Bruce Fife

 4.4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Ölziehkur, Kokosöl und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bruce Fife

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Kokosöl

Kokosöl

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Erschienen am 21.12.2012
Ölziehkur

Ölziehkur

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Erschienen am 25.09.2014
Die Heilkraft der Kokosnuss

Die Heilkraft der Kokosnuss

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Erschienen am 28.05.2014
Kokoswasser

Kokoswasser

 (1)
Erschienen am 26.02.2014
Stopp Alzheimer!

Stopp Alzheimer!

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Erschienen am 15.07.2012
Stopp Alzheimer! Praxisbuch

Stopp Alzheimer! Praxisbuch

 (1)
Erschienen am 15.07.2012
Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen

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Erschienen am 26.03.2014
Das große Detox-Buch

Das große Detox-Buch

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Erschienen am 24.11.2016

Neue Rezensionen zu Bruce Fife

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Rezension zu "Ölziehkur" von Bruce Fife

Öl reinigt den Mund, hält Erreger fern, und der Körper heilt sich selbst
R_Mantheyvor 3 Jahren

In unserem Mund wimmelt es nur so von Krankheitserregern. Der Autor dieses Buches wird nicht müde, seinen Lesern dies anschaulich und alarmierend vor Augen zu führen. Kinder lernen bereits in der Schule, dass Zähne schmerzhafte Löcher bekommen, wenn man die im Mund wohnenden und Zähne zerstörenden Bakterien mit Zucker in Höchstform bringt. Lädierte oder tote Zähne und krankes Zahnfleisch bilden danach die Brückenköpfe für andere Keime, die sich auf diesem Weg in den Körper vorarbeiten.

Die ersten vier Kapitel des Buches sind dann auch der Beschreibung solcher Prozesse gewidmet. Erst danach folgen zwei Kapitel zur eigentlichen Methodik, die übrigens schon lange bekannt ist und zu der auch schon vor zwanzig Jahren Bücher in Deutschland erschienen sind. Man kann das Ölziehen ganz einfach in wenigen Sätzen erklären:

Man nimmt möglichst vor dem Frühstück einen Esslöffel eines geschmacksneutralen Pflanzenöl in den Mund, behält es dort wenigstens eine Viertelstunde und zieht es dabei immer wieder durch die Zähne. Am Ende spuckt man es aus. Die chemische Struktur der meisten im Mund befindlichen Krankheitserreger führt dazu, dass diese sich wunderbar in Öl lösen. Das ist das ganze Geheimnis dieser Mundreinigung.

Mit Wasser oder den handelsüblichen Lösungen gelingt das nicht so gut. Da nun das Immunsystem viel weniger mit der Abwehr immer neuer einfallender Erreger befasst ist, kann es sich um die vorhandenen Eindringlinge besser kümmern. Ein Selbstheilungsprozess setzt ein, wenn das Immunsystem noch intakt ist.

Diese Methode ist schlicht zu einfach, um großartige Studien über ihre Wirksamkeit zu befördern. Es gibt jedoch dennoch einige Untersuchungen, die ihre Wirksamkeit bestätigen. Der Autor zitiert sie ebenso, wie Erfahrungsberichte von Anwendern. Das Ölziehen führt auch zu einem gesünderen Zahnfleisch und zur Reinigung der Zähne. Die Methode ist völlig nebenwirkungsfrei, weil das Öl nicht in den Körper gelangt. Es ist deshalb auch eigentlich egal, welche Qualität das benutzte Öl besitzt. Nur unangenehm darf es nicht im Mund wirken.

Dass Fife aus dieser einfachen Sache ein relativ dickes Buch machen konnte, liegt an seinem langen Anlauf (über 100 Seiten) und seinen nach der Beschreibung des Ölziehens folgenden Hinweisen zu einer besseren Lebensführung (nochmals 60 Seiten). Er nennt das etwas irreführend "Dr. Fifes Ölziehkur", obwohl es dabei nicht mehr um den eigentlichen Prozess geht, sondern um gesunde Ernährung, zu der für einen Amerikaner immer auch Nahrungsergänzungsmittel gehören müssen. Darüber kann man geteilter Meinung sein, denn mit natürlichen Produkten kann man sich kaum schaden, mit Nahrungsergänzungsmitteln sehr wohl.

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Rezension zu "Kokoswasser" von Bruce Fife

Ein besseres isotonisches Getränk gibt es nicht
R_Mantheyvor 3 Jahren

In Deutschland werden fast ausschließlich reife Kokosnüsse vertrieben. Bevor man sie aufschlägt, sollte man das in ihnen gespeicherte Kokoswasser ablassen. Es schmeckt hervorragend, etwas nussig, süß und natürlich nach Kokos. Aus diesem Wasser hat sich im Laufe des Reifeprozesses der Kokosnuss immer mehr Fruchtfleisch gebildet. Eine junge Kokosnuss besitzt nur eine dünne Schale und sehr viel Kokoswasser. Und um dieses geht es vorrangig in diesem Buch. Es schmeckt etwas säuerlicher, enthält aber noch viel mehr wohltuende Inhaltsstoffe. Man kann junges Kokoswasser ohne jede Nebenwirkung auch direkt als Infusion in menschliches Blut ableiten. Tropenmediziner haben auf diese Weise schon so manches Leben gerettet.

Damit ist zweifelsfrei klar, dass es sich bei diesem Stoff um etwas ganz Besonderes handeln muss. Der Autor bemüht sich in seinem Text nach Kräften, alle Eigenschaften und Wirkungen von Kokoswasser im menschlichen Körper zu beschreiben. Dabei bezieht er sich in erster Linie natürlich auf das Trinken von reinem Kokoswasser aus vorrangig jungen Nüssen.

Zunächst geht er auf die Tatsache ein, dass die meisten Menschen einfach zu wenig trinken und deshalb immer knapp an der Schwelle der Dehydrierung stehen. Man gewöhnt den Körper langsam an diesen Zustand, der allerdings nicht gerade fördernd für seinen guten Zustand ist. Anders als Mineral- oder Leitungswasser zeichnet sich Kokoswasser als ein hervorragendes natürliches Sportgetränk aus. Industriell hergestellte isotonische Getränke können aus vielerlei Gründen nicht mit ihm konkurrieren. Im Text findet man dazu einen Vergleich mit zwei der in den USA meistverkauften Sportgetränke.

Der Autor fasst die grundsätzlichen Eigenschaften von Kokoswasser so zusammen: "Kokoswasser ist ein Superfood, bepackt mit Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Zucker, Enzymen und Wachstumshormonen."

In den Tropen wird es als universelles Heilmittel eingesetzt. Fife schreibt dazu: "Dabei tötet es nicht notwendigerweise Viren oder Bakterien, die die Krankheit verursachen, sondern es liefert Flüssigkeit und Nährstoffe, die den Körper in die Lage versetzen, selbst mit den Erregern fertig zu werden. ... Ebenfalls bekannt ist, dass es bei Erschöpfung, Verstopfung, Austrocknung, Nieren- und Blasenbeschwerden, Glaukom und grauem Star hilft. Man sagt, das Kokoswasser könne gewissermaßen die Zeit zurückdrehen, indem es den Altersprozess umkehrt oder zumindest verlangsamt."

Der Autor geht auf all diese Aussagen später ausführlich ein und führt entsprechende Studien und Untersuchungen an. Anschließend bespricht er die Zubereitung sogenannter kultivierter Lebensmittel wie Kokoswasser-Kefir. Kokoswasser eignet sich darüber hinaus hervorragend als Flüssigkeit beim Fasten.

Der Text liest sich gut und erklärt die Wirkungsweise von Kokoswasser überzeugend. Manchmal nimmt der Autor einen recht langen Anlauf und beschreibt Zusammenhänge in der Biochemie des menschlichen Körpers, um dann anschließend den Einfluss von Kokoswasser im entsprechenden Kontext zu erläutern. Gelegentliche Wiederholungen stören nicht sehr und gehören wohl zur Art und Weise, wie man im Herkunftsland des Autors solche Bücher schreibt.

Alles in allem ein sehr lehrreicher Text, der zum Probieren einlädt. Falsch machen kann man dabei nichts.

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Rezension zu "Kokosöl" von Bruce Fife

Kokosöl schützt und erhält die Gesundheit
R_Mantheyvor 3 Jahren

Vor einigen Jahren gerieten tropische Öle in den Ruf, die Gesundheit zu schädigen. Besonders traf diese mediale Propaganda das Kokosöl. Seitdem ist es in den USA und auch in Deutschland weitestgehend aus den Supermärkten verschwunden und wird fast nirgends mehr zum Zubereiten von Speisen benutzt.

Begründet wurde die damalige Kampagne damit, dass Kokosöl ein gesättigtes Öl ist. Gesättigte Öle wiederum verkleistern angeblich die Arterien und führen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit zum frühen Tode. Merkwürdigerweise erfreuten sich aber die Bewohner der Tropen, die sich traditionell ernährten und dabei sehr viel Kokosöl und andere Kokosprodukte benutzten, viel besserer Gesundheit als Amerikaner und Europäer. Sowie sie sich aber nach westlichen Maßstäben zu ernähren begannen, konnte man bei ihnen genau dieselben aus den USA und Westeuropa bekannten degenerativen Prozesse beobachten. Das wurde vor geraumer Zeit bereits in mehreren (im Buch zitierten) Studien festgestellt.

Und interessanterweise haben sich in den USA gerade nach der Verbannung tropischer Öle aus der Nahrungsherstellung Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders dramatisch ausgebreitet. Der gesunde Menschenverstand sollte einem also sagen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Und so ist es dann auch.

In der Tat ist Kokosöl ein gesättigtes Öl. Was das bedeutet und was nicht, macht der Autor dieses Buches sehr gut deutlich. Jedes Öl besteht aus einer Kette von Kohlenstoffatomen, die Wasserstoffatome binden. Entscheidend für die Eigenschaften eines Öls sind diese Bindungsverhältnisse und die Länge der Kohlenstoffkette. Kokosöl ist ein mittelkettiges Öl, das jedoch in Wirklichkeit keine der ihm zugeschriebenen schlechten Eigenschaften besitzt. Es wirkt im Gegenteil sehr gut auf den menschlichen Körper.

Der Text ist in neun Kapitel aufgegliedert. Zu Beginn erläutert der Autor, dass leider Fiktionen über dieses Öl die Tatsachen völlig verdrängt haben. Doch die lassen sich nun einmal nicht aus der Welt schaffen. Was man über Fette wissen sollte, erklärt Five im zweiten Kapitel. Dann folgen im dritten Kapitel lehrreiche Ausführungen über die Wirkungen der verschiedenen Öle und der sogenannten unnatürlichen Transfettsäuren im menschlichen Körper. Dabei versteht man dann insbesondere die oben geschilderten Fakten.

Kokosöl wirkt wie ein Antibiotikum. Darum geht es im vierten Kapitel. Es macht nicht dick, denn aufgrund der Kürze seiner Kohlenstoffkette produziert es im Körper vor allem Energie. Man kann, so jedenfalls der Autor, mit Kokosöl sogar abnehmen. Das ist das Grundthema von Kapitel 5. Danach werden im sechsten Kapitel die äußeren Wirkungen von Kokosöl beschrieben. Insbesondere soll es hervorragend die Haut schützen und pflegen. Darüber hinaus hilft es bei der Verhütung und Bekämpfung einer Reihe von Krankheiten (Kapitel 7).

Schließlich erfährt im achten Kapitel noch einmal zusammenfassend, was bereits in den vorangegangenen Kapiteln ausführlicher dargestellt wurde. Man erhält daneben Ratschläge über den Bezug des Öls und den Umgang mit Kokosnüssen, die empfohlene Tagesration an Kokosöl und vieles mehr. Das letzte Kapitel enthält Rezepte für Speisen und Getränke, die man mit Kokosöl zubereiten kann. Zusätzlich gibt es noch einen Anhang mit Empfehlungen zu Büchern, Websites und Produkten sowie Literaturquellen, in denen insbesondere zahlreiche Studien über die Wirkung von Kokosöl enthalten sind.

Ich empfand dieses Buch als äußerst lehrreich. Es ist gut und sehr verständlich geschrieben. Wie oft bei amerikanischen Texten muss man sich vielleicht etwas an die relativ oft vorkommende Wiederholungen gewöhnen. Aber das mindert weder die Lesbarkeit, noch den Informationsgehalt.

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