Brunhilde Bross-Burkhardt Tomaten, Paprika & Co

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Inhaltsangabe zu „Tomaten, Paprika & Co“ von Brunhilde Bross-Burkhardt

Die beliebtesten Sorten im Porträt: Tomaten, Paprika und Chili, Auberginen, Andenbeeren und Tomatillo · Anbauen – gewusst wie: Kultur im Freiland, im Kleingewächshaus, in Töpfen auf Terrasse und Balkon · Die beste Pflege – vom Düngen, Wässern und Mulchen bis zu Pflanzenschutz und Saatgutgewinnung · Ernten und lagern, Grundzubereitungen, Konservierungstechniken und leckere Rezepte · Kulturgeschichte der Fruchtgemüse und ihr Gesundheitswert.

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  • Rezension zu "Tomaten, Paprika & Co" von Brunhilde Bross-Burkhardt

    Tomaten, Paprika & Co
    sabisteb

    sabisteb

    03. December 2012 um 15:23

    Vorab, ich selber habe über 400 verschiedene Tomaten in meiner Sammlung, daher sind meine Ansprüche an ein Tomatenbuch vielleicht andere, als die des normalen Hobbygärtners, der auf Ertrag aus ist. Eigentlich schaue ich nur, ob die Autoren endlich mal die richtigen Tipps geben, auf die ich in den letzten Jahren selber gekommen bin und ich vielleicht ein paar meiner Schätzchen endlich benennen kann. Tomaten, Paprika, Peperoni, Chill, Auberginen, Physalis und Tomatillos gehören zu den Nachtschattengewächsen. Nach einer recht ausführlichen Einleitung über Herkunft, Geschichte und Inhaltsstoffe geht die Autorin auf diverse Sorten und deren Vor- und Nachteile ein. Leider widmet sich die Autorin nur wenig den alten Samenechten Sorten, die für mich interessant sind, sondern geht vor allem auf im Handel erhältliche Hybridsorten ein (die mich nicht sonderlich interessieren und die man nicht selber aus Samen züchten kann, weil diese sich in der F2 Generation wieder aufspalten). Bei den alten Sorten steht dann einfach, dass es das Saatgut bei alternativen Anbietern gibt. Den Tipp, einfach im Urlaub in der ganzen Welt alte Tomaten auf dem Markt zu kaufen, und auszukernen (besonders geeignet ist dafür San Francisco mit seinen Bauernmärkten oder Italien), oder im Urlaub auch mal die Baumärkte nach Saatgut abzusuchen, denn jedes Land hat andere Sorten im Sortiment (Besonders die Schottischen Sorten sind schnell reif und pflegeleicht) sucht man vergeblich. Vor allem rät die Autorin zu einer extrem umständlichen Methode, die Samen zu ernten, statt sie einfach auf beschriftetem Küchenkrepp auszustreichen und dann in beschrifteten und mit einem Foto der Tomate versehenen Plastikknipstütchten zu lagern und im Jahr darauf einfach den Samen abzuknubbeln. Saatgut, das schlecht keimt, kann durch einen Kickstart durch Einfrieren noch mal teilweise reaktiviert werden, auch diesen Tipp sucht man vergeblich. Es gibt in diesem Buch tatsächlich einige nützliche Tipps, die man in anderen Tomatenbüchern nicht findet, auf die ein logisch denkender Mensch eigentlich auch selber kommen sollte, wie, die jungen Pflanzen abzuhärten. Hier wird empfohlen, die größeren Pflanzen schon bei schönem Wetter mal in den Schatten zu stellen. Ich nenne das bei meinen Tomaten seit Jahren eher gassi gehen, d.h. ab dem ersten Tag, wo die kleinen Blätter zeigen, raus in die pralle Sonne. Nur die Harten kommen in den Garten und 95% (bis auf ein paar russische Sorten, die so viel Sonne nicht mögen) finden das toll. Dass man wegen des Spritzwassers die unteren Blätter entfernen sollte, darauf sollte man auch von alleine kommen, aber hier ist es endlich mal Anfängergerecht ausformuliert. Schön, dass hier aufgezählt wird, wen man den Tomaten als Unterwuchs beipflanzen kann, damit sie nicht austrocknen. Es wird zwar Mulchen empfohlen, aber zumindest steht auch im Text, dass Tomaten sich mit Petersilie, Kohl und Lauch sehr gut vertragen. Der Schritt, den Boden mit Schnittlach und Petersilie oder Stickstoffixierern zu bepflanzen, denn ein kahler Boden ist von der Natur eigentlich nicht vorgesehen, damit diese mit ihren Wurzeln und Blättern den Boten mit schützen, verlangt dem Hobbygärtner somit nicht mehr allzu viel Denkleistung ab, fehlt hier aber in seiner letzten Ausformulierung. Es gibt einige „Unkräuter“, die man aufgrund ihrer stickstoffixierenden Eigenschaften ruhig unter den Tomaten belassen kann, wie Klee oder Wicke. Das Kapitel Paprika und Peperoni ist eher mau. Klassische Sorten wie red bullet und viele andere sucht man vergeblich. Auch dass es vor allem viele Chillis kuschelig brauchen, um zu keimen und auf einem Fensterbrett über einer Heizung stehen sollten, sonst kommen sie teils gar nicht in die Puschen, sucht man vergeblich auf S. 77, da hat man für Chillis gar keine Keimtemperatur angegeben, dabei wäre es essentiell mal zu erwähnen, da einige sogar gerne Heizdecken unter den „Füßen“ haben, bevor sie sich bequemen zu keimen. Tomatillos werden als in Deutschland schwer aufzutreiben angegeben. Besonders internetaffin scheint die Autorin nicht zu sein, denn eine Suche bei e*ay ergab gleich mehrere Treffer. Comfrey (S. 92) heißt auf Deutsch Beinwell oder Symphytum. Warum die Autorin den englischen statt des deutschen oder lateinischen Namens verwendet, ist mir schleierhaft und nicht der einzige Fehler in diesem Buch, so ist Tyramin (S. 16) ist keine Aminosäure sondern decarboxyliertes Thyrosin und somit ein Amin. Auch beim Thema Physalis Stecklinge hüllt man sich in Schweigen ob es sich um Spitzen- oder Stammstecklinge handelt. Spitzenstecklinge haben bei mir nicht besoners gut funktioniert, eher die Stammstecklinge, da wären mehr Informationen wünschenswert gewesen. Dies ist nicht das erste Buch über Tomaten in dieser Art. 2009 erschien Tomaten: 200 Sortenempfehlungen aus aller Welt. Beide Bücher sind ähnlich im Aufbau und haben ihre Vor- und Nachteile. Anfänger, die mit F1 Hybriden arbeiten wollen sind mit diesem Buch gut bedient. Fortgeschrittene, die sich für alte Sorten interessieren, sollte zu 200 Sortenempfehlungen aus aller Welt greifen.

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