Brunhilde Bross-Burkhardt

 4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Das große Ulmer Biogarten-Buch, Lob des Unkrauts und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Brunhilde Bross-Burkhardt

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Brunhilde Bross-BurkhardtLob des Unkrauts
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Lob des Unkrauts
Lob des Unkrauts
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Erschienen am 01.01.2015
Brunhilde Bross-BurkhardtDas große Ulmer Biogarten-Buch
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Das große Ulmer Biogarten-Buch
Das große Ulmer Biogarten-Buch
 (1)
Erschienen am 14.09.2017
Brunhilde Bross-BurkhardtTomaten, Paprika & Co
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Tomaten, Paprika & Co
Tomaten, Paprika & Co
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Erschienen am 10.02.2012
Brunhilde Bross-BurkhardtDer kleine Küchengarten
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Der kleine Küchengarten
Der kleine Küchengarten
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Erschienen am 01.02.2007
Brunhilde Bross-BurkhardtTomaten, Paprika, Auberginen & Co.
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Tomaten, Paprika, Auberginen & Co.
Tomaten, Paprika, Auberginen & Co.
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Erschienen am 01.02.2006
Brunhilde Bross-BurkhardtDie schönsten Pflanzideen für Balkon- & Kübelpflanzen
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Die schönsten Pflanzideen für Balkon- & Kübelpflanzen
Brunhilde Bross-BurkhardtWildkräuter und Wildgemüse
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Wildkräuter und Wildgemüse
Wildkräuter und Wildgemüse
 (1)
Erschienen am 08.03.2006
Brunhilde Bross-BurkhardtDuftstoffe in der Naturkosmetik
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Duftstoffe in der Naturkosmetik
Duftstoffe in der Naturkosmetik
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Erschienen am 01.03.2013

Neue Rezensionen zu Brunhilde Bross-Burkhardt

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Rezension zu "Lob des Unkrauts" von Brunhilde Bross-Burkhardt

Was doch die Natur für einen unvergleichlichen Reichtum sorgt!
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



In diesem schönen, systematisch aufgebauten und ansprechend gestalteten Buch gibt die passionierte Landschaftsökologin und Gärtnerin Brunhilde Bross-Burkhardt ihr gesammeltes Wissen über „wilde Pflanzen in Garten und Stadt“ weiter und überzeugt den Leser und die Leserin von deren Nützlichkeit und Schönheit.

Oft als Unkraut diffamiert und in Gärten und Parkanlagen überhaupt nicht gerne gesehen, können viele dieser hier vorgestellten Pflanzen nicht nur einen naturnahen Garten verschönern und bereichern, sondern viele eignen sich auch als Heilpflanzen oder zum Kochen.

Mir ging es beim Betrachten dieser Pflanzen und beim Lesen der Beschreibungen oft so, dass ich sie wiedererkannte von irgendeiner Ecke oder eines Fleckens eines Ortes meines Lebens und mich freute, nun ihren Namen und ihre Bedeutung zu kennen.

Was doch die Natur für einen unvergleichlichen Reichtum sorgt!

 

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sabistebs avatar

Rezension zu "Tomaten, Paprika & Co" von Brunhilde Bross-Burkhardt

Rezension zu "Tomaten, Paprika & Co" von Brunhilde Bross-Burkhardt
sabistebvor 6 Jahren

Vorab, ich selber habe über 400 verschiedene Tomaten in meiner Sammlung, daher sind meine Ansprüche an ein Tomatenbuch vielleicht andere, als die des normalen Hobbygärtners, der auf Ertrag aus ist. Eigentlich schaue ich nur, ob die Autoren endlich mal die richtigen Tipps geben, auf die ich in den letzten Jahren selber gekommen bin und ich vielleicht ein paar meiner Schätzchen endlich benennen kann.

Tomaten, Paprika, Peperoni, Chill, Auberginen, Physalis und Tomatillos gehören zu den Nachtschattengewächsen. Nach einer recht ausführlichen Einleitung über Herkunft, Geschichte und Inhaltsstoffe geht die Autorin auf diverse Sorten und deren Vor- und Nachteile ein. Leider widmet sich die Autorin nur wenig den alten Samenechten Sorten, die für mich interessant sind, sondern geht vor allem auf im Handel erhältliche Hybridsorten ein (die mich nicht sonderlich interessieren und die man nicht selber aus Samen züchten kann, weil diese sich in der F2 Generation wieder aufspalten). Bei den alten Sorten steht dann einfach, dass es das Saatgut bei alternativen Anbietern gibt. Den Tipp, einfach im Urlaub in der ganzen Welt alte Tomaten auf dem Markt zu kaufen, und auszukernen (besonders geeignet ist dafür San Francisco mit seinen Bauernmärkten oder Italien), oder im Urlaub auch mal die Baumärkte nach Saatgut abzusuchen, denn jedes Land hat andere Sorten im Sortiment (Besonders die Schottischen Sorten sind schnell reif und pflegeleicht) sucht man vergeblich. Vor allem rät die Autorin zu einer extrem umständlichen Methode, die Samen zu ernten, statt sie einfach auf beschriftetem Küchenkrepp auszustreichen und dann in beschrifteten und mit einem Foto der Tomate versehenen Plastikknipstütchten zu lagern und im Jahr darauf einfach den Samen abzuknubbeln. Saatgut, das schlecht keimt, kann durch einen Kickstart durch Einfrieren noch mal teilweise reaktiviert werden, auch diesen Tipp sucht man vergeblich.
Es gibt in diesem Buch tatsächlich einige nützliche Tipps, die man in anderen Tomatenbüchern nicht findet, auf die ein logisch denkender Mensch eigentlich auch selber kommen sollte, wie, die jungen Pflanzen abzuhärten. Hier wird empfohlen, die größeren Pflanzen schon bei schönem Wetter mal in den Schatten zu stellen. Ich nenne das bei meinen Tomaten seit Jahren eher gassi gehen, d.h. ab dem ersten Tag, wo die kleinen Blätter zeigen, raus in die pralle Sonne. Nur die Harten kommen in den Garten und 95% (bis auf ein paar russische Sorten, die so viel Sonne nicht mögen) finden das toll.
Dass man wegen des Spritzwassers die unteren Blätter entfernen sollte, darauf sollte man auch von alleine kommen, aber hier ist es endlich mal Anfängergerecht ausformuliert.
Schön, dass hier aufgezählt wird, wen man den Tomaten als Unterwuchs beipflanzen kann, damit sie nicht austrocknen. Es wird zwar Mulchen empfohlen, aber zumindest steht auch im Text, dass Tomaten sich mit Petersilie, Kohl und Lauch sehr gut vertragen. Der Schritt, den Boden mit Schnittlach und Petersilie oder Stickstoffixierern zu bepflanzen, denn ein kahler Boden ist von der Natur eigentlich nicht vorgesehen, damit diese mit ihren Wurzeln und Blättern den Boten mit schützen, verlangt dem Hobbygärtner somit nicht mehr allzu viel Denkleistung ab, fehlt hier aber in seiner letzten Ausformulierung. Es gibt einige „Unkräuter“, die man aufgrund ihrer stickstoffixierenden Eigenschaften ruhig unter den Tomaten belassen kann, wie Klee oder Wicke.
Das Kapitel Paprika und Peperoni ist eher mau. Klassische Sorten wie red bullet und viele andere sucht man vergeblich. Auch dass es vor allem viele Chillis kuschelig brauchen, um zu keimen und auf einem Fensterbrett über einer Heizung stehen sollten, sonst kommen sie teils gar nicht in die Puschen, sucht man vergeblich auf S. 77, da hat man für Chillis gar keine Keimtemperatur angegeben, dabei wäre es essentiell mal zu erwähnen, da einige sogar gerne Heizdecken unter den „Füßen“ haben, bevor sie sich bequemen zu keimen.
Tomatillos werden als in Deutschland schwer aufzutreiben angegeben. Besonders internetaffin scheint die Autorin nicht zu sein, denn eine Suche bei e*ay ergab gleich mehrere Treffer.
Comfrey (S. 92) heißt auf Deutsch Beinwell oder Symphytum. Warum die Autorin den englischen statt des deutschen oder lateinischen Namens verwendet, ist mir schleierhaft und nicht der einzige Fehler in diesem Buch, so ist Tyramin (S. 16) ist keine Aminosäure sondern decarboxyliertes Thyrosin und somit ein Amin.
Auch beim Thema Physalis Stecklinge hüllt man sich in Schweigen ob es sich um Spitzen- oder Stammstecklinge handelt. Spitzenstecklinge haben bei mir nicht besoners gut funktioniert, eher die Stammstecklinge, da wären mehr Informationen wünschenswert gewesen.

Dies ist nicht das erste Buch über Tomaten in dieser Art. 2009 erschien Tomaten: 200 Sortenempfehlungen aus aller Welt. Beide Bücher sind ähnlich im Aufbau und haben ihre Vor- und Nachteile. Anfänger, die mit F1 Hybriden arbeiten wollen sind mit diesem Buch gut bedient. Fortgeschrittene, die sich für alte Sorten interessieren, sollte zu 200 Sortenempfehlungen aus aller Welt greifen.

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