Bruni Prasske

 3.8 Sterne bei 51 Bewertungen

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Mögen deine Hände niemals schmerzen

Mögen deine Hände niemals schmerzen

 (25)
Erschienen am 16.07.2016
Mein Wohnwagen und ich

Mein Wohnwagen und ich

 (7)
Erschienen am 01.06.2012
Immer noch träume ich von Deutschland

Immer noch träume ich von Deutschland

 (6)
Erschienen am 01.05.2009
Küsse in der Moschee

Küsse in der Moschee

 (7)
Erschienen am 11.08.2008
Mit der Knutschkugel unterwegs

Mit der Knutschkugel unterwegs

 (1)
Erschienen am 01.04.2015
Heimat ist ein fremdes Land

Heimat ist ein fremdes Land

 (1)
Erschienen am 14.02.2011

Neue Rezensionen zu Bruni Prasske

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Neuneuneugierigs avatar

Rezension zu "Mögen deine Hände niemals schmerzen" von Bruni Prasske

Ich kenne das Buch noch aus der Lübbe Verlagszeit und kann es nur wärmstens empfehlen.
Neuneuneugierigvor einem Jahr


Eine sehr emotionale und viele kleinere Überraschungen bereithaltende Geschichte, die nur wahrhaft erlebt wurde. Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Gefühlen. Sie tut dies ohne (bei dieser Tematik oft vorkommenden) efekthascherei. Einige Vorurteile können geräumt werden, dennoch bleibt die Eindruck einer Gesellschaft und eines Landes, die noch immer sehr unterdrückt wird. Wobei mich persönlich interessiert, wie die heutigen Ansichten Bruni Prasskes wären. Doch dazu muss ich mir wohl einfach nur ihr zweites Buch kaufen.

Und die "Liebesgeschichte" mag für die Autorin ein "riesen" Anteil ihrer Reise dargestellt haben, doch im Buch bekommt man davon nur recht wenig mit (ist aber auch ihr Recht, nicht alles mit uns zu teilen).
 

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Das_Leselebens avatar

Rezension zu "Mögen deine Hände niemals schmerzen" von Bruni Prasske

Ein sehr besonderes und wichtiges Buch
Das_Leselebenvor 3 Jahren

„Mögen deine Hände niemals schmerzen“ ist schon etwas älter. Ich persönlich habe mir das Buch ausgeliehen, vielen lieben Dank. Aber nichts desto trotz hat es der Reiseroman verdient hier vorgestellt zu werden. Mein Exemplar ist 2002 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Inhalt:
Eine junge Deutsche bereist den Iran und entdeckt dabei ein Land voller Gastlichkeit, fremde Kulturen, mystische und tiefbeeindruckende Landschaften. Der Iran wird als Land seiner Menschen und nicht als Land seiner Politik beschrieben.

Meine Meinung:
„Mögen deine Hände niemals schmerzen“ ist eine typisch iranische Wunschformel oder auch Grußformel, diese typische Art der Iraner ihre Gäste zu begrüßen oder zu verabschieden, begleitet den Leser durch das gesamte Buch. Die Autorin Bruni Prasske erzählt in diesem autobiografischen Reisebericht, von ihren beiden Reisen in den Iran, 1992 und 1997. Natürlich spiegelt das Buch nicht die heutige Situation im Iran wieder, aber es zeigt etwas sehr viel wichtigeres den Wunsch der Menschen nach Freiheit, nach Menschlichkeit und nach dem Bedürfnis der Individualität. Das Buch erzählt von den Geschichten der Familien, deren Söhne Fern im Exil leben müssen. Bruni Prasske besucht in der ersten Reise diese Familien erfährt was es bedeutet zu den Verfolgten zu gehören. Diese Begegnungen und Geschichten sind es die das Buch zu etwas sehr besonderen machen. Der Leser erlebt keine klassischen Vorurteile sondern Menschen, die bunt lebendig sind. Sie haben Wünsche, Träume und Hoffnungen. Auch die Beschreibungen von Tradition, Kultur und Landschaften, werden farbenfroh und einfühlsam beschrieben. Der Schreibstil hat mich regelrecht in das Buch gesogen. Ich habe die Reise vor meinem inneren Auge von der ersten bis zur letzten Situation mit verfolgen können, die bunten Märke riechen, schmecken und hören können. Das ein oder andere mal glaubte ich die heiße Sonne zu spüren und die Blicke derer, die mich neugierig als Fremde erkannten.
Das Buch „Mögen deine Hände niemals schmerzen“ leistet für mich einen wichtigen Beitrag, zum Verständnis gegenüber anderer Länder und seiner Menschen. Dies ist besonders in heutigen Zeit mehr als nötig. Ich kann nur jedem Menschen, der wert darauf legt Bücher fern ab von jeglichen Vorurteilen, zu lesen, dieses Buch ans Herz legen.
(orignal auf meinem Blog das-leseleben.webnode.com

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Flohs avatar

Rezension zu "Mit der Knutschkugel unterwegs" von Bruni Prasske

Wohnst du noch, oder verreist du schon?
Flohvor 3 Jahren

Camping! Eine Passion und Leidenschaft, oder ein Graus. Man liebt es, oder man liebt es nicht! In „Mit der Knutschkugel unterwegs“ der erfahrenen und offenen Autorin Bruni Prasske erleben wir Camping mal von einer ganz anderen Seite. Die Liebe zu einem kleinen Heim auf Rädern und die Liebe zur Reiselust, fremde Länder und Kulturen, die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, das einfache und autarke Lebensgefühl. Ein schönes und herzliches Buch, welches mit viel Sympathie, Humor, Erlebten und Fotografien aufwartet.
Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/)


Inhalt / Beschreibung:
"Fernweh! So schön das Leben als Dauercamperin am Elbstrand ist, die Weltenbummlerin braucht Ortsveränderung. Verreist wird mit dem neuen Mann an ihrer Seite, und Emmy, einem kleinen, formschönen Wohnwagen aus den 60ern, in Fachkreisen auch Knutschkugel genannt."

Schreibstil:
Besonders beeindruckend empfinde ich das sprühende Leben, welches hier aus den Zeilen dringt. Da die Autorin eigene Erfahrungen als Dauercamperin, Urlauberin und Camperin hat und in ihrem neuen Büchlein niederschreibt, bekommt es unheimlich viel Tiefe, Ehrlichkeit und Nähe. In Romanform erzählt Bruni Prasske, wie sie das Fernweh gepackt hat und sie samt neuen Partner und ihrer Knutschkugel Emmy eine beeindruckende Reise plant und wahr macht. Sehr beeindruckend beschreibt die Autorin das einfache Leben, wie Entbehrung bereichern kann, wie man sich behilft, welche Schwierigkeiten warten und wie Land und Leute ihre Gastfreundschaft zeigen und wie ehrliche und wunderschöne Freundschaften geknüpft werden. Emmy, der Wohnwagen ist ein altes Model aus den 60iger Jahren, das zieht Blicke an. Bringt aber auch wenig Komfort und Luxus, aber sehr viel Charme und Lebensfreude. Und genau dieses Gefühl verpackt die Autorin in ihren Seiten. Es ist Dank des ehrlichen, emotionalen und optimistischen Schreibstils ein Unterhaltungsroman entstanden, den man liebend gerne als Film erleben möchte. Humorvolle Momente, Dialoge zum Schmunzeln, Anekdoten, Erlebnisse und aber auch Wege und Hilfestellung. Der Schreibstil der Autorin Bruni Prasske macht aus diesem Buch, aus dieser Geschichte, einen Unterhaltungsroman, den man gerne ein weiteres Mal liest und sich immer wieder in die Atmosphäre dieser besonderen Campingreise einleben lässt.
Neben all den humorvollen Momenten, zeigt die Autorin jedoch auch tragische und rührende Ereignisse und findet auch hier durch ihre Erzählweise genau den treffenden Tonus um jeweilige Passagen an den Leser zu bringen und ihn mitzunehmen. Ganz großartige Umsetzung.

Meinung:
Dieses Buch zeigt uns, dass es auch anders geht. Camping muss nicht unbedingt altmodisch oder beschwerlich sein. Camping ist ein Lebensgefühl. Zwar konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, jedoch besitzt es viele ansprechende Stärken und Pluspunkte. Mir gefällt es, wie die Autorin ihren Optimismus und ihre Freude an die Leser bringt, dass sie ihren neuen Partner wunderbar mit einbezieht und auch Land und Leute präsentiert. Und vor allem die Liebe zu Emmy, einfach goldig. Wunderbare Fotografien machen Lust aufs Reisen und geben die geschilderten Eindrücke authentisch wieder. Dennoch war mir das Buch doch etwas zu formlos und wirr. Hier gab es für meinen persönlichen Geschmack zu viele Themenwechsel und Sprünge. Hier fehlte es doch an etwas Ruhe und Müßiggang. Zwar werden auch Fakten genannt, aber so detailreich möchte ich über Technik und Tücken in so einem sonst so atmosphärischen Roman nicht behelligt werden. Hier wäre etwas weniger weitaus mehr gewesen. Rational und irrational durchkämmt die Autorin ein Spektrum an Blickwinkeln zum Campingleben. Der Autorin durchlebt das gesamte Spektrum, welches das Thema mit sich bringt und zeigt Erfahrung und Wissen und vereint alles gekonnt und stimmig in einem Roman, der gerne mit auf Reisen geht. Der Leser hat die Möglichkeit zu verstehen, und seinen Blickwinkel zu verstellen. Pluspunkt ist, dass Bruni Prasske nicht in üblicher Sachbuchmanier informiert, sondern überwiegend die Menschen und die Geschichte der Handlung sprechen lässt. Somit erreicht sie die Leser und weckt eine Spirale aus Gedanken, Fernweh, Reiselust und Akzeptanz.

Die Autorin:
"Bruni Prasske studierte Interkulturelle Pädagogik, arbeitete als Sozialarbeiterin mit Asylbewerbern (das macht sie auch heute halbtags noch), lernte exotische Sprachen und reiste. Unter anderem in den Iran, woraus der Reisebericht ›Mögen deine Hände niemals schmerzen‹ entstand. Derzeit lebt die Autorin sommers am Elbstrand."

Fazit:
Kenntnisreich, informativ und sehr facettenreich dargestellt. Ein erfrischender, humoriger und hoffnungsvoller Reiseberichts-Roman mit Herz und Seele und vielen bezaubernden Momenten und viel Kultur und Tücke. 3,5 Sterne vergebe ich hier gern.

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Gespräche aus der Community

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WriteReadPassions avatar

Hallo liebe Leser,

ich verschenke ein Exemplar. Es ist in einem guten Zustand.

Wer Interesse hat, kann mir gerne schreiben. Bei mehreren Anfragen lose ich aus.

Liebe grüße und viel Glück!

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in 82 Bibliotheken

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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