Bruce DeSilva

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Cliff Walk, Providence Rag und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bruce DeSilva

Bruce DeSilvaProvidence Rag
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Providence Rag
Providence Rag
 (1)
Erschienen am 25.06.2014
Bruce DeSilvaA Scourge of Vipers
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A Scourge of Vipers
A Scourge of Vipers
 (0)
Erschienen am 07.04.2015
Bruce DeSilvaCliff Walk
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Cliff Walk
Cliff Walk
 (1)
Erschienen am 15.07.2014
Bruce DeSilvaProvidence Rag
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Providence Rag
Providence Rag
 (0)
Erschienen am 16.09.2014

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tob82s avatar

Rezension zu "Cliff Walk" von Bruce DeSilva

Sehr düsterer zweiter Teil der "Mulligan"-Reihe von Bruce DeSilva
tob82vor 2 Jahren

"Cliff Walk" ist der zweite Roman der "Mulligan"-Reihe von Bruce DeSilva. Einige Monate nach den Geschehnissen von "Rogue Island" geht es für den "Dispatch" - die Lokalzeitung, für die Mulligan arbeitet - weiter bergab und immer mehr Kollegen müssen ihren Hut nehmen. Von daher ist er gezwungen, auch Stories aus anderen Bereichen zu übernehmen. Am Rande eines großen High Society-Events, das er eher widerwillig besuchen muss, wird ein Mann erschossen. Dessen genaue Identität bleibt zunächst unklar, doch offenbar handelt es sich um einen lokalen Geschäftsmann, der sein Vermögen mit der Produktion von Pornografie und dem Betreiben von Bordells gemacht hat und immer noch macht. Zeitnah werden auf einer Schweinefarm Überreste einer Kinderleiche entdeckt. Mulligan ermittelt in beiden Fällen und findet sich schnell in einem Geflecht düstester menschlicher Abgründe wieder.

Mit "Cliff Walk" kann DeSilva für mich nicht ganz an die Qualität von "Rogue Island" anschließen. Die Geschichte wirkt dafür etwas zu konstruiert und hat zwischendurch auch minmale Längen. Zusätzlich ist die Handlung extrem düster und teilweise geradezu deprimierend (Stichworte u.a.: organisiertes Verbrechen, Korruption, Zuhälterei, Kinderpornografie, Kindermord, Snuff-Filme, Selbstjustiz, Hassprediger). Dazu kommt noch Mulligans persönliche Situation, die ohnehin schon nicht rosig ist (Abbau von Arbeitsplätzen bei der Zeitung, Tod seiner besten Freundin im ersten Roman, u.a.) Diese emotionale Intensität kann man natürlich als ein Zeichen von Qualität ansehen, ich fand sie eher belastend.
Desweiteren frage ich mich auch, warum Mulligan nach den Dingen, die er während seiner Ermittlungen erleben muss, mit diesen fortfährt und sie nicht der Polizei überlässt. Woher stammt seine Motivation? In seinem ersten Fall hat er persönliche Berührungspunkte zu den Verbrechen, aber hier? Ist es "nur" sein Reporterethos? - Mulligan ist ein sympathischer und insgesamt sehr gut gezeichneter Charakter und ich wollte zu jeder Zeit wissen, wie es mit ihm weitergeht, aber dennoch kann ich im Zusammenhang mit der Geschichte größtenteils nicht wirklich von "Spannung" sprechen.
Neueinsteigern würde ich natürlich zunächst den ersten Band der Reihe - "Rogue Island" - empfehlen. Wem dieser gefallen hat, wird wahrscheinlich auch von "Cliff Walk" nicht enttäuscht werden.

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