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Ausgewählter Beitrag

Dominika

vor 2 Jahren

(5)

Klappentext:

1703

In den französischen Cevennen tobt der Kamisardenkrieg zwischen protestantischen Rebellen und der katholischen Übermacht. Inmitten einer Atmosphäre voller Hass und Misstrauen verliebt sich der katholische Offizier Rougier Hals über Kopf in die rebellische Protestantin Helene. Er rettet sie im letzten Moment vor dem Galgen, indem er sie zur Frau nimmt. Langsam kommen sie sich näher, doch nach dem Tod von Helenes heimlichen Ehemann, an dem Rougier nicht ganz unschuldig ist, rächen sich Helene und ihre Rebellengruppe durch einen blutigen Überfall. Rougier hält unbeirrt an seiner Liebe fest und versucht mit allen Mitteln, seine Frau an sich zu binden.
Helene muss sich entscheiden. Gibt sie seinem Werben nach oder entschließt sie sich, für ihren Glauben mit den Rebellen unterzugehen?

Meine Meinung:

Die Geschichte finde ich sehr gut. Sie ist spannend geschrieben und sehr historisch. Mit dieser Geschichte bekam ich einen Einblick, wie die protestantischen Rebellen gelebt hatten (sehr gefährlich), an wen sie geglaubt hatten (an Gott) und für was sie gekämpft hatten (für ihre Glaubensfreiheit).

Am Anfang des Buches tat ich mich mit den französischen Namen und Ortschaften sehr schwer. Aber nach und nach fand ich mich zurecht, konnte jeder Person seinen Namen zuordnen. Der Schreibstil an sich ist sehr anfach und locker. Ich konnte mich wirklich entspannt zurücklehnen und das Lesen genießen.

Helene  fand ich sofort sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die den Wunsch hat, ihren Verlobten zu heiraten, mit ihm viele Kinder zu bekommen und ein glückliches Familienleben zu leben. Aber die Zeiten sind hart. Sehr hart. Tagtäglich verlieren ihre Glaubensgenossen ihr Leben, ihr Heim und ihre Familienangehörigen. Es herrscht Krieg zwischen den Katholiken und den Protestanten. Auch Helene droht dieser Verlust, wenn sie ihren Glauben offen lebt.

Helenes Vater ist von Beruf Notar. Er hat keine andere Wahl, als den katholischen Hauptmann, Maurice Rougier, in seinem Haus aufzunehmen. Und zwar solange, wie lange seine Truppe hier stationiert ist. Und so begegnen sich Helene und Maurice. Maurice verliebt sich sofort in die hübsche und mutige Tochter des Notars. Doch ihre Liebe zu ihrem Verlobten und ihr protestantischer Glaube lässt ihre Gefühle zu ihm kalt. Erst als sie dem Tod geweiht ist, bekommt Maurice die Gelegenheit diese hübsche Frau an sich zu binden. Aber ihr Herz gehört weiterhin einem anderen Mann, und zwar ihrem heimlichen Ehemann. Maurice muss sich entscheiden. Entweder nimmt er sie mit Gewalt oder er wird warten, bis sie sich in ihn verliebt. Für was wird er sich entscheiden?
Maurice´ Haltung hat mir echt super gefallen. Dafür bewundere ich diesen Mann. Auch sonst verhielt er sich in jeder Hinsicht sehr klug und gerecht.

Henri ist Helenes Bruder. Er ist ein überzeugter Protestant und kämpft bis zum Tod für seinen Glauben. Für ihn empfand ich oft Mitleid. Er war jung, war im Alter eine Familie zu gründen und glücklich zu werden, aber sein Leben bestand nur aus Kampf, Kampf und Kampf.

General Julien konnte und wollte ich nicht mögen. Durch ihn wurde die Geschichte um so spannender.

Fazit: Das Buch ist wirklich toll und sehr empfehlenswert.
Es ist spannend (1 Sternchen), gut recherchiert (1 Sternchen), hat einen einfachen Schreibstil (1 Sternchen) und ein passendes und hübsches Buchcover (1 Sternchen).



Autor: Brunhilde Witthaut
Buch: Die Rebellenbraut
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