant und lehrreich.

  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    Sokrates

    Sokrates

    08. December 2011 um 16:54

    Liest man dieses Buch, denkt man zunächst bei Thema und Schreibstil nicht an einen „Roman“, sondern eher an eine Dokumentation oder einen Reisebericht. Bruce Chatwin hat in „Traumpfade“ seine Reiseerlebnisse durch das innere Australien zusammengetragen, die eine zerrissene Welt zeigen. Den Aborigines gelingt es nur schwer, sich in der westlichen Zivilisation einzufügen; Ressentiments ihnen gegenüber seitens der Australier existieren noch immer. Schwierigkeiten bei der kulturellen Assimilation sind noch immer an der Tagesordnung. Chatwin beschreibt in dokumentarischem Stil die Lebensgewohnheiten sowie das natürliche Umfeld der Aborigines, zeigt den kulturell schwierigen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Ein sehr einfühlsames und informatives Buch, insbesondere sehr gut geschrieben.

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  • Rezension zu "Traumpfade" von Anna Kamp

    Traumpfade
    Annychristin

    Annychristin

    18. October 2010 um 13:52

    Ich liebe dieses Buch und könnte es immer wieder und wieder lesen.

  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    rd19779

    rd19779

    02. October 2010 um 21:21

    Die Australier mögen Bruce Chatwin wegen ›Traumpfade‹ nicht (besonders): die Weißen, weil er ihren latenten Rassenwahn anprangerte und die Schwarzen, weil auch er sie missbrauchte – wenn auch für eben jene Offenlegung. Letzteren ist es nämlich eigentlich strikt verboten, einem Außenstehenden von ihren Mythen und Ritualen zu berichten. Folglich musste sich der Autor einschmeicheln und Teil der Gemeinschaft werden, um die beschriebenen Details zu erfahren und hätte eigentlich dann wiederum alles geheim halten müssen. Nun fahren also jährlich tausende Touristen in die australische Wüste mit dem Buch in der Hand und hoffen, die gleichen »Abenteuer« zu erleben. Dabei sind diese Beschreibungen zum Teil erfunden und/oder (drastisch) überzeichnet, wobei – rein zufällig natürlich – der Ich-Erzähler ganz besonders gut da steht, während die Ureinwohner eigentlich nur dafür herhalten müssen seine krude Theorien zum Nomadentum und der sesshaften Bevölkerung sowie ihrer jeweiligen Bedeutung für die Welt auszuschmücken. Das wird besonders im letzten Drittel des Buchs deutlich, das eigentlich nur aus einer mehr oder eher weniger zusammenhängende Aufzeichnung diverser Notizen, Zitate und Belanglosigkeiten besteht. Wer erwartet etwas Fundiertes, Handfestes zur Mythologie der australischen Ureinwohner zu finden, wird leider eher enttäuscht sein, denn man kann beim Lesen eigentlich lernen, »daß es so etwas wie einen Aborigine oder Ureinwohner nicht gibt. Es gibt Tjakamarras und Jaburullas und Duburungas […] und das immer so weiter, im ganzen Land.«

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  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    olgica

    olgica

    08. February 2010 um 07:51

    Durch ganz Australien ziehen sich seit ewigen Zeiten Traumpfade. Diese unsichtbaren Linien werden von den Aborigines von Generation zu Generation weitervererbt. Sie sind nicht nur heilige Stätten, auf denen die Ureinwohner umherwandern und singen sondern markieren auch Eigentumsverhältnisse. Der Engländer Bruce möchte vor Ort mehr über diese Songlines erfahren und lebt mit Aborigines zusammen, feiert und lernt mit ihnen. Doch die Idylle wird gestört, da die Zivilisation an den dortigen Bodenschätzen teilhaben will und daher die Eingeborenen von ihrem Land zu vertreiben plant. Bruce Chatwin hat seine eigenen Reisen durch Australien in einen Roman gegossen. Angefangen als sein Protagonist den hochdotierten Posten in einem renommierten Auktionshaus verlässt um durch die Welt zu reisen, bishin zu den vielfältigen Eindrücken die Australien bei ihm hinterlassen hat. Er schildert authentisch und geschmückt durch viele eigene Erlebnisse wie die Aborigines heute leben. Dabei fließen viele Geschichten der Ahnen der Ureinwohner mit ein, die ihm auf dem Kontinent erzählt wurden. Untermalt wird der autobiografische Roman durch einige Auszüge aus Chatwins Notizbüchern. Neben Zitaten berühmter Philosophen finden sich dort Ausschnitte aus seinen Erlebnissen und Gedanken dazu, sowie Sprichwörter verschiedener Völker, die meist das Reisen zum Thema haben. Wunderschön sind seine sprachgewaltigen Schilderungen der Aboriginekultur und derem heutigen Leben.

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  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 08:52

    Das Buch, so zerrissen und sonderbar und vor allem auch abgehackt, es sein mag, es beschäftigt, es regt an und es bringt zum Nachdenken. Zeitweise ging es mir enorm auf den Geist, zeitweise kam ich aus dem Kopfnicken nicht mehr heraus. Genau das macht für mich ein gutes Buch aus. Auch wenn ich oft kurz davor war es entnervt in die Ecke zu werfen, bekommt es viele Sterne, denn es ist faszinierend, es ist anders, es ist mutig!

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  • Rezension zu "Traumpfade" von Bruce Chatwin

    Traumpfade
    Marco

    Marco

    07. June 2008 um 02:13

    Der Klappentext vermittelt: „An Arkadys Seite geht Chatwin den Fußspuren der Ahnen nach in seinem Reisebuch, das Abenteuergeschichte, Ideenroman, Satire auf den Fortschrittswahn, geistige Autobiographie und romantische Komödie zugleich ist.“. Der Journalist Bruce Chatwin, der durch seine Reiseberichte bekannt wurde hat sich mit den Traumpfaden ein eigenes kleines Denkmal geschaffen. Er entführt den Leser tief in die Kultur der Aborigines, über die wir Europäer so herzlich wenig wissen. Trotz der bildlichen Sprache ist es nicht einfach sich in die Riten und den Glauben der australischen Ureinwohner hineinzudenken. Mit wachsendem Interesse folgt man Chatwins Pfaden, Wegen und Kreuzungen. Doch als die Geschichte immer interessanter wird unternimmt der Autor immer mehr Ausflüge in sein persönliches Notizbuch, aus denen er seitenlang Aufzeichnungen und Zitate aufführt. Auch wenn viele dieser Textpassagen durchaus anregend und geistreich sind, stören sie leider den Erzählfluss der eigentlichen Handlung. Vielleicht habe ich den Zusammenhang der beiden Stränge nur unzureichend verstanden, aber ohne diese Ausflüge wäre „Traumpfade“ statt einem guten ein sehr gutes Buch geworden.

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