Brunhilde Witthaut Die Rebellenbraut

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Inhaltsangabe zu „Die Rebellenbraut“ von Brunhilde Witthaut

1703 In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden. Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen?

toller historischer Roman mit einer schönen Liebesgeschichte

— Binchen84
Binchen84

Spannend, interessant und anrührend - alles, was ein gutes Buch haben sollte!

— DarkReader
DarkReader

Ein spannender Einblick in die Glaubenskämpfe in Frankreich im 18. Jahrhundert.

— Cat0890
Cat0890
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  • Ein Histo-Roman zum verlieben

    Die Rebellenbraut
    Guaggi

    Guaggi

    09. December 2015 um 15:43

    Erneut habe ich mich an das Genre historischer Roman gewagt und dieses Mal prompt einige Startschwierigkeiten gehabt. Diese Startprobleme hatten jedoch weniger mit der Geschichte zu tun, sondern viel mehr mit den vielen französischen Worten, denen ich nicht mächtig war. Mein mangelndes französisches Sprachverständnis tat dem Geschehen jedoch keinen Abbruch. Die Geschichte um eine komplizierte Liebe in einer dramatischen und gefährlichen Zeit zog sich anfänglich zwar etwas dahin, doch die unglaublich komplexen Protagonisten machten meine Berührungsängste schnell zunichte. Ich war von dem Offizier Rougier total beeindruckt. Dieser Mann nahm aus Liebe wirklich unglaubliche Repressalien auf sich und das mit dem Wissen, das seine Liebe wohl nie erhört wird. Ich bedauerte diesen Mann so manches Mal und erwartete ständig das Er zur Besinnung kommt und sein Werben um Hélène aufgibt. Doch auch Hélène faszinierte mich sehr. Diese junge Frau musste so viel erleiden und blieb doch immer stark und erhielt sich ihren Stolz. So manches Mal empfand ich ihr Verhalten Rougier gegenüber ungerecht, doch dann fragte ich mich, wie ich mich wohl an ihrer Stelle verhalten hätte, immerhin war dieser Mann auf gewisse Weise ihr Feind und auch zu einem großen Teil an ihrem Leid verantwortlich. Die Geschehnisse um die beiden Protagonisten spitzten sich immer mehr zu und ich ließ mich von so manchen Kampfszenen mitreißen. Im Kampf um ihren Glauben riskierten die Rebellen alles und hielten an ihren Idealen fest, auch wenn der Kampf noch so ausweglos erschien. Doch in all dem Leid und Tod fand man auch Liebe und Hoffnung. So wurden aus Feinden Freunde und aus Hass Liebe. Die Rebellen-Braut ist ein wirklich unglaublicher Roman über die Kamisardenaufstände in Frankreich und einer Liebesgeschichte, die sprichwörtlich unter die Haut geht.

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  • Eine Liebe in harten Zeiten

    Die Rebellenbraut
    Dominika

    Dominika

    17. November 2015 um 19:12

    Klappentext: 1703 In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden. Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen? Meine Meinung: Die Geschichte finde ich sehr gut. Sie ist spannend geschrieben und sehr historisch. Mit dieser Geschichte bekam ich einen Einblick, wie die protestantischen Rebellen gelebt hatten (sehr gefährlich), an wen sie geglaubt hatten (an Gott) und für was sie gekämpft hatten (für ihre Glaubensfreiheit). Am Anfang des Buches tat ich mich mit den französischen Namen und Ortschaften sehr schwer. Aber nach und nach fand ich mich zurecht, konnte jeder Person seinen Namen zuordnen. Der Schreibstil an sich ist sehr anfach und locker. Ich konnte mich wirklich entspannt zurücklehnen und das Lesen genießen. Helene fand ich sofort sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die den Wunsch hat, ihren Verlobten zu heiraten, mit ihm viele Kinder zu bekommen und ein glückliches Familienleben zu leben. Aber die Zeiten sind hart. Sehr hart. Tagtäglich verlieren ihre Glaubensgenossen ihr Leben, ihr Heim und ihre Familienangehörigen. Es herrscht Krieg zwischen den Katholiken und den Protestanten. Auch Helene droht dieser Verlust, wenn sie ihren Glauben offen lebt. Helenes Vater ist von Beruf Notar. Er hat keine andere Wahl, als den katholischen Hauptmann, Maurice Rougier, in seinem Haus aufzunehmen. Und zwar solange, wie lange seine Truppe hier stationiert ist. Und so begegnen sich Helene und Maurice. Maurice verliebt sich sofort in die hübsche und mutige Tochter des Notars. Doch ihre Liebe zu ihrem Verlobten und ihr protestantischer Glaube lässt ihre Gefühle zu ihm kalt. Erst als sie dem Tod geweiht ist, bekommt Maurice die Gelegenheit diese hübsche Frau an sich zu binden. Aber ihr Herz gehört weiterhin einem anderen Mann, und zwar ihrem heimlichen Ehemann. Maurice muss sich entscheiden. Entweder nimmt er sie mit Gewalt oder er wird warten, bis sie sich in ihn verliebt. Für was wird er sich entscheiden? Maurice´ Haltung hat mir echt super gefallen. Dafür bewundere ich diesen Mann. Auch sonst verhielt er sich in jeder Hinsicht sehr klug und gerecht. Henri ist Helenes Bruder. Er ist ein überzeugter Protestant und kämpft bis zum Tod für seinen Glauben. Für ihn empfand ich oft Mitleid. Er war jung, war im Alter eine Familie zu gründen und glücklich zu werden, aber sein Leben bestand nur aus Kampf, Kampf und Kampf. General Julien konnte und wollte ich nicht mögen. Durch ihn wurde die Geschichte um so spannender. Fazit: Das Buch ist wirklich toll und sehr empfehlenswert. Es ist spannend (1 Sternchen), gut recherchiert (1 Sternchen), hat einen einfachen Schreibstil (1 Sternchen) und ein passendes und hübsches Buchcover (1 Sternchen).

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  • Die Rebellenbraut

    Die Rebellenbraut
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Dank einer Leserunde durfte ich "Die Rebellenbraut von Brunhilde Witthaut lesen. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte in eine turbulente Zeit entführt, über die ich bisher noch nicht sonderlich viel gelesen hatte. Zu Beginn musste ich mich in die Geschichte erst ein wenig einlesen und mich ganz grundsätzlich im Frankreich des 18. Jahrhunderts orientieren. Sind mir die "Hugenotten-Verfolgungen" ganz allgemein im historischen Bezug ein Begriff, hatte ich doch die Einzelheiten nicht parat. Mit jeder Seite hat sich das Gefühl von "ich muss mich zurecht finden" aber eingestellt und die spannende und emotionale Handlung hat mich gepackt und ich bin ganz dem Bann der Geschichte erlegen. "Die Rebellenbraut" hat mich mit ganz wunderbar dargestellten Charakteren und deren Geschichte vor einer hochdramatischen historischen Epoche vollkommen für sich eingenommen. Besonders der männliche Hauptcharakter Maurice Rougier hat mich gepackt und mitgenommen. Die Autorin beschreibt seinen Wandel, seine Zweifel, seine Zerrissenheit und seinen Mut, sich aus seiner scheinbar feststehenden Rolle zu lösen dermaßen eindrücklich, dass dieser Prozess für mich fast mit Händen greifbar wurde. Ein absolut wunderbarer historischer Roman, der von einer wahrhaft dunklen Zeit erzählt und zugleich die Kunde von Hoffnung und Liebe in sich trägt.

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    • 5
    Cridilla

    Cridilla

    02. September 2015 um 02:50
  • Leserunde zu "Die Rebellenbraut" von Brunhilde Witthaut

    Die Rebellenbraut
    bookshouse Verlag

    bookshouse Verlag

    Wird die Liebe zwischen der protestantischen Rebellin Helene und dem katholischen Offizier Rougier trotz ihrer Unterschiede Bestand haben? 1703 In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden. Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen? Text-Leseprobe PDF-Leseprobe Flipping-Book-Leseprobe Zur Autorin: Brunhilde Witthaut lebt in Westfalen und arbeitet in einem Industriebau-Unternehmen. Erst spät kam sie zum Schreiben und begann mit historischen Romanen wie der, der im Herbst 2014 bei bookshouse veröffentlicht wird. Bald schon erweiterte sie ihre Genre und veröffentlicht unter Pseudonym Krimis für schwule Leser sowie Gay romance Werke. Auch im Bereich Jugendbuch ist sie tätig. Sie wird von der Agentur Beate Riess vertreten und hofft, dass sie weiterhin viele Geschichten aus ihrem Lieblingsland Frankreich schreiben kann. Natürlich reist sie gern, fährt Motorrad und wandert. Brunhilde Witthaut freut sich über jeden Besucher auf ihrer Homepage. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books von "Die Rebellenbraut" im Wunschformat* zu gewinnen. Brunhilde Witthaut verlost zusätzlich 2 Taschenbücher von "Teufels Schreiber" und 2 Taschenbücher von "Mord auf Französisch" unter allen Teilnehmern der Leserunde. Bitte beantwortet uns eine Frage der Autorin in eurer Bewerbung: Welche zwei Pseudonyme hat Brunhilde Witthaut noch? Nenn uns noch je einen Buchtitel dazu. Kleiner Tipp: Schaut auf der Homepage der Autorin nach. * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 35 Anfragen 8 E-Books, bei 40 Interessierten 9 E-Books, … Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" erstellt, da wir eure Bewerbung ansonsten nicht werten können. Wir würden uns freuen, wenn ihr außerdem der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst. Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Wir versenden nicht an Packstationen. Vielen Dank für euer Verständnis. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension. http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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    • 126
  • toller historischer Roman mit einer schönen Liebesgeschichte

    Die Rebellenbraut
    Binchen84

    Binchen84

    26. March 2015 um 10:01

    Inhalt: 1703 In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden.  Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen? Über die Autorin: Brunhilde Witthaut lebt in Westfalen und arbeitet in einem Industriebau-Unternehmen. Erst spät kam sie zum Schreiben und begann mit historischen Romanen wie der, der im Herbst 2014 bei bookshouse veröffentlicht wird. Bald schon erweiterte sie ihre Genre und veröffentlicht unter Pseudonym Krimis für schwule Leser sowie Gay romance Werke. Auch im Bereich Jugendbuch ist sie tätig. Sie wird von der Agentur Beate Riess vertreten und hofft, dass sie weiterhin viele Geschichten aus ihrem Lieblingsland Frankreich schreiben kann. Natürlich reist sie gern, fährt Motorrad und wandert. Meine Meinung: "Die Rebellenbraut" ist das zweite Buch das ich von Brunhilde Witthaut gelesen habe. "Mord auf Französisch" von ihrem Pseudonym Laurent Bach habe ich vor einiger Zeit schon verschlungen. Der Schreibstil von "Die Rebellenbraut" wurde sehr gut an die Zeit des Romans angepasst und lässt sich flüssig und schnell lesen. Es ist spannend geschrieben und man taucht gut in die Geschichte ein. Französische Wörter machen die Handlung authentisch, könnten aber dem ein oder anderen Leser Schwierigkeiten bereiten. Da ich ein bisschen Französisch kann, konnte ich es mir meistens erschließen was die Wörter heißen. Brunhilde Witthaut hat hier einen tollen historischen Roman verfasst, der das Historische sehr gut mit einer Liebesgeschichte kombiniert. Brunhilde Witthaut hat in die Handlung mehrere Sichtweisen eingebaut, was einem den Protagonisten näher bringt und zusätzlich noch das Verständnis für die Handlung vertieft. Viele Gefühle und Emotionen werden durch die Protagonisten authentisch rüber gebracht und ihre Handlungen und Entscheidungen kann man gut nachvollziehen und sind verständlich. Die Protagonisten sind schön dargestellt und man kann sich mit einigen gut identifizieren. Durch kleine liebevoll platzierte Details wird Helene schnell sympathisch und besticht vor allem auch durch ihre klare Wandlung die sie während der Geschichte durchläuft. Von einem naiven Mädchen entwickelt sie sich zu einer mutigen jungen Frau die ihre Meinung ganz klar vertritt. Auch die anderen Protagonisten wandeln sich, der eine mehr der andere weniger. Man findet zudem recht schnell seine Sympathisanten. Die französischen Orte und Landschaften sind gut beschrieben und leben vor dem inneren Auge auf und man fühlt sich in die Region oder Ortschaft versetzt. Das Cover passt thematisch hervorragend zur Handlung. Der Hintergrund ist blau gehalten, darauf sind ein Blumenstrauß und ein Degen/Schwert abgebildet. Die Schriftart harmoniert mit dem Cover recht gut und Autor, Titel, Verlag und Genre lassen sich sehr gut lesen. Fazit: Ein sehr guter historischer Roman mit einer tollen Liebeshandlung. Gut ausgestattete Protagonisten und verschiedene Sichtweisen vertiefen die Handlung und lassen den Leser nicht mehr los.

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  • Sehr guter historischer Roman

    Die Rebellenbraut
    Lyanna

    Lyanna

    22. March 2015 um 19:52

    1703 tobt ein Krieg zwischen Protestanten und Katholiken in Frankreich. Helene gehört zu den protestantischen Rebellen und soll am Galgen hingerichtet werden, wird jedoch im letzten Moment von Rougier, der dem katholischen Heer angehört gerettet und geheiratet. Nun steht Helene quasi zwischen den Stühlen, denn sie hat bereits einen Ehemann ... wie wird sich Helene außerdem gegenüber den Rebellen weiterhin verhalten? Kämpft sie weiter für ihre Freiheit? Als ich die Inhaltsangabe zu "Die Rebellenbraut" gelesen habe, habe ich kurz eine andere Geschichte erwartet, war aber positiv überrascht, dass sich dieses Buch als noch besser herausstellte. Ich fand die Geschichte um Helene und die anderen Charaktere unglaublich packend und habe mit ihnen mitgefiebert, da sie überzeugend beschrieben werden. Auch in die damalige Zeit habe ich gut hineingefunden und fand die Beschreibungen sehr atmosphärisch. In solch einer rauen Zeit will man wahrscheinlich besser nicht leben. Die Geschichte hat mich ebenfalls bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. In ein paar Szenen hätte ich mir mehr Details gewünscht bzw., dass sie länger sind, aber eigentlich hat es dem Gesamtwerk nicht geschadet. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Brunhilde Witthaut lesen, denn dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite toll unterhalten.

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  • Glaubenskrieg und eine fast hoffnungslose Liebe

    Die Rebellenbraut
    DarkReader

    DarkReader

    02. March 2015 um 01:30

    Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte musste ich dieses Buch lesen, es sprach mich von der ersten Zeile sogleich an. Die Autorin war mir unbekannt ud ich war sehr gespannt auf das Buch. Ich wurde nicht enttäuscht, denn ich bekam alles, was ich von einem guten Buch erwarte: Spannung, Gefühl, sympathische Charaktere und Protagonisten, mit denen ich mitfiebern, leiden, lieben und mich freuen konnte. Dazu sehr gute Ortsbeschreibungen und ein Schreibstil, der mein Kopfkino auf Hochtouren laufen ließ. Ich habe mal wieder einige Nächte durchgelesen, etwas, was ich nur tue, wenn mich ein Buch wirklich fesselt. Das war hier der Fall und ich war ein bisschen traurig, als das Buch zu Ende war, denn ich hätte gern noch weiter gelesen und am Leben von Maurice und seiner Héléne teilgenommen. Hervorheben möchte ich noch das wirklich gelungene Cover des Buches und das Glossar mit den geschichtlichen Hintergründen am Ende des Buches. Die Thematik des Buches, die Glaubenskriege im 18.Jahrhundert ließen mich Paralellen ziehen mit der Zeit, in der wir leben und sie bekommt eine erschreckende Aktualität, wenn man sich die Nachrichten anhört und Zeitung liest. Nur sind es heute nicht Protestanten und Katholiken, die wegen ihres Glaubens morden, vergewaltigen und brandschatzen, sondern fanatische Islamisten. Kriege im Namen Gottes sind einfach nur verabscheuungswürdig und auf das Schärfste zu verurteilen. Ich kann und will nicht glauben, dass Gott - egal, ob man Ihn nun Allah, Gott, Buddha oder wie auch immer nennt, so etwas will. Für das Buch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Eine Geschichte zwischen Glaube, Krieg und Liebe

    Die Rebellenbraut
    Cat0890

    Cat0890

    22. February 2015 um 23:16

    Meine Meinung   Bei Lovelybooks durfte ich wieder einmal bei einer Leserunde mitmachen. Da mir "Hinter den Spiegeln" sehr gefallen hat wollte ich mich von einem weiteren historischen Roman einfangen lassen. "Die Rebellen-Braut" von Brunhilde Witthaut konnte mich trotz einiger Startschwierigkeiten doch für sich gewinnen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und bis auf die französischen Wörter, Namen und Orte, flüssig zu lesen.  Die Charaktere sind sehr schön ausgereift und ich konnte fast jede Entscheidung nachvollziehen, die die Charaktere getroffen haben.  War Hélène für mich am Anfang noch sehr naiv und nervig, vollzog sie im Laufe des Buches einen Wandel. Sie macht aber auch einiges mit. War Maurice am Anfang noch der in Selbstmitleid-Badende und trottelig-verliebte, wandelte er sich und gewann an Überzeugung. Seine selbstlose, na ja vielleicht auch naive, Art macht ihn im Verlauf immer sympathischer. Die Grundgeschichte, über die Aufstände von Rebellen und den Kampf um den eigenen Glauben war sehr faszinierend. In diesem Kampf riskierten die Rebellen alles und hielten an ihren Idealen fest, auch wenn der Kampf noch so ausweglos erschien. Doch in all dem Leid und Tod fand man auch Liebe und Hoffnung. So wurden aus Feinden Freunde und aus Hass Liebe.  Brunhilde Witthaut schafft es mit "Die Rebellen-Braut" einen in die Glaubenskämpfe in die Jahre um 1700 zu entführen und zu fesseln.  Was mich ein wenig gestört hat, war dass einige Szenen ein wenig gehetzt wirkten. Aber im Großen und Ganzen war es eine wunderbare Geschichte um Glauben, Liebe und Hoffnung im 18. Jahrhundert.      Mein Fazit Ein spannender Einblick in die Glaubenskämpfe in Frankreich im 18. Jahrhundert. Eine großartige Geschichte über Leid, Tod, Glaube, Liebe und Hoffnung. Für Fans von historischen Romanen, sehr empfehlenswert.

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  • Glaubenskrieg, Verrat und Liebe

    Die Rebellenbraut
    lilaRose1309

    lilaRose1309

    19. February 2015 um 15:12

    Inhaltsangabe 1703 In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden. Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen?   Schreibstil Man muss sich am Anfang erst einlesen, da einige Namen und Ortschafen zur Sprache kommen. Dieses sollte einen aber nicht abschrecken, denn man liest sich sehr schnell in die Geschichte rein. Die Sätze sind unkompliziert, so das man gerade an spannenden Stellen mein immer schneller zu lesen. Ich hätte mir nur einige Erklärungen für manche Wörter gewünscht, welche nicht so gang und gebe sind. Aber man kann sich ja auch selber schlau machen.   Protagonisten An erster Stelle sehe ich da Helene. Meine Meinung über sie, war anfänglich ziemlich zwiegespalten. Ging dann aber immer mehr in eine Richtung. Auch bei einigen Anderen hat sich Sympathie oder Antipathie erst im Verlauf des Buches entwickelt. Das viel mir recht positiv auf, da ich ansonsten meist direkt von Anfang an so meine Favoriten habe. Diese Erfahrung fand ich sehr interessant, weil die eigenen Empfindungen wie die der Protagonisten gewachsen sind.   Fazit Ich kann nur sagen das ich froh bin, dieses Buch gelesen haben zu dürfen. Die Autorin hat es zumindest bei mir geschafft, Gefühle auszulösen. Diese gingen von Mitleid, Bedauern, Freude, Hoffnung, Bangen, Leiden..........bis hin zu Rachegelüsten. Ich sag nur Julien.  

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