Bruno Apitz

 4.3 Sterne bei 139 Bewertungen
Autor von Nackt unter Wölfen, Nackt unter Wölfen, und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bruno Apitz

Bruno Apitz, geboren am 28. April 1900 und gestorben am 7. April 1979, war ein Schriftsteller, der durch sein antifaschistisches Werk "Nackt unter Wölfen" Weltruhm erlangte. Zwischenzeitlich hat er an mehreren Stücken gearbeitet, von denen viele nie veröffentlicht wurden. Seine Ausbildung als Stempeldrucker verlor auf Grund seiner Beteiligung an einem Streik und ist seither dem Buchhandel zugewandt gewesen. Wegen seiner Anti-Kriegs Propaganda hat er lange Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern verbracht, zuletzt im 1945 befreiten Buchenwald. Später war er dann im Vorstand des deutschen Schriftstellerverbandes und arbeitete unter anderem als Drehbuchautor und Schauspieler an der Verfilmung zu "Nackt unter Wölfen" mit. Er wurde mit verschiedenen Auszeichnungen versehen, darunter ebenfalls der Nationalpreis der DDR für die erfolgreiche Verfilmung seines Romans. Verheiratet war er mit Marlies Kieckhäfer und hatte mit Ihr eine Tochter.

Alle Bücher von Bruno Apitz

Cover des Buches Nackt unter Wölfen (ISBN: 9783351033903)

Nackt unter Wölfen

 (130)
Erschienen am 12.03.2012
Cover des Buches Nackt unter Wölfen (ISBN: B0027JPICW)

Nackt unter Wölfen

 (2)
Erschienen am 01.01.1960
Cover des Buches Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen (ISBN: B002AFOBTO)

Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen

 (2)
Erschienen am 01.01.1958
Cover des Buches Schwelbrand (ISBN: B003195VBK)

Schwelbrand

 (0)
Erschienen am 01.01.1984
Cover des Buches Der Regenbogen. (ISBN: B001EGM8FE)

Der Regenbogen.

 (0)
Erschienen am 01.01.1977
Cover des Buches Nackt unter Wölfen: Roman (ISBN: 9783841204356)

Nackt unter Wölfen: Roman

 (0)
Erschienen am 20.03.2012
Cover des Buches Nackt unter Wölfen, (ISBN: B001ZCLICQ)

Nackt unter Wölfen,

 (5)
Erschienen am 01.01.1960

Neue Rezensionen zu Bruno Apitz

Neu

Rezension zu "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz

Authentisch geschrieben.
Babsi123vor 9 Monaten

" Nackt unter Wölfen " , der DDR Klassiker der auch Pflichtlektüre in den Schulen war. 

Die Geschichte dreht sich um einen 3 - jährigen Jungen der vor den SS - Schärgen im KZ Buchenwald von Wiederstandskämpfern versteckt wird. Würde er der SS übergeben, wäre es sein sicherer Tod. Dieser Junge ist Stefan Jerzey Zweig, geboren 1941 im Ghetto von Krakau. 

Trotz aller Widrigkeiten und der Angst der Häftlinge vor dem Tod , verstecken sie den Jungen bei den Typhuskranken und so überlebt er den Krieg  und wird zusammen mit wenigen Überlebenden 1945 befreit. 

Bekannt wurde S. J. Zweig als der so genannte " 

Buchenwaldjunge ".


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Rezension zu "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz

47. Auflage
pikkuosmovor 2 Jahren

Kurze Erklärung wie ich an das Buch gekommen bin...
Wenn ich das Buch hinten aufschlag, kann ich noch DDR 10,80 M lesen, das Buch hier ist also schon etwas älter, denn ich habe es aus dem Bücherregal meines Großvaters geklaut ( Jahrgang 1932). Ich selber komme aus der Nähe von Nordhausen, wo das KZ Laga Dora stand. Früher haben es mir meine Großeltern gezeigt, mittlerweil interessiere ich mich selber dafür. Meine Mutter die in der DDR aufgewachsen ist, hat das Buch auch zu ihrer Zeit im Unterricht der Schule gelesen.

Nackt unter Wölfen ist kein normal Buch, er besteht mehr oder weniger auf einer wahren Begebenheit. ( Der Junge wurde allerdings von seinen Vater gerettet (Stefan Jerzy Zweig ist das Kind worum es geht) was Apitz allerding nur über hören und sagen mitbekommen hat. Das Buch an sich ist super Geschrieben, gerade für die Zeit, selbst Leute wie ich verstehen alles. Der Vorgang des Buches ist unglaublich, man hat das Gefühl er hätte sich alles notiert, doch am meisten war ich von den Details des Buches überrascht (zu dem habe ich mich noch darüber Belesen was im KZ Buchenwald noch so los war) Am Ende des Buches bin ich stolz, auf dei Häftlinge und auf ihren Mut, Stolz und Durchhaltevermögen! Gerade bei den Umständen die sie hatten!

Ich hätte nie gedacht das dieses Buch mich so mitziehnen könne. Das es mich so überrascht und so bewegt!

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Rezension zu "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz

Ein Buch, das zutiefst erschüttert
louella2209vor 5 Jahren

Die Neuauflage des Klassikers von Bruno Apitz ist ein Weckruf, die Grausamkeiten des Krieges und die Unmenschlichkeit des SS-Regimes und das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Zum Inhalt:
Ein dreijähriger jüdischer Junge, dessen Eltern im Krieg umgekommen sind, wird von einem polnischen Gefangenen in das KZ Buchenwald eingeschleust. Vom Schicksal des Jungen betroffen, nehmen sich Kameraden der illegalen Geheimorganisation ILK des Kindes an, um es vor den Faschisten zu verstecken. Wohlwissend, das sie damit sich selbst, die Mitglieder des ILK und alle eingeweihten Häftlinge in große Gefahr bringen. Je mehr davon wissen desto bedrohlicher wird die Situation. 
Sie vollbringen gemeinsam eine wahre Meisterleistung um den Jungen innerhalb des Lagers sicher unterzubringen und zu versorgen. Allerdings dauert es nicht lange bis die SS davon Wind bekommt.
Mit Folter und Erniedrigung versuchen sie den Verrat an das Versteck des Jungen zu erzwingen. Sie gehen dabei mit menschenverachtender Brutalität vor und schrecken auch nicht davor zurück, im Falle einer Niederlage, das ganze Lager auslöschen zu wollen.
Erschreckend bis zur letzten Seite.

Fazit:
Anfangs ein etwas gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, dem man dann aber sehr schnell folgen kann und den der Roman letztendlich ausmacht.
Bruno Apitz, der selbst den grausamen Lageralltag kennenlernen musste, versteht es wie keine anderer mit seiner bildgewaltigen Sprache zu fesseln.
Man ist schon nach wenigen Seiten in das Geschehen eingebunden und es lässt einen nicht mehr los. 
Besonders berührt war ich von der Aufopferungsbereitschaft der Insassen des Lagers und die Kameradschaft unter der Widerstandsorganisation, die bis zuletzt großer Bestandteil des Geschehens ist. Selbst als sie dem Tod ins Auge sahen und unter großen Schmerzen litten, waren sie sich untereinander noch eine Stütze und sprachen sich Mut zu.

Mich hat das Buch mal wieder zum Nachdenken gebracht, das sich so etwas nie mehr wiederholen darf, aber in vielen Ländern der Krieg und die Unterdrückung immer noch Alltag ist.

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Zusätzliche Informationen

Bruno Apitz wurde am 28. April 1900 in Leipzig (Deutschland) geboren.

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